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Cleopatra
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40, Weiblich

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Beiträge: 5495

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Cleopatra am 11.09.2018 10:13

Liebe Cleo, ich denke mir, du wirst bei diesem Thema immer auf der Stelle treten. Du hast nun so viele negative Beispiele in dir. Du bist überzeugt von der unbiblischen Machart vieler Dinge. Das alles beeinflußt dich, - und das ist ganz logisch. Aber es macht dich voreingenommen und abweisend. - auch logisch.

Lieber Pal,
ich versteh, was du meinst.
Aber es betont ja auch wieder das Thema Erfahrungen.
Natürlich habe ich diese extremen Videos gesehen und noch nichts "harmlosereres".
Dass dies auch etwas beeinflusst, kann ich auch nachvollziehen.
Allerdings hören sich deine Worte so an, als sei ich quasi ein hoffnungsloser Fall wegen schlechter Erfahrungen.
Ich hoffe, dass alle trotzdem lesen können, dass ich mich eben nicht von diesen Erfahrnugen beeinflussen lasse, sondern eben biblisch hinterfrage.
Ich bringe doch biblische Argumente.
Und wenn du zB im Video 2 sagst, das Schunkeln und so sei richtig, weil die Jünger damals bestimmt geschunkelt haben, sonst hätte man nicht gesagt, dass die Jünger betrunken waren, dann habe ich dir eben gezeigt, dass du es falsch wiedergegeben hast bzw etwas hineininterpretiert und daher falsch geschlussfolgert hast (Leah hat es auch nochmal zitiert).
Dann kann doch nicht als Reaktion kommen "ach Cleo, du hast es halt noch nicht erlebt, sonst würdest du anders denken."
Cleo: Sie haben sogar das Evangelium weitererzählt- dafür muss man ja eben klar beim Verstand sein.

Pal: Ich weiß nicht wie klar man beim Verstand sein muß, wenn man in einer Sprache spricht, die man selbst gar nicht kennt? -

Wie Leah zitiert hat:
"Wir hören sie in unsern Sprachen die großen Taten Gottes verkünden......."
Das hört sich für mich schon so an, als würden sie verstehen, was sie sagen.
Und es sind eben keine Laute, sondern klare Begebenheiten. Sie geben Zeugnis.
Wo steht, dass derjenige, der es ausspricht, in dem Moment nicht versteht, was er sagt?
(Und bitte hier um Verse im richtigen Zusammenhang.)
Die andere ist das "Gebrabbel" - nicht negativ gemeint - wovon Paulus im Korintherbrief deutliche Beschreibungen gibt, das der Verstand dabei fruchtlos bleibt etc...

Wo spricht Paulus davon?
chestnut: Ich habe aber auch schon eine total beeindruckende Herzlichkeit in einer Pfingstgemeinde erlebt, die wirklich von Herzen kam und keineswegs künstlich oder aufgesetzt war. Ich wusste gar nichts von der Ausrichtung der Gemeinde, als mich eine Bekannte zu ihrem Gemeindefest einlud. Sie war immer strahlend und freundlich. Und das Gemeinefest war einfach nur schön. Es gab nichts, was irgendwie aus dem Rahmen fiel.

Das finde ich wichtig, zu betonen.
Wir schreiben hier ja nicht von bestimmten Ausrichtungen, sondern eben über bestimmte Themen.
Ich weiß, ich hatte Pal gefragt, ob er in eine Pfingstgemeinde geht (oh, ich hatte glaube ich bei dem vielen Schreiben noch keine ANtwort darüber erhalten), aber da ging es mir mehr um das Verständnis im SOnne von "dann verstehe ich eher, wieso Pal das so sieht".
Burgen: So wie Solana es erlebt hat im Ausland, so erlebe und erlebte ich es auch. Und darin liegt überhaupt nichts was als verwerflich zu betrachten ist.

Und genau deshalb eben finde ich es wichtig, Erlebtes (ob nun gefühlt positiv oder negativ erfahren) biblisch zu hinterfragen.
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Von Gott kommt die Not im Leben der Menschen?

von Burgen am 11.09.2018 10:10

Hallo Jonas,

deine Beiträge oben tun mir Gottes Allmacht noch weiter aufschließen als es seit seinem Schöpfungsgeschehen der ersten Worte in der Schrift schon tun.

Es ist dieses ungreifbare, was wir eben nicht begreifen können, jedoch später die Worte gegenüber Abraham ausdrücken und zurechtrücken:
Abraham ist die Gerechtigkeit in Gott durch Jesus, der damals noch nicht Mensch geworden war.

Gruß
Burgen

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Burgen am 11.09.2018 09:59

So wie Solana es erlebt hat im Ausland, so erlebe und erlebte ich es auch. Und darin liegt überhaupt nichts was als verwerflich zu betrachten ist.

Vergleichbar ist dieses Gebet, diese Art der Anbetung mit zB wie als Kind erlebt:

Meine Oma sprach mit mir Hochdeutsch und im gleichen Atemzug mit der Nachbarin Plattdeutsch.

