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burgold

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Beiträge: 379

Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von burgold am 17.12.2018 17:50

so sieht es aus wenn ein neugieriger Bartgeier eine Burgie beäugt. DSCI1494_kleine_version.jpg ein imposantes
Tier und ich hatte viel Freude an seiner "Kontrolle". Nachdem er mich beguggt hat , hob er ab und flog zurück zu seinen Felsen im Gehege. So was kann einen auch mal im Zoo passieren.

Zeph 3, 17 17 Der Herr, dein Gott, ist in deinen Mauern, er ist mächtig und hilft dir. Er hat Freude an dir, er droht dir nicht mehr, denn er liebt dich; er jubelt laut, wenn er dich sieht.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.12.2018 17:51.

solana

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Re: Schwangerschaft & Hilfsmittel

von solana am 17.12.2018 09:26

Hallo Burgen

So ein Fazit finde ich etwas seltsam.

 

Wenn ein Kind nicht auf natürlichem Weg gezeugt wurde, ist nicht Gott der Schöpfer, sondern der Mensch? Und dieses Kind trage dann nicht Gottes Atem in sich?

 

Niemand kann Leben entstehen lassen und geben ausser Gott.

Egal wieviel ein Mensch an künstlichen Entstehungsumständen dazu inszeniert.

Weder wenn er Tiere züchtet oder Pflanzenarten, noch auch bei der Zeugung eines Menschenkindes.

Und die Verantwortung haben wir immer für Gottes Schöpfung.

Egal, ob bei der Zeugung künstlich nachgeholfen wurde oder nicht. Gott schenkt uns viele Möglichkeiten, mit denen wir verantwortlich umgehen müssen.

Und er gibt Leben, nicht ein "Züchter".

 

Und wenn Gott ein Kind schenkt, egal, wie es gezeugt wurde, dann bedeutet das immer eine sehr grosse Verantwortung, das ist eine Lebensaufgabe.

 

Und genauso haben auch wir die Verantwortung, wie wir mit den Möglichkeiten der Medizin umgehen, auch was die Kinderzeugung betrifft.

Nicht alles ist gut und richtig, nur weil es möglich ist. Jeder hat eine Verantwortung für das, was er mit seinem Körper macht und auch für das, was er mit dem Körper eines Kindes macht, das ihm anvertraut wird.

Und gerade bei Kindern geht es nicht darum, dass die Eltern sich einen Wunsch erfüllen. Das Wohl des Kindes steht hier im Mittelpunkt.

 

Noch ein Nachsatz zum Vergleich mit der Dialyse:

Natürlich ist da ein Unterschied, der Dialysepatient ist krank und würde ohne diese künstliche Blutwäsche sterben.

Ich denke aber nicht, dass wir nur dann auf medizinische Hilfe zugreifen dürfen und etwas "künstlich" machen, wenn wir so krank sind, dass wir sonst sterben würden.

 

Verantwortlich umgehen müssen wir mit all diesen Möglichkeiten, ja. Sie von vorn herein ablehnen, nur weil es etwas Künstliches ist, nein.

Je mehr Fortschritte Medizin und Technik machen, um so mehr Gutes kann dadurch bewirkt werden. Aber auch um so grösser der Schaden sein, wenn falsch damit umgegangen wird.

 

Gruss

Solana

 

 

 

 

 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Burgen
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Re: Tageslosung (2) Seid auch ihr geduldig und stärkt eure Herzen; denn das Kommen des Herrn ist nahe. - Jak 5,8

von Burgen am 17.12.2018 08:45

.

Ich will in der Wüste Wasser und in der Einöde Ströme geben, zu tränken mein Volk, meine Auserwählten. __ Jesaja 43,20

Jesus sprach:
Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke! __ Johannes 7,37

Lukas 1,26-38
Jesaja 29,1-8

Ich weiß, dass du der Brunn der Gnad und ewge Quelle bist,
daraus uns allen früh und spät viel Heil und Gutes fließt. __ Paul Gerhardt

.

