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pausenclown

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Re: Adam - Noah - Abraham

von pausenclown am 13.01.2026 11:10

Hallo Merciful.

Natürlich ist dein Misstrauen angebracht.

Auch wenn es nicht zum Thema gehört.
Erstmal, innerhalb des Judentums gibt es reichlich viele Strömungen. Für die einen steht der Psaht im Vordergrund, für die anderen Sod.
Bei uns ist eine gegenteilige Meinung kein Widerspruch. Es ist eine weitere Perspektive.
Oder Streitgespräch um die Wahrheit Willen.
Weiß nicht, wie ich das besser verdeutlichen kann, vermutlich sind die unterschiedlichen Traditionen, Umgang mit Bibel und Auslegung von Texten unterschiedlich und am Ende selbst wird der Begriff “Wahrheit” unterschiedlich verstanden .

Sorry, das führt weit weg von deinem Thema.

Shalom Pausenclown 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.01.2026 11:11.

Merciful

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Re: Adam - Noah - Abraham

von Merciful am 13.01.2026 09:35

pausenclown schrieb: Hier findet die Identifizierung von Sara mit Jiska statt. Um Abraham moralisch zu schützen, ...

Hallo, pausenclown,
 
vielen Dank für deine Erläuterungen.
 
Ich bin freilich etwas skeptisch, wenn eine Auslegung durch ein Interesse motiviert oder geleitet ist.
 
Es ist verständlich, wenn die jüdische Gemeinde den Erzvater Abraham frei von jedem Verdacht sehen möchte.
  
Ebenso könnte auch die christliche Kirche ein Interesse daran haben, Abraham frei von jeder Verfehlung als Vorbild hinzustellen.
 
Aber ist es nicht eher so, dass die Bibel wahrheitsgetreu damit umgeht und Verfehlungen offen zur Sprache bringt?
 
Denken wir etwa an König David, dessen Ehebruch mit Batseba keineswegs verschwiegen wird.
 
Ebenso sollte eine Auslegung einen Vers so erklären, wie er offensichtlich oder zumindest wahrscheinlich gemeint ist.
 
Eine Auslegung sollte also nicht einem Interesse oder Wunschdenken folgen, wenn ein anderes Verständnis wahrscheinlicher ist.
 
Wobei ich noch anmerken möchte: Die Bibel selbst wertet ja die Ehe Abrahams mit der Schwester nicht als Verfehlung.
 
Abraham erklärt diese Ehe, indem er darauf hinweist, dass Sara zwar eine Tochter seines Vaters, nicht aber seiner Mutter ist.
 
Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.01.2026 09:42.

pausenclown

-, Männlich

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Re: Rettungsschiff MS Jesus.

von pausenclown am 13.01.2026 09:30

Ahoi von der M.S. Jesus 

Die jüdische Umwelt, zur Zeit Jesu, ist eins meiner bevorzugten Themen.
Aber wie sah eigentlich die heidnische Umwelt für die ersten Christen z.B. in Korinth aus?
Ehrlich gesagt habe ich mir nie wirklich Gedanken darüber gemacht, klar, viele Götzen und Götter. Vor längerer Zeit hörte ich einen Vortrag, wo es um die pagane Umwelt im römischen Reich ging.

Dieser Gedanke, bzw davon keine Ahnung zu haben, hat mich nicht losgelassen und habe angefangen zu recherchieren. 
Der Start oder Ausgangspunkt ist Paulus mit der Heidenmission. Paulus als Diaspora Jude und römischer Bürger war mit Sicherheit mit dieser Umwelt vertraut.
Shma Israel, das jüdische Bekenntnis, dass Gott eins oder einer ist, taucht in den Briefen von Paulus öfter vor.
Ok, ein Gott gegenüber dutzende Götter, klarer Downgrade, alles klar, ab heute nur noch ein Gott, der Gott Israels.
Der Fall ist geschlossen und alle gehen glücklich Heim, so oder so ähnlich naiv war meine Vorstellung.

