Neueste Beiträge

Erste Seite  |  «  |  1  ...  2065  |  2066  |  2067  |  2068  |  2069  ...  6889  |  »  |  Letzte Die Suche lieferte 68890 Ergebnisse:


Sonnenkind

78, Weiblich

  Motiviert

Beiträge: 240

Re: Bibel-in-gerechter-Sprache.de

von Sonnenkind am 21.03.2019 07:28

Hallo Jonas,
 
Das Wort, das wahre Wort ist der Grund, warum wir überhaupt sind. Ohne Worte hätten wir keinerlei Erkenntnis, weder von Gott noch von uns, noch von irgendetwas.
Joh 1, 1-5 Im Anfang war das Wort,
 
Genau die von dir zitierte Bibelstelle zeigt, wie stark bei einer Übersetzung der Bibel ins Deutsche interpretiert wird. Im Urtext steht nämlich gar nicht "Wort", das wäre λέξη (léxi), sondern λόγος (logos). Dieser Begriff hat viele Bedeutungen, männliche, weibliche und sächliche:
 
 
1) Sprechen (sächlich), Reden (sächlich); 2) Wort (sächlich); 3) Gespräch (sächlich), Unterhaltung (weiblich), Unterredung (weiblich); Rede (weiblich); 5) Redekunst (weiblich), Beredsamkeit (weiblich); 6) Erörterung (weiblich), Argumentation (weiblich); 7) Befehl (männlich); 8) Spruch (männlich), Ausspruch (männlich); 9) Gerede (sächlich), Gerücht (sächlich), 10) Ruhm (männlich), Ehre (weiblich); 11) leeres Gerede (sächlich), leeres Wort (sächlich), 12) Fabel (weiblich); Geschichtserzählung (weiblich), Geschichtswerk (weiblich); Prosa (weiblich); Inhalt (männlich); Begriff (männlich), Wesen (sächlich); Annahme (weiblich), Behauptung (weiblich); Lehrsatz (männlich); Vernunft (weiblich), Einsicht (weiblich); Überlegeung (weiblich), Nachdenken (sächlich); Grund (männlich), Ursache (weiblich); Bedingung (weiblich); Rechenschaft (weiblich), Begründung (weiblich); Berechnung (weiblich), Abrechnung (weiblich), Zählung (weiblich), Kalkulation (weiblich); Berücksichtigung (weiblich), Aufmerksamkeit (weiblich), Achtung (weiblich); Verhältnis (sächlich), Proportion (weiblich)
  
Die Übersetzer (zuerst Luther) haben dann den Begriff "Wort" gewählt. So ist es an vielen Stellen der Bibel und Burgens Anregung, die Bibel in Originalsprache zu lesen ist durchaus bedenkenswert.
 
Es ist durchaus umstritten, welches Geschlecht der Name Jahwe im Hebräischen hat.
 
Gruß
Sonnenkind

. . . Ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde (1. Mos. 1,29)

Antworten

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5491

Re: Epheser 3, 10+11

von Cleopatra am 21.03.2019 07:22

Liebe Pray,
 
darf ich fragen, woher du diesen Vers hast? SO war er mir bisher auch noch nicht bekannt.

Lieber Merciful, also meinst du, dass die Engel eben anhand der Weltgeschichte dies erkennen sollten, was Gott Abraham schon vorrausgesagt hat...?
 
Für mich klingt es ja so, als wolle Gott ja eben den Himmelsbürgern etwas zeigen bzw beweisen, wenn sie eben zusehen, was die Gemeinde tut ("durch die Gemeinde")?
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5491

Re: Bibel-in-gerechter-Sprache.de

von Cleopatra am 21.03.2019 07:17

Danke liebe Hannalotti ;-D
 
Es geht darum, ob Gott der Vater auch Mutter sein kann.
 
Für mich ist das ganz einfach. Gott wird als der Schöpfer, der Allmächtige und als der Vater vorgestellt.
 
Und all seine Eigenschaften werden außerdem genannt.
 
Und so dürfen wir ihn auch ansehen.
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten

Jonas

54, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Bibel-in-gerechter-Sprache.de

von Jonas am 20.03.2019 19:40

Grüß Dich LittleC!

