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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Wird Jesus Glauben finden?

von nennmichdu am 24.09.2018 18:05

Hallo Pal,

im Kapitel spricht Jesus vom "Kommen" Gottes als Richter zu den Pharisäern und er beschreibt den Zustand der Welt dann, wie sie insgesamt aussehen wird:


28 Ebenso auch, wie es geschah in den Tagen Lots: Sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten;
29 an dem Tag aber, da Lot von Sodom hinausging, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte alle um.

30 Ebenso wird es an dem Tag sein, da der Sohn des Menschen offenbart wird.

31 An jenem Tag - wer auf dem Dach sein wird und sein Gerät im Haus hat, der steige nicht hinab, um es zu holen; und wer auf dem Feld ist, wende sich ebenso wenig zurück.
32 Gedenkt an Lots Frau!
33 Wer sein Leben zu retten sucht, wird es verlieren; und wer es verliert, wird es erhalten.
34 Ich sage euch: In jener Nacht werden zwei auf einem Bett sein; einer wird genommen und der andere gelassen werden.
35-36 Zwei werden zusammen mahlen; die eine wird genommen, die andere gelassen werden.
37 Und sie antworten und sagen zu ihm: Wo, Herr? Er aber sprach zu ihnen: Wo der Leichnam ist, da sammeln sich auch die Adler.

 In Kapitel 18 spricht er dann zu seinen Jüngern:

Und es geht insgesamt auch um das Thema "Gerechtigkeit"  - sprich im rechten Verhältnis zu Gott stehen...auf das Gott keine Schuld findet/ahndet

1 Er sagte ihnen aber auch ein Gleichnis dafür, dass sie allezeit beten und nicht ermatten sollten,
2 und sprach: Es war ein Richter in einer Stadt, der Gott nicht fürchtete und vor keinem Menschen sich scheute.
3 Es war aber eine Witwe in jener Stadt; und sie kam zu ihm und sprach: Schaffe mir Recht gegenüber meinem Widersacher!
4 Und eine Zeit lang wollte er nicht; danach aber sprach er bei sich selbst: Wenn ich auch Gott nicht fürchte und vor keinem Menschen mich scheue,
5 so will ich doch, weil diese Witwe mir Mühe macht, ihr Recht verschaffen, damit sie nicht am Ende komme und mir ins Gesicht fahre.
6 Der Herr aber sprach: Hört, was der ungerechte Richter sagt!

7 Gott aber, sollte er das Recht seiner Auserwählten nicht ausführen, die Tag und Nacht zu ihm schreien, und sollte er es bei ihnen lange hinziehen?

8 Ich sage euch, dass er ihr Recht ohne Verzug ausführen wird. Doch wird wohl der Sohn des Menschen, wenn er kommt, den Glauben finden auf der Erde?


Den Glauben, an den Sohn, an Jesus Christus, der unsere Gerechtigkeit nur sein kann. In dem und durch den wir als Gerecht befunden werden.

Bevor jedoch Jesus Christus sichtbar für alle Menschen wiederkommt, kommt der "Sohn des Abfalles" - der Antichrist - der sich ausgibt Christus zu sein..
wovon es zwar immer wieder schon welche gab und gibt...
aber zum Ende dieser Erden/Weltzeit dann noch jemand, der die ganze Welt und Menschheit unter sich vereint. Erst weltweit Frieden stiftet und dann ein Schreckensregime ausführt.

Dies könnte man zumindest aus den Propheten (wie zum Beispiel auch das Buch Daniel) schließen. Man müsste dann auch noch andere Propheten des alten Testamentes betrachten.

Eine häufige Vorstellung ist, das beim Kommen des Herrn die Gemeinde von Christen schon bis auf den letzten Christen nicht mehr da sein wird.  

Und dann findet er zwar keinen Glauben (von Christen) mehr, aber er findet Menschen vor, die auf ihn blicken. Die auf ihn zugehen. So würde ich zur Zeit (alles unter Vorbehalt) das Ende von Kapitel 17 sehen.
Auch in Hinblick auf die 5 törichten und 5 klugen Jungfrauen.

Gott ahndet dann sowieso zu allen Zeiten auch Unrecht - angefangen im Buch Richter. Oder siehe am Beispiel von Psalm 149:

4 Denn der HERR hat Wohlgefallen an seinem Volk. Er schmückt die Demütigen mit Heil!
5 Die Frommen sollen jubeln in Herrlichkeit, jauchzen sollen sie auf ihren Lagern!
6 Lobpreis Gottes sei in ihrer Kehle und ein zweischneidiges Schwert in ihrer Hand,
7 um Rache zu vollziehen an den Nationen, Strafgerichte an den Völkerschaften,
8 um ihre Könige zu binden mit Ketten, ihre Edlen mit eisernen Fesseln,
9 um das schon aufgeschriebene Gericht an ihnen zu vollziehen! Das ist Ehre für alle seine Frommen. Halleluja!



