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Cleopatra
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Re: Lieber Gott, ich danke dir

von Cleopatra am 18.01.2018 07:58

Lieber Gott,

ich möchte dir auch nochmal dafür danken, dass du so auf uns aufpasst.

In den letzten Tagen sind hier die Stürme heftig und die Winde gewalltig.

An den Bäumen sehe ich, wie stark diese Winde sind.

Danke, dass du uns immer bewahrt hast und dass die Winde und der Hagel immer erst angefangen haben, wenn wir wieder zuHause waren.

Danke, dass du uns auch trotz Wetter auf den langen Autofahrten bewahrt hast.

Amen

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Cleopatra
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Re: Fühle mich unwohl in Kirchen/Gemeinden

von Cleopatra am 18.01.2018 07:56

Das macht mich aber stutzig, wieso will eure Gemeindeleitung denn keinen Gebetskreis?
Es gibt meiner Meinung nach fast nichts wichtigeres als Gebet.

Bei uns kannst du übrigens auch immer mit dafür beten. Wenn du möchtest, können wir einen solchen Termin vereinbaren oder du kommst einfach so in den Chat, um mit uns zu beten.
Im Forum kannst du auch gerne einen Thread dafür aufmachen, in dem wir immerwieder beten.

Lg Cleo

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Cleopatra
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Re: Auch hier soll das Kreuz weg...

von Cleopatra am 18.01.2018 07:53

Darum würde ich so gerne einen Gebetskreis gründen. Auch wegen Mt. 18, 19: "Wahrlich, ich sage euch auch: Wenn zwei unter euch einig werden auf Erden, worum sie bitten wollen, so soll es ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel."

Das finde ich sehr gut.
Gibt es bei dir in der Umgebung die Möglichkeit dazu?
Lg Cleo

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Cleopatra
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Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch

von Cleopatra am 18.01.2018 07:52

Oh, das Thema Gebet ist ein sehr umfangreiches und tolles Thema.

Grob gesagt würde ich behaupten- Gebet ist Gespräch mit Gott.

Ich unterhalte mich mit Gott so wie mit Menschen. Die Anlässe sind unterschiedlich.

Wenn ich mit meinem Hund draußen spazierengehe, nenne ich ihm gerne meine ANliegen, meine Gedanken und lobe ihn für die schöne Schöpfung.

Vorgestern War ich mit meinem Bruder unterwegs zu einer Schwester. Nach zwei Stunden Fahrt (kurz vor Ankunft) blieben wir stehen. Das Auto war kaputt und durfte nicht mehr gefahren werden.
Wir brachten es zur Werkstadt und mussten die letzten Kilometer abgeholt werden.
Der Nachmittag war schön, aber die andere Schwester musste uns nun wieder abholen, damit wi nach Hause konnten.
In der Nacht dann, nach ca einer Stunde Fahrt wollte das Abholauto auch den Geist aufgeben. Es zog einfach nicht.
Auch, wenn die Schwester Vollgas gab, wurde das Auto nicht schneller.

Hier haben wir dannn schnell zu dritt im Auto gebetet, dass wir gut zuHause ankommen.
Danach fuhr das Auto wieder normal. Einmal wollte es noch zicken, aber wir sind gut zuHause angekommen.

Es gibt diese "Stoßgebete", es gibt aber auch die längeren Gebete.
Wichtig finde ich, dass wir nicht nur für uns bitten, sondern auch danken und eben an andere denken.

Lg Cleo

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pausenclown
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Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch

von pausenclown am 18.01.2018 07:10

Hallo Smart.

Die von dir zitierten Paulus,  David usw. Waren sie nicht im ihrem Glauben aktiv, sind Sie deshalb nicht in gefährliche Situationen gekommen wo sie nur beten konnten? 
War ihre Vollmacht nicht eine Antwort Gottes auf ihren Einsatz ?

Pausenclown

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Pal

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Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch

von Pal am 18.01.2018 06:53

smart: Ich habe die Lösung für mich noch nicht gefunden, werde aber in der Frage immer kleiner und demütiger vor Gott, ...

Kleiner und demütiger zu werden ist sicher das Allerbeste, denn meine Antwort habe ich auch noch nicht...
siehe zB=>
Meine charismatischen Fehler

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SMart
Gelöschter Benutzer

Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch

von SMart am 18.01.2018 02:34

Genau dahin will ich kommen, liebe Burgen, damit Gebet eben nicht nur eine Plauderstunde wird, sondern wirksam, vollmächtig. Dass Zeichen geschehen, die die Welt und wir Christen selbst nicht leugnen oder erklären können.

Gebetsbücher gibt es ja viele, die erklären, was Gebet ist, wie man betet, sogar wie man atmen muss, damit man gewissermaßen in die geistliche Dimension kommt. Allerdings verrenken sich so viele Christen dabei, dass das gewünschte Ergebnis, die ersehnte Antwort von Gott doch ausbleibt. Dass es so viel Erklärung bedarf, zeigt ja im Grunde, wie weit wir vom Wesen des Gebetes entfernt sind, wie wenig fruchtbar eben unser Christsein ist.

Doch wie empfängt man diese Heilungssalbung, diese Vollmacht? Wie gelangen wir dahin, dass Beten ohne K(r)ampf und Übungen so normal und trotzdem vollmächtig wird, wie es Jesus, Paulus, David, Eli etc. vormachten? 

In der Bibel steht ja, dass wenn wir glauben, empfangen werden, oder der Glaube in der Größe eines Senfkorns genügen würde, um einen  Berg zu heben.

Mich würde schon interessieren, warum wir noch so weit davon entfernt sind, obwohl wir so viel Lehre darüber haben?

Ich habe die Lösung für mich noch nicht gefunden, werde aber in der Frage immer kleiner und demütiger vor Gott, weil ich sehe, wie viel höher ER ist als unsre Vernunft. Und eben diese Lehre spricht halt doch nur die Vernunft an, von der wir wieder so viel haben, dass sie das einfache Gebet behindert.


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solana

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Re: Oase (42) Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer - Sacharja 9,9

von solana am 17.01.2018 23:13

Hallo liebe Burgen und ihr anderen Oasis

Dieses Bild möchte ich gerne mit euch teilen; es war so richtig passend zum frühlingshaften Wetter heute.
Vormittags noch heftiger Wind  und dann kam immer mehr die Sonne raus und es blieb ganz trocken.



Als ich das Bild aufgenommen habe, war die Sonne schon fast untergangen, aber trotzdem kam es mir gar nicht wie Mitte Januar vor - dem Schwanenpärchen wohl auch nicht .
Den ganzen Nachmittag konnte ich sehr angenehm im Garten arbeiten und das Wetter geniessen .... die nächsten Tage sollen wieder recht feucht werden, aber es bleibt schön mild.

