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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von Burgen am 03.02.2018 20:36


Gerade las ich mir den wiki-Artikel durch und empfinde ein grosses Durcheinander darin. 
Vielleicht, weil der grosse Durcheinanderbringer sich dieses Themas annimmt? 
Die einzige Klarheit steht in der Bibel.  


 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von Burgen am 03.02.2018 19:31

Hallöchen, 

vor vielen Jahren gab es mal ein Tagesseminar bezüglich Bezeihungen und Homosexualität.

Inzwischen ist die Arbeit sehr ausgeweitet und es finden Seminare statt.

Die Angriffe durch Kirche und quer durch die Gesellschaft ist sehr gross.

Seitdem die Ehe für alle fast üblich wird, ist die Bereitschaft, sich mit dem eigenen Thema zu beschäftigen,

sehr zurückgegangen und auch die finanziellen Mittel , da alles auf Spendenbasis gebaut ist.

http://de.m.wikipedia.org/wiki/Wuestenstrom




Gruss
Burgen

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.02.2018 19:32.

Cosima
Administrator

85, Weiblich

  fester Bestandteil

Chatadmin

Beiträge: 951

Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von Cosima am 03.02.2018 18:29

               Danke.jpg
Dieses Foto hatte ich schon öfter hier, aber es drückt eine dankbare Haltung Gott gegenüber aus.
                Deshalb passt es zu dem Thema heute: 


Danket dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich. Psalm 107,1


Danken? Für was danken wir?
Ich habe mal gelesen: Dankbarkeit ist ein Lebensstil.
Entweder bin ich dankbar oder ich bin undankbar.
Im Vers 2 von Psalm 107 steht eine Erklärung:
So sollen sagen, die erlöst sind durch den HERRN, die er aus der Not erlöst hat.
Das beantwortet die Frage, für was wir danken können: Erlösung von Sünden und von Not!
Und wie können wir das im Alltag umsetzen? Für was danken wir da?
Hast du heute schon gedankt?


Darüber wollen wir uns morgen Abend unterhalten, alle Hauskreis-Teilnehmer sind herzlich 
eingeladen, wir treffen uns wie immer:

Am Sonntag, den 4. Februar 2018 um 20:30 Uhr im Chatraum Hauskreis-Miteinander.

Wir freuen uns auf euch,
Chestnut und Cosima.

Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Glaube leben in der Arbeit

von geli am 03.02.2018 18:25

Angie: Plötzlich erwarten sie von dir als Christ viel mehr und beobachten dich viel intensiver.

Ja, das kenne ich gut - und dann kommt der Ausspruch: "Und DU willst Christ sein"...  

Darauf hab ich mal geantwortet: "Ja, ich bin nicht deshalb Christ, weil ich alles richtig mache, sondern deshalb, weil ich weiß, dass ich Fehler mache und Vergebung brauche!"  

Allerdings kommen solche Sprüche nicht unbedingt immer darum, weil man etwas falsch gemacht hat, sie kommen oft deshalb, weil wir etwas tun, was nicht in die Vorstellung der Leute von einem "Christen" hineinpasst.

"Glaube leben in der Arbeit" - das erlebe ich so, dass Gott oft kleine Gelegenheiten schenkt. 

Gestern/vorgestern habe ich da z.B. eine Sache erlebt:
Ich sollte zu einer Patientin hin, sie waschen, die dafür bekannt ist, dass sie sehr wütend werden kann, wenn nicht alles so geht, wie sie es haben will. Sie kann weder stehen noch irgendwie sonst viel mithelfen, und ihre Vorstellungen, wie die Pflege nun ablaufen sollte, gingen sehr auseinander. Das, was sie wollte, war schlicht wegen ihres Zustandes nicht möglich. Deshalb warf sie mich am Ende hinaus, nachdem sie ziemlich viel Böses gegen mich von sich gegeben hatte und auch "gesperrt" hatte, indem sie sich mit den Händen am Waschbecken festklammert und mit den Armen so eine "Sperre" errichtete, so dass fast nix mehr möglich war.

Am Tag später mußte ich wieder dorthin was mich nun absolut nicht begeisterte  , und die Pflege lief ähnlich wie am Tag vorher. Als sie dann bekundete, dass meine Pflege für sie nicht angenehm sei, gab ich dann zur Antwort, dass unsere Zusammenarbeit auch für mich nicht gerade angenehm sei, und dass ich das Empfinden hätte, dass sie sehr viel "Gift" in sich hätte, mit dem sie sich selbst und auch allen, die mit ihr zu tun haben, das Leben schwer machen würde.
Dann meinte sie ganz ehrlich (darüber war ich dann überrascht): Ja, das weiß ich, aber das Gift muss raus.
Ich hab ihr dann erklärt, dass es für das "Gift" einen anderen Ort gäbe - nämlich dass es bei Gott gut aufgehoben sei und sie es ihm bringen könnte, und ihn um Vergebung bitten könnte. So kamen wir dann ganz kurz noch in ein recht gutes Gespräch hinein, und beim Gehen durfte ich sie sogar in den Arm nehmen und ihr Gottes Segen wünschen.

