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Burgen
Gelöschter Benutzer
Oase (43) Siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit ... Offb 1,18
von Burgen am 25.01.2018 10:48Ihr lieben Oasis,
der ganze Vers spicht und bewegt mein Inneres.
Vollständig lautet er:
17 Fürchte dich nicht ! Ich bin der Erste und der Letzte 18 und der Lebendige.
Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.
19 Schreibe, was du gesehen hast und was ist und was geschehen soll danach.
Uns allen einen friedevollen Tag, in Gedanken, Taten, Erleben und Worten
Grüße
Burgen
Re: Allversöhnungslehre - ist sie biblisch?
von Merciful am 25.01.2018 10:39Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit ihm selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung. So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!
(2. Brief des Paulus an die Korinther 5, 19-20; Lutherbibel 2017)
Das, was ich geschrieben habe, stimmt sehr genau mit dem überein, was auch Paulus bezeugt.
Der Begriff 'Welt' umfasst sicherlich alle Menschen. Wenn also Gott, wie Paulus bezeugt, die Welt mit sich versöhnte, dann hat er folglich alle Menschen mit sich versöhnt.
Dies bedeutet aber gerade nicht, dass alle Menschen daher so weiterleben dürfen, wie sie bisher gelebt haben.
Nein, im Gegenteil, gerade deshalb, weil alle Menschen in Christus mit Gott versöhnt wurden, erhalten auch alle Menschen den Ruf:
Lasst euch versöhnen mit Gott!
Die Notwendigkeit der Umkehr ist also durch jenes Wort von der Versöhnung nicht in Abrede gestellt.
Mein Eindruck ist, nicht wenige Christen heute verstehen den Apostel nicht. Daher widersprechen sie ihm.
Sie sagen: "Oh, nein. Das darf nicht sein, dass Gott in Christus die Welt mit sich versöhnte. Wenn dem so wäre, dass Gott in Christus alle Menschen mit sich versöhnte, dann müsste ja niemand mehr umkehren."
Es ist offensichtlich, dass Paulus diese Bedenken nicht teilte. Bei ihm folgte auf die Verkündigung der Versöhnung aller vielmehr der Ruf zur Umkehr! Die Versöhnung begründet geradezu den Ruf zur Umkehr.
Merciful
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Allversöhnungslehre - ist sie biblisch?
von Burgen am 25.01.2018 10:15Allversöhnungslehre
Ich meine, wenn grundsätzlich a l l e Menschen mit Gott vesöhnt wären,
hätte Paulus zB nicht predigen brauchen : Halte fest, deine Krone ...
Ja, Jesus hat für alle, auch Tiere, die Schöpfung, a l l e s vollbracht. Das sind seine eigenen Worte am Kreuz.
Danach hat er seinen Geist Gott übergeben. Er ist nicht einfach so gestorben, wie viele von uns sterben werden.
Voll bewusst, war er bereit, sein Leben Gott zurück zu geben.
Die Allversöhnungslehre könnte man als Augenwischerei, billige Gnade benennen.
Sie ist für Menschen, die Jesus Christus nicht kennen, keine Veränderung erfahren.
Ich meine gelesen zu haben, dass es durchaus Unterschiede gibt.
Einerseits weiss jemand, dass Jesus durch den Heiligen Geist in ihm lebt und ihm aufhilft,
usw.
Andererseits gibt es die Gottesfürchtigen Menschen, die Jesus (noch) nicht das eigene Leben übereignet haben.
Jesus ist das Zentrum, an ihm hängt das Leben.
Manche gottesfürchtigen Menschen fehlt der letzte Schritt. Besonders denen, die in einer fremden Religion
aufgewachsen sind.
Das beste Beispiel ist Gandih gewesen. Er entschied sich, zu glauben, was in der Bebel steht.
Er wollte in eine Kirche gehen um den letzten Schritt tun zu können.
Jedoch liessen die Christen ihn nicht eintreten, weil er eine andere Hautfarbe hatte.
Und so hatten all die anderen Religionen in Indien die Chance heute Christen umzubringen.
