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Re: Oase (43) Siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit ... Offb 1,18
von Cosima am 25.03.2018 19:36Hallo liebe Oasis, im Kalender hat der Frühling schon begonnen!
Aber auch bei uns wechselt das Wetter ständig hin und her.
Eisiger kalter Wind, Schneeflocken - und am nächsten Tag
strahlende Sonne und Plus-Grade.
Gestern und heute war wieder mal Frühling bei uns angesagt
und das genieße ich sehr, habe einen Spaziergang gemacht und
viele Menschen unterwegs angetroffen, die sich auch über die
Sonne und die Wärme gefreut haben. Bei uns war "Frühlingsmarkt":


Es hat Spaß gemacht, das bunte Treiben auf dem Marktplatz zu beobachten.
Dann habe ich mir "Schneeballn" (Spezialität hier) gekauft und mir zu Hause
einen Tee dazu gemacht, um sie zu genießen.
Endlich Frühling!
Frühlingsgrüße von Cosima.

Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Auslegung/Austausch zur Offenbarung des Johannes
von nennmichdu am 25.03.2018 17:48Offenbarung 7
1 Nach diesem sah ich vier Engel auf den vier Ecken der Erde stehen; die hielten die vier Winde der Erde fest, damit kein Wind wehe auf der Erde noch auf dem Meer noch über irgendeinen Baum.
2 Und ich sah einen anderen Engel von Sonnenaufgang heraufsteigen, der das Siegel des lebendigen Gottes hatte; und er rief mit lauter Stimme den vier Engeln zu, denen gegeben worden war, der Erde und dem Meer Schaden zuzufügen,
3 und sagte: Schadet nicht der Erde noch dem Meer noch den Bäumen, bis wir die Knechte unseres Gottes an ihren Stirnen versiegelt haben.
4 Und ich hörte die Zahl der Versiegelten: 144 000 Versiegelte, aus jedem Stamm der Söhne Israels.
5 Aus dem Stamm Juda 12 000 Versiegelte, aus dem Stamm Ruben 12 000, aus dem Stamm Gad 12 000,
6 aus dem Stamm Asser 12 000, aus dem Stamm Naftali 12 000, aus dem Stamm Manasse 12 000,
7 aus dem Stamm Simeon 12 000, aus dem Stamm Levi 12 000, aus dem Stamm Issaschar 12 000,
8 aus dem Stamm Sebulon 12 000, aus dem Stamm Josef 12 000, aus dem Stamm Benjamin 12 000 Versiegelte.
9 Nach diesem sah ich: Und siehe, eine große Volksmenge, die niemand zählen konnte, aus jeder Nation und aus Stämmen und Völkern und Sprachen, stand vor dem Thron und vor dem Lamm, bekleidet mit weißen Gewändern und Palmen in ihren Händen.
10 Und sie rufen mit lauter Stimme und sagen: Das Heil unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm!
11 Und alle Engel standen rings um den Thron und die Ältesten und die vier lebendigen Wesen, und sie fielen vor dem Thron auf ihre Angesichter und beteten Gott an
12 und sagten: Amen! Den Lobpreis und die Herrlichkeit und die Weisheit und die Danksagung und die Ehre und die Macht und die Stärke unserem Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
13 Und einer von den Ältesten begann und sprach zu mir: Diese, die mit weißen Gewändern bekleidet sind - wer sind sie, und woher sind sie gekommen?
14 Und ich sprach zu ihm: Mein Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir: Diese sind es, die aus der großen Bedrängnis kommen, und sie haben ihre Gewänder gewaschen und sie weiß gemacht im Blut des Lammes.
15 Darum sind sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel; und der auf dem Thron sitzt, wird über ihnen wohnen.
16 Sie werden nicht mehr hungern, auch werden sie nicht mehr dürsten, noch wird die Sonne auf sie fallen noch irgendeine Glut;
17 denn das Lamm, das in der Mitte des Thrones ist, wird sie hüten und sie leiten zu Wasserquellen des Lebens, und Gott wird jede Träne von ihren Augen abwischen.
Offenbarung 6 endet mit der Frage "Wer wird bestehen .. vor dem Zorn Gottes.."