Also, worüber wird hier eigentlich "diskutiert"?

Es geht darum, ob Gott der Vater auch Mutter sein kann.
Was für Unbedarfte relativ gleichgültig ist, müßte bei Christen einen Aufschrei auslösen.
Könnte Gott das sein, dann wäre er ein unlogischer Gott, also ein Widerspruch in sich.
Dann wäre Gott wertlos.

Mit besten Grüßen

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.03.2019 19:40.

pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Epheser 3, 10+11

von pray am 20.03.2019 19:10

Liebe Cleo,
das hatte ich mich diese Woche auch gefragt, ob die Engel nicht alles wissen, was wir als Gläubige nun erkannt haben. Eigentlich hatte ich gedacht, sie wissen schon alles von "Anbeginn der Zeiten" - aber scheinbar ist das doch nicht so?
Hier noch so ein Vers
Nach dieser Seligkeit haben gesucht und geforscht die Propheten, die geweissagt haben von der Gnade für euch,
11 und haben geforscht, auf welche und was für eine Zeit der Geist Christi deutet, der in ihnen war und zuvor bezeugt hat die Leiden, die über Christus kommen sollten, und die Herrlichkeit danach.
12 Ihnen ist offenbart worden, dass sie nicht sich selbst, sondern euch dienen sollten mit dem, was euch nun verkündigt ist durch die, die euch das Evangelium verkündigt haben durch den Heiligen Geist, der vom Himmel gesandt ist, – was auch die Engel begehren zu schauen.

Antworten

Jonas

54, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Petition der evangelischen Kirche in Mitteldeutschlands

von Jonas am 20.03.2019 16:50

Grüß Dich Sonnenkind!

Zuallererst, natürlich bin ich momentan auch froh, das es Ge- und Verbote gibt, weil es auch der momentane charakterliche Zustand der Allgemeinheit, so verlangt.
Aber, nicht nur das die Bevormundung Erwachsener im Grunde nicht christlich ist, hat sie auch viele unangenehme Nebeneffekte.
Wird zB ein Zwang zu einem bestimmten Verhalten auf einen Menschen ausgeübt, das er aber nicht versteht, schlägt das erzwungene Verhalten oft in sein Gegenteil um, wenn der äußere Zwang wegfällt.
Erziehung zielt im Optimalfall deshalb auch immer auf die Einsicht zu einem bestimmten, für die Allgemeinheit richtigen Verhalten, ab.
So, dass der Einzelne aus einer inneren Einsicht heraus, das Gute wählt.


Zum Thema Ge- bzw Verbote auf öffentlichen Straßen, ein Ausschnitt aus einem Text von Jana Lemme über Hans Mondermann, der die Stadt Drachten nach und nach Ampel und Verkehrsschilderfrei gemacht hat.
https://www.swr.de/odysso/ungewoehnliches-verkehrskonzept-stadt-ohne-schilder/-/id=1046894/did=2257926/nid=1046894/9mhy65/index.html

Verbote und Regelungen entlassen die Menschen aus ihrer Verantwortung.
Und dadurch entstehen Unfälle.
Das hat Monderman in den vielen Jahren seiner Unfallforschung immer wieder erlebt.
Die meisten Unfälle entstehen durch rücksichtsloses Verhalten.
Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen, das will Monderman mit seinen Verkehrskonzepten erreichen.
Unfälle passieren in Drachten kaum noch.

Auch in meiner Heimatstadt gibt es eine von Fußgängern, Radfahrern und Kraftfahrzeugen stark befahrene Kreuzung, die ohne Verkehrsschilder und Bodenmarkierungen auskommt und es ist wirklich eine sehr interessante Erfahrung, wie sich das eigene Verhalten plötzlich zugunsten anderer, ändert.

Ich glaube nicht, dass es in Deutschland, da es ja auch noch unfallstatistisch im Mittelfeld liegt, weitere einschneidende Geschwindigkeitsverbote braucht.
Wenn, dann liegt das Problem wo anders, denke ich.
Mit besten Grüßen

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.03.2019 17:01.

