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Re: Gemeinsamkeit im Alltag
von Cosima am 30.05.2019 21:06Heute habe ich einen herrlichen Spaziergang in der Sonne gemacht, das hat mir gut getan.
Ich versuche, möglichst jeden Tag einige Kilometer zu laufen. Seit ich ein Smartphon habe,
kann ich das kontrollieren und das regt meinen Eifer an.
Freude erlebe ich immer wenn ich hier in meiner Umgebung spazieren gehe. Heute haben
mich die kleinen Blumen am Wegesrand besonders "angelächelt".
Ganz unscheinbare kleine Blumen...
...Butterblumen, die ich als Kind gerne gepflückt habe,
um meiner Großmutter eine Freude zu machen.
Diesen Baum bestaune ich bei meinem Rundlauf immer,
jetzt im vollen Grün. Im November hat er so ausgesehen:

Nun ist es draußen immer noch hell, ich liebe diese langen Abende sehr und genieße das auch.
Gott beschenkt uns so reich durch seine Schöpfung - Sonne - Mond - Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter.
Die Vielfalt ist einfach grandios und ich staune darüber und erfreue mich daran.
Herzliche Grüße von Cosima.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
Bonito
Gelöschter Benutzer
Re: Gemeinsamkeit im Alltag
von Bonito am 30.05.2019 20:56Danke Cosima über Deine Rückmeldung! Genau aus diesem Grund habe ich zu diesem so wichtigen Thema, das auch mich sehr betrifft, vor Tagen ein neues Thread eröffnet, wo ich nun soeben wieder einen Antwortsbeitrag geschrieben habe.
Das kann ich ganz genau verstehen und es auch sehr gut nachvollverziehen!
Jaa, mir bleibt aber nichts anderes übrig, als zu meinem Handikap "Starkes Stottern" ganz zu stehen. Auch noch heute ist es für mich ein sehr großes Übungsfeld, da es mir auch noch heute immer wieder schwerfällt, mit meinem Handikap offen damit umzugehen. Ganz besonders in meiner Kindheit hat sich meine ganze Familie sehr geschämt, dass ich stottere und genau deshalb konnte meine ganze Familie mit meinem Stottern gar nicht umgehen - und das war für mich als Kind sehr sehr schlimm.
Liebe Grüße von Bonito
Bonito
Gelöschter Benutzer
Re: Leben mit schweren psychischen Erkrankungen als gläubiger Christ
von Bonito am 30.05.2019 20:36Jaa - das Gefühl der inneren Leere kann ich auch sehr wohl bestätigen, das sehr sehr schrecklich ist! Zum ersten Mal kam ich mit dem Gefühl der Leere in Kontakt, als ich mit 14 Jahren am Anfang meiner Pubertät dieses schreckliche Gefühl in meinem Herzen empfand.
Jaa freilich ist es etwas Befreiendes, wenn man mit einer Vertrauensperson über etwas Belastendes reden und gleichzeitig es loswerden kann. Das muss ich nun mit meinem sehr fortgeschrittenen Alter auch noch immer und immer wieder lernen und üben auch ganz besonders in meiner stillen Zeit mit unserem Herrn Jesus Christus, der mein engster Freund in meinem Leben sein will. Als ich Jesus noch nicht kannte und mit über 30 Jahren noch zuhause bei meinen Eltern wohnte, gelang es mir sehr sehr wenig, bei meinen Eltern das Herz auszuschütten, da erstens meine Eltern mir dabei nicht viel Gelegenheiten gaben und zweitens hatte ich zu meinen Eltern so gut wie kein Vertrauen mehr und außerdem hatte ich vor meinen Eltern ganz besonders vor meinem Vater eine sehr große Angst.