Hier in Kapitel 7 wird uns dann eine Schar von Gläubigen vor Augen gestellt, die an ihren Stirnen versiegelt/gekennzeichnet werden, auf das sie bewahrt bleiben vor den Zorngerichten Gottes - ähnlich wie auch die Israeliten im alten Ägypten zu Moses Zeiten bewahrt blieben, als die 10 Plagen über den Pharao und die Ägypter hereinbrachen.
Die vier Engel, die die vier Winde der Erde festhalten weisen darauf hin, das hier das von Gott beschlossen Unheil über die Welt noch aufgehalten wird, bis alle Auserwählten versiegelt werden. Parallel dazu kennen wir im Neuen Testament die Versiegelung durch den heiligen Geist, der das Unterpfand der Kinder Gottes ist. Die Anzahlung Gottes und die Bestätigung Gottes, das sie eines Tages im Himmel bei ihm sein werden.
Die Zahl der Versiegelten - 12x 12.000 - entspricht einer Auswahl aus den 12 Stämmen Israels, die hier noch zum Glauben finden werden und als solche dann gekennzeichnet werden. Auf das sie Bewahrung im Glauben erfahren. Die meisten Ausleger gehen davon aus, das die Gemeinde, die zuvor noch bis Kapitel 3 thematisiert wird, zu diesem Zeitpunkt schon entrückt worden ist. Also all diejenigen, die bis zur Entrückung aus überwiegend den Heidenvölkern zum Glauben fanden. Die Mehrzahl der Israeliten, als leibliche Nachfahren Abrahams, hatte bis dahin ja den Messias noch nicht erkannt. Stand noch unter der Decke des Mose, des Gesetzes. War beiseite genommen worden, ausgepropft, damit die Gläubigen aus den Heiden eingepropft werden konnten in den Ölbaum, in Jesus (Römer 11,17).
Die große Volksmenge aus Vers 9 umfasst dann Gläubige aus den Heiden und den Juden. Aus allen Völkern. In weißen Gewändern, die auch schon in Kapitel 6,11 erwähnt werden. Die in ihrem Glauben an Jesus Verfolgung und Drangsal erlebt haben und nun hier bald (ewigen) Trost erfahren. Die sich durch Bekenntnis ihrer Sünden reingewaschen haben, im Blut Jesus - das für ihre Sünden vergossen wurde.
Die große Bedrängnis wird auch von Jesus erwähnt:
Mt 24,21 Denn dann wird große Bedrängnis sein, wie sie von Anfang der Welt bis jetzt nicht gewesen ist und auch nie sein wird.
Mt 24,29 Aber gleich nach der Bedrängnis jener Tage wird die Sonne verfinstert werden und der Mond seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden.
Und ich denke, das diese Zeit sich noch einmal unterscheidet zu anderen Zeiten aus der Weltgeschichte. Auch Gläubige wie Daniel haben eine große Bedrängnis (Daniel in der Löwengrube) erlebt. Allerdings wird von Daniel gesagt, das er (nach seinem Tode) ruhen wird, bis auf das Ende hin. Wo er dann auferstehen wird (am jüngsten Tage) und sein Erbteil von Gott in Empfang nehmen wird.
Daniel 12
13 Du aber geh hin auf das Ende zu! Und du wirst ruhen und wirst auferstehen zu deinem Los am Ende der Tage.
Im Buch Daniel, das eng mit Ereignissen aus der Offenbarung verknüpft ist, erfahren wir auch Näheres zum Ende dieser Weltzeit. Hier wird u.a. von einer Zerschlagung des heiligen Volkes (der christlichen Gemeinde) gesprochen, was auf den Zerfall der Kraft (nicht mehr Salz und nicht mehr Licht zu sein) der Endzeitgemeinde (siehe die Gemeinde in Laodizäer in Offenbarung 3) verweist. Die Bedrängnis in der ersten Hälfte der letzten sieben Jahre wird so groß sein, das hier viele dann um ihres Glaubens willen als Märtyrer sterben, die dann auch zu der großen Schar aus der großen Bedrängnis (Vers 14) gerechnet werden können.
