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sandraausbasel

50, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 6

Warum es keiner versteht

von sandraausbasel am 30.03.2026 10:01

Glauben ist naiv.
Vertrauen ist Komplexitätsreduktion - also letztlich Dummheit. 
Ideologie,
Ausgrenzung,
Hetze gegen Andersdenkende.
Wilde Theorien darüber, wie die Welt entstanden ist, 
was zu tun und was zu lassen ist. 
Gebote, Verbote und Besserwisserei. 

Kaum einer begreift, dass es der Glaube ist, welcher Menschen unsägliche Lasten auf sich nehmen lässt. 
Lasten, von denen sie nichts haben. 
Eine Frau in meiner Stadt floh aus Syrien nach Deutschland. 
Heiratete einen Mann, der sie misshandelte. 
Ihre zwei Söhne taten es dem Vater gleich. 
Sie starb vierzigjährig und völlig vereinsamt in einem deutschen Krankenhaus. 

Für uns Menschen ein sinnloses Leben. 
Aber für Gott? 
Für DICH, Gott? 
Wir sprechen zu viel über dich, aber kaum mit dir. 
Zutiefst unhöflich. 
Würde man keinem Menschen antun - über einen Anwesenden in der dritten Person sprechen. 
Und du bist ja da, also gibt es keinen Grund, dich zu übergehen. 
Dich, der du uns geschaffen hast, erst recht nicht. 
Für dich ist nichts zufällig. 
Du kennst den Sinn hinter allem,
hast das Leid dieser Frau gesehen,
warst immer da.
Hast auch ins Innere von Mann und Söhnen geguckt
und auch dafür Liebe und Verständnis gehabt. 
Du kennst unsere menschlichen Unzulänglichkeiten
und liebst und trotzdem.
Bedingungslos. 

Wir aber tun so, als wären wir perfekt. 
Als wüssten wir es besser.
Wir verdrängen gern. 
Wir machen uns was vor. 

Manchmal schaue ich zurück und denke mir: Zu viel gesündigt, 
alles den Bach runtergegangen.
Warum jetzt die Wende vollziehen. 
Ich trete kleinlaut vor dein Angesicht,
schäme mich natürlich. 
Du liebst mich dennoch,
hast mich die ganze Zeit geliebt, 
meinen Unsinn gesehen
und wahrscheinlich nur noch 
den Kopf geschüttelt. 
Warum tun Menschen sich das an,
hast du dich wohl gefragt?
Sie hätten es nicht nötig. 
Sie haben ja mich. 

Menschen sind keine da, aber du bist da. 
Kein Grund zur Sorge. 
Ich darf atmen und glauben,
dass dich das freut.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.03.2026 10:03.

Burgen

-, Weiblich

  Urgestein

Beiträge: 2745

Re: Tageslese (31) Keinem von uns ist Gott fern. Apg 17,27

von Burgen am 30.03.2026 09:50


Montag  

Ihr sollt nichts dazutun zu dem, was ich euch gebiete,  
und sollt auch nichts davontun, auf dass ihr bewahrt die 
Gebote des HERRN, eures Gottes.            5.Mose 4,2  

Paulus schreibt:  
Ich werde es nicht wagen, etwas vorzubringen, 
das nicht Christus durch mich gewirkt hat.  
Er hat es durch mein Wort und meine Tat bewirkt,  
dass die Völker nun Gott gehorsam sind.     Römer 15,18   


Lied: BG 401,4  

Lehr mich den Weg zum Leben, führ mich nach deinem Wort,  
so will ich Zeugnis geben von dir, mein Heil und Hort.  
Durch deinen Geist, Herr, stärke mich, dass ich dein Wort festhalte,  
von Herzen fürchte mich.    

(c) Cornelius Becker   


TagesL: Matthäus 26,6-13  Salbung Jesu in Betanien 

fortlL: Johannes 18,1-11   Jesus wird gefangengenommen  




Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

-, Weiblich

  Urgestein

Beiträge: 2745

Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von Burgen am 30.03.2026 09:31


Hallo Geist-Licht, 

Deine Frage, wie bekommt ein Mensch, bekomme ich, den Heiligen Geist? 

Der Glaube kommt durch das Hören der Predigten eines Pastors - damals zB Apostels. 

Aber nicht nur, heutzutage lesen wir meist ständig hier und da, hören YT oder anderes. 

Das war damals nicht so. 

