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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Pal am 14.09.2018 19:59

Cleo: Ich denke eben, dass diese bestimmten Dinge eben nicht vom heiligen Geist her sind.

Hier ist das KERNPROBLEM!
Denn wenn Dinge, egal was, als von Gott dargestellt werden und in Wirklichkeit sind sie es nicht, was dann?
Dann haben wir es doch, ganz logisch, mit der LÜGE zu tun? Oder nicht? -

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Gott_allein

55, Männlich

  Neuling

Beiträge: 19

Re: Wie kann man anderen Menschen klar machen, dass Jesus der Weg ist?

von Gott_allein am 14.09.2018 18:46

Liebe Anne,
Ok, bald vielleicht doch, wegen meiner neuen Arbeit.
erstmal herzlichen Glückwunsch zu Deiner neuen Arbeit. Arbeit ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Lebens und Du wirst dieses Feld nun wieder ausfüllen
Sag mal, ich meine rauszulesen, dass Du viel und vielleicht auch zu viel willst. Du machst, tust, weisst, bist immer für andere da. Und zurück kommt nichts. Doch wie Cleopatra schrieb, haben wir nicht alle die selbe Aufgabe von Gott bekommen. Mission ja - aber nicht um jeden Preis und Mission heißt nicht unbedingt reden und erzählen. Mission heißt für mich in erster Linie Gottes Liebe und Fülle zum Ausdruck bringen. Die Leute werden schon nachfragen, wenn wir sie von sich aus kommen lassen
Eine meiner Lieblingsbibelstellen ist vom Propheten Maleachi und lautet so:
10 Bringt aber die Zehnten in voller Höhe in mein Vorratshaus, auf dass in meinem Hause Speise sei, und prüft mich hiermit, spricht der HERR Zebaoth, ob ich euch dann nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle.
Unser Gott ist ein praktischer Gott, ein Gott der in unserem Leben sichtbar zur Geltung kommen will. An uns ist es unseren Teil zu erfüllen, dann tut Gott den seinen.
Sei gesegnet

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5494

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Cleopatra am 14.09.2018 18:20

Ich möchte nochmal meine Frage wiederholen:
Was bedeutet für euch der Begrif "Ausschweifung"?

Pal: Also jetzt weiß ich auch nicht mehr, wie du mit deiner Bibel umgehst? Muß ich also, deiner Meinung nach, erst hebräisch oder griechisch können, bevor ich eine deutsche Bibel überhaupt verstehen kann?

Neeeeee ;-D
Aber wenn es um eine ganz genaue Betrachtung geht, muss man natürlich mal in die Übersetzung gucken. Das machst du beim Thema Liebe schließlich auch, du nimmst da die Agape-Liebe in Anspruch, wo es steht, stimmts?
Und zum Glück müssen wir nicht hebräisch oder griechisch lernen, zum Glück haben das schon andere gemacht und wir können notfalls auf diese Übersetzungen zurückkommen.

Pal: ...was braucht es jetzt den Urtext? Verändert der Text in der Ursprache den ganzen Sinn? -

verändert der Text den SInn, wenn man eben Bibelverse dazwischen auslässt, finde ich.
Pal: Nun hoffe ich nicht, das du damit sagst, das nur deine Meinung das Gelbe vom Ei sein kann, weil nur du es 7fach richtig verstehst. Ich hingegen versuche deine Ansicht so weit zu verstehen, aber sie ist halt nicht deckungsgleich mit dem, was ich darin verstehe und eben auch eindeutig erlebt habe. -

Nur, was machst du denn mit den Übersetzungen, die pausenclown und Leah genannt haben?
Das sind doch keine Meinungen, sondern eben Übersetzungen des Urtextes.

Pal: Oh, nun kommt wieder das ERLEBEN, was es buchstabengetreu gar nicht geben darf... uffs...

Da haben wir wiedermal ein großes Missverständnis und ich habe das Gefühl, dass du langsam Emotional wirst, kann das sein?
Wo wurde gesagt, dass es ein Erleben nicht geben darf?

