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Burgen

-, Weiblich

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Re: Tageslese (31) Keinem von uns ist Gott fern. Apg 17,27

von Burgen am 23.03.2026 09:11


Montag   


Ich, ich bin der HERR, und ausser mir ist kein Heiland / keinen Retter.   Jesaja 43,11  
{Jes 43, 8-15} ELB Erklärungsbibel  

Jesus spricht: Ich und der Vater sind eins.   Joh 10,30  
{Der Gehorsam Jesu gegenüber dem, der ihn gesandt hat, 
das Reden dessen, was er beim Vater gehört hat, das Tun der Werke,  
die er ihm gegeben hat, das Suchen nicht der eigenen Ehre,  
sondern der des Vaters - all das zeigt die Einheit von Vater und Sohn;
ELB Erklärungsbibel}   


TagesL: Johannes 1,29-34    fortlL: Johannes 15,18-16,4  
Psalm 43, 1-5   

(Diese heutige Lese spricht direkt an und kann fragen: 
Wo bin ich darin? Glaube ich das? Hat es Auswirkungen?  
Habe das innere Wissen, dass er in mir lebt ?
Bin eins in Jesus und tue das was er tut?  
Joh 10,24-30) 




Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Cleopatra
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40, Weiblich

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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von Cleopatra am 23.03.2026 07:24

Guten Morgen, 


Geist: Die Bibel ist ein Buch mit sieben Siegeln. Der Geist allein kann sie entriegeln.

Das Buch mit den sieben Siegeln wird in Offenbarung 5 und 6 beschrieben.
Nur Jesus (das Lamm) kann es öffnen. 
Beim Öffnen dieser Siegel kommt das Gericht hervor, welches im weiteren Verlauf des Kapitels näher beschrieben wird.

Geist: Hält man sich ständig an das geschriebene, starre Wort, so wird man starr wie das geschriebene Wort.


Diese Aussage finde ich gefährlich:

- 5- Mose 4,2: Ihr sollt nichts hinzufügen zu dem Wort, das ich euch gebiete, und sollt nichts davon wegnehmen, damit ihr die Gebote des HERRN, eures Gottes, haltet, die ich euch gebiete!
- 5. Mose 13,1: Das ganze Wort, das ich euch gebiete, das sollt ihr bewahren, um es zu tun. Du sollst zu ihm nichts hinzufügen und nichts von ihm wegnehmen.
- Sprüche 20, 5 Alle Rede Gottes ist geläutert. Ein Schild ist er denen, die sich bei ihm bergen. 6 Füge zu seinen Worten nichts hinzu, damit er dich nicht überführt und du als Lügner dastehst!
- Offenbarung 2218 Ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand ⟨etwas⟩ zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in diesem Buch geschrieben sind; 19 und wenn jemand ⟨etwas⟩ von den Worten des Buches dieser Weissagung wegnimmt, so wird Gott seinen Teil wegnehmen von dem Baum des Lebens und aus der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben ist.


Also mit dem Umgang ist nicht leichtferig umzugehen und nicht zu Spaßen.

Geist: Das ist ein Mosaikteilchen auf dem Pfad: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das lebendige Leben, keiner kommt zum Vater, denn durch mich.


Also für ein Mosaikteilchen hat Jesus sich bestimmt nicht so foltern und quälen lassen.
Wenn Jesus diesen heftigen Weg gegangen ist, viele Märthyrer wegen dieser Erkenntnis ihr Leben ließen, dann wird es sicher nicht 2000 Jahre auch irgendwie anders möglich sein, weil es dem einen oder anderen nicht so lieb ist und es dem einen oder anderen vielleicht zu drastisch oder "eng" erscheint.


Geist: Unser Himmlischer Vater möchte lebendige, also auch selbstständige Kinder, welche auch eigene Gedanken haben und äußern, weil darin besteht Lebendigkeit.

Gott hat den Menschen mit dem freien Willen erschaffen- nicht Marionetten.
Dahingehend stimme ich dir zu und Gott lässt uns auch sehr viel Spielraum und Eigenständigkeit.
Aber in der ganzen Bibel sieht man auch, dass Gott zB Gehorsam wichtig ist.

