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Burgen

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Re: Rettungsschiff MS Jesus.

von Burgen am 14.01.2026 08:48


Danke Pausenclown. 

Deine letzten Beiträge von gestern sind mir echt eine Hilfe für das Verständnis von Verfolgung und Misshandlung usw. für heute, wenn man die Vergangenheit auch verstehen lernt. Ganz schön kompliziert, das alles. 
Dabei ist das Evangelium eigentlich ganz einfach ;) 

Ich glaube auch, dass es 'Götzendienst' irgendwie einschränkt, weil scheinbar alles zu einem Götzen werden kann. Es ist eben wichtig heutzutage, darauf zu achten, was im eigenen Herzen an Prioritäten erscheint und bevorzugt wird. 

Und die Versaussage: Alles dient zum Besten ..., bekommt eine neue Aussicht. 

Gestern war ein kleiner Ausschnitt bei Idea zu hören. Ein Pastor sprach darüber, dass die Christen viel mehr so werden sollten/müssen, wie die Apostel damals sich mit den Menschen bezüglich der guten Botschaft waren. Also aus ihrer 'Komforzone' des Kämmerleins heraustreten müssten ... 
Er hat das anders, besser ausgedrückt, natürlich. ;) 


Burgen 


 


Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

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Re: Tageslese (30) Ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend. Ps 84,11

von Burgen am 14.01.2026 08:27


Mittwoch   


Der Engel des HERRN lagert sich um die her, die ihn fürchten, 
und hilft ihnen heraus.   Psalm 34,8 

 [er ist da und hört den Auf-Schrei deiner Lippen, wenn Angst dich beherrschen will]   


Der Engel des Herrn tat in der Nacht die Türen des Gefängnisses 
auf und führte die Apostel heraus und sprach: 

Geht hin und tretet im Tempel auf und 
redet zum Volk alle Worte dieses Lebens.     Apg 5,19-20  


[Die Apostel vor dem Hohen Rat, waren von Eifersucht erfüllt  und 
warfen diese Männer ins öffentliche Gefängnis (V17-18)]   [bis heutzutage]  


TagesL: Römer 8,26-30  Hoffnung für die Schöpfung und Gewissheit des Heils 
V 27 Der aber die Herzen erforscht, der weiß, worauf der Sinn des Geistes gerichtet ist; 
       denn er vertritt die Heiligen, wie es Gott gefällt. 
  [dies könnte ein wichtiger und guter MerkVers werden! für eigene Gotteserfahrungen und Hilfe]  

fortlL: 5.Mose 2,1-15  Zug durch die Wüste - bis zum Sieg über Sihon - hütet euch ...
V4 ...  und Bekanntschaft mit den damaligen Riesen, den Anakiter, Emiter, Esau's Land ... 




Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Burgen

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Re: Traum

von Burgen am 14.01.2026 07:59


Hallo Stillmess, 

habe gerade nochmal dein Themenposting durchgelesen. 

Hast du für dich darin eine Lösung zum Thema gefunden? 

Der Beitrag von Andreas ist echt gut. Nicht nur für Träumer ;)  

Zu träumen ist normal, ja, sogar wichtig für das Seelenheil.  

Jeder Mensch sollte jede Nacht träumen. Es wird empfohlen, neben dem Bett ein kleines Notizheft zu haben. 

Bekannt ist auch, dass manch ein Autor auf diese Weise Ideen für seine Gedichte oder Bücher empfangen haben. 

Ganz wichtig sollen Träume für die Psychotherapie sein.
Heißt, gut wäre es, wenn sich jeder mit zB Andreas obigen Punkten auseinandersetzen könnte.
Vermutlich muss man dies erst lernen, jeder für sich. 

Die obigen Punkte wären zB eine gute Anleitung für das Bibellesen, und so für das Lob Gottes. 

Ähnlich wie der Psalter, so man in ihn hineinwachsen wird.
Da kommt man/jemand mehr oder weniger zwangsläufig auf Christus Jesus als Christ. Und das ist doch gut   





Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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nusskeks

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Re: Traum

von nusskeks am 14.01.2026 07:34

Generell hat Gott Träume für Menschen des Neuen Bundes angekündigt (Joel 3,1). Da dieser Bund aktuell in Kraft ist, fände ich es nicht ungewöhnlich, meldeten sich Jesusnachfolger hier mit Träumen, die Gott ihnen gegeben hat. Ob der jeweilige Traum wirklich von Gott sein kann, müsste man dann im Einzelfall schauen. Da gibt es ja schon Kriterien. 

