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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.

von solana am 14.04.2018 11:24

Ja, Cleo, das ist ein ganz wichtiger Punkt, den ich auch erfahren habe:

Es ist ganz wichtig, was/wen wir "im Auge haben" bei dem, was wir tun - denn davon hängt ab, wie wir uns dabei fühlen und ob unser am Ende Tun erfüllend war oder ob es ein schales Gefühl der Leere hinterlässt oder im Extremfall sogar ganz sinnlos scheint bzw sogar noch negativ, weil es Negatives bewirkt hat, wo wir doch etwas ganz anderes, Positives, damit beabsichtigten ....

Wenn wir etwas tun, um etwas ganz bestimmtes damit zu erreichen, dann ist unser Tun nur dann sinnvoll, wenn es auch den gewünschten Erfolg bringt - sonst war es "umsonst" (oder sogar "kontraproduktiv").
Je mehr von diesem "Erfolg" für uns abhängt, um so grösser wird der Druck auf uns - die Freude beim Tun kann sich nur dann einstellen, wenn der Erfolg kommt, vorher arbeiten wir auf den Erfolg hin, setzen etwas ein an Mühe, Zeit und Energie, von dem noch gar nicht sicher ist, ob es sich überhaupt "lohnt oder vielleicht "verschwendet" ist. Also können wir uns noch gar nicht freuen, sondern müssen uns um den Erfolg sorgen (wir leben dann quasi "in die Spardose": Freude kommst später, jetzt ist Arbeit ...)

Genauso ist es, wenn wir etwas tun, um dafür Anerkennung von anderen Menschen zu bekommen und quasi das Getane "durch die Augen der anderen (in die wir uns hineinversetzen) beurteilen". Und unsere Freude von ihrem Urteil abhängig machen ....

Nur 2 Beispiele.
Aber so ist das, das ist der Normalfall, wenn jemand ohne Gott lebt.
Von irgend woher muss ja der "Sinn" kommen und die Freude, das, was einen im Leben glücklich macht.
Und wenn ein Mensch Christ wird und das in seinem Leben ganz genau so weiter macht, seine Freude und den Sinn seines Leben in den Idealen "der Welt" sucht, dann lebt er "fleischlich".

Als Christen haben wir etwas anderes im Blick, wenn wir ganze Sache mit Gott machen:

Kol 3,17 Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.

1Thess 5,16 Seid allezeit fröhlich,
17 betet ohne Unterlass,
18 seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.

Wir tun alles, was wir tun, in "Interaktion" mit Gott. Er ist im Blick, wir tun es für ihn, wir kommunizieren dabei mit ihm und tun es aus seiner Kraft, die wir dabei empfangen und konkret umsetzen.
Dann ist auch nichts "umsonst" getan, wenn es so getan wurde - in Liebe, dankbar und fröhlich auf Gottes Liebe antwortend, die wir in jedem Augenblick erfahren können. Und in dem Wissen:

Röm 8,28 Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.

Das gibt eine wunderbare Freiheit und inneren Frieden, eine Zufriedenheit, in der ganz automatisch immer mehr Freude aufsteigt und die Augen immer mehr auf all das Schöne hin geöffnet werden, das Gott uns schenkt.

Ich wünsche uns allen, dass wir das immer mehr erleben.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...

von nennmichdu am 14.04.2018 11:09

Hallo Beroeer,



mein Punkt war der, inwieweit der Satan aus eigenem Ermessen und Gutdünken die Menschen, die fromm leben wollen, Gottes Gebote zu halten suchen, versuchen und quälen darf. Oder ob es nicht vielmehr Gott selbst ist, der hier den Anfang und das Ende bestimmt. Dem Treiben und Wirken Satans Grenzen setzt.

Und du schreibst es ja selbst:

Gott lässt die aufgeworfene Frage klären, indem er Satan gestattet, Hiob unter Druck zu setzen – wobei er eine Grenze setzt: Das Leben dürfe er ihm nicht nehmen.


Gott muss erst dem Satan erst grünes Licht geben, damit dieser dann - als Werkzeug Gottes - zur Prüfung des Glaubens Menschen in Nöte bringen darf.