LG Cleo


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Geist-Licht

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Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......

von Geist-Licht am 22.03.2026 21:17

Grüß Gott
Argo 

Es steht auch geschrieben:
Wenn ihr nicht ablasst vom Opfern,
Wird auch der Zorn nicht von euch lassen.

Jesus Christus ist der Abschluß des Opferns.
Jedes weiter Opfer kann dieses bei weitem nicht erreichen.
 
Und es ist auch geschrieben, das keine weiteren Opfer stattfinden sollen.
Wenn wir also etwas geben, dann geben wir es in Liebe.

Erinnere meinen Traum, mit den brennenden Kerzen in Engelsflügelform
und dem Wort darunter:
Nur in Liebe.

Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.

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Geist-Licht

77, Männlich

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Re: Deutschland 'braucht' Gebet ... ,

von Geist-Licht am 22.03.2026 21:04

Grüß Gott
Burgen
 
Es ist lieb von dir, mir diese Internetseite anzubieten.
Ich habe die mir kurz angesehen, es ist alles unzutreffend für mich,
wie schon immer.
 
Ich bekomme jetzt Ruxolitinib, auch Jakavi genannt, es ist das Mittel der Wahl,
weil es mir von meinem Heiler, Jesus Christus, zugewiesen wurde.
 
Und so wird Jesus Christus auch unser Land heilen,
wenn wir darum Beten und bitten.
Jesus Christus sagt:
Was ihr wünscht von unserem Himmlischen Vater, in meinem Namen,
wird er euch geben.
 
Damit wissen wir, wie dieses Gebet formuliert sein kann.

Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.

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Geist-Licht

77, Männlich

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Beiträge: 62

Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von Geist-Licht am 22.03.2026 20:45

Grüß Gott
Nußkeks 
 
Die Bibel ist ein Buch mit sieben Siegeln.
Der Geist allein kann sie entriegeln.
Erst wenn du Ihn ergriffen hast,
wird auch das Wort von dir erfaßt.
 
Hält man sich ständig an das geschriebene, starre Wort,
so wird man starr wie das geschriebene Wort.
 
Unser Himmlischer Vater ist ein lebendiger Gott.
So ist es gut, den Heiligen Gest zu erfassen,
damit wird die Bibel zu einem lebendigen Wort
und das Wort ist Jesus Christus.
 
Das ist ein Mosaikteilchen auf dem Pfad:
Ich bin der Weg, die Wahrheit und das lebendige Leben,
keiner kommt zum Vater, denn durch mich.
 
Unser Himmlischer Vater möchte lebendige,
also auch selbstständige Kinder,
welche auch eigene Gedanken haben und äußern,
weil darin besteht Lebendigkeit.
 

Alles was zu Christus lenkt, bringt den Geist und lebendiges Leben.

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Burgen

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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von Burgen am 22.03.2026 17:44



Argo: Ein Mechanismus in uns trägt bei, dass wenn wir das richtige tun wollen, machen wir es und wenn wir das falsche gemacht haben können wir es wiedergutmachen indem wir unseren inneren Mechanismus aktivieren. Das macht alles unsere Seele unser Geist der so genial aufgebaut ist, dass es ohne fremde Wirkung von selbst funktioniert.

Cleo: Ich glaube, ich habe dir schon ganz oft diese These widerlegt, ich frage mich, wieso du sie immer wiederholst, obwohl sie schon so oft wieerlegt wurde...? Stichwort zB im IS aufwachsen. 

Argo: Man spricht von Sünde die wir uns von Geburt tragen. Das stimmt nicht. Adam und Eva waren sündenfrei geboren. Durch fremden Einfluss wurden sie sündig.


Adam und Eva wurden nicht geboren, so wie die Menschen seit dem Sündenfall von einer Frau geboren werden. 
Sie wurden geschaffen, geformt von Lehmsand. 
Gott schuf sie so zum Bilde Gottes - seiner bildlichen Vorstellung gemäß, wie er sich dachte, sie sein sollten.  

Das bedeutet im Umkehrschluss, dass Gott selbst Hände, Füße, Beine, einem Leib hat und ausgestattet ist mit einem Gehirn, welches sie niemand vorstellen kann. Es reicht über unsere sichtbare Welt, Erde, Planeten und Sonnensysteme weit hinaus. 

