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Pal

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Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...

von Pal am 29.05.2018 20:31

Berö: Wenn aber Gott alles vorherbestimmt hat, geht er dann gegen sich selbst vor?
Das wäre allerdings fatal!
Dieweil Gott alles vorherweiß, wird er anhand der Tatsachen seine absoluten Vorherwissens, auch die entsprechenden Konsequenzen 100% sicher zutreffen lassen.
Das meint aber keinesfalls das ER für das Böse, von dem ER weiß, das es ausgeführt werden wird auch die Verantwortung hätte, so als ob ER es so gerne möchte oder gar von IHM ausgehend wäre. Ganz im Gegenteil! Gott hat einen guten Freiraum geschaffen, der von bösen Menschen, und dem Teufel, aufs schlimmste mißbraucht wird.
Sollte das heißen, das Gott selbst böse wäre? - Das sei ferne! -
Aber Gott ist eben so souverän gut, das ER das Böse, bis zu einem gewißen Maß bestehen lassen kann, um es schlußendlich im "zweiten Tod" unschädlich zu machen. So verstehe ich es.

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pray

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Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...

von pray am 29.05.2018 20:01

Hallo Beroer,
ich lasse Pals Frage  a n  d i c h  mal bewusst so stehen und bin gespannt, was du dazu sagen wirst.
Ich sehe das "Feindesland" so. Der Feind ist der Tod (vgl 1. Kor. 15,26: Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod.) Von daher ist belegt, dass die Kinder nicht im Tod bleiben werden, sondern auferstehen zum Leben.
Hallo Pal,
du hast es dir vielleicht für die Zwischenzeit etwas einfach gemacht, dass du schreibst: Es gibt nur Himmel und Hölle. Aber diese Orte kommen, wenn Jesu wiedergekommen ist und alles Gericht gehalten wurde und nachgesehen wurde, wer im Buch des Lebens steht und wer nicht.
Bis dahin habe ich die Bibel so verstanden, dass es 2 Aufenthaltsorte für die Verstorbenen gibt. Für die in Christus Gestorbenen ist es oben das Paradies, wo sie gleich beim Herrn sind, aber den Geist-/Herrlichkeitsleib später bekommen, wenn Jesus wiederkommt und die Lebenden entrückt sind und mit dem neuen Leib überkleidet werden und die Toten auferstehen. Für die Gottlosen ist der Aufenthaltsort bis dahin unten der Scheol.

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pray

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Re: Wie leitet uns der Heilige Geist?

von pray am 29.05.2018 19:42

Liebe Cleo,
das habe ich ja noch nie gehört, dass im NT steht: die Heilige Geist. Gibt es denn im griechischen tatsächlich "der, die, das"? Oder ist "die" die Mehrzahl? Dann wäre es ja leicht, der Geist Christi und der Geist Gottes, beide so genannt, als der Heilige Geist.
LIebe geli,
ja, genau so habe ich das am Ende des Schreibens auch gedacht. Du hast eine sehr gute Stellt mit der Prophetie von David gebracht, die das untermauert. Fazit: Man merkt manchmal gar nicht,  d a s s  der Geist Gottes  l e i t e t, aber wenn dann alle Fäden zusammenlaufen,  d a n n staunt man.
Ich freu mich total, dass wir das so rausgearbeitet haben und meine, das wäre auch richtig so.
Lieber Smart,
o.k. ich würde vorschlagen: Schreib rein, deine Frage. Ich würde dir meine Antwort aus dem Mail hierherkopieren und wir können ja warten, was die anderen explizit diesmal als Antwort für dich haben - deine Frage, die dich schon so lange beschäftigt, sollte diesmal nicht untergehen. Hoffentlich nicht.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.05.2018 19:42.

Pal

67, Männlich

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Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...

von Pal am 29.05.2018 19:41

Bero: Das dürfte wohl Nicht der Himmel sein.

Es gibt laut Bibel nur zwei Möglichkeiten, wo ein Toter endet. (Himmel oder Hölle)
Also meinst du. die unschuldigen Kinder seien bei der Ermordung durch Herodes Soldaten in die Hölle gekommen? -Das denke ich nicht.
-

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pray

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Re: Zum Nachdenken, mein "Wort zum Sonntag" für Euch

von pray am 29.05.2018 19:34

Lieber Rolf,
du kannst uns ja selber ein Wort zum Sonntag erzählen. Ich hatte es aber noch gelesen. Warum sind wir denn hierzulande schon Könige? Ich kann mich zwar als Priester wiederfinden (Vermittler zwischen Gott und Mensch, heute am Spielplatz allerdings zwischen etlichen Alkoholikern und Rumsitzern aber leider kläglich gescheitert, bis auf einen vielleicht, der aufmerksam zuhörte), aber wen darf ich denn "bekönigen"?

