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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Auslegung/Austausch zur Offenbarung des Johannes

von nennmichdu am 12.03.2018 17:33

Offenbarung 1



9 Ich, Johannes, euer Bruder und Mitteilhaber an der Bedrängnis und am Königtum und am Ausharren in Jesus, war auf der Insel, die Patmos genannt wird, um des Wortes Gottes und des Zeugnisses Jesu willen.
10 Ich war an des Herrn Tag im Geist, und ich hörte hinter mir eine laute Stimme wie von einer Posaune,
11 die sprach: Was du siehst, schreibe in ein Buch und sende es den sieben Gemeinden: nach Ephesus und nach Smyrna und nach Pergamon und nach Thyatira und nach Sardes und nach Philadelphia und nach Laodizea!


Und hören wir etwas vom Aussehen des Messias. Und das möchte ich heute gerne noch beschrieben sehen:


12 Und ich wandte mich um, die Stimme zu sehen, die mit mir redete, und als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter,
13 und inmitten der Leuchter einen, gleich einem Menschensohn, bekleidet mit einem bis zu den Füßen reichenden Gewand, und an der Brust umgürtet mit einem goldenen Gürtel,
14 sein Haupt aber und die Haare waren weiß wie weiße Wolle, wie Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme,
15 und seine Füße gleich glänzendem Erz, als glühten sie im Ofen, und seine Stimme wie das Rauschen vieler Wasser,
16 und er hatte in seiner rechten Hand sieben Sterne, und aus seinem Mund ging ein zweischneidiges, scharfes Schwert hervor, und sein Angesicht war, wie die Sonne leuchtet in ihrer Kraft.


Zuerst HÖRT Johannes nur Jesu Stimme. So wie wir im Augenblick auch (in der Regel) Gottes Stimme erstmal "nur" hören.

Johannes musste sich nun umwenden, um die Stimme zu sehen. Die Stimme geschah hinter ihm. Ein Reden Gottes, welches ihn einholte, als einen Apostel und Jünger Jesu, der an Jesu Brust beim Abendmahl gelegen hatte, der in seinen Briefen von der Liebe Gottes schreibt. Der einer der drei Säulen der Gemeinde (mit Petrus und Jakobus) war.

Er war auf der Insel Patmos (vielleicht als Gefangener oder im Exil - um hier in Abgeschiedenheit Gottes Botschaft vernehmen zu können). Er sah nach vorne. Auf das Sichtbare. Vielleicht auf das Wiederkommen Jesu zu seinen Lebzeiten. Er hatte die Person Jesus zu Lebzeiten erlebt. Wusste wie Jesus aussah. Und nun "weckt" ihn ein Posaunenruf Gottes. Er musste seine alte Erwartungshaltung, Jesu zu Lebzeiten wieder zu sehen aufgegeben, sich umwenden um zu sehen, wer da sprach.

Und was sieht er zuerst? Sieben goldene Leuchter. 

Der reine siebenarmige Leuchter (aus 36 kg reinem Gold) in der Stiftshütte und im Tempel zeugt von Gottes Herrlichkeit (im AT).
Nun betrachtet Johannes den vollkommenen Gott (hier von sieben goldenen Leuchtern) dargestellt, wie er sich in Jesus Christus offenbart. Wie er sich in den 7 Geistern Gottes darstellt. Darin/darunter erscheint.
Und auch in den Gemeinden - die später als die 7 Leuchter bezeichnet werden - sich präsentierend.

Gleich einem Menschen  - ganzer Gott, ganzer Mensch - umhüllt von einem bis zu den Füßen reichendem Gewand - der vollkommenen erfüllten gänzlichen Gerechtigkeit Christi - an der Brust  - wo lt. Epheser 6 dann bei der Waffenrüstung Gottes berichtet wird vom Brustpanzer der Gerechtigkeit -

gegürtet um der Brust mit Wahrheit. (In Epheser 6 sind es bei uns die Lenden die umgegürtet mit Wahrheit sind). Ein Gürtel hier aus Gold beschreibt dann immer auch die in Liebe sich offenbarende Wahrheit. Das Herz/Innerste Wesen umschließend und davon ausgehend. Das Herz erreichend.

Vom Haupte (Kopf) her voller Reinheit, Unschuld - Weiß. Die Augen wie Feuerflammen, brennend und durchbohrend. Erwärmend und lodernd. Alles sehend, alles wissend. Über alles sich erstreckend und verzehrend, all das, was nicht rein ist.

