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Re: Wird Jesus Glauben finden?
von Pal am 25.09.2018 09:36Ohne Glauben, kein LEBEN!
Um welchen Glauben ging es hier? Welcher Glaube machte hier einen von Mutterleibe an Lahmen völlig gesund, mitsamt nötigem Muskelaufbau, von Muskeln die noch nie tätig gewesen waren (!) etc...
Der Junge wurde tatsächlich, durch ein übermenschliches Glaubenswunder geheilt. Wer war die Ursache?
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Wird Jesus Glauben finden?
von nennmichdu am 25.09.2018 09:31Lot: Am Tor sitzen ---
da erinnern wir uns mal ans Buch Esther und denken an Mordechai und seine Aufgaben als Torhüter ...
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Wird Jesus Glauben finden?
von nennmichdu am 25.09.2018 09:30Hallo Cleo,
bitte nicht alles in einen Topf werfen. Du schreibst:
Ich glaube, Lot ist ein großes Beispiel von Gnade.
Denn er war schon ziemlich "weltlich".
Er sah danach, was seinem Volk gut tat (entschied sich bei der Trennung für das gute Land), saß am Tor, empfohl sogar seine eigenen Tochter...)
Aber Abraham hatte um Gnade gebeten, und Gott war so soverän, ihm diese zu gewähren.
Es fäng an, das Abraham auf den Ruf Gottes hin sein Vaterhaus verlässt und Lot (sein Neffe) mit ihm kommt. Lot - übrigens ist hier unser deutsches Wort --das Lot --ausloten --- usw. abgeleitet.... Ein Lot - ein Gewicht an einer Schnur - fällt in der Regel senkrecht runter auf die Erde. Befindet sich also im Rechten Winkel - zur Erde. Diese Schnur als Gerade in Bezug auf eine Angenommen Gerade (die Erde).
Abrahams Trennung von Lot, bzw. Lots Entscheidung, im Streit der Hirten bei sich vergrößernden Herden um immer knapper werdenen gemeinsamen Ressourcen wird nun oft so ausgelegt, das Lot sich entscheidet, sich einfach der Welt - den Menschen in Sodom und Gomorah - anzuschließen. Als ob er hier eine Liebe zur Welt hätte - was in seinem Auftreten in Sodom und Gomorah aber deutlich verneint wird. Er hält sich von dem Treiben dort bedeckt. Schützt die beiden fremden Männer (Engel) die Lot hier herausholen wollen.
Abraham lässt Lot den Vortritt sich zu entscheiden - gehts du nach links - geh ich nach rechts -- und umgekehrt...
Damit entschärft er den Konflikt und Lot suchst sich jetzt die besten Weidengründe aus. Nur natürlich und hier ist nichts schlimmes dran auszusetzen. Und diese Weidengründe liegen dann halt dort in Umgebung, wo er am Schluss gelandet ist. In Sodom und Gomarah.
Als Gott dem Abraham sagt, das er diese Stätte wegen ihrer zunehmenden Sünden partiell auslöschen will, bittet Abraham hier um Verschonung in dem Gedanken, das hier vielleicht auch Unschuldige ums Leben kommen könnten.
Wenn nur 100 -wenn nur 50 -- wenn nur 10 Gerechte sich dort finden sollten.
Es gibt eine Parrallelstelle im Neuen Testament -- neben der Stelle von Elia... den sie fangen wollten und der dreimal erlebte, wie Feuer vom Himmel eine ganze Abteilung von Soldaten vernichtete --
und da fragen die Jünger Jesu - sollen wir um Feuer vom Himmel bitten... um das alles auszuradieren? NEIN! Das wollte Jesus nicht. Zuvor werden die Seinen eingesammelt und herausgeholt.
So wie bei Lot. Der als einziger (uns seine Familie wird hier hinzugezählt ersteinmal - wie auch bei einem gläubigen Ehepartner Gott die ganze Ehe als heilig betrachtet..) als gerecht empfunden wurde und herausgeholt dann wurde.
Den Rest der Geschichte kennen wir.
Seine zwar verlobten aber noch jungfräulichen Töchtern den Männer der Stadt zu geben, war in seinen Augen ein geringeres "Übel" als zwei Gäste (zwei Männern) den Männern auf der Straße auszuliefern.
Re: Wird Jesus Glauben finden?
von solana am 25.09.2018 09:20Hallo Pal
Vielleicht wäre es gut, in diesem Zusammenhang zu überlegen, was Glaube eigentlich alles beeinhaltet.
Das ist ja nicht nur ein "fur wahr halten".
Manche Menschen sagen von sich selbst, dass sie an Gott glauben - aber wenn man genauer nachfragt, dann bedeutet das für sie: Glauben, dass es einen Gott gibt. Punkt.
So nach dem Motto: Er kann froh sein, dass ich überhaupt glaube, dass er existiert, sehr viele Menschen tun das nicht!
Aber so ein Glaube ist ja nicht das, worum es in der Bibel geht, worauf die Verkündigung abzielt.
Zu glauben, dass es Gott gibt ist der Anfang des Weges, die Voraussetzung dafür, sich auf ihn einzulassen und des Leben in seiner Hand zu leben, im Vertrauen auf ihn. Nicht schon das Ziel .....
Mir ging dieser Gedanke neulich durch den Kopf: Was bedeutet das eigentlich, aus dem Glauben leben? Was ist das Wichtigste daran?
