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Koenigstochter
Gelöschter Benutzer
Re: Glaube leben in der Welt
von Koenigstochter am 27.07.2019 16:25Ich muss gestehen, dass ich die Geschwister meines Mannes vergessen habe - da hier leider kein so guter Kontakt herrscht, vergesse ich ab und zu Mal, dass die ja auch noch zu meiner Familie gehören. Ohweia! Also da weiß ich nicht bei allen wie der Stand ist.
Aber für meine Geschwister,Eltern und Freundinnen gilt: sie sagen dass sie nicht an Gott glauben oder dass es Gott gar nicht gibt (und logischerweise auch nicht an ihn glauben)oder dass es nicht bewiesen ist dass es Gott gibt und sie deshalb nicht an ihn glauben.
Re: Glaube leben in der Welt
von Gott_allein am 27.07.2019 13:33
Koenigstochter
Gelöschter Benutzer
Glaube leben in der Welt
von Koenigstochter am 27.07.2019 10:16Hallo ihr Lieben.
Ich starte hier einen Thread um Antworten und/oder Hilfestellungen zu finden. Mich würde es interessieren, welche Erfahrungen ihr gemacht habt, wie ihr in und mit Situationen umgeht, in denen ihr mit eurem Glauben konfrontiert werdet.
Ich durchstöbere gerne dieses Forum und habe auch den Thread "Glaube leben in der Arbeit" gelesen, an diesen ist dieser Thread hier nun angelehnt.
Mir geht es um das Glaubensleben überhaupt, nicht nur in der Arbeit. Wie reagiere ich angemessen, biblisch, christlich korrekt?
Egal wo ich bin, ist es schwierig für mich offen über meinen Gauben zu reden (weil weggerannt wird, ich einfach übergangen werde o.ä.) oder meinen Standpunkt als "würdig genug" anzubringen. So kommt es mir zumindest vor.
Hier mal ein paar Beispiele aus meinem Leben:
1. Eine Freundin (kenne ich seit ca.15 Jahren, wären gemeinsam in der Schule) von mir hat mir vor einigen Monaten geschrieben, dass sie auf Heimatbesuch ist (ich wohne noch in der Gegend in der wir aufgewachsen sind, sie 400km entfernt). Das war am habe daFreitag.Ich bereits mit meinem Mann ausgemacht, dass wir am Sonntag eine bestimmte Gemeinde besuchen wollen. Da sie am Samstag schon was anderes vorhatte und am Sonntag gegen Mittag wieder nach Hause fuhr, wollte sie sich am Sonntagvormittag mit ihr treffen. Ich habe ihr erklärt, dass ich da in die Gemeinde gehe aber sie gerne mitkommen darf.Sie hat daraufhin mir persönlich nicht mehr geantwortet sondern in unseren Freundinnen Gruppenchat diese Situation geschildert und gesagt, dass "das gar nicht ihres ist und sie es schade findet dass wir uns nicht treffen können. Und sie ist enttäuscht dass ich ihr wegen eines Gottesdienstes Absage". Mit einer Absage habe ich gerechnet da ich ihren Standpunkt zu Gott und Jesus kenne. Aber die Art wie sie es gemacht hat hat mich verletzt und enttäuscht.
2. Alle meine Kolleginnen, Freundinnen und Familienmitglieder sind in einer der großen Landeskirchen. Allerdings glauben sie alle (mit Ausnahme meiner Oma) nicht an Gott oder agnostisch oder sie glauben "an irgendwas übernatürliches". Die Meisten sind in der LK aus Bequemlichkeit und/oder weil sie die Feste und Traditionen so schön finden. Eine Aussage obiger Freundin war auch Mal "eine Hochzeit muss in einer Kirche sein sonst ist es keine richtige Hochzeit". Ich möchte hier keine LK angreifen - ich persönlich habe dort zwar keinen Frieden gefunden - denn es gibt Christen in LK.
Aber mein Umfeld sehe ich nicht als christlich an, auch wenn sie in einer LK sind. Denn für mich muss ein Christ schon sagen können: "ja ich glaube an Gott. Ich glaube an Jesus als Retter und Erlöser. Ich glaube dass es den Heiligen Geist gibt."
Anders kann man doch gar nicht von sich behaupten ein Christ zu sein oder sehe ich das falsch?