Hannalotti

-, Weiblich

  Engagiert

Beiträge: 397

Re: Bibel-in-gerechter-Sprache.de

von Hannalotti am 20.03.2019 16:41

Cleo: Gottes heilige Wort sollte nicht aufgrund einer neumodischen Erscheinung verändert werden, sonst gibt es in der neusten Übersetzung auch keine "Lehrer" mehr, sondern nurnoch "Lehrende" und so weiter, wie man ja jetzt im deutschen Gebrauch auch schon versucht, "gerechtigkeitshalber" im deutschen Duden zu verändern.

Danke für Deine Worte Cleo! Finde ich toll, dass Du nachgeforscht hast!
Ich sehe das genauso.

Antworten

Jonas

54, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Bibel-in-gerechter-Sprache.de

von Jonas am 20.03.2019 10:22

Gruß an alle!

»Eine unreflektierte Bibelübersetzung kann traditionelle Geschlechtsrollen und die Feindschaft zwischen der jüdischen und der christlichen Religion festschreiben. An der Übersetzung der 'Bibel in gerechter Sprache' arbeite ich, damit der Zugang zur Kraft und zur Schönheit der biblischen Texte geöffnet wird und ihre befreiende lebens- und friedensstiftende Wirkung Menschen heute erreichen kann.« Prof. Dr. Helga Kuhlmann, Paderborn

Ganz Deiner Meinung werte Cleopatra.
Schön das Frau Dr. Kuhlmann uns endlich den Zugang zur Kraft und zur Schönheit der heiligen Schrift durch eine gegenderte, reflektierte Bibelübersetzung zugänglich machen will, die wir alle bis dahin noch in der Finsternis wandelten. "Ironie off"

»Ich engagiere mich für die Bibel in gerechter Sprache, weil sie uns auf dem Weg zur Demokratisierung der Schriftauslegung einen wesentlichen Schritt voranbringt.« PD Dr. Johannes Taschner, Düsseldorf

Da wird schon klarer wohin die Reise geht. Eine demokratische Abstimmung über die Wahrheit!

Und woher kommt das All, woher kommt das, was wir als "gesamte Schöpfung" verstehen? Alles kommt aus durch und von GOTT, dem Allmächtigen. Und mit dieser Betrachtungsweise brauche ich mir z.B. auch nicht zu überlegen, ob Gott männlich, weiblich, oder "geschlechtslos" ist und ob ich ihn als Vater oder als Mutter sehen kann. GOTT IST einfach und er ist alles beinhaltend und umfassend und er ist so, wie er nach seinem Willen sein mag. So sehe ich das...

Nun ist es aber so, das Jesus Gott als Vater anspricht.Und das ausnahmslos ,obschon Jesus natürlich weiß, das Gott keinem Geschlecht zugehörig ist.

Matt 12,50
"Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mein Bruder, Schwester und Mutter."

Er sagt auch nicht, "der ist mir Bruder, Schwester, Mutter und Vater", sondern er teilt die Begriffe doch recht eindeutig zu.
Und das nicht ohne Grund wie ich meine.
Worte sind immerhin wesentliche Tatsachen, die auf etwas bestimmtes deuten und es ist hierbei ganz und gar nicht gleichgültig, die Worte/Aussagen hier und da zu verändern, wegzunehmen oder hinzuzufügen.
Falsche Worte/Aussagen bzw Lügen führen in aller Regel immer zu Elend und Siechtum.

Das Wort, das wahre Wort ist der Grund, warum wir überhaupt sind.
Ohne Worte hätten wir keinerlei Erkenntnis, weder von Gott noch von uns, noch von irgendetwas.

Joh 1, 1-5
Im Anfang war das Wort, / und das Wort war bei Gott, / und das Wort war Gott.
Im Anfang war es bei Gott.
Alles ist durch das Wort geworden / und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.
In ihm war das Leben / und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht leuchtet in der Finsternis / und die Finsternis hat es nicht erfasst.

