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Re: Wird Jesus Glauben finden?
von Cleopatra am 25.09.2018 06:42Ich glaube, Lot ist ein großes Beispiel von Gnade.
Aber Abraham hatte um Gnade gebeten, und Gott war so soverän, ihm diese zu gewähren.
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Wird Jesus Glauben finden?
von Burgen am 24.09.2018 22:53Wir wissen ja, dass der Mensch heute nicht viel anders ist als damals. Die Schrift malt uns das immer wieder vor Augen.
Und so wird es bei Ankunft Jesus nicht viel anders sein, als damals.
Und damals meint schon die allererste Verfolgung, nämlich die Söhne, potentielle Väter, umzubringen.
Vielleicht sind heute die Ursachen etwas undurchsichtiger.
Und da, wo kein Glaube ist, wird auch niemand errettet, wird auch niemand heil und erlöst.
Nur wenn Jesus da ist, wird er eben der gerechte Herrscher sein.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag
von Burgen am 24.09.2018 22:37Vielleicht braucht es das, das der Heilige Geist uns den inneren buchstäblichen Zerbruch zeigt?
Dabei denke ich tatsächlich an zB zerschmetterten Teller, der zu Boden gefallen war, und jemand die einzelnen Teile dann anschließend wieder zusammensetzte. Unsere Seele kann genau so aussehen. Die Frage ist dann, wie damit umzugehen ist.
Die Seele soll ja nicht zerbrochen bleiben. Sie soll auch nicht mit einer Folie überzogen werden. Und damit in gewisser Weise unangreifbar.
In einem Buch war zu lesen, dass es multiple Persönlichkeiten gibt. Also in einer einzigen Person. Sie sind unterschiedlich alt und habenunterschiedliche Begabungen sowie Interessen. Das ist also bekannt. Und in diesem Buch, in dem es um Heilung geht, wird gesagt, dass, unabhängig von einer Therapie, einer Traumatherapie, jede einzelne Persönlichkeit in einem Menschen, durch und von Jesus gerettet werden „muss“.
Einmal geht es darum, heil zu werden. Und dann geht es darum, die Persönlichkeiten zu vereinigen.
Vielleicht bleiben zwei oder drei Persönlichkeiten nach. Jedoch wenn sie gelernt haben, miteinander zu kommunizieren, sich zu erkennen und anzunehmen, bekommt die ganze Person Heilung, Vergebung und wird in der Lage sein, selber zu vergeben. Vergebung bewirkt auch Heilung, ganzheitliche Heilung.
Der Mensch wirkt dann auch für andere heil, ganz. Und er lernt sich voll und ganz anzunehmen.
Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag
von solana am 24.09.2018 22:30Ja, Chestnut, Dankbarkeit ist ein ganz wichtiger Punkt. Und es steht ja auch in dem zitierten Vers mit der Aufforderung zum Fröhlichsein zusammen: 1Thess 5,16 Seid allezeit fröhlich, 17 betet ohne Unterlass,
18 seid dankbar in allen Dingen.
Dankbarkeit verändert die Einstellung.
Wenn man etwas mit Dankbarkeit empfängt, fühlt man sich völlig anders, als wenn man sich etwas nimmt, weil man meint, dass es einem zusteht oder wenn man sich etwas kauft, weil man es sich leisten kann usw.
Dankbares Empfangen bedeutet auch: ich vertraue Gott, dass er mir das Beste für mich gibt, dass er mir nichts Gutes vorenthalten wird, das gut für mich ist. Und wenn er etwas anderes gibt als gewünscht, dann muss das wohl besser für mich sein ....
Dankbar empfangen kann ich in manchen Situationen nur dann, wenn ich Gott mehr verrtaue als meiner Einschätzung.
Also beinhaltet die Aufforderung zur Freude "allezeit und allewege" auch eine Aufforderung zum Vertrauen auf Gott, auf seine Liebe und das er in jedem Fall das Beste für mich will und mir alles zum Besten dienen lässt. Sonst wäre das gar nicht möglich
Danksagung verändert viel, in einem Vers spricht Paulus davon, dass sie "heiligt":
1Tim 4,4 Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird;5 denn es wird geheiligt durch das Wort Gottes und Gebet.
Wenn wir mit Danksagung empfangen, nehmen wir nicht nur etwas in Empfang, wir werden beschenkt und gesegnet und erfahren in dem Geschenk Gottes Liebe. Wie sollte das keine Freude hervorrufen?
Ein anderer Punkt wurde oben schon angesprochen, mit dem Frieden, der die Voraussetzung für die Freude ist und der durch Sünde oder fehlendes Vertrauen gestört sein kann .... auch hier wieder Vertrauen ....
Und beides, Frieden und Freude, werden durch Unzufriedenheit verhindert.
"Murren" ist eine schlimmere Sünde, als uns oft bewusst ist (1Kor 10,10 Murrt auch nicht, wie etliche von ihnen murrten und wurden umgebracht durch den Verderber.11 Dies widerfuhr ihnen als ein Vorbild. Es ist aber geschrieben uns zur Warnung, auf die das Ende der Zeiten gekommen ist.)