Ich selber träume öfter mal, würde aber bisher keinen dieser Träume in den Rahmen von Joel 3,1 stellen. Dafür sind sie zu unspezifisch und zu offensichtlich eine Verarbeitung meiner Lebenssituation. Visionen hatte ich bislang ebenfalls noch nicht. 

gruß
nk

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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pausenclown

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Re: Rettungsschiff MS Jesus.

von pausenclown am 14.01.2026 06:46

Hallo.

Den meisten Lesern hier ist bekannt, dass Paulus und die Korinther das Thema "Götzenfleisch" hatten.
Mein Lösungsvorschlag war ja, dann gehen wir halt zur Tante Hilde in die Metzgerei…
In den großen Städten der Antike, wie z.B. Rom oder Korinth usw. stammte der Großteil des im Handel verfügbaren Fleisches aus Tempelschlachtungen. Für Stadtbewohner war es daher fast unmöglich, Fleisch zu kaufen, das nicht mit einem Kult in Berührung gekommen war. 

Wie lief das jetzt konkret ab?
Das Tier wurde zum Tempel gebracht und geschlachtet.
Dann brachte man den Göttern ihren Anteil dar, meist die Innereien (Eingeweide), Fett und Knochen, die auf dem Altar verbrannt wurden. Dieser Akt galt als die eigentliche spirituelle Hinwendung.
Das restliche Fleisch wurde nach der Schlachtung durch Priester profaniert. Das bedeutet, es wurde rechtlich und rituell vom Status des Eigentums der Gottheit befreit und für Menschen essbar gemacht.
Anschließend wurde das Fleisch auf dem öffentlichen Fleischmarkt verkauft.

Vielleicht versteht man den Konflikt in Korinth mit Fleisch jetzt etwas besser bzw den kulturellen Hintergrund. 
Paulus seine Antwort darauf ist eine typische rabbinische Lösung seiner Zeit, was aber ein anderes Thema ist.

Ahoi und Shalom von der M.S. Jesus.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.01.2026 06:47.

Burgen

-, Weiblich

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Re: Wie findet man d a s Wort d e n Gedanken aus der Fülle

von Burgen am 13.01.2026 16:46




Psalm 96
1. Singt dem HERRN, ihr Heiligen alle (V. 1–6)
2. Singt dem HERRN, ihr Völker alle (V. 7–10)
3. Singt dem HERRN, Himmel und Erde (V. 11–13)

Heilige Begeisterung drängt den Sänger; sein Herz kocht (Ps 45,2), mit ungestümer Energie treibt er die Hörer zum Lob Gottes.
Dem HERRN sollen wir singen, ihm und keinem anderen; 
wir sollen ein neues Lied singen, ein Lied, wie noch nie eines gesungen worden ist; 
die ganze Erde bis zu ihrem letzten Winkel soll ihm singen! 
Und wieder: 
Singt dem HERRN! Preisen soll man ihn und zu den Leuten reden von seinen Wundern, und das Tag für Tag, ohne Ende (V. 1–3)! 
Denn er ist groß und unvergleichlich, darum gebt dem HERRN, gebt dem HERRN, gebt dem HERRN die Ehre, die sein ist (V. 4–8)! 
Der Sänger kann und will nicht aufhören, er reiht einen kurzen Appell an den anderen: 
Betet ihn an! Zittert vor ihm! 
Sagt aller Welt: 
Der Herr ist König! 
Und als ob es noch nicht genug wäre, dass alle Menschen den HERRN preisen, 
ruft er zum Schluss die ganze Schöpfung, Himmel und Erde, das Meer und die Wälder zum Gotteslob (V. 11.12). 
Dass der HERR kommt (V. 13), ist die krönende und abschließende Begründung für sein ganzes Lied. 
1. Singt dem HERRN, ihr Heiligen alle (V. 1–6)
Benedikt Peters, ... Die Psalmen 73–106, 1. Auflage (Bielefeld: Christliche Literatur-Verbreitung e. V., 2018), 460.

Als ich dies in Gedanken oder auszusprechen macht etwas in mir. 
Diese überschäumende Freude und Begeisterung ist wahrlich etwas Besonderes, nicht alltägliches. 

Es war ja der König David, der, nur mit einem Lendenschutz bekleidet begeistert durch die Straßen zog und alle, viele der von ihrem Gott überzeugten Menschen schlossen sich ihm an. Zwischen den Cherubin war der Platz, Thron Gottes damals, den sie nun nach Hause holten.  
Und da, wo Gott Zuhause ist, ist Frieden und sein Segen. 