Im nächsten Posting , gehe ich erstmal auf diese Götter und Götzen ein.
Dann folgt das Thema Pax Deorum, Friede mit den Göttern, daraus ergibt sich ein riesiges Konfliktpotential und zum Abschluss, Opferfleisch, oder ich gehe einfach zur Tante Hilde und Metzgerei, oder woher kam eigentlich das Fleisch für den Verzehr.


Shalom von der M.S. Jesus 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.01.2026 09:31.

Burgen

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Re: Wie findet man d a s Wort d e n Gedanken aus der Fülle

von Burgen am 13.01.2026 09:10


Wie findet ein Mensch das Wort aus der Fülle der Worte in der Heiligen Schrift? 

~~~  

Denke, jeder Mensch wird auf seine ganz eigene Weise von IHM angesprochen. 

Manch einer erzählt, dass er selbst Gott/Jesus gefunden hat. 
Ein anderer ist glücklich darüber, dass Gott/Jesus ihn - sie gefunden hat. 

Und erzählt im Laufe seines Lebens die eine oder andere Geschichte. 

~~~  

In der Bibel selbst lernen wir während des vorurteilsfreien Lesens viele Geschichten von der Beziehung zwischen Gott/Jesus und den Menschen. Manchmal aus heutiger Sicht kann man oft nur den Kopf darüber schütteln, wie die Menschen mit Gott umgehen. 

Heutzutage sind wir allerdings denen damals gar nicht so unähnlich. 
Damals gab es Priester, Könige, Propheten - Leiter des Volkes, Bewahrung der göttlichen Worte, die später gesammelt und in Papyros als Buch zusammengefügt wurden. Sodass wir seit dem Buchdruck spätestens jeder Mensch eine gedruckte oder Auszüge der Schrift selbst haben konnte. 

Leider wissen wir aus der Geschichte, ganz allgemein, dass es gleichzeitig auch immer um Macht sowie Sex und Moral geht. Hat sich bis heute nicht geändert, zeigt sich immer wieder, wenn man den Medien hier und da glauben kann. 

~~~  

In Ps 98, 1-9 lesen wir: Der königliche Richter aller Welt  

1 Singt dem HERRN ein neues Lied, / denn er tut Wunder. 
Er schafft Heil mit seiner Rechten [Jesus sitzt inzwischen, 2000Jahre, zu seiner Rechten!]  
/ und mit seinem heiligen Arm. 

2 Der HERR lässt sein Heil kundwerden; 
/ vor den Völkern macht er seine Gerechtigkeit offenbar. 

3 Er gedenkt an seine Gnade und Treue für das Haus Israel  
[und Menschen der Völker - spätestens seit 2000 Jahren sammelt er] 
/ aller Welt Enden sehen das Heil unsres Gottes. 

4 Jauchzet Gott, dem HERRN, alle Welt, / singet, rühmet und lobet! ...  

8 Die Ströme sollen frohlocken, / und alle Berge seien fröhlich, 
[selbst die Berge des eigenen Herzens seien in seiner Hand fröhlich, gewiss]  
vor dem HERRN; 
9 denn er kommt, das erdreich zu richten. / Er wird den Erdkreis richten mit  
Gerechtigkeit und die Völker, wie es recht ist. 
[Offenbarung erzählt darüber ...] 

~~~ 
Jetzt ist noch "Gnadenzeit" und wir sollten alle erzählen, was er in uns  
schenkt, um Jesus den Christus bekannt zu machen. 
Er will und retten, erlösen, heil machen.
Sünde versperrt, kann aber Vergeben werden und durch sein eigenes Blut 
die Seele reinwaschen durch sein geglaubtes und angewandtes Wort des Lebens. 

Danke, dass du uns findest und uns liebst - wie sind nicht allein, du bist da  
und dein Wort hat kein Ende ... !








Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

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Re: Tageslese (30) Ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend. Ps 84,11

von Burgen am 13.01.2026 08:31


Dienstag   


Der HERR spricht: 
Wer mich ehrt, den will ich auch ehren; 
wer aber mich verachtet, der soll wieder verachtet werden.   1.Samuel 2,30 

Jesus sprach: 
Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; 
und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen 
und Wohnung bei ihm nehmen.             Johannes 14,23   
[das ist ein Versprechen und Gewissheit in Hoffnung; so sei es]


TagesL: Lukas 18,15-17   Jesus segnet die Kinder : 
V17 Wahrlich, ich sage euch: 
Wer das Reich Gottes nicht annimmt wie ein Kind, wird gar nicht hineinkommen! 
[befindet sich vielleicht noch im Vorhof ... erst noch auf dem Weg oder ...]  

fortlL: 5.Mose 1,19-33  Rückblick  
V32 Und trotzdem glaubtet ihr dem HERRN, eurem Gott nicht, 
der auf dem Weg  vor euch herging, euch die Stätte zu weisen, 
wo ihr euch lagern solltet, bei Nacht im Feuer, 
um euch den Weg zu zeigen, den ihr gehen solltet, 
und bei Tag in der Wolke.   

Ps 96  Der Schöpfer und Richter aller Welt  1-13  
1 Singet dem HERRN ein neues Lied; singet dem HERRN alle Welt! 
Singet dem HERRN und lobt seinen Namen, /verkündet von Tag zu Tag sein Heil! 
Erzählet unter den Heiden von seiner Herrlichkeit, / unter den Völkern von seinen Wundern!  
Denn der HERR ist groß und hoch zu loben, / mehr zu fürchten als alle Götter. 
[und wird oft missbraucht]




Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

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Re: Tageslese (30) Ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend. Ps 84,11

von Burgen am 12.01.2026 08:53


Montag  

HERR, es ist dir nicht schwer, 
dem Schwachen gegen den Starken zu helfen.   2.Chronik 14,10  


[Dieses Wort  im Zusammenhang nachlesen, nachsinnen lohnt. 2. Chr 14 bis 16,14  
Zu dieser Zeit waren in Israel und Juda unterschiedliche Könige an der Macht - am Ruder. 
König Asa war ein gottesfürchtiger Mann und Gott war mit ihm. 
Das Land hatte Frieden, Wohlstand. Eine gute Zeit. 
Im 36.Jahr seiner Herrschaft: Sein Ende jedoch war ohne Gott.
Dies zu lesen und darüber nachzudenken ist bemerkenswert bis heute.]   

Jesus bedrohte den unreinen Geist und machte den Knaben gesund  
und gab ihn seinem Vater wieder.  Lukas 9,42  

TagesL: Apostelg 10,37-48: Predigt des Petrus bis heute wichtig , interessant ...  
fortlL: 5.Mose 1,1-18  Rückblick auf die Wüstenwanderung - (Moses "Vermächtnis")  
Ps 96   [die Psalmbücher 'verarbeiten' 'behandeln' die Geschehnisse Buch 1-5 der Mosebücher] 



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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nusskeks

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Re: Impulse

von nusskeks am 12.01.2026 07:19

Sein Wort genügt

„...und trägt alle Dinge mit seinem kräftigen Wort..." (Hebräer 1,3)

Hebräer 1,3 zeigt in einer einzigen, erstaunlichen Aussage die ganze Tiefe, Macht und liebevolle Fürsorge Jesu Christi: „Er trägt alle Dinge durch das Wort seiner Macht."

Was bedeutet das konkret?

Erstens offenbart dieser Satz Jesu unvergleichliche Göttlichkeit. Schon am Anfang schuf Gott alles durch sein Wort: „Er sprach, und es geschah" (Psalm 33,9). Jesus ist das Wort Gottes (Joh 1,1ff und Offb 19,13). Er ist also nicht nur ein Bote Gottes, sondern das lebendige Wort Gottes selbst, der Erhalter und Herr über alles Geschaffene. Jesus ist es, der von Moment zu Moment dafür sorgt, dass alles Leben existiert und besteht. Vom größten Stern bis zum kleinsten Molekül, nichts entzieht sich seiner souveränen Führung.

