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Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2534

Re: Raum der Stille und des Gebets

von Merciful am 24.11.2019 11:48

Ich bete um Befreiung von Angst, Lüge, Misstrauen und Wut.
Herr Jesus Christus, großer König, nimm hinweg, was mich von dir trennt.
Schenke Friede, Liebe, Vertrauen und Wahrheit mir.
Merciful

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Darum umgürtet die Lenden eurer Gesinnung : 1.Petrus 1,13a ; Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennend ... Lukas 12, 35 ff

von Burgen am 24.11.2019 11:00


35 Eure Lenden sollen umgürtet sein und eure Lichter brennend; 

36 und seid Menschen gleich, die ihren Herrn erwarten, 
wenn er von der Hochzeit aufbrechen wird, damit, 
wenn er kommt und anklopft, sie ihm sogleich auftun. 

37 Gllückselig sind jene Knechte, welche der Herr, wenn er kommt, wachend finden wird. 
Wahrlich, ich sage euch: Er wird sich schürzen und sie zu Tisch führen 
und hinzutreten und sie bedienen. 


38 Und wenn er in der zweiten Nachtwache kommt und sie so findet, 
glückselig sind jene Knechte. 

39 Das aber erkennt: 
Wenn der Hausherr wüßte, zu welcher Stunde der Dieb käme, so würde er wachen 
und nicht in das Haus einbrechen lassen. 

40 Darum seid auch ihr bereit.! Denn der Sohn des Menschen kommt zu einer Stunde, 
da ihr es nicht meint. 

41 Da sprach Petrus zu ihm: Herr, sagst du dieses Gleichnis für uns oder auch für alle? 

42 Der Herr aber sprach: Wer ist wohl der treue und kluge Haushalter, 
den der Herr über seine Dienerschaft setzen wird, damit er ihnen zur rechten Zeit die verordnete Speise gibt? 

43 Glückselig ist jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, bei solchem Tun finden wird.! 

44 Wahrlich, ich sage euch: Er wird ihn über alle seine Güter setzen. 

*** 
Das Kapitel 12 ist in folgende Überschriften eingeteilt: (Schlachter 2 T)

# Aufruf zum offenen Bekenntnis für Jesus Christus 
# Von unnützen Sorgen 
# Ermahnung zur Wachsamkeit 
# Das Bekenntnis zu Christus bringt Trennung 

*** 

Unser obiger Text, V 35-44, erinnerte an die Vorbereitung zum Ausszug aus Ägypten. 
Die allerletzte Nacht brach an in denen Dunkelheit herrschte, die Israeliten in ihren Häusern waren. 
Jeder Haushalt, mit und ohne Nachbarn, hatte auf Anweisung Gottes ein Lamm geschlachtet zum Verzehr. 

Draußen, auf dem Türrahmen war Blut des Lammes gestrichen worden. 
Das war das Erkennungszeichen für Gott, dass in der dahinter liegenden Wohnung seine Kinder versammelt waren. 
Und der Würgeengel ging vorbei. In den so nicht angezeigten Häusern starben die Söhne der Erstgeburt. 
In den Häusern der Israeliten brannte Licht. Licht Gottes. 

Das Laubhüttenfest erinnert auch heute an den Auszug aus Ägypten. 
Die Lenden gegürtet, bedeutet vorbereitet zu sein um eilend auszuziehen. 

Das ist so meine Erinnerung an diese ersten Erzählungen. 
Wer mag kann mich gerne korrigieren und in die rechten Zusammenhänge setzen ... 

Jedenfalls, wenn die Lenden umgürtet sind, ist das darüberliegende Beinkleid hochgeschlagen. 
Der Mann kann raschen und großen Schrittes über seine Felder gehen. 
Das war damals üblich, weil im Normalfall der Saum des Gehrocks bis zu den Füßen reichte. 

