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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Christentum versus Islam

von geli am 26.01.2018 11:16

Jovetodimama: Nach einer biblischen Lesung sagte der evangelische Pfarrer ein paar wenige erläuternde Worte, danach kamen Gebete: das Vaterunser und ein Gebet aus dem Koran. Dazu wurde gesagt, dass wir alle den gleichen Gott haben, den Schöpfer dieser Erde, aber unterschiedliche Traditionen und Ihn unterschiedlich anbeten.

Also ist es ganz klar ein "Gottesdienst" - ein Gottesdienst, in dem nicht die Wahrheit verkündigt wird, sondern einer, der auf Lügen basiert.

Mein Eindruck ist: Eine abrahamitische Ökumene zu praktizieren bedeutet, die Rolle Jesu Christi und die Rolle des Heiligen Geistes wegzuretuschieren bzw. aus Rücksicht auf die anderen Religionen nicht über sie zu sprechen und damit den dreieinigen Gott auf seine Rolle als Vater und Schöpfer zu reduzieren. Hier und nicht "nur" in der Frage, ob es sich dabei um Götzendienst handelt, sehe ich eine Gefahr, und zwar wegen Aussagen der Bibel wie z.B. in Joh. 1, 12 und Mt. 12, 31.

Ganz genau - so sehe ich das auch: Jesus Christus wird einfach verleugnet, so dass alle in "Einheit" und in "Frieden" zusammen Gottesdienst feiern können.
Ob es Götzendienst ist, weiß ich nicht - aber klar ist: Die Wahrheit der Bibel und Jesus Christus wird verleugnet.

Johannes drückt das ganz klar aus: "Wer ist ein Lügner, wenn nicht der, der leugnet, dass Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet.
Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater."  - 1. Joh. 2,22

Das ist falsche Toleranz. Aus Angst, die "religiösen Gefühle" der anderen zu "verletzen", wird Jesus Christus einfach "wegretuschiert", und schon "paßt" alles. 
Echte Toleranz sieht in meinen Augen anders aus: Da kannn und darf jeder zu seinem Glauben stehen, da dürfen auch Unterschiede angesprochen werden, es dürfen die Unterschiede auch bleiben, aber dennoch kann man sich gegenseitig in Respekt und Wertschätzung begegnen.

Für mich persönlich wäre es ganz klar: Ein "Gottesdienst", in dem die Wahrheit und Jesus Christus für einen falschen Frieden und eine falsche Toleranz geopfert wird, in so einem Gottesdienst hätte ich nichts zu suchen, und ich würde meine Kinder da nicht hinschicken.

Das gäbe eventuell die Möglichkeit, in Liebe und Wertschätzung den wahren christlichen Glauben zu bezeugen und die Unterschiede anzusprechen!

LG, geli


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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (43) Siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit ... Offb 1,18

von Burgen am 26.01.2018 10:11


Aus der Tageslese 1.Korinther 2, 6-10 

Von Weisheit reden wir aber unter den Vollkommenen; doch nicht von einer Weisheit dieser Welt,  
auch nicht der Herrscher dieser Welt, die vergehen. 

Sondern wir reden von der Weisheit Gottes, die im Geheimnis verborgen ist, 
die Gott vorherbestimmt hat vor aller Zeit zu unserer Herrlichkeit,

die keiner von den Herrschern dieser Welt erkannt hat; denn wenn sie die erkannt hätten,
hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt.

Sondern wir reden, wie geschrieben steht (Jesaja 64,3): "Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat
und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben."

Uns aber hat es Gott offenbart durch den Geist;
denn der Geist erforscht alle Dinge,
auch die Tiefen Gottes.

11 Denn welcher Mensch weiß,  was im Menschen ist, als allein der Geist des Menschen, der in ihm ist?
      So weiß auch niemand, was in Gott ist, als allein der Geist Gottes. ...