Die Füße gleich glühendem Erz, das was sie betreten dann mit Feuer und Kraft verzehrend, erfüllend, vollendend. Voller Dynamik, Macht, von der Kraft der Person zeugend und durchdringend -- all dahin zu gehen und das zu betreten, was durch ihn dann geprägt und verändert sein wird.

Die Stimme wie das Rauschen vieler Wasser - Tösend, donnernd, überflutend, erfüllend. Unaufhaltsam sich ergießend.


Die sieben Sterne in der Hand zeugen davon, das Johannes erst Jesus (Handeln) in den Gemeinden sieht und in der näheren Betrachtung dann ihn selbst.
Das zweischneidige Schwert ist das (sein) Wort (Gottes).

Sein Angesicht so strahlend und kraftvoll erhellend und erwärmend, wie die Sonne selbst als Lebensspendende Kraft und Macht.

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Faszination Jesus

von geli am 12.03.2018 17:08

Mehr wollte ich eigentlich nicht zum Ausdruck bringen.
Und deshalb kann ich gut bei meiner Formulierung bleiben, wir werden ihn live erleben.
Nicht mehr innerlich, wie jetzt, oder in Träumen und Visionen und in der Vorstellung.

Liebe Burgen, ich wollte Dir damit auch gar nicht widersprechen - natürlich hatte und hat und wird Jesus Christus eine ganz besondere Ausstrahlung haben, seine Person ist einfach "faszinierend".
Auch Träume und Visionen habe mit Sicherheit im Leben eines Gläubigen ihren Platz - Gott hat auch zu mir schon oft durch "Bilder" gesprochen. 
Allerdings müssen all diese Dinge immer anhand der biblischen Aussagen geprüft werden - denn wenn Gott Bilder, Träume, Visionen gibt, werden die sicherlich nie seinem geschriebenen Wort widersprechen.

Denn ich meine, dass es schon viele andere Persönlichkeiten gibt und gab, die Ausstrahlung haben, deren Wirkung faszinierend ist - das hat man in der vergangenen Geschichte oft genug gesehen.  Auch der Antichrist wird meiner Meinung nach eine faszinierende Ausstrahlung besitzen - er wird sogar große Zeichen und Wunder tun - denn sonst würde niemand ihm nachfolgen.
Auch die von Jesus selbst erwähnten "falschen Christusse" - deren es ja schon viele in den vergangenen 2000 Jahren gab - hatten "Ausstrahlung", "Charisma", auf Grund dessen die Menschen ihnen nachfolgten.
"Faszination" und "Ausstrahlung" alleine genügt deshalb auf keinen Fall als Auswahlkriterium.

Was ich damit sagen will:  Ausstrahlung, die Faszination darf nicht für sich alleine als Bewertungskriterium genommen werden - man muss sie immer auch im Zusammenhang mit "der Schrift" sehen. Die "Schrift", die Aussagen der Bibel müssen der Massstab sein, die Ausstrahlung, die Faszination, Träume, Visionen etc.  sind die "Zugabe", die Gott uns dabei schenkt.

LG, geli

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.03.2018 17:12.

nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Auslegung/Austausch zur Offenbarung des Johannes

von nennmichdu am 12.03.2018 16:58

Offenbarung 1


7 Siehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die, welche ihn durchstochen haben, und wehklagen werden seinetwegen alle Stämme der Erde. Ja, Amen.
8 Ich bin das Alpha und das Omega, spricht der Herr, Gott, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.


Siehe - im Sinne siehe auf. Siehe auf das was bisher geschehen ist. Himmelfahrt. Und was nun zu erwarten ist. Seine Wiederkunft.

Und auch wenn ihn jetzt noch nicht jeder Mensch sieht - denn wir wandeln im glauben und nicht im schauen - bei seiner Wiederkunft werden ihn alle Menschen dann auf Erden durch ihre Augen (im Schauen) sehen. Und das betrifft dann auch die, die ihn lieber immer noch am Kreuz hängen lassen würden. Bzw. dort aufgehängt lassen. Als eine Person, die ihr Leben nicht weiter berührt. Auf den sie keine Erwartungen (im Glauben) gerichtet haben.

Wenn dann nun alle Stämme der Erde Wehklagen werden - zu dieser Zeit auf Erden - dann wird das erfüllt sein, wo Jesus seinen Jünger sagt, das wenn er wiederkommt er keinen Glauben auf Erden (mehr) finden wird.

