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Burgen

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Re: Leben nach dem Tod

von Burgen am 19.02.2026 11:06



Hallöchen 


Cleo schrieb: Wir machen einen Unterschied, wie groß eine Sünde ist, wie schwer sie wiegt.
             Aber da Gott heilig ist, kann keine einzige Sünde bestehen, und sei sie auch so klein.

ja, dieser Satz von Cleo ist schwer - sie zu verstehen noch schwerer ;)  

Warum? Weil er den großen Unterschied zwischen dem AT ohne der Geburt Jesus und dem NT mit der Geburt Jesus verdeutlicht. 

Man könnte es auch so ausdrücken: 
Im ersten Bundesteil lesen wir die Geschichte, wie Gott 'ursprünglich' wollte, dass der Mensch zusammen mit IHM leben sollte. Da jedoch durch eine Schlange, einem Tier scheiterte. Dabei hatte der Mensch den Auftrag bekommen - über Tiere zu herrschen, sie zu bewahren und behüten. Jedoch hat er auf das Tier gehört und war ihm letztlich gehorsam. Der Mensch entdeckte für sich, dass es ausserhalb Gottes Gehorsam etwas gab, welches er über das Leben mit Gott stellte. 
Seine Seele wurde 'vergiftet'. Wir sehen, lesen die Folgen danach bis in das Buch Maleachi hinein. Nun war der Mensch Gott (und anderen) gegenüber als sündig definiert. 

Habe den Beitrag in den anderen Thread einkopiert. 



Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.02.2026 23:19.

Burgen

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Re: Tageslese (30) Ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend. Ps 84,11

von Burgen am 19.02.2026 09:21


Donnerstag   


Lobet, ihr Völker, unsern Gott, lasst seinen Ruhm weit erschallen, 
       der unsre Seelen am Leben erhält und lässt unsere Füße nicht gleiten.  Psalm 66,8-9   

Der Gott der Geduld und des Trostes gebe euch,
             dass ihr einträchtig gesinnt seid untereinander, 
wie es Christus Jesus entspricht, 
             damit ihr einmütig mit einem Munde Gott lobt, 
den Vater unseres Herrn Jesus Christus.  Römer 15,5-6  




Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

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Burgen

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Re: Leben nach dem Tod

von Burgen am 19.02.2026 09:12


Hallöchen, 

wir versuchen hier ja eine Antwort zu finden wie das Leben nach dem Tod aussehen wird, soll, kann. 

Vielleicht jat ja jemand dafür einen 'plausiblen' Wissensstand. Soweit ich erkennen kann, was niemand von uns wirklich schon tot im Sinne Tod. 
Damit meine ich jetzt nicht Tod als Nahtod. Das war ich auch - während der schwierigen Geburt damals. Ich meine den echten Tod. Denn um den Nahtod ranken sehr viele Geschichten. Manchmal mit Angst verbunden, manchmal wird anderen wunderbaren Bildern, welche Hoffnung verbreiten sollen. 

Was nun sagt die Bibel dazu? 
Das Buch Daniel wird allgemein zum Verständnis für das Verstehen des Buches der Offenbarung herangezogen. Es wird dort alles sehr genau bis in alle Einzelheiten erzählt, den Menschen vor Augen geführt. Nur eben anders als Johannes es tut. Das habe ich gestern in der Reformationsbibel gelesen. Dieses allerdings habe schon früher innerhalb Studienpredigten gehört - und ebenfalls ausdrucksstarke Bilder dazu oder darüber gesehen, die erklärt wurden. 

Die Geschichte, ihre Kleider, ihre scheinbaren Symbole, ihre Fundamente innerhalb der Geschichte von damals bis jetzt und darüber hinaus. 

:::  

Aber, jeder wird einmal sterben, es sei denn, er ist bereit für die Entrückung, die jederzeit sein könnte. 

Und so wie es anhand der Bibel verstehe, werden auch auf der neuen Erde etliche Völker sein - allerdings nicht so kampfeslustig und gierig wie die heutigen Völker. Denn Sünde, und schlechte unkontrollierte Eigenschaften samt daraus geborene Tätigkeiten usw. wird es nicht (mehr) geben. 

Die Menschen, die Jesus zu Lebzeiten geglaubt hatten, durch alle ihre Lebensstürme hindurch, die werden dann sichtbar mit ihm leben und ihm sowie Gott nichts als Ehre geben. 
Das Wort - welches Jesus ist wird weiterhin alles zusammenhalten, alles, die neue Erde und das neue Leben im neuen Körper. Ohne latente Sünde des Unglaubens. 

