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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von Burgen am 16.01.2019 12:49

Hallo Jonas,

dein Beitrag oben ist mir eine Freude zu lesen.

Und in dem, was du in blauer Schrift als ein Gegensatz geschrieben hast, sehe ich in Jesus die Erfüllung des Gesetzes in „Reinkultur“.

In den beiden Versen wird so deutlich, dass das Gesetz durch Mose als Diener Gottes dem Volk Gottes gegeben, durch Jesus erfüllt und damit beendet ist.


Gruß
Burgen

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Jonas

55, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von Jonas am 16.01.2019 10:22

Gruß an Cleo & Burgen & alle!

Im vorherigen Beitrag schrieb ich davon, dass Liebe zu lernen ist. Das mutet nach einer Lehrer/Schüler Beziehung. Das denke ich nun eigentlich nicht.
Doch, Liebe ist eine geistreiche Tätigkeit die es, soll sie wahrhaftig, durchgehend sein, zu erlernen gilt.
Deswegen nannten die Jünger Jesus auch Meister, Rabbi bzw Lehrer.

Obwohl wir irgendwie alle voneinander lernen. Vielleicht kommt dies daher, dass Liebe so wenig greifbar erscheint. Jeder Mensch bringt von Haus aus etwas mit, was als Liebe, Nettigkeit, Wohlwollen, Zuvorkommend ua bezeichnet werden könnte.
Liebe halte ich doch für sehr greifbar, da sie all die guten Früchte zeitigt.
Jede kleine, wohlwollende Geste bzw Handlung ist schon ein Ausdruck von Liebe.
Alles was dem Leben dient, es vorantreibt und zur Entwicklung bringt, im Gegensatz zum Hass, der das Leben zerstört.

 

Ein Ausdruck der Liebe Gottes ist auch in der Natur zu finden, wo nichts für sich alleine existiert und die sich im gegenseitigen Austausch zum erblühen bringt.

 

Im Calwer Lexikon 1.Petrus 1,22 findet sich das Wort "Bruderliebe" zur Nächstenliebe.  22 Da ihr eure Seelen im Gehorsam gegen die Wahrheit gereinigt habt durch den Geist zur ungeheuchelter Bruderliebe, so liebt einander beharrlich aus reinem Herzen…
Genau so sehe ich das auch.

Und ursprünglich ging es um den großen Jesus, der das Gesetz erfüllt hat.
Der Kreis würde sich über kurz oder lang sicherlich wieder schließen.

Nehmen wir die Worte der Bibel so, wie sie sind, oder diskutieren wir diiese so lange um, bis man andere Ergebnisse hat?
Die Worte bzw Aussagen in der Bibel sind doch nicht alle gleich gültig.
Ich plädiere doch sehr dafür die Bibel im Lichte Jesu, des geliebten Sohnes über den der Vater gesagt hat, „Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören" zu lesen.

 

Die Bibel ist doch nicht der Koran, wo Jesus ein Prophet von vielen ist.

 

Wir haben uns ja in dieser Community dazu entschieden, dass wir die Bibel so nehmen, wie sie ist und dass wir unseren Glauben anhand der Bibel und nicht von eigenen Vorstellungen leiten lassen.
Es sieht aber so aus, als würde niemand die Bibel nehmen wie sie ist, denn dann gebe es keine Diskussionen mehr über Themen wie zB den Threadtitel hier, oder hundert andere Thermen.
Werte Cleo, das ist sehr schnell einmal so dahingesagt, aber bei genauerem hinsehen tun sich hier Probleme und Widersprüche auf, die so einfach nicht zu lösen sind.

 

5.Mose 20,15-16
So sollst du mit allen Städten verfahren, die sehr weit von dir entfernt liegen und nicht zu den Städten dieser Völker hier gehören.Aus den Städten dieser Völker jedoch, die der Herr, dein Gott, dir als Erbbesitz gibt, darfst du nichts, was Atem hat, am Leben lassen.

Math 5,44-46
Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen,
damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.
Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten?

Hier haben wir es mit zwei widersprüchlichen Bibelstellen zu tun.
Wenn du hierbei Verantwortung übernehmen willst, eine Antwort geben willst, dann mußt du dich schlußendlich entscheiden.
Du mußt dich hier entscheiden wem du mehr glauben schenkst,einem Propheten oder dem geliebten Sohn, denn nur eine Aussage kann wahr sein.