Leah: Da steht nichts von Gebabbel, aber schon rein gar nichts. Lediglich die SPÖTTER gegen Gott!!!!!! redeten davon, dass da jemand betrunken wäre....

Pal: Und kann mal nur hoffen, um deshalb von dir nicht auf eine Stufe mit den "teuflischen Spötter" gestellt zu werden!

Wie kommst du denn jetzt darauf?
Das zeigt mir, dass du langsam sehr emotional wirst.
Auch Aussagen wie
Ja, nun ist die Frage ob ich / ihr das, was an Zungen / Geräuschen - egal wie, - ob ich / ihr das bewerten wollt als... ...wie der liebe, gute Hl.Geist es den Personen gibt, oder wie der böse, schlimme Teufel es den entsprechenden Personen gibt

Niemand hat gesagt "also der, der das jetzt so sieht, der ist bessen vom Teufel" oder so.
Nehme bitte von solchen Gedanken Abstand.

Ich möchte noch etwas zum Thema "Geist betrüben" sagen:
Ich finde es gerade nicht auf die Schnelle, aber sinngemäß habe ich einen Beitrag hier so verstanden, dass wenn wir den heiligen Geist eben quasi eingrenzen, wir ihn damit nicht betrüben sollen.
Ich zitiere den Vers aber mal aus dem Zusammenhang, denn in der Folge wird sofort beschrieben, wie der heilige Geist betrübt wird:

Epheser 4, 29 Kein faules Wort komme aus eurem Mund, sondern nur eins, das gut ist zur notwendigen Erbauung, damit es den Hörenden Gnade gebe!
30 Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid auf den Tag der Erlösung hin!
31 Alle Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung sei von euch weggetan, samt aller Bosheit!
32 Seid aber zueinander gütig, mitleidig, und vergebt einander, so wie auch Gott in Christus euch vergeben hat!

Ich weiß, dass der heilige Geist quasi tut, was er will.
Er lässt sich nicht begrenzen.
Er ist sehr fähig.

Und das hinterfrage ich auch nicht. Ich denke eben, dass diese bestimmten Dinge eben nicht vom heiligen Geist her sind. Das ist ein Unterschied. Denn die Begründungen habe ich ja schon gegannt und vor allem die Definition der Worte im Urtext fand ich dabei sehr helfend.
Aber wenn ich sage "diese eine Sache" bedeutet es nicht "ganz viel". Das möchte ich gerne noch loswerden, bevor Unklarheiten entstehen und damit es auch nicht so dargestellt wird.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.09.2018 18:21.

Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Pal am 14.09.2018 15:16

Solana: Es ist kein "muss" für alle, es ist aber auch kein "Irrweg".

Genau das versuche ich auch so zu vermitteln!
So möge jeder für sich persönlich den "gesunden, gehbaren Mittelweg" finden! - Im Zentrum immer Jesus-fokusiert!

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Poola
Gelöschter Benutzer

Re: Fürbitte~ wer möchte für andere mitbeten

von Poola am 14.09.2018 14:39

Lieber Gott,
entscheidungen müssen immer wieder mal getroffen werden,
hilf bitte, das das entscheiden nicht so schwer fällt,
das, die jenigen die entscheidungen treffen, treffen müssen,
das sie das zum wohle der menschen machen, tun,

auch im kleinen müssen, stehen wir oft vor entscheidungen,
lass es mit dir im einklang sein.
danke,

Amen.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Burgen am 14.09.2018 14:35

Ja, es hat wohl auch ein bisschen den Anschein von „Stolz“. Stolze kann auch eine gewisse Art von Unbeugsamkeit hervorrufen. Dabei muss es sich nicht unbedingt um Überheblichkeit handeln.

