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Re: Gott suchen - Jesus finden - solange er zu finden ist
von pray am 22.06.2020 18:44Lieber Ignaz, liebe Geli,
ich muss sagen, ich kann Geli so gut verstehen! Auch dich Ignaz, denn wir können uns wie Könige freuen, dass wir Gott zum Vater und das Ewige Leben sicher haben. Wir können uns über ein Leben mit Jesus freuen, das Sinn ergibt, für Ihn und mit Ihm zu leben. Wir können uns glücklich schätzen, dass wir, als Kinder Gottes das Vorrecht haben, Fürbitte für Menschen zu tun und gehört bzw. erhört zu werden.
Aber mich macht es betroffen, wie Menschen einfach so an Gott vorbeigehen. Mich macht es total betroffen, wenn gute Straßenevangelisten ins vollkommen Leere reden - die Leute schlichtweg achtlos vorbeigehen. Ich denke dann daran, wie Gott sich fühlen muss - weggeschoben, ungewollt, nicht zu achten! Die andere Seite dieser "Medallie" ist, dass die Leute zur Freude des Teufels verloren bleiben und es nicht mal registrieren. Besonders liegt mir natürlich Familie und Freunde, Kollegen am Herzen, die ich kenne - außer denen, die ich nur kurz sehe oder gar nicht kenne.
In meine Freude über Gott hinein sprach ich diese Woche mit einer Frau, die echt ein gutes Herz zu haben schien, aber todkrank ist. In Hinblick auf diese Krankheit sagte sie scheinbar scherzhaft: "Ja, die Hölle kann sich schon mal wappnen, ich komme bald!" Das hat mir so ins Herz geschnitten!!! - und ich habe mit ihr über Gott gesprochen. Das Ergebnis hiervon war, dass sie mir erzählte, dass sie betet und an Gott glaubt. Sie hat mit ihm sogar schon einiges erlebt, aber nie die Bibel gelesen und Jesus als der Weg zu Gott, das wusste sie auch nicht genau. Wenn ich dann von der Frohen Botschaft erzähle, dann "bebt" fast mein Herz dabei, ob ich das hoffentlich mit den richtigen Worten richtig erklärbar machen kann und ob sie gleich die angebotene Bibel nehmen wird, oder nicht. In diesen Momenten ist die Freude dann von einer großen Sorge überschattet, wie es um das Seelenheil des Menschen stehen wird, der mir gerade gegenüber steht. Kannst du das nachempfinden, lieber Ignaz?
Sonst sehe ich es etwas wie Geli, dass wir in den christlichen Gemeinden einen Notstand haben. Wir sollen doch Licht für die Welt sein, aber manchmal denke ich: Man bescheint sich in den Gemeinden allenfalls ein bisschen untereinander selbst - und wer ist da, der sich noch um die Verlorenen sorgt? Wo sind die Arbeiter, die mit in die Ernte gehen für Gott Menschen einzuladen?
ignaz
Gelöschter Benutzer
Re: Christen für Tierschutz
von ignaz am 22.06.2020 13:58Als ich das Thema las, war ich gespannt, was ich darunter vorfinden würde. Bislang ist es ja noch nicht viel.
Auch ich bin dafür, Tiere zu schützen. Wir Menschen sind nicht als die Tyrannen der Tiere sondern zu deren Wohl berufen und eingesetzt. Was da heute geschieht, ist zweifellos grausam. Allerdings werde ich das nicht verhindern durch das Unterzeichnen von Petitionen oder durch monatliche Geldbeträge für den Tierschutz. So lange der Mammon der Gott dieser Zeit ist, wird sich daran nichts ändern. Würde jeder Mensch wiedergeborener Christ, dürfte das tierische Leiden wie in unserer Zeit vorüber sein.
Solange noch Menschen hungern, Kinder von ihren Eltern missbraucht oder in anderen Ländern zum Töten abgerichtet werden, solange Menschen einander aus Geld- und Machtgier foltern, so lange werde ich bei aller Liebe zur Natur dem Tierschutz keinen Cent zukommen lassen. So lange Jahr für Jahr über 50 Millionen Menschen abgetrieben werden, kann ich das nicht tun. Für mich käme das quasi einer Ersatzhandlung gleich.
ignaz
Gelöschter Benutzer
Re: Gottes Geist
von ignaz am 22.06.2020 13:40ignaz
Gelöschter Benutzer
Re: Gott suchen - Jesus finden - solange er zu finden ist
von ignaz am 22.06.2020 13:03Also - keine Fröhlichkeit für uns Christenmenschen? Trauermine für all die, denen ihre Mitmenschen am Herzen liegen? Zeigen wir damit erst, dass wir es mit dem Glauben ernst meinen?
