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jovetodimama

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Re: Halloween

von jovetodimama am 05.02.2018 08:32

Ich bin hellfühlig begabt. An manchen Tagen, besonders aber in Nächten, spüre ich dunkle Energien, Mächte und Emotionen, Schmerz und Not. Dann denke ich, dass gerade wieder etwas im Gange ist, etwas Grausames und Widerwärtiges. Es wir immer mehr, heißt es, jetzt in der so genannten Endzeit.
Die meisten Menschen wissen und merken rein gar nichts davon, und wenn etwas an die Oberfläche kommt, heißt es schnell: Fake News.

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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jovetodimama

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Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von jovetodimama am 05.02.2018 08:18

Wenn wir uns zu viel in der Welt bewegen- verglichen mit dem bisschen Sauerteig- wird bald der ganze Teig ungenießbar und versalzen.
Ja, da gibt es ein Zuviel - aber ich glaube, es gibt auch ein Zuwenig.
Zu Mt 5, 13-14 ("Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr nütze, als dass man es wegschüttet und lässt es von den Leuten zertreten. Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein.") fiel mir gestern folgender Vergleich ein:
Als Licht sind wir wie der Docht einer Kerze. Das Wachs ist Jesus. (ähnlich wie bei Joh. 15, 5: "Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.")
Wenn der Docht nicht im Wachs bleibt und versucht zu leuchten, brennt er ganz schnell aus. So auch wir, wenn wir uns nur oder jedenfalls zu viel in der Welt bewegen.
Aber wenn der Docht ganz vom Wachs überdeckt wird, kann er wiederum kein Licht hervorbringen. So auch wir, wenn wir uns nur noch innerhalb unserer ausgesuchten und besonders frommen, bibeltreuen Strukturen bewegen. Dann sind wir auch wieder kein Licht mehr.

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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jovetodimama

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Re: Stolz sein - ist das Sünde?

von jovetodimama am 05.02.2018 08:07

Unsere Pfarrerin meinte die unter 1) aufgelistete Bedeutung des Wortes.

Ich selbst frage mich, wenn ich stolz bin, regelmäßig: Und wenn ich alles wegtäte, was zur Erreichung dieser Leistung nicht von mir stammte, hätte ich es dann erreicht? Wenn ich - ich bin Musikerin - z.B. ein schwieriges Stück fehlerfrei und musikalisch ausgereift vorragen konnte, dann weiß ich: dass ich gesund bin + zwei intakte Hände habe + ein normal entwickeltes Gehirn + musikalische Begabung + die begnadete Situation, Zeit zum Üben aufbringen zu können, weil ich nicht den ganzen Tag für mein physisches Überleben arbeiten muss + ein Instrument bedienen darf, auf dem dieses Stück gut klingt + die Möglichkeit (gehabt) habe, Unterricht zu nehmen + ein von Gott begabter Komponist so herrliche Musik geschrieben hat + das "Schicksal" mir diese Noten zugespielt hat - alles das ist nicht mein Verdienst, sondern Gottes Gnade! Mein Beitrag - das geduldige Üben, bis ich das Stück konnte - ist im Vergleich dazu so verschwindend klein, dass mein anfänglicher Stolz sich im Nu in Demut und große Dankbarkeit verwandelt. Und dann denke ich regelmäßig nur noch eines:

SOLI DEO GLORIA!

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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Cleopatra
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Re: Glaube leben in der Arbeit

von Cleopatra am 05.02.2018 08:05

Wow liebe geli,

vielen Dank für dieses Beispiel, das war echt toll und ermutigend.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
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Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von Cleopatra am 05.02.2018 08:01

Hallo ihr lieben,

schon interessant, dass es in solchen Themen immer wieder hitzig wird, finde ich.

Und liebe Birgit- ehrlich gesagt hatte ich solche Gedanken wie du auch. Ich habe in deinen Fragen eher Verständnis für Betroffene gesehen.

