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Cleopatra
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Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von Cleopatra am 06.09.2018 07:25

Ach Mensch chestnut,
weiß du, woran ich bei diesem Anblick denken musste?

An den Disneyfilm "Planes", die Macher vom Film "Cars".

Noch eine Nase oben drauf und in die Fenster Augen, und wir haben die Hauptfigur ;-D
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
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Re: Freund (nicht gläubig) mit bipolarer Störung

von Cleopatra am 06.09.2018 07:21

Hallo liebe Ria,
herzlich Willkommen auch von mir.
Oh ja da kann ich mich nur meinen vorherigen Rednern anschließen- zieh dir diesen Hut bloß nicht an.

Wenn du eine gute Freundin bist, dann warst du eine gute Hilfe.
Es gibt keinen Grund, dich verantwortlich zu fühlen.
Du bist 21 Jahre alt, hast du angegeben. Er wird bestimmt im ähnlichen Alter sein.
Du bist nicht ihm gegenüber verpflichtet, sondern dir als Person.
Gott sagt, wir sollen uns so lieben, wie uns selbst.
Und wenn du nun diese Last auf dich nimmst, dann tust du dir selbst nicht gut.
Ich finde es auch immer wichtig- gerade, um die Hormone im Zaum zu behalten- dass gleichgeschlechtliche Seelsorge praktiziert wird.
Er braucht einen Mann, der ihn begleitet und eben auch Fachpersonal.
Dieser junge Mann tut mir leid, ich hoffe, dass er trotzdem viele Freunde hat, die sein inneres sehen, nicht nur die Krankheit.
Aber es bleibt- du bist für dich verantwortlich.
Und ich kann total gut verstehen, dass du Mitleid hast und auch, dass du nun hin-und hergerissen bist, weil er dir gesagt hat, dass da mehr sei.
Es schmeichelt ja auch, keine Frage.
Aber bitte pass auf dich auf, ja?
Ich finde gut, dass du Rat suchst.
Hast du auch so Kontakt zu anderen Christen?
Hast du schonmal Gott um Weisheit hierfür gebeten?
Ganz liebe Grüße dir, Cleo

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.09.2018 07:22.

Cleopatra
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Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Cleopatra am 06.09.2018 07:13

Pal: Nein, darum geht es bei einer besonderen Geisteserfüllung nicht! - so denke ich es mir -

Lieber Pal,
du nennst ja nun die Ausschüttung des heiligen Geistes nun eine besondere Geisteserfüllung, worum geht es denn dann?
Und wo findest du dies biblisch hinterlegt?
Liebe Burgen,
wie du schrsibst, finde ich wichtig, dass wir auch im Glauben wachsen.
Allerdings müssen wir eben vorsichtig sein, gerade in der heutigen Zeit, wo immer mehr Esoterik und co in die christliche Lehre hineinrutscht, weil man im Internet alles finden kann.
Da gilt es eben, alles anhand der Bibel zu prüfen, finde ich.
Lg Cleo

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chestnut
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Beiträge: 725

Re: Freund (nicht gläubig) mit bipolarer Störung

von chestnut am 06.09.2018 00:22

Hallo Ria

ich habe in meinem Bekanntenkreis auch Leute mit bipolaren Störungen. Es ist nicht einfach damit zu leben, und es ist es auch nicht für die Familie oder Freunde. Mit ihrem Charakter hat diese Krankheit an und für dich nichts zu tun, kann aber das Verhalten innerhalb einer Krankheitsphase doch bestimmen. Auch meine Freunde sind sehr liebenswürdige Personen.
Eins darfst du aber nicht: Das mit dem DICH verantwortlich fühlen. Du kannst ihn darauf hinweisen, wenn er zB wieder in einem Hoch ist, es ernst zu nehmen und den Arzt aufsuchen. Solche Leute haben ja im Normalfall regelmässig Termine bei einer Fachperson. Aber, um es etwas brüsk zu sagen, du bist nicht für das was er macht oder nicht macht, verantwortlich. Das bleibt er immer noch selbst.
Wenn du dich für ihn verantwortlich fühlst, dann nimmst du eine riesen Last auf dich. Wenn man von verantwortlich sprechen kann, dann ist es ein Arzt, der zB jemanden in die Klinik einweist, wenn es wieder über das was "normal" ist, hinausgeht oder jemand gefährdet ist.

Eine Ehe mit jemandem, der so starke Schwankungen hat, kann sehr belastend sein. Ich kenne mehrere Leute, deren Ehe an dieser Last schlussendlich gescheitert ist.
Das sind so meine Gedanken dazu.