.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Schwangerschaft & Hilfsmittel

von Burgen am 17.12.2018 08:37

Hallo ihr Lieben,

vor einigen Jahren gab es zu dem Thema einen Vortrag.
Mit eingeschlossen wurden die Tiere, die per Samenspende oder durch Reagenzglas zur Eivermehrung benutzt wurden.
Hier war das Beispiel der künstlichen Besamung von Zuchtpferden usw. hinzugenommen.

Der Blickpunkt wurde darauf gelenkt, dass Gott es ist, der Leben schenkt, bewirkt, schöpft. Es ist sein Atem, der bei einer „normalen“ Befruchtung dem werdenden Kind, der Frucht im Mutterleib, den Lebensatem gibt.
Nicht der Arzt oder Tierarzt, wissenschaftlicher Forscher usw. .

Wie schon zu hören und zu lesen war, wird im Labor schon lange einiges probiert, ausprobiert und wieder verworfen.
Das damalige Klon-Schaf oder die Klon-Kuh sind fast ein armseliges Beispiel dafür, was möglich ist.

Und damals wurde das Fazit gezogen:
Wer Leben schaft und damit in den Bereich Einfluss nimmt, trägt die Verantwortungfür das neu geschaffene Leben.
Das sei nicht im Willen Gottes, es hätte nicht den Atem Gottes in sich.
Es hängt am Lebenstropf eines Menschen. Also ein anderer Kreislauf, für den Gott nicht die Verantwortung trägt.
Der Mensch verteilt ja gerne Verantwortlichkeiten, ...

LG
Burgen

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Cleopatra
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Re: Schwangerschaft & Hilfsmittel

von Cleopatra am 17.12.2018 07:24

solana schrieb: Einem Nierenkranken, der zur Dialyse geht und sein Blut mit Hilfe von Medizintechnik ausserhalb seines Körpers reinigen lässt, macht doch auch niemand einen Vorwurf.

Das ist ein sehr interessanter Vergleich, der mir eines zuerstmal sagen lässt:

Wir besprechen hier ja einfache Meinungen. Auf keinen Fall sollte eine Meinung dazu dienen, andere Meinungen einen Vorwurf zu machen.
Denn das wäre wirklich daneben, wir unterhalten uns schließlich hier als Außenstehende und nicht Betroffene.
Allerdings finde ich bei diesem Beispiel eines nicht ganz treffend, denn Nierenerkrankte sind eben wie gesagt krank.
Wenn jemand keine Kinder bekommt, ist es nicht zwangsläufig krankheitsbedingt.
Ich denke, jedes Paar muss es für sich selbst entscheiden.
Mir kann die Medizin mit den chrinoschen Kopfschmerzen auch nicht helfen und ich habe es irgendwann als von Gott erlaubt angesehen und kann mich da nicht mehr wehren, nur eben bestimmte Vorgehensweisen einüben (nicht dahingehen wo es laut ist, ansonsten Oropax, Kopf kalt halten und so weiter...).
Manchmal ist es eben so, dass Gott andere Wege mit uns vorhat, als wir erstmal wollen.
Allerdings meine ich das wieder individuell und würde nie ein betroffenes Ehepaar verurteilen, wenn es anders denkt, als ich.
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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chestnut
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Re: Schwangerschaft & Hilfsmittel

von chestnut am 16.12.2018 20:20

Liebe Solana
Ja, mein Beitrag war einfach ein Hinweisen auf den Umstand, wie Menschen leiden können, wenn sie nichts über ihre Herkunft wissen - sei es durch künstliche Befruchtung durch irgend einen unbekannten Samenspender oder auch durch eine Zeugung von jemandem, den sie nicht kennen.

Die Frage betreffend künstlicher Befruchtung muss sich jedes Paar selbst stellen und selbst beantworten. Stellvertretende Beurteilung oder vielleicht eben auch Verurteilung finde ich auch daneben.

