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Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...
von Leah am 08.08.2018 09:02Hallo Burgen,
ich habe das von Dir entdeckt:
Ja, diese Verbindung ist der Schlüssel. Wir wandeln in der Gnade, im Geist und in der Kraft Gottes, wenn wir bei (in) ihm bleiben und so werden wir die Begierden des Fleisches nicht vollbringen.
Das ist manchmal gar nicht einfach, weil wir lieber weglaufen würden, wenn wir auf unsere Schwachheit schauen und sehen, wir verdoprben wir sind.
Und dann schreibst Du noch das einige Post später.
Das ist der Schlüssel zu dem Buch Hiob. Er musste Gott vertrauen lernen, egal was kommt. Ihn als fürsorglichen Vater erkennen und Gott alleine begehren und in seiner Liebe ruhen, nicht seinen Segen oder so etwas. Dann konnte er auch mit seiner Religiosität brechen, bei der er immer seine Eigene Leistung im Sinn hatte.
Durch diesen Prozess müssen wir alle, damit wir stets bei ihm bleiben können ohne Angst und aus ganzem Herzen sagen können, Abba, lieber Vater. Gehorsam und Unterodnung geht nur im Vertrauen darin, dass Gott nur Gedanken der Liebe und des Friedens für uns hat in allem, was er tut.
Leah
Re: Gemeinsamkeit im Alltag
von Cleopatra am 08.08.2018 07:22Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Gemeinsamkeit im Alltag
von solana am 07.08.2018 23:44Ja, das ist schön, so eine Hausgemeinschaft, wenn sich alle verstehen und auch mal zusammen sitzen.
Hier gab es gerade doch noch ein kurzes Gewitter.
Erst hatte es der Wetterdienst angekündigt, dann vor Hagel und Sturm gewarnt, dann wieder abgesagt, dann wieder Gewitterschauer angekündigt ....
Ich habe doch lieber den Garten gegossen. Und dass bisschen Regen hätte auch nicht gereicht nach der Hitze der letzten Tage, heute bis 39°.
Es war schon eindrucksvoll: Erst leichtes Wetterleuchten, das immer stärker wurde, dann kam Wind auf, dann leises Donnergrollen, das lauter wurde und das Wetterleuchten ging in Dauerblitzen über, begleitet von ununterbrochenem Donnergrollen - aber weit entfernt ... dann begnn die Luft nach Regen zu riechen und es kamen erst einzelne Tröpfchen und dann regnete es stärker; einzelne Hagelkörnchen waren wohl dabei, aber nicht weiter schlimm.
Jetzt ist es richtig schön kühl.
Ich hoffe, ihr habt es auch alle kühl genug für einen erholsamen Schlaf!
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Moderne Verführung - Evangelium light?
von Leah am 07.08.2018 23:17Hallo Chestnut,
ich denke auch , dass drohen nichts hilft, klar.
Es ist interessant zu schauen, wie der Herr und später seine Apostel evangelisiert haben.
Übrigens sprach der Herr, so sagen die, die das geprüft haben, öfter von der Hölle als von der Liebe Gottes. Ich habs aber noch nie nachgezählt.
Aber er hat nicht pump gedroht, sondern den Ernst der Lage deutlich gemacht.
Ich denke, dass das Wichtiste ist, dass wir beten, dass uns der Herr führt, wenn wir mit einem Menschen über Gott reden. Er weiß, was nötig ist.
Leah
Re: Moderne Verführung - Evangelium light?
von chestnut am 07.08.2018 23:05Natürlich gibt es auch die Hölle. Ich meine nicht, dass die grundsätzlich ausgeklammert werden soll. Aber meines Erachtens wurde noch vor wenigen Jahrzehnten zuviel mit der Hölle gedroht und das Evangelium teilweise auf die Erlösung reduziert. Damit wurde dem Leben als Christ, der Kraft Gottes im Alltag und der Auswirkung auf unser Leben eher zu wenig Gewicht verliehen, dafür der Hölle zuviel.
Auch hier spricht Jesus zuerst von Liebe und indirekt von Gnade. Er sagt nicht: Bekehre dich oder du fährst in die Hölle ...
Re: Gemeinsamkeit im Alltag
von chestnut am 07.08.2018 22:39

Ich bin gespannt, ob die Hausgemeinschaft auch nach der Balkonzeit in dieser Art anhält. Vorher hatten wir uns im Sommer zwar öfters, im Winterhalbjahr aber kaum jemals gesehen. Ein Lift ist nicht gemeinschaftsfördernd. In einem Treppenhaus begegnet man einander eher einmal und tauscht zwei drei Sätze aus. - Noch ist Sommer.
Liebe Grüsse
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...
von Leah am 07.08.2018 21:48Hallo Pray,
ich hab diesse Frage von Dir entdeckt:
Deine Frage lautete, warum wandte Gott das Geschick Hiobs, als er für seine Freunde Fürbitte tat.