In keinem Beitrag habe ich etwas verurteilendes über Homosexuelle gelesen.

Aber wenn wir in der Bibel lesen, dass Homosexualität Gott ein Greul ist, dann dürfen wir dies doch aussprechen. Dann brauchen wir es weder kleinzureden noch zu verharmlosen.

Und ich habe ähnlich wie Birgit auch gedacht- was wäre, wenn ich selbst betroffen wäre? Was würde ich tun, wie würde ich mich fühlen?

Das hat nichts mit Verurteilen zu tun, mehr mit dem Wollen eines Verständnisses.

Denn ich stelle es mir echt schwer vor.

Trotzdem sagt die Bibel an mehreren Stellen, dass Gott dies nicht möchte.

Gestern noch dachte ich an den Vergleich "wenn Gott sagt, dass er Lügen nicht möchte, verurteilen wir nicht so schnell die Betroffenen, weil wir selbst plötzlich betroffen sin könnten."

Aber dies habe ich hier garnicht gesehen.

Ich selbst kenne auch einige homosexuelle Paare. Über die Menschen an sich kann ich nichts schlechtes sagen. Manche heterosexuellen Ehen sind schlechter. Aber das ist ja eben das, was ich weiter oben noch sagte und betonte und was wir hier wohl alle auch so sehen: Das eine ist der Mensch, das andere die Tat (auch Gedanken).

Und um wieder zum eigentlichen Thema zurückzukommen: Eine Leitung, die Sünde gutheißt, wird eines Tages von Gott in die Verantwortung gezogen und das wird dann wirklich sehr ungemütlich.

Gestern in der Predigt ging es unter anderem auch wieder um das typisch weltliche. Wenn wir uns zu viel in der Welt bewegen- verglichen mit dem bisschen Sauerteig- wird bald der ganze Teig ungenießbar und versalzen. Das kann man auf den eigenen Körper und Seele, aber auch auf die ganze Gemeinde so sehen.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Hannalotti

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Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von Hannalotti am 05.02.2018 06:44

@jovetodimama: Danke für Deine ehrlichen Worte!


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Hannalotti

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Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von Hannalotti am 05.02.2018 06:25

Hallo pray,
pray schrieb: du kennst also mehrere homosexuelle Christen, die deswegen viel Gebet an Gott gerichtet habe. Ich bitte dich diese Aussage nochmal genau anzusehen, denn so impliziert sie, dass Gott nicht machtvoll genug wäre, das Gebet zu erhören und DAS kann ich einfach nicht glauben!

Gegenfrage: Wieviele Christen mit HS-Neigung kennst Du, die nicht mehr homosexuell empfinden? Bitte nenne nur Christen, die nicht "bisexuell" sind.

Und: Ich persönlich bin ! betroffen. Ich bin schon seit vielen Jahren gläubig und habe Gebet an Gott gerichtet. Und Geschwister für mich...
Oder war das nicht genug, bei mir und den anderen?

Außer mir kenne ich persönlich noch eine Christin aus einer Freikirche (so wie ich), die auch seit mehr als einem Jahrzehnt gläubig ist und die zölibatär lebt. Sie selbst lebt in einer Großstadt, auch sie hat viel gebetet und sie kennt privat einige Christen mit dieser Neigung, die ebenfalls entweder enthaltsam leben oder eine Frau, die geheiratet hat, in deren Ehe aber Probleme eingetreten sind, aufgrund ihrer Empfindungen. Ich weiß nicht mehr ob das körperlich mit dem Intimleben einer Ehe oder emotional zusammenhing, weil sie homosexuell empfindet.

Eine andere Christin, die ich oberflächlich kenne, ist auch seit Jahrzehnten Christin einer Freikirche. Auch für sie wurde gebetet und auch sie empfindet immer noch homosexuell.

Das war mein privates Umfeld.
In einem christlichen Internetforum gab es ebenfalls Christen mit diesem "Problem", deren emotionale Orientierung sich nicht geändert hat.