Während des Lesens dachte daran, wie "verkopft" vielleicht die meisten Menschen an die Heilige Schrift herangehen. 
Dabei verändert Lob Gottes mit Stimme und Insrumenten oftmals die Atmosphäre des Herzens. 

Michal, die Frau von König David fand das alles lächerlich. Als Folge davon, weil sie Gott nicht ehrte, denke, blieb sie lebenslang unfruchtbar. Das war damals fast eine Schande. Bin mir jedoch nicht sicher, ob das Geschehen 1:1 in unsere heutige Zeit übertragen werden darf. 
Heute und immer schon leiden viele Frauen darunter, nicht schwanger werden zu können. Da ist es schon bewundernswert, dass Abraham seine Frau nie verlassen hat, wobei es seine Frau war, die dem Abrahem mehr oder sweniger befahl, ihr durch die ägyptische (götzendienerische?) Magd ein Kind zu zeugen. Und das hat bis heute schlimme Auswirkungen gehabt. 

Gott gehört alle Ehre - und das ist damals bis heute so. Er allein hat das Recht Anbetung zu bekommen. 
Er ist unser Schöpfer - habe lange nicht verstanden, dass er sogar Ei und Spermien zum ausgewachsenen Menschen in seiner Komplexität immer wieder zusammenfügt. Es gibt keine Zufälle. Denn sogar, wenn im Ultraschall ein Fötus keinen Herzschlag hat, oder eine zu erwartende Mißbildung usw. sein wird, ist er derjenige, der noch lange vor der Geburt - dem Licht der Welt erblickend, alles ins rechte Lot bringen kann. Und das Geschehen ist nicht unter dem Mikroskop oder so zu sehen. Und doch ein Wunder. 
Ganz im Gegensatz zu einem Computer - Roboter. Der Spielplatz für Menschen ;) , aber dienlich. 

 


Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

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pausenclown

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Re: Rettungsschiff MS Jesus.

von pausenclown am 13.01.2026 15:20

Hallo.

Glaube ist Privatsache, könnte man meinen, oder?
Nicht so in der heidnischen Umwelt oder im römischen Reich.
Das Opfern ist für die Götter keine rein private Angelegenheit, sondern eine grundlegende Bürgerpflicht zur Sicherung des Gemeinwohls. 

Diese war klar wird durch die:
Pax Deorum, Friede mit den Göttern: Man glaubte, dass das Wohlergehen des Staates und der Gesellschaft direkt von der Gunst der Götter abhänge. Korrekt ausgeführte Opferrituale sicherten diesen Götterfrieden.
Das einfache Vernachlässigen oder wegbleiben galt als Provokation gegenüber der Götter, die mit Naturkatastrophen, Seuchen oder Niederlagen im Krieg den Zorn über die gesamte Gemeinschaft bringen könnten.

Es gab eine kollektive Verantwortung, um dem sozialen Frieden und Wohlstand zu erhalten.
Besonders im Römischen Reich war die Teilnahme am Kaiserkult ein Zeichen politischer Loyalität. Die Verweigerung des Opfers wurde daher nicht nur als religiöse Verfehlung , sondern als Hochverrat und Gefährdung der öffentlichen Ordnung wahrgenommen.

Das ist so ein Punkt, der mir nicht bewusst war, nicht mehr mitmachen hieß, ich gefährde den sozialen Frieden und Wohlstand, in den Augen der damaligen Mitbürgern. Ein Heide der sich zu Christus bekennt, war in der damaligen Zeit (in der Zeit von Paulus) eine subversive Person.
So ganz neu ist dieser Gedanke nicht, wer nicht für uns ist, ist gegen uns, oder wer nicht mitmacht, gefährdet unser aller…..

Ahoi und Shalom von der M.S. Jesus 

P.S. Der Begriff "subversiv" bezeichnet eine Vorgehensweise oder ein Verhalten, das darauf abzielt, gesellschaftliche, politische oder wirtschaftliche Ordnungen und Systeme zu untergraben, zu stören oder zu destabilisieren.


Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.01.2026 15:21.

pausenclown

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Re: Rettungsschiff MS Jesus.

von pausenclown am 13.01.2026 13:46

Hallo.

