Neueste Beiträge

Erste Seite  |  «  |  1  ...  2166  |  2167  |  2168  |  2169  |  2170  ...  6951  |  »  |  Letzte Die Suche lieferte 69510 Ergebnisse:


Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (3) suche Frieden - und - jage ihm nach __ Psalm 34,15

von Burgen am 15.01.2019 09:44

Ich will deinen Namen kundtun meinen Brüdern. __ Psalm 22,23

Die Frauen gingen eilends weg vom Grab mit Furcht und großer Freude und liefen, um es seinen Jüngern zu verkündigen. __ Matthäus 28,8

1.Korinther 2,11-16
1.Mose 8,1-12

Er mache uns im Glauben kühn und in der Liebe reine.
Er lasse Herz und Zunge glühen, zu wecken die Gemeine.
Und ob auch unser Auge nicht in seinen Plan mag dringen: Er führt durch Dunkel uns zum Licht,
lässt Schloss und Riegel springen (sprengen).
Des wolln wir fröhlich singen!
(Friedrich Spitta)

***
aus 1.Korinther 2,11-16

9 sondern, wie geschrieben steht:
„Was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört und keinem Menschen ins Herz gekommen ist,
was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.“

10 Uns aber hat es Gott geoffenbart durch seinen Geist;
denn der Geist erforscht alles, auch die Tiefen Gottes.

11 Denn wer von den Menschen kennt die [Gedanken] des Menschen als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist?
So kennt auch niemand die [Gedanken] Gottes als nur der Geist Gottes.

12 Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, (er hat uns von sich abgegeben)
sodass wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist;

13 und davon reden wir auch, nicht in Worten, die von menschlicher Weisheit gelehrt sind,
sondern in solchen, die vom Heiligen Geist gelehrt sind, indem wir Geistliches geistlich erklären.

14 Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was vom Geist Gottes ist;
denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt werden muss.

15 Der geistliche [Mensch] dagegen beurteilt zwar alles, er selbst jedoch wird von niemand beurteilt;

16 denn „wer hat den Sinn des Herrn erkannt, dass er ihn belehre?“
Wir aber haben den Sinn des Christus. (weil in ihm alles für uns erfüllt worden ist am Kreuz)

.

Antworten

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5533

Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von Cleopatra am 15.01.2019 07:43

Guten Morgen, Burgen,
dann hatte ich es also richtig in Erinnerung.
Oh wie schön, dein Kater hat aber ein schönes Alter, ich hoffe, dass mein Simba auch so alt wird.
Oh, also ich telefoniere total gerne.
Oft auch während dem Spazierengehen, ich habe mitlerweile auch immer ein Headset bei mir in der Manteltasche.
Meine Schwester zB telefoniert gerne während dem Haushalt, zB spülen oder so.
Dann vergeht die Zeit viel schneller und es ist sooooo schön, wenn ich dann im Hintergrund meine gerade ein Jahr alt gewordene Nichte quietschen höre ;-D
Ich habe gestern wieder erlebt, wie schön es ist, Familie zu haben.
Ich hatte Nachmittags einen Termin im Krankenhaus, immernoch wegen dem Bein,.
Mitlerweile halte ich ja schon nicht mehr die Hose auf der Haus aus.
Der Arzt hat mir eine Spritze direkt in den Nerv gespritzt.
Deshalb konnte ich danach nicht mehr Gassi gehen oder rumlaufen, weil das Bein jederzeit schlapp machen könnte.
Ich hatte aber eigentlich noch einen Einkauf danach geplant, ich wusste ja nichts von der Spritze.
Ein Anruf hatte genügt, wenige Zeit später stand mein Bruder an der Tür und hat mir die Sachen besorgt und ist auch noch etwas dageblieben.
Das hatte mich so enorm erleichtert, und ich bin so dankbar dafür.
Ich wünsche euch allen einen super schönen (Trockenen) Tag. In Bayern ist es wohl unverändert ;-(
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5533

Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von Cleopatra am 15.01.2019 07:35

Danke liebe Burgen,
du hast wieder viele Beispiele aus der Bibel aufgezeigt, die eben Gefühle Gottes aufzeigen.
Nun haben wir ja auch schon sehr viele Beiträge hierzu geschrieben.
Letztendlich ist jeder selbst dafür verantwortlich, was er eben annimmt aus der Bibel und was nicht.
Wir haben ja schon viel zusammengetragen.
Schade fänd ich, wenn dieser Thread dann komplett abgeschwächt wird (finde gerade keine anderen Worte dafür).
Wir reden über den großen, heiligen Gott.
Und ursprünglich ging es um den großen Jesus, der das Gesetz erfüllt hat.
Ich muss mich erstmal wieder sortieren, wie man da zum Thema "Gott hat keine Gefühle, trotz diverser Bibelstellen" und so kommen konnte ;-D
Letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden: Nehmen wir die Worte der Bibel so, wie sie sind, oder diskutieren wir diiese so lange um, bis man andere Ergebnisse hat?
Ich finde allerdings, dass es langsam auch reicht.

Wir haben uns ja in dieser Community dazu entschieden, dass wir die Bibel so nehmen, wie sie ist und dass wir unseren Glauben anhand der Bibel und nicht von eigenen Vorstellungen leiten lassen.
Ich denke, es ist daher einfach wieder Zeit, sich darauf zu besinnen und unsere Gespräche weiter darauf auszurichten.
Daran wollte ich gerne nochmal erinnern.
Liebe Grüße, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von Burgen am 14.01.2019 22:44


Im vorherigen Beitrag schrieb ich davon, dass Liebe zu lernen ist. Das mutet nach einer Lehrer/Schüler Beziehung. Das denke ich nun eigentlich nicht. Obwohl wir irgendwie alle voneinander lernen. Vielleicht kommt dies daher, dass Liebe so wenig greifbar erscheint. Jeder Mensch bringt von Haus aus etwas mit, was als Liebe, Nettigkeit, Wohlwollen, Zuvorkommend ua bezeichnet werden könnte. Viele Lieder und Gedichte, Geschichten und Aufsätze befassen sich mit der Liebe. Heutzutage vielleicht anders und nüchterner als damals bis ins 19 Jht hinein. 

Im Calwer Lexikon 1.Petrus 1,22 findet sich das Wort "Bruderliebe" zur Nächstenliebe. 

22 Da ihr eure Seelen im Gehorsam gegen die Wahrheit gereinigt habt durch den Geist
zur ungeheuchelter Bruderliebe, so liebt einander beharrlich aus reinem Herzen, 
23 denn ihr seid wiedergeboren nicht aus vergänglichem Samen, durch das lebendige Wort Gottes, das in Ewigkeit bleibt. 

zur brüderliche Liebe gibt es die Stellen: 1.Thessalonicher 4,9 ; Hebräer 13,1 ua. 

Die Liebe der Christen untereinander ist als eine durch den gleichen "Lebensgrund" bewirkte. 
Sie überragt die irdischen Standesunterschiede (Jakobus 2,1ff) ohne sie aufzuheben (1.Timotheus 5,17; 6,1-2) ; sie unterscheidet sich von der allgemeinen Nächstenliebe und schließt diese doch ein 2.Petrus 1,7; entsprechend der Liebe Gottes und Christi, welche die Welt umfasst, sich aber doch nur im Gläubigen voll auswrken kann Röm 5,8.9 . 

Das sind klare Worte, und stoßen sicher bei einigen Widerspruch an. 
Römer 5,5 sprach mich bezüglich der Liebe Gottes besonders an: 

5 die Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden;
denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, 
der uns gegeben worden ist. 