Das ist mir das Allerwichtigste, dass mich mein Therapeut mit meinen Anliegen richtig ernst nimmt. Vor 13, 14 Jahren war ich in meinem Wohnort ca. ein Jahr lang bei einem nichtchristlichen Therapeuten. So nach dem zweiten Dritten der Verhaltenstherapie kam mein Therapeut plötzlich auf die Idee, aufgrund meines starken Stotterns Sprechübungen mit mir zu machen - und das zog er dann bis zum bitteren Ende durch. Ehrlich gesagt, ich dachte, ich sei in einem absolut falschen Film. Damals war ich noch zu schüchtern, ihm sofort meine Meinung zu sagen. Aber jetzt würde ich mich sofort einschalten, um ihm zu sagen, dass seine Sprechübungen mit mir nicht zu seiner Aufgabe als Psychotherapeut in der Verhaltenstherapie mit mir gehört! Seitdem hab ich nun selbstverständlich irgendwie die Angst in meinem Herzen, dass ich sozusagen an einen falschen Therapeuten gerate, der mich nicht versteht und mich nicht ernst nimmt. Diese Angst sitzt nun in mir in Bezug auf meine stationäre Therapie auf der Borderlinestation und meine anschließende ambulante Psychotherapie mit Schwerpunkt Borderline richtig tief in meinem Unterbewußtsein bzw. in meinem Herzen. Aber ich kann dafür nun beten, dass ich an richtige Therapeuten komme, die mich richtig verstehen und mich auch total richtig ernst nehmen.
Re: Gemeinsamkeit im Alltag
von Cosima am 30.05.2019 20:08
Hallo Bonito, ja das ist gut, dass du einen Thread eröffnet hast, wo man speziell über diese Thematik
austauschen kann. Es hilft dich besser zu verstehen und du erfährst dadurch auch, dass man versucht,
dich zu verstehen.
Wer diese Problematik nicht kennt, ist manchmal auch hilflos, im Umgang mit Betroffenen.
Ich erlebe das auch, dass Menschen sich zurück ziehen, wenn sie merken, dass ich durch meine
Schwerhörigkeit, nicht immer alles richtig verstehe. Oder weil ich nicht reagiert habe, wenn ich von
hinten angesprochen wurde. Das verletzt manche Menschen und das tut mir leid.
Deshalb gehe ich auch offen mit meinem Handikap um. Das machst du ja auch und das ist gut so.
Liebe Grüße von Cosima.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslesung (4) Der HERR richtet auf, die niedergeschagen sind __ Psalm 146,8
von Burgen am 30.05.2019 09:22
Predigtverse: aus 1.König 8,22-24. 26-28 (Elberfelder Bibel)
22 Und Salomo trat vor den Altar des HERRN angesichts der ganzen Versammlung Israels und breitete seine Hände zum Himmel aus.
23 Und er sprach: HERR, Gott Israels! Kein Gott ist dir gleich im Himmel oben und auf der Erde unten, der du den Bund und die Gnade deinen Knechten bewahrst, die vor ihm leben mit ihrem ganzen Herzen; der du deinem Knecht,meinem Vater David, gehalten hast, was du ihm zugesagt hast.
24 Mit deinem Mund hast du es geredet, und mit deiner Hand hast du es erfüllt, wie es am heutigen Tag ist.
25 Und nun, HERR, Gott Israels, halte deinem Knecht, meinem Vater David, was du ihm zgesagt hast, als du sprachst: Es soll dir nicht an einem Mann fehlen vor meinem Angesicht, der auf dem Thron Israels sitzt, wenn nur deine Söhne auf ihren Weg achten, dass sie vor mir leben, wie du vor mir gelebt hast!
26 Und nu, Gott Israels, mögen sich doch deine Worte als zuverlässig erweisen, die du zu deinem Knecht, meinem Vater David, geredet hast! -
27 Ja, sollte Gott wirklich auf der Erde wohnen? Siehe, der Himmel und die Himmel der Himmel können dich nicht fassen; wieviel weniger dieses Haus, das ich gebaut habe!
28 Doch wende dich zu dem Gebet deines Knechtes und zu seinem Flehen, HERR, mein Gott, dass du hörst auf das Rufen und auf das Gebet, das dein Knecht heute vor dir betet,
29 dass deine Augen Tag und Nacht geöffnet seien über dieses Haus hin ...
