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geli
Gelöschter Benutzer
Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?
von geli am 19.10.2020 18:58Aber ist das nicht auch Seelsorge - dass wir uns untereinander zuhören, miteinander beten, und Zeit füreinander nehmen?
Meine Erfahrung ist, dass mir Menschen, die das getan haben, am meisten geholfen haben und ich dabei ein Stück weit "heil" geworden bin.
Wir hatten früher, wo ich in der ambulanten Altenpflege gearbeitet hatte, zwei Nonnen, die ebenfalls hier ihren Dienst taten.
Eine davon konnte wunderbar schreiben - und zu Weihnachten schenkte sie mir einige Blätter mit von ihr geschriebenen Versen.
Einen dieser Verse habe ich mir golden eingerahmt, der hängt heute noch bei mir an der Wand (die beiden Schwestern sind mittlerweile schon lange gestorben):
"Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart,
der bedeutendste Mensch immer der, der dir gegenübersteht -
und das notwendigste Werk ist immer die Liebe."
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslesung (10) Denn Gott hat den Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nich
von Burgen am 19.10.2020 08:26
Der HERR macht die Gefangenen frei. __ Psalm 146,7
Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei. __ Johannes 8,36
Kl: 2.Mose 15,22-27
Bl: Jeremia 17,5-13
Darum kommen wir und bitten: Rette was im Kerker ist, bis am Kreuz, da du gelitten, alle Welt sich hat vereint.
Sieh der Völker Elend an, brich dem Wort des Lichts die Bahn !
(BG: Johann Christoph Blumhardt)
***
Gerade denke ich anhand der heutigen Lesung, was alles das Wort "Gefangenschaft" und "frei" sein bedeutet .
Und es stellt sich eben auch die Frage danach, inwieweit jeder Mensch, sei er religiös, ungläubig, einfach nur ein
lebender Mensch, mit und ohne Jesus - also zur Braut Christi gehörend, gefangen oder frei.
Zunächst ist sicherlich die Gefangenschaft durch Fremdkönige gemeint.
Die Menschen wurden verschleppt usw.; ihnen wurde die Würde und ihr Besitz genommen.
Heutzutage "verschleppen" sich viele Menschen freiwillig - zu Wasser und zu Lande.
Erst Jesus gibt uns wahre Freiheit. Freiheit wovon?
Im Sprachlichen Schlüsel von Eberhard Nestle/Rienecker stehen nur folgende zwei deutsche Worte:
Joh 8,36: seinsmäßig, in Wahrheit. // Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei //
Dieser Vers steht im Zusammenhang von V31ff in der Auseinandersetzung von: Jesus und Abraham
31 Jesus sagte zu den Menschen, die nun an ihn glaubten: "Wenn ihr euch nach meinen Worten richtet, seid ihr wirklich
meine Jünger.
32 Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen."
33 "Aber wir sind doch Nachkommen Abrahams", sagten sie //Wir sagen vielleicht: wir sind doch getauft, gehören zur Familie//
"Wir sind nie Sklaven von irgendjemand gewesen. Warum redest du dann von >frei machen<? Was meinst du damit?"
Sternenreit...
Gelöschter Benutzer
Re: Die Hölle im Alten Testament?
von Sternenreiterin am 19.10.2020 08:05Dörte hat die Geschichte im NT mit Lazarus auch erwähnt, das hatte ich übersehen. Sogar ausführlicher.
Und mir fällt in ihrem Beitrag auf, dass an der Stelle von einer Kluft gesprochen wird und niemand mehr auf die andere Seite kommen kann.
Das klingt bereits sehr endgültig, wäre das vergleichbar mit einem Übergangsreich aus dem man noch herauskommen kann (geläutert wird "lange genug" wie es manche glauben) dann würde es da stehen.
Aufbewahrt schrieb jemand bis zum Tag des Gerichts, das passt da dann besser als die Annahme es gäbe nach dem Tod noch ein "Entrinnen" für die die dort gelandet sind.
LG
Sternenreiterin
Sternenreit...
Gelöschter Benutzer
Re: Die Hölle im Alten Testament?
von Sternenreiterin am 19.10.2020 08:00Ergänzend dazu, dass pray schreibt es gäbe nur im Hiob einen Ort der Qual:
"der wird vom Wein des Zorns Gottes trinken, der lauter eingeschenkt ist in seines Zornes Kelch, und wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm; 11 und der Rauch ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier haben angebetet und sein Bild, und so jemand hat das Malzeichen seines Namens angenommen"
Offenbarung 14, ab Vers 10 spricht auch davon.
Es ist nicht die nicht die einzige Stelle im NT, die von einem Ort der Qual spricht.
Die Geschichte vom armen Mann Lazarus iin Abrahams Schoß in Bezug auf den Himmel als angenehmem Ort auf der einen und dem "Ort der Qual" auf der anderen Seite - eine Trennung in der der arme Mann dann getröstet und der reiche Mann der ihn hat vor seiner Türschwelle verhungern lassen mit Feuer gequält wird - ich weiß gerade nicht wo sie steht - ist ebenfalls nur ein weiteres Beispiel dafür, dass die Bibel an mehreren Stellen von einer "Hölle" im Sinne einer ewigen Qual spricht).
Sternenreiterin
Re: Raum der Stille und des Gebets
von Merciful am 18.10.2020 19:53Re: Hauskreis-Miteinander aktuell
von burgold am 18.10.2020 19:07
Zeph 3, 17 17 Der Herr, dein Gott, ist in deinen Mauern, er ist mächtig und hilft dir. Er hat Freude an dir, er droht dir nicht mehr, denn er liebt dich; er jubelt laut, wenn er dich sieht.