Auch die Feste des alten Bundes werden gefeiert werden und Ergänzt durch das Leben im neuen Bund. Jesus hebt das erstere ja nicht auf. Und ich bin echt gespannt, wie er dann, wie wir alle erleben werden, welchen Stellenwert die ganzen Hierarchine der Kirchen haben werden. Wer wird dann noch als Mensch dabei sein? 






Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
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nusskeks

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Re: Clownis Welt

von nusskeks am 19.02.2026 08:18

Es geht nicht um die Bibel, es geht was Menschen daraus gemacht haben. Abgrenzung zum Judentum ist ein Teil der frühen Kirchengeschichte. Deshalb taucht der Begriff Geburtsfehler auf. Es geht um die Kirchenväter usw.

Dann verstehe ich es. Danke.

gruß
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pausenclown

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Re: Clownis Welt

von pausenclown am 19.02.2026 08:17

Hallo aus Clownis Welt.

Oder einen schönen Gruß aus dem Fegefeuer….

Keine Ahnung wie viele Gespräche, Diskussionen ich rund um das oben genannte vs. Ich hatte.
Die Sicht auf uns Juden bzw. die damaligen Juden zur Zeit Jesu, sind wie in Stein gemeißelt. Selten geht es um Fragen wie z.B. Ich habe gehört , dass ihr Aussätzige so und so behandelt, oder Juden wollen sich das Heil verdienen…

Meist werden die Vorurteile als Fakt und Wahrheit betrachtet und ich sollte das bestätigen.
Ab da betrete ich dünnes Eis.
Auf Nachfrage oder die Tatsache oder Fakten stimmen, bzw meine Nachfrage, woher weißt du das, die Frage zur Quelle gestellt wird, ist die Antwort oft, das weiß man doch, oder aus der Bibel.
Gedanklich höre ich das Eis schon Knirschen…
Denn jetzt werde ich sein Bibelverständnis bzw. sein Wissen aus der Bibel crashen, was reflexartig seinen Glauben hinterfragt.
Ich bin nicht der Meinung und auch nicht aus meiner Erfahrung, dass die Bibel ein lektion des jüdischen Lebens zur Zeit Jesu ist.
Im Gegenteil, leider setzt die Bibel einiges voraus. 
Ich bin wirklich kein Held und ehrlich, ich tauge nicht wirklich zum christlichen, jüdischen Dialog. Vielleicht liegt es an mir, dass mein Gegenüber schnell beleidigt wird.

Ich kann halt wenig dafür, dass viele Vorurteile oder diesbezügliche Predigt Inhalte erfunden sind. 
Neulich erst und Zitat:
Jesus lehrte das Vater unser so, weil: Die damaligen Juden nicht Vater zu Gott sagten..
Abgrenzung ist Wohl Identitätsstiftend.

Shalom 


Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.02.2026 08:17.

pausenclown

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Re: Clownis Welt

von pausenclown am 19.02.2026 07:56

Hallo und ganz kurz.

Es geht nicht um die Bibel, es geht was Menschen daraus gemacht haben. Abgrenzung zum Judentum ist ein Teil der frühen Kirchengeschichte.
Deshalb taucht der Begriff Geburtsfehler auf. Es geht um die Kirchenväter usw.

Du kannst ja die anfängliche Zitate als Kontext dazu verstehen. In der Forschung wo rd es als identitätsstiftend gesehen, der Gedanke, wir sind nicht so.
Um noch einmal zu verdeutlichen, es geht um Antijudaismus, der theologisch begründet ist.

Auch wenn das nicht das Thema ist, aber, es ja nicht so,dass messianische Juden im Laufe der ersten und zweiten Jahrhunderts auf die Idee gekommen ist, ach nö, bei dem Thema Gemeinde spielen wir nicht mehr mit.

Shalom 

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nusskeks

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Re: Leben nach dem Tod

von nusskeks am 19.02.2026 07:48

Cleo: Nicht nur die Verse hinauspicken die uns passen und in unser eigenes Weltbild passen, sondern eben wirklich die Bibel als Maßstab nutzen- das ist der richtige Umgang mit der Bibel, das sehe ich da so wie du geschrieben hast.

Das halte ich für einen gesunden Ansatz.

gruß
nk

Hoditai, Mensch des Weges 
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Cleopatra
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Re: Leben nach dem Tod

von Cleopatra am 19.02.2026 07:38

Guten Morgen, 

also bei mir ist die ganze Bibel der Maßstab.


Argo: Man soll aus dem Kuchen – Römer Brief des Paulus – nicht nur die Rosinen herausnehmen Kapitel 3, 22-24, die sehr leicht zu holen sind sondern den ganzen Kuchen verzerren...

