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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: War es in der Arche stockdunkel?

von Burgen am 30.05.2018 10:35

Ja, Noah öffnete ...

Ich dachte mir inzwischen, dass er die Luke, das Fenster mit Blättern verschloss.

Und dazu, wurde nicht geschrieben, dass die Elle für die ganze Längsseite gilt und eben die Luka, das Fenster, besonders hervorgehoben war?

Das jedenfalls zu lesen hatte mich etwas verwirrt. Denn natürlich brauchten Mensch und Tier Luft und Helligkeit.

Gruss
Burgen



 

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Gabbro
Gelöschter Benutzer

Re: War es in der Arche stockdunkel?

von Gabbro am 30.05.2018 10:01

Wir lesen ja auch, dass Noah ein Fenster öffnete, also muß es verschlossen gewesen sein. Wahrscheinlich waren die in der turbulenten Flut verschlossen oder nur kurzzeitig offen, um Sauerstoff reinzulassen und Regen aufzufangen. Ich denke auch, wenn Gott natürliche, in diesem Fall ein konstruiertes Schiff, Dinge benutzte, um Menschen zu retten, dann wird es auch keine übernatürlichen Lichter gegeben haben, sondern die Möglichkeiten der damaligen Welt waren ausreichend, um alle lebenserhaltenden Umstände zu verwirklichen.

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Gabbro
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Re: Wie leitet uns der Heilige Geist?

von Gabbro am 30.05.2018 09:51

Ja, aber das hat mit der hebräischen Sprache zu tun, dort gibt es nämlich nur zwei Genera, feminin und maskulin. Ruach (Geist, Wind, Atem) ist dort ein feminines Substantiv, hat also eine grammatikalisch weibliche Form. Das hat aber nichts mit damit zu tun, dass der Heilige Geist nun weiblich wäre, wie es eine feministische Theologie behauptet. Sage ich beispielsweise 'der Fisch', dann dürfte klar sein, dass es sich in diesem Fall um ein generisches Maskulinum handelt und es natürlich auch weibliche Fische gibt. Oder ein anderes Beispiel 'die Sonne', dann ist auch unmittelbar klar, dass die Sonne keinem Sexus zuzuordnen ist, dennoch eine grammatikalisch weibliche Form besitzt. In anderen Sprachen werden häufig Substantive mit einem anderen grammatikalischem Geschlecht ausgedrückt. Beispiel: planina, heißt auf kroatisch 'die Berg', am End-a erkennt man die weibliche Form, man übersetzt es im Deutschen aber natürlich mit der Berg. So erfährt auch die Übersetzung Ruach im Griechischen die sächliche Form, also das Neutrum, aber auch beispielsweise als parakletos (der Tröster) als männliche Form.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.05.2018 10:03.

Cleopatra
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Re: War es in der Arche stockdunkel?

von Cleopatra am 30.05.2018 07:57

Hmmmmmm, ja, stimmt, die Fenster waren ohne Scheiben, aber wenn dann die Fenster in der Arche oben waren, dann wäre es doch ziemlich nass geworden bei der Regenzeit, oder...? Also muss man sie noch verschlossen haben.
Theoretisch kann es natürlich auch sein, dass Gott durch seine Herrlichkeit für Helligkeit gesorgt hätte, aber wisst ihr was?
Ich denke, wenn sowas spektakuäres passiert wäre, dann würde das doch auch so in der Bibel stehen, oder...?
Lg Cleo

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Cleopatra
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Re: Wie leitet uns der Heilige Geist?

von Cleopatra am 30.05.2018 07:55

Liebe Cleo, das habe ich ja noch nie gehört, dass im NT steht: die Heilige Geist. Gibt es denn im griechischen tatsächlich "der, die, das"? Oder ist "die" die Mehrzahl? Dann wäre es ja leicht, der Geist Christi und der Geist Gottes, beide so genannt, als der Heilige Geist.