 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (43) Siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit ... Offb 1,18

von Burgen am 26.01.2018 09:56

Losung 

Israel, du sollst mein Knecht sein; ich erwähle dich und verwerfe dich nicht.    Jesaja 41,9 

Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gerwuen.    Römer 11,29 

1.Korinther 2,6-10
5.Mose 7,12-26

Wir erkennen nun, dass viele, viele Jahrhunderte der Blindheit unsere Augen bedeckt haben,
sodass wir die Schönheit deines auserwählten Volkes nicht mehr sehen und 
in seinem Gesicht nicht mehr die Züge unseres erstgeborenen Bruders wiedererkennen.

Jahrhunderte lang hat Abel daniedergelegen in Blut und Tränen, weil wir deine Liebe vergaßen.
Vergib uns, dass wir dich in ihrem Fleisch zum zweitwn Mal kreuzigten.
(Johannes XXlll)


 

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Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2505

Re: Allversöhnungslehre - ist sie biblisch?

von Merciful am 26.01.2018 09:54

Geht hinein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt, und viele sind's, die auf ihm hineingehen. Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind's, die ihn finden!

(Evangelium nach Matthäus 7, 13-14; Lutherbibel 2017)

Das Himmelreich gleicht einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und auf seinen Acker säte; das ist das kleinste unter allen Samenkörnern; wenn es aber gewachsen ist, so ist es größer als alle Kräuter und wird ein Baum, dass die Vögel unter dem Himmel kommen und wohnen in seinen Zweigen.

(Evangelium nach Matthäus 13, 31-32; Lutherbibel 2017)

Für mich geht es auch hier in diesem Thread um die Fragen:

Werde ich aus Gnaden errettet oder durch eigene Werke?

Gehören Gott der Ruhm und die Ehre oder gebühren sie mir?

Nun, die Antworten sind klar:

Ich werde aus Gnaden errettet.

Der Ruhm und die Ehre gebühren Gott.

Dies sind die Gründe, weswegen ich mein Augenmerk auf das Kreuz Christi richte.

Am Kreuz von Golgatha hat Gott die Welt mit sich versöhnt.

Wenn ich dies betone, dann deswegen, weil der Mensch aus Gnaden errettet wird und Gott der Ruhm und die Ehre gehören.

Es ist ohne Zweifel so, dass, wie Paulus bezeugte, alle Menschen gesündigt haben.

Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie vor Gott haben sollen, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist.

(Brief des Paulus an die Römer 3, 23-24; Lutherbibel 2017)

In diesem Sinne sind alle Menschen auf dem breiten Weg unterwegs.

In Christus aber hat Gott eine Versöhnung erwirkt, eine Erlösung, die ohne Verdienst zur Gerechtigkeit führt.

Diese Gerechtigkeit wird den Menschen zuteil durch den Glauben.

Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

(Evangelium nach Johannes 3, 16; Lutherbibel 2017)

Und er selbst ist die Versöhnung für unsre Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt.

(1. Brief des Johannes 2, 2; Lutherbibel 2017)

Johannes stimmt also mit Paulus darin überein, dass Gott die Welt mit sich versöhnte. Denn Gott hat die Welt geliebt. Es steht nicht geschrieben, Gott habe nur einen Teil der Welt geliebt. Nein, er hat die ganze Welt geliebt.

Einige wollen das nicht hören. Sie wollen nicht, dass Gott ein barmherziger Gott ist, der sich über alle erbarmt. Der aus Gnaden errettet durch den Glauben. Mein Eindruck ist, jene erhöhen sich selbst recht gern, indem sie möglichst viele Menschen in die Hölle verbannen.

Nun aber wird allen Menschen, wie ich soeben bewiesen habe, das Evangelium gepredigt: Gott hat euch eure Sünden vergeben. Darum lasst euch versöhnen mit Gott!

Diese (individuelle) Versöhnung mit Gott ist deswegen möglich geworden, weil Gott die Welt in Christus mit sich versöhnt hat.