Es gibt Christen, die entweder "zölibatär" leben und andere, die eine treu gelebte (gleichgeschl.) Partnerschaft nicht als Sünde ansehen. Sie hätten Dir geantwortet, dass die Stelle in Korinther den Bereich Prostitution anspricht, nicht aber eine langjährige Liebesbeziehung. Man kann das als Christ kritisieren, auch wenn man das als Sünde erkennt, aber trotzdem gibt es unterschiedliche Auslegungen über diesen Part.

Und wieder eine Unterstellung deinerseits: Wo habe ich Lob ausgesprochen? Ich habe lediglich sachlich gegenargumentiert, dass homosexuelle, treue Partnerschaften existieren. Lies Dir bitte nochmal durch, worauf ich das bezog. Auch in meiner Stadt kenne ich zwei Fälle. Warum sollte ich das Gegenteil davon behaupten, wenn es so ist. Und auch unter prominenten Paaren gibt es das. Nimm als Beispiel die Band "Cora" (Amsterdam). Die zwei sind beinahe 40 Jahre liiert. Leider werden Homosexuelle oft als vielseitig partnerwechselnd abgestempelt, seitens Christen. Und das ist nicht ganz richtig.

Auch Jesus spricht von Menschen, die eheunfähig sind. Die Überschrift in der Elberfelder lautet "Ehescheidung und Eheverzicht":

Seine Jünger sagen zu ihm: Wenn die Sache des Mannes mit der Frau so steht, so ist es nicht ratsam zu heiraten.
11 Er aber sprach zu ihnen: Nicht alle fassen dieses Wort, sondern die, denen es gegeben ist;
12 denn es gibt Verschnittene, die von Mutterleib so geboren sind; und es gibt Verschnittene, die von den Menschen verschnitten worden sind; und es gibt Verschnittene, die sich selbst verschnitten haben um des Reiches der Himmel willen. Wer es fassen kann, der fasse es.

Wenn ein Homosexueller (Christ) im übertragenen Sinne "verschnitten" ist, dann ist er "eheunfähig", demnach. ... Wer es fassen kann, der fasse es.
Jesus sagte an dieser Stelle nichts von: "Bete für diese Menschen und sie werden fähig zur Ehe." So wie ich es verstehe, müssen diese ehelos bleiben. Er verspricht keine Heirat und "mutet" eine Ehelosigkeit zu (ohne Vorwurf). Und er spricht nicht nur die körperlich Verschnittenen an.
Es hat also nichts mit "Gott vertrauen" oder Unglauben zu tun, wenn ich schreibe, dass die meisten Christen nicht plötzlich anders empfinden.

Die Frage ist: Wie kann also ein Christ mit dieser Ehelosigkeit leben oder wie können andere Christen helfen, dass ehelose, homosexuelle Geschwister sich im Leben nicht allein fühlen? Viele Christen sind mit ihrem eigenen Leben so beschäftigt, dass sie die anderen (ehelosen) vergessen.

So, das war genug aus meinem privaten Umfeld. Mehr möchte ich privat nicht dazu schreiben, weil mir persönlich das in einem öffentlichen Forum zu intim ist.

Wie viele Christen kennst Du privat, die nach Gebet nicht mehr homosexuell empfinden?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.02.2018 06:41.

SMart
Gelöschter Benutzer

Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)

von SMart am 05.02.2018 01:43

Wenn ich in der Bibel etwas nicht verstehe ...

Wenn ich etwas nicht verstehe

Wenn ich etwas nicht verstehe,
wissen viele Bücher Rat,
oder falls man Lehrer hat,
sagen sie, wie man es sehe.

Lieber noch ist mir das Beten,
denn in uns wohnt Gottes Geist.
Er weiß, was das Wort verheißt,
gibt ihm Kraft wie einst Propheten.