Das weiß ich nicht und werde mich mal rumfragen. Vielleicht weiß ja hier jemand die Antwort?
Ansonsten spreche ich mal einfach den Freund an, der das "behauptet" hat und fordere Quellenangaben ;-D
Lg Cleo

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Cleopatra
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Re: Wie leitet uns der Heilige Geist?

von Cleopatra am 30.05.2018 07:53

Also kann ich festhalten: Die Leitung des Heiligen Geistes ist oft ganz unspektakulär und ganz unmerklich?

Ich denke, das kann man nicht so festhalten.
Ich denke, dass der heilige Geist unterschiedlich leitet.
Zum einen so, wie du beschrieben hast (beim Thema einkaufen), so erlebe ich es auch meißtens.
Aber es gibt auch Momente, in denen man sich wirklich gedrängt fühlt, unruhig wird und weiß "ich muss jetzt unbedingt".
So war es ja bei Paulus, er wurde abgehalten, zu gehen.
Und ich habe es auch mal erlebt, als ich noch frisch hierhergezogen war.
Auf einem Spaziergang mit einer Nachbarin trafen wir auf eine andere Nachbarin, die ich noch nicht kannte. Sie sagte mir, ich solle irgendwann mal auf eine Tasse Tee vorbeikommen. Das fand ich nett und ging weiter.
Einige Tage später las ich in einem Buch ein Kapitel über Nächstenliebe glaube ich.
Und dann fühlte ich mich gedrängt, diese Frau genau jetzt zu besuchen.
Ich wusste- man kann viel darüber lesen, es geht aber um die Tat."
Also zog ich meine Schuhe an und ging zu dieser Nachbarin.
Es stellte sich heraus- sie war/ist in tiefer Trauer, da sie Witwe ist und viele Schicksalsschläge hatte.
Wir haben ein sehr gutes Gespräch gehabt und mitlerweile hat sich eine feste Freundschaft entwickelt, in der wir oft über die Bibel und Gott sprechen und sogar schon gemeinsam gebetet haben.
Lg Cleo

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Cleopatra
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Re: Zum Nachdenken, mein "Wort zum Sonntag" für Euch

von Cleopatra am 30.05.2018 07:39

Wow, wirklich sehr ermutigend und gute Gedanken.
Danke Rolf, ich denke, dein beitrag nimmt vielen eine Last weg, die Verantwortung und so zu übernehmen.
Es ist richtig, wir sind Werkzeuge. Ich selbst fand immer schade, dass durch mich noch niemand zum Glauben an Gott gekommen ist.
Ich kenne viele, die bei einer Bekehrung dabei waren und fühlte mich dann schlecht.
Und dann habe ich gelesen, wie Paulus schrieb, wie jeder seinen Job hat. Der eine Säht, der andere bewässert, und nur Gott ist der, der das Wachstum schenkt (weiß auswendig nicht die Bibelstelle).
Deshalb bin ich auch viel entspannter, wenn ich mit Menschen über Gott rede.
Natürlich haben wir auch eine gewisse Verantwortung. Verantwortung im Sinne von Werkzeug sein. Aber nicht eben,, um in deinem Beispiel zu bleiben, was anschließend mit dem Nagel passiert.
Lg Cleo

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Zum Nachdenken, mein "Wort zum Sonntag" für Euch

von Burgen am 29.05.2018 22:28

Dieser obige Beitrag von dir, Rolf, spricht mir aus dem Herzen.
Der von dir gelöschte hatte nicht dieselbe Wirkung.
Also nur Mut.
Wir brauchen hier uns ja nicht mit ausgefeilten fremden Gedankengut bestücken.
Lexika usw. natürlich ausgenommen.
Ich denke, die eigenen Gedanken geben auch ein Glaubenszeugnis ab, oder?
Zwei Absätze, die wohl wieder nicht da sein werden
LG
Burgen

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...