Nein, nicht Gott pickt sich einen seiner Treuen heraus und veranlasst dann, dass er auf sadistische unbarmherzige Weise gequält wird. Das macht eher Satan und er kann noch viel mehr entscheiden - was nicht heißen muss, das Gott nicht der eigentliche „Herr des Verfahrens" ist.


Satan hat sich alle Menschen auf der Erde angeschaut. Und nun spricht Gott Satan auf Hiob an. Nicht der Satan ergreift hier die Initiative, sondern Gott stellt dem Satan Hiob vor Augen. "Hast du acht gehabt auf meinen Knecht Hiob...?" Und dann erlaubt Gott dem Satan Hiob zu prüfen. Er ist es wieder, der dem Teufel es erst zulassen muss, wenn dieser Menschen in Anfechtungen und Prüfungen bringt. Der Teufel kann also nicht aus eigenem Ermessen und Gutdünken handeln. Das fand ich wichtig festzuhalten. Das hinter allem, was uns wiederfährt, Gott steht. Das nichts geschieht, ohne das Gott selbst es zulässt und für gut erachtet. Denn sonst wäre auch nicht Gott der Allmächtige, der alles in seinen Händen hält, sondern der Teufel.


Wenn Gott Treue prüft, dann aus anderen Gründen und auf ganz andere Weise.


Diese Aussage verstehe ich jetzt nicht. Gott prüft Treue aus anderen Gründen? Und auf andere Weise?  Im Buch Hiob wird doch sichtbar, das Gott sich des Satans bedient, um Hiob zu prüfen. 
Und auch deine Aussage zuvor - " und Satan kann noch viel mehr entscheiden..." verstehe ich nicht. Satan kann nur das tun und machen, was Gott zulässt. Und das ist für uns Gläubige ein großer Trost. Das nichts geschieht, was Gott nicht will und für gut heißt.


Thomas

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Burgen
Gelöschter Benutzer

die Zukunft beginnt - jetzt

von Burgen am 14.04.2018 10:55


Hallo ihr Lieben, 

in der "Oase" wird gerade der Brief des Paulus an die Epheser angeboten.

Wer vielleicht ebenfalls bis zum derzeitigen 3. Kapitel mitgelesen und bedacht hat, kann vielleicht auch voller

Begeisterung darüber im Herzen Frohsinn, Zuversicht und Dankbarkeit feststellen ?

Mir geht es gerade so, denn damals, in den 70 zigern verlangte es mich, diesen wundervollen Brief zu verstehen.

Ebenso den Brief an die Kolosser. Sie sind ja ähnlich wunderbar geschrieben worden.

Herz und Sinn, sowie Informationen für den Verstand treffen aufeinander.

Paulus bekennt, dass ihm das Wort Gottes, sein Auftrag das Evangelium für Heiden und Juden greifbar werden zu lassen,

eine geschenkte Offenbarung war.

Ein bisschen mag man sich die Frage stellen, was denn eine Offenbarung ist.

Ihr habt ja gehört von dem Auftrag der Gnade Gottes, die mir für euch gegeben wurde: Durch Offenbarung ist mir das Geheimnis kundgemacht worden, ..., Daran könnt ihr, wenn ihr's lest, meine Einsicht in das Geheimnis Christi erkennen. Dies war in früheren Zeiten den Menschenkindern nicht kundgemacht, wie es jetzt offenbart ist seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist, nämlich, dass die Heiden Miterben sind und mit zu seinem Leib gehören und Mitgenossen der Verheißung  in Christus Jesus sind durch das Evangelium, dessen Diener ich geworden bin durch die Gabe der Gnade Gottes, die mir nach seiner mächtigen Kraft gegeben wurde. 8 Mir, dem allergeringsten unter allen Heiligen, ist die Gnade gegeben worden, den Heiden zu verkündigen den unausforschlichen Reichtum Christi 9 und für alle ans Licht zu bringen, wie Gott sein Geheimnis ins Werk setzt, das von Ewigkeit her verborgen war in ihm, der alles geschaffen hat, 10 damit jetzt kundwerde die mannigfaltige Weisheit Gottes den Mächten und Gewalten im Himmel durch die Gemeinde. 11Diesen ewigen Vorsatz hat Gott ausgeführt in Christus Jesus, unserm Herrn. 

