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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslosung (6) Gott sprach und spricht heute: Ich will mit dir sein ...
von Burgen am 13.09.2019 09:04
Warum gibt Gott dem Leidenden Licht und Leben denen, die verbittert sind - ,
die sich sehnen nach dem Tod, doch er kommt nicht? __ Hiob 3,20-21
Da Jesus selber gelitten hat und versucht worden ist, kann der helfen denen, die versucht werden. __ Hebräer 2,18
Matthäus 12,15-21
Matthäus 14,22-36
Wechselnde Pfade, Schatten und Licht: Alles ist Gnade, fürchte dich nicht. (Aus dem Baltikum)
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Können Menschen auch nach dem Tod noch durch Jesus gerettet werden?
von Burgen am 12.09.2019 23:14Mt 25,31-46 lese ich, dass Jesus und alle Engel mit ihm kommen wird. Und Jesus wird auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen.
Das findet statt, bevor das 1000 jährige Reich beginnt , So steht es im Kommentar der Schlachter 2Tausend. Er schreibt, dass dieses das Gericht der Nationen betrifft von den dann lebenden Menschen.
32 alle Völker werden vor ihm versammelt werden. Und dann scheidet er die Böcke von den Schafen, so wie ein Hirte es ja tut.
Die Schafe werden zu seiner Rechten und die Böcke zu seiner Linken gestellt.
Das erinnert daran, dass Jesus jetzt zur Rechten des Vaters sitzt - nicht steht.
34 sagt Jesus, der König zu denen seiner Rechten - den Schafen: Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt! 35 Denn ich bin ... usw.
40 Und der König wird antworten und zu den Gesegneten sagen:
Wahrlich, ich sage euch:
Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan. (Luth 84)
***
Sie sind die Schafe, denen er Hirte ist. An anderer Stelle sagt Jesus, dass er Schafe hat, die nicht in seinem Stall sind.
Und das sind diejenigen, in denen Gottes Geist lebendig ist, sie sind von Anbeginn der Welt schon für Gott wichtig und bekannt.
Das sind vielleicht Menschen, die keine Gelegenheit hatten, vorher Jesus kennenzulernen und damit auch die Bibelschriften zu haben.
Ebenso können Sie diejenigen sein, die während der 1000 Jahre es genießen werden unter der Regierung solchen Königs zu leben.
Aber auch sie werden wohl noch gewürfelt werden, denn nicht alle werden „heil“ durch diese Jahre kommen.
Und dann später mit dem freigelassenen Satan zusammen sein.
***
46 lesen wir dann von den Böcken.
Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten (die Schafe) in das ewige Leben.
***
Ich denke, dass dieses wiederspiegelt was Mt 10,16 steht.
In V 7 sandte Jesus Jünger aus, mit dem Auftrag:
Geht aber hin, gekündigt und sprecht:
Das Reich der Himmel ist nahe herbeigekommen!
V 8 Heilt kranke, reinigt Aussätzige, weckt Tote auf, treibt Dämonen aus!
Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst gebt es!
V 16 Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Darum seid klug wie Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.
***
So mag es den Menschen ergangen sein, die zur Rechten des Königs standen und halfen wo sie nur konnten.
Das liebt Gott und freut ihn. Die anderen machen ihn traurig.
Jeder hat doch schon mal die Erfahrung machen können, dass zur rechten Zeit am rechten Ort jemand da war und geholfen hat.
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Können Menschen auch nach dem Tod noch durch Jesus gerettet werden?
von geli am 12.09.2019 20:37Ja, das ist klar - aber in meinem Beitrag am Anfang dieses Threads habe ich nicht solche gemeint, als ich schrieb, dass es mit Sicherheit noch etwas außerhalb der Gemeinde gibt.
Wir können nicht einfach so sagen: Nur wer Jesus hat, der ist gerettet, alle anderen sind verloren.
Dazu haben viel zu wenige der Menschen, die jemanls auf dieser Erde gelebt haben, überhaupt von Jesus und der Botschaft vom Kreuz hören können.