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Yoga und fernöstliche Praktiken im Lichte Jesus ?
von geli am 18.10.2020 17:45Ja, so sehe ich es auch. Es sind einfach "Grauzonen", wo man an vielen Stellen nicht direkt sagen kann, was "dahinter" steckt.
Vor einigen Jahren hatte ich mal für meine Tochter als Geburtstagsgeschenk eine Massage gekauft. Es kam eigentlich - bei uns gibt es nicht allzu viele Möglichkeiten - dafür nur ein Laden in Frage.
Für meine Tochter war es ok - sie fand die Massage dann richtig schön.
Aber ich habe mich in dem Laden nicht wohlgefühlt. Schon der Geruch nach diesen Räuchersachen, dann die ganze Aufmachung und die Atmosphäre - mich hat es abgestoßen, und ich mußte mich echt überwinden, dort diesen Gutschein zu kaufen.
Es muß einfach jeder für sich entscheiden. Ich lasse in der Regel die Finger ganz weg von diesen Dingen.
Re: Hauskreis-Miteinander aktuell
von Cleopatra am 18.10.2020 16:14Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Yoga und fernöstliche Praktiken im Lichte Jesus ?
von pray am 18.10.2020 13:44Nach allem, was mir über Yoga und Co bekannt ist, würde ich es auch lassen. Wir sollen ja auch nicht gegen unser Gewissen handeln.
Vor Jahren ist mir mal Folgendes passiert:
Ich sollte meine Mutter zur Fußpflege fahren und da ich nicht nochmal losfahren wollte, um sie später abzuholen, bin ich da geblieben und habe mich so gelangweilt...
Da las ich ein Angebot über Fußreflexzonenmassage für relativ kleines Geld und dachte, das würde sich sicher gut anfühlen und zum Relaxen gut sein. Und es war sogar eine Mitarbeiterin für mich dafür frei. Man bat mich also in den Raum und oh weia, dort stand er schon, der Buddha, Räucherstäbchenluft und Musik im Hintergrund, die sich auch komisch anhörte. Aber ich, meines Glaubens gewiss, dachte, da steh ich drüber, ich will ja schließlich nur bisschen die Fußmassage genießen. Den Buddha hab ich dann rumgedreht mit dem Gesicht zur Wand und fand noch ein Tuch, damit hab ich ihn dann zugedeckt. Hat ja keiner gesehen.
Dann die erste Fußmassage meines Lebens, also so toll war es nicht und am nächsten Tag hatte ich eine große dicke Blutblase oben am großen Zeh. Die hab ich bearbeitet, aber die Rötung und Schwellung blieb, sodass ich wieder zum Geschäft bin und gefragt habe, woher das kommen könnte. Man sagte mir dann, dass man sowas noch nie gehabt habe, aber jede Fußstelle einem Organ zugeordnet wäre. Eigentlich schalte ich in christlichen Dingen recht schnell, aber hier kam mir erst dann mit dem dicken Zeh in den Sinn, dass mir das heißen sollte, von diesen fernöstlichen Praktiken die Finger zu lassen. Ich kann mir zwar immer noch nicht vorstellen, was genau da "götzerisch" dran war, weil ja zu der Massage auch nix anderes praktiziert wurde, aber ich mach das lieber nicht mehr,
Mein Vater dagegen bekam Akupunktur verordnet und er weiß gar nicht über fernöstliche Religionen, Gefahren und Praktiken und hätte sich das auch unter Hinweis auf meinen Glauben nicht ausreden lassen. Also habe ich mir gedacht, er geht ja hin OHNE anderen Göttern zu vertrauen, sondern denkt schlichtweg, die Nadeln würden was bewirken, also sage ich nichts dazu. Außerdem war das ein ganz normaler deutscher Orthopäde, der sicherlich weder Nadeln bespricht, noch sonstige Rituale dazu macht. Wäre es aber nicht so, hätte ich meinen Vater gewarnt.
Fazit für mich:
Jeder muss es mit seinem Glauben selber entscheiden. Allerdings dort, wo bewusst Religion mit den Praktiken ins Spiel kommt , also Hilfe durch Götzen bei den Praktiken erwartet wird, da auf jeden Fall Finger weg!
Re: Die Hölle im Alten Testament?
von pray am 18.10.2020 13:28Hallo zusammen,
eben habe ich die Bibelstellen, die hier genannt worden, nachgeblättert und fand dann gerade eben in den Erläuterungen zur Lutherbibel geschrieben, dass die "Hölle" als Ort der Qual sozusagen nur in Hiob 11,8 vorkommt. Das wusste ich bis gerade nicht.
Alles andere ist eben Scheol (AT), was im NT dem Hades = Totenreich entspricht. Hölle wäre gehenna.
Ja, Luther hat wohl manchmal dort wo Hades (Totenreich) steht mit Hölle übersetzt.
Aber wie Dörte ja schon die Bibelstelle anführten, ist der Hades auch ein finsterer Ort. Ich habe es so verstanden, dass die Ungläubigen Verstorbenen ihre Zeit bis zur Auferstehung zum Gericht dann im Hades verbringen und die Gläubigen bis zur Auferstehung zum Leben mit Jesus im Paradies.
Aber stimmt schon, die Stellen im AT mit Scheol klingen auch nicht unbedingt nach einer Hoffnung auf Leben nach dem Tod.

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