Im Kommentar der Schl2000 dazu:
die Liebe Gottes ausgegossen 
Gott hat seine Liebe zu uns (vergl V8) reichlich ausgegossen, und zwar in einem solchen Maß, 
das unsere Herzen davon überfließen. 
Nach den objektiven Aspekten unserer Sicherheit in Christus wendet sich Paulus nun den inneren und mehr subjektiven zu 
Mit unserer Liebe zu dem, der uns zuerst geliebt hat (1Kor 16,22; vgl Gal 5,22; Eph 3,14-19; 1Joh 4,7-10)
hat Gott in unsere Herzen den Erweis hineingelegt, dass wir ihm gehören. 
durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.  
Ein wunderbares Zeugnis der Liebe Gottes zu uns (8.9.14.16.17; Joh 7,38.39; 1Kor 6,19.20; 12,13; Eph 1,18)

Die poetischen Bücher (NeÜ, Offb22) die Schönheit der Liebe (auch der erotischen) in Liedern ist zugleich ein Bild Gottes 
für die Liebe Gottes zu seinem Volk. 

"Gottes Liebe" Hohelied NeÜ : Ehe ist freilich nur die schwache Kopie eines hervorragenden Originals. 
Das Oroíginal ist Gottes Liebe zu seinem Volk, zu Israel und zur Gemeinde. 
Eine Ehe ist demnach Abbild jener göttlichen Wirklichkeit, nicht umgekehrt. 

Also keinesfalls "abstrakt" die Liebe Gottes. 
Seine Liebe ist überwätigend, herzzersprengend, usw. ja, auch ein Feuer, welches im Menschen entfacht,
ihn mit Kraft, Mut, Schönheit usw. ausstattet. 

Gruss 
Burgen 


Antworten

Jonas

55, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von Jonas am 14.01.2019 17:08

Hallo Burgen!

wenn es nicht Psychologie entnommen ist, was du schreibst, was ist ees dann?
Was meinst du konkret was ich der Psychologie entnommen haben soll?
Das mit dem Gefühl habe ich ja schon erklärt.
Die Psychologie hinkt der Bibel hinterher.
Die Fragen an die sich die Psychologie in jüngster Geschichte angenähert hat,  wurden damals, in der Bibel, ja schon beantwortet.

von manchen Predigern ist zu hören, dass Liebe kein Gefühl ist, sondern eine Entscheidung.
Liebe ist aus der Tätigkeit des Subjektes, also Tatsache.
Die konkreten Handlungen sind natürlich so manigfaltig, das man sie hier nicht alle aufzählen kann.

Wenn also Liebe ein Entschluss ist, dann ist die Liebe lernbar, zwischen zB Gott-Mensch, aber auch und wichtig, zwischen Mensch-Mensch.
Da gibt es leider kein "aber"!
Diese beiden Liebesgebote sind untrennbar sagt Jesus.
Man kann nicht Gott lieben und den Menschen nicht.

Das Meisterstück der Liebe ist wohl, zu leben, ohne auf und ab der Emotionen. Allein im Vertrauen darauf, dass ich, der Mensch ein geliebtes Kind Gottes bin und diese Liebe liebe weiterzugeben. Könnte man es so sagen?
Ja genau, könnte man so sagen!
Wahrhaft kann der Mensch erst dann lieben, wenn er sich selbst wahrhaft, also durchgängig in seiner ganzen Existen geliebt weiß.
Das kann wiederum nur Gott.

Und je nach eigener Erfahrung Jesus/Gottes im eigenen Leben mit Jesus, wird sich Liebe im Leben eines Christen entfalten können, ähnlich einer Rose oder einer anderen Pflanze.
Genau

Mit besten Grüßen

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.01.2019 07:39.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von Burgen am 14.01.2019 16:42



Hallo Jonas, 


wenn es nicht Psychologie entnommen ist, was du schreibst, was ist ees dann? 


@alle 


von manchen Predigern ist zu hören, dass Liebe kein Gefühl ist, sondern eine Entscheidung. 