Auch nach der Entrückung wird es Menschen geben, die gottesfürchtig sind - und die Juden werden, so verstehe ich die Zusammehänge in der Prophetie, ihren Messias erst danach erkennen, wahrscheinich erst dann, wenn der Antichrist schon seine Herrschaft aufgerichtet hat.
Ich kannte vor langer Zeit einer Iraner, der sich hier in Deutschland bekehrt hatte und es sehr ernst mit Jesus meinte. Seine Mutter lebt im Iran, und er hat keine Möglichkeit mehr, sie zu sehen, weil es für ihn zu gefährlich wäre, wieder dorthin zurückzukehren.
Natürlich ist sie eine fromme Muslimin - was auch sonst? Sie hat wahrscheinlich nie im Leben Gelegenheit gehabt, sich zu "bekehren".
Ja, und nun haben ihm ganz eifrige Christen gesagt, dass seine Mutter verloren sei und in die Hölle käme...

Nur, weil sie keine Gelegenheit hatte, die Bibel zu lesen, und weil sie keine Gelegenheit hatte, sich Jesus zuzuwenden? So wie es bei vielen Menschen ist und gewesen ist und auch in Zukunft sein wird?
Ich denke das nicht...
Nein, mir ist das "zu einfach gestrickt" - zu sagen, nur die paar Menschen, die das GLück hatten, zur richtigen Zeit im richtigen Land zu leben, sind gerettet - alle anderen sind verloren. Haben halt einfach Pech gehabt...
Wenn man nur mal alleine Matthäus 25, ab Vers 31, nimmt.
Hier geht es nicht um Christen, sondern um andere Menschen.
Er versammelt nämlich die "Völker" - eben die, die auch in Offenbarung erwähnt werden.
Und sie werden danach beurteilt, wie sie mit "diesen meinen geringsten Brüdern" - nämlich den Nachfolgern Jesu - umgegangen sind.
Denn Jesus nennt nie Außenstehende "meine Brüder" - das sind nur diejenigen, die sich zu ihm bekennen.
William McDonald schreibt dazu, dass es hier um das Gericht geht, das stattfindet, wenn Christus hier auf der Erde sein 1000-jähriges Reich errichtet. Man kann das daran sehen, dass es heißt: "Wenn aber der Menschensohn kommen wird in seiner Herrlichkeit, und alle Engel mit ihm,..."
Die Menschen werden danach beurteilt, wie sie Christi jüdische Brüder (die sich zu seinem Namen bekennen werden) während der Drangsalszeit behandelt haben.
Die Aussagen, Menschen würden nur durch Glauben gerettet, scheint dieser Abschnitt der Bibel zu widersprechen. Aber nur beim ersten Hinschauen - denn auch Jakobus schreibt, dass Glaube gute Werke hervorbringt.
Es werden ja in der Bibel oft "gottesfürchtige" Menschen erwähnt, z.B. der Hauptmann Kornelius: ApG. 10,2 - "Der war fromm und gottesfürchtig mit seinem ganzen Haus und gab dem Volk viele Almosen unt betete immer zu Gott."
Der Engel Gottes, der ihm erschien, sagte dann zu ihm: "Deine Gebete und deine Almosen sind vor Gott gekommen, und er hat ihrer gedacht."
Ja, Kornelius hatte das Glück, dass er gerade zu Jesu Zeiten, noch vor der Entrückung der Gemeinde, gelebt hat.
So konnte er gerettet werden, indem er den Heiligen Geist empfing und wiedergeboren wurde.
Was aber ist mit Menschen, die genauso "gottesfürchtig und fromm sind und gute Werke tun", die zufällig nach der Entrückung leben und die Zeit der Drangsal und der Gerichte miterleben müssen? Sollten die nun verloren sein, weil sie das Pech hatten, zu spät geboren zu sein?
Also ich denke schon, dass wir es uns zu einfach machen, wenn wir behaupten, dass alle, die nicht Jesus angenommen haben und wiedergeboren wurden, dann verloren sein werden. Bei Gott gibt es mehr - wir sehen in der "Gnadenzeit", die mit der Auferstehung begann und mit der Entrückung enden wird, nur einen kleinen Spalt durch die Türe, denke ich...