Sand und Lehm können nicht aus einem Sünde-Ball oder Sandstrand bestehen, wie sie uns Menschen anhaftet. Die eigentlichen Sünden sind nicht die Anwendung der zB die zehn Gebote, die das Miteinander regeln soll (t) en. Die sind eigentlich auch mehr als Moralgesetz zu verstehen - jedenfalls die zweite Tafel. Und die fast kein Mensch ausreichend tun kann. 

Die erste Tafel regelt die Beziehung des Menschen zu Gott hin. Selbst da versagt die Menschheit. 

Die eigentliche Sünde ist der Unglaube. 
Und das ist mit ein Grund, dass der Schreiber der Genesis die Bibel beginnen lässt,

Joh 1,1-5  Und Johannes nimmt in seinem Evangelium dies auf: 

1,1 Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott. 
1,2 Dieses war im Anfang bei Gott.
1,3 Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist. 
1,4 In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. 
1,5 Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. 

Nachdem das erste geschaffene Menschenpaar vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse gegessen hatten, trotz dem Gebot von Gott es niemals zu tun, nicht einmal in Erwägung zu ziehen, waren sie sofort nicht mehr im Licht Gottes. Der heilige Geist Gottes war nicht mehr als ein Licht in und um sie. Sie waren nackt ... 
Gott 'musste' sie rufen: Adam, wo bist du ... 

Das ist bis heute nicht anders. Jeder Mensch wird während des irdischen Lebens sich bestenfalls mal für oder gegen IHN entscheiden müssen, sollte es tun. Und dafür, dies nicht zu verfehlen, aus der Dunkelheit ins Licht zu kommen - das ist gravierender Entschluss für die neue - Geburt in Gott Jesus. 

Die "Lernschritte" sind durch empfangenes Lesen und Hören der Bibel sowie in Gemeinschaft mit anderen Christen, die diesen Entschluss selbst leben und ausleben zu tun. 

Manche Menschen sind von Natur aus freundllich, geduldig, liebenswert - das haeißt aber nicht, dass sie vom Heiligen Geist erneuert worden sind ...   




Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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chestnut
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Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von chestnut am 22.03.2026 16:11

Simon Petrus antwortete: Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes. Johannes 6.68-69 

Jesus macht in seinen Reden klar, wer er ist 
Soeben hat er das Wunder der Brotvermehrung getan und spricht dann davon, dass er das Brot des Lebens ist.

Damals wie heute bewirkt die Lehre von Jesus Widersprüche in den Menschen. Nach dieser Lehre haben sich etliche von ihm abgewandt. Jesus fragt nun seine Jünger, wie sie zu ihm stehen, ob sie auch gehen wollen. Und da folgt das Bekenntnis des Petrus. Es ist ein Bekenntnis zu ihm, er anerkannt, dass er der Gesandte Gottes, der Messias ist.

Es ist aber auch mehr als ein Lippenbekenntnis. Es ist ein Anerkennen, dass die Worte mit Leben gefüllt sind. Es sind mehr als nur kluge Worte, es sind die Worte Gottes, die das Leben mit Geist füllen.

Sonntag, 23. März 2026, 20.00 Uhr, Raum Hauskreis-miteinander

Herzliche Einladung
Chestnut und Team

 

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Burgen

-, Weiblich

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Re: Tageslese (31) Keinem von uns ist Gott fern. Apg 17,27

von Burgen am 22.03.2026 10:45


5. Sonntag der Passionszeit - Judika  

(Schaffe mir recht, Gott! Psalm 43,1)  

:::  

Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse,  
sondern dass er diene und gebe sein Leben als Lösegeld für viele.   Matthäus 20,28  
{mit seinem eigenen Blut erkauft ...} 

Wochenlied: 76 Oh Mensch, bewein dein Sünde groß ... 
oder 
97,1  Du schöner Lebensbaum des Paradieses, 
          gütiger Jesus, Gottes Lamm auf Erden. 
          Du bist der wahre Retter unsres Lebens, 
          unser Befreier.   
          :
97,6  Dank sei dem Vater, unserm Gott im Himmel, 
         er ist der Retter der verlornen Menschheit, 
         hat uns erworben Frieden ohne Ende, 
         ewige Freude. 
      V 1-6   Dieter Trautwein/Vilmos Gyöngyösi 1974 

