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Cleopatra
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Beiträge: 5533

Re: weckt Tote auf!

von Cleopatra am 21.11.2018 07:13

Mir fällt hier wieder etwas auf, bitte berichtigt mich, wenn ich es falsch verstanden habe:
Wenn ich zB sage, diese eine genannte Begebenheit war zeitlich begrenzt, dann sage ich nicht pauschal alle Geistesgaben und so sind nurnoch begrenzt.
Das sind zwei Paar Schuhe und sollten nicht immer pauschalisiert werden.
In diesem Thread hier geht es ja um den Auftrag Jesu, Tote aufzuwecken, hier geht es nicht um pauschale Geistesgaben und so weiter.
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5533

Re: weckt Tote auf!

von Cleopatra am 21.11.2018 07:09

Hallo nusskeks,
wie meinst du das im Bezug auf dieses Thema?
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2535

Re: Raum der Stille und des Gebets

von Merciful am 20.11.2018 12:35

Suchen & Finden

Wohl denen, die sich an seine Zeugnisse halten, die ihn von ganzem Herzen suchen.

Ich suche dich von ganzem Herzen; lass mich nicht abirren von deinen Geboten.
Und ich wandle in weitem Raum; denn ich suche deine Befehle.
Ich suche deine Gunst von ganzem Herzen; sei mir gnädig nach deinem Wort.
Ich bin dein, hilf mir; denn ich suche deine Befehle.
Ich bin wie ein verirrtes und verlorenes Schaf;
suche deinen Knecht, denn ich vergesse deine Gebote nicht.


(Psalm 119, 2+10+45+58+94+176; Lutherbibel 2017)

Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden;
klopfet an, so wird euch aufgetan.
Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet;
und wer da anklopft, dem wird aufgetan.


Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch!
Das ist das Gesetz und die Propheten.

Geht hinein durch die enge Pforte.
Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt,
und viele sind's, die auf ihm hineingehen.
Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt,
und wenige sind's, die ihn finden!


(Evangelium nach Matthäus 7, 7+8+12+13+14; Lutherbibel 2017)

Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.11.2018 22:33.

nusskeks

56, Männlich

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Beiträge: 776

Re: Kaum Trost, Anteilnahme und Zuspruch unter Christen

von nusskeks am 20.11.2018 11:59

Anfangs wollte ich keinen Hund. Gekauft haben wir ihn trotzdem, hauptsächlich als Therapie-Tier für eines meiner Kinder. Mittlerweile ist mir unser Dackel-Mix ans Herz gewachsen. Verstirbt er, wird meine Trauer spürbar sein.

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Kaum Trost, Anteilnahme und Zuspruch unter Christen

von Burgen am 20.11.2018 10:21

Hallo, liebe Stillness,

dieselbe Erfahrung, die du zur Zeit durchleidest, durchlebst, haben schon sehr viele Menschen gemacht, die einen menschlichen guten Freund zu beerdigen hatten. Es gibt unterschiedliche Gründe.
Ein Grund könnte darin liegen, dass man nicht weiß, was man sagen soll, wie man es sagen soll.
Das beklagen wirklich viele Betroffene.

In meinem Fall bezogen auf meine erste eigene Hundefreundschaft ( der Hund aus Kinderzeit gehörte nur Tante und Onkel - als der Hund nicht mehr lebte, möchte ich nicht mehr gerne die Ferien dort verbringen und in meinem Kopf war über Jahre das Bild, dass er einfach wegen seiner Krankheit zuletzt abgeknallt worden war.)
also mein erster Hund, als er erlöst werden musste, war die Trauer emens und mein Dackel sprang sogar ins Grab hinterher. Er war dann auch der einzige, der Anteil nahm. Als es aber zulange dauerte, machte er sich bemerkbar und sagte mir, dass es nun Zeit war, nun zu ihm zurückzukommen.
Und er tat mir leid. Jedoch dann hätten wir noch gute fast 14 Jahre (er wurde 16 3/4).

Und zweitens
sind solche Trauerschritte für einen selbst in gewisser Weise sogar heilsam.

Es gibt sogar Seminare für Trauernde - man muss unbedingt aufpassen nicht im Zorn oder Depression steckenzubleiben.