Der Geist weht wann und wo er will. Heißt auch, er kann sich in oder durch Materie bemerkbar machen. Ja, er kann sogar im Herzen oder durch einen Esel sprechen. Manch ein Mensch hat gehört, dass sein Name gerufen wurde, obgleich niemand weit und breit zu sehen war. Und weil er auf den Ruf seines Namens gehört hat, sich vielleicht umgedreht hat anstatt weitergelaufen, ist er vor einem Unfall mit Todesfolge gerettet worden.

Wieviel mehr Schönheit liegt nun darin, Gott die Ehre und Anbetung zu geben, die IHM gebührt, auch in einer melodischen Buchstabenfolge die der nebenstehende Beter nicht entschlüsseln kann. Weil nur Gott persönlich der Empfänger dieser besonderen Anbetung und Lobpreises ist.
Was ist denn wohl schlimm daran, dass unser Kontrollsüchtiges Gehirn, gleich Verstand umgangen worden ist. ?
Der preisende und lobende Mensch braucht sich nicht in Kontrolle zu verlieren. Und womöglich vor Gott auch noch Bedauern darüber äußern, dass er fruchtloser ist und nicht weiß, was er gerade Gott gesungen oder gesprochen hat.

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von solana am 14.09.2018 14:14

Ich frage mich, wozu es dann noch Ausleger braucht, wenn die Sprache, die der Heilige Geist gibt, immer  von jedem in seiner eigenen Mundart verstanden wird: "ein jeder in unserer eigenen Mundart, in der wir geboren sind: 9 Parther und Meder und Elamiter und die Bewohner von Mesopotamien und von Judäa und Kappadozien, Pontus und Asien5 10 und Phrygien und Pamphylien, Ägypten und den Gegenden von Libyen gegen Kyrene hin und die hier weilenden Römer, sowohl Juden als auch Proselyten6, 11 Kreter und Araber"

Ich kann mir das nur so erklären,  dass dies so beim Pfingstwunder so war und auch immer wieder mal und auch heute noch so sein kann.

Wenn  Paulus aber davon spricht, dass ein Auslegger nötig ist, weil kein einziger in der ganzen Versammlung und noch nicht mal der Sprechende selbst es versteht, ist das hier offensichtlich nicht dasselbe.
Denn das an Pfingsten Gesagte verstanden doch alle "Unkundigen", die dazu kamen".
Während es vom Zungengebet im Korintherbrief heisst: 1. Kor 14, 23 Wenn nun die ganze Gemeinde an einem Ort zusammenkäme und alle redeten in Zungen, es kämen aber Unkundige oder Ungläubige hinein, würden sie nicht sagen, ihr seid von Sinnen?
und:
2 Denn wer in Zungen redet, der redet nicht zu Menschen, sondern zu Gott; denn niemand versteht ihn: im Geist redet er Geheimnisse.

Und Paulus sagt in diesem Kapitel auch von sich selbst, dass er so betet und so beten will:
14 Denn wenn ich in Zungen bete, so betet mein Geist; aber mein Verstand bleibt ohne Frucht. 15 Wie soll es aber sein? Ich will beten mit dem Geist und will auch beten mit dem Verstand;

Dh jedes hat seinen Ort und hat seine Zeit und hat seine Berechtigung.

Es ist kein "muss" für alle, es ist aber auch kein "Irrweg"  - wie es gerne aus der Sicht derer, die dafür zu "nüchtern" und eher verstandorientiert sind, abgewertet wird.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Pal am 14.09.2018 13:47

...wie der Geist ihnen gab auszusprechen"

Ja, nun ist die Frage ob ich / ihr das, was an Zungen / Geräuschen - egal wie, - ob ich / ihr das bewerten wollt als...
...wie der liebe, gute Hl.Geist es den Personen gibt, oder wie der böse, schlimme Teufel es den entsprechenden Personen gibt
Das ist dann die tieferliegende Kern-Entscheidung oder auch "Kernspaltung"...

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Anne

67, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 69

Re: Wie geht es euch nach großen charismatischen Gottesdienst-Events?

von Anne am 14.09.2018 13:44

Hallo Gaby,

zu erst einmal willkommen im Forum.  