Jedoch durch das 'schlichte' Lesen in der Bibel, bestenfalls morgens vor Verlassen des Hauses. 
Warum? Wozu? 
Weil im Wort Gottes genau die Kraft liegt, die unser Herz erreicht - 

Das Wort Gottes reinigt die Seele (Geist, Denken (Schlachtfeld) der Gedanken, Verstand). 

Man kann das als Mensch alles nicht einfach 'machen'. 
Apostelgeschichte 1 und weiter - zeigt ganz klar den Unterschied auf. 
Petrus zB hält die erste Pfingstpredigt. 
Während er noch nichteinmal zuende gepredigt hat, fiel der Heilige Geist 
und erfüllte die Menschen. 
Dies hatte sofortige Auswirkungen, die für alle sichtbar und erfahrbar waren. 

Heute kann es sich in besonderer Freude äussern, oder dass einem in zB schwierigen 
Verhandlungen plötzlich ein Wsort Gottes einfällt und entweder sagt man es dann,  
oder es gibt innere Kraft, Weisheit in dem Gespräch oder einfach Kraft, die nicht  
die eigene ist. 

Der Heilige Geist ist in seinen, des Christus glaubenden Menschen. 
Er ist anstatt Jesus persönlich wie damals punktuell in Galliläa,  
jetzt durch Gottes und des Christus als Heiliger Geist im Menschen. 

Der meist morgendliche Blick in das Schriftwort, lässt das oftmals schon 
lange bekannte Bibelwort, der einzelnen Aussagen oder Zusammenhänge, 
ganz neu im Herzen aufleuchten. Für mich persönlich sind das dann die 
Diamanten des Tages, die froh und glücklich machen und Kraft (der inneren Heilung) 
schenken. 

Um diese Gottesverbindung über Tag nicht zu verlieren bedarf es das 
Geschenk des Glaubens und aufsehen der Gedanken-Augen auf Jesus. 
Immer mal wieder, besonders wenn die Welt des Lebens mal wieder gerade 
durcheinander oder am Zusammenbrechen ist. 

Petrus Predigt macht deutlich, es gab die Sünde des Unglaubens, sie hatten 
nicht geglaubt, dass Jesus der Messias war, den sie gekreuzigt ließen. 

Und wir?
Cleo spricht immer wieder davon, Sünden zu vergeben. 
Ich spreche davon, sich von Jesus / Gott / Heiligem Geist lieben zu lassen. 

Dann erst, wenn Jesus in uns groß wird, etwas wird was größer als alles ist, 
und wir wissen, ohne IHN nicht weiterleben wollen, wird der Heilige Geist 
in uns aktiv - und wir vielleicht die Einsicht gleich oder später bekommen, 
dass wir nun zu IHM gehören und bewusste Sünde uns von dieser Einheit 
trennt, weil sie zwischen uns steht. 
Dennoch Sündenbewusstsein sollten wir an der Gaderobe ablegen, 
stattdessen Liebesbewusstsein entwickeln.  

Jesus/Gott liebt uns, diese Liebe ist weitaus größer als wir denken können ... 

Lies also die Apostelgeschichte.
Sie ist wegweisend für ein Kind Gottes inklusive durch den Heiligen Geist zu sein. 
 
Auch Paulus, sein Evangelium hat er ebenfalls durch den Heiligen Geist erhalten. 
Denn er war vorher ein echter Verfolger der gläubigen Christus Menschen. 
Sein Leben allerdings war dann auch ebenfalls von Verfolgung, Gefängnis und 
körperlichen Schlägen gezeichnet. 






Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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nusskeks

56, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 692

Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von nusskeks am 30.03.2026 08:44

Geist-Licht: Eine Frage, von mehrern, habe ich da: Wie findet ein Mensch zum Heiligen Geist, ohne diesen Geist?

Seitens der Schrift, also seitens Gottes, wird diese Frage durch eine Aktivität Gottes beantwortet. Der Vater macht einen Menschen dazu bereit, zu Jesus zu kommen. Der Vater zieht diesen Menschen also aktiv hin zu Jesus. Niemand kann zu Jesus kommen, ohne diese Aktivität des Vaters. Da ist die Schrift sehr deutlich.

Man findet also nicht zum Heiligen Geist, man findet zu Jesus. Denn es geht dabei um Erlösung und dieses Heil ist allein im Namen und damit in der Person Jesus Christus.

