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Re: Wie "kleinlich" müssen Christen sein?
von solana am 05.07.2018 23:28Liebe Pray
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Gott mich korrigiert, wenn ich ihn darum bitte.
Und wenn ich mir bei einer Sache nicht sicher, was genau das Richtige ist, dann finde ich das sehr befreiend, das tun zu können, was mir nach bestem Wissen und Gewissen das Richtige ist und dabei offen zu bleiben für Korrektur.
Und ich habe erfahren, dass Gott mich mit viel Liebe korrigiert, so dass ich keine Angst haben muss, mal etwas falsch zu machen.
Auf diese Weise wachsen wir doch und erkennen immer mehr von seinem Willen.
Und tun ihn gerne, nicht aus Angst vor Strafe. Sondern im ständigen Kontakt, im Hören und in vertrauensvoller Kommunikation.
Ich denke, dass Gott das von seinen Kindern mehr erwartet, als dass sie immer ganz perfekt sind.
Mir fällt dazu das ein, was Paulus über das Geben sagte:
2Kor 9,7 Ein jeder, wie er's sich im Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.
Übertragen auf die Frage, wie "kleinlich" wir in diesen Situationen handeln müssen, würde ich sagen: Nicht mit Unwillen oder aus Zwang. Sondern so, wie es uns nach unserem (liebenden) Herzen das Beste erscheint.
Im Vertauen darauf, dass Gott uns zeigt, wenn es doch nicht so ganz richtig war.
Und wir dürfen ihn sogar bitten, dass er unser "Wollen" verändert, wenn wir erkennen, dass etwas eigentlich doch nicht so ganz richtig war, aber zugleich auch ein innerer Widerstand dagegen zu spüren ist, so dass wir uns doch nur "aus Zwang" dazu durchringen könnten, das Richtige zu tun.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Wie "kleinlich" müssen Christen sein?
von pray am 05.07.2018 22:51
und deshalb hat sie für die neue Variante klein bei gegeben, aber gesagt, ob sie dann nur für sich eine Liege belegen soll. 
Re: Die Einehe in der Bibel
von pray am 05.07.2018 22:18Re: Die Einehe in der Bibel
von Jonas am 05.07.2018 21:03Herzlichen Gruß an alle!
Jesus hat es unter anderem so ausgedrückt:
Mt 19,4 Er antwortete: Habt ihr nicht gelesen, dass der Schöpfer die Menschen am Anfang als Mann und Frau geschaffen hat
und dass er gesagt hat: Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden und die zwei werden ein Fleisch sein?
Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins. Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen.
um dann auch noch zu zeigen wie wichtig dem Herrn die Treue zwischen diesen beiden Partnern ist:
Mt 5,27-28
Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst nicht die Ehe brechen.
Ich aber sage euch: Wer eine Frau auch nur lüstern ansieht, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.
Der Herr hat die Ehe als heilige Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau gestiftet, in der der Plan des Schöpfers, die gelebte Nächstenliebe, verwirklicht werden soll.
Das Eheversprechen beider Partner geht idealerweise soweit, sein eigenen Leben zugunsten des anderen aufzuopfern, sowie Jesus sein Leben für die Seinen aufgeopfert hat.
Es kann nur die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau geben, da der Begriff der Treue im Treueversprechen beider Partner füreinander, im Begriff der Liebe enthalten ist.
Im Vergleich dazu die Treue des Herrn, die personifizierte Liebe, zu den Menschen.
Die Gesetze der Menschen seinerzeit bez. der Ehe, zB im Falle einer Scheidung, lauteten schon vielfach anders als vom Herrn selbst:
Mt 19,7-8
Da sagten sie zu ihm: Wozu hat dann Mose vorgeschrieben, dass man (der Frau) eine Scheidungsurkunde geben muss, wenn man sich trennen will?
Er antwortete: Nur weil ihr so hartherzig seid, hat Mose euch erlaubt, eure Frauen aus der Ehe zu entlassen. Am Anfang war das nicht so.
Menschen haben immer schon ihre eigenen Gesetze gelehrt und sowie auch bei der Vielehe, dem Willen Gottes widersprochen.
Mit besten Grüßen
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Die Einehe in der Bibel
von geli am 05.07.2018 10:56Keine Massregelung, auch keine heftigen Worte, sondern eine sachliche Feststellung wie mir scheint, dass es so ist, sie also mit einem Mann zusammenlebt, ohne mit ihm verheiratet zu sein.
Ja, das stimmt. Im Allgemeinen wird diese Frau als "Sünderin" dargestellt - aber hier in diesen Versen wird das an keiner Stelle gesagt.