Ich weiss ja nicht, wie es euch mit diesem Text ergeht, jedenfalls, liest man ihn laut für sich und langsam ins Herz fallend,  
kann Herz und Sinn mit Freude beschenkt werden. Die Einfachheit des Evangeliums und der Glaube an die transportierte
Wirklichkeit der Textinformation, ..., einfach wunderbar, so einen Mut machenden Brief an sich gerichtet zu wissen.

Vielleicht macht ihr ja ähnliche Erfahrungen ? Und teilt sie mit uns?

LG
Burgen


 

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5502

Re: Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.

von Cleopatra am 14.04.2018 10:31

Mir fällt gerade auch ein "Gleichnis" ein.

Gestern haben wir unser Beet wieder schön bestückt.
Schöne, bunte Pflanzen.
Um Unkraut etwas zu verhindern, haben wir das Beet mit Rundenmulch belegt und dann die schönen Pflanzen reingesetzt.

Nun haben wir die Wahl: Erfreue ich mich über die wunderschönen, bunten Pflanzen?
Und wenn ich einmal Unkraut sehe, zupfe ich es eben weg und freue mich weiter?
Oder bin ich in ständiger Sorge, ob nicht doch noch Unkraut wächst und achte die ganze Zeit darauf, sehe an den Pflanzen entlang, ob nicht irgendwo ein böses Unkraut herauswachsen möchte?
Dann verliere ich doch total die Freue über die bunten Pflanzen.

Nein, aloso ich bin mehr der Typ, der eben durch Rindenmulch vorsorgt und sich erfreut.
Und sollte mir dann doch mal etwas auffallen, dann mache ich es eben ganz ohne Sorgen weg und freue mich weiter.

Der Blickwinkel kann schon ganz viel auch mit unserer Haltung und unserer Freude oder eben Sorge machen.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.04.2018 10:32.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (44) Halt im Gedächtnis Jesus Christus, der HERR lebt, er ist auferstanden

von Burgen am 14.04.2018 08:52


Losung 

Wer in der Finsternis geht und wenn kein Lichtstrahl scheint, der vertraue auf den Namen des HERRN !    Jesaja 50,10

Er hat uns errettet aus der Macht der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines geliebten Sohnes.    Kolosser 1,33

Apostelgeschichte 8, 26-39
Epheser 3, 1-13

Ich lag in tiefster Todesnacht,
du warest meine Sonne,
die Sonne, die mir zugebracht Licht, Leben, Freud und Wonne.
O Sonne, die das werte Licht des Glaubens in mir zugericht', wie schön sind deine Strahlen!    (Paul Gerhardt)  
 

:::::::

Kinder
www.niegelebt.de    273 Abtreibungen täglich  x 365 = 99645 jährlich, offizielle Zahlen - ohne Dunkelzifferzahlen
quelle IDEA-inside 

;;;;;;;

Petrus
an das Himmelstor kommt ein Mann und bittes darum hereingelassen zu werden.
Petrus
begrüßt ihn freundlich, lädt ihn ein durch das Tor einzutreten und zeigt ihm dort die Villa, in die er einziehen soll.

Anschließend kommt ein ehemaliger Geistlicher an das Tor und begehrt Einlass.
Petrus
lässt ihn herein und weist ihn eine kleine Hütte zu wohnen an.
Der Mann ist unwirsch, entsetzt und meint, weisst du nicht, wer ich bin? Wer ich war?

Petrus sagt, dass ist alles richtig so. Ich weiß, wer du bist. 
Wenn du gepredigt hast, schliefen alle ein. Der andere  Mann war Busfahrer. 
Wenn er Bus fuhr, beteten alle Menschen im Bus.  
quelle hopefortomorro 

Haben wir alle einen guten Tag  


Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.04.2018 09:03.

Beroeer

68, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 270

Re: Hiob: ... ich bin mir keiner Schuld bewusst ...

von Beroeer am 14.04.2018 06:58

Cleo
 Hiob war ja kein schlechter Mensch. Er war eben super und wurde von Satan deshalb eben rausgepickt.