Bei all dem ist der Heilige Geist aktiv beteiligt. Hat ein Mensch final zu Christus gefunden, versiegelt der Heilige Geist diesen Menschen, bewohnt diesen Menschen dauerhaft und macht ihn dadurch zum Eigentum Gottes. Es gibt noch weitere Folgen dieser Innewohnung, aber ich will nicht ausschweifen.

gruß
nk

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5485

Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von Cleopatra am 30.03.2026 07:11

Lieber Geist-Licht, 

ich bin mir nicht sicher, ob das noch zu dem Thema des Threads gehört, aber gerne kurz und knapp:

Der heilige Geist ist ein Geschenk, ein Merkmal eines Christen und so weiter.
Der heilige Geist ist etwas, was man von Gott bekommt, nachdem man wiedergeboren wurde.
Der heilige Geist ist nicht der Grund einer Bekehrung, sondern ein Geschenk danach.
Der Grund der Bekehrung, das wirklich Wichtige ist die Sündenvergebung, die Bekehrung.


Liebe Grüße, Cleo


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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sandraausbasel

50, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 6

Dass es dich gibt und warum

von sandraausbasel am 30.03.2026 00:13

Heute erreichte mich Peters Nachricht.
Er fühle sich "verdammt einsam", so sein Wortlaut. 
Ich fand es unpassend, dass ein angesehener Chirurg, ein Mann seiner Grösse, sich so ausdrückte, traute mich aber auch nicht, ihn zurechtzuweisen. 
Der Inhalt seiner Nachricht hingegen gab mir zu denken. 
Diese Einsamkeit, von der er spricht. 
Er stelle die Fragen, sagt er und gebe gleichzeitig die Antwort. 
Ob es denn nicht Gott sein könnte, der die Antwort gibt?, will ich wissen. 
Er winkt ab. 
Welcher Gott denn?
Na derjenige, der die Gehirne schuf, für die du so schwärmst, entgegne ich. 
Peter meint, Gott sei nichts als eine Metapher. 
Ja, die haargenaue Feinabstimmung der Naturkonstanten im Universum sei schon beeindruckend, gibt er zu.
Aber die Wissenschaft werde irgendwann auch dieses Geheimnis lüften. 
Ich spüre ein Unbehagen. 
Wie kann es sein, dass Peter, ein kluger Mann, nicht einfach seiner Einsamkeit ins Auge sieht. 
Dass er zugibt, ihm fehle Gott - der Partner unserer intimsten Selbstgespräche, wie Frankl ihn nannte. 
Peter zögert, das zuzugeben, aus Angst vor Arbeitsplatzverlust. 
Die verbleibende Vertragslaufzeit beträgt gut und gerne zehn Jahre und jetzt, da er zwei Drittel davon immerhin schon hinter sich gebracht hat, will er's sich nicht verscherzen. 
Was für Schlagzeilen das gäbe, wenn der Chef höchstpersönlich, der er ja ist, sich plötzlich als Christ outen würde!
Partneruniversitäten würden die Abkommen kündigen, Patienten würden auf andere Kliniken ausweichen. 
Eine Katastrophe. 
Nicht auszudenken. 
Vorsichtshalber gibt sich Peter deshalb als Agnostiker oder gar Atheist aus und katalogisiert seinen "Glauben" als Aberglauben, dabei mit den Augen zwinkernd, so als wäre jegliche Form von Glauben nichts Ernstzunehmendes, eine Laune oder ein Zeitvertreib.
Ich finde das schade. 
Gerne hätte ich mich mit Peter über Gott unterhalten. 
Und nicht nur das: 
Ich war bereit, mit ihm zusammen zu beten. 
Leider war das nicht möglich. 
Ein Rest an Ungesagtem bleibt. 
Gott ist irgendwie in der Luft. 
Aber in Peters Gegenwart darf ich nicht davon reden. 

Diese Anekdote habe ich aufgeschrieben, im Wissen, dass du, mein Gott, sie siehst und verstehst. 
Du bist da und kennst alles. 
In deinem Angesicht dürfen wir sein,
mit unseren Höhen, Tiefen und Unzulänglichkeiten. 
Mein Leben soll Dank und Lobpreis an dich sein. 
Gerne mit Peter an meiner Seite. 
Sonst auch ohne ihn. 
Ich bin sicher, auch er findet seinen Weg zu dir. 
Danke, Jesus.
Amen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.03.2026 00:15.

Geist-Licht

77, Männlich

  Neuling

Beiträge: 74

Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von Geist-Licht am 29.03.2026 23:11

Grüß Gott
 
Eine Frage, von mehrern, habe ich da:
Wie findet ein Mensch zum Heiligen Geist, ohne diesen Geist?
 
?

Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.