Zweitens spricht diese Wahrheit in unser persönliches Leben hinein. Wie oft fühlen wir uns erschöpft von der Last des Alltags, überwältigt von Ängsten oder ratlos angesichts von Schwierigkeiten. Hier sagt uns Gottes Wort: Du bist nicht allein! Christus trägt dich genauso kraftvoll und treu, wie er das ganze Universum trägt. Wenn er die Galaxien mit einem Wort lenkt, vermag er gewiss, dein Leben zu bewahren, dir beizustehen und dich ans Ziel zu bringen. Sein Wort genügt, um in deinem Herzen Frieden und Hoffnung zu bewirken.

Drittens erinnert uns der Vers daran, dass Gott seine Schöpfung nicht verlassen hat. In einer Welt, die oft chaotisch und aus den Fugen geraten scheint, dürfen wir wissen: Jesus Christus lenkt und leitet alles auf ein gutes Ziel hin. Nichts geschieht zufällig oder sinnlos. Er trägt die Geschichte, die Kirche, ja auch dein ganz persönliches Leben, nicht passiv oder gleichgültig, sondern aktiv, liebevoll und voller Weisheit.

Diese Einsicht ruft uns in die Anbetung. Derselbe Christus, der am Kreuz unsere Sünden trug und uns Erlösung schenkte, trägt nun als auferstandener Herr die ganze Schöpfung. Wie groß und herrlich ist unser Gott, der unser Erlöser und gleichzeitig der Weltenlenker ist!

Schließlich fordert uns Hebräer 1,3 auf, Gottes mächtigem Wort völlig zu vertrauen. So wie Christus alle Dinge mit seinem Wort erhält, will er auch dein Leben mit seinen Verheißungen bewahren. Seine Zusagen haben schöpferische Kraft: Wenn er dir zuspricht „Ich bin bei dir" (Mt 28,20), dann geschieht das tatsächlich. Auf dieses machtvolle Wort kannst du dein ganzes Leben bauen – es wird niemals leer zurückkehren.

Lass dich heute ganz neu von diesem herrlichen Herrn tragen. Vertraue seinem Wort – denn er trägt, er lenkt und er bringt dich sicher ans Ziel.

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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chestnut
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Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von chestnut am 11.01.2026 13:59

Alle, die sich vom Geist Gottes führen lassen, die sind Gottes Söhne und Töchter. Römer 8.14 

Der Römerbrief nimmt zu einem grossen Teil den Unterschied des ATs und NTs aus. Das Kapitel 8 ist eines davon.
Paulus betont immer wieder, dass der Heilige Geist in den Gläubigen wohnt und wir neue Menschen geworden sind, es aber auch unser Dazutun braucht: 

Die Gnade ist Geschenk - das tut Gott. Er bietet Vergebung an, ohne dass wir etwas dafür tun müssen. Wir dürfen sie annehmen.
Die Veränderung, das Jesus-ähnlicher-werden ist aber ein Prozess, geleitet durch den Heiligen Geist, der unser Mitwirken braucht. Darauf bezieht sich dieser Bibelvers hier. 

In diesem Sinn dürfen wir uns von Jesus führen lassen, für unseren Alltag aber auch für unser Menschsein, damit wir Jesus immer ähnlicher werden.

Darüber wollen wir im Hauskreis nachdenken.

Sonntag, 11Januar 2026, 20.00 Uhr, Raum Hauskreis-miteinander

Herzliche Einladung
Chestnut und Team

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pausenclown

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Re: Adam - Noah - Abraham

von pausenclown am 11.01.2026 13:41

Hallo Merciful.

Erstmal muss ich mich entschuldigen, mir ist ein Fehler unterlaufen, zb ist diese Sicht eine Sucht von Rashi ( Shlomo) ist eine Sicht. Die Art der Auslegung nennt sich Midrash 
Entschuldige bitte gleich nochmal, ich bin eine Katastrophe, um mich schriftlich auszudrücken, ich bemühe mich.
Erlaube mir bitte einen Schritt zurück, um jüdische Theologie und Perspektiven zu verstehen.
Bei uns gibt es nicht die Wahrheit, sondern viele Sichtweisen.