***
mich begeistert dieses Gebet des Königs Salomo. In meinen Ohren enthält es (auch) eine Anleitug für das eigene Gebet.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslesung (4) Der HERR richtet auf, die niedergeschagen sind __ Psalm 146,8
von Burgen am 30.05.2019 09:14
Heute feiern wir! !!! CHRISTI HIMMELFAHRT !!!
Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen. __ Johannes 12,32
Lukas 24,(44-49) 50-53
Apostelgeschichte 1,3-11
Predigt: 1.Könige 8,22-24.26-28 Psalm 110
Losung
Du wirst meine Seele nicht dem Tode lassen. __ Psalm 16,10
Jesus kann für immer retten, die durch ihn zu Gott kommen, weil er ja allezeit lebt, um für sie einzutreten. __ Hebräer 7,25
Nur in ihm, o Wundergaben, können wir Erlösung haben, die Erlösung durch sein Blut.
Hört's: Das Leben ist erschienen, und ein ewiges Versühnen kommt in Jesus uns zugut.
(Philipp Friedrich Hiller)
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Leben mit schweren psychischen Erkrankungen als gläubiger Christ
von Burgen am 29.05.2019 23:22Vorhin habe ich mich etwas belesen über Borderline.
Ins Auge gesprungen ist mir da „die innere Leere, also das Gefühl der inneren Leere“.
Das kann ich sehr gut nachempfinden. Habe ich auch damals erlebt. Dieses Gefühl ist schrecklich.
Es sind vielfache unschöne Folgen, die dieses Gefühl haben kann.
Wie kann man nun damit umgehen?
Als Christ haben wir die wunderbare Möglichkeit, diese Leere nachhaltig von Jesus ausfüllen zu lassen.
Wie?
Seine Zeit mit der Bibel“Arbeit“ zu verbringen.
Wie?
Mir hat mal jemand beigebracht, von einem gelesenen Bibeltext die Parallelstellen herauszuschreiben.
Oder die Verse zu einem Begriff, wie zB „glauben“ auf einem riesengroßen Blatt Tapete aufzuschreiben.
Also auf solche Art tief in die Schrift hineinzutauchen.
Es lohnt auf jeden Fall. Vielleicht gibt es ja noch andere erprobte Tipps, die jemand mit uns teilen möchte.
Gruß
Burgen
Re: Leben mit schweren psychischen Erkrankungen als gläubiger Christ
von chestnut am 29.05.2019 21:37Über etwas Belastendes sprechen kann manchmal schon sehr befreiend wirken. Deshalb ist "über etwas reden", das einem Mühe macht, oft schon heilsam.
Meist geht ja jemand zu einer Therapie, weil irgend etwas zu viel geworden ist. Das kann eine akutelle Situation sein, wo es darum geht, damit besser klar zu kommen; vielleicht um eine andere Sichtweise erhalten zu bekommen - oder es geht darum, mit seinen eigenen Kräften besser klar zu kommen.
Natürlich geht es oft auch um Vergangenheitsbewältigung, wenn jemand selbst nicht klar kommt damit.
All das können echte Krafträuber sein, nicht nur für unsere Nerven sondern auch für unseren Körper. Wer ständig mehr Energie braucht für irgend etwas, das nicht nötig wäre, der ist viel schneller müde; ja und dann gibt es ja noch einen Rattenschwanz von Dingen in unserem Körper, die mit der Seele direkt oder indirekt zusammenhängen.
Eins aber muss vor allem gegeben sein: Die "Chemie" zwischen Therapeuten und Hilfesuchendem muss stimmen. Manchmal findet man das nicht in der ersten Stunde heraus. Die Faustregel ist, wenn man innerhalb von 5 Stunden nicht "warm wird" mit dem Therapeuten, ist es besser jemanden anderen zu suchen.
Micro
Gelöschter Benutzer
Re: Leben mit schweren psychischen Erkrankungen als gläubiger Christ
von Micro am 29.05.2019 19:52Micro
Gelöschter Benutzer


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