Neueste Beiträge
Erste Seite | « | 1 ... 2512 | 2513 | 2514 | 2515 | 2516 ... 6912 | » | Letzte
Die Suche lieferte 69112 Ergebnisse:
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Bibelklar
von geli am 05.04.2018 19:54Seht ihr mein Problem?
Ich kann nicht allen gerecht werden. Oder wie mache ich das? Oder wie würdet ihr es machen? -
Also ich versuchs mal...

"Ich muss beständig in CHristus bleiben" - sprichst Du hier von Dir persönlich? Ist Deine Sorge, dass Du eventuell irgendwann zu denen gehören könntest, die ihr Heil "wegwerfen"? - Denn das das möglich ist, haben wir ja vorher festgestellt.
"Beide Sorten von Christen - ich kann nicht allen gerecht werden" - was sagt man, wenn "beide Sorten, kluge und töichte" in einer Gemeinde sind?
Ich glaube, in jeder Gemeinde sind "beide Sorten" von Menschen.
Was sagt man als Leiter diesen beiden "Sorten"?
Ich denke, das ist eher Seelsorge - die einen brauchen Ermutigung, die anderen Ermahnung. Man kann nicht alle Menschen gleich ansprechen, ihnen das Gleiche sagen. Das ist eine individuelle Sache, wie man jeden Einzelnen anspricht.
Oft ist es ja nicht einmal ganz klar, wo jemand wirklich steht - das weiß dann nur Gott. Wir können nur um Weisheit bitten, dass Gott uns zeigt, was jeder braucht.
Wenn wir ein Wort von Gott bekommen, ist es natürlich unsere Verantwortung, dieses Wort auch weiterzugeben - aber eine Verantwortung dafür, wo jeder Einzelne steht - das haben wir meiner Meinung nach nicht.
Jeder hat selbst die Verantwortung vor Gott, sein Herz zu prüfen - bzw. es von ihm prüfen zu lassen.
In einer Predigt, wo ja dann alle angesprochen werden sollen, ist es schwieriger - aber auch hier kann man ja auf verschiedene "Gruppen" eingehen, ohne direkt jemanden persönlich anzusprechen?
Ist es das, was Du gemeint hast?
LG, geli
Re: Bibelklar
von Pal am 05.04.2018 19:24Wir sind gerettet, um gerettet zu bleiben!
Der beständige Christ kann gar nicht in die Hölle kommen.
Gottes Blut garantiert es und gibt mir die vollgültige Sicherheit.
das führe ich hier näher aus =>
Meine Heilsgewißheit 3.Teil
Re: Bibelklar
von nusskeks am 05.04.2018 13:09Hi Solana,
meiner Erfahrung nach gleitet man da oft ungewollt in Wortklauberei ab. Wie man dies verhindert, weiß ich nicht. Vermutlich erfordert es viel Empathie. Denn Du hast natürlich recht. Nicht nur im Gespräch über die Bibel ist es wichtig, dass alle Beteiligten eines Gesprächs wissen, worüber gerade gesprochen wird. Begriffe wie Schöpfung, Liebe, Sünde, Gericht, Vergebung oder Erlösung sollten ebenso klar sein wie die Unterschiede von Wachsamkeit und Sorgen.
In meinem Beruf (Finanzabteilung) erlebe ich das jeden Tag, da ganz viele Dinge und Begriffe gesetzlich definiert sind. Klar gerate ich da mit Kollegen manchmal wegen vermeintlicher Wortklauberei aneinader, aber Mißverständnisse kosten hier auch mal ganz schnell viel Geld. Das ist mit der Jesusnachfolge natürlich nicht auf einer Ebene, da es bei Jesus nicht nur um Geld geht, sondern um viel mehr geht.
nk
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Bibelklar
von solana am 05.04.2018 10:48Wenn du "Sorgen" im Sinne von: für etwas sorgen, sich für etwas einsetzen, sich kümmern meinst, dann wäre es besser, auch diese viel eindeutigeren Begriffe zu benutzen, um keine Verwirrung und falsche Unsicherheit zu schüren (gehört das nicht auch mit zu unserer Verantwortung?)
Denn bei diesen Begriffen geht der Blick nicht auf ein befürchtetes unvorhergesehenes negatives Ende, sonderauf das, was wir an Positivem Tun können.
Angeregt durch das, was Gott für uns tut, in Dankbarkeit und Freude, aus der Fülle heraus, die er uns schenkt.
Und das finde ich sehr wichtig, dass diese Perspektive mit vermittelt wird.
Sowohl in der Wortwahl als auch in dem, was man dazu sagt.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Bibelklar
von nusskeks am 05.04.2018 10:41Hallo Cleopatra,
In unserem Männerkreis gibt es daher ganz viele Gespräche zu den einfachsten Grundlagen. Was ist Glaube und hat er was mit "Nicht-Wissen" zu tun? Was soll das alles mit dem Heiligen Geist? Wie wird man überhaupt Christ? Was sind die Kosten des Christsein? Was ist Sünde? Wer ist Sünder?
Dazwischen gibt es aber auch immer wieder Menschen, die lhre Situation sehr realistisch einschätzen können. Menschen die wissen und spüren, dass sie durch Taufe und Konfirmation nicht automatisch Christ, sondern bestensfalls mit dem Thema "Gott" konfrontiert werden. Menschen die wissen, dass eine Kirchenmitgliedschaft sie nicht errettet.
Jesus begegnete jedem Menschen so, wie dieser es brauchte. Nun hatte es Jesus verhältnismäßig leicht, da er immer genau wusste, was die Menschen bewegte und was sie dachten. Er sagte das richtige immer zu richtigen Zeit. Davon bin ich weit weg. Trotzdem ahme ich ihn weiter nach und schaue ganz genau hin, wie er Menschen zum Glauben führte und wie es die Apostel später taten. Davon kann man ganz viel lernen, auch wenn man sich am Anfang nicht traut es ihnen in allem gleichzutun.
nk
Hoditai, Mensch des Weges
One of Israel
Re: Bibelklar
von solana am 05.04.2018 10:30Ich denke, es wäre wirklich besser, einen anderen Begriff zu verwenden.
Denn "sich Sorgen machen" ist nun mal das, was wir hier so negativ beschrieben haben;
Es gibt kei positives "sich Sorgen machen" voller Zuversicht und Gottvertrauen.
"Sich Sorgen machen" beinhaltet immer: Befürchtung, dass es schief gehen könnte obwohl ich alles in meiner Macht stehende getan habe.
Die Befürchtungen betreffen normalerweise:
1. in der Hauptsache das, was ich bei dem Ganzen nicht in der Hand habe, also die "Umstände", unvoraussehbare Faktoren, die auf einmal alles zu Nchte machen können oder auch was andere Menschen tun, die einen Einfluss haben
2. Die Sorge, selbst das Richtige getan zu haben und sich in allen Punklten richtig entschieden zu haben - angesichts der Unsicherheiten und der Dinge, die man nicht voraussehen kann
Aber so ist das doch nicht in Bezug auf unrere Errettung.
Da gibt es doch keine Umstände, die uns einen Strich durch die Rechnung machen könnten, denn es ist Gott, der uns in der Hand hat und seine Zusagen bleiben gewiss.
Also könnte die Unsicherheit nur uns selbst betreffen.
Misstrauen gegenüber unserer eigenen Treue, dass wir es uns vielleicht doch noch mal anders überlegen könnten .....
Oder dass wir etwas tun, womit wir unser Heil verspielen könnten?
Gut, dass unsere Errettung nicht von unserer Treue abghängig ist!
Denn dann sähe es wohl nicht sehr gut für uns aus.
2Tim 2,13 sind wir untreu, so bleibt er treu; denn er kann sich selbst nicht verleugnen.
Durch ständige Sorgen und Befürchtungen werden wir bestimmt nicht treuer, sondern eher verzagt, weil wir wissen, dass unsere Treue nicht genug ist, um unser Heil zu "verdienen"!
Dankbarkeit und Vertrauen sollten unsere angemessene Antwort auf Gottes Treue sein und zuversichtliches Vorwärts-Gehen zu dem hin, der alles schon vollbracht hat.
Nicht wie ein Läufer, der sich immer wieder sagt: "Ob ich das wirklich schaffen kann? Was ist, wenn es mir zu schwer wird und ich vorher schlapp mache? Wenn ich vielleicht doch die falsche Lauftechnik habe oder der Weg zu schwer und zu weit wird ...." Den wird höchstwahrscheinlich irgendwann der Mut verlassen und sein Weg bis dahin war keine Freude, sondern eine Quälerei voller Unsicherheit und Angst.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Bibelklar
von Cleopatra am 05.04.2018 09:57Also würdest du behaupten, dass es in eurer Gemeinde Menschen gibt, die den heiligen Geist haben und dann auch Menschen, die den heiligen Geist nicht haben?
Woran erkennst du das?
1.: Wieso hast du die Verantwortung für andere Menschen?
Du kannst sie leiten, ihnen die Bibel vorstellen, sie zu Jüngern machen, sie vor allem auf Gott aufmerksam machen.
Du kannst sie meinetwegen auch der Sünde überführen (in Liebe), solltest du welche sehen. Aber wenn du dich für sie verantwortlich fühlst und meinst, zu beurteilen, welche Art von Jungfrau dein Gegenüber ist, dann zeige ihnen doch den Weg zu Gott.
2.: Falsche Heilsvorstellung?
Das ist es ja eben- eine falsche Heilsvorstellung wäre vielleicht, wenn jemand glaubt, er sei errettet, obwohl sie ihr Leben nicht Gott anvertraut haben und die Sünde vergeben bekommen hat.
3.: Und hier in der Community hast du ja eben auch garnicht die Verantwortung, da trage ich unter anderem die Verantwortung, sowie die anderen Mitarbeiter. Und deshalb bin ich hier auch so vehement- eben aus der Verantwortung heraus, weil wir hier in der Community die Menschen zu Gott führen wollen und ihnen eben Heilssicherheit geben wollen, und keine Zweifel säen lassen wollen.
Genau das Gleiche wie oben. Dann sorge dafür, dass der Glaube gestärkt wird, dass sie vielleicht auch Mitarbeiter werden. Und die Heilsgewissheit betonen? Wenn sie doch errettet sind, dann sind sie glücklich, dann wissen sie um ihre Heilsgewissheit, es sei denn, diese werden angezweifelt.
Du scheinst ja unter einem großen Druck zu stehen.
Du bist nicht verantwortlich für die Entscheidungen anderer Menschen.
Du kannst den Menschen helfen, den richtigen Weg zu finden. Und meiner Meinung nach eben sind die törrichten Jungfrauen Ungläubige, die eben nicht vorbereitet waren.
Dann zeige ihnen, wie toll es bei und mit Gott ist.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Bibelklar
von Burgen am 05.04.2018 09:37Der Name Jesus ist höher als alle Namen und Gruppierungen.
Im eigenen Herzen sowie in den Herzen derer, die auf dem Kirchenstuhl sitzen, geht es um Jesus.
Diesen Namen groß machen, das lässt Licht in die Finsternis des Herzens, Geist und Denken_Sinnen, fallen und hervorleuchten.
Dieser Name, ist so groß, dass alle Knie sich beugen werden und ihn anbeten.
Diese Erleuchtung durch den hellen Schein in unseren Herzen, gibt Erleuchtung und so entsteht Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes
in dem Angesicht Jesu Christi. aus 2.Kor 4,6
2.Kor 3,18 Wir alle aber spiegeln mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn wider,
und wir werden verwandelt in sein Bild von einer Herrlichkeit zur andern von dem Herrn, der der Geist ist.
Für uns alle gilt: lasst euch versöhnen mit Gott ! aus Römer 10
Wenn du, pal, in deinem Herzen klug sowie töricht bist und dies ebenfalls in deiner Gemeinde vorfinden zu glaubst und evtl. an
manchen Menschen festmachst, dann ist es doch geboten, den Menschen Jesus groß machen und sie entsprechend anleiten,
das Wort Gottes zu lieben.
Jesus hat den Emmausjüngern auf dem Weg nach Hause, in das alte Leben, sich zu ihnen gesellt und ihnen erklärt, was sein Part
in der Schrift des AT und dem was zukünftig sein wird, erklärt.
Dadurch bekamen sie soviel Freude und Kraft, dass sie sofort den Rückweg antraten und dieses den anderen erzählten.
Genau darum geht es.
Das wird die Herzen der Trauernden, der Depressiven, Hoffnungs- u. Mutlosen Jesu Licht bringen.
Hört man sich Predigten an, wird oft düster begonnen, oder eine schlimme Geschichte vorangestellt um dann im Licht und
der Person Jesus "zu landen" .
Das stellt eine rettende Balance her, die uU sogar Wunder wirken kann.
Die Menschen der Gemeinde müssen lernen, selbst die Bibel lesen
Gruss
Burgen
Re: Bibelklar
von Pal am 05.04.2018 08:34Nehmen wir einmal ein Beispiel:
Wenn ihr die Verantwortung für eine Gruppe von Personen hättet, und es wären allesamt "törichte Jungfrauen". Wie oder was würdet ihr ihnen aus der Bibel vermitteln? Natürlich wollt ihr ihnen helfen! Was wäre dran? - Ihnen ihre falsche Heilsvorstellung nehmen! -
Wenn ihr die Verantwortung für eine Gruppe von Personen hättet, und es wären allesamt "kluge Jungfrauen". Wie oder was würdet ihr ihnen aus der Bibel vermitteln? Was wäre dran? Ihnen ihre Heilsgewißheit betonen! Sie selbstverständlich bestätigen und sie nicht unnötig beunruhigen... -
Und nun haben wir in jeder Gemeinde heutzutage beide Sorten von Christen.
Seht ihr mein Problem?
Ich kann nicht allen gerecht werden. Oder wie mache ich das? Oder wie würdet ihr es machen? -



Antworten