Es ist also sehr ernst, sich für Jesus zu entscheiden und bis zum Sterben auch dranzubleiben.
Gruss
Burgen
Re: Abendmahl
von solana am 25.01.2018 10:11Geht es bei diesem Gedächtnis lediglich um die orale Aufnahme von Brot und Wein oder vielleicht vielmehr darum, was in diesem Tun Dargestellt wird?
Hallo Thomas
Warum willst du unbedingt die konkrete Ebene von vorn herein gleich verlassen und gleich - ausschliesslich - nach der symbolischen Bedeutung fragen?
Wenn es um "unangemessenes Verhalten" bei der Mahlfeier geht und hier ganz konkret: "sich betrinken", "gierig sein eigenes Essen verschlingen und Arme hungrig dabei sitzen zu lassen" - dann sollte man nicht in erster Linie:
Sondern erst als 2. Schritt.
Natürlich ist der 2. Schritt auch wichtig, aber das begründet nicht, dass der erste Schritt ausgelassen werden sollte.
Was würde denn passieren, wenn man nur die symbolische Ebene sucht?
Dann käme man doch konsequenterweise dahin, die konkrete Abendmahlsfeier abzuschaffen, weil sie dann doch überflüssig wäre. Und dann nur überlegen:
Eine weitere wichtige Frage ist dann - wie stellen oder verkünden wir eigentlich Jesu Tod. Ganz praktisch?
Diese Fragen sind natürlich sehr wichtig und sollten bedacht werden.
Hier geht es doch um die Frage der Nachfolge; und hier wird es dann auch wieder ganz praktisch im alltäglichen Leben.
Aber es ist eben beides wichtig: Gemeinschaft mit Geschwistern im Zusammenkommen und Gottesdienst feiern, dazu gehört auch ein konkretes Zusammenkommen und konkrete Mahlgemeinschaft.
Und ein Leben im Alltag in der Nachfolge, in der wir versuchen, all das umzusetzen; mit den Geschwistern umgehen wie mit "Gliedern an einem gemeinsamen Leib, dessen Haupt Christus ist" und in unserem Leben"seinen Tod verkünden". Dazu müssen wir uns auch Gedanken machen.
Das ist aber kein entweder-oder, keines von beiden sollte weggelassen werden.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Abendmahl
von Cleopatra am 25.01.2018 10:06Naja doch, solana hat dir doch auch schon die Verse gezeigt:
"Apg 2, 42 Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.
Apg 2,46 Und sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen."
Ganz einfach- so simpel einfach: Einfach so, wie es dort steht.
Wenn meine Cheffin zu mir kommt und sagt "Cleo, das Gerät ist kaputt, mach es wieder heile", dann fange ich nicht an, zu überlegen, ob sie vielleicht inm übertragenden Sinne mit Gerät = Körper, also rufe bitte in Wirklichkeit einen Arzt oder bete für mich.
Wenn meine Cheffin sagt "Cleo, kümmer dich um die Lieferung", dann überlege ich auch nicht sofort, ob sie mit der Lieferung irgendetwas, was ankommt, also vielleicht Patienten oder Post bearbeiten soll. Oder etwas, was mal ankommen soll, wie eine Rechnung und so.
Jesus hat zu ganz einfachen Menschen geredet. Zwei waren Fischer, sicher hatten die kein Abitur.
Deshalb nimm es doch einfach so, wie es geschrieben steht 
Auch diese Frage wurde bereits mehrmals beantwortet.
Es geht nicht nur um eine orale Aufnahme, sie hat Bedeutung, die schon mehrmals erklärt wurde.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (42) Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer - Sacharja 9,9
von Burgen am 25.01.2018 09:52Losung
Weigere dich nicht, den Bedürftigen Gutes zu tun, wenn deine Hand es vermag. Sprüche 3,27
Wenn jemand dieser Welt Güter hat und sieht seinen Bruder darben und verschließt sein Herz vor ihm,
wie bleibt dann die Liebe Gottes in ihm? 1.Johannes 3,17
Offenbarung 1, (1.2) 3-8
5.Mose 7,1-11
Ein Christ, der für sich selber lebt, der widerstrebt noch Gottes Willen.