Die Gemeinde wurde entrückt. Die auferstandenen Heiligen in der letzten Trübsalszeit umgebracht, getötet. Es reagiert zu dieser Zeit der Antichrist - in den letzten 3,5 "Jahren" von den 7 "Jahren" seiner von Gott zugewilligten Herrschaftszeit auf Erden. Wo hier ein Jahr nicht unbedingt 360 Tage haben muss. (Im Kalender der Bibel hat das Jahr übrigens nur 360 Tage - anstatt der bei uns bemessenden 365,25 Tagen).

Ich bin das Alpha (erster Buchstabe im Griechischen Alphabet) und das Omega (letzter Buchstabe), was heißt, sein Wort und seine Offenbarung sind allumfassend und komplett und bedürfen keines Nachsatzes noch einer Vorschau. In dem was Gott uns also auch in der Offenbarung mitteilt, steht dann alles drin, was wir brauchen um zuversichtlich und selig all das zu verstehen und begreifen, was Gemeinde ausmacht und was in Vergangenheit alles geschehen ist und in Zukunft noch geschehen wird.

Gott der da ist - sprich der auch in dieser Zeit Geschichte schreibt, spricht, alles erfüllt, alles beinhaltet. Uns umgibt. Uns inspiriert - dort wo wir seinen Geist haben. Durch seinen Geist leben.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Faszination Jesus

von Burgen am 12.03.2018 16:50

Faszination: bedeutet starke Anziehungskraft, äußerstes Interesse.
Man kann von etwas fasziniert sein, es großartig bzw. wichtig finde .
Man spricht heute auch von Faszination Technik, Faszination ...
Faszination ist eine Eigenschaft, ...
Es ist immer wieder gut, sich neu faszinieren zu lassen und dieses Staunen spüren mit Augen wie ein Kind und mit einem Lächeln und mit
Enthusiasmus, Dinge wieder anzugehen. ... Quelle: Wiki. Yoga videa .de

Mehr wollte ich eigentlich nicht zum Ausdruck bringen.
Und deshalb kann ich gut bei meiner Formulierung bleiben, wir werden ihn live erleben.
Nicht mehr innerlich, wie jetzt, oder in Träumen und Visionen und in der Vorstellung.
Ich freue mich drauf und kann es kaum erwarten. Nicht immer, aber oft.

Mehr schreibe ich hier nicht.

Gruß
Burgen

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Das Idealbild eines Mannes

von geli am 12.03.2018 16:43

Liebe Angie,
der Artikel, den Du uns gegeben hast, enthält sehr gute Gedanken zu dem Thema.
Ja, es stimmt: meistens wird darüber geredet, wie die Frau sein soll, wie sie sich verhalten soll, am meisten wird die "Unterordnung" breitgetreten...
über den Mann, wie Gott ihn sich vorstellt, hört man nicht allzu viel 

Vielleicht deshalb, weil die meistens Predigten von Männern stammen?  

Dabei findet man sehr viele Aussagen in der Bibel, die davon sprechen, welche Rolle Gott den Männern zugeteilt hat.

Die meisten Predigten habe ich über das Thema: "Unterordnung der Frau" gehört - wobei meistens nur über eine Seite der Medaille etwas zu hören war.
Ja, es heißt in Eph. 5,22, dass sich die Frau unter ihren Mann unterordnen soll wie dem Herrn.
Aber es heißt auch einige Verse später: "Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie Christus die Gemeinde geliebt hat..." 

Dann auch die Aussage: "So sollen auch die Männer ihre Frauen lieben wie ihren eigenen Leib. Wer seine Frau liebt, der liebt sich selbst."

War mir oft aufgefallen ist: Der Mann wird aufgefordert, seinen Vater und seine Mutter zu "verlassen", um seiner Frau anzuhängen. Paulus deutet dies als ein großes Geheimnis und er deutet es auf Christus und die Gemeinde. Von der Frau wird so etwas nicht gesagt.

Der Mann soll seine Frau lieb haben wie sich selbst, die Frau dagegen soll den Mann ehren.

Wobei man dann in 1. Petrus die Aussage findet, dass die Männer "vernünftig" mit ihren Frauen zusammen leben sollen und ihnen als dem schwächeren Geschlecht die Ehre geben soll - Ehre und Respekt ist sicherlich von beiden Seiten nötig und wichtig.