Liebe Grüsse
chestnut

Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.09.2018 00:31.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von Burgen am 05.09.2018 23:57

Liebe Chestnut,

Das sieht ja toll aus. Ist das ein alter ICE - Zug?
Habe so einen noch nie gesehen.

LG
Burgen

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Freund (nicht gläubig) mit bipolarer Störung

von Burgen am 05.09.2018 23:55

Hallo Ria,
herzliches Willkommen hier im Forum.
Du kannst dich auch gerne im Chat mit anmelden. Dazu gibst du dieselben Namen, Login Daten ein.
Vielleicht bekommst du da schneller Antworten auf deine Fragen und vielleicht hast du dann auch Freude dort am Austausch.

Deine Unsicherheit deinem Freund gegenüber und Überforderung dessen ist sehr gut zu verstehen.
Am allerbesten wäre in so einer Beziehung, wenn dein Freund einen Mann als Hilfe und Austauschgesprächspartner hätte.
Bei Seelsorgegesprächen kommt man sich zwangsläufig ziemlich nah und daraus kann dann eine unbeabsichtigte Abhängigkeit entstehen.
Es heißt zB, dass Frau zu Frau und Mann zu Mann therapeutische, oder einfach nur hilfreiche Gespräche führen sollten.

Oder eben auch zu dritt Gespräche führen.
Allerdings ist auch zu klären, inwieweit du die Kraft hast, dich abzugrenzen und abgegrenzt zu bleiben.
Es kann sein, dass Grenzen verschwimmen, besonders aus Mitleid heraus oder einfach nur, weil man sich gedanklich zu tief mit Problemen des anderen befasst.
Das kann sogar manchmal hart und abweisend wirken.

Bekommt der Mann Tabletten, die er auch regelmäßig einnimmt?
Vor kurzem traf ich einen Mann während des Spaziergangs mit dem Hund. Die ganze Zeit war er am Erzählen, später bedankte er sich weil es ihm gefallen hatte. Vermutlich werden wir uns nie Wiedersehen. Seit 17 Jahren nimmt er bis zu 3 oder 5 Tabletten, durch die er sich besser fühlt und sogar ehrenamtlich in Einrichtungen mitarbeiten kann. Ja beim Roten Kreuz. Dafür scheint er Freude und Engagement aufzubringen.

Sei behütet und LG
Burgen

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Ria_00

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Beiträge: 2

Freund (nicht gläubig) mit bipolarer Störung

von Ria_00 am 05.09.2018 23:05

Hallo miteinander!

Ich bin mir nicht sicher ob das Thema hierhin passt, aber ich wäre für euren Rat sehr dankbar.

Ein guter Freund von mir hat eine bipolare Störung, ist also manisch depressiv. Ich kenne ihn seit einem Jahr, seitdem hat er zwei manische und eine depressive Phase, mit Suizidversuchen gehabt. Außerdem hat er seit einigen Jahren durch seine Krankheit hin und wieder große Probleme mit Alkohol, Drogen und ist zudem noch Raucher. Derzeit befindet er sich mit Manie im Krankenhaus, ist aber mittlerweile wieder recht stabil. 
Trotz seiner Krankheit und seinen Problem, gehört er zu den nettesten, hilfbereitesten und zuvorkommendesten Menschen die ich kenne.
Vor zwei Wochen hat er mir gestanden, dass er mich mehr als nur freundschaftlich mag. Ich war zuerst ziemlich überfordert, hab dann aber daraufhin gesagt, es wäre besser wenn wir einfach gute Freunde blieben. 
Für mich kommt es eigentlich nicht in Frage, mit jemandem zusammen zu sein, der nicht an Gott glaubt. Außerdem wäre ich mit seiner Krankheit ziemlich überfordert.
Trotzdem muss ich gestehen, dass ich mich zu ihm hingezogen fühle. Ich denke, damit es nicht komplizierter wird, und weil ich vor allem seine Gefühle nicht verletzen will, wäre es das beste, nicht mehr so viel Kontakt zu haben.

Das Problem ist aber, dass ich mich in gewisser Weise für ihn verantwortlich fühle, vor allem wenn er in die Depression rutscht und ihm wieder Selbstmordgedanken kommen. Er braucht da jemanden, der ihm beisteht und ich würde mir Vorwürfe machen, wenn ihm etwas passiert.
Ich habe außerdem Angst, dass meine Worte ihn verletzt haben und seinen Krankheitsverlauf negativ beeinflussen. 

