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Re: Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.
von Pal am 07.04.2018 15:42Genau diese einseitige Sichtweise empfinde ich bei DIR!

Bei deiner Betonungweise scheint mir Abfall völlig ausgeschlossen, gar keine Option, und somit auch nicht wirklich beachtenswert.
Du sagst:
Natürlich kann mich die Sünde niemals beherrschen, wenn ich bei der Kooperation mit dem Hl.Geist bleibe (beim Wandel im Geist.) Da stimme ich doch voll mit dir überein!
Aber du hörst dich für mich so an, als ob da gar keine Gefahr mehr bestünde.
Aber genau das lese ich nicht, im biblischen Gesamtzusammenhang!
Waren die Korinther Paulus gehorsam?
Es wird nicht deutlich!
Es gab für sie 2 Möglichkeiten!
Und für mich gibt es die genauso, wie für jeden anderen.
Tat Laodices Buße? - Wir wissen es nicht!
Doch das sagt keinesfalls, das so ein hässliches...
Re: Bibelklar
von Cleopatra am 07.04.2018 14:51Vielen Dank liebe geli, ich war auf dem Sprung, hätte es sonst nachgetragen.
Ja genau, diesen Vers meinte ich.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.
von solana am 07.04.2018 14:01Merkst du den Widerspruch?
"Keine Chance" und "viel weniger" -
Nur dann, wenn du den Rest der Sätze weglässt