Dass sie mit diesem Mann, den sie "jetzt hat", nicht verheiratet ist, denke ich auch, denn Jesus sagt ja: "Hole deinen Mann". Und sie sagt: "Ich habe keinen Mann". Da sie aber mit einem Mann zusammenlebt - "der, den du jetzt hast" - ist nicht dein Mann, ist wohl mit "Mann" ein "Ehemann" gemeint.
Mit den anderen vorher war sie wohl auch verheiratet, denn Jesus sagt: "5 Männer hast du gehabt". Nur der Letzte ist "nicht ihr Mann", in dem Sinne, dass sie nicht mit ihm verheiratet ist.
Die einzige Aussage, aus der man schließen könnte, dass diese Situation "Sünde" ist, ist das, was die Frau selbst über sich sagt: "Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe" - daruas könnte man schließen, dass sie es als Sünde bezeichnet, nicht verheiratet mit einem Mann zusammenzuleben.
Denn man sagt ja oft: "Was hast du getan?", im Sinne von: "Was hast du falsch, oder Böses, gemacht".
Allerdings ist das jetzt fast ein bisschen vom Thema weg - denn sie hatte diese Männer ja nicht gleichzeitig, sondern hintereinander, hat also immer nur einen Mann gehabt. Da geht das Thema eher dahin, ob man heiraten muss oder nicht.
LG, geli
Re: Die Einehe in der Bibel
von JeanS am 05.07.2018 10:26Also ich habe mich auch schon mehrmals gewundert, was da in AT-Zeiten in im Zusammenleben von Mann und Frau(en) so gang und gäbe war.
In 1. Tim. 3,1- 13 wird aufgelistet, was von den Bischöfen und andern Dienern Christi erwartet wird. Beide Male geht es Paulus darum je Mann einer Frau zu sein. (unverheiraten zu sein und bleiben findet Paulus zudem persönlich besser = angebliche Begründung Zölibat?)Das wirkt auf mich, wie wenn es auch Vielweiberei im Volk gegeben haben könnte.
In 1. Korinther 7 gibt es noch viele umfangreiche, detailliert aufgezeigte Ausführungen von Paulus, wie er überhaupt zum Heiraten steht.
Wie seht Ihr denn das Verhalten Jesus, nachdem er von einer Samariterin um Wasser bittet, die schon 5 Beziehungen hatte und der Mann mit dem sie zusammenlebte nicht ihr Mann ist? Mal abgesehen davon, dass die Frau überrascht gewesen ist, dass ein Jude sie überhaupt ansprach, was offenbar ansonsten nicht der Fall war.
Keine Massregelung, auch keine heftigen Worte, sondern eine sachliche Feststellung wie mir scheint, dass es so ist, sie also mit einem Mann zusammenlebt, ohne mit ihm verheiratet zu sein. Im Gegensatz dazu ist ja bekannt, dass in vielen, oder fast allen Gemeinden teils heftig reagiert wird, wenn ein Mann und ein Frau ohne Trauschein zusammenleben, resp. wollen, ob jung oder alt. Wäre interessant, finde ich, wie solche diese Joh. 4.16-18 auslegen.
Gruss Hans
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Die Einehe in der Bibel
von geli am 05.07.2018 09:36Ja, an 1. Mose und 1. Tim. habe ich auch gedacht - es kam dann die Frage auf, warum denn die Männer des AT meistens mehrerer Frauen gehabt hatten, und ob das denn Sünde gewesen sei?
Soweit ich weiß, gab es im AT noch kein Gesetz oder eine Vorschrift, dass jeder Mann nur eine Frau haben sollte.
Jesus hat zwar von Ehescheidung gesprochen - aber ich wüßte nicht, dass es irgendwo eine Vorschrift dazu gäbe, auf der dann die Aussage in 1. Tim. basieren würde. Dort steht nur, dass es so sein soll, dass jeder Mann nur eine Frau haben sollte - aber dann kommt natürlich die Frage auf (auch bei den Menschen, die in heutiger Zeit alle mögliche Lebensformen, dabei auch mit mehreren Frauen, im Sinn haben), wo Gott das genau gesagt hätte, dass er das nicht will?
Ich wüßte dazu nur 1. Mose, weil Gott damals nur einen Mann und eine Frau erschaffen hat. Aber kein Gesetz, kein Gebot, keine Anordnung diesbezüglich.