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Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2486

Re: Raum der Stille und des Gebets

von Merciful am 29.03.2026 18:02

 
(Christoph Zehendner, Gerth Medien, YouTube)
 
Merciful

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chestnut
Administrator

63, Weiblich

  fester Bestandteil

Chatleitung

Beiträge: 714

Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von chestnut am 29.03.2026 15:20

„Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch, wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht." (Johannes 14,27) 

Frieden, ist das Abwesenheit von Krieg? Das ist sicher eine Definition.
Aber wie steht es mit Frieden zwischen Mitmenschen? Und selbst wenn da alles gut ist, was ist, wenn wir in uns selbst unzufrieden sind und mit uns hadern?

Friede ist mehr als nur das, was zwischen Menschen steht.
Die Bibel definiert Friede vor allem zwischen Gott und Mensch. Es geht um den Frieden, den er uns ins Herz legen will. Dieser Friede ist etwas, das bleibend ist.

Sonntag, 29. März 2026, 20.00 Uhr, Raum Hauskreis-miteinander

Herzliche Einladung
Chestnut und Team

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pausenclown

-, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 499

Re: Nikodemus

von pausenclown am 29.03.2026 12:46

Hallo.


Bevor ich darüber schreibe, wie wir Juden zur des zweiten Tempels feiern, schreibe ich mein traurigstes Pessah.
Jesus ist vor seiner Kreuzigung am 10. Nisan auf einem Esel nach Jerusalem geritten.
Wie ich schon geschrieben habe, wurden am 10 die Lämmer ins Haus geholt und wie geschrieben steht:
Sacharja 9,9: „Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer, arm und reitet auf einem Esel.

Die Volksmenge empfing Jesus mit Palmzweigen und dem großen Hallel auf dem Psalm 118.
O Herr, hilf doch! O Herr, lass es wohl gelingen!" Das hebräische Wort für "Hilf doch!" ist Hoshi'a na.
Diese Elemente gehören eigentlich zum Laubhüttenfest (Sukkot) und damit wird die Ankunft des Messias gefeiert, hier vermischen sich Pessah und Sukkot.
So wie die Lämmer geprüft werden zwischen dem 10 und 14 Nisan, wurde auch Jesus geprüft und der, der ohne Fehler war, wurde am Ende verurteilt und gekreuzigt.

So wurde aus dem kleinen Jeshu, das wahre Lamm Gottes.
Einige haben als Kind mit ihm gespielt und viele kennen ihn, als er offensichtlich mit seinen Jünger durchs Land zog. Seine Wunder, seine Predigten, sein Ruf zur Umkehr und das, das Himmelreich nahe sei….

 
Es ist ja nicht so, als gäbe es eine Willkür und keine Gesetze, um jemanden zu schützen….
Jesus hatte kein faires Verfahren vor dem Hohen Rat und dem Sanhedrin.
In unserer Tradition gibt es strenge Regeln in einem Strafprozess und diese wurden an vielen Punkten gebrochen.
Verbot von Nachtsitzungen: Strafprozesse durften nur tagsüber verhandelt werden. Das Urteil musste ebenfalls bei Tageslicht verkündet werden. Jesus wurde jedoch in der Nacht verhaftet und verhört.

Verbot an Festabenden: Es durfte kein Prozess am Vorabend eines Sabbats oder eines hohen Feiertags (wie Pessah) beginnen, da ein Todesurteil erst nach einer eintägigen Bedenkzeit vollstreckt werden durfte und Hinrichtungen an Feiertagen verboten waren.


Keine Selbstbezichtigung: Ein Geständnis allein reichte nicht für eine Verurteilung aus; es mussten mindestens zwei übereinstimmende Zeugen vorhanden sein. Bei Jesus wurde sein eigenes Wort („Du sagst es“) als Hauptgrund für die Verurteilung wegen Blasphemie genutzt.
Wartefrist für Todesurteile: Ein Freispruch durfte sofort verkündet werden, aber ein Schuldspruch, der zum Tode führte, musste um einen Tag verschoben werden, um den Richtern Zeit zum Fasten und Überdenken zu geben. Jesus wurde noch am selben Tag verurteilt und hingerichtet.

Einstimmigkeits-Regel: Wenn alle Richter sofort und einstimmig für „schuldig“ stimmten, galt dies ironischerweise als Zeichen für ein Komplott oder Voreingenommenheit, und der Angeklagte musste freigelassen werden. Im Fall Jesu gab es eine sofortige, geschlossene Verurteilung. 
Usw….

Als Mitglied des Sanhedrins konnte ich seine Verurteilung nicht verhindern, was folgte ist bekannt…..

Shalom 


Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.03.2026 12:48.
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