Wichtig ist auf jeden Fall für beide, denke ich, anhand der Bibel herauszufinden, wie Gott sich denn die Rolle der Frau, bzw. des Mannes vorgestellt hat. Dies gilt, denke ich, ganz besonders für Leiter, und auch für die Beziehungen in einer Ehe. 

Zu denken gibt mir die Aussage des Petrus: "...damit euer gemeinsames Gebet nicht behindert wird...."

Daran sehen wir, wie wichtig es ist, dass jeder seine Rolle und seine Bestimmung als Mann, bzw. als Frau vor Gott ausfüllt.

Unterordnung gilt allerdings nicht nur für Frauen ihren Ehemännern gegenüber - sie gilt allen Gläubigen, auch den Männern:
"Ordnet euch einander unter in der Furcht Christi".

DAs "Idealbild" eines Leiters zeichnet Petrus ein wenig auf:
- die Herde Gottes weiden freiwillig, wie es Gott gefällt, nicht um des Gewinns willen, sondern vorn Herzensgrund,
- nicht als "Herren" über die Gemeinde (ich denke, das gilt auch für Ehemänner und wie sie ihre Familie leiten), sondern als Vorbilder,
- die Jüngeren sollen sich den Ältesten unterordnen, weil Gott dem Hochmütigen widersteht,
- Nüchternheit und Wachsamkeit

Sehr viele Beispiele hat auch der Timotheusbrief... hier eine Aufzählung:
Ein Bischof soll - untadelig sein, Mann einer einzigen Frau, nüchtern, massvoll, würdig, gastfrei, geschickt im Lehren, kein Säufer, nicht gewalttätig, sondern gütig, nicht streitsüchtig, nicht geldgierig, einer, der seinem Haus gut vorsteht und gehorsame Kinder hat, er soll einen guten Ruf haben...

Es geht noch weiter - aber ich denke, das wird dann zuviel und "erschlägt" Mann... Ja, es wäre wirklich gut, wenn sich manche Predigten mehr mit der Rolle des Mannes/Ehemannes/Leiters befassen würden  ...  da geb ich Angie recht...  

LG, geli

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Auslegung/Austausch zur Offenbarung des Johannes

von nennmichdu am 12.03.2018 16:40

Offenbarung 1


4 Johannes den sieben Gemeinden, die in Asien sind: Gnade euch und Friede von dem, der ist und der war und der kommt, und von den sieben Geistern, die vor seinem Thron sind,
5 und von Jesus Christus, der der treue Zeuge ist, der Erstgeborene der Toten und der Fürst der Könige der Erde! Dem, der uns liebt und uns von unseren Sünden erlöst hat durch sein Blut
6 und uns gemacht hat zu einem Königtum, zu Priestern seinem Gott und Vater: Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.


7 beispielhaften Gemeinden - in der heutigen Türkei -  sollte diese Offenbarung zuteil werden. 7 ist gleichzeitig auch eine Vollzahl (7 Tage - eine Woche) die einen Zyklus beschreibt, der anhand der sieben Gemeinden für bestimmte Epochen in der Zeit der Gemeinde stehen kann  - wobei die 7, letzte Gemeinde (in Laodizäer) auch für die Lauheit der Christen in der letzten Zeit vor Jesu Wiederkunft stehen kann.
Aber auch chronologisch übergreifend zeigen diese 7 Gemeinden Grundsituationen von Gemeindeleben auf, wie sie zu jeder Zeit überall immer wieder auftreten tun.

Gnade - als erster und wichtigster Wunsch, verbunden mit dem Frieden Gottes, als Basis von positiv gedeihendem Gemeindeleben überhaupt möge bei ihnen sein. 
Im und durch den Frieden von Gott dem Vater, der schon jetzt präsent ist, durch seinen Geist, bei uns Christen, die wir in Christus sind und dadurch auch Eins mit dem Vater sind. Gott, Vater, schon immer Existenz war - vor Grundlegung des Universums. Und der auf diese Erde - in der Person seinen Sohnes Jesus Christus, kommt. Schon gekommen ist vor 2000 Jahren. Und wiederkommen wird.

Die sieben Geister sind die Auswirkungen der Gnade und des Friedens Gottes, der dann selbst in den Gemeinden in aller Vielfalt des Geistes Frucht wirkt.