LG, geli
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (45) Der Menschensohn ist gekommen, um die Verlorenen zu suchen und zu retten. Lk19,10
von Burgen am 05.07.2018 09:22Losung
So wahr der HERR lebt: Was mein Gott sagen wird, das will ich reden. 2.Chronik 18,13
Predige das Wort, stehe dazu, es sei zur Zeit oder zur Unzeit. 2.Timotheus 4,2
Apostelgeschichte 15, 4-12
Hosea 12, 1-11
Wenn wir doch wüssten, was wir sagen sollen, wenn uns die Menschen nach dir fragen.
Schenk uns doch Klarheit,
Gib uns doch Antwort,
hilf uns, dich und dein Wort zu verstehen. (BG: Otmar Schulz)
*******
aus Apostelgeschichte 15
Nach langen Beratungen, während des Jerusalemer Konzils, stand Petrus auf
und wandte sich schließlich an die Versammlung:
"Brüder, ihr alle wisst, dass Gott mich vor einiger Zeit erwählt hat, auch den anderen Völkern die gute Botschaft
zu verkünden, damit sie gläubig werden.
Gott, der die Herzen der Menschen kennt, hat bewiesen, dass er auch sie annimmt, indem er ihnen genauso
wie uns den Heiligen Geist schenkte.
Er machte keinen Unterschied zwischen uns (die aus dem Gesetz kamen) und ihnen (aus den Heiden kommend) ,
denn er reinigte auch ihre Herzen durch den Glauben.
Warum zweifelt ihr nun an Gottes Weg, indem ihr ihnen eine Last aufbürdet, die weder wir noch unsere
Vorfahren tragen konnten ?
Wir glauben, dass wir alle auf demselben Weg wie jene gerettet werden, nämlich
durch die Gnade des Herrn Jesus. "
Danach verstummten alle und hörten aufmerksam zu, wie Barnabas und Paulus von den Zeichen und Wundern
berichteten, die Gott durch sie unter den Nichtjuden gewirkt hatte. V 7-12
Re: Die Einehe in der Bibel
von Cleopatra am 05.07.2018 07:34Es gab immer irgendwelche Probleme, Machtkämpfe, Eifersucht, Versuche, durch viele Kinder besser dazustehen.
Wie Gott dazu stand, wird nicht berichtet, aber wir können immerwieder sehen, welche Probleme es dann gab.
"1Tim 3,2 Der Aufseher nun muss untadelig sein, Mann einer Frau, nüchtern, besonnen, anständig, gastfrei, lehrfähig,...."
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Jesus fragt: Willst du gesund werden ? Johannes 5,6b
von Burgen am 05.07.2018 01:14Danke schön für eure wertvollen Gedanken, Antworten.
Erst heute-hörte ich wieder von der Keule Krebs. In dem Zusammenhang, also der Schilderung, fiel mir auf,
dass ein wesentlicher Gesichtspunkt der ist, welche Einstellung der Mensch zu sich, zu seiner Krankheit,
Zu seinem Leben hat.
Wir Christen haben da immer den Blick in die Ewigkeit. ! Ich denke, dass ist ein riesengroßes Geschenk.
Und wir stehen in der Verantwortung, hoffnungsvoll in die Zukunft schauen zu wollen, schauen zu können.
Zum Beispiel:
In dem Monatsmagazin des Deutschen Pudelclubs steht ein Bericht zu Demenz und Alzheimer bei Hunden.
Hunde haben, wie wir Menschen, eine längere Lebenserwartung als noch vor einigen Jahren.
Das liegt zT an der Ernährung. Ich sage immer, wir sind alle konserviert, wegen der Konservierungsstoffe in der Nahrung
Und es ist als Vergleich eben so, dass die Hunde und auch die Katzen dieselben Krankheiten haben wie wir Menschen.
Ein mittelgroßer Hund oder auch großer Hund gilt ab 9 Jahren als alter Hund. Und zwischen 9 und 12 Jahren altert er, uU eben
zeigen sich demente Verhaltensweisen. Genau wie bei Menschen.
Das ist ein Problem. Ich kenne einen dementen Hund und dachte immer, es läge an der Halterin.
Bis ich eben heute diesen Artikel las. Das macht demütig. Und ich werde mich entschuldigen.
Denn ein dementes Tier zu haben ist anstrengend. Die Frau hat Hochachtung verdient.
Denn viele andere Hundehalter geben ihr Tier ins Tierheim oder ab oder vernachlässigen einfach den bis dahin treuen Freund.
Ethik und Moral oder Verantwortungsbewusstsein sind da gefragt. Auch für unser Land. Das wird mir jedenfalls immer bewusster.
Aber - es bedeutet eben auch Stress. Und negativer Stress macht krank. Das ist also ein Problem.
Jedoch der Heilige Geist kann Kraft schenken - und eine gute Einstellung helfen zu bewahren.
Gruß Burgen


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