Genau das ist es, das ist der richtige Umgang mit der Bibel.
Nicht nur die Verse hinauspicken die uns passen und in unser eigenes Weltbild passen, sondern eben wirklich die Bibel als Maßstab nutzen- das ist der richtige Umgang mit der Bibel, das sehe ich da so wie du geschrieben hast.

Nun- was du über den allgemeinen Lebenswandel schreibst, ist ja erstma richtig, es fehlt nur eben das fundamentale Wichtige.

Es geschieht keine Sündentlgung durch besseres Leben.
Es gibt auch kein "Schwamm drüber- du hast zwar einmal gesündigt, aber du kommst trotzdem in den Himmel".

Vorhandene Sünde muss nunmal vergeben und somit ausgelöscht werden.
Und das ist nur durch die persönliche Anname Jesu stellvertretender Sühnetod möglich.

Wenn ein König einem Kind die Adoption anbietet, dann muss das Kind zuerst die Adoption unterschreiben und diesen Schritt tun, anschließend sollte es sich selbstverständlich wie ein Königskind verhalten, denn wenn es weiter auf der Straße lebt und bettelt- was für ein Königskind ist es dann?
Umgekehrt bedeutet aber nicht, dass wenn ein Mensch sich einfach wie ein Königskind benimmt, es automatisch eines ist.

Diese Sache mit der persönlichen Sündenvergebung, die ist nunmal ganz wichtig und darf nicht vergessen werden, sonst ist alles sinnlos.

Vielleicht hilft dir auch, wenn du dich nochmal auseinandersetzt mit dem Thema Taufe (bitte nicht jetzt hier in diesem Thread dieses Thema besprechen), denn da wird es ja auch so deutlich, wie wichtig diese persönliche Entscheidung ist.

Liebe Grüße, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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nusskeks

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Re: Clownis Welt

von nusskeks am 19.02.2026 07:37

Alles was Menschen im Namen Gottes den Juden bereits angetan haben, füllt wirklich Bände. Schrecklich. ANtisemitismus ist tief verwurzelt.

Aus meiner Sicht zeigt Gottes Einrichtung des Neuen Bundes keine Geburtsfehler und die Abgrenzung zu den Juden wird den Jesusnachfolgern von Jesus in der Schrift auch nicht als identitässtiftend beschrieben. Von daher verstehe ich die entsprechende Aussagen nicht. Vielleicht wird es noch näher erklärt. Das fänd ich gut. Warte ich mal ab.

gruß
nk

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pausenclown

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Re: Clownis Welt

von pausenclown am 19.02.2026 07:00

Hallo.

Das war ein Blick in die Vergangenheit, ein kleiner Auszug der Geschichte des Antijudaismus und Antisemitismus. 
Wie tief das jetzt in einer Gesellschaft, Theologie verankert ist, vermag ich nicht zu beantworten. 
Meine Ansicht nach, ist die Frage was hilft gegen Antisemitismus, ist bestimmt eine gute Frage, meine Frage ist, welche Funktion hat sie, wozu Antijudaismus und Antisemitismus?
Das erste, was mir in den Sinn kommt, ist der Sündenbockmechanismus, wie reflexartig den Juden die Schuld gegeben wird.

Welche Funktion Antijudaismus hat:
Am besten lässt sich das mit einem einzigen Wort beschreiben: Versus (VS).
Altes Testament vs. Neues.
Gesetz vs. Gnade.
Jesus vs. Juden (Pharisäer)
Das vs. lässt sich beliebig fortführen.

Bestimmt kennt ihr aus Predigten oder hier aus dem Forum Sätze wie: Damals bei Juden war das so, aber bei Jesus war das ganz anders. Usw.
Wie ich schon aufgezeigt habe, war die Abgrenzung zum Judentum identitätsstiftend für das Christentum.
Dieser Mechanismus ist aus meiner Sicht tief verwurzelt und gleichwohl ein Geburtsfehler des Christentums.
Und dadurch lässt sich die Funktion oder die Frage nach dem Wozu beantworten:
Eine Theologische Aufwertung, das Judentum, wurde als veraltet oder überwunden dargestellt, was den eigenen Glauben als die höhere Stufe der religiösen Entwicklung legitimierte.
Selbstvergewisserung durch Abwertung war das Ergebnis oder Zieht.
Wir Juden bekommen die Negativrolle als Kontrast.

Dieser Mechanismus (vs) nicht bewusst genutzt wird.
Aber braucht Jesus das, Jesus seine Stellung hervorheben durch Abwertung seines Gegenübers… Ich weiß nicht….

Shalom Pausenclown 


Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.02.2026 07:02.
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