Mit besten Grüßen

Antworten

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (3) suche Frieden - und - jage ihm nach __ Psalm 34,15

von Burgen am 20.03.2019 09:57



Alles, was der HERR gesagt hat, wollen wir tun und darauf hören. __ 2.Mose 24,7 

Jesus spricht: 
Wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter. __ Matthäus 12,50 

Johannes 16,29-33 
1.Samuel 16,1-13 

Herr, sende mich wie deine Jünger, und gehe du mir selbst voran. 
Ich will dir folgen, will bei dir bleiben und will dir treu sein; 
gib du mir Kraft. 
(Otmar Schulz) 

*** 

bedingt durch unsere Diskussion in dem anderen Thread ist mir zum ersten Mal der tiefe Ernst aufgefallen, der in Mt 12,50 aus dem Mund Jesu kommt. In der Aufzählung von Bruder, Schwester, Mutter kommt Vater nicht vor. (Auch nicht der Stiefvater Josef) 
In einem Vers heißt es sogar, ihr sollt niemand als Gott Vater nennen. Er allein ist Vater und darf/soll als solcher benannt werden. 
Vater = Abba = Papa 
Wieweit sind wir davon entfernt dies zu tun. 
Pappi, Vati sind doch in Familien gängige benennungen. 
Früher sogar Sir genannt. Bis ins 19. Jht hinein. Je nach Familie. 
Und bis heute heißt es "Heiliger Vater", und damit wird ein Mensch ehrenvoll betitelt. 

*** 
aus Johannes 16,29-33 (NGÜ) 

25 "Bisher habe ich mit Hilfe von Bildern zu euch gesprochen. Aber es kommt eine Zeit, wo ich nicht mehr in dieser Weise mit euch reden werde; frei und offen werde ich dann über den Vater zu euch sprechen. ... 

29 Da sagten seine Jünger: "Jetzt redest du frei und offen und nicht mehr in Bildern.
30 Wir wissen jetzt, dass du alles weißt; du kennstnunsere FRagen, bevor wir sie stellen. Darum glauben wir, dass du von Gott gekommen bist." -

31 "Jetzt glaubt ihr?", sagte Jesus.
32 "Seht, die Zeit kommt, ja sie ist schon da, wo ihr davonlaufen werdet, jeder dorthin, wo er herkommt, und mich werdet ihr allein lassen. Aber ich bin nicht allein; der Vater ist bei mir. (Am Kreuz erfuhr er sehr schmerzhaft, dass Gott ihn scheinbar verlassen hatte)

33  Ich habe euch das alles gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. 
In dieser Welt werdet ihr hart bedrängt. 
Doch ihr braucht euch nicht zu fürchten: Ich habe die Welt besiegt." 

:::
Schon zu seinen Lebzeiten kann er von sich sagen: "Ich habe die Welt besiegt!" Ist das nicht ein herrlicher Ausblick mitten in unser/das Leben hinein? 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.03.2019 09:58.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Bibel-in-gerechter-Sprache.de

von Burgen am 20.03.2019 09:29


Liebe Cleo, dein Beitrag hat mich sehr angesprochen. 
Jedoch zwischen Juden und Christen hat es immer, traditionell, Streit und Kampf gegeben. 

zu Beginn, wie Paulus, Petrus und andere leidvoll erfahren mussten. 
Und später, besonders während der letzten beiden Kriege besonders. 

Der Vatikan zB ist sehr beteiligt (gewesen). Nur sehr langsam beginnt ein Umdenken. 
Aber das ist ein ganz anderes Thema, auf dessen Boden Glatteis ist und ich will nicht ausrutschen.  

Jedenfalls ist es so, dass ein guter Lehrer immer auch den ganzen Menschen im Blick haben sollte und so das Thema aufbereiten. 
Dies wirkt sich in die Alltag der Schüler durchaus ein. Und hat ggf Auswirkungen auf eine ganze Provinz, ein Land. 
Wie eben auch in der Bibel deutlich wird an etlichen Stellen. 

Gruß 
Burgen 


Antworten
Erste Seite  |  «  |  1  ...  2065  |  2066  |  2067  |  2068  |  2069  ...  6889  |  »  |  Letzte

« zurück zur vorherigen Seite