Merciful

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Christentum versus Islam

von nennmichdu am 26.01.2018 09:44

Birgit,

nur dazu noch:


Da beten dann eben der Pfarrer und der Imam und der Katholik alle zusammen, halt nicht, zu vermeintlich dem einen Gott. Das ist Sünde und das darf nicht sein..."


Wie kann sich denn jemand an Gott versündigen, wenn er im "guten - eigenem" Glauben zu seinem Gott betet, den er bislang nicht (näher) kennen gelernt hat?

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Jonas

54, Männlich

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Beiträge: 328

Re: Christentum versus Islam

von Jonas am 26.01.2018 09:35

Ich habe vor allem Bedenken, dass junge Menschen den Eindruck bekommen, es sei nicht wesentlich, nach der Wahrheit - von der wir wissen, dass sie Christus ist - zu suchen. Dass sie vermittelt bekommen, es sei nicht notwendig, sich Christus zuzuwenden, wenn man nur ein guter Mensch sei. (Denn die überwiegende Mehrzahl der Kinder und Jugendlichen hier haben sich Jesus Christus noch gar nicht wirklich zugewendet. Sie können sich folglich gar nicht abwenden von Ihm. Sie sind zwar als Säuglinge getauft worden, in der Mehrzahl katholisch, in geringerer Anzahl evangelisch, vielleicht auch schon gefirmt oder konfirmiert. Aber sie haben ihr Leben noch nicht in einer freien Willensentscheidung Jesus Christus anvertraut.) Ich fürchte, die Rolle, die Jesus Christus im Heilsgeschehen spielt, wird aus Rücksicht auf andere große Religionen verschwiegen und da, wo das nicht möglich ist, zumindest gering geachtet. Es geht mir dabei um Joh. 1, 12-13 - und um alle betroffenen Kinder und Jugendlichen.


Hallo jovetodimama

 

Ein „guter Mensch" wird man in aller Regel nicht von sich aus, sondern es bedarf eines Maßstabes.
Ich kenne fast keine Menschen die sich selbst als nicht gut bezeichnen würden.
Selbst größte Egoisten rechtfertigen sich, es sei gut und notwendig wie sie handeln.
Jesus selbst ist der Maßstab von richtigem, gutem Handeln.
Und wenn wir dies dann mit uns selbst vergleichen, -tun wir denen gutes, segnen wir die, die uns ablehnen-, -weisen wir die zurecht die offensichtlich falsch handeln, auch wenn es für uns Nachteile bringt-, -leihen wir dort wo wir nichts zurückbekommen werden-, usw tun sich doch oft Welten auf, die zwischen einer Gesinnung des Guten und uns liegen.

Diese auch momentan für uns alle dringent anstehenden Fragen, wie gehen wir mit den für uns fremden Wertvorstellungen um, kann uns allen auch die Augen öffnen für das Wesentliche, für diese im wesentlichen christlichen Werte von Freiheit, Einheit bzw Nächstenliebe und Frieden.

Gerade die Freiheit kann ohne Führung schnell auf Abwege führen.

Wir haben es uns in unserem Wohlstand doch schon recht bequem eingerichtet und sind recht blind geworden für Probleme die wir für privat halten uns aber letztendlich alle betreffen wie zB das Auseinanderbrechen von Familien durch einen zügelosen Hedonismus.
ich denke mithin ein Hauptproblem unserer Gesellschaft.

An uns erwachsenen Christen wird es liegen, dass wir die Fragen der Jugendlichen und Andersdenkender in einer christlichen, also vernünftigen Weise für unser gelebtes Miteinander, also für die Praxis, für das alltägliche Leben, beantworten können, denn ich habe noch nichts Vernünftigeres gefunden als das was die Bibel bzw Jesus uns sagen will.

Mit besten Grüßen

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Cleopatra
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Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von Cleopatra am 26.01.2018 09:34

Na, das sind ja gleich mehrere Fragen in einem Thread, hoffentlich werden dir alle zu deiner Zufriedenheit beantwortet.