Daniel 12
7 Und ich hörte den in Leinen gekleideten Mann, der oben über dem Wasser des Stromes war, und er erhob seine Rechte und seine Linke zum Himmel und schwor bei dem, der ewig lebt: Zeit, Zeiten und eine halbe Zeit! Und wenn die Zerschlagung der Kraft des heiligen Volkes abgeschlossen sein wird, wird alles dies vollendet werden.
8 Und ich hörte es, aber ich verstand es nicht; und ich sagte: Mein Herr, was wird der Ausgang davon sein?
9 Und er sagte: Geh hin, Daniel! Denn die Worte sollen geheim gehalten und versiegelt sein bis zur Zeit des Endes.
10 Viele werden geprüft und gereinigt und geläutert werden. Aber die Gottlosen werden weiter gottlos handeln. Und die Gottlosen werden es alle nicht verstehen, die Verständigen aber werden es verstehen.
11 Und von der Zeit an, in der das regelmäßige Opfer abgeschafft wird, um den verwüstenden Gräuel einzusetzen, sind es 1 290 Tage.
12 Glücklich, wer ausharrt und 1 335 Tage erreicht!
13 Du aber geh hin auf das Ende zu! Und du wirst ruhen und wirst auferstehen zu deinem Los8 am Ende der Tage.
Wobei ich es jetzt schwer finde zu beurteilen, ob diese 1335 Tage in der Zukunft liegen, oder vielleicht auf die Ereignisse 70 n. Chr. hinweisen, als der Tempel in Jerusalem zerstört wurde.
Hierzu habe ich auch ein paar interessante Gedanken gefunden:
Vers 11: Und von der Zeit an, in der das regelmässige [Opfer] abgeschafft wird, um den verwüstenden Greuel einzusetzen, sind es 1 290 Tage.
Zu Vers 11:
Erfüllt, weil die Römer im Jahre 66 das Allerheiligste im Tempel zerstörten und der Tempeldienst nicht mehr möglich war. Die Römer stellten römische Gottheiten in den Tempel.
Vers 12: Glücklich, wer ausharrt und 1 335 Tage erreicht!
Zu Vers 12:
Erfüllt, weil genau 1335 Tage nach der Zerstörung des Allerheiligsten im Tempel das Gericht zu Jerusalem im Jahre 70 beendet war.
Vers 13: Du aber geh hin auf das Ende zu! Und du wirst ruhen und wirst auferstehen zu deinem Los am Ende der Tage.
Zu Vers 13:
Erfüllt, weil Jesus zum Ende des Zeitalters erschienen ist (siehe Hebräer 9:26) und weil auch die Heiligen aus dem Totenreich auferstanden sind (siehe Matthäus 27:52+53).
Noch nicht erfüllt, weil die entgültige Auferstehung in das Reich Christi erst noch kommen wird. Die Heiligen ruhen ja unter dem Altar (siehe Offenbarung 6:9-11)
Re: Erlösung - was denkt ihr
von solana am 25.03.2018 11:24Ja, die Erlösung hat sehr viele Aspekte und ich finde es sehr gut, wenn wir versuchen, die zusammen zu tragen.
Und zu verstehen versuchen, wie sie miteinander zusammenhängen, sich zT als Konsequenz eines aus dem anderen ergeben.
ZB der wichtigste Aspekt: Erlösung aus der Knechtschaft der Sünde:
Joh 8,34 Jesus antwortete ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht.
Röm 6,16 Wisst ihr nicht? Wem ihr euch zu Knechten macht, um ihm zu gehorchen, dessen Knechte seid ihr und dem gehorcht ihr – entweder als Knechte der Sünde zum Tode oder als Knechte des Gehorsams zur Gerechtigkeit.
Mit der Erlösung von der Knechtschaft der Sünde sind wir zugleich auch vom Tod erlöst, der der "Sold der Sünde" ist und die zwangsläufige Konsequenz für jeden, der in ihrem Dienst steht:
Röm 6,23 Denn der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.
Und das hat Konsequenzen für unser Leben, wie wir es weiter führen:
Röm 6, 18 Denn indem ihr nun frei geworden seid von der Sünde, seid ihr Knechte geworden der Gerechtigkeit. ...