Wenn ich nun zu irgendeiner dieser Personen sage "Tut mir Leid, ich mache das nicht da es in Gottes Augen Sünde wäre und ich als Christ das nicht machen möchte." Dann wird total ablehnend reagiert. Manchmal akzeptiert ja, auch wenn ich mich rechtfertigen muss. Aber oft auch so, dass über mich geschimpft wird, hinter meinem Rücken oder auch vor anderen. Oder ich werde einfach im Gespräch stehen gelassen und es wird sich mit jemand anderem unterhalten. Oder meine Meinung wird als unmenschlich , diskriminierend betrachtet.
Und das schmerzt natürlich.
Es sind alles liebe Menschen, aber sie reagieren eben auch weltlich, das ist mir klar.
Ich denke Mal dass jeder von uns so ähnliche Geschichten kennt. Und dass es auch irgendwie und irgendwo normal ist so zu leben. In der Welt unter Nichtgläubigen. Mit Ablehnung und Anfechtung, Spott und Hohn.
Aber trotzdem muss ich es doch vereinbaren können, mit diesen Menschen leben zu können und meinen Glauben offen leben zu dürfen.
Ich habe lange überlegt, wie ich das hier alles schreibe, da mir meine Gedanken teilweise lächerlich erscheinen.
Ich bin sehr froh nicht in China, Korea oder muslimischen Ländern leben zu müssen, in denen ich richtiger Verfolgung ausgesetzt wäre oder um mein Leben fürchte müsste.
Dagegen erscheint mir mein "Problem" so nichtig und unwichtig.
In Gottes Wort finde ich Kraft, Geborgenheit, Liebe und Frieden. Bei ihm habe ich immer wieder das Gefühl, mich in seine große schützende Hand kuscheln zu dürfen. Und doch sehne ich mich danach, meinen Glauben akzeptiert zu wissen. Ist das nun zuviel verlangt?
Mit nachdenklichen Grüßen, Königstochter
Re: Gemeinsamkeit im Alltag
von Cleopatra am 27.07.2019 08:43Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Koenigstochter
Gelöschter Benutzer
Re: Gemeinsamkeit im Alltag
von Koenigstochter am 27.07.2019 08:01Juhu, zweite Hitzewelle geschafft. Hoffentlich bleiben die Temperaturen jetzt so bei angenehmen 20-30° 
Wie geht's euch? Ich habe ein ruhiges Wochenende vor mir, Besuche meinen Papa heute und morgen ist ja wieder Hauskreis-Chat angesagt - auf den freue ich mich sehr. Vielleicht sind wir ja diesmal mehr? ..reimende Werbung 
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslesung (5) Zum Frieden hat euch (dich) Gott berufen. __ 1.Korinther 7,15
von Burgen am 27.07.2019 00:07
Die Erlösten des HERRN werden heimkehren.
Wonne und Freude werden sie ergreifen, aber Trauern und Seufzen wird von ihnen fliehen. __ Jesaja 51,11
Wir werden beim Herrn sein allezeit. __ 1.Thessalonich 4,17
Philipper 3,12-16
Matthäus 6,19-24
Bereite uns vor auf die Heimkehr zu dir.
Erhalteuns mit der ganzen Gemeinde aus allen Völkern und Zeiten in bleibender Gemeinschaft.
Lass uns einmal bei dir ruhen von unserer Arbeit,
dich gemeinsam loben und anbeten in deiner ewigen Herrlichkeit.
(Aus einer Liturgie der Brüdergemeine)
***
Zitat aus dem Buch "Jesus" (Seite 685) von Prof. Klaus Berger, Neutestamentler:
... Denn den, der kommen und herrscherlich siegen wird, den kennen Christen bereits.
Denn Jesus ist auferstanden und wird wiederkommen.
Der Ausgang der Geschichte ist daher gerade nicht "offen", sondern es wird sein wie damals, als Jesus mit seinen Jüngern zusammen war.
... Dass das Ewige Leben in Gemeinschaft mit dem bestehen wird, den man aus dem Evangelium so gut kennt und der so genau die Kriterien der Zugehörigkeit beschrieben hat, das tröstet über alle Ängste hinweg.
Zitat Ende
Die Erlösten des HERRN werden heimkehren. Wonne und Freude werden sie ergreifen,
aber Trauern und Seufzen wird von ihnen fliehen. Jesaja 51,11
Wir werden beim Herrn sein allezeit. 1.Thessalonicher 4,17
Re: Mit Gott versöhnt, aber noch nicht am Ziel
von Cosima am 26.07.2019 19:07
Ja, Merciful, das stimmt, das sagt Paulus und das sehe ich auch so:
In dem Zusammenhang passt "weil" wirklich besser, vielen Dank für den Hinweis.