LG
Burgen

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (2) Seid auch ihr geduldig und stärkt eure Herzen; denn das Kommen des Herrn ist nahe. - Jak 5,8

von Burgen am 20.11.2018 09:35

Der HERR behüte deinen Ausgang und deinen Eingang von nun an bis in Ewigkeit ! ___ Psalm 121,9

Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. ___ Hebräer 13,14

Johannes 3,17-21
Jesaja 10-20

In ihm sei‘s begonnen,
der Monde und Sonnen an blauen Gezeiten des Himmels bewegt.
Du,
Vater, du rate !
Lenke du
und wende !
Herr,
dir in die Hände
sei Anfang und Ende,
sei alles gelegt.
(Eduard Mörike)

***
die obigen beiden Verse einzeln auf sich wirken lassen, versetzen uns wohl gedanklich auch in die Ewigkeit.
so ist es sicherlich auch gedacht.
was für Gefühle bemerkt ihr, wenn die beiden Verse eure Gedanken bewegen dürfen?

Morgen ist ja Buß - und Bettag. Bezogen auf die beiden obigen Verse, ohne den Zusammenhang zu betrachten,
kommen Gedanken des täglichen Lebens im Hier und Jetzt hervor.
Vermutlich dann, wenn jemand schon weiß, wo er die Ewigkeit verbringen wird.
Von daher gilt die Bitte an Gott, unseren Vater und Schöpfer in Jesus jeden Tag:
*** Behüte mich an Leib, Seele und Geist -
von nun an bis in Ewigkeit - ***
*** denn alles hier wo wir mitten in der Welt sind, ist der Vergänglichkeit unterworfen.
Wir sind hier nur Gäste, und wir suchen jeden Tag die bleibende „Statt“ und Stadt bei dir und in dir. ***
Herr Jesus
schenke uns deinen Frieden und Freude an jedem neuen Tag. Amen

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solana

-, Weiblich

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Beiträge: 4164

Re: Christliche Heilung

von solana am 20.11.2018 09:28

Ja, liebe Burgen, das Bild vom Teppich finde ich auch sehr gut.

Und in der letzten Zeit ist mir besonders eine Sache daran klar geworden: Ich versuche oft, alle losen Fadenenden, die da auf der Rückseite lose raushängen, in meiner Hand festzuhalten, um die Kontrolle über das gewebte Muster zu haben ....

Dann sehe ich ein, dass das gar nichts bringen kann und gebe diese Fäden im Gebet bewusst in Gottes Hand ab und vertraue darauf, dass er den Überblick hat und das Muster so hinkriegt, wie es sein soll.

Diese bildliche Vorstellung kann dabei sehr hilfreich sein.

 

Gruss

Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Christliche Heilung

von Burgen am 20.11.2018 09:14

Bei den letzten beiden Einträgen fällt mir erstens ein:

Gott sei Dank - er hält die Fäden in der Hand.

zweitens

man stelle sich einen Riesen großen von Hand gewebten oder auch maschinell geknüpften, gewebten hochwertigen Teppich vor.

Die Vorderseite ist hübsch, flauschig und richtig kuschelig.

Die Rückseite hingegen sieht aus wie das reinste Chaos.

Jedoch derjenige, der diesen überaus guten und wunderschönen Teppich entworfen hat, kann sich auf seinen Plan, den kreativen Schöpfungsplan berufen und erinnern. Und dieses Beispiel auf die Menschheit zu beziehen; Gott wird Stück für Stück, hier und da, beginnen, die Knoten selbst zu lösen, zu entwirren, abzuschneiden, reparieren, in neue Zusammenhänge (Farben) stellen.
Wenn er auf der einen Seite beginnt einzuschreiten, wird die andere Seite, die ja weit entfernt ist, vielleicht aufschreien, sich verwundern usw. sie sieht ja meist nur ihren kleinen Radius, nie hat sie den Überblick über das ganze Teppichfeld.
Auf jeden Fall kommt etwas Neues, Besseres hervor, wenn Gott am Werke ist. Da dürfen wir völlig in der Freude, Geduld, Vertrauen und Zuversicht bleiben.

LG
Burgen

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Cleopatra
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Re: Christliche Heilung

von Cleopatra am 20.11.2018 07:49

Gott ist derjenige, der entscheidet, nicht wir.