:::
Diese „Art“ Anbetung, in der die von Gott gegebenen Worte für die Zunge entzieht sich unserer menschlichen Kontrolle.
Und das ist das, was die Menschen ablehnen. Diese „fruchtlose“ Art nicht kontrollieren zu können.
Jedoch Gott freut sich und er beschenkt mit Freude, nimmt dieses gerne an.

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Pal am 11.09.2018 09:49

Leah: ...dass man dieses "mit sich selbst sein" in der Versammlung nicht tun soll.

Da stimme ich mit dir überein, dies sollte im "stillen Gebetskämmerlein" allein geübt werden.

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Moderne Verführung - Evangelium light?

von solana am 11.09.2018 09:39

Nein, Leah, so kann ich es nicht sehen.
So formuliert wird der Glaube auf die Stufe eines "Werkes" erhoben, mit dem der Mensch sich selbst erlöst.

Gott erlöst durch seine Liebe aus Gnade.
Und zieht uns damit zu sich, wenn wir uns von dieser Liebe überzeugen lassen und uns darauf einlassen.
Das ist eine Antwort im Glauben, ja.
Eine Antwort auf Gottes Liebe. Und dieser Glaube ist ein vertrauendes Sich-Einlassen auf Gott, kindlich und liebend, getrieben vom Heiligen Geist, der in uns ruft: "Abba, lieber Vater!"
Keine intellektuelle Leistung.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Jonas

54, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 328

Re: Von Gott kommt die Not im Leben der Menschen?

von Jonas am 11.09.2018 09:31

Wo habe ich deine Aussage verdreht?

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Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Von Gott kommt die Not im Leben der Menschen?

von Leah am 11.09.2018 09:29

Hallo Jonas,

Du verdrehst meine Aussagen.  Warum? Um Deinen Nichts-Gott zu präsentieren?

Leah

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.09.2018 09:30.

Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Moderne Verführung - Evangelium light?

von Leah am 11.09.2018 09:28

Hallo Solana,

Das Problem ist, dass es falsch ist, Gott aus Angst vor der Hölle nachzufolgen und falsch, es deshalb zu tun, weil er liebt. Richtig ist es, Gott zu glauben, was er sagt. Das ist rettender Glaube und so ergibt sich das Problem von alleine.

Deshalb können wir nur als Werkzeuge zu dem Werk Gottes beitragen, einen Sünder zu überführen. Der Herr selbst, und nur er, ist der Anfänger uns Vollender des Glaubens, der rettet.

Willhelm Busch hat einmal in einer Predigt gesagt (sinngemäß), wer noch nicht von Gott überführt wurde, welch ein elender und verlorener Sünder er ist, der kann gehen, denn das, was ich jetzt sage, ist nicht für ihn. Das würde man sich heute, etwas mehr als  50 Jahre später, nicht mehr trauen.

Leah

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Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Leah am 11.09.2018 09:23

Hallo Pal,

ich kenne die Verse, die darüber reden, dass man sich mit Zungenrede selbst erbaut, wenn sie von den anderen nicht verstanden wird. Da Paulus im Kontext aber ermahnt, dass man dafür sorgen soll, dass sie verstanden wird, indem einer nach dem anderen redet und immer einer auslegt, ist das eher so gemeint, dass man dieses "mit sich selbst sein" in der Versammlung nicht tun soll. Hier soll ja einer dem anderen mit seinen Gaben dienen.

Leah

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Moderne Verführung - Evangelium light?

von solana am 11.09.2018 09:23

Ja, die Hölle ganz unter den Tisch fallen zu lassen, weil sie nicht mehr "zeitgemäss" ist, ist dann das andere Extrem.

Das Wichtigste, finde ich, ist aber, dass im Zentrum der Verkündigung die frohe Botschaft des Evangeliums von der Liebe Gottes steht. Und dass Menschen sich von dieser Liebe überzeugen und überwältigen lassen und "freiwillig", in antwortender Liebe und von Herzen, mit Freude und Dankbarkeit ihm nachfolgen.
Nicht getrieben von Angst mit der Motivation, ja die Hölle zu vermeiden ....

Tod und Verdammnis sind nun mal die Kehrseite von einem Leben in Fülle und Segen und Herrlichkeit.

Aber nicht die Angst vor der Kehrseite sollte der Antrieb sein, denn der wird nie in Liebe münden.
Gott lässt uns doch die freie Entscheidung für oder gegen ihn, weil er unsere Liebe will, dass wir gerne und mit Freude seine Gemeinschaft suchen, ihm vertrauen und uns ganz rückhaltlos auf ihn einlassen, ohne Angst vor Strafe - von der es im 1. Johannesbrief heisst, dass sie nicht in der Liebe ist.
Man kann Menschen nicht mit Angst und Liebe gleichzeitig zu Gott führen wollen - entweder oder.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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