Das gilt zeitübergreifend für alle "Frommen". Aber wenn auch nicht immer in dieser Zeit sichtbar, dann zumindest wenn Jesus im 1000 jährigen Reich mit denen wiederkommt, die zuvor in der großen Drangsal der letzten 7 Jahre ihr Leben ließen.

Wobei ich jetzt Schwierigkeiten haben hier unbedingt 7 und 1000 Jahre als auch solche Zeitspannen anzunehmen.

Vielleicht ist deine Frage ja nun etwas mehr beantwortet worden.

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Pal

68, Männlich

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Beiträge: 2513

Wird Jesus Glauben finden?

von Pal am 24.09.2018 17:38

Hallo ihr Lieben!
Vielleicht könnt ihr mir helfen bei meiner Vorbereitung für mein nächstes "Bibelklar-Video"?
Das Thema geht von folgender Bibelstelle aus=>
Luk 18:8 Ich sage euch: Er wird sie erretten in einer Kürze. Doch wenn des Menschen Sohn kommen wird, meinst du, daß er auch werde Glauben finden auf Erden?

Was für eine Frage!
Wie kommt Jesus dazu sie zu stellen?
Wem stellt er sie?
Warum stellt er sie?
Wer ist hiermit in der Pflicht zu glauben?
Vielleicht möchtet ihr mit dazu beitragen?

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5534

Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag

von Cleopatra am 24.09.2018 16:33

Danke, jetzt verstehe ich das besser.
LG Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Pal

68, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag

von Pal am 24.09.2018 16:28

Liebe Cleo, ich meine folgendes:
2Ko 12:7 Und auf daß ich mich nicht der hohen Offenbarung überhebe, ist mir gegeben ein Pfahl ins Fleisch, nämlich des Satans Engel, der mich mit Fäusten schlage, auf daß ich mich nicht überhebe.

Hätte Paulus nie göttliche Besonderheiten erhalten, dann wäre er auch nie in der Gefahr gestanden, sich deshalb besonders vorzukommen.
Doch nun erhielt er dies Außergewöhnliche, also einen Schatz in sein "irdenes Gefäß" - und weil er eben noch so "irdisch" war, mußte ihm gleichsam eine "Handbremse angezogen" werden. Und das tat weh!
Genau von diesen Negativ-Möglichkeiten schreibt Solana hier=>
Solana: Solche Erlebnisse sind ja nicht etwas, das man um ihrer selbst willen sucht, um einen "Gefühlshype" zu haben und sich als etwas Besonderes zu fühlen und im Erzählen davon, andere dazu bringen, dass sie sich klein fühlen und ihr Glaubensleben als "minderwertig" empfinden.

Geistliches für fleischliches zu mißbrauchen liegt mE immer im Bereich unserer Menschlichkeit. -
Da gilt es also niemals: "Weil ich so tiefgeistliche Erlebnisse habe / hatte bin ich vor jeglichem Unheil gefeit!"
Nein, nein! Sonder da gilt immer noch Wer da stehe, der sehe zu, das er nicht falle!

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.09.2018 16:29.

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5534

Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag

von Cleopatra am 24.09.2018 16:01

Pal: Ja, Solana, du hast völlig recht, davon zu reden, wie Menschen auch das Göttlichste zum Negativen verbiegen können.

Lieber Pal, was meinst du genau damit?
Solana hat sowas garnicht geschrieben.
Wo wird denn sowas deiner Meinung nach gemacht?
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.09.2018 16:04.

nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Kirche/Gemeinde und der sogenannte Zehnte als Existenzgrundlage

von nennmichdu am 24.09.2018 14:12

Aber man konnte sagen, so wie Josef und Maria da in einem Stall von Bethlehem ihr Kind in der Wiege hatten -- dann auf der Flucht vor Herodes nach Ägypten mussten, viel Unterstützung durch ihre Elternhäuser hatten sie nicht.

Antworten

nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Kirche/Gemeinde und der sogenannte Zehnte als Existenzgrundlage

von nennmichdu am 24.09.2018 14:09

Was ja bei dem jungen "Glück..." in Anbetracht der Umstände als noch nicht durch die Familien verheiratete Menschen - Maria war dem Josef verlobt/versprochen ...

befand sich plötzlich schwanger ...

und Josef gedachte sie zuverlassen.... nahm sie dann aber wegen der Botschaft des Engels im Traum .. doch zu sich... und wurde dann zur Volkszählung nach Bethlehem noch mit der Hochschwangeren berufen ...

Viel an Unterstützung durch ihre Verwandten - die da wohl  -- nehmen wir mal Elisabeth raus, die Johannes den Täufer austrug -- gab es also nicht.