Wir kennen Gottes Pläne nicht.

Er lässt mit sich reden. Und wenn es auch in seinen Plan gehört, heilt er Menschen auf übernatürliche Weise (selbst schon mehrmals erlebt).

Aber wir müssen trotzdem immer vor Augen halten: Wir haben nicht Gottes großen Plan vor Augen.
Und er ist derjenige, der die Entscheidung trifft.
Und er hat gesagt, dass alles am Ende zum Guten werden wird.
Und darauf dürfen wir vertrauen.
Lg Cleo

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Cleopatra
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Re: Kaum Trost, Anteilnahme und Zuspruch unter Christen

von Cleopatra am 20.11.2018 07:43

Guten Morgen,

Cleo: Das ist schlimm, wenn ein Mensch den man kannte oder eventuell sogar lieb hatte verstirbt. Wie alt war er denn und an was ist er gestorben? Da stimme ich dir absolut zu, ich finde es wichtig mitzufühlen, für den anderen da zu sein und zu beten.

Oh, es war ein schlimmer Sonntag für mich. Er ist 46 Jahre alt geworden und ist an Krebs gestorben. Ich habe sehr viel geweint am Sonntag, nicht, weil es ihm jetzt im Himmel besser geht, sondern weil ich ein weiteres Wunder erhofft habe und weil nun seine Frau und die drei Kinder sehr leiden, noch dazu die Familie (Brüder, Eltern...).
Wir beten alle auf jeden Fall weiter für diese Familie.
Ich bin schon ein recht sensibler Mensch, Tiere liegen mir besonders am Herzen.

Ich denke, hier hast du denSegen, aber auch die Herausforderung- deine Sensibilität.
Schau- du erwartest Reaktionen, andere nehmen es so nicht wahr.
Genauso wie im Nachbartread. Du erstellst einen Thread über das Thema "Kommen Tiere in den Himmel?".
In Wirklichkeit geht es dir nicht um diese theoretische Frage, sondern darum, dich auszudrücken und ein Mitleid anderer zu bekommen.
Wenn nun ich zB auf diese theoretische Frage reagiere, bist du enttäuscht, weil die Reaktion, die du haben wolltest, ausbleibt.
Das ist eben die Herausforderung, die diese besonderen Menschen haben, die hoch sensibel sind- eben damit umzugehen, dass andere nicht so sensibel sind.
Und das meine ich nicht als Kritik, sondern eben als Hilfe.
Ich war ja nun nicht dabei, in der Whattsappgruppe.
Aber ich kenne das von der Gruppe, meiner Familie.
Stell dir vor- es geht gerade (aktuell) um das Thema Weinhachtsplätzchen.
Wenn ich dann kurz schreibe, dass ich die Nacht schon wieder nicht schlafen konnte wegen Schmerzen, kann es sein, dass in der Gruppe eben weiter über die Plätzchen geredet wird.
Das bedeutet nicht, dass ich den anderen leid tue (stellt sich dann im Telefonat raus), sondern eben, dass das Gespräch gerade so im Gange ist.
Verstehst du, was ich meine?
Wir haben manchmal eine Vorstellung einer Reaktion anderer.
Aber diese Vorstellung wissen die anderen eben nicht.
Eigentlich habe ich geschildert, dass meine Hündin Tumore hat und ich ihr eine Op nicht mehr zumuten möchte usw

Während du hier wohl ein "oh nein, wie schlimm" erwartet hast, kann es eben sein, dass die anderen diesen Satz als eine reine Information gelesen und abgespeichert haben.
Da du aber eine andere Reaktion erwartet hast (was die anderen ja eben nicht wissen), finde ich es schon wichtig, dies auch anzusprechen.
Irgendwas blockiert mich, der Gruppe das mitzuteilen. Gerade bin ich irgendwie noch nicht bereit dazu....

Vermutlich ist es die Angst vor der Reaktion auf deine Kritik.
Aber hey- was sollte da denn mehr kommen als ein "oh, garnicht so verstanden"...?
Und außerdem können die anderen daraus nur lernen, eben in Zukunft mehr darauf zu achten
Lg Cleo

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