Und zuletzt durch Jesus selbst, womit wir dann ein dreifaches Zeugen- und Übermittlertum haben: Gott/Vater - Gottes Geist(er) - Jesus

Jesus - der selbst Zeuge von Gottes Wahrheit und Person ist, davon zeugt, vom Vater zeugt. In aller Treue Gehorsam geblieben ist. Und somit der Erstgeborene der (aus) den Toten ist - durch seine Auferstehung -  und nun - sitzend zur Rechten (als Hand) Gottes auch Herr der Herren. Fürst der Könige auf Erden.

Der uns liebt und uns von unseren Sünden losgekauft/erlöst hat. Uns gemacht hat zu einem Königstum (Königskindern) und Priestertum (priesterlichen Geschlechts mit der Aufgabe Fürbitte zu tun, Gott zu dienen durch unser Leben -  in Wort und Tat).

Ihm  - und hier kann ich jetzt alle drei Personen nehmen (Vater-heiliger Geist- Sohn) und/oder als direkte Verkörperung des Wesens Gottes - Jesus Christus,
sei die Herrlichkeit und Macht in Ewigkeit.


Eine kurze Zusammenfassung in diesen drei Versen, wer Gott ist und was er für uns getan hat.

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Das Idealbild eines Mannes

von nennmichdu am 12.03.2018 16:11

Warum wird eigentlich kaum darüber geredet, was die Aufgaben des Mannes sind?



....weil die Frau ja schweigen soll in der Gemeinde....? ... ohne Worte ihren Mann zu gewinnen weiß...?

Die Frage müsste vielmehr lauten, warum und  wann wird überhaupt daüber geredet, wer welche Aufgaben (einzunehmen) hat?

Doch immer erst dann, wenn bei dem Manne oder bei der Frau Unzufriedenheit entsteht. Im Gegenüber, in der Beziehung zwischen Mann und Frau hier einer sich nicht gefördert/unterstützt fühlt.

Und wenn ich jetzt rein den alten Adam in uns betrachte, würde ich auf diese erste Frage antworten, das Männer halt eher gefährdet sind, ihre Aufgaben nicht wahrzunehmen und dann (vielleicht häufiger und in ihrer vorangigen Verantwortung dann zuerst) dazu neigen, die Fehler bei der Frau zu suchen.

1. Mose 3
12 Da sagte der Mensch: Die Frau, die du mir zur Seite gegeben hast, sie gab mir von dem Baum, und ich aß.



Wie würden sich Beziehungen und Gemeinschaften gestalten, wenn nicht nur darauf geachtet würde was die Frau tun und lassen soll, sondern wenn sich auch die Männer der Verantwortung stellen würden, die ihnen von Gott zugedacht wurde?


Besser...?

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Faszination Jesus

von geli am 12.03.2018 15:58

cleopatra: Also meinst du, dass das Volk dann schon 30 Jahrelang in dieser Spannung war?

Ja, ich denke schon - die Erwartung des Messias, der ja im AT angekündigt war, verbunden mit den Dingen, die geschehen waren und von denen die Leute gehört hatten, erzeugte auf jeden Fall eine Spannung.
Ich kann mir vorstellen, dass das, was die Leute erwarteten, zwar relativ "verworren" war - denn nicht alle, vor allem nicht die einfachen Leute - kannten ja die Schriften genau. Sicher war auch die "Gerüchteküche" am Brodeln, Vermutungen, Ahnungen, Hoffnungen... Aber dass eine allgemeine Spannung da war, denke ich auf jeden Fall. Schließlich war die Not, dass die Römer das Land besetzt hielten und die Menschen unterdrückten, sehr groß, und natürlich auch dementsprechend eine allegemeine Erwartung, dass der Gott Israels eingreifen würde.

Ein Beispiel für Vermutungen, Halbwissen und falschem Verständnis  des Volkes kommt mir gerade in den Sinn: In Joh. 12, ab Vers 32, geht es um die Aussage Jesu, dass er, wenn er erhöht sein werde, alle zu ihm ziehen wolle.
Darauf sagten Leute aus dem Volk zu ihm: "Wir haben aus dem Gesetz gehört, dass der Christus in Ewigkeit bleibt; wieso sagst du dann: Der Menschensohn muss erhöhrt werden? Wer ist dieser Menschensohn?"