20 Denn als ihr Knechte der Sünde wart, da wart ihr frei von der Gerechtigkeit. 21 Was hattet ihr nun damals für Frucht? Früchte, derer ihr euch jetzt schämt; denn ihr Ende ist der Tod. 22 Nun aber, da ihr von der Sünde frei und Gottes Knechte geworden seid, habt ihr darin eure Frucht, dass ihr heilig werdet; das Ende aber ist das ewige Leben.
Wir sind befreit worden, ein Leben zu leben in Übereinstimmung mit dem Willen unseres Schöpfers, zu dem er uns bestimmt hat und durch das wir in den Genuss der Verheissungen und des vollen Segens kommen, die er darauf gelegt hat.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Auslegung/Austausch zur Offenbarung des Johannes
von nennmichdu am 25.03.2018 09:19Hallo Cleo,
Unter Austausch stelle ich mir eigentlich mehr vor, als nur Fragen zu beantworten. Was sicher auch wichtig ist, aber recht einseitig auf Dauer. Zumal die Symbolik eines Adlers, als König der Lüfte, und Lukas ( der selbst Arzt war) Darstellung Jesu als Menschensohn auf der Hand liegen.
Von daher würde ich mich eher über weiterführende Gedanken freuen, als jede Aussage von mir hier erklären zu müssen.
Ich denke, wir sind alle hier mündig genug um uns eigene Gedanken zur Offenbarung machen zu können, dass was wir von anderen lesen zu prüfen und das Beste davon zu behalten.
Gruß
Thomas
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (43) Siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit ... Offb 1,18
von Burgen am 25.03.2018 09:00PALMSONNTAG
Der Menschensohn muss erhöht werden, damit alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben. Psalm 106,2
Losung
Wer kann die großen Taten des HERRN alle erzählen und sein Lob genug verkündigen? Psalm 106,2
Als die große Menge, die aufs Fest gekommen war, hörte, dass Jesus nach Jerusalem kommen werde,
nahmen sie Palmzweige und gingen hinaus ihm entgegen und schrien:
Hosianna!
Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn, der König von Israel! Johannes 12, 12-13
Johannes 12, 12-19
Philipper 2, 5-11
Predigt Jesaja 50, 4-9 Psalm 92
Dein Zion streut dir Palmen und grüne Zweige hin,
und ich will dir in Psalmen ermuntern meinen Sinn.
Mein Herze soll dir grünen in stetem Lob und Preis
und deinem Namen dienen, so gut es kann und weiß.
(Paul Gerhardt)
Am 14./ 15. April ist die Hirnforscherin im Missionswerk Karlsruhe zu hören und zu sehen.
Ua schrieb sie das Buch: Wer hat mein Gehirn abgeschaltet?
Re: Auslegung/Austausch zur Offenbarung des Johannes
von Cleopatra am 25.03.2018 08:25Du verstehst leider nicht, worum es mir geht.
Es klingt schon wieder so überheblich.
Dies ist ein Forum, in dem wir unsere Gedanken zusammentragen.
Ich frage dich nach Dingen, die du aussagst. Um eben tiefer zu verstehen. Es geht nicht um verschiedene Ausleger.
Selbstverständlich kann ich auch Googeln, aber darum geht es hier eben nicht.
Ok das mit dem Stier und Löwe hast du erklärt, aber wie erklärst du das mit dem Menschensohn = Arzt und Gottessohn = Adler?
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Erlösung - was denkt ihr
von Pal am 25.03.2018 07:40Ja, das finde ich so eine kostbare Parallele zu dem geistlichen Verhältnissen!
Der "soundso", der von rechtswegen näher stehende Verwandte, ist ein ganz passendes Bild für das "Fleisch", mein Naturell, welches mir eigentlich näher stünde und das "Anrecht" auf mich hätte. Doch nun kommt der edle Boas (als Bild für den Geist Jesu) und kauft mich frei. Nun wird ER, Boas,/Jesus mein Loslöser und es liegt an mir dieses "Besitzverhältnis" umzusetzen, indem ich seine Liebe lebe...
Burgen
Gelöschter Benutzer
Erlösung - was denkt ihr
von Burgen am 25.03.2018 00:28
Hallöchen alle,
Jesus ist unser Erlöser. Was sind eure Erfahrungen mit Erlösung? Wovon erlöst uns Jesus?
Von schlechten Verhaltensweisen? Von eingefahrenen Gewohnheiten? Erlösung von eingefleischten Denkmustern?