1) Ich sehe es auch so-ja. Denn Gott hat dafür gesorgt, dass es aufgeschrieben wird.

2) Da ich mich im Islam etwas auskenne kann ich ganz gewiss sagen nein, es ist auf keinen Fall der Gleiche Gott. Allah ist sehr gewaltbereit und verhasst.

3) Ja, es ist Gott ein Gräul, da gibt es Bibelstellen, die das aufzeigen.

Das mal in Kürze von mir

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Re: Abendmahl

von Cleopatra am 26.01.2018 09:30

Mir wird das auch langsam zu anstrengend, ich denke, ich habe alles zu dem Thema geschrieben, wie ich es verstehe

Das wichtigste ist, dass wir es eben tun, um Jesus Wunsch zu erfüllen.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Jonas

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Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von Jonas am 26.01.2018 08:58

Hallo jovetodimama

 

Ich würde es so sagen

1) Ja, die Bibel ist die Offenbarung des Wesens Gottes so wie es für Menschen zuträglich ist und von Menschen auch weitergegeben werden kann.
Als Offenbarung Gottes ist Jesus hierbei die zentrale Figur.

2)Formal haben sie den gleichen Gott, nämlich den einen Gott
Wesentlich, also das Wesen Gottes betreffend, bestehen hier zumindest Auffassungsunterschiede.

Islam und Judentum haben mehr oder weniger einen Gott für ein bestimmtes Volk.
Hier liebt Gott die seinen.
Während im Christentum die Liebe und Barmherzigkeit zu allen Menschen im Vordergrund steht.
Dies scheint zwar Im Judentum und im Islam auch durch, aber richtig ausformuliert wird es eigentlich im Christentum.

Bemerkenswert ist auch, wie Jesus den Fokus auf das Wesentliche legt, den Inhalt, das was allen Menschen gemein ist, die gelebte Nächstenliebe.
Ohne Formen der Liebe kann kein Mensch leben.

3)Gelebte Homosexualität ist an und für sich eine Absonderung > Sünde von der Ordnung.
Sexualität in ihrer Ordnung zielt primär auf die Weitergabe des Lebens.

Sie ist aber auch in dieser Ordnung, dort wo Mann und Frau sich ein lebenlang die Treue versprochen haben und auch die Verantwortung einer möglichen Nachkommenschaft übernehmen wollen, eine Quelle von Freude und Vertiefung dieser bestehenden Verbindung.

Jede gelebte Sexualität als reine Triebbefriedigung, die ihr primäres Ziel, nämlich die Weitergabe des Lebens mutwillig unterbindet, ist ein Widerspruch in sich, also eine Lüge.
Lügen führen immer zu allen möglichen Formen von Elend.

Die Fakten sprechen für sich.
Seither,
Millionen von Tote durch Abtreibung mit den oft lebenslangen Folgen für die Frau.
Millionen von Tote durch Viruserkrankungen auch unschuldiger Ehepartner.
Unzählige Scheidungen mit all den Folgen für die Angehörigen, meistens Kinder, die mitunter eine lebenlang daran leiden usw

Mit besten Grüßen

Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.01.2018 09:39.

jovetodimama

53, Weiblich

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Beiträge: 159

Re: Christentum versus Islam

von jovetodimama am 26.01.2018 08:50

In der oben bereits erwähnten Predigt (Pastor Olaf Latzel hielt am 18.1.2015 eine Predigt zu Richter 6, 25-32 (Titel: An Gideon die Reinigung von den fremden Göttern lernen). Diese Predigt ist auf youtube abrufbar.) sagt Pastor Latzel bei 14.48: "Es gibt landauf landab bei den Landeskirchen gemeinsame Gottesdienstentwürfe für Schuleröffnungen, nicht. Da beten dann eben der Pfarrer und der Imam und der Katholik alle zusammen, halt nicht, zu vermeintlich dem einen Gott. Das ist Sünde und das darf nicht sein..."

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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