Zu 100 % weiß ich nicht, was du mit den charismatischen Gottesdiensten meinst, aber zu 90 % kann ich es mir irgend wie vorstellen. Ich glaube, dass ich das noch nicht erlebt habe, bin mir aber nicht sicher. Als ich wiedergeborene Christin wurde, habe ich verschiedene Gemeinden ausprobiert. Mit wurde gesagt, ich müßte darauf achten, das alles biblisch ist. Am Anfang ist man sich da aber doch sehr unsicher.

Ich war auch ein paar mal in einer Gemeinde (Gast), die war/ist sehr groß, und in meinen Augen zwar biblisch, aber mir einfach zu modern gestaltet. Hier weiß ich nicht, ob sie auch unter charismatisch laufen. Aber da ich nur ein paar mal dort war, hatte es keine (negativen) Auswirkungen auf mich.

Von daher kann ich dir leider nicht wirklich bei deiner Frage weiter helfen.


Lukas 16,20-31
Offenbarung 21,4

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pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von pausenclown am 14.09.2018 13:00

Markus 16,17:
"Die Zeichen aber, die folgen werden denen, die da glauben, sind diese: In meinem Namen werden sie böse Geister austreiben,
in neuen Zungen reden..."

 

In neuen Zungen... griechisch wird für neu:
A. Kainos oder
B. Neos
verwendet.

Hier gebraucht der Schreiber Kainos und was neu nicht als neuartige, neue oder eine nicht vorhandene Sprache meint, das wär
neos, sondern kainos meine für den Sprecher eine neue Sprach, die er nicht gesprochen, erlernt hat.

Apostelgeschichte 2,6-11
>Kurzer Einschub. An Pfingsten gedenken die Juden die Gestzgebung, die Torah. Nach jüdischer Überlieferung hat Gott diese Torah in allen damaligen Sprachen oder in allen Sprachen vom Berg verkündet<

"Als aber dieses Geräusch4 entstand, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt, weil jeder Einzelne sie in seiner eigenen Mundart reden hörte. 7 Sie entsetzten sich aber alle und wunderten sich und sagten: Siehe, sind nicht alle diese, die da reden, Galiläer? 8 Und wie hören wir sie, ein jeder in unserer eigenen Mundart, in der wir geboren sind: 9 Parther und Meder und Elamiter und die Bewohner von Mesopotamien und von Judäa und Kappadozien, Pontus und Asien5 10 und Phrygien und Pamphylien, Ägypten und den Gegenden von Libyen gegen Kyrene hin und die hier weilenden Römer, sowohl Juden als auch Proselyten6, 11 Kreter und Araber - wie hören wir sie von den großen Taten Gottes in unseren Sprachen reden?"

Mundart: gr. Dialektos, daher kommt unser Wort Dialekt her.

Apostelgeschichte 2,4:
"Und sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt und fingen an in anderen Sprachen3 zu reden, wie der Geist ihnen gab auszusprechen Auszuprechen"

gr. Apophthengomai, dass bedeutet in Verbindung mit Mundart, eine Sprache die ,mit Koma, Punkt ,Grammatik, klangliche Aspekte der Sprache wiedergibt.
Diese ist weit weg von einem Lallen, oder Brabbeln usw.
1 Korinther 14,14: (Ohne den ganzen Kontext aus Kapitel 14, ohne mein so geschätztes AT ohne nix.)
"...so betet mein Geist, aber mein Verstand ist fruchtleer."

Verstand gr. Nous oder Mou, aber die Bedeutung geht weiter: Sinn, Bedeutung, Ausagekraft, Redesinn. Jetzt kann jeder für sich 1 Korinther
14,14, das Wort Sinn, Verstand, Aussagekraft, Bedeutung, Redsinn einfügen wie er will. Doch im ganzen Kontext und was sonst noch darüber geschrieben wurde in der Bibel, machen die Wörter Bedeutung, Aussagekraft, Redesinn usw. am meisten die Sache Rund.

Pausenclown

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