Thomas
Was ich dazu ergänzen wolle. Nicht Satan pickte Hiob heraus. Gott war es, der sein Augenmerk auf Hiob richtete und Satan darauf aufmerksam machte. Sonst kommen wir am Ende noch dahin, das Satan darüber entscheidet, wer einer (Glaubens)Prüfung unterzogen wird und wer nicht.
Dem stimme ich nicht zu. Der biblische Kontext und auch der Bericht in Hiob begründet
schon Cleos Gedanken.

 

Erstmal zeigt die Bibel, dass JEDER gottesfürchtige Mensch (irgendwann) Druck bekommt,
„geprüft" wird: 2.
Tim. 3,12 :
12 Und alle, die fromm leben wollen in Christus Jesus, müssen Verfolgung leiden.
Und da es von Hiob hieß:
Hiob 1:8 .....: Denn es ist seinesgleichen nicht auf Erden, fromm und rechtschaffen, gottesfürchtig
war es unausweichlich, dass Hiob auch leiden musste.

Wer steckt hier als treibende Kraft dahinter?
Der Bericht in Hiob lässt Satan als treibende Kraft erkennen Warum?
Nun, wie ist es denn überhaupt zu dem Dialog zwischen Gott und Satan gekommen?
Hiob 1:7
7a Der HERR aber sprach zu dem Satan: Wo kommst du her....?
Wenn Gott Fragen stellt, muss das nicht unbedingt heißen, er wüsste die Antwort nicht.
Für Gott sowieso, aber auch für Bibelleser, die Satans „Lieblingsbeschäftigung" durch das
Wort Gottes kennen ist klar, mit welcher Absicht Satan auf der Erde umherzieht.
Wenn man die Vorgänge in Eden, jene während der Lebenszeit Jesu und auch die in Offb. 12
beschriebenen Aktivitäten Satans berücksichtigt (12:10 ..... denn der Verkläger unserer
Brüder und Schwestern ist gestürzt, der sie verklagte Tag und Nacht vor unserm Gott.)
wird deutlich:

Satan ist die Treue und Gottergebenheit von Menschen ein Dorn im Auge.
Das was er selbst einst als vollkommenes Geschöpf „über Bord geworfen" und nie mehr
wieder selbst offenbaren kann, leben sogar manche der sündigen Nachkommen
Adams aus – vor ihm! Aber auch vor Gott.

Hiob war beispiellos „untadelig" in Gottes Augen, d.h. so gut, wie ein sündiger Mensch
Gott ergeben sein konnte, so war er es. Und es ist nur logisch anzunehmen,
dass auch Satan Hiobs Treue nicht entgangen war, ja, dass sie ihn beschäftigte
und reizte. Dies wiederum war auch Gott nicht entgangen.

Bestimmt nicht ohne Grund fragte Gott deshalb: „Wo kommst Du her"?
Und als Antwort sagte Satan:
7b .... Ich habe die Erde hin und her durchzogen.
Wohlwissend, was Satan Umtrieb, fragte Gott weiter:
8 .....: Hast du achtgehabt auf meinen Knecht Hiob? Denn es ist seinesgleichen nicht
auf Erden, fromm und rechtschaffen, gottesfürchtig und meidet das Böse.
Satans Antwort ist ein weiterer Hinweis darauf, dass auch er sehr gut Bescheid wusste
über das Leben Hiobs, zog er doch sofort ein böswilliges Statement über dessen Beweggründe
„aus dem Hut":
9 .....Meinst du, dass Hiob Gott umsonst fürchtet?
10 Hast du doch ihn, sein Haus und alles, was er hat, ringsumher bewahrt.
Du hast das Werk seiner Hände gesegnet, und sein Besitz hat sich ausgebreitet im Lande.

Gott lässt die aufgeworfene Frage klären, indem er Satan gestattet, Hiob unter Druck zu setzen
– wobei er eine Grenze setzt: Das Leben dürfe er ihm nicht nehmen.
Das folgende Drama und das Ende des Ganzen kennen wir dann.
Und wir lernen sehr viel, wie die vielen Beiträge zeigen.

Nein, nicht Gott pickt sich einen seiner Treuen heraus und veranlasst dann,
dass er auf sadistische unbarmherzige Weise gequält wird.
Das macht eher Satan und er kann noch viel mehr entscheiden -
was nicht heißen muss, das Gott nicht der eigentliche
„Herr des Verfahrens" ist.