Jesus selbst hat doch zu Lebzeiten schon einige der Gebote der Propheten, die in Wahrheit nichts weiter als Satzungen von Menschen waren, nicht beachtet und verworfen.
Das Evangelium mag im AT schon verborgen da gewesen sein, doch nur Jesus als der geliebte Sohn hat es ausdrücklich herausgestellt und von allen Unnützen befreit.

Dennoch sind alle Aussagen in der Bibel von Bedeutung, da sie das teilweise komplizierte Verhältnis der Menschen zu sich selbst, zu Fremden und zu Gott darstellen.

Mit besten Grüßen




 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.01.2019 10:26.

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5533

Re: Ihr habt nicht, weil ihr nicht bittet ! - in welcher Weise "hört" ihr die Stimme Gottes ?

von Cleopatra am 16.01.2019 07:24

Oh, was für ein wunderschönes Thema.
Ich erinner mich, als ich Gottes Stimme ganz klar mal in einem ganz normalen Beitrag (bzw sogar Gebet) am Sonntag in einem Gottesdienst vernommen habe.
Das, was die Frau da sagte, hatte mich so enorm berührt und mich sogar zum Weinen gebracht.
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (3) suche Frieden - und - jage ihm nach __ Psalm 34,15

von Burgen am 16.01.2019 00:50


Wenn dich dein Bruder oder dein Sohn oder deine Tochter oder deine Frau in deinen Armen oder dein Freund, 
der dir so lieb ist wie dein Leben, heimlich überreden würde und sagen:
Lass uns hingehen und andern Göttern dienen, so willige nicht ein. __ 5.Mose 13,7.9 

Zur Freiheit hat uns Christus befreit! __ Galater 5,1 

Römer 8,26-30 
1.Mose 8,13-22 

Ihr, die ihr Christi Namen nennt, gebt unserm Gott die Ehre; 
ihr, die ihr Gottes Macht bekennt, gebt unserm Gott die Ehre! 
Die falschen Götzen macht zu Spott; 
der Herr ist Gott, der Herr ist Gott! 
Gebt unserm Gott die Ehre! 
(Johann Jakob Schütz) 

*** 
aus Römer 8,26-30 
24 Denn auf Hoffnung hin sind wir errettet worden. Eine Hoffnung aber, die man sieht, ist keine Hoffnung: 
denn warum hofft auch jemand auf das, was er sieht? 

25 Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so erwarten wir es mit standhaftem Aussharren. 

26 Ebenso kommt aber auch der Geist unseren Schwachheiten zu Hilfe. Denn wir wissen nicht, 
was wir beten sollen, wie sich's gebührt; aber der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichen Seufzern. 

27 Der aber die Herzen erforscht, weiß, was das Trachten des Geistes ist; denn er tritt so für die Heiligen ein, 
wie es Gott entspricht. 

28 Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, 
die nach seinem Vorsatz berufen sind. 

29 Denn die er zuvor ersehen hat, die hat hat er auch vorherbestimmt, dem Ebenbild seines Sohnes 
gleichgestaltet zu werden, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. 

30 Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen, die er aber berufen hat, 
die hat er auch gerechtfertigt, die er aber gerechtfertigt hat, die hat er auch verherrlicht. 

31 Was wollen wir nun hierzu sagen? 
Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein? 

32 Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, 
wie sollte er uns mit ihm auch nicht alles schenken? 



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Burgen
Gelöschter Benutzer

Ihr habt nicht, weil ihr nicht bittet ! - in welcher Weise "hört" ihr die Stimme Gottes ?

von Burgen am 16.01.2019 00:21


Ihr Lieben, 

habt ihr auch schon mal ganz konkret die Stimme Gottes in eurem Leben vernommen? 

Und wenn, in welcher Weise? 

Wir war eure Reaktion darauf? 

*** 

Von mir kann ich sagen, sehr überrascht darüber gewesen zu sein, die Stimme Gottes in meinem Herzen so zu hören, wie in der Schrift zu lesen. Also mit denselben Worten seine Stimme vernehmen. 

Und dieses im persönlichen, etwas schwierigem Zusammenhang. 

Die Worte waren einerseits eine Aufforderung und andererseits eine Weisung als Trostwort zu verstehen, als Schutz vor dem was kommen wird.  


ZB einmal vor einiger Zeit: "Nimm den Schild des Glaubens." 

Ein anderes mal: "Ihr habt nicht, weil ihr nicht bittet." 

Dazwischen waren einige Wochen vergangen, evtl auch ein oder zwei Monate. Beides hing miteinander zusammen. 

Und jetzt fielen mir inzwischen zwei Unterschiede auf. 