In unserem Fall die Entscheidung, Gott zu lieben. Und dann wird oft empfohlen, sich Bücher zu besorgen von christlichen Männern und Frauen, die sich mit dem Thema Liebe befassen. Dadurch würde der Mensch Liebe lernen können, eine Offenbarung der Liebe bekommen. 


Und dann, gerade wenn als heutiger Mensch alte Predigten von jetzt schon gestorbenen Männern zu lesen empfohlen wird, kann man feststellen, dass sie unendlich viel mehr zur Liebe und Liebe Gottes wussten als wir in der Gegenwart. 

Das ist ziemlich niederschmetternd, finde ich. Und zudem scheint es ein philosophisches Thema daraus werden. 

Liebe in der Bibel, meine ich, geht da ganz andere Erklärungswege. 

Und je nach eigener Erfahrung Jesus/Gottes im eigenen Leben mit Jesus, wird sich Liebe im Leben eines Christen entfalten können, ähnlich einer Rose oder einer anderen Pflanze. 
Der "Kleine Prinz", das kleine Büchlein, zeigt dieses ebenfalls sehr sanft und klug auf. 

Aber auch glücklich zu schätzen ist ein Mensch, der im Alltag Liebe innerhalb einer Beziehung mit einem anderen Menschen dieses treu und durchtragend, verlässlich und gegenseitig  im Vertrauen erfahren darf. Das ist keine abstrakte Liebe. Das kann sogar zur "Arbeit" an sich selber und dem Gegenüber gezählt werden. 

Gott hat uns "sein Wort" gegeben. 
Im Lesen, drüber nachdenken, Jesus darin suchen und finden, ist ein Schlüssel der Liebe Gottes im Wort. 
Oft beschreibt Gott seine Liebe innerhalb kleiner Einschübe. Und seine Liebe zu den Menschen und seiner Schöpfung ist niemals abstrakt, wie ein Dreieck, das wir Menschen oft zeichnen, um Gott, Jesus und Heiliger Geist schematisch darzustellen. 

Wenn also Liebe ein Entschluss ist, dann ist die Liebe lernbar, zwischen zB Gott-Mensch, aber auch und wichtig, zwischen Mensch-Mensch. 
Innerhalb einer Beziehung zu oder mit einem anderen Menschen. 
Dazu braucht es Vergebung, Treue, Kraft, und andere gute Eigenschaften, die auch in Galaterbrief aufgeführt worden sind zur Orientierung. 

Das Herz mag in uns unruhig flattern - Liebe liebt weiter. 
Ähnlich wie bei der Anbetung Gottes die Worte bald ausgeschöpft sind - haben wir vielfältige Worte der Liebe in der Schrift. 
Mit und ohne Emotion. Das Meisterstück der Liebe ist wohl, zu leben, ohne auf und ab der Emotionen. 
Allein im Vertrauen darauf, dass ich, der Mensch ein geliebtes Kind Gottes bin und diese Liebe liebe weiterzugeben. 
Könnte man es so sagen? 

im 19.Jht haben die Männer Liebe zu Jesus sehr umfassend und für unsere Augen und Ohren ungewohnt formuliert. 
Jedoch niemals abstrakt in den Raum gestellt. 

Gruß 
Burgen 



Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.01.2019 16:51.

Jonas

55, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von Jonas am 14.01.2019 11:13

Hallo Cleo!

Wir lieben. ZB einen Ehepartner, ein Haustier, eine Natur, ein Hobby... das alles sind natürlich Gefühle.
Da du aber jetzt doch weiter diskutiert hast, folgende Anmerkung!
Dir passiert es leider ständig, dass du Tatsachen, hier Liebe, mit Gefühle verwechselst.
Du kannst in Wahrheit auch kein Tier lieben, ausschließlich Gott und den Menschen kannst du lieben.

Gefühle kann man nicht verallgemeinern und sind somit erst einmal für andere wertlos.
Ich probiere es einmal so;
Vielleicht willst du versuchen meine Fragen zu beantworten!?
Wem interessieren deine Gefühle?