Oder von allem ein bischen?
In der Schrift, seinen Erzählungen, sind in jedem Buch Ereignisse aufgeschrieben, in denen Gott / Jesus, buchstäblich
als Erlöser auftritt.
Die Folgen für die jeweiligen Stämme und Personen sind immer sehr speziell.
Andererseits lesen wir von Habgier, Neid, Rachsucht, Härte, Unverständnis, Ehebruch, Gewalt, Lieblosigkeit, usw.
Von all diesen Dingen, Emotionen, Gedanken usw. Kann Jesus uns Erlösen.
Die Erlösung kann ein Volk, eine Familie, eine einzelne Person erfahren und betreffen.
Im Buch Rut lesen wir, dass ein Mann, der Mann Boas, der Löser für die Naomie und Rut wurde, indem er
auf den Heiratswunsch, dem Antrag, von Rut einging und ihr Löser wurde.
In Jesus werden wir vom Tod erlöst. Auch wenn wir sterben. Vom Tod ins Leben. Vom Dunkel ins Licht.
Gruss
Burgen
Re: Hauskreis-Miteinander aktuell
von Cosima am 24.03.2018 15:56
Der große Gott, der diese wunderbare Welt geschaffen hat, will uns helfen....
So können wir getrost sagen (Psalm 118,6): »Der Herr ist mein Helfer,
ich werde mich nicht fürchten; was kann mir ein Mensch tun?« Hebräer 13,6 LUT
Können wir das sagen, dass wir uns nicht fürchten? In dieser Welt, die uns jeden Tag
die schlimmsten Nachrichten beschert, die uns mit grausamen Bildern das Fürchten
lehrt?
Doch wenn wir durch Jesus Christus frei geworden sind, von der Schuld, die uns an
die Angst gebunden hatte, können wir diesen Vers aus dem alten und neuen Testament
getrost für uns in Anspruch nehmen. Jeden Tag neu.
Darüber wollen wir im Hauskreis austauschen – uns miteinander Gedanken machen,
um es im Alltag umzusetzen.
Herzliche Einladung an alle Hauskreis-Teilnehmer, wir treffen uns
morgen, am Sonntag, den 25. März um 20:30 Uhr im Chatraum „Hauskreis-Miteinander".
Wir freuen uns auf euch,
Chestnut und Cosima.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Auslegung/Austausch zur Offenbarung des Johannes
von nennmichdu am 24.03.2018 11:53Offenbarung 6
1 Und ich sah, dass das Lamm das erste der sieben Siegel auftat, und ich hörte eines der vier Wesen sagen wie mit einer Donnerstimme: Komm!
2 Und ich sah, und siehe, ein weißes Pferd. Und der darauf saß, hatte einen Bogen, und ihm wurde eine Krone gegeben, und er zog aus sieghaft und um zu siegen.
3 Und als es das zweite Siegel auftat, hörte ich das zweite Wesen sagen: Komm!
4 Und es kam heraus ein zweites Pferd, das war feuerrot. Und dem, der darauf saß, wurde Macht gegeben, den Frieden von der Erde zu nehmen, dass sie sich untereinander umbrächten, und ihm wurde ein großes Schwert gegeben.
5 Und als es das dritte Siegel auftat, hörte ich das dritte Wesen sagen: Komm! Und ich sah, und siehe, ein schwarzes Pferd. Und der darauf saß, hatte eine Waage in seiner Hand.
6 Und ich hörte etwas wie eine Stimme mitten unter den vier Wesen sagen: Ein Maß Weizen für einen Silbergroschen und drei Maß Gerste für einen Silbergroschen; aber dem Öl und Wein tu keinen Schaden!
7 Und als es das vierte Siegel auftat, hörte ich die Stimme des vierten Wesens sagen: Komm!
8 Und ich sah, und siehe, ein fahles Pferd. Und der darauf saß, dessen Name war: der Tod, und die Hölle zog mit ihm einher. Und ihnen wurde Macht gegeben über den vierten Teil der Erde, zu töten mit Schwert und Hunger und Tod und durch die wilden Tiere auf Erden.
9 Und als es das fünfte Siegel auftat, sah ich unten am Altar die Seelen derer, die umgebracht worden waren um des Wortes Gottes und um ihres Zeugnisses willen.