Und selbstverständlich kannst du einen Rechtschreibefehler von mir verbessern,
den habe ich gar nicht bemerkt...
Ja, es geht mir wirklich so, dass ich immer wieder daran denke:
Aber wie du auch schon geschrieben hast: Ablenkungen von allen Seiten wollen einem das rauben.
Deshalb bin ich auch für so einen Satz dankbar:
Super, dass es Gottes Wille ist und er wird es auch tun, weil ER es will und wir auch.
Cosima
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
Re: Mit Gott versöhnt, aber noch nicht am Ziel
von Merciful am 26.07.2019 18:19Dieses Buch der Weisung soll nicht von deinen Lippen weichen,
und du sollst sinnen über ihm Tag und Nacht,
damit du alles hältst, was darin geschrieben steht, und danach handelst,
denn dann wirst du zum Ziel gelangen auf deinem Weg, und dann wirst du Erfolg haben.
(Josua 1, 8; Zürcher Bibel)
Und sie sprachen zu ihm:
Befrag doch Gott, damit wir erfahren, ob der Weg, den wir gehen, zum Ziel führt.
(Richter 18, 5; Zürcher Bibel)
Merciful
Re: Mit Gott versöhnt, aber noch nicht am Ziel
von Merciful am 26.07.2019 14:25Ja, danach strecke ich mich aus, immer mit dem Ziel "Jesus Christus" vor Augen,
obwohl ich weiß, dass ich errettet und versöhnt bin. Gott sei Dank!
(Den Rechtschreibfehler in deiner Aussage habe ich mir zu korrigieren erlaubt.)
Ich hänge an deinem "obwohl"; dieses "obwohl" will nach meinem Verständnis nicht so recht hineinpassen in deine Aussage.
Das "obwohl" kann eine Auffassung im Sinne "ich bin ja versöhnt und errettet und somit gewissermaßen schon am Ziel" nahelegen.
Aber ist dies die Aussage des Paulus? Sagt er nicht vielmehr und ausdrücklich "ich bin noch nicht am Ziel!?"
Ich würde daher in deiner Aussage eher ein "weil" setzen.
Weil ich mit Gott versöhnt bin, darum kann ich nun auf dieser Grundlage jenen Weg zu Gottes Ziel laufen.
Ohne jene Versöhnung in Christus Jesus wäre ein Lauf zu jenem Ziel vergebliche Müh'.
Was nun aber den Begriff "Rettung" betrifft, so verstehe ich diesen eher dynamisch, weniger statisch.
Also eher im Sinne eines wiederkehrenden Vorgangs, weniger als unbedingt dauerhaften Zustand.
Denn ich persönlich zumindest erlebe zuweilen heftige Sündennot.
In solcher Sündennot kann ich dann Rettung aus dieser Not erleben.
Diese Rettung gilt es dann im Alltag zu bewahren und zu bewähren.
Merciful
Re: Mit Gott versöhnt, aber noch nicht am Ziel
von Cosima am 26.07.2019 11:48
Hallo Merciful,
danke für deine Anmerkungen zu diesem Thread.
Ja, da stimme ich dir voll zu:
Immer wieder forsche ich im Wort Gottes, um Hilfe für mein Alltags-Leben
zu bekommen. Aus dem Grund ist mir dein Thread auch sehr wichtig.
Und diese Verse aus dem Philipperbrief sind hilfreich, vielen Dank!:
Nicht, dass ich es schon ergriffen habe oder schon vollendet bin;
ich jage ihm aber nach, ob ich es auch ergreifen möge,
weil ich auch von Christus Jesus ergriffen bin.
Brüder, ich denke von mir selbst nicht, es ergriffen zu haben;
eines aber tue ich: Ich vergesse, was dahinten,
strecke mich aber aus nach dem, was vorn ist,
und jage auf das Ziel zu, hin zu dem Kampfpreis
der Berufung Gottes nach oben in Christus Jesus.
Philipper 3,12-14
Ja, danach strecke ich mich aus, immer mit dem Ziel "Jesus Christus" vor Augen,
obwohl ich weiß, dass ich errettet und versöhnt bin. Got sei Dank!
Cosima
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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