Wenn Gott uns Lasten auferlegt, will er, dass man gemeinsam trägt,
denn durch den Dienst an fremdem Leid wird mancher von sich selbst befreit.
(Johannes Jourdan)
Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch
von jovetodimama am 25.01.2018 09:34Wie Gott reagieren könnte, wenn jemand das Vaterunser betet - ich habe danach gesucht und das, was JeanS meinte, vielleicht schon bei der Seite der Gebetsbewegung der evangelischen Allianz gefunden:
Ein (nachdenkenswerter) Dialog zum Vaterunser
Ein sichtbarer Beter und eine Hintergrundstimme wechseln sich ab;
Die Szene kann auch während der Allianzgebetswoche gespielt werden.
BETER: Vater unser im Himmel.
GOTT: Jaaa?
BETER: Unterbrich mich nicht, ich bete!
GOTT: Aber du hast mich doch angesprochen!
BETER: Ich dich angesprochen? Ich habe gebetet: „Vater unser im Himmel."
GOTT: Da: Schon wieder!
BETER: Was schon wieder?
GOTT: Du rufst mich an, um ein Gespräch zu beginnen? Also, worum geht es?
BETER: Oh, mein Gott! Mit dir habe ich nicht gerechnet.
GOTT: Du rechnest also nicht mit mir, wenn du betest?
BETER: Doch ... schon ... aber nicht damit, dass du mir antwortest.
GOTT: Na gut ... was wolltest du mir sagen?
BETER: Ich habe nur mein Abendgebet begonnen, wie jeden Abend.
GOTT: Dann bete weiter.
BETER: „Geheiligt werde dein Name."
GOTT: Meinst du das ernst?
BETER: Was soll ich ernst meinen?
GOTT: Ob du meinen Namen wirklich heiligen willst?
BETER: Heiligen? Was bedeutet das denn? Woher soll ich das wissen? Es ist doch nur ein Teil des Gebetes.
GOTT: Es bedeutet, dass dir mein Name wertvoll und einzigartig ist; dass du mich ehren willst. – Sprich weiter!
BETER: „Dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden."
GOTT: Willst du das wirklich, dass sich mein Reich in deinem Ort ausbreitet?
BETER: Natürlich. Unsere Kirche soll bekannt werden. Dort sprechen wir dieses Gebet immer wieder.
GOTT: Mein Reich ist nicht nur eure Kirche. Überall da, wo mein Wille geschieht, ist mein Reich.
BETER: So habe ich das noch nie gesehen. Du bringst mich ganz durcheinander. Ich wollte doch in Ruhe beten.
GOTT: Was tust du, damit mein Wille geschieht?
BETER: Ich gehöre zu den aktiven Christen. Ich bete und ich spende auch Geld. Ich bin dabei, wenn bei uns was los ist. Ich fasse auch mit an, wenn es was zu tun gibt.
GOTT: Ich möchte aber mehr. Ich will, dass dein Leben mit meinen Worten in Einklang kommt. Ich will, dass andere durch dich erfahren, wer ich bin und
was ich will. Ich will dich ganz.
BETER: Oh, das ist mir ein bisschen viel auf einmal.
GOTT: Ja. Ich will auch, dass dein Leben in Ordnung kommt, dass deine Angewohnheiten, mit denen du anderen auf die Nerven gehst, verschwinden. Ich will, dass du lernst, anderen zuzuhören.
BETER: Warum verlangst du das ausgerechnet von mir? Es gibt in den Kirchen so viele reiche Heuchler. Rede denen doch mal ins Gewissen!
GOTT: Du hast mich angesprochen und gebetet, dass mein Wille überall geschehen soll.
BETER: Oh, auf was habe ich mich mit diesem Gebet eingelassen? Ich hatte keine Ahnung, dass das so persönliche Konsequenzen hat.