Grundprinzip der Auslegung ist das Akronym PaRDeS

1.Pshat die wörtliche Bedeutung. Sagt Abraham, Sara sei seine 
Halbschwester. Der Pshat akzeptiert dies als die biologische Realität der Erzählung, ohne sie zu hinterfragen.

2. Remez die Anspielung. Remez sucht nach versteckten Hinweisen, die über den Wortlaut hinausgehen. Die Namensänderung von Sarai zu Sara: Hinzufügen des Buchstabens He. Der Remez deutet darauf hin, dass das He für den Namen Gottes steht und Sara nun eine neue, göttliche Bestimmung als Mutter von Völkern hat.

3. Drash die Auslegung (Drash von Midrash)
Drash nutzt Interpretationen, um moralische Lehren zu ziehen oder Textlücken zu füllen. Es ist die Ebene der Erzählungen und Gleichnisse. 
Hier findet die Identifizierung von Sara mit Jiska statt. Um Abraham moralisch zu schützen, also kein Inzest, erklärt der Drash, dass Schwester eigentlich Nichte bedeutete.

4. Sod das Geheimnis. Sod ist die mystische oder kabbalistische Ebene. 
In der Kabbala werden Abraham und Sara nicht nur als Menschen gesehen, sondern als Verkörperungen göttlicher Eigenschaften.

So wurde mir das PaRDeS beigebracht, bestimmt gibt es Gelehrte, die mir widersprechen.

 Shlomo Jizchaki (Rabbi Rashi), seine Midrash, ist im Talmud Sanhedrin 69b; Megilla 14a zu finden.
Zusammengefasst, wie ich es verstanden habe.
 Da Milka als Tochter Harans erwähnt wird, Jiska aber ohne weitere Erwähnung im Text bleibt, folgern die Rabbiner, dass Sara diese zweite Tochter Harans sein muss. Andernfalls bliebe Saras Herkunft im Gegensatz zu allen anderen Familienmitgliedern im Dunkeln.
Ein weiterer Punkt ist, Sarah zählt zu Prophetien. Ein kleiner Sprung zur Bedeutung des Namens Jiska: 
Der Name wird von der hebräischen Wurzel sachah, sehen abgeleitet. Sara wurde Jiska genannt, sie war eine Prophetin oder weil alle ihre Schönheit ansahen.

Tut mir leid, dass mein erstes Posting verwirrt hat und um der Midrash gedanklich zu folgen, muss man schon öfter um die Ecke denken.
Abschließend habe ich für mich keine endgültige Meinung. Nichte oder Halbschwester.

Shalom Pausenclown.
Sorry für die Schreibfehler usw.


Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.01.2026 13:43.

Merciful

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Re: Adam - Noah - Abraham

von Merciful am 11.01.2026 11:40

Hallo, pausenclown,
 
die Auffassung, Sarai mit Jiska gleichzusetzen, geht wohl auf den jüdischen Gelehrten Schlomo Jizchaki zurück.
 
Er wurde im Jahr 1040 in Troyes geboren und hat umfrangreiche Kommentare zur Bibel und zum Talmud hinterlassen.
 
Diese Kommentare werden wohl auch heute noch gedruckt bzw. in Ausgaben der Tora bzw. des Talmud beigegeben.
 
Habe nun allerdings noch keine aktuelle Ausgabe in deutscher Übersetzung gefunden.
 
Mit Blick auf Sarai wäre es interessant zu wissen, wie er die Gleichsetzung mit Jiska begründet hat!
 
Möglich wäre es ja auch, dass er diese Gleichsetzung nur vorsichtig vermutend in Betracht gezogen hat!?
 
Es wäre doch eher ungewöhnlich, erhielte eine biblische Person zwei so verschiedene Namen.
 
Und dies in direkt aufeinanderfolgenden Versen.
 
Merciful

Antworten
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