Das einfach als Ergänzung oder Präzisierung zu meinem Text.


Liebe Grüsse
Chestnut

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solana

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Re: Schwangerschaft & Hilfsmittel

von solana am 16.12.2018 10:01

Ja, Chestnut, das kann ich mir schon vorstellen, dass dies bei Kindern Fragen und Konflikte auslöst.

Dahinter steht dann aber doch der Umstand, dass der biologische Vater nicht derjenige ist, mit dem sie aufwachsen.

Das Problem ist nicht der medizinische Eingriff, sondern die Entscheidung der Eltern, das Kind von einem anderen Mann zeugen zu lassen. Wären die heutigen medizinischen Möglichkeiten nicht da und das Problem läge beim Mann, dann hätte das Paar nur die natürliche Möglichkeit, mit einem anderen Mann ein Kind zu zeugen. Heimlich oder mit Wissen des Ehemanns. Und das ist früher bestimmt oft auch so gemacht worden und wird vielleicht auch heute von manchen auch noch so gemacht.

Die Medizintechnik ist nicht das Problematische.

 

Ich habe das Thema so verstanden, dass es um das "Künstliche" im Zeugungsprozess geht.

Und das betrifft ja in erster Linie Eltern, bei denen eine natürliche Zeugung überhaupt nicht geht, aber mit Nachhilfe der Medizin Ei und Samenzelle ausserhalb des Körpers zusammengebracht und dann eingepflanzt werden können.

Dass man dieses Verfahren dann auch nutzen kann, um ethisch bedenkliche Dinge zu tun, steht auf einem anderen Blatt.

Ich habe schon gehört, wie über Paare, die sich medizinisch helfen liessen, geurteilt wurde, dass sie Gottes Willen nicht annehmen, weil sie sich mit ihrer gottgewollten Kinderlosigkeit nicht abfinden.

Und das finde ich nicht gut.

Einem Nierenkranken, der zur Dialyse geht und sein Blut mit Hilfe von Medizintechnik ausserhalb seines Körpers reinigen lässt, macht doch auch niemand einen Vorwurf.

 

Gruss

Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.12.2018 10:08.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (2) Seid auch ihr geduldig und stärkt eure Herzen; denn das Kommen des Herrn ist nahe. - Jak 5,8

von Burgen am 16.12.2018 08:57


3. Advent 
Wochenspruch 

Bereitet dem HERRN den Weg; denn siehe, der HERR kommt gewaltig. __ Jesaja 40,3.10 

Losung 
Meine Schuld ist mir über den Kopf gewachsen; sie wiegt zu schwer, ich kann sie nicht mehr tragen. __ Psalm 38,5 

Der Engel sprach zu Josef: 
Maria wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden. __ Mt 1,21 

Matthäus 11,2-6 (7-10) 
1.Korinther 4,1-3 
Predigt Jesaja 40,1-8 (9-11)    Psalm 33 

Wo anders sollen wir Gnade suchen für alle Untreue, allen Kleinglauben, alles Versagen als in der Niedrigkeit Gottes in der Krippe? 
(Dietrich Bonheffer) 

***
Antwort auf Ps 38,5: 

19 Denn ich bin bekenne meine Schuld 
und bin bekümmert wegen meiner Sünde. 

22 Verlass mich nicht, o HERR! 
Mein Gott, sei nicht fern von mir! 

23 Eile zu meiner Hilfe, 
o Herr, mein Heil!

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chestnut
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Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von chestnut am 15.12.2018 22:10

Jesus frage seine Jünger: »Für wen halten die Leute eigentlich den Menschensohn?« Die Jünger erwiderten: »Einige meinen, du seist Johannes der Täufer. Manche dagegen halten dich für Elia und manche für Jeremia oder einen anderen Propheten von früher.«
»Und ihr – für wen haltet ihr mich?«, fragte er sie.