Wenn Gott Treue prüft, dann aus anderen Gründen und auf ganz andere Weise.

Beroeer

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Bibelklar

von Pal am 14.04.2018 06:00

Hier kommt etwas, womit sich kein stolzes Fleisch beschäftigen mag!

Mein Gott, bin ich böse! 1.Teil


Bitte mißversteht es nicht als "hoffnungslosen-zweifel-erweckenden-Kellerblick", sondern die biblische Unmöglichkeit, das ein Mensch, mit so großer Verdorbenheit, sich selbst retten könnte.

Gottes Beurteilung des selbstbezogenen Menschen läuft auf ein Todesurteil hinaus. - "Ans Kreuz mit IHM!"

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 14.04.2018 06:16.

geli
Gelöschter Benutzer

Re: Bibelklar

von geli am 13.04.2018 12:10

Nein, nicht so richtig. Ich glaube, da brauche ich etwas Nachhilfe...  

LG, geli

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.

von solana am 13.04.2018 11:33

Liebe Burgen, ich freue mich, dass du mit dieser Geschichte etwas anfangen kannst. 

Es ist immer sehr schön und eindrucksvoll, wenn uns Gott gerade in dem, was wir im Alltag erleben, Erkenntnis schenkt, die "gleichnishaft".
Daran versteht man oft viel mehr, als wenn man bspw eine biblische Aussage auseinander nimmt und "theoretisch" überlegt, was das im Einzelnen bedeuten könnte.
Jesus selbst hat ja sehr viel in Gleichnissen gesprochen. 
Und wir können so viel lernen durch das, was wir erleben - auch an ganz benalen Dingen unseres Alltags; das muss nicht ein aufregendes Abenteuer sein mit der Gefahr eines Absturzes.

Vielmehr ist die Voraussetzung dafür unser "Hinhören" und dass wir unseren Alltag bewusst mit Gott gehen, ihn einbeziehen und damit rechnen, dass er da ist und mit uns redet, durch den Heiligen Geist.
Mir sind auch schon viele Dinge klar geworden bei ganz banalen Alltagstätigkeiten. ZB bei Routinearbeiten, die einem lästig sind und die man am liebsten so schnell wie möglich hinter sich bringt, um sich dann "lohnenderen" und "erfreulicheren" Tätigkeiten zuwenden zu können ...
Dabei hat mir Gott sehr viel Freude geschenkt, die unabhängig davon war, wie "schön" die Arbeit war, die ich gerade tun musste. Und mich dabei viel darüber erkennen lassen, woher meine Freude kommt und dass sie dann fehlt, wenn ich sie vom Falschen erwarte .... und was das für Auswirkungen auf mein Verhalten hat, wenn ich unzufrieden werde, weil das, was ich tue, unbefriedigend ist ....

Wenn wir mit Gott in ständiger Verbindung bleiben in unserem Alltag, dann haben wir "sicheren Halt". (nie zu viele "Haltepunkte" loslassen und allein "wurschteln", weil wir es gerade allein können und Gottes Hilfe nicht unbedingt brauchen ....)
Und dann redet er mit uns und führt uns durch den Heiligen Geist, schenkt Erkenntnisse und vor allem ganz viel Freude und inneren Frieden.
Und der Heilige Geist bringt in uns seine Frucht hervor.
Da bleibt dann kein Raum mehr, in dem das Fleisch unbemerkt seine Herrschaft aufbauen könnte.

Und das Schöne ist, dass wir dann "aus der Fülle leben und aus dem Vollen schöpfen" - wenn unser Blick so ausgerichtet ist.
Wenn wir dagegen auf das fokussiert sind, was uns noch fehlt und was uns evtl zu Fall bringen könnte, dann setzt uns das unter Druck, schwächt uns, treibt uns in Angst und Sorge, die viel Energie rauben und richtiggehend lähmen können. Dann leben wir nicht aus der Fülle, die uns geschenkt ist, sondern aus dem "Mangel".