Es gibt viele Christen, denen es das Wichtigste ist, alles ganz genau richtig verstanden zu haben und ja in keinem Punkt unsicher sein oder gar etwas falsch "glauben". Also irgendwie rein verstandesmässig. Und messen das Christsein bei sich selbst und anderen daran, wie weit sie in der Erkenntnis fortgeschritten sind und sehen "geistliches Wachstum" eigentlich nur darauf hin.
Für andere ist es das Wichtigste, dass der Glaube stark und unbeirrt ist, ja nie Zweifel oder Unsicherheit auftreten ... Das wäre ein Zeichen von Unglauben und so etwas darf man ja nicht in sich aufkeimen lassen ....
Andere sehen Mission im Vordergrund, sehen das "Frucht bringen", von dem im NT so oft gesprochen wird, auf das Gewinnen neuer Nachfolger beschränkt, auf die Erfolge darin.
Ich musste an die Aussage des Paulus denken: Nicht dass ich anderen predige und selbst verwerflich werde ....
Man kann nicht "Arbeit für Gott" als Ersatz für den eigenen Glauben nehmen ....
Aber was ist dann Glaube eigentlich wirklich, was steht im Vordergrund und was erwächst daraus, was gehört unabdingbar dazu?
Und dann gibt es auch noch einige Bibelstellen, in denen es heisst, dass Gott den Glauben schenkt, "austeilt in unterschiedlichem Mass".
Was tun wir also dazu?
Nur so als Gedankenanregung .....
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Wird Jesus Glauben finden?
von Cleopatra am 25.09.2018 09:00Nein, das habe ich nicht gesagt

Es ist nie verkehrt, sich selbst zu prüfen, da hast du mich total falsch verstanden.
Lieber Pal, jetzt übertreibst du aber, hm?
Und wenn ich schreibe "diesen Vers aus dem Kontext" dann meine ich nicht "die komplette Bibel"
Stimmt, das kannst du und ich finde es wie gesagt immer gut, wenn man sich selbst hinterfragt.
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
ELISABETHA
Gelöschter Benutzer
Re: Gemeinsamkeit im Alltag
von ELISABETHA am 25.09.2018 08:56Guten Morgen hier im Forum
Das Wetter ist wie im April.Gestern bin ich Nass Geregnet,Habe
Bücher weggebracht.Nächste Woche holle ich mir dann neue.
Meine Schwester hat eine neue Küche ,da soll ich ihr Morgen helfen.
Wünsche euch einen schönen Dienstag.Gotes Segen ,eine schöne Zeit
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslosung (1) wir sind geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken Eph 2,10
von Burgen am 25.09.2018 08:34Der HERR sprach zu Jakob:
Ich will dich nicht verlassen, bis ich alles tue, was ich dir zugesagt habe. 1.Mose 28,15
Durch den Glauben segnete Jakob, als er starb, die beiden Söhne Josefs. Hebräer 11,21
Jakobus 1,1-6(7-11)12-13
Galater 1,6-10
Selig, ja selig ist der zu nennen, des Hilfe der Gott Jakobs ist, welcher vom Glauben sich nicht lässt trennen und hofft getrost auf Jesus Christ.
Wer diesen Herrn zum Beistand hat, findet am besten Rat und Tat. Halleluja, Halleluja.
(Johann Daniel Herrnschmidt)
::: *** :::
In einem andern Thread wird darauf hingewiesen, die Bibeltexte und die Fragen des Lebens jeweils im Zusammenhang des Textes zu betrachten. Das sollten wir grundsätzlich tun. Sogar mit Lexikon und Wörterbuch neben liegend.
Hier, die Losung und der Lehrtext ergänzen sich hervorragend, dies zu überprüfen für das eigene Leben.
Allerdings, möchte man die beiden Sätze nicht einfach so übernehmen wie sie da stehen, darf man getrost nachschlagen.
Denn wir sind per se nicht Jakob und nicht jeder von uns hat zwei Söhne.
All dies im Zusammenhang betrachtet, ist der Schrift zu ersehen, dass Jakob, seine beiden Enkelsöhne, Ephraim und Manasse, besonders sind.
So sprechen die Losung und der Lehrtext also einmal tröstlich uns heute an. Wir dürfen gewiss sein, dass Gott uns diesen Tag nicht verlassen wird, da er uns seinen Segen gegeben hat und wir diesen Segen vertrauensvollund voller Hoffnung an diesem Tag empfangen sollen.
Die Frage stellt sich vielleicht, w i e kann so diese doppelte Zusage in der Hoffnung für mich durchtragend sein?
Der Liedvers gibt weiterhin darüber Aufschluss. Nämlich erstmal sich trösten lassen, der Heilige Geist ist es, der segnet. Und dann bei allem, sogar auf dem Weg zur Straßenbahn und zur Garage schon, mich nicht von Unbill ablenken und verführen lassen. Also diesen Tag nicht sich trennen lassen. Auch im Büro immer mal wieder kurz Aufsehen zu IHM, der uns gerne hilft. Er will uns helfen den Tag mit ihm zusammen durchleben.
Diesen Frieden und die Hoffnung
wünsche ich heute jedem Leser hier.
LG
Burgen
Re: Wird Jesus Glauben finden?
von Pal am 25.09.2018 07:49
Re: Gemeinsamkeit im Alltag
von Cleopatra am 25.09.2018 07:24Vielleicht kann dir ja Burgen einen Tip geben wegen der Hühner?
Heftig, dass die so gut und schön legen, sogar oft mit zwei Dottern.
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Wird Jesus Glauben finden?
von Cleopatra am 25.09.2018 06:51Lieber Pal,
Aber in dem Abschnitt geht es um unsere Hoffnung, die Wiederholung von Bitten.
Hierzu möchte ich noch etwas schreiben:
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder


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