Da antwortete Simon Petrus:
»Du bist der Christus, der von Gott gesandte Retter! Du bist der Sohn des lebendigen Gottes.«
(Matthäus 16.16)


Jesus wurde schon viele Jahrhunderte vorher angekündigt, als der Retter.Petrus hat erkannt, dass Jesus der versprochene Retter (Christus) ist und nicht nur ein besonderer Mensch. Er erkennt die Göttlichkeit Jesus.

Wir wollen im Hauskreis über dieses Bekenntnis von Petrus nachdenken.
Was hat Petrus bewogen, zu dieser Erkenntnis zu kommen?
Was bedeutet die Aussage für ihn?
Was bedeutet diese Aussage für uns?
Wer ist dieser Jesus für uns?


Sonntag, 16. Dezember, Hauskreis-miteinander, 20.30 Uhr
(Wir sind auch offen für neue Teilnehmer, wer hereinschauen möchte, darf gerne kommen) 

Herzliche Einladung
Cosima und Chestnut
 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.12.2018 22:12.

chestnut
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Re: Schwangerschaft & Hilfsmittel

von chestnut am 15.12.2018 21:28

Im Vergleich dazu finde ich eine Zeugung im Reagenzglas eigentlich schöner für ein Paar mit unerfülltem Kinderwunsch.

Wenn das Kind vom Partner der Frau ist, dann kann ich diesen Schritt ja noch nachvollziehen.


Leider bin ich immer wieder mit (erwachsenen) Kindern in Kontakt gekommen, die gerne wissen möchten, wer ihr Vater ist.
Kinder Söhne/Töchter haben aber den tiefen Wunsch zu wissen, wo sie herkommen, wer ihr Vater und Mutter ist; woher sie stammen, ob sie noch Geschwister oder Halbgeschwister haben.

Ich bin immer wieder solchen Menschen begegnet, die sich sehnlichst wünschen, zu wissen, wer ihre biologischen Eltern sind. Einige haben mir gesagt, sie hätten instinktiv gemerkt, dass ihr Vater (der Partner der Mutter), nicht ihr richtiger Vater ist - und die Nachfrage oder Nachforschung hat das bewiesen.
Viele wären schon sehr dankbar, wenn sie nur schon eine Foto von ihrem Vater hätten, das wäre bereits etwas Verbindendes.

Krass ist es für Menschen, die keine Möglichkeit haben, dies zu tun, weil sie z.B. durch eine Samenspende von unbekannt gezeugt worden sind. Wenn das über eine offizielle Samenbank geschehen ist, dann ist diese Nachforschung vielleicht ja noch möglich. Aber da geschieht halt auch allerlei "illegales": Männer, die z.B. für einen bestimmten Geldbetrag ihren Samen an ein elternloses Paar "abgeben", um diesem Kinderwunsch nachzukommen, ohne dass sein Name oder gar Adresse bekannt gegeben wird ...  Ein Kind wird so nie die Möglichkeit haben zu erfahren, wer sein Vater ist.

Dies betrifft natürlich nicht nur Kinder aus künstlicher Zeugung, sondern auch Kinder aus unehelichen Verhältnissen, deren Herkunft die Mütter den Kindern verschweigen.
Während adoptierte Personen über die amtlichen Papiere noch die Möglichkeit offen steht, ihre biologischen Eltern zu suchen, haben diese Personen kaum Chancen, überhaupt nur an eine Suche zu denken, weil ihnen keine Informationen zur Verfügung stehen.


Ich schreibe diesen Text nicht als Anklage für jemanden, der einen Seitensprung gemacht hat oder weil ein Kind weggegeben wurde oder ähnliches, sondern um auf das innere Leiden von Personen aufmerksam zu machen, die nicht wissen, wo ihre Wurzeln sind und  wer auch biologisch zu ihnen gehört. Deshalb ist es sinnvoll, wenn so eine Person mindestens im Erwachsenenalter etwas über ihre Herkunft erfahren darf. Unkenntnis darüber kann "innere Heimatlosigkeit" bewirken und vieles mehr.
Liebe Grüsse
Chestnut

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