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pray

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Re: War es in der Arche stockdunkel?

von pray am 29.05.2018 19:29

SMart: Ist es nicht auch möglich, dass der Leuchter im Heiligtum das Allerheiligste so hell ausleuchtete, dass Aaron darin seinen Dinest verSEHEN konnte?

Ja, das ist eine prima Überlegung. 2. Mose27,21: In der Stiftshütte, außen vor dem Vorhang, der vor der Lade mit dem Gesetz hängt, sollen Aaron und seine Söhne den Leuchter zurichten, dass er brenne vom Abend bis zum Morgen vor dem HERRN. Das soll eine ewige Ordnung sein für ihre Nachkommen bei den Israeliten.
SMart: Natürlich scheint mir auch zu sein, dass Gottes Herrlichtkeit hell strahlt, weshalb ja auch Moses Angesicht strahlte, als er vom Berg Horeb stieg.

2. Kor. 3,7: ..sodass die Israeliten das Angesicht des Mose nicht ansehen konnten wegen der Herrlichkeit auf seinem Angesicht...
Wie wir ja wissen, muss das AT in Christus gelesen werden (2. Kor. 3,14)  dann fällt einem alles wie Schuppen von den Augen. Mose sagte ja, dass Gott einen Propheten wie ihn (Mose) erwecken wird. In Jesus sehen wir auf vielfache Weise, dass sich diese Vorhersage erfüllt hat.
Ich hatte mal eine lange Liste gemacht, wieso Mose schon Jesus vorschattet, es gibt so viele Gemeinsamkeiten.
Dass Moses Gesicht hell strahlt, würde ich also mit Hebr. 1,3 i.V. bringen, wo wir lesen, dass Jesus der Abglanz von Gottes Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens ist. So weist Mose schon damals auf das Kommen Jesu hin.
Burgen: In der online Konkordanz sind 34 Verse aufgeführt, in denen es um Fenster geht. Und nur bei Daniel steht, dass er offene Fenster hatte. Dort betete er, obwohl verboten, hörbar zu seinem Gott. Bei Paulus hingegen lesen wir sogar, dass ein junger Mann, eingeschlafen, aus dem Fenster fiel. Von daher gehe ich persönlich davon aus, dass die Häuser und auch die Arche, keine Scheiben hatten.

Ja, einfache Schlussfolgerung! Stimmt.
Burgen: War das Allerheiligste nicht auch nach oben hin offen?

Echt? Ich meine, es hatte eine geschlossene Decke aus Fellen. Liebe Burgen, kannst du mal in der Bibel blättern und nachsehen, ob es dich richtig dünkte mit dem "offen nach oben"? *blätter blätter...
Aber ich glaube nicht, dass die Arche etwas mit der Stiftshütte zu tun hat.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.05.2018 19:30.

Beroeer

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Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...

von Beroeer am 29.05.2018 19:22

27.05.2018 10:36 - Burgen
Hallo Beröer, du bist ja fleißig; -) Vielen Dank, dass du so ausführlich deine Gedanken (evt. auch Erfahrungen) mit uns teilst.
Das macht Mut, es ebenfalls zu tun.
Danke, na ja, ich bin vielleicht ein bisschen im Fluss..

Freut mich, dass Du meine langen Beiträge erträgst.
Es ist aber auch gut, wenn mal ein Feedback kommt
und das muss nicht nur gut sein.

27.05.2018 10:36 -  Beröer,:
"Dazu ist es hilfreich, sich die Frage zu stellen, welche Absichten der Satan verfolgt."
Burgen
Dazu denke ich, dass gerade Christen die Absichten kennen und jeden Tag auch irgendwie selbst oder allgemein damit konfrontiert werden.
  Es ist jeseus selbst, der uns eine kompetente Antwort auf deine obige abschließende Frage des Beitrags gibt.
 Antwort Jesus : Johannes 10,10 Basisbibel J
Der Dieb kommt nur, um die Schafe zu stehlen. Er schlachtet sie und stürzt sie ins Verderben.
Ganz genau so sehe ich das auch. Das zählt zu seinen Hauptabsichten.


Noch eine weitere will ich aufzeigen...nach einer Pause.


Liebe Grüße
Beroeer

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Beroeer

68, Männlich

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Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...

von Beroeer am 29.05.2018 19:08

von pray am 27.05.2018 19:19
Beroer: Vom Satan heißt es dann, er sei das „Werkzeug" Gottes um Menschen zu prüfen (Beispiel Hiob).
pray
Das steht aber nicht so im Buch Hiob, dass Gott den Teufel als Sein Werkzeug benutzt. vgl auch Off. 2,10: Die Initiative geht vom Teufel aus, nicht von Gott.Gott prüft die Herzen, das ja, aber so wie ich die Bibel verstanden hat, nicht durch Satan als Werkzeug Gottes!
Selbstverständlich hast Du recht! Vielleicht habe ich es zu wenig hervorgehoben.