Ich war am Ende wirklich froh darüber, dass die ganze Sache dann doch noch so einen guten Ausgang gehabt hat  

LG, geli

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Glaube leben in der Arbeit

von nennmichdu am 03.02.2018 18:20

Hallo Pray,


die (Haupt)Sünde ist, das die Menschen nicht ihre Erwartungen an Gott - an (durch) Jesus - richten.

Von daher würde man gut ins Gespräch (über Gott)  kommen mit Menschen, wenn die mir -ihren- Erwartungen ans Ende gekommen sind.

 
Und wenn ich mir Jesus anschaue - zu wem er gegangen ist - Worte des Heils gesprochen hat - dann doch meistens zu denen (mit dann offenen Ohren), die in vielerlei Erwartungen enttäuscht waren und nun Worte ewigen Lebens hörten.


Ich denke Menschen einfach nur zu sagen, das was du tust nennt die Bibel Sünde, damit kannst du Gott nicht gefallen, wird meist auf taube Ohren treffen, kennen sie Gott ja noch gar nicht.

Jesus hatte - soweit ich hier das neue Testament vor Augen habe, auch nicht die Sünden angeprangert von anderen - die er erretten wollte. Zu der frommen Elite der Saduzäer und Pharizäer, die hier den Weg verbauten zu Gott, zu denen hat er klare Worte gefunden, die ihnen ihre Verderbtheit vor Augen hielten. 

Andere erkannten sich meist selbst - im Lichte Gottes - dann als Sünder.



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jovetodimama

53, Weiblich

  Motiviert

Beiträge: 159

Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von jovetodimama am 03.02.2018 18:19

Viele, die z.B. in schweren Süchten gefangen und gebunden waren oder womöglich Unzucht , hätten niemals gedacht, dass sich das jemals ändern würde. Und d o c h ist es geschehen. Sollte das bei der e i n e n Sache nicht gehen?
Grundsätzlich sollten wir bei Gott nichts für unmöglich halten. (Mt. 19, 26: ...bei Gott sind alle Dinge möglich.) Aber im Gegensatz zu Zeugnissen von Menschen, die von Drogensucht geheilt wurden, habe ich noch keinen Bericht gehört oder gelesen, wo ein Mensch, der zuerst homosexuell war, heterosexuell wurde.

dazu gehört ein Entschluss zu beten und der Mut des Betroffenen, Gott das Scheinbar nicht zu Ändernde anzuvertrauen und auch damit zu rechnen, dass die liebgewordene Neigung sich dann verändert.
Als Nicht-Betroffene müssen wir aufpassen, dass wir Betroffene, die entweder diesen Entschluss nicht fassen oder ihn gefasst haben, jedoch bisher ohne Erfolg - warum auch immer - nicht aburteilen, sondern ihnen als unseren Nächsten weiterhin liebevoll und achtsam begegnen.
Betroffene haben eine Entscheidung zu treffen: ein(e) Freund(in) gleichen Geschlechts suchen / oder bewusst alleine bleiben / oder um eine Veränderung der scheinbaren Gegebenheiten ringen. Einfach ist diese Entscheidung sicher für die wenigsten.

Dann ist die Frage für die Kirche: Gehört zu einem liebevollen und achtsamen Umgang mit den homosexuellen Nächsten das Angebot einer kirchlichen Trauung für gleichgeschlechtliche Paare? Dies Frage wird offenbar vielerorts mit Ja beantwortet. Die nächste Frage, nämlich wie ein Ja dazu sich mit dem ausdrücklichen Verbot von homosexuellem Verkehr in der Bibel verträgt, wird einfach nicht mehr gestellt und braucht daher auch nicht beantowrtet zu werden...

Ich denke, zu einem liebevollen und achtsamen Umgang gehört die ernste Ermahnung, in diesem Fall nach Kräften enthaltsam zu leben und um diese Kräfte natürlich auch zu beten.

In diesem ganzen Zusammenhang stellt sich auch eine Frage, die zu selten offen ausgesprochen wird: Was sagt die Bibel zum Thema Selbstbefriedigung? (Die Geschichte von Onan, der hart bestraft wurde, kann man dazu ja nicht heranziehen, da es sich nicht um Masturbation sondern um Koitus interruptus zur Vermeidung einer Zeugung handelte.)