Aber damit es keine Mißverständnisse gibt: Ich denke nicht, so wie es die "Allversöhnung" behauptet, dass am Ende dann alle Menschen gerettet werden. Es wird sicherlich (leider) eine ganze Menge Menschen geben, die verloren und auf ewig getrennt von Gott sein werden

Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Können Menschen auch nach dem Tod noch durch Jesus gerettet werden?
von Burgen am 12.09.2019 17:28Hallo Vielton,
niemand von uns kann die Schrift vollständig erfassen.
Zumal Gott sich von Anbeginn sozusagen scheibchenweise offenbart.
Für wen meinst du, ist die Schrift Kommunikationsmittel . Versteh dies bitte nicht als Angriff oder so.
Die Kunst hier liegt ja gerade darin, zusammenzutragen. Und niemand soll überzeugt werden. Jedoch ergänzen wir und lernen bestenfalls voneinander.
Gute Grüße
Burgen ( zuerst schrieb ich meine Gedanken in der Bahn auf, dies nun ist die Korrektur dessen. )
Re: Können Menschen auch nach dem Tod noch durch Jesus gerettet werden?
von Toni am 12.09.2019 16:36Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Können Menschen auch nach dem Tod noch durch Jesus gerettet werden?
von Burgen am 12.09.2019 13:35Hallo Vielton, ja, es ist schwer auszuhalten, dass die meisten Menschen / von Adam bis jetzt / nicht in den Himmel kommen werden.
Und andererseits werden etliche Menschen dort sein, von denen ‚man‘ es nicht gedacht hätte.
Es hängt einzig von der Entscheidung ab, die jemand als Entscheidungsfinder im Leben vollzogen hat. Jetzt kann man einwenden, aber all die Kinder, sie könnten sich doch gar nicht für ein Leben mit Jesus entscheiden. Warum nur starb dieses Kind (bis es sich hätte selber für Jesus entscheiden können ...
Da habe ich natürlich auch ‚noch‘ keine zufriedenstellende Antwort drauf.
Vielleicht ist es genau diese Frage danach, warum die Kirche ursprünglich großen Stils die Säuglingstaufe eingeführt hat.
Manche Kinder heutigen Tages treffen schon mit 7 oder 9 Jahren eine Lebensübergabeentscheidung an Jesus.
Und erst 30 Jahre später finden sie dann zum lebendigen Glauben an Jesus. Und ein paar Jahre später bringen persönliche Umstände sie wieder weit weg, manchmal so weit, dass Freunde nicht glauben können, dass dieser Mensch einmal für Jesus brannte.
Hebräer 9, 26b.27-28
>>> 26b so ist Jesus ein für allemal erschienen, durch sein eigenes Opfer die Sünde aufzuheben.
>>> 27 Und wie den Menschen bestimmt ist, e i n m a l zu sterben, danach aber das Gericht,
>>> 28 so ist auch Christus e i n m a l geopfert worden, die Sünden vieler wegzunehmen;
zum zweiten Mal wird er nicht der Sünde wegen erscheinen, sondern denen, die auf ihn warten, zum Heil.
Da ist meineserachtens kein Platz für diejenigen, die gestorben sind ohne sich Jesus um Vergebung bittend zugewandt haben.
Es steht sogar, weiß gerade nicht wo, dass von uns gefordert wird, dazu beizutragen, dass Menschen zu Jesus kommen.
An anderer Stelle hat Jesus gesagt; die Ernte ist reif.
Betet darum, der der Vater Erntehelfer aussenden kann, dass genügend Arbeiter ihre Arbeit verrichten um die Gottesernte einzuholen.
Es geht hier wirklich um Leben und Tod. Das vergessen wir, glaube ich, sehr leicht.
Besonders weil wir im Westen mehr oder weniger im Konsumrausch leben.
In keiner Zeit gab es mehr für alle als jetzt.
Ist das Segen wie Gott Segen versteht?
Gruß
Burgen
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Können Menschen auch nach dem Tod noch durch Jesus gerettet werden?
von pausenclown am 12.09.2019 11:16Hallo Vielton,
Ist die Theorie dein Wunsch das es sich verhält?
Vermutlich lässt sich auf dieser Grundlage jede Theorie des in der Bibel belegen.