Oft verderben viele Leute
mit dem Wissen auch das Wort,
und so wirkt es nicht mehr fort.
Doch wir brauchen's grade heute.



Hab ich Stolz, ...

@pray: Danke für deine ermutigenden Worte!

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SMart
Gelöschter Benutzer

Re: Stolz sein - ist das Sünde?

von SMart am 05.02.2018 01:19

Ein interessantes Thema!

Ich denke, die Bibel ist eindeutig.

Zur Bedeutung und Herkunft führt z. B. der Link.

Bedeutungen:

[1] seiner Fähigkeiten und Leistungen bewusst und erfreut darüber, im Selbstgefühl gestärkt
[2] eingebildet, hochnäsig, viel Selbstbewusstsein besitzend, auf hohem Ross
[3] erhebend, eindrucksvoll, außergewöhnlich
[4] groß, mächtig, beeindruckend
[5] umgangssprachlich: sehr hoch
[6] spröde, unnahbar, zurückhaltend
[7] veraltet: unartig, frech, ungehorsam

Ich frage mich natürlich, warum man sagen muss: "Ich bin stolz auf dich." Man könnte ja auch sagen: "Ich freue mich über deine Leistung."

Zu [1]: Natürlich ist es gut, sich seiner Stärken bewusst zu sein, seinen Wert zu kennen, sich auch darüber zu freuen. Aber wem gebührt der Ruhm darüber?

Ich persönlich meide dieses Wort, wo es geht, denn ich will kein "stolzierender" Gockel sein. Wenn ich mich freue, soll es meine Gewohnheit sein, zu sagen: Ich freue mich UND danke dir, mein lieber Gott!" Denn die Gaben schenkt der Herr, die Weisheit kommt von ihm. Wir sind nur Hauch. Worauf können wir stolz sein? Dass wir makellos sind, ohne Runzeln und Falten etc.?

Vielleicht meinte die Pfarrerin ja die Freude. Aber die Verwendung eines Wortes, vor dessen Folgen die Menschen zu warnen sind, ist bedenklich.


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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Stolz sein - ist das Sünde?

von solana am 05.02.2018 01:09

Wenn Stolz bedeutet, dass man sich besser fühlt als andere und auf diejenigen herabsieht, die weniger haben oder können als man selbst - dann ist das bestimmt keine Einstellung, die in Ordnung ist. Denn:

1Kor 4,7 Denn wer gibt dir einen Vorzug? Was hast du, das du nicht empfangen hast? Wenn du es aber empfangen hast, was rühmst du dich dann, als hättest du es nicht empfangen?

Wenn man sich aber dessen bewusst ist, dass es ein Geschenk Gottes ist - auch das Talent, das man bekommen hat, Intelligenz, Erkenntnisse und Fähigkeiten, Gelegenheiten usw, wenn man sich darüber freut und Gott dankbar dafür ist, auch bspw für die eigenen Kinder und was sie zustande bringen .... dann sehe ich darin nichts Schlechtes.
Im Gegenteil, es wäre doch undankbar, wenn man das nicht wertschätzen würde und sich nicht als von Gott mit dieser Gabe gesegnet und ausgezeichnet fühlen und sie einsetzen.

Die Gefahr der Überheblichkeit ist natürlich immer da.
Und die Gefahr, dass man stolz auf sich selbst ist und sich selbst rühmt, statt Gott die Ehre zu geben.

2Kor 10,17 »Wer sich aber rühmt, der rühme sich des Herrn« (Jeremia 9,22-23).

Und genau letzteres wird ja eigentlich mit "Stolz" bezeichnet.

Auch in dem, was du, Birgit, über die Äusserungen der Pfarrerin schreibst, klingt es so.
Falls sie es doch anders gemeint hat, im positiven Sinn, so dass dabei Gott die Ehre gegeben wird, dann müsste das zumindest aus dem, was sie dazu weiter ausgeführt hat, ersichtlich sein.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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