10 Und sie schrien mit großer Stimme: Herr, du Heiliger und Wahrhaftiger, wie lange richtest du nicht und rächst nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen?
11 Und ihnen wurde gegeben einem jeden ein weißes Gewand, und ihnen wurde gesagt, dass sie ruhen müssten noch eine kleine Zeit, bis vollzählig dazukämen ihre Mitknechte und Brüder, die auch noch getötet werden sollten wie sie.
12 Und ich sah: Als es das sechste Siegel auftat, da geschah ein großes Erdbeben, und die Sonne wurde schwarz wie ein härener Sack, und der ganze Mond wurde wie Blut,
13 und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, wie ein Feigenbaum seine Feigen abwirft, wenn er von starkem Wind bewegt wird.
14 Und der Himmel wich wie eine Schriftrolle, die zusammengerollt wird, und alle Berge und Inseln wurden wegbewegt von ihren Orten.
15 Und die Könige auf Erden und die Großen und die Obersten und die Reichen und die Gewaltigen und alle Sklaven und alle Freien verbargen sich in den Klüften und Felsen der Berge
16 und sprachen zu den Bergen und Felsen: Fallt über uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes!
17 Denn es ist gekommen der große Tag ihres Zorns und wer kann bestehen?
Im neuen Testament lesen wir an vielen Stellen, das es für viele, ja für alle von Gott schon im voraus festgelegten Ereignisse - wie hier die kommenden Zorngerichte über die Menschheit, eine bestimmte Stunde gibt. Auch wenn uns über das genaue Datum nichts gesagt wird, dürfen wir wissen, das bei allen Ereignissen Gott Anfang und Ende bestimmt. Das seinem Zeitplan keiner dazwischenfunken kann und das alles in dem Maße stattfinden wird, wie Gott es sich in seiner Weisheit und seiner Allwissenheit gedacht hat.
Über die Bedeutung der 4 Reiter ist immer wieder viel spekuliert worden. Und in all dem was ich gehört und gelesen habe an Auslegungen, gibt es keinen, der hier etwas mit Gewißheit sagen könnte. Auch wird hier wohl die Erkenntnis zu diesen Ereignissen noch weiter zunehmen, je näher sie kommen.
Der weiße Reiter, der sieghaft kommt um zu siegen wird oft für den Antichristen gesehen, der hier zu Beginn der letzten "7 Jahre" auftritt. Er wird (von Gott) herbei gerufen beim Öffnen des ersten Siegels. Der Bogen kann eine Kriegsdrohung beinhalten - da kein Pfeil oder Pfeilabschuss erwähnt wird. Es könnte auch auf einen Raketenkrieg hinweisen, da der Bogen für den Fernkampf ist. Man könnte hier auch von einem kalten Kriege sprechen, wie es einige Ausleger tun.
Nach meinen Überlegungen wäre auch gut denkbar, das ein siegender weißer Reiter dann vielmehr darauf verweist, das dieser überall wo er hinkommt, durch sein Auftreten - als Friedensbringer - siehe das weißes (reine) Pferd - dann auch von seinen Ideen/Ideologien zu überzeugen und zu vereinnahmen weiß. Wie auch der Teufel weiß, in weißem Gewand des Friedensbringers sich zu verstellen, als Engel des Lichtes.
Es könnte ein Hinweis darauf sein, das in den ersten 3,5 Jahren der letzten 7 Jahre hier das an anderer Stelle angedeutete Friedensreich vom Antichristen aufgerichtet wird. Wo der falsche Prophet eine Weltreligion anpreist, der alle Menschen verfallen werden - zumindest die, die das Zeichen/Mal des Antichristen tragen/annehmen.
Der zweite Reiter auf dem feuerroten Pferd trägt ein großes Schwert (für den Nahkampf - wo andere Invasionsarmeen sehen, die Ländern im Nahkampf erobern) kommt dann, um den (bis dahin durch den weißen Reiter gebrachten) Frieden von der Erde (ein Weltweites Ereignis) zu nehmen. Da die Menschen sich aber nun untereinander umbringen, steht den Auslegern entgegen, die hier von einer Invasionsarmee sprechen. Vielmehr wird es so sein, das einzelne Nationen plötzlich dazu übergehen, nicht mehr globale Interessen sondern nur noch ihre eigenen nationalen Interessen im Auge behalten und so eine zuvor angepeilte Konformbestrebung, alle Nationen unter einen Hut zu bringen, in einen (Handels?)Krieg - jeder gegen jeden - endet.