GOTT: Bete doch einfach weiter! Ich höre und antworte gern.
BETER: „Unser tägliches Brot gib uns heute."
GOTT: Halt dich zurück! Schau auf deine Figur. Du hast Übergewicht, dein Kühlschrank ist zu voll und du lebst verschwenderisch. Hast du bei deiner Bitte kein schlechtes Gewissen?
BETER: Warum musst du immer so konkret werden? Ich kann doch nichts dafür, dass ich in Europa lebe, wo man sich alles kaufen kann. Ich weiß schon, dass ich bei der Sammlung „Brot für die Welt" für die Armen noch mehr spenden sollte.
GOTT: Versteh' doch: Brot ist viel mehr. Mehr als Speise und satt sein. Warum hast du so wenig Bedarf am Brot des Lebens? Komm doch an den Tisch, den
ich dir vorbereitet habe. Mein Sohn ist das Brot, das dir helfen wird.
BETER: Danke für dein Angebot. Aber mir geht es wirklich gut.
GOTT: Dann bete weiter!
BETER: „Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern."
GOTT: Und was ist mit ........................? (konkreten Namen einsetzen)
BETER: Ich wusste es! Dir entgeht auch nichts! Ja, wir haben uns gestritten und reden seit Jahren nicht mehr miteinander. Er hat damals angefangen mit den öffentlichen Beleidigungen. Mit dem bin ich fertig!
GOTT: Was ist mit deinem Gebet? Sind das nur leere Worte? Mich kannst du nicht täuschen. Oder möchtest du Vergebung – und willst selbst ihm vergeben?
BETER: Ja, schon. Ich hätte nicht gedacht, wie schwer das ist, einzugestehen, dass ich dich brauche. Ich schaffe das allein nicht.
GOTT: Na, wenigstens bist du ehrlich. Willst du weiter beten?
BETER: „Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen."
GOTT: Nichts lieber als das! Meide doch Situationen, Orte und Personen, die dich wieder in alte Versuchungen bringen. Vertraue mir!
BETER: Wie meinst du das?
GOTT: Du kennst doch deine schwachen Punkte, deine Tricks und Ausreden.
BETER: Ich glaube, das war heute mein schwierigstes Vaterunser. Ich hätte nicht gedacht, dass das mit meinem täglichen Leben so viel zu tun hat. Ich will es trotzdem oder gerade deshalb zu Ende beten: „Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen."
GOTT: Ja. So ist es. Du bist mir und meinem Reich ein ganzes Stück näher gekommen. Gern schenke ich dir Kraft und lasse dich meine Herrlichkeit erleben. Ich freue mich schon, wenn du mich wieder anrufst!
Nach einer Idee von Clyde Lee Herring 1977;
Bearbeitung: Wolfhart Neumann
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Christentum versus Islam
von Burgen am 25.01.2018 09:32Ja, ein Austausch über das, was ein jeder glaubt, ist sicherlich sehr gut.
Es gab in der Adventzeit in einer täglichen Werbungsequenz die Aussage,
Wer gut gegessen hat, streitet nicht.
Und dann wurden am vielfältig gedeckten Tisch Menschen gezeigt,
mit denen vermutlich die meisten gutbürgerlichen Menschen niemals
gemeinsam am Esstisch sitzen wollten ...
Aus manch einem Land in denen die Christen zur Zeit bis zur Folter und dem Tode
verfolgt werden, gab es früher ein friedliches, respektvolles Miteinander der
christlichen und islamischen Menschen.
Sogar Freundschaften.
Doch heute sieht das alles anders aus.
Und ja, wir gelten oder galten doch als das Volk der Denker.
Daher kann es durchaus dem Frieden dienen, sich den muslimischen Menschen
zuzuwenden. Und jeder von uns macht da andere Erfahrungen.
Jedoch arbeitet unser Gott auch in den Herzen andersgläubiger.
Er bereitet sich Herzen zu, das nicht mit Gewalt, sondern durch Menschen,
die sich Christen nennen.