Einmal speziell wurde ich aufgefordert, den Schild des Glaubens aktiv zu nehmen und vor mich zu halten. An ihm prallen die Pfeile des Bösen ab. Bedeutet andererseits, fest im Wort Gottes verankert zu sein, nicht vom Glauben abzulassen, dran bleiben, Jesus zu vertrauen. 

Und nun, obwohl rein menschlich sich nicht viel verändert hat an der Situation, die "ihr-Form". Ihr habt nicht -  also nicht - ich habe nicht, weil ... , sondern die andere Person, oder andere in ihrem Kontext, ist/sind mit einbezogen. 

Das kann natürlich einerseits so sein, weil es genauso in der Schrift steht. Andererseits hilft diese Erinnerung/Aufforderung jedoch auch, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken. Das Herz und die Sicht weitet sich. 

Also nochenmal die Frage: Wie und auf welche Weise vernehmt ihr Gottes Stimme in manchen Situationen. Oder eher gar nicht? 

Gruß 
Burgen 


Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.01.2019 00:24.

solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von solana am 15.01.2019 15:37

Liebe Burgen

Du hast recht mit deinem Einwand.

Es ging mur auch nicht darum, dass wir alle unser Geld nach dem Giesskannenprinzip zu verteilen, und dann hat man der Liebe Genüge getan ....

 

Ich wollte auf die prinzipielle Blickrichtung hinweisen, durch die wir unser Tun bestimmen lassen.

Worauf sehen wir?

Was ist uns wichtig?

Handeln aus dem Glauben oder haben wir etwas anderes im Blick? Suchen wir unseren Vorteil, das, worauf wir Anspruch haben (vermeintlich) oder geben wir Gott die Ehre?

 

Ich denke da an Abraham, dessen "Blickrichtung" so beschrieben wurde (für uns als Vorbild des Glaubens):

Er sah nicht auf seinen erstorbenen Leib und den der Sarah, sondern gab Gott die Ehre und wusste aufs Allergewisseste: Was Gott verheisst, das kann er auch tun.

 

Wir sehen immer auf etwas, wenn wir handeln. Etwas, das uns antreibt und motiviert, nach dem wir uns richten.

Und oft ist eine Entscheidung gefragt - was ist mir wichtiger, das, was "die Welt" sagt, wie sie das einschätzt oder das, was die Liebe sagt, die durch den Heiligen Geist in mein Herz ausgegossen ist.

Welche Stimme lasse ich zu Wort kommen, wem gebe ich Raum in meinem Herzen?

 

Sehr oft geht das Ganze unbewusst oder unterbewusst ab.

Und es braucht erst einen Anstubbser, damit uns das überhaupt klar wird.

Bei mir war es einmal so, dass ich angesichts eines Bettler so ähnlich wie oben beschrieben gedacht habe - und in dem Moment habe ich ganz deutlich gespürt, wie mein Herz sich verschloss und hart wurde. Und ich musste an diese Bibelstelle im 1. Johannesbrief denken ....

 

Hier geht es nicht darum, ob Geld nun die optimale Hilfe ist oder ob man nicht vielleicht anders besser helfen könnte.

Hier geht es zunächst einmal ganz grundsätzlich darum, ob ich mein Herz verschliesse mit klugen Argumenten, die mich darin bestätigen, dass mich seine Not nichts angeht und ich mich selbst für mein Nichtstun rechtfertigen kann.

Oder ob ich der Liebe Gottes in mir Raum gebe und mich von ihr drängen lasse, mit zu fühlen, helfen zu wollen, und das gerne, nicht als lästige Pflichterfüllung, weil "man als guter Christ" so etwas ja tun muss ....

 

Wie dann genau diese Hilfe aussehen kann - ob nun tatsächlich Geld, oder vielleicht nur ein Gespräch und ein bisschen menschliche Wärme oder sonst etwas - das kommt dann erst im zweiten Schritt.

Aber so weit kommen wir ja meistens gar nicht, weil unser Herz vorher schon "verschlossen" ist ....

 

Gruss

Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von Burgen am 15.01.2019 14:51

Liebe Solana,

prinzipiell kann ich deinen Erklärungen beipflichten.

Jedoch, du weißt sicher auch, dass, wenn es ums Geld geht, viele Freundschaften kaputt gehen können.
Insbesondere dann, wenn der eine Freund viel davon hat und der andere beispielsweise Harz4 oder so.

Und dann bittet der eine den anderen um Geld, weil der Monat länger ist als gedacht und die Augenlust auch noch zusätzlich in den Gedärmen wütet.