Insofern mehr als eine Taube nicht drin war, was "Pausenclown" richtig bemerkt hat...

Bis dann Weihrauch, Myrhe und Gold von den Weisen aus dem Morgenland kam....


Antworten

Pal

68, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag

von Pal am 24.09.2018 13:57

Ja, Solana, du hast völlig recht, davon zu reden, wie Menschen auch das Göttlichste zum Negativen verbiegen können.
Ja, das sollte nicht so sein und dennoch geschieht es, das bekannterweiser auch Paulus sich wegen seiner überaus erstaunlichen Offenbarungen überheben konnte. - Man stelle sich das vor! -
Und gerade deshalb mit Fäusten geschlagen wurde...
So sehe ich, das Gott das Gaspedal und die Bremse, beide zu betätigen weiß...

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.09.2018 13:58.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag

von Burgen am 24.09.2018 13:19

Danke Solana für deinen Beitrag gerade.

Und ja, das Brennen hatte ich auch schon als Kind. Immer dann, wenn Kindergottesdienst war zuerst. Es hat mich derart gezogen damals, dass ich als Kind ganz allein mich hinten sonntags in die Bank gesetzt hatte. Leider „tuschelten“ und sahen mich etliche Augenpaare der Erwachsenen an, sodass ich mir ganzkomisch vorkam und nicht mehr alleine hinging.
Zum Glück war das Brennen , verbunden mit Sehnsucht aber damit nicht vorbei.
In der Schule und dann im Konfirmationsunterricht sowie die Konfirmation selbst usw.
Viele Etappen gingen einher, sogar laufende Augen, bis heute. Jedoch sind sie nun besser unter Kontrolle.

Jedoch am allerliebsten und besten ist immer noch die Emmaus-Begebenheit.
Das andere, von dem pal hier schreibt ist mir auch nicht unbekannt. Es hatte sogar Autounfälle mit bewirkt. Nun fahre ich nicht mehr, schon lange.
Der Führerschein ist mir jedoch immer noch lieb.

Gestern erst ist mir innerhalb einer Begegnung wieder mal bewusst geworden, dass Gottes Geist zeigt, ggf. aufdeckt und korrigiert oder auch heilt.
Ohne „Hype“, eher das Gegenteil. Machte mich im Nachhinein dann auch froh. Es kommt eben darauf an, wie es einzuordnen ist für einen selbst.

Und ja, andere sollten gut haben, davon auch essen können. Vielleicht nicht sofort, jedoch bald, so denn die eigene Wachstumsebene abgeschlossen scheint.

Gruß
Burgen

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Glaube und Gefühl - Gott spüren und erleben im Alltag

von solana am 24.09.2018 13:00

Ja, Pal, mag sein, dass einige Menschen spektakulärere Erfahrungen und Gefühlserlebnisse haben als andere.

In dem Thread sollte es eigentlich darum gehen, wie das im Alltag ist mit dem Glauben und den Gefühlen.
Wie man damit umgeht, was man - zB gerade aus solchen aussergewöhnlichen - Erlebnissen mitnehmen kann in den "grauen" Alltagstrott, in "Durststrecken" usw und wie es sich dort auswirken kann.

Solche Erlebnisse sind ja nicht etwas, das man um ihrer selbst willen sucht, um einen "Gefühlshype" zu haben und sich als etwas Besonderes zu fühlen und im Erzählen davon, andere dazu bringen, dass sie sich klein fühlen und ihr Glaubensleben als "minderwertig" empfinden.
Besondere Erlebnisse sind immer ein besonderes Geschenk, nichts, was man sich verdient hat und nichts, womit man sich rühmen könnte.
Wir bekommen von Gott das, was wir brauchen fur das, was wir tun sollen.
Manche brauchen auch Besonderes, besondere Gaben und Begabungen für einen speziellen Dienst, in dem sie Gott gebrauchen will.
Und es gibt auch Situationen, in denen man ohne das spürbare Erleben von Gottes Anwesenheit und dass er einen hält und trägt, total aufgeschmissen wäre .... wie ich bspw als kleines Kind in einer Familie und Umgebung, die nicht gläubig ist ... und es gibt bestimmt noch viele andere Gründe ....

Was wir nun damit machen, darauf kommt es an.

Ich denke, es ist wichtig, so damit umzugehen, dass auch andere davon ermutigt und "auferbaut" werden. Nicht sich minderwertiger fühlen und eher entmutigt werden oder gar angegriffen, dass sie halt zu "verklemmt" seien, nicht wirklich offen für Gott.

Das war ja auch die Kritik des Paulus an den Korinthern.
Dass sie mit den Gaben selbstsüchtig umgingen und nicht so, dass die anderen auch etwas davon hatten, zB indem die Zungenrede in der Gemeinde auch ausgelegt würde zur Erbauung aller, nicht dass nur der Redner selbst etwas davon habe.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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