Murren beinhaltet Undankbarkeit und fehlendes Vertrauen, gibt Gott nicht die Ehre, verweigert sie ihm und setzt die eigene Einschätzung über Gottes Geschenk, zweifelt an seiner Liebe ....
Und beides Frieden und Freude stehen ganz weit vorn in der Aufzählung der "Frucht des Geistes" (Gal 5,22).
Also beinhaltet die Aufforderung des Paulus: Gal 5,16 Ich sage aber: Wandelt im Geist, (und anderen Stellen) auch: Freuet euch und habt Frieden - durch den Heiligen Geist.
Und wenn dieser Friede und die Freude nicht da sind und stattdessen etwas anderes, andere Gefühle, in uns mehr Raum haben, dann hat auch der Heilige Geist in uns zu wenig Raum ....
So ein paar Gedankensplitter noch dazu ....
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag
von chestnut am 24.09.2018 21:36Wenn ich dieses Zitat von solana lese, dann muss ich mindestens sagen, ich kann nicht auf Befehl "mich freuen". Ich mich zwar bis zu einem rechten Grad entscheiden, ob ich mieser Laune bleiben will oder nicht. Aber damit freue ich mich ja noch nicht.
Wenn ich mich umsehe und frage, wofür ich alles dankbar sein kann, dann wende ich den Blick weg von dem, was grad nicht gut ist. Da gibt es doch so vieles: Wir haben fliessendes Wasser, Seife, Waschmaschine. Wir haben eine funktionierende Stromversorgung, dies funktioniert zB in Afrika längst nicht immer über den ganzen Tag, oder es gibt gar keine. Wir haben nicht nur einen Arzt auf 10'000 Leute, unsere Strassen strotzen nicht vor Schlaglöcher usw.
Dankbarkeit macht froh.
Chestnut
Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag
von solana am 24.09.2018 21:08Noch ein anderer Aspekt: Gefühle gehören nun mal elementar mit zu unserem Leben.
Und wenn sich unser Leben verändert, neu wird durch den Glauben, dann verändert sich nicht nur unser Lebenswandel, und wir haben nicht nur neue Ziele und Prioritäten und es ändert sich nicht nur unser Denken - sondern auch unser Fühlen.
Paulus fordert im Philipperbrief auf: Phil 4,4 Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch!
Und das nicht nur einmal: Phil 3,1 Weiter, meine Brüder und Schwestern: Freut euch in dem Herrn! Dass ich euch immer dasselbe schreibe, verdrießt mich nicht und macht euch umso gewisser.
Also ist diese Freude etwas, zu der wir aufgefordert werden können.
Oder auch: 1Thess 5,16 Seid allezeit fröhlich, 17 betet ohne Unterlass,
18 seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.
"denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch." Dass wir fröhlich sind und Freude haben.
Und wie erfüllen wir diesen Willen?
Was ist, wenn ich gerade mies drauf bin und keinen Anlass zur Freude habe?
Kann man Freude einfach so befehlen, dazu aufforden: "freut euch, seid fröhlich", wie Paulus es macht? Und nicht nur zu einem besonderes Anlass, zB bei einem Fest, auf dem aufgefordert wird: greift zu, amüsiert, euch seid fröhlich ... sondern "allezeit", "allewege"?
Was meint ihr dazu?
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Wird Jesus Glauben finden?
von nennmichdu am 24.09.2018 19:08Hallo Cleopatra und Pal,
Glauben haben - das uns Jünger Jesu Gerechtigkeit wiederfährt, das sollen und dürfen wir haben.
Und darin dann nicht nachlassen immer alles von Gott zu erwarten meint "allezeit beten". Es meint nicht in Gebetslitaneien umher zu gehen. Es meint die ständige Erwartung und offene Hand für das was Gott tut und wirkt. In steter Abhängigkeit von ihm verharren-- und nicht im Blick auf das eigene Vermögen/die eigene Gerechtigkeit sich selbst Recht/Rache/Genugtuung zu verschaffen.
Dann kann ich diesen Vers 8 aber auch auf Jesu Kommen vor 2000 Jahren beziehen.
Johannes 1,
10 Er war in der Welt, und die Welt wurde durch ihn, und die Welt kannte ihn nicht.
11 Er kam in das Seine, und die Seinen nahmen ihn nicht an;
12 so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben;
13 die nicht aus Geblüt, auch nicht aus dem Willen des Fleisches, auch nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
Wenn er abermals wiederkommt, dann nicht als Lamm Gottes sondern als König und Herrscher, dann soll es ja so sein wie zur Zeit Sodom und Gomorrahs.
Der eine (Lot) wird/wurde angenommen, der andere (seine Frau, die zur Salzsäule erstarrte - weil sie die Welt noch mehr lieb hatte) bleibt zurück.
Hatte Lot nun Glauben?
Er wurde als gerecht befunden. Mehr lesen wir über ihn nicht.
Re: Wird Jesus Glauben finden?
von Pal am 24.09.2018 19:04Ja, so lese ich es auch:
Re: Wird Jesus Glauben finden?
von Cleopatra am 24.09.2018 18:51Ich lese, dass er es zu den Jüngern sagte.
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Wird Jesus Glauben finden?
von Cleopatra am 24.09.2018 18:49Also mir selbst macht dieser Bibelabschnitt Hoffnung.
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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