Es ist da sicherlich für uns ein Unterschied, ob wir im eigenen Land leben
oder eben in einem muslimisch geprägten Lande. Da ist es gefährlich,
kann es gefährlich sein als offener Christ zu leben.
Oft reichen ja schon die hellen Augen, helle Haut und helle Haare, die
einen zuordnen.
Aber - es gilt der Missionsbefehl, und das Leben als Christ im eigenen Land,
denn nun kommen diese Menschen zu uns. Wir brauchen nicht mal mehr
in ein fremdes Land ausgesendet zu werden ....
Und doch empfinde ich es als furchtbar, wenn sich in der Stadt lautstark Menschen
versammeln, die für ihr Land aus dem sie in erster, zweiter oder dritter Generation
demonstrieren. Oft sogar gegen die westlich geprägte Kultur, wo sie finanziel
von profitieren. Und und und.
Besser wäre es vielleicht, nicht sein Augenmerk ständig auf schlechte, weltliche Nachrichten zu richten.
Doch das geht eben auch nicht.
Von daher sind solche informellen Dialoge für unser Land vielleicht lebensnotwendig.
Wir erleben ja auch, dass politischerseits Freundschaften nicht von Dauer sind,
und ein Nachbarland schon eine ganz andere Kultur und Denkweise hat.
Gruss
Burgen
Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch
von jovetodimama am 25.01.2018 09:29Lieber Hans,
das ist schön, was Du da für Beispiele beschreibst, wie Musliminnen gebetet haben. Da wurde mir beim Lesen ganz warm ums Herz!
Umgekehrt gibt es auch unter Christen die Gewohnheit, auswendig gelernte Gebete herunterzuleiern. Das Rosenkranzbeten in manchen Dorfpfarreien ist z.B. so eine fragwürdige Gepflogenheit.
Und dann kommt es auch immer auf den Hintergrund des betenden Menschen an. Vielleicht macht sich jemand während des mechanischen Aufsagen eines Gebetes Gedanken und schickt diese zu Gott. Vielleicht betet ein anderer mit freien Worten, ist aber dennoch nicht mit dem Herzen dabei. Kein Mensch könnte das schnell mal von außen beurteilen. Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an. (1. Sam. 16,7)
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)
Re: Allversöhnungslehre - ist sie biblisch?
von Merciful am 25.01.2018 09:17Soweit ich sehe, wurden in der Geschichte der Christenheit zumindest die beiden folgenden Positionen vertreten.
1) Das Sühnopfer Jesu Christi gilt allen Menschen auf Erden, alle Menschen wurden durch das Sterben Jesu am Kreuz von Golgatha mit Gott versöhnt. Allen Menschen wird das Heil in Christus verkündigt: Lasset euch versöhnen mit Gott!
2) Das Sühnopfer Jesu Christi gilt nur den von Gott Erwählten, nur diese von Gott Auserwählten wurden durch das Sterben Jesu am Kreuz von Golgatha mit Gott versöhnt. Auch nach dieser Lehre aber wird dennoch allen Menschen gepredigt: Lasset euch versöhnen mit Gott! Denn die Erwählung wird erst in der Annahme des Heils durch den Menschen sichtbar.
Folgt man der zweiten Position, ergibt sich das Problem der Ungewissheit: Bin ich von Gott erwählt? Gilt der Sühnetod Jesu auch für mich? Wie kann ich an Jesus glauben, mein Vertrauen auf ihn setzen, wenn mir gesagt wird, das Sühnopfer Jesu habe nur für die Erwählten Gültigkeit?
Ich persönlich denke und glaube daher mit der Bibel, dass das Sühnopfer Jesu allen Menschen gilt. Alle Menschen wurden in Christus mit Gott versöhnt. Denn Paulus bezeugt, dass Gott in Christus die Welt mit sich versöhnte. Daher kann allen Menschen gepredigt werden: Jesus starb für dich, lass dich versöhnen mit Gott! In der Annahme des Heils (Glaube) und in der Liebe zu Gott und seiner Schöpfung wird die Erwählung von Gott her dann sichtbar.
Merciful

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