Dann wirst du wahrscheinlich antworten, deinem Ehepartner, deinen Haustieren usw.
Dann würde ich dich weiter fragen, und warum interessieren sie sich für deine Gefühle?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.01.2019 17:19.

Jonas

55, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von Jonas am 14.01.2019 10:53

Schönen Gruß an alle!

Also Du meinst, das was im AT steht, müssen wir nicht ernst nehmen?
Doch, es gilt die ganze Schrift zu würdigen, es ist aber nicht alles gleich gültig.
Die Bibel ist aufgebaut auf dem Sohn, auf Christus hin.
Der Sohn bringt die Wahrheit zum Vorschein und diese wird recht begriffen durch die Menschen, Propheten die ihm voraus gegangen sind und die Jünger die ihm nachgefolgt sind.


Das würde doch bedeuten, dass das, was wir über Gott und seinen Charakter, sein Wesen, im AT lesen, nun anders wäre? Gott hätte sich also geändert - im AT ein eifersüchtiger Gott, im NT aber nicht mehr? Im AT ein zorniger Gott, im NT nicht mehr?
Eben, im AT wird das Wesen Gottes nicht beschrieben, was Gott an sich ist.
Im AT ist es mehr oder weniger der fremde Gott dessen Name nicht ausgesprochen werden darf, aber es ist wesentlich Einer, ein Gott der herausgestellt wird unter vielen Göttern. Vor allem zur damaligen Zeit.
Es werden ihm verständlicher Weise Eigenschaften zugesprochen , nämlich auch im Negativen, die zutiefst menschlich sind.
Das wahre Wesen Gottes offenbart erst der Sohn, Jesus.
Gott ändert sich nie.

beziehst du deine Erkenntnisse bezüglich Gefühle aus der Psychologie?
Nein!
Es ist die allgemeine Definition des Wortes Gefühl.
Gefühl>fühlen,  aus sinnlicher Wahrnehmung.


Nur weiter darüber diskutieren mag ich da einfach nicht, weil eben auch in der Vergangenheit immer wieder genau da das Problem kam- dass einige Bibelteile eben nicht anerkannt wurden. Und da ist meiner Meinung nach eben das Gespräch nicht sinnvoll, außer dass man sagen kann, dass man eben unterschiedlich denkt.
Verstehe ich!


Hätte Gott, Elohim, Jahwe, Elshaddai usw. kein Wissen, würde er die Erde mit ihrer ganzen Welt nicht in Existenz hätte bringen können. Inklusive all die unterschiedlichen Tiere und das Menschengeschlecht. Allein die Fortpflanzung durch Samen zu bewerkstelligen braucht Wissen.
Sage ich ja.
Gott ist das Wissen ansich, mithin Allwissend weil es ist der Vater der Sohn und der heilige Geist und in dieser Einheit ist Gott das Vollkommene.

Nur der Vater ohne den Sohn wäre reines Abstraktum, wäre nicht.
Es würde ihm alles zur Vollkommenheit fehlen.

 

Jedoch nur ein Gott, der die Menschen liebt. Die ganze Bibel ist voll davon, dass Jahwe Gefühle, Hände, Füße, Wissen usw. hat.
Ja, aber du sollst dir von Gott kein Bildnis machen und diesem nachjagen.
Was ist eine  zB Hand wenn du dir kein Bildnis machen darfst?
Du sagst Hand und schon hast du ein Bild vor dir und es ist sehr schwer, das nicht zu haben.
Auf Gott bezogen ist das aber falsch!

Was bedeutet das Wort Hand?
Es deutet mit Sicherheit nicht auf die menschlichen Gliedmaßen.