Sie hatten etwas gehört, sie wußten etwas, aber nichts Genaues, bzw. sie konnten es nicht im Zusammenhang richtig verstehen (sogar die Jünger hatten ja die Erwartung, dass Jesus zuerst die Römer hinauswerfen würde und das Königreich Israel aufrichten würde und verstanden damit überhaupt nicht die wahre Bedeutung der Prophetien) - aber ich denke, gerade aus diesen Verwirrungen um die Person Jesu entstand die Spannung, und gab auch unbestimmten Hoffnungen Nahrung.

Allerdings gab es eine Gruppe, die sehr wohl wissen hätten können, wer Jesus war - nämlich die Schriftgelehrten. Die kannten die Schriften genau - aber die wollten es gar nicht erkennen. Im Gegenteil: Sie trugen durch ihre Ablehnung noch zur Verwirrung des Volkes bei.


Cleopatra: Sehr interessant auch die weitergehende Frage- wenn Jesus nun vor mir stehen würde, würde ich mitgehen und ihn erkennen

Ja, sehr interessante Frage: Woran konnte/kann man ihn denn erkennen?
Ich denke, mit Sicherheit hatte Jesus, als er auf der Erde war, eine ganz besondere Ausstrahlung - wie Thomas schon schrieb, ist sein Erscheinungsbild aber wahrscheinlich nicht allzusehr von dem seiner Zeitgenossen abgewichen. 
Es heißt zwar in Jes. 53, dass er "keine gestalt und Hoheit" hatte, dass er keine Gestalt hatte, die uns gefallen hätte. Und dass er der Allerverachtetste war, voller Schmerzen und Krankheit.
Aber ich denke, dieses Bild trifft auf Jesus zu, als er am Kreuz unser aller Schuld und Sünde trug. Vorher war er ein ganz "normaler" Mensch, ein Jude, der sich in das Erscheinungsbild eines jüdischen Mannes damals einfügte.

Ja, aber woran kann/konnte man ihn denn dann erkennen?
Denn: Es ist ja verheißen, dass viele "falsche Christusse" auftreten werden... wie können wir sicher sein, wie konnten die Menschen damals sicher sein, es mit dem verheißenen Messias, dem Retter, und wir, ob wir es mit dem wiederkommenden Christus zu tun haben - oder mit einem anderen?
Das war ja auch die Frage des Johannes, als man ihn ins Gefängnis sperrte:
"Bist du der, der da kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten?

Was antwortete Jesus den Menschen, dem Johannes, damals?

"Geht hin und sagt Johannes wieder, was ihr hört und seht:
Blinde sehen und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören. Tote stehen auf, und Armen wird das Evangelium gepredigt! Und selig ist, der sich nicht an mir ärgert!"

Mit anderen Worten: Jesus konnte daran erkannt werden, dass er die Zeichen tat und dass die Dinge passierten, die bereits im AT von Gott angekündigt wurden - er war erkennbar daran, dass die Prophetien des AT sich in seinem Leben und durch sein Leben erfüllten.
Daran, dass die "Schrift" erfüllt wurde
- daran, und nicht unbedingt an seiner Ausstrahlung, konnte man Jesus als den verheißenen Retter erkennen. Im NT, in den Evangelien, lesen wir sehr oft: "...damit die Schrift erfüllt wurde..."

Und Heute? Auch wir haben heute einen Massstab, wie wir Jesus als den Gekreuzigten, bzw. in der Zukunft Jesus als den wiederkommenden Christus erkennen können: Die Aussagen der Schrift. 
Ein Christus, der "die Schrift nicht erfüllt" - ein Christus, der "schöne und friedliche Gefühle" erzeugt, oder der sich sonst irgendwie zeigt, wie es im Kontrast zur "Schrift", der Bibel, steht, so ein Christus ist mit Sicherheit ein falschen Christus.

Der Massstab ist heute genau der Gleiche wie damals: "Damit die Schrift erfüllt würde..."

LG, geli





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Angie
Gelöschter Benutzer

Re: Das Idealbild eines Mannes

von Angie am 12.03.2018 15:34

Es geht nicht um meine Gedanken sondern was die Bibel dazu sagt. Ich habe auch in meinem Text Fragezeichen gesetzt, das bedeutet daß ich mir wünsche, daß sich jemand anders als ich Gedanken darüber macht und sie mir als Antwort gibt.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.03.2018 15:37.

nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Das Idealbild eines Mannes

von nennmichdu am 12.03.2018 15:21

Hallo Angie,


ja dann teile uns doch einmal deine Gedanken zum Idealen Manne mit...


Gruss
Thomas

Antworten
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