Am Anfang sagt Gott, dass Hiob der Gerechteste auf ERDEN ist und er war sehr eifrig, alles zu tun, was nötig war, um Gott zu gefallen, er opferte sogar für seine Kinder. Hiob hatte Eifer für Gott aber ohne Einsicht, - noch. Er war erlöst, aber noch unreif. Er versuchte Gott im Fleisch zu gefallen. Der Herr sah die Not des Hiob und segnete ihn durch Leid. Ziel des Herrn war, dass Hiob nicht weiterhin versucht, Gott durch Religion zu gefallen, statt sich ihm von Herzen anzuvertrauen und in der Gnade zu wandeln. Dazu musste Hiob etwas wichtiges lernen. Gott will nicht unsere Taten, sondern unser Vertrauen und unser Herz. Und niemand vertraut sich Gott an, wenn das Fleisch regiert, das etwas gelten will. So kommt man nicht zur Ruhe.
Im Hebräerbrief heißt es, dass eine Wurzel der Bitterkeit aufsprosst, wenn man die Gnade versäumt und im Galaterbrief heißt es, dass man aus der Gnade fallen kann, wenn man gesetzlich Gott naht. Das hat immer zur Folge, dass das Herz ständig richtig und falsch sortiert, gut und böse, bei sich selbst und beim anderen. Man wandelt fleischlich. Sich Gott anzuvertrauen bedeutet, dass man ihm alles zutraut, alles Sorge zu ihm bringt und vertraut in seine und nicht in die eigene Kraft. Die Freunde Hiobs versuchten Hiob gegen Gottt, indem sie allerlei Gründe vorbrachten, warum Hiob die Strafe Gottes erleiden würde. Das ist natürlich auch gesetzlich. Erst als Hiob verstand, dass Gott allein weise und allmächtig ist und schon weiß, was er tut, da "sah er ihn mit den Augen". Er erkannte sein wahres Wesen. Er verstand, dass es nicht darauf ankommt, was Hiob kann oder ist, sondern darauf ankommt, was Gott kann und ist. Wenn man von sich wegschaut und in Gottvertrauen lebt, dann erfüllt Gott auch das Herz mit Liebe und Fürsorge zum Nächsten. Das kommt daher, weil man sich in Gott geborgen weiß und damit entfällt die Sorge "mache ich alles richtig FÜR Gott DAMIT er mich liebt" und es ist Raum für das Wirken Gottes im Herzen, der uns gibt zu wollen und zu vollbringen, was ihm gefällt.
Und daher opferte Hiob für die Freunde, statt sie weiter zu verurteilen, dass sie leidige Tröster wären. Er hatte die Freiheit Gott zu nahen und so aus Gottes Kraft zu leben. Er lernte, was es heißt: Wandelt in der Gnade und ihr werdet die Begierden des Fleisches nicht vollbringen.
Leah
PS: Ach ja, Deine Frage: Im AT hat der Herr Segen versprochen, wenn der Mensch die Gebote hält. Nun war Hiob im Vertrauen zu Gott und daher hielt er sie aus dem Herzen und unter Gnade. Er war nicht mehr bitter gegen die Wege des Herrn oder gegen die Freunde. So segnete ihn der Herr.
Re: Gemeinsamkeit im Alltag
von pray am 07.08.2018 21:32
, denn tatsächlich hatte ich meine große Wasserschale wieder reingeholt, weil ich dachte, die steht da vergeblich. Die Nachbarn unten in Patererre haben in ihre kleinen Gärten auch Wasserschalen hingestellt, allerdings "wohnt" in diesen Gärten eine Katze dauerhaft, weil die die mal angefüttert haben.Jetzt steht es wieder draußen und ich der Grünlilie ein paar Blätter als Insektenlandebahn geklaut,
Liebe Burgen,
- uznd dann gehen.Leah
Gelöschter Benutzer
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Gemeinsamkeit im Alltag
von Burgen am 07.08.2018 19:19Hallo pray
Bei uns am Haus in der Straße sind etliche Büsche. Dort habe ich eine ausrangierte Bratpfanne mit Wasser unter gestellt. Tauben und Amseln teilen sich das Nass.
Wir sind gerade in einem anderen Stadtteil. Sozusagen ein kleiner Ausflug. Vorher Leckerli besorgt und dann auf dem Tierfriedhof sitzend in der Abendsonne auf der Bank. Das ist so friedlich. Habe einige Tiere dort beerdigt gehabt. Immer so für 3 Jahre. Das ging ganz gut zu stemmen. Die Pacht als solches ist längst nicht so hoch wie auf dem gegenüberliegenden Menschenfriedhof. Mein Eindruck ist, dass auch bei Haustieren viele Menschen Urnen vorziehen.
Mir ist Erde zu Erde natürlicher. Jetzt habe ich ja „nur noch“ 3 Tierchen.
So. Nun wandern wir noch ein bisschen durchs grüne Tal und dann geht es zur Straßenbahn.
Tschüssi und schönen Abend
Burgen

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