In meinem Post versuche ich die Vorstellung von der Vorherbestimmung, derjenigen der Willensfreiheit
gegenüber zu stellen. Die Ansicht, dass der Teufel ein Werkzeug Gottes sei um zu prüfen,
Ist die Ansicht die hier vor kurzem geäußert, ja sogar verteidigt wurde und scheinbar noch wird
Aber nicht von mir.

Wenn Satan Gottes Werkzeug zur Prüfung wäre, aber sowieso alles vorherbestimmt sei,
Welchen Sinn würde dann eine Prüfung überhaupt machen?


Pal: Und ein absolut gerechter Gott wird das Böse mit genauso unaufhörlicher Strafe ahnden.
Wenn aber Gott alles vorherbestimmt hat, geht er dann gegen sich selbst vor?


Liebe Grüße
Beroeer

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Beroeer

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Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...

von Beroeer am 29.05.2018 19:00

 

pal
Da gilt als Grundtenor: 2Ko 4:17
Denn unsre Trübsal, die zeitlich und leicht ist, schafft eine ewige und über alle Maßen wichtige Herrlichkeit
Was gelten die paar Erdenjahre des Leidens gegenüber der unaufhörlichen Herrlichkeit?
Freilich müssen Christen Trübsal ertragen und manchmal sehr leiden.

Und nur dieses treue Ertragen "schafft" gewissermaßen dann die Herrlichkeit.
Nur - kann man aus diesen Worten wirklich ablesen, dass Gott diese Trübsale bringt?


Wenn du dann die ermordeten Kinder bei Herodes erwähnst, dann sollte auch klar sein, das diese unschuldigen Kinder augenblicklich im Himmel ankamen und ihnen, so gesehen, gar nichts Böses widerfuhr, sondern eben GUTES! - Hätten wir Gottes Perspektive, würden wir Leiden völlig anders beurteilen.
Worin siehst Du diese Meinung begründet, dass dies Gottes Perspektive sei?

 

Wenn ich den biblischen Kontext in Verbindung mit diesem Kindermord beachte,
wird Gottes Perspektive deutlich:
In Matthäus 2:18 wird ja das Klagen der Mütter beschrieben, die dieses fürchterliche
Trauma, das Abschlachten ihrer Kinder, erleben mussten:
18 »In Rama hat man ein Geschrei gehört, viel Weinen und Wehklagen;
Rahel beweinte ihre Kinder und wollte sich nicht trösten lassen, denn es war aus mit ihnen.«

Im Kontext dieses Zitates aus Jeremia 31 wird "Gottes Perspektive" deutlich,
wie er dieses Leid sieht, wo sich diese Kinder befinden, und worin wahrer
Trost zu finden ist:
15 So spricht der HERR: Man hört Klagegeschrei und bittres Weinen in Rama:
Rahel weint über ihre Kinder und will sich nicht trösten lassen über ihre Kinder;
denn es ist aus mit ihnen.
16 Aber so spricht der HERR: Lass dein Schreien und Weinen und die Tränen deiner Augen;
denn deine Mühe wird belohnt werden, spricht der HERR.
Sie sollen wiederkommen aus dem Lande des Feindes,
Gott offenbart, dass diese Kinder im "Land des Feindes" sind. Das dürfte wohl
Nicht der Himmel sein.Da der Tod an anderer Stelle als Herrscher bezeichnet wird scheint es vernünftig
anzunehmen, dass das "Feindesland" der Todeszustand ist indem er "Gefangene" hält.

Jene waren sicher nicht im Himmel, denn 30 Jahre später noch sagte Jesus:
Johannes 3:
13 Und niemand ist gen Himmel aufgefahren außer dem, der vom Himmel
herabgekommen ist, nämlich der Menschensohn.

Der Trost den diese Mütter aus diesen Worten ziehen konnten war
also sicher nicht, die Vorstellung, sie seien im Himmel, sondern er bestand darin,
dass verheißen war, sie würden wiederkommen - ein Hinweis auf die Auferstehung.

Gruß Beroeer

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: War es in der Arche stockdunkel?

von Burgen am 29.05.2018 17:38


In der online Konkordanz sind 34 Verse aufgeführt, in denen es um Fenster geht. 

Und nur bei Daniel steht, dass er offene Fenster hatte.
Dort betete er, obwohl verboten, hörbar zu seinem Gott.

Bei Paulus hingegen lesen wir sogar, dass ein junger Mann, eingeschlafen, aus dem Fenster fiel.

Von daher gehe ich persönlich davon aus, dass die Häuser und auch die Arche, keine Scheiben hatten.

 

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