 

Aber, Gott zeigt sich im Feuer, in der Wolkensäule, in der Wasserquelle, als Tür usw. Der Höhepunkt ist, dass Gott selbst Mensch im Jesus Christus wurde. Sehen wir IHN, sehen wir Gott den Vater. Und der Vater hat Eigenschaften, die unseren Eigenschaften ähnlich sind. Nur ohne Sünde. Unsere Eigenschaften, die der Menschen, sind meist vermischt mit dem, was eben einen Menschen ausmacht.
Und der Sohn als Mensch ist die Offenbarung des lebendigen Gottes und das hat bestimmte Konsquenzen.
Nämlich dass der Mensch im allgemeinem nicht nur ähnliche Eigenschaften besitzt, sondern neben all den menschlichen Eigenschaften auch göttliche, bestimmte Eigenschaften wie die Liebe, gleich wie Gott.


Warum denken wir Menschen eigentlich so oft, wir wären in der Lage, Gott zu "definieren"?
Weil sich Gott geoffenbart hat.


Aber genauso wenig können wir doch behaupten: Gott kann keine Gefühle haben, dazu ist er zu "abstrakt". Das ist doch gleiche Anmassung in der Gegenrichtung.
Finde ich nicht.
Gefühle sind bei Gott logischerweise ausgeschlossen, da Gott nicht sinnlich.
Mithin das große Problem der Propheten des alten Testaments, Gott in seinem Wesen zu begreifen.

Gott ist aber durch dem Sohn nicht mehr fremd bzw abstrakt, denn der Sohn hat die Eigenschaften, die Wesensmerkmale Gottes geoffenbart.
Das Wesen Gottes ist Liebe zu sein.

Und selbst wenn es uns schwer fällt, zu begreifen, was Gottes Zorn/Eifersucht usw sein kann - das ist doch kein Grund, das einfach vom Tisch zu wischen und nicht ernst zu nehmen, was darüber in der Bibel steht. Das steht aus gutem Grund da. Nicht nur für die damaligen "primitiven" Menschen, die so naiv waren, dass sie ein vermenschlichtes Gottesbild brauchten und wir heute sind ja viel aufgeklärter und verständiger....
Ja, in der Tat lassen sich Widersprüche nicht nur schlecht, sondern sie lassen sich überhaupt nicht begreifen.
Die damaligen Schreiber waren alles andere als naiv, sondern im Gegenteil.
Da können sich die allermeisten Menschen heute eine Scheibe abschneiden, um es einmal so zu formulieren.

Die Bibel ist nicht nur göttliche Offenbarung sondern offenbart auch die menschliche Psyche, das menschliche Dasein, mit all ihren Stärken, Schwächen und Zusammenhängen.

 

Aber wenn Gott für uns so abstrakt ist, dass er über allen Gefühlen steht, ist so etwas ja gar nicht nötig ... dann brauchen wir ihn ja gar nicht ein zu beziehen, auf ihn ausgerichtet sein. Das ist die Gefahr, die ich sehe. Und ich höre das auch von vielen "modern" glaubenden Menschen, dass sie sich Gott nicht so menschlich vorstellen wollen und können. Dann passt auch das "Strafende" und "Rachsüchtige" nicht dazu.
Gott ist durch Jesus eben keineswegs abstrakt.
Gott der Vater ist aber nicht menschlich.
Menschlich ist der Sohn.


Und aus einem persönlichen Gott wird "irgendeine höhere Macht" die mit mir persönlich nicht viel zu tun hat und nach der ich mich auch nicht richten muss ...
Dadurch das Gott die Liebe ist, ist er nicht irgendetwas, sondern etwas ganz bestimmtes.
Das nennt man dann den personalen Gott.


Ich persönlich bin zu folgender Antwort gekommen: Wer Gott etwas zu unterstellen versucht, der hat überhaupt nichts verstanden. Gott ist kein Mensch. Gott kennt nicht nur alles, einschließlich dessen, was wir Menschen in uns als Gefühle bezeichnen. Nein, ganz anders und viel, viel mehr: Gott IST Alles (Geist und Materie), unendlich, gleichzeitig, allgegenwärtig und ewig. Gott beinhaltet somit wirklich alles, auch die Gefühlswelt und wir brauchen IHN darauf wirklich nicht erst anzusprechen.
Hallo Hans, etwas problematisch ist es m.M.n., wenn du sagst, Gott sei alles.
Dann redet man nämlich den Pantheismus mit all seinen spezifischen Folgen.