Was also tun?
In dem Buch der Sprüche kann jemand durchaus fündig werden. Es ist ja ein Buch der Weisheit.
Ja ist dort zu lesen, dass einer niemals für einen anderen in die Bürgschaft eintreten soll.

Das liest sich ziemlich hart und lieblos, oder?
Jedoch, was die Bettler und Obdachlosen betrifft, teilweise sind sie sehr gut organisiert und nehmen Unsummen von kleinen Münzen ein.
Ich hörte von einem sogenannten Bettlerring, dessen Mitglieder äußerst reich sein würden.

Und hier, besonders in den Städten, sind in der Stadt wirklich sehr viele Bettler.
Wenn du nun bereit bist, einem jeden 1 Euro in die Schale zu geben, ist eventuell dieses gerade die Summe, mit der du für dich und deine
Familie Lebensmittel oder ein neues Kleidungsstück kaufen wolltest.

Ist denn jeder mehr oder weniger unbegüterter Mensch das Signal dafür jetzt Geld abzugeben?
Ich denke nicht. Zumal wir in einem Sozialstaat leben, immer noch.
Ja, ich weiß, man kann und soll nicht alle über einen Kamm scheren. Das soll auch nicht so rüberkommen, wie es vielleicht klingen mag.

Ein anderes Beispiel:
Ein Mann lebt seit ganz ganz vielen Jahren in seinem Elternhaus. Es ist kalt darin und müsste renoviert werden. Die Wespen leben im Mauerwerk,
und der Mann lebt eigentlich nur noch sicher in diesem alten Haus und würde in einer Einrichtung innerlich zerbrechen ...

Seine Schwester hingegen besitzt ein gut funktionierendes Haus und ist gut aufgestellt. Innerlich gut sortiert.
Ihr Bruder fehlt das Geld um sein Haus au einen grünen Zweig zu bringen.
Was also tut die Schwester, die einparken Jahre jünger ist, aber auch schon älter als jünger ist?
Klar will sie ihrem Bruder helfen. Und tut es auch, indem sie ihr eigenes Haus, welches bis dahin schuldenfrei war, durch ein Institut beleiht.

Ich denke nicht, dass das eine gute Lösung ist.
Es klingt hart. Und wenn wir andererseits lesen in der Schrift, mit dem Maß, mit dem du / ich misst, wird dir auch gemessen werden.
Ja, da könnte man Angst bekommen.
Doch diese Angst ist mMn unberechtigt. Denn wir sind auch in der Pflicht unseren Hausverstand zu gebrauchen.

Gruß
Burgen

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Schimon

64, Männlich

  Neuling

Beiträge: 1

Re: Tageslosung (3) suche Frieden - und - jage ihm nach __ Psalm 34,15

von Schimon am 15.01.2019 12:24

"So will ich DEinen Ruhm erzählen meinen Brüdern,
inmitten der Gemeinde will ich Dich preisen"
Ps 22,23

Der Vers beginnt mit "So will ich...". Das verleitet dazu mehr im Psalm22 zu lesen. Vorher im Vers21 steht im Gebet Davids:
"Errette meine Seele vor dem Schwert, mich Einsamen von der Gewalt der Hunde"
. Tiere sind hier wahrscheinlich
nicht gemeint, sondern Heiden =Nichtjuden (Mt15,24-28)
 
Im Gebet verbindet sich die Bitte mit dem Dank an GOTT, nicht nur in Vers23. "Ja, DU warst meine Stütze von Mutterleib an, meine Zuversicht schon an meiner Mutter Brust" heißt es in Vers10. Schon von klein aufvertraute David dem GOTT Israels. Von IHM kam seine "Zuversicht" im Kampf gegen den Löwen (1.Sam17,33-35) und gegenüber Goliath (1.Sam17,45). Die Psalmen =Lieder =Gebete an GOTT geben auch mir "Zuversicht" im Leben.

LG Schimon

Die Frohe Botschaft für das ganze Jahr (2.Kor 5,19):
"GOTT war im Messias versöhnte die Welt mit Sich selber..."
.

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von solana am 15.01.2019 12:16

Vielleicht kommen wir ja so wieder zum Thema:

 

Über die Frage: "Wie können wir nach Gottes Gebot leben? Wie wird durch uns das Gesetz erfüllt - auf der Grundlage dessen, was Gott in Jesus für uns getan hat?

 

Ich muss da an den ersten Abschnitt in Röm 5 denken - im Vergleich zu dem, was über das Volk Israel im AT immer wieder berichtet wird. Nämlich Schwierigkeiten und Probleme, die auftauchten, und dann begann das Volk unzufrieden zu werden und zu murren, wandte sich von Gott ab und suchte anderswo Hilfe.