Die Methode beruht auf dem BiBaBo. Bibel Bastel Bogen, Bibelverse aneinander kleben 😀.
Als Jude schreibe ich, natürlich gibt es noch was ausserhalb der Gemeinde.
LG
Re: Können Menschen auch nach dem Tod noch durch Jesus gerettet werden?
von Toni am 12.09.2019 11:01
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslosung (6) Gott sprach und spricht heute: Ich will mit dir sein ...
von Burgen am 12.09.2019 09:54
Das Gebet des Elia erinnert mich auch daran, dass es auch in unserem Land eine Zeit gab,
in der sich die Menschen an Gottes Wort orientiereten.
Und schon damals bildeten sich bibeltreue Gruppen innerhalb der beiden großen Volkskirchen heraus.
Sie wollten eine Erneuerung des Glaubens aus dem Wort Gottes heraus für ihre Kirche.
Die bekannteste dieser Gruppe waren die Pietisten, später die Landeskirchlichen Gemeinschaften innerhalb der Kirche.
Daneben gab es immer schon Bestrebungen einzelner kluger Köpfe, ihre Glaubensüberzeugungen in die Breite zu erwirken.
Daraus erwuchsen schließlich lauter Spaltungen und auch teilweise erbitterte 'Grabenkämpfe'.
Das hatte viel Leid und auch Tod vieler Gläubiger zur Folge. Bis hin zum Atheismus und verschiedener Sektenbildungen.
Jedoch hat bis heute das schlichte Gebet des Elia nicht an Gültigkeit verloren, auch wenn es damals um das Volk Gottes ging.
Seine Bitte an Gott ist daher jetzt, in dieser Zeit, in der wir uns gerade befinden, mehr als dringlich:
Denn an Gottes Segen ist a l l e s gelegen. Ohne seinen Segen verlieren wir die Menschlichkeit.
Daher sollten wir diese Worte uns ernstlich zu eigen machen:
Erhöre mich, HERR Gott, Jesus Christus, dass dies Volk erkenne, dass du Jesus Christus, Gott bist und ihr Herz wieder zu dir kehrt!
(aus 1.König 18,37 Gebet des Propheten Elia)
Und Paulus, ein ehemaliger strenger Pharisäer schreibt an seine Philippergemeinde: Phil 1, 9-10:
Ich bete darum,
dass eure Liebe immer n o c h reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung,
sodass ihr prüfen könnt, was das Beste sei.
Die Liebe zu Gott, die Liebe Christi zu den Menschen, bewirkt Liebe untereinander, für die Gemeinde und strahlt aus in die Kommune.
Keine "Inselverbindung", für die Gemeinde. Sondern eher eine Magnetwirkung für andere, die sich danach sehnen, diese Annahme
ihres menschseins zu finden.
Und dazu gehört dann auch, dass jeder seine Erfahrungen, Lebenserfahrung, mit einbringt.
So gibt es einmal Erkenntnis durch Schriftstudium, Predigt, Austausch usw sowie durch Gottes Offenbarung(en) im eigenen Leben.
Darauf kann jeder Christ zusammen mit Jesus aufbauen. Denn dann geht es um Vertrauen. Und Jesus ist der Ausgangspunkt -
der Anker, der verhindert, abzudriften.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslosung (6) Gott sprach und spricht heute: Ich will mit dir sein ...
von Burgen am 12.09.2019 09:28
Elia betete: Erhöre mich, HERR, erhöre mich, dass dies Volk erkenne, dass du, HERR,
Gott bist und ihr Herz wieder zu dir kehrst! __ 1.Könige 18,37
Paulus schreibt: Ich bete darum, dass eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung,
sodass ihr prüfen könnt, was das Beste sei. __ Philipper 1,9-10
Jakobus 5,13-16
Matthäus 14,13-21
Was sind wir, o Herr vor dir, dass wir dir könnten brauchbar sein?
Unsere Kraft ist mangelhaft;
das Gute kommt allein von dir.
Doch es gilt dein Ruf, dein Wort;
segne du an jedem Ort, wo dein Volk mit kleiner Kraft durch dich alles Gute schafft.
(BG: Karl Bernhard Garve)

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