Ev: Markus 10,35-45  
Wahre Größe im Reich Gottes  

Ep: Hebräer 5,(1-6) 7-9 (10)   
Christus erniedrigt sich um der Eretteten willen  

AT: 1.Mose 22,1-14 (15-19) 
Abrahams Opfer, Gott selbst unterzieht ihn einer Prüfung  
:: 
Predigt: Hebräer 13,12-13  
12 Darum hat auch Jesus, 
um das Volk durch sein eigenes Blut zu heiligen, 
ausserhalb des Tores gelitten. 
13 Deshalb lasst uns zu ihm hinausgehen, ausserhalb des Lagers  
und seine Scmach tragen! 
[14 Denn wir haben her keine bleibende Stadt,  
sondern die zukünftige suchen wir.]  

Psalm 43,1-5  Schaffe mir Recht, Gott ...  

::: 

LOSUNG   

Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.   2. Mose 20,16   

Ihr wisst, dass keine Lüge aus der Wahrheit kommt.   1. Jojannes 2,21 


KatechismusGebet : 

Wir sollen Gott fürchten und lieben, dass wir unsern Nächsten 
nicht belügen, verraten, verleumden, oder seinen Ruf verderben, 
sondern sollen ihn entschuldigen, 
Gutes von ihm reden und alles zum Besten kehren. 

( (c) Martin Luther) 




Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2481

Re: Raum der Stille und des Gebets

von Merciful am 22.03.2026 09:23

 
(Christoph Zehendner, Indische Band trifft deutschen Sänger, YouTube)
 
 
(Christoph Zehendner, Albert Frey, Gerth Medien, YouTube)
 
Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.03.2026 10:07.

Cleopatra
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40, Weiblich

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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von Cleopatra am 22.03.2026 07:41

Guten Morgen, 

Argo: Ein Mechanismus in uns trägt bei, dass wenn wir das richtige tun wollen, machen wir es und wenn wir das falsche gemacht haben können wir es wiedergutmachen indem wir unseren inneren Mechanismus aktivieren. Das macht alles unsere Seele unser Geist der so genial aufgebaut ist, dass es ohne fremde Wirkung von selbst funktioniert.


Ich glaube, ich habe dir schon ganz oft diese These widerlegt, ich frage mich, wieso du sie immer wiederholst, obwohl sie schon so oft wieerlegt wurde...?
Stichwort zB im IS aufwachsen.


Argo: Man spricht von Sünde die wir uns von Geburt tragen. Das stimmt nicht. Adam und Eva waren sündenfrei geboren. Durch fremden Einfluss wurden sie sündig.


„Siehe, ich bin in Schuld geboren, und meine Mutter hat mich in Sünden empfangen."- Psalm 51,7

„Durch einen Menschen ist die Sünde in die Welt gekommen und der Tod durch die Sünde, und so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben."- Römer 5,12


„Wie nun durch die Sünde des einen die Verdammnis über alle Menschen gekommen ist [...] denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die vielen zu Sündern geworden sind ..."- Römer 5, 18-19


„Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden."- 1. Korinther 15, 22


Argo: Der Paulus betont es in seiner Römerbrief, dass es darauf ankommt wie man die Gesetze Gottes die in unserem inneren Herzen gespeichert sind die bei unserer Geburt uns mitgegeben wurden, anwenden. Reagiert unser inneres Herz negativ oder positiv auf das was wir tun, dann funktioniert man wie Gott es will, ohne die Gesetze Gottes gelesen zu haben......

Vermutlich sprichst du Römer 2, 12-16 an? 

Es stimmt zwar, dass der Mensch ein Gewissen hat und zwischen Gut und Böse unterscheiden kann. Aber du ziehst daraus Schlussfolgerungen, die so nicht mit der Bibel übereinstimmen. Im Brief an die Römer macht Paulus von Tarsus deutlich, dass das Gewissen zwar existiert, aber kein verlässlicher Maßstab für ein gottgefälliges Leben ist. In Römer 2,14–15 beschreibt er das Gewissen als etwas, das den Menschen anklagt oder entschuldigt. Doch schon wenige Verse später wird klar, dass dies nicht zur Rechtfertigung führt, sondern Teil von Gottes Gericht ist. Denn in Römer 3 fasst Paulus zusammen: „Da ist keiner gerecht, auch nicht einer."