Eine kleine Einführung in die paganische Umwelt und nur ein kleiner Auszug.
Die Staatsgötter : Allen voran Jupiter, Juno und Minerva. Ihnen wurde bei öffentlichen Festen für den Schutz des Reiches geopfert.
Der Kaiserkult: Zur Zeit Jesu war es üblich, dem Genius des Kaisers (der göttlichen Wirkkraft des Herrschers) zu opfern. Dies galt als Beweis politischer Loyalität.

Haus- und Naturgötter: Im privaten Bereich opferte man Laren und Penaten, sowie Vesta, der Göttin des Herdfeuers. 
Aus für mich leicht verwirrte, bzw. die Frage, wie sah eine übliche Tür in dieser Zeit aus?
Dazu, welche Gottheiten bzw Götzen könnte es geben?

Habt ihr schon mal was von:
Janus, er ist der bekannteste Gott der Tore, Türen und Schwellen. Er wird meist mit zwei Gesichtern dargestellt, eines blickt nach draußen, eines nach drinnen, eines in die Vergangenheit und eines in die Zukunft. Ihm wurde bei jedem Vorhaben zuerst geopfert, da er den Übergang vom Anfang zum Erfolg symbolisierte.
Aber Janus reicht noch nicht, dazu kommt noch Limentinus, der explizit die Türschwelle schützt.
Cardea: Die Göttin der Türangeln, die zusammen mit Janus und Limentinus den Eingangsbereich des Hauses vor bösen Geistern bewahrte. 

Das ist und war eine komplexe Angelegenheit, der Götzendienst war in das öffentliche und häusliche Umfeld unterteilt.
In meiner naiven Vorstellung, blieb man halt dem ganzen fern, schraubte das Zeug ab und diente dem neuen Gott, dem Gott Israels.
Vielleicht fragte mal der Nachbar, was ist los, wo warst du und was ist mit deiner Tür passiert?
Eine kleine christliche Botschaft. Der Nachbar sagt, cool und verstehe und fertig.
Dem war leider nicht so.

Ahoi und Shalom von der M.S. Jesus.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.01.2026 13:48.

pausenclown

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Re: Adam - Noah - Abraham

von pausenclown am 13.01.2026 11:10

Hallo Merciful.

Natürlich ist dein Misstrauen angebracht.

Auch wenn es nicht zum Thema gehört.
Erstmal, innerhalb des Judentums gibt es reichlich viele Strömungen. Für die einen steht der Psaht im Vordergrund, für die anderen Sod.
Bei uns ist eine gegenteilige Meinung kein Widerspruch. Es ist eine weitere Perspektive.
Oder Streitgespräch um die Wahrheit Willen.
Weiß nicht, wie ich das besser verdeutlichen kann, vermutlich sind die unterschiedlichen Traditionen, Umgang mit Bibel und Auslegung von Texten unterschiedlich und am Ende selbst wird der Begriff “Wahrheit” unterschiedlich verstanden .

Sorry, das führt weit weg von deinem Thema.

Shalom Pausenclown 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.01.2026 11:11.

Merciful

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Re: Adam - Noah - Abraham

von Merciful am 13.01.2026 09:35

pausenclown schrieb: Hier findet die Identifizierung von Sara mit Jiska statt. Um Abraham moralisch zu schützen, ...

Hallo, pausenclown,
 
vielen Dank für deine Erläuterungen.
 
Ich bin freilich etwas skeptisch, wenn eine Auslegung durch ein Interesse motiviert oder geleitet ist.
 
Es ist verständlich, wenn die jüdische Gemeinde den Erzvater Abraham frei von jedem Verdacht sehen möchte.
  
Ebenso könnte auch die christliche Kirche ein Interesse daran haben, Abraham frei von jeder Verfehlung als Vorbild hinzustellen.
 
Aber ist es nicht eher so, dass die Bibel wahrheitsgetreu damit umgeht und Verfehlungen offen zur Sprache bringt?
 
Denken wir etwa an König David, dessen Ehebruch mit Batseba keineswegs verschwiegen wird.
 
Ebenso sollte eine Auslegung einen Vers so erklären, wie er offensichtlich oder zumindest wahrscheinlich gemeint ist.
 
Eine Auslegung sollte also nicht einem Interesse oder Wunschdenken folgen, wenn ein anderes Verständnis wahrscheinlicher ist.
 
Wobei ich noch anmerken möchte: Die Bibel selbst wertet ja die Ehe Abrahams mit der Schwester nicht als Verfehlung.
 
Abraham erklärt diese Ehe, indem er darauf hinweist, dass Sara zwar eine Tochter seines Vaters, nicht aber seiner Mutter ist.
 
Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.01.2026 09:42.
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