Der dritte Reiter auf dem schwarzen Pferd läutet eine extreme Verteuerung für Grundnahrungsmittel ein, u.a. eine Folge einer entgleisten Wirtschafts- und Handelspolitik. Eine zunehmende Spanne zwischen Arm und Reich tut sich auf. Wobei die Reichen hier nicht betroffen sein werden von der Not.
Der vierte Reiter auf dem fahlen Pferd bringt Tod durch Krieg (Schwert), Hunger (Lebensmittelverknappung) und durch die wilden Tiere (hier könnten auch die noch stärker entfesselten Leidenschaften des alten Adams gemeint sein - was den Menschen zum Tier werden lässt - nur noch auf Kosten anderer sein Überleben - seine Lust - seinen Vorteil zu suchen).
Mit dem Aufbrechen des fünften Siegels wird nun ein Blick auf all die Menschenseelen geworfen, die in der bisdahin gesamten Menschheitsgeschichte - und ich würde es nicht nur auf die letzte große Trübsal beziehen wollen - ihr Leben verloren hatten (als Märtyrer) um des Wortes Gottes willen, um des Zeugnisses Jesu willen. Denen Unrecht widerfahren ist. Die - wie Jesus auch - von der Welt gehasst wurden, verfolgt wurden (um der Gerechtigkeit - um des Himmelsreiches wegen).
Die hier - mit Abel zusammen - nach Gerechtigkeit - nach Wiedergutmachung schreien. Und denen gesagt wird, noch eine kleine Zeit zu warten, bis auch ihre Brüder - die wie sie leiden sollten - eingegangen sind. Was letztendlich auch bedeutet, das sie so lange warten müssen, bis auch der letzte Mensch aus den Heidenvölkern, den Gott zum ewigen Leben bestimmt hat, sich bekehrt hat und in der Welt dann den Tod gefunden hat. Darin Jesus auch gleich wurde.
Und hier stelle ich mir dieses so vor, das der beschriebene Ort im Himmel entrückt von unserer Weltzeit auf Erden ist. Im Moment unseres Todes hört für uns die "normale" Erdzeit auf, - obwohl sie auf Erden weiterläuft. Aber wir "wachen" dann direkt im Himmel auf (wie der Schächer am Kreuz - noch heute wirst du mit mir im Paradies sein...) und sehen hinab auf die Erdzeit - wie dort noch die Ereignisse voranschreiten. Zeit vergeht. So wie auch der reiche Mann im Hades gerne noch Lazarus von den Toten zurück geholt hätte, damit dieser seine noch auf Erden lebenden Brüder warnen möge, das sie nicht auch an diesen Ort der Qual im Hades kommen.
Diese Schar von Menschen, die nach Gerechtigkeit rufen bekommen nun alle schon eine Art Anzahlung - das weiße Gewand der Gerechtigkeit in Christus - und den Aufruf, noch eine kleine Zeit zu ruhen/zu warten.
Mit Öffnung des sechsten Siegels wird nun bildhaft eine Welle von Naturkatastrophen eingeläutet, die die Erde und die Menschheit erschüttern. Die Sterne des Himmels, die auf die Erde fallen könnten auch auf all das hindeuten, was den Menschen zu dieser Zeit eben noch wichtig und ewig feststehend und gültig erschien und nun ins wanken und fallen gerät. Ihre Ideologie, ihre Vorstellung von ihrer Idealwelt, bricht zusammen. Vorbilder enttäuschen und fallen zu Boden. Die Menschen verstecken sich in den letzten Nischen und Klüften ihrer Lebens- und Moralvorstellungen, die ihnen noch Werte vermitteln sollen und ahnen doch schon, das dieses nun bald zum Ende kommt und sie vor ihrem Schöpfer, dem Gott des Himmels und der Erde, der ihnen nach ihren Taten vergelten wird, stehen werden (Vers 16 und 17).


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