 

Die Vorstellung, der Mensch könne aus sich selbst heraus zuverlässig das Richtige tun oder sein Fehlverhalten durch einen inneren Mechanismus wiedergutmachen, widerspricht weiteren biblischen Aussagen. So heißt es in Jeremia 17,9, dass das Herz des Menschen trügerisch ist, und in Römer 3,23, dass alle gesündigt haben. Auch Jesaja 64,5 macht deutlich, dass selbst menschliche Gerechtigkeit vor Gott nicht ausreicht. Die Bibel zeichnet also kein optimistisches Bild eines in sich funktionierenden moralischen Systems, sondern zeigt, dass der Mensch zwar das Gute erkennt, es aber nicht konsequent lebt.

Auch die Aussage, der Mensch sei nicht von Geburt an von Sünde betroffen, steht im Widerspruch zu biblischen Texten. Die Bibelverse dazu habe ich dir ja schon herausgesucht: Psalm 51,7 beschreibt den Menschen als von Anfang an in Schuld stehend, und Römer 5,12 erklärt, dass durch Adam die Sünde in die Welt gekommen ist und alle Menschen betrifft. Zwar waren Adam und Eva ursprünglich ohne Sünde, doch die Bibel macht deutlich, dass seitdem kein Mensch in diesem ursprünglichen Zustand lebt.

Ein weiterer zentraler Punkt ist die Rolle von Jesus Christus. Du beschreibst ihn als etwas, das bereits in jedem Menschen vorhanden sei und nur „aktiviert" werden müsse. Die Bibel stellt Jesus jedoch nicht als inneres Potenzial dar, sondern als den Retter, den der Mensch im Glauben annehmen muss. In Johannes 1,12 heißt es, dass nur diejenigen Gottes Kinder werden, die ihn aufnehmen. Ebenso betont Johannes 15,5: „Ohne mich könnt ihr nichts tun." Damit wird klar, dass die Verbindung zu Christus nicht automatisch gegeben ist, sondern eine bewusste Beziehung voraussetzt.

Schließlich widerspricht auch die Relativierung der Heiligen Schrift der biblischen Lehre. In 2. Timotheus 3,16 wird die Schrift als von Gott gegeben und maßgeblich für Lehre und Leben beschrieben, und Römer 10,17 erklärt, dass der Glaube aus dem Hören des Wortes Gottes entsteht. Die Bibel ist also nicht nur eine hilfreiche Ergänzung, sondern zentral für das Verständnis von Gott und dem Menschen.

Zusammengefasst: Der Mensch besitzt zwar ein Gewissen, ist aber nicht in der Lage, aus eigener Kraft dauerhaft so zu leben, wie Gott es will. Er ist von Sünde betroffen und kann sich nicht selbst retten. Die Lösung liegt nicht in einem inneren Mechanismus, sondern in der Gnade Gottes, die durch Jesus Christus angeboten wird.

Ich denke, du gehst immer von der europäischen Sicht aus Argo. Wir leben hier (noch) in einer Zeit und einem Ort, in dem viel christliche Maßstäbe die Gesetze mit geregelt haben. Aber die Bibel ist zu einer anderen Zeit, an einem anderen Ort, in einer anderen Kultur geschrieben worden und bindend für alle Menschen.

Und die Bibel ist ganz zu betrachten mit allen Bibelversen zu bestimmten Versen.

Der Glaube, dass am Ende alle gerettet sind, wenn sie denn nur gut gelebt haben, ist so ein gefährlicher Trugschluss, weil er Menschen in falsche Gewissheit bringt, deshalb bin ich so vehement.
Paulus schrieb die Briefe an wiedergeborene Christen und damalige Juden. Auch das müssen wir mit berücksichtigen.
Wenn Gott denen schrieb, ist es anders zu beurteilen als zB die Reden von Paulus oder anderen Männern, die dann ja meistens vor dem Gericht stattfanden oder auf der Straße.


Liebe Grüße, Cleo


PS: Das wird jetzt aber nicht wieder ein weiterer Gewissens-Thread, oder? So viele Gespräche endeten in diesem Thema, hier geht es um die Allversöhnung, das beachten wir bitte weiterhin

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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