Der gleiche Paulus, der von "Traurigkeit und Schmerzen ohne Unterlass" schreibt, schreibt auch die Worte: Phil. 4,4 Freut euch im Herrn allezeit; abermals sage ich: Freut euch! 5 Eure Sanftmut lasst alle Menschen erfahren! Der Herr ist nahe! 6 Sorgt euch um nichts; sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden.
Also - dann: Ist er nun traurig und voller Schmerz ohne Unterlass - oder ist er froh?
Ich kenne keine Christen, die hier in Deutschland von einer Erweckeung sprechen. Was ich sehe ist, dass sich die Worte Jesu erfüllen, die Pulus in 2. Thess. 2,3 schreibt: Lasst euch von niemand in irgendeiner Weise verführen! Denn es muss unbedingt zuerst der Abfallall kommen und der Mensch der Sünde geoffenbart werden, der Sohn des Verderbens, 4 der sich widersetzt und sich über alles erhebt, was Gott oder Gegenstand der Verehrung heißt, sodass er sich in den Tempel Gottes setzt als ein Gott und sich selbst für Gott ausgibt.
Sternenreit...
Gelöschter Benutzer
Re: Corona - Virus hat De erreicht ...
von Sternenreiterin2020 am 22.06.2020 11:33geli: "Zu hoffen ist nur, dass diese Hygiene-Maßnahmen (die ja eigentlich jeder leicht umsetzen kann und die für mich eigentlich schon vor "Corona" selbstverständlich waren), nicht wieder bei Abschwellen der Panik vergessen werden."
Das ist sehr allgemein gesagt.
Was meinst Du damit genau?
An anderer Stelle schrieb ich heute schon, dass das auch nach hinten los gehen kann wegen der fehlenden Immunabwehr.
Es hat daher schon seinen Grund und seine Berechtigung, das Desinfizieren und Mundschutz tragen im "normalen Alltag" zu
lassen (normal bedeutet, nicht aufgrund eines herzkranken Haushaltsmitgliedes oder eines das immunschwächende Medikamente
nimmt wegen Transplantation).
Daher die Nachfrage.
Meinst Du, das Desinfizieren, die unpersönlichen Plexiglasscheiben (die das Verstehen auch Erschweren können unter Umständen ...) und die Mundschutzmasken sollten weiter gehen?
Obwohl, Du schreibst ja in Klammern "die ja .....eigentlich schon vor "Corona" selbstverständlich waren). Damit kannst Du weder begrenzte Besucherzahlen, noch Abstandsregeln. noch Duschverbote in Sportstätten, noch Mundschutz, noch Desinfektion an jedem Ende, geschweige denn das ständige Hautzerstörende lange Händewaschen mit Seife meinen?
Liebe Grüße
sternenreiterin
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Corona - Virus hat De erreicht ...
von geli am 22.06.2020 11:00Ja, das sehe ich als etwas Positives an der ganzen Krise - dass die Menschen sensibler für "hygienische Umsicht" geworden sind. Das wird in Zukunft helfen, dass sich eine Grippe - die ja jedes Jahr umhergeht - nicht so schnell verbreitet.
Zu hoffen ist nur, dass diese Hygiene-Maßnahmen (die ja eigentlich jeder leicht umsetzen kann und die für mich eigentlich schon vor "Corona" selbstverständlich waren), nicht wieder bei Abschwellen der Panik vergessen werden.
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Gott suchen - Jesus finden - solange er zu finden ist
von geli am 22.06.2020 10:53Ja, "zufrieden sein" - Geborgenheit finden - für Christen heißt das, das bei Gott zu finden.
Kürzlich habe ich eine Predigt gehört, da erzählte der Prediger, dass er gefragt wurde, ob er zufrieden sei. Er meinte dann: "Zufrieden... einerseits ja, aber andererseits: Wie kann ich zufrieden sein, wenn noch so viele Menschen nicht gerettet sind?"
Mir hat er damit sehr aus dem Herzen gesprochen, denn auch ich merke, dass ich nicht "zufrieden" bin, solange noch so viele Menschen in meinem Umfeld, darunter auch meine Kinder, nicht gerettet sind.
Allerdings merke ich, dass ich damit sehr alleine stehe, auch in der Gemeinde. Wenn ich mit Leuten ins Gespräch komme, und das so sage, nämlich dass es mich traurig macht, dass es noch so viele Verlorene gibt, und auch über meine Kinder spreche, dann bekomme ich immer wieder den Satz zu hören: "Du mußt loslassen, du mußt es in Gottes Hände legen." Meist wird das dann in einem vorwurfsvollen, belehrenden Tonfall gesagt.