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Glaube leben in der Arbeit

von pray am 03.02.2018 17:52

Angie schrieb: Aber hier bei uns, wo an jeder zweiten Ecke eine Kirche steht, wo jeder lesen kann und die Bibel kostenlos zur Verfügung steht, sei es online oder über Dienste wie vdhs etc, wo es sogar christliche TV-Sender gibt und man zum Gottesdienst bloß den Fernseher anmachen (bzw. umschalten) muß, wo es in jeder Buchhandlung einen Bereich mit christlichen Büchern gibt, wo es sogar 3 Mal jedes Jahr Feiertage gibt die eindeutig das Evangelium würdigen, da finde ich es schon ein bisschen "vor die Säue geworfen" wenn ich losgehe und den Leuten "predige",

...wenn ich losgehe und den Leuten "predige" schriebst du. Die Leute scheinen das aber nicht zu kennen, wenn jemand so redet als "gäbe es Gott ja wirklich". Schnell wird man dann sogar gefragt: "Sind sie Zeuge Jehovas?", weil sie das so nicht kennen. Schlimm!

Ich bin im Laufe meines Christseins zu der Überzeugung gekommen, dass die Leute gar nicht wissen, WAS eigentlich Sünden sind. Vielen fällt da auf Anhieb nur Mord, Totschlag, Raubm naja vielleicht noch Ehebruch ein - und damit fühlen sie sich ja dann auf der "sicherein Seite" - haben sie nicht gemacht.

Für mich damals wäre es hilfreich gewesen, hätte mal jemand gesagt, dass auch z.B. Raubkopien Diebstahl ist, oder jede kleine Ämterschummelei, dann hätte ich das alles besser verstanden. Sagst du das heute jemand, sagen die Leute: Ach, das macht doch jeeeeder! oder sie sagen: Der Staat will doch betrogen werden. Aber wo hörst du das noch in den Kirchen??

Ich empfand als meine allergrößte Sünde, dass ich nicht Gott und Jesus an  e r s t e r   Stelle geliebt habe. Dieses Gebot scheint allen nicht so richtig klar zu sein. Manche beten zwar, aber selber scheren sie sich um Gottes Worte nicht. Hätte mir das mal vorher jemand gesagt, hätte ich mich da schon als Mega-Sünder ertappt gefühlt, aber ich wusste es nicht.

Der Name, in dem Rettung ist, ist Jesus! Man kann über Gott eine Menge erzählen, aber bei Jesus scheiden sich die Geister.

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jovetodimama

53, Weiblich

  Motiviert

Beiträge: 159

Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von jovetodimama am 03.02.2018 17:52

"Dann beten wir eben und schwupp fühlst Du Dich hetero."
Na, das wird so schnell nicht klappen! - Wenn überhaupt...

Für die Betroffenen, wenn sie Christen sind und an sich selbst den Anspruch haben, abstinent zu leben, ist das natürlich ein Problem. Aber wir alle kommen auf die Welt, wie wir sind, mit allen Eigenschaften, Begabungen und Erschwernissen, die wir haben, und können diese nicht, jedenfalls nicht ohne weiteres, ändern.

Dabei betrifft das Thema der sexuellen Enthaltsamkeit als Christ weitaus mehr Heterosexuelle als Homosexuelle. Abstinent leben müss(t)en auch Teenager und Liebespaare in der Kennenlernphase und in der Verlobungszeit, noch unverheiratete Erwachsene, Singles jeden Alters, Verwitwete, Geschiedene, Verlassene und sogar Verheiratete, wenn deren Partner(in) sich dauerhaft verweigert oder aufgrund von Krankheit nicht in der Lage ist.

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von pray am 03.02.2018 17:38

Hannalotti schrieb: Da kommen oft Pauschalantworten: Dann beten wir eben und schwupp fühlst Du Dich hetero.

Liebe Hannalotti,

nein, so wird das sicher nicht gehen, denn dazu gehört ein Entschluss zu beten und der Mut des Betroffenen, Gott das Scheinbar nicht zu Ändernde anzuvertrauen und auch damit zu rechnen, dass die liebgewordene Neigung sich dann verändert. Ich halte Gott dafür nicht zu "klein".

Viele, die z.B. in schweren Süchten gefangen und gebunden waren oder womöglich Unzucht , hätten niemals gedacht, dass sich das jemals ändern würde. Und  d o c h  ist es geschehen. Sollte das bei der  e i n e n  Sache nicht gehen? - und warum nicht?

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Hannalotti

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  Engagiert

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Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von Hannalotti am 03.02.2018 16:52

pray schrieb: "Umkehrschluss ist: Wer nicht verheiratet ist, enthalte sich! - ...kann man das nun sagen, oder auch nicht?"

Ja, aber auch mit dem Unterschied, dass der Großteil der Christen mit homosexueller Neigung alleinstehend bleiben wird, weil sich Gefühle nicht so einfach ändern. Ein heterosexueller Christ hat eher die Option, einen Partner zu finden und nicht ledig zu bleiben.

Leider fehlt den meisten Geschwistern die Feinfühligkeit/das Einfühlungsvermögen, um sich da reindenken zu können.
Da kommen oft Pauschalantworten: Dann beten wir eben und schwupp fühlst Du Dich hetero.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.02.2018 16:53.
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