*** 
Nun sind wir Christen zur Wachsamkeit aufgerufen. 
Das bedeutet ja auch einerseits nicht den Mut verlieren, wenn die Lebenszeit mit Warten auf Jesus 
sozusagen vertröstet wird. 
Jesus wird wiederkommen. 
In dem Gleichnis wird uns erzählt, dass der Bräutigam Jesus (Hausherr) von der Hochzeitsfeier aufsteht. 
Er sitzt also mit seinen Söhnen und Töchtern am Tisch. 
Und dann, also danach steht er auf und kehrt zurück. 

Das erinnert einerseits auch daran, dass die Tür zur Hochzeitsfeier mit den Geladenen geschlossen wird. 
Und andererseits, dass es einen Unterschied geben wird. 
Der Unterschied liegt darin, dass auch wir heute Lebenden bereit sind, ihn zu empfangen, uns besuchen zu lassen. 

Es ist dies kein passives Warten auf das was da kommen wird. 
Sondern es ist ein aktives Warten. Selbst im täglichen Alltagsgeschehen bereit zu sein. 
Bereit, indem das Licht in uns, der Geist Gottes, Jesus in uns nicht ausgelöscht wird oder ist. 

Manchmal wollen die Alltagssorgen und diverse Krankheiten usw. unser Denken "verstoppeln" lassen 
und große Dunkelheit, wie eine schwarze Wand, die Überhand gewinnen. 
Jedoch: die Dunkelheit  m u  s s  weichen, wenn wir uns weigern, dem nachzuhängen.

Das habe ich selbst erfahren. Diese schwarze, tiefschwarze Dunkelheit kündigte sich ein paar Tage zuvor an. 
Das war zu bemerken. Ich merkte, und träumte es sogar, dass alles wie kleine Puzzelteile in mir zerbrachen. 
Das nächste war dann, dass  es in der Beziehung mit Gott/Jesus wie ein weites Feld zwischen uns war. 
Dieser Zustand verwunderte mich, nahm mir auch die Konzentration für wichtige zu erledigenden Dinge. 
Und dann wurde es tief tief schwarz in mir. Nichts anderes als Schwarz war zu sehen. 
Furchtbar. Sofort *blickte* ich mit meinem Inneren ganzkörperlich auf Jesus. 
Sofort *ging das Licht* wieder an.
Die Seele lichtete sich und der Weg für die nächsten Tagesschritte war frei.

Das wünsche ich jedem von uns, dass das Licht die Dunkelheit, Finsternis vertreibt.
Gerade jetzt in dieser dunklen Jahreszeit - wir brauchen alle Das Licht Jesus in uns und gegenseitig durch uns.
Ganz entgegen dem, was die Welt uns bieten will. Das Licht, die Freude usw. kommt von innen ... 

Gott segne uns.! 




Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.11.2019 08:54.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Tageslosung (7) Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen -- Lukas 12,35

von Burgen am 24.11.2019 10:00



Letzter Sonntag des Kirchenjahres - EWIGKEITSSONNTAG 

Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen. __ Lukas 12,35  


Wochenlied 147 oder 153 
Matthäus 25,1-13      Offenbarung 21,1-7      Psalm 126 

Predigt:
Matthäus 26,1-13 


Losung 
Dem Gerechten muss das Licht immer wieder aufgehen und Freude den aufrichtigen Herzen. __ Psalm 97,11 

Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden. __ Matthäus 5,4


 Gebet: Heinrich Seuse 
Wahrlich, Herr, ich suche und finde in mir einen gar großen Unterschied. 
Fühle ich mich verlassen, so gleicht meine Seele einem Kranken, dem nichts schmeckt, dem alles zuwider ist. 
Wer zu mir kommt, findet das Haus leer; der Hausherr ist nicht daheim. 

Geht aber der helle Morgenstern auf mitten in meiner Seele, so ist alles Leid verschwunden, 
alle Finsternis gelichtet und mein Herz lacht. 
Mir ist dann, als wäre ich über Raum und Zeit hinausgewachsen und stünde in dem Vorhof ewger Seligkeit. 




Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.02.2020 18:38.

chestnut
Administrator

63, Weiblich

  fester Bestandteil

Chatleitung

Beiträge: 730

Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von chestnut am 23.11.2019 23:43

Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein.

Matthäus 5:14

Jetzt beginnt die Zeit, wo wieder überall Beleuchtungen aufgehängt sind, zusätzliche Lichter überall an sind.
Das Licht bleibt nicht verborgen.

So ist es mit dem Licht der Welt, das Jesus ist, und das eben auch uns erleuchtet.
Da wo wir es leben, da bleibt es nicht verborgen und es scheint in der Dunkelheit.


Wir wollen im Hauskreis darüber nachdenken, was es heisst, Licht zu sein und wie wir dies leben können.


Sonntag, 24.11.2019: Hauskreis-Miteinander 20.30 Uhr


Herzliche Einladung
Cosima und Chestnut

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Der freie Wille

von pray am 23.11.2019 20:14

Ja Amen dazu für Anni, liebe Cleo.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (6) Gott sprach und spricht heute: Ich will mit dir sein ...

von Burgen am 23.11.2019 09:20




Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. __ Psalm 23,1 

Paulus schreibt: In allem erweisen wir uns als Diener Gottes: 
als die Traurigen, aber allezeit fröhlich; 
als die Armen, aber die doch viele reich machen; 
als die nichts haben und doch alles haben. __ 2.Korinther 6,4.10 


* Offenbarung 20,11-15 --- Das große Endgericht vor dem großen weißen Thron 
* Matthäus 25,31-46     ---  Das Gericht über die Heidenvölker 


Weil ich Jesu Schäflein bin, freu ich mich nur immerhin über meinen guten Hirten, 
der mich wohl weiß zu bewirten, 
der mich liebt, 
der mich kennt und bei meinem Namen nennt. 
(BG: Luise von Hayn) 



Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.11.2019 09:21.

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5531

Re: Der freie Wille

von Cleopatra am 23.11.2019 09:05

Vielen Dank, liebe pray,
 
Ja, und so können und dürfen wir auch immerwieder erfahren, wie Gott eben auch durch schwere Zeiten mit uns geht und uns nie alleine lässt, selbst, wenn es sich so anfühlt.
 
Aber erst Recht nicht, wenn wir so wie du zB liebe pray, bewusst nach Gottes Wunsch fragen und bewusst seinen Weg gehen wollen.
 
Und das wünsche ich Anni auch, dass sie Gott erlebt, spürt, und Hilfe erfährt.
 
Und sich vor allem von Gott geliebt fühlt.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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pray

63, Weiblich

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Beiträge: 1015

Re: Einzelgänger als Christ -> Paradoxon?

von pray am 22.11.2019 21:11

In der Bibel steht, dass ein Christ den anderen "schleift" : Ein Messer wetzt das andere und ein Mann den andern. (Spr. 27,17)
Ich habe mittlerweile erkannt, dass es, wie ich es verstehe, richtig ist, dass man versucht auch mit denen "klarzukommen" die zwar ihr Glaubenshaus auf JESUS gebaut haben, aber nicht so sind, wie man selbst oder so ticken und denken, wie man selbst oder nicht heilsrelevante Dinge anders sehen oder auf einem anderen Bibelwissensstand sind.

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Der freie Wille

von pray am 22.11.2019 20:51

Ich kann Annis Gefühle im Startthema gut verstehen. Man selbst meint, man hat für sich und den anderen Menschen das Beste erkannt und die "rosarote Brille" der Liebe tut den Rest dazu und hofft, Gott sieht alles genauso und leitet das Geschehen so, wie man es sich wünscht.

 

Ich glaube, das kennen wir alle.