 

Ich würde sagen, Gott ist nicht alles, aber in allem ist Gott.

Alles ist das Sein(Gott) und das Nichts.
Das sind die Bausteine des Dasein.
Das was ewig(Gott) ist und das was endlich(Nichts) ist, was vergeht.Gott schöpft aus nichts.

 

Aber wie du sagst, Gott ist nichts fremd,
da Gott nicht nur ewig , sondern auch durch die Endlichkeit "gegangen" ist.

Mit besten Grüßen

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.01.2019 21:39.

solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Mt 5,17: Jesus hat das Gesetz erfüllt

von solana am 14.01.2019 10:13

Ja, liebe Burgen, diesen Satz könnte ich auch nicht so unterschreiben.

 

Lieber LittleC

Das, was ich geschrieben habe, sind Dinge, die mir im Laufe der Zeit klar geworden sind - auch und vor allem durch Fehler, die ich gemacht habe.

Die "Gefahr", von der ich sprach - dass ein ganz abstrakter Gott mit mir persönlich und meinem alltäglichen Leben gar nichts zu tun hat, die habe ich selbst erfahren.

Dein Satz, dass es gar nicht auf das Gottesbild ankommt, sondern allein auf den Glauben, der klingt so schön tolerant und zeitgemäß.

Und genau so war mein Glaube auch mal geworden, vor vielen Jahren .... "es kommt nicht darauf an, was und wie jeder im einzelnen glaubt, jede Religion hat ihr Gutes und ihr Schlechtes, ihre Erkenntnisse der Wahrheit und ihre Irrtümer .... und Gott ist viele grösser als all das, steht über allem."

Das war ein Welt- und Gottesbild, das überall passte, mit dem man nirgends aneckte. Und in das ich auch immer so reinpasste, wie ich war, das mich quasi immer "absegnete" und bestätigte; Hauptsache, die Erkenntnis ist da ...

Einerseits recht bequem, andererseits auch mit der Zeit immer unbefriedigender. Mir fehlte in dieser Abstraktion und grosszügiger Toleranz etwas, das ich erst nicht so recht festmachen konnte. Mein Glaube hatte irgendwie nichts mit meinem persönlichen Leben zu tun, war wie ein schöner Einrichtungsgegenstand, ein Schmuckstück in meiner Wohnung, das ich betrachten konnte und mich daran erfreuen. Aber mit meinem Leben konkret hatte es nichts zu tun, es war eher "Hintergrund", vor dem sich mein Leben abspielte und dieser Hintergrund wirkte gar nicht hinein ....

 

Es gibt bestimmt Menschen, denen das so gefällt und genügt.

Bei mir blieb eine Leere und eine Sehnsucht, due erst gestillt wurde, als ich mich wieder ganz neu auf die Suche machte, um Gott ganz konkret und persönlich zu begegnen ...

Jetzt ecke ich vielleicht öfter an mit meinem Glauben, werde vielleicht von manchen belächelt, die ein abstrakteres, aufgeklärteres Gottesbild haben - ich hätte mich selbst damals wohl auch belächelt 😃.

Aber ich habe das gefunden, was ich gesucht habe und bin am Ziel meiner Suche.

Du fragst nach meinem genauen Gottesbild.

Eigentlich dachte ich, das käme klar aus meinen Beiträgen rüber. Cleo jedenfalls hat es gut verstanden und vielleicht besser ausgedrückt.

Ich lege Gott nicht auf ein Bild fest, auf eine Definition.

Aber ich erwarte, dass er mir ganz persönlich begegnet und in meinem Leben wirksam und erfahrbar ist. Er ist einbezogen, ist darin die Hauptperson. Nicht eine abstrakte Grösse im Hintergrund.