Die ganzen Sätze/Satzabschnitte lauten: keine Chance mehr, über uns zu herrschen <=> ist viel weniger versuchbar, weniger angreifbar.
Herrschen und versuchbar/angreifbar sein ist nicht dasselbe.
Ein Herrscher kann ein grosses Reich beherrschen - trotzdem kann er angegriffen werden. Das ist doch kein Widerspruch.
Und je mehr uns der Geist beherrscht, um so weniger versuchbar/angreifbar sind wir.
Aber die Sünde kann uns gar nicht beherrschen, weil wir ihr nicht ausgeliefert sind, selbst wenn wir mal der Versuchung/dem Angriff unterliegen.
Denn wir stehen nicht mehr unter dem Gesetz, dessen Befolgung über Leben und Tod entscheidet und bei Nichtbefogung die Sünden Herrschaft und Macht über den Sünder gewinnt.
Oder so formuliert:
Röm 5,17 Denn wenn wegen der Sünde des Einen der Tod geherrscht hat durch den Einen, um wie viel mehr werden die, welche die Fülle der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, herrschen im Leben durch den Einen, Jesus Christus.
Was sagst du denn zu all den Versen, die ich dir zitiert habe und die doch eine ganz klare Aussage haben?
Suchst du nur nach (scheinbaren) Widersprüchen darin oder bedeuten die etwas für dich?
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.
von Pal am 07.04.2018 13:43Merkst du den Widerspruch?
"Keine Chance" und "viel weniger" -
Ich sage hingegen, natürlich hat die Sünde alle Chance mich zu überherrschen, wenn ich mich ihr als Diener ausliefere!
Das ging doch auch gerade an die Adresse der Korinther!
Wie kam Paulus zB zu dem grauenhaften Vergleich zwischen den AT-Ungehorsamen-Verdorbenen und den Korinthern?
War das die richtige Perspektive? War das erlaubt, nützlich, gut so? Geht man so mit Wiedergeborenen um? -
Re: Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.
von Pal am 07.04.2018 13:34Meine Meinung dazu ist folgende:
Ich nehme jetzt einmal Cleo Beispiel.
Also eine Sekunde vor meinem Sterben sündige ich.
Dann bin ich überzeugt, das der Hl.Geist in der folgenden "halben Sekunde" in mir ein "Sorry" erzeugt. So ein Funken von Reue.
Denn falls meine Sünde mich überhaupt nicht rührt, ist bereits dies ein Beweis, das Jesu Geist gar nicht (mehr) in mir wirkt.
Und genau das denke ich als grundsätzlich wichtig für jede Vergebung.
Wenn ich dann so Schlagwörter höre wie:
Dann sehe ich darin eine gewisse Augenwicherei.
Denn weder meine zukünftigen noch meine vergangenen Sünden werden jemals vergeben, wenn ich keine Reaktion der Buße / Reue zeige.
Dann hilft auch kein noch so vollständiges Bekenntnis!
Es kommt auf meine Gesinnung an!
Die Liebe Gottes in mir grämt sich wegen dem Bösen in mir.
Falls ich denn diese Liebe in mir trage.
Es geht also um meine Interaktion mit dem Himmel, denn (nach meiner Meinung):
Nur bereute Sünde, ist gesühnte Schuld!
Wenn ich keine Vergebung (egal für welche) Sünde will, dann werde ich mutwillig /absichtlich sündigen. Dann betrete ich den hochgefährlichen Weg. Doch dies ist ein (beständiger) WEG DES SÜNDIGENS und sicher nicht: "eine Sünde aus Schwäche und alles futsch"!
================
Dies Sünden "nicht zum Tode", denke ich, das es meine Sünden aus Schwachheit sind, die eben keine Heilsgefahr darstellen und auf die mein Gewissen blitzschnell mit "sorry" reagiert.
also so sehe ich das.
Re: Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.
von solana am 07.04.2018 13:29Nur kein aktives "erkämpfen", nur ein mehr passives "empfänglich sein" - verstehe ich dich so richtig? Oder wie meinst du das?
Hallo Pal
Hört sich das denn für dich so passiv an?:
Röm 8,14 Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.
Auch hier ist es ein Kampf des Geistes in uns:
Röm 8,13 Denn wenn ihr nach dem Fleisch lebt, so werdet ihr sterben müssen; wenn ihr aber durch den Geist die Taten des Leibes tötet, so werdet ihr leben.
Wie willst du den sonst "den Leib zerschlagen/das Fleisch töten"?
Durch Selbstkasteiung und Askese?
Das geht doch nur "durch den Geist".
Und dann sind wir wieder da, wo der Geist in uns mehr Raum und Herrschaft bekommen muss.
Ich denke, hier ist es ganz wichtig, Gottes Reihenfolge zu beachten:
Er gibt zuerst und zwar in überfliessender Fülle - weil er uns liebt und weil er es so will.
Er fordert nichts von uns, zu dem er uns nicht befähigen und ausrüsten würde, mit allem, was wir dazu brauchen.
Wir dürfen jederzeit aus der Fülle schöpfen und sind immer in der Fülle der Gnade bei ihm.
Deshalb hat auch die Sünde keine Chance mehr, über uns zu herrschen:
Röm 6,14 Denn die Sünde wird nicht herrschen über euch, weil ihr ja nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade.
Nicht, weil wir es so gut schaffen, sie zu bekämpfen.
Und wer aus dieser Fülle des Lebens lebt, ist viel weniger versuchbar, weniger angreifbar.
Wer "geschmeckt" hat, wie gut Gott zu uns ist und wer sich satt trinkt, am Wasser des Lebens, der fällt viel weniger leicht auf die Verlockungen "rissiger Zisternen" herein (Jer 2, 13);
Wer sich auf diese Fülle konzentriert und daraus lebt (den Saft des Weinstocks mit vollen Zügen empfängt), wer so auf die Freude und tiefe Zufriedenheit/inneren Frieden sieht, die ihm "zufliessen", der kann doch gar nicht anders, als dankbar und gerne sich voll mit enbringen in Gottes Werk. Weil er erkennt, dass darin seine Bestimmung und die Erfüllung seines Lebens liegt.
Wie könnte das denn in selbstzufriedene Passivität führen?
Doch nur dann, wenn der Blick nicht auf Gott, sondern stattdessen auf das eigene Ego gerichtet ist . .....
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.
von nusskeks am 07.04.2018 12:45nk
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Bibelklar
von geli am 07.04.2018 12:08Meinst Du Rö. 6,1: "Was sollen wir nun sagen? Sollen wir denn in der Sünde beharren, damit die Gnade um so mächtiger werde?
- das sei ferne! Wie sollten wir in der Sünde leben wollen, der wir doch gestorben sind?"
LG, geli
Re: Wo der Geist regiert, da hat das Fleisch keine Macht.
von Cleopatra am 07.04.2018 12:02Der springende Punkt und das hüpfende Komma. Genau hier ist der Gedankenfehler, denke ich.
Wenn ich auch nur eine Sekunde vor meinem Tod lügen würde, werde ich trotzdem in den Himmel kommen!
Ja, ganz genau und weißt du, wieso?
"Johannes 3,16: Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.
17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.
18 Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes."
Römer 8, 1: Also gibt es jetzt keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.
Die Sünden sind vergeben, auch die zukünftigen.
Wir müssen nicht mehr in der Angst leben, das ist es ja eben.
Wir dürfen jubeln, unsere Sünden sind vergeben.
Nicht bei jeder Sünde ist unser Heil verloren. Nein, wir sind gerettet.
Auf deine Frage hin wegen David: Ich weiß es nicht. Es war ja noch vor der Sündenvergebung am Kreuz. Aber zur damaligen Zeit war ja eben der Glaube Ausschlaggebend, wie wir auch in Hebräer sehen können.
Und David hatte einen starken Glauben.
Und Gott hatte außerdem dafür gesorgt, dass er Buße tun konnte vor seinem Tod, indem er einen Propheten zu ihm schickte.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Bibelklar
von Cleopatra am 07.04.2018 11:54Ich sehe das genauso wie geli.
Und interessanterweise hat sogar Paulus hier schon vorgesorgt, indem er genau diese Frage schon im Vorfeld beantwortet hat. Irgendwo in Römer steht das glaube ich und geli hat auch aus Hebräer zitiert.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder


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