Ich meine aber auch, dass man im Laufe von vielen Jahren Christsein so manche Führung Gottes im Leben erfahren hatte, die eingangs nicht gefallen hat, oder wo man Gott überhaupt nicht mehr verstehen konnte oder womöglich dachte, Er meint es nicht gut. Aber rückblickend haben wir oftmals erkannt, dass Seine Führung genial und gut so war.

Ich bin sicher, dass Gott für Seine Kinder einen guten Plan hat und wirklich nur das BESTE im Sinn hat und deswegen lasse ich mich "fallen" in Sein Lenken, weil ich weiß, dass Wege OHNE Gott niemals gesegnet sind und auf LANGE SICHT nicht glücklich machen, sondern es nur Schwierigkeiten gibt.

Bei Annis Frage anfangs kam mir der Gedanke, dass die Bibel kein "eheähnlichesZusammenleben" ohne Trauschein kennt. So verstehe ich es jedenfalls.
Hm, aber ob es für alle Zukunft dann gut für Anni wäre, nach einer gescheiterten Ehe dann diesen auch nicht einfachen Mann zu halten? Ich wünsche ihr jedenfalls, dass sie eines Tages Gottes Absichten rückblickend erkennt und Ihn jetzt dennoch lieb hat, auch wenn Er nicht so handelt, wie sie es erwartet von Ihm.

Als ich Christ wurde, hatte ich ...*urgs* einen Freund, den ich sehr geliebt habe. Und nach meiner Bekehrung habe ich erkannt, dass das so nicht geht und heiraten wollte ich auch nicht. Gott hat es geschafft, dass entsprechend meines Gebets, Er möge dann die Liebe aus dem Herzen rausnehmen, dass das passierte. HEUTE bin ich froh, dass es so kam!!!! Denn dieser Freund entpuppte sich nach der Trennung dann doch als gar nicht mehr soooo nett und zog weg und ich erfuhr später durch einen Anruf einer fremden Frau (die meine Telefonnumer nach vielen, vielen Jahren im Handy bei ihm entdeckte) , dass er sie geheiratet hatte und die ganzen Jahre auch keiner geregelten Arbeit nachging und mit etwas über 50 Jahre gestorben ist. Da habe ich innerlich Gott gedankt, denn Gott hat mich vor finanziellem Desaster bewahrt und außerdem wäre ich sonst schon Witwe gewesen. So blieb mir das alles erspart und ich lebe glücklich und zufrieden mein Leben mit Gott. Allerdings sagte die andere Frau auch, dass er immer mit der Bibel rumgelaufen ist und ihm Jesus viel bedeutet hatte. Also hat Gott doch noch was in ihm wachsen lassen, auch wenn ich ihm den Laufpass w e g e n G o t t gab. Damals war er kein Christ, musste sich aber viel von mir anhören, als ich dann plötzlich gläubig wurde.

Vielleicht liest Anni das noch und versteht eines Tages, welche Geschichte Gott mir i h r schrieb oder schreiben wollte, wenn sie Gott ausklammert. Ja, ich denke, Gott spricht d e u t l i c h ins Leben eines Gotteskindes hinein - aber letztendlich entscheiden wir uns für oder gegen Seinen Willen. Aber Er lässt uns später nicht untergehen.....die Anni auch nicht.

...so kenne ich Gott.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.11.2019 20:58.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (6) Gott sprach und spricht heute: Ich will mit dir sein ...

von Burgen am 22.11.2019 07:52



Der Vogel hat ein Haus gefunden und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen - deine Altäre, HERR Zebaoth, 
mein König und mein Gott. __ Psalm 84,4 

Jesus spricht: 
Wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen. __ Matthäus 18,20 


* Hebräer 13,17-21   --- Ermahnungen zum Wandel der Gläubigen - Segenswünsche und Grüße 
* Matthäus 25,14-30  -- Das Gleichnis von den 10 anvertrauten Talenten 


Die Leibliche Gegenwart anderer Christen ist dem Gläubigen eine Quelle unvergleichlicher Freude und Stärkung. 
(Dietrich Bonheffer)  



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