Ich gehe nicht von einer Definition Gottes aus - "er kann keine Gefühle haben" oder "die Gefühle, die er hat, sind genauso menschlich-fleischlich, wie das, was ich fühle."

Sondern ich glaube, dass Gott grösser ist als alles, was ich mir konkret von ihm vorstellen kann. Und dass er dennoch nicht nur der ferne, abstrakte Gott ist.

Und dass er jedem ganz konkret und persönlich begegnet, der offen dafür ist - egal, von welchem Gottesbild er ursprünglich ausgeht. Ich hatte ursprünglich auch ein falsches Bild ....

 

Wichtig ist aber, dass dieses Bild nicht festgehalten wird und Gott darauf reduziert wird. Wer an seiner Vorstellung "Gott kann nur ganz abstrakt sein" festhält, der verschliesst sich von vorn herein für eine persönliche Begegnung.

Und wer daran festhält, dass Gottes Wesen, Gefühle usw 1:1 genauso sind wie die menschlichen, der verschliesst sich der Erfahrung, dass Gott viel grösser ist.

 

Das ist meine Sichtweise, LittleC, nichts, was ich anderen aufdrängen würde.

 

Gruss

Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (3) suche Frieden - und - jage ihm nach __ Psalm 34,15

von Burgen am 14.01.2019 08:38


aus Apostelgeschichte 10, 36-48 (Schl2000) 

Der Text erzählt ua  Bekehrungserlebnisse anhand von Kornelius, dessen Haus gläubig wurde. 

34 Da tat Petrus den Mund auf und sprach: 
Nun erfahre ich in Wahrheit, dass Gott die Person nicht ansieht, 
35 sondern dass in jedem Volk derjenige ihm angenehm ist, 
der ihn fürchtet (jedoch keine Angst vor Gott hat) und Gerechtigkeit übt! 

36 Das Wort, das er den Kindern Israel gesandt hat, indem er Frieden verkündigen ließ 
durch Jesus Christus - welcher Herr über alle ist - ...

39 Und wir sind Zeugen alles dessen, was er (Jesus) im Land der Juden und in Jerusalem getan hat. 
Ihn haben sie getötet, indem sie ihn ans Holz hängten (und so zum Fluch wurde) 

40 Diesen hat Gott auferweckt am dritten Tag und ihn offenbar werden lassen, 
41 nicht dem ganzen Volk, sondern uns, den von Gott vorher erwählten Zeugen, 
die wir mit ihm gegessen und getrunken haben nach seiner Auferstehung aus den Toten (der Erstling). 

42 Und er hat uns geboten, dem Volk zu verkündigen und zu bezeugen, dass er der von Gott bestimmte 
Richter der Lebendigen und der Toten ist. 
43 Von diesem legen alle Proheten Zeugnis ab, dass jeder, der an ihn glaubt, durch seinen Namen 
Vergebung ser Sünden empfängt. 

44 Während Petrus noch diese Worte redete, fiel der Heilige Geist auf alle, die das Wort hörten. 

45 Und alle Gläubigen aus der Beschneidung (des AT), die mit Petrus gekommen waren, gerieten 
ausser sich vor Staunen, dass die Gabe des Heiligen Geistes auch über die Heiden (NT-uns) ausgegossen wurde. 
46 Denn sie hörten sie in Sprachen reden und Gott hochpreisen. Da ergriff Petrus das Wort: 

47 Kann auch jemand diesen das Wasser verwehren, dass sie nicht getauft werden sollten, 
die den Heiligen Geist empfangen gleichwie wir? 
48 Und er befahl, dass sie getauft würden im Namen des Herrn. 
Da baten sie ihn, etliche Tage zu bleiben. 



Antworten
Erste Seite  |  «  |  1  ...  2166  |  2167  |  2168  |  2169  |  2170  ...  6951  |  »  |  Letzte

« zurück zur vorherigen Seite