Ich fühle mich hin-und hergerissen und bin mir einfach nicht sicher, wie ich mich in der Situation verhalten soll. Ihm von Gott zu erzählen hab ich mich bis jetzt noch nicht so wirklich getraut, er weiß aber dass ich in eine Gemeinde gehe und an Gott glaube. Habt ihr vielleicht einen Rat? 
Ich freue mich auf eure Antworten!

LG

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chestnut
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63, Weiblich

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Beiträge: 725

Re: Gemeinsamkeit im Alltag

von chestnut am 05.09.2018 22:29

Hier mal etwas völlig anderes - etwas Nostalgie

Diese Lokomotive stand heute Abend wiedermal auf einem Gleis im Bahnhof. Auf dem knapp noch sichtbaren weissen Papier, das an der ersten Fensterscheibe angeheftet ist, heisst es: *Mich kann man auch mieten*

Vor den Eingängen war irgendeine Art "Säule" auf dem ein grosses Blumenarrangement stand, man sieht es noch knapp.
Natürlich konnte man auch in den Zug hinein gehen, sich einen Moment dort setzen. Es sind 4-5 Wagen, 1. und 2. Klasse, und vorne und hinten eben diese alte Lokomotive.



Liebe Grüsse
Chestnut

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Stillness

39, Weiblich

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Beiträge: 47

Wie war Heirat zu "biblischen Zeiten"

von Stillness am 05.09.2018 19:59

Hallo,

wisst ihr wie eine Heirat zu biblischen Zeiten ablief? Heute ist es ja so, dass Paare zum Standesamt gehen und wer möchte kann dan noch in der Kirche oder wo anders heiraten. Musste man damals auch schon Geld zahlen damit man heiraten darf? Manche geben ja mehrere 1000€ für die Hochzeit aus, da frage ich mich schon ob das in Gottes Sinne ist. 

Liebe Grüße Stillness

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Pfingsten, eine Not oder eine Tugend?

von Burgen am 05.09.2018 19:58

Wie kann man denn das Pfingstwunder als eine Not begreifen? Was für eine Not? Worin liegt denn die Not?

Genau dasselbe gefragt für die (eine) Tugend? Worin soll in dem Pfingstwunder Tugend zu finden sein?

Gott hat ja schon damals in den Anfängen gewusst, dass Jesus kommen würde. Der Ablauf ist hinlänglich für die meisten hier bekannt.

Das alte Pfingsten, wie von Pausenclown beschrieben, und noch mehr, gehört zu unserer jüdisch/christlichen Lehre.

Die Kirche versucht in ihrer Lehre, dieses zu trennen. Viele wollen ja nur das NT gelten lassen. Jedoch ist Pfingsten in Apostelgeschichte wichtig für Gottes Heilsplan mit den Menschen und der ganzen Schöpfung.
Anders ausgedrückt: von 2D wurde 3D. Das hinkt natürlich. Jedoch der Heilige Geist verbindet uns wie in einem Kreis mit Jesus, Gott und anderen Menschen.
Aber - und das ist ein Lernprozess sowie Lebensprozesse, Erfahrungen als Christ machen zu können.
Manche Menschen bleiben bei der Errettung stehen, andere lassen sich von Gott mittels Kraft und Einsicht bewegen.
Und sie werden Immer mehr in die Liebe Gottes hineinwachsen, sodass sie verstehen, was Gott von ihnen will.

Hier haben ja schön öfter einige gesagt, dass Gott gesagt hätte, dies oder das zu tun oder zu lassen. Ähnlich wie Paulus, Philippus und Petrus es auch erlebt haben.
Letztens wurde mal eine Stellenbeschreibung mittels Persönlichkeitsprofil der Apostel und Paulus vorgelesen. Hochinteressant.
Ja, sie lebten mit Jesus zusammen.
Nach der Übergabe des Geistes durch den Hauch aus dem Munde Jesu, waren sie offen für das Pfingsterleben.
Und nun könnte, bis zum heutigen Tag der Mensch durch den HG direkt mit Gott durch Jesus, in Jesus verbunden sein.

Was Schöneres kann man sich für die Erdenzeit gar nicht vorstellen, oder doch?

Einerseits sind es Dienstgaben durch den HG, andererseits verbindet der HG uns mit der Ewigkeit.
Die Ewigkeit lebt in uns. Das Pfingstwunder damals ist die Vorraussetzung dafür, dass die Menschen sich so mit Jesus verbinden können, wie Jesus beständig mit seinem Vater, Gott, verbinden könnte und bleiben würde. Bis eben solange, bis die Dunkelheit am Kreuz all unsere Schuld , Krankheit, Angst und Verdammnis durch sein eigenes Blut gesühnt worden ist.

Gruß
Burgen

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