2. Petr 1, 5 So wendet allen Fleiß daran und erweist in eurem Glauben Tugend und in der Tugend Erkenntnis
6 und in der Erkenntnis Mäßigkeit und in der Mäßigkeit Geduld und in der Geduld Frömmigkeit
7 und in der Frömmigkeit Brüderlichkeit und in der Brüderlichkeit die Liebe.
8 Denn wenn dies alles reichlich bei euch ist, wird's euch nicht faul und unfruchtbar sein lassen in der Erkenntnis unseres Herrn Jesus Christus.
9 Wer dies aber nicht hat, der ist blind und tappt im Dunkeln und hat vergessen, dass er rein geworden ist von seinen früheren Sünden.

Joh 10,10 Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und volle Genüge.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Bibelklar

von Pal am 13.04.2018 11:28

Hallo Geli: du hast geschrieben=>

Gerade habe ich mir Dein Video angeschaut (Hatte ausnahmsweise mal Zeit ) Mir gefällt Dein Vergleich mit dem neuen Leben in uns, das wie ein Organismus wachsen muss. Ja, und die Aussage: "Als Mitarbeiter ermahne ich euch, dass ihr die Gnade Gottes nicht vergeblich empfangen habt". Es gibt also ein "vergeblich" Bei diesen Aussagen denke ich auch an das, was Jesus zu den "Knechten", denen er die "Talente" ausgeteilt hat, sagte - und zwar zu dem, der sein "Talent" in der Erde vergraben hatte: Du böser und fauler Knecht! ...Und den unnützen Knecht werft in die Finsternis hinaus, da wird sein Heulen und Zähneknirschen!" Matth. 25,30 Ja, Gott hat uns neues Leben geschenkt, aber dieses Leben wurde uns nicht dazu gegeben, dass wir uns nun "zur Ruhe" setzen können, sondern dieses Leben soll wachsen, blühen, Frucht bringen, damit es nicht "vergeblich" in uns hineingelegt wurde. Wenn kein Wachstum zu erkennen ist, war es vergeblich. Der Vater als der "Weingärtner" wird sich sicherlich lange Zeit um dieses Leben mühen, um es zum wachsen zu bringen - aber wenn wir nicht unseren Teil dazutun, wird dieses neue Leben wieder absterben. Hier denke ich gerade an meine Rose: Ich hab sie bei mir auf der Terrasse irgendwo unter einem Busch gefunden, wo sie, weil wenig Licht, vor sich dahinkümmerte. Also hab ich sie ausgegraben, in einen Blumentopf gesetzt mit extra Rosenerde, hab ihr auf meiner Terrasse einen schönen Platz gegeben, sie gegossen und alles gemacht, um sie zum Wachsen zu bringen. Aber sie wurde immer "weniger". So hab ich sie an einen anderen Platz gestellt, dann extra ins Beet gepflanzt, weil ich dachte, dass ihr der Blumentopf nicht gefallen würde... also kurz gesagt, ich hab mir wirklich den ganzen Sommer viel Mühe gegeben. Aber bis zum Ende des Sommers war sie dann trotz aller Mühe ganz abgestorben. Wenn ich mir schon so viel Mühe mit einer Rose mache, macht sich Gott sicher noch viel mehr Mühe, wenn es um einen Menschen geht. Aber ich denke, wenn der Mensch nicht darauf eingeht und weiterhin gleichgültig bleibt, dann wird das neue Leben in ihm irgendwann auch absterben. Ja, es ist gut, sich das - bei aller Freude über das, was Gott uns geschenkt hat - immer mal wieder vor Augen zu halten...

Ich daraufhin:
Pal: ich freue mich, liebe Geli, das du die Zeit dazu gefunden hast! Vielleicht kannst du die anderen Teile auch mal anhören..? Eigentlich ist es doch genau das, was unsere Menschenwürde ausmacht: Wir wollen die Herren über unsere Liebe sein. Wir wollen selbst entscheiden wen wir wann und wie intensiv lieben. Und genau dieser Anforderung nach Freiwilligkeit gibt der große ALLMÄCHTIGE Raum. Und ER sagt zu mir: Nutze diesen Raum! Fang das Richtige damit an! - Laß die Rose wachsen und gedeihen! Gib ihr Wasser und alles nötige ... und du wirst staunen wie die Gottesliebe blüht!

Kannst du keinen Zusammenhang erkennen?

Antworten
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