von Burgen am 29.05.2018 22:20

Ich denke, Vorherbestimmung ist eine der Glaubensrichtungen die sich herausgebildet haben.
Ganz grob ausgedrückt würde davon ausgegangen sein, dass der Mensch einerseits wie eine Marionette handelt und immer wieder
in die Vorstellung hineingelegt zu werden, dass er keine Verantwortung trägt für das, was ihm wiederfährt.
So wie ich die Schriftaussagen verstehe, hat der Mensch
einerseits den Auftrag zu bewahren, auf Jesus ausgerichtet zu sein, Gott zu vertrauen usw.
andererseits hat er die großartige Möglichkeit zu gestalten und teilhaftig am Erfolg zu sein.
Sich zu freuen für das, was Gott durch ihn und mit ihm geschehen lässt.
Bei Abraham können wir sehen, wie er Gott umstimmt als er Lot rettete mit seiner Familie.

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Rolf

-, Männlich

  Neuling

Beiträge: 18

Re: Zum Nachdenken, mein "Wort zum Sonntag" für Euch

von Rolf am 29.05.2018 21:31

Hallo, liebe Pray,

ja, ich schreibe Euch auch gern selber ein Wort zum Sonntag, werde den Herrn bitten, mir etwas zu zeigen dazu. Dauert manchmal paar Wochen

Deine Zeilen machen mich sehr nachdenklich. 

Was sind wir wirklich? Was sagt die Schrift? Was sagt Jesus?

Ich werfe nicht gern mit Bibelversen um mich, Manche Verse muß man durch die Schrift erklären, 

Jesus sagt, daß ER das Haupt und wir die Glieder sind. Wir, die wir wiedergeboren sind, sind reingewaschen durch Jesu Blut (das ist fast 2000 Jahre her, als das Blut am Kreuz vergossen wurde! Aber es gilt jetzt und in Zukunft genauso!). Ebenso sind wir durch Seine Wunden geheilt! Jetzt und in Zukunft! Und WIR sind SEIN Leib!  Wir sind mit IHM auferstanden!! 

Das alles steht so geschrieben. Es sind vollendete Tatsachen für Gott - ER sieht das, was wir noch nicht sehen können. Warum soll ich, das Geschöpf, das anzweifeln, was ER, der Schöpfer, sieht?
Daher ist Glaube nötig, Glaube an das, was die Schrift, Gottes Wort, sagt. Es ist ein Vorrecht, das zu wissen, was wir (noch) nicht sehen können.

Der Leib Christi: Kinder Gottes, Priester, Könige, die, die sogar Engel richten werden. 

Der Mensch als Mittler zwischen Gott und Menschen? Nein, Nein, nochmals Nein! Der Heilige Geist ist der Mittler! Der Tröster, Lehrer usw.

Aber: Wenn Du zwischen Alkoholikern und Rumsitzern sprichst, Dir hilflos und als Versager vorkommst: Woher weißt Du, daß nicht ein einziges Wort, welches Dir der Heilige Geist in Deinem unbeholfenen Reden unbemerkt eingeflüstert hat und welches Du ausgesprochen hast, wie eine Zeitzünderbombe in einem von den Rumsitzern vilelleicht nach zwei Tagen, zwei Wochen oder nach zwei Jahrzehnten explodiert und dieser Rumsitzer zum Glauben kommt?
Dann warst Du nicht der Mittler, sondern das Werkzeug des Mittlers.
Das Werkzeug (Beispiel: Hammer) kümmert sich nicht drum, was mit dem Werkstück, in das er einen Nagel eingeschlagen hat, weiter geschieht. Der Hammer hat Macht und Kraft, aber wenn keine Hand da ist, die ihn führt, ist er machtlos und zu nichts nütze! Könnte ja sein, der Hammer sagt zur Hand, laß das, ich schaffe das schon allein...

Du sprichst, brauchst Dich um das Weitere nicht zu sorgen - das macht der Herr schon selbst, keine Angst!Kümmere Dich um den nächsten Nagel


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