Nicht "zufrieden" zu sein, traurig zu sein - das hat im Denken vieler Christen keinen Platz
Natürlich stimmt es - wir können diese Dinge nur in Gottes Hände legen und ihm vertrauen.
Wir haben eine WhatsApp-Gruppe, und ich sehe, was normalerweise gepostet wird: Erbauliche Musik, erbauliche Texte, Frauenveranstaltungen, die der Seele wohltun und solche Dinge. Damit sind sehr viele Christen völlig zufrieden und glücklich.
Ich persönlich fühle mich dabei meist wie ein "Außenseiter", ich habe eher das Gefühl, es ist so ein "Augen zu" und sich was Schönes und Auferbauendes anhören oder ansehen, um schöne Gefühle in der Seele zu erzeugen.
Aber mich macht das nicht "zufrieden". Ich mache mich da eher "eins" mit Paulus, wenn er spricht: "... dass ich große Traurigkeit und Schmerzen ohne Unterlass in meinem Herzen habe...für meine Brüder, die meine Stammverwandten sind nach dem Fleisch." - Rö. 9,2
Und ich denke auch an Jesus, der über Jerusalem weinte, weil sie ihn abgelehnt hatten. - Luk. 19,41.
Also auch Paulus und sogar Jesus selbst haben sich nicht mit "Erbaulichem für die Seele" zufriedengegeben!
Ja, ich wünsche mir, dass noch viele Menschen sich von Gott finden lassen, allerdings sehe ich nicht viel "Erfolg" mit meinen Bemühungen, die Menschen laufen in ihren jeweiligen "Hamsterrädern" und merken gar nicht, dass sie an dem, was wirklich zählt, vorbeirennen. Zumindest hier in unserem Land - die Offenheit, die am Anfang der Corona-Krise vorgeherrscht hat, ist nach meinem Empfinden wieder vorbei.
Vielleicht ist das in anderen Ländern anders - jedenfalls lese ich immer wieder von vielen Bekehrungen, gerade in muslimischen Ländern.
Viele Christen rechnen ja in Deutschland mit einer großen Erweckung - ich persönlich habe aber meine Zweifel an diesen Prophetien, die es ja schon seit mindestens 20 Jahren gibt.
Wie geht ihr denn mit solchen Aussagen - also einer großen Erweckung - um? Habt ihr davon gehört, und habt ihr Glauben daran?
Re: Gott suchen - Jesus finden - solange er zu finden ist
von nusskeks am 22.06.2020 09:38Ja, das ist bedrückend, nicht erst seit Corona. Es macht die Dringlichkeit deutlich, die uns als Botschafter Jesu aufgetragen ist. Bittet, dass Arbeiter in die Ernte gesandt werden! (Math. 9,37+38). Zum Glück sind es seit Jesu Zeiten viel mehr Arbeiter geworden. Aber wir brauchen noch mehr.
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslosung (9) Jauchzet Gott, alle Lande ! __ Psalm 66,1
von Burgen am 22.06.2020 09:09
Du krönst das Jahr mit deinem Gut. __ Psalm 65,12
Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab,
vom Vater des Lichts. __ Jakobus 1,17
Kl: Sprüche 9,1-10
Bl:1.Könige 8,22-40
Hilf, dass wir dies Gut der Erden treu verwalten immerfort.
Alles soll geheiligt werden durch Gebet und Gottes Wort.
Alles, was wir Gutes wirken, ist gesät in deinen Schoß,
und du wirst die Ernte senden unaussprechlich reich und groß.
(Heinrich Puchta)
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Gott suchen - Jesus finden - solange er zu finden ist
von Burgen am 22.06.2020 08:30
Interessant ist doch, dass Gott es ist, der uns findet und uns finden lässt.
Und wenn ich mir die ganzen Massengräber in den Ländern und die neuen Gräber in unserem Land
vorstelle, die jetzt in den letzten Monaten gestorben sind ..., wird mir ganz schwummerig.
Es ist doch recht bedrückend, kann man doch davon ausgehen, dass ganz wenige,
zumindest vorher, bevor sie krank und dahingerafft wurden, Jesus kennenlernen durften.
Ein kleiner Trost mag vielleicht darin liegen, dass uU ein klitzekleiner Anteil der Menschen sozusagen
in allerletzte Sekunde, eine Begegnung mit Jesus haben konnte.
Jedoch was ist 1 Sekunde gegen 70 oder mehr Jahre?


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