 

Auch wir stehen ja in dieser Gefahr und es passiert oft genug, dass wir anfangen, zu murren ....

 

In Röm 5 beschreibt Paulus einen ganz anderen Verlauf, wenn "Bedrängnisse" auftreten. So anders und in Gutes führend, dass er sich sogar der erlebten Bedrängnisse rühmt, weil er dadurch so viel Gutes erfahren hat.

 

Was ist der Unterschied, wodurch ist es anders gelaufen?

Das steht in Vers 5: Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unser Herz, durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.

 

Diese Liebe im Herzen ermöglicht einen anderen Umgang mit Bedrängnissen.

Und diese Liebe ist es auch, die Taten hervorbringt, durch die die Forderungen des Gesetzes erfüllt werden.

An anderer Stelle heisst es auch, dass Gott die guten Werke vorbereitet hat, in denen wir wandeln sollen.

 

Also, was bleibt dann für uns noch zu tun?

Die Liebe ist ausgegossen in unser Herz und die guten Werke sind schon vorbereitet ....

 

Im 1. Johannesbrief steht so ein Ablauf, wie es dennoch schief gehen kann: "Wenn einer Güter dieser Welt hat und sieht seinen Bruder Not leiden und schliesst sein Herz vor ihm zu - wie bleibt dann die Liebe Christi in ihm?"

 

An sich ist es ja so: Wovon das Herz voll ist, davon geht der Mund über. Und das konkretisiert sich auch in unseren Taten.

Wir haben die Liebe Gottes ausgegossen in uns.

Und diese Liebe drängt uns, das Gute und Richtige zu tun. Und das ist auch begleitet von Gefühlen - Mitleid, Erbarmen und der Freude darüber, dass Gott eine Möglichkeit geschenkt hat, anderen Gutes zu tun usw.

 

Man kann sich dem aber auch verschliessen und stattdessen seinen Fokus auf etwas anderes richten: "Was geht mich der Arme an, der kriegt doch bestimmt genug Sozialhilfe und versäuft das alles - und jetzt will er mein sauer verdientes Geld, um noch mehr Alkohol zu kaufen .... statt sich endlich aufzuraffen und eine ordentliche Arbeit zu suchen ..."

 

Wie bleibt dann die Liebe Christi in einem Herzen, das mit solchen Gedanken angefüllt ist?

Und welche Gefühle entstehen dann in diesem Herzen? Unwillen, Verachtung, Egoismus und Stolz auf das, was man selbst sich erarbeitet hat? Herzenshärte, ein verschlossenes, steinernes Herz, statt dem "fleischernen" Herzen, das Gott verheissen hat, das weich und empfänglich ist für Gottes Führung und das aus dem widerspenstigen Volk Menschen macht, die Gottes Gebote halten.

 

Ich finde, dass wir viel zu selten innehalten und darüber nachdenken, was für Vorgänge sich da in unserem Inneren abspielen, wenn wir nicht in den guten Werken wandeln, die Gott für uns vorbereitet hat. Und stattdessen uns nach dem richten, was ein anderer "verdient" hat oder auch nicht und nach dem, was "mein gutes Recht" ist ....

 

Gruss

Solana

 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von solana am 15.01.2019 09:54

Liebe Cleo, das ist so schön, wenn eine Familie zusammenhält und alle füreinander da sind und man sich darauf verlassen kann!

Das sind ja schlimme Schmerzen.

Kann dir vielleicht Wärme oder Kälte am Bein kurzfristig ein bisschen Linderung verschaffen?

Ich hoffe, dass dir schnell geholfen werden kann.

 

Ja, das Wetter gibt schon Anlass zur Sorge.

Gestern kam ein TV-Bericht über den Klimawandel und es wurde gesagt, dass die einzigartige Alpenlandschaft dabei ist, ganz verloren zu gehen und zT eine Wüstenlandschaft draus wird.

Auch verstärkt durch den Winter-Tourismus mit Kunstschnee.

Dadurch wird die obere Bodenschicht immer mehr zusammengepresst und kann kein Wasser im Sommer aufnehmen. Statt blühender Alpenblumen sind dann da nur noch trockene Grasreste. Das Vieh findet kaum noch Futter auf manchen Almweiden und auch kein Wasser zum Trinken. Das muss sehr teuer hochgeschafft werden ....

Aber am Tourismus, so wie er betrieben wird, will man festhalten, weil er Geld bringt. So lange, bis gar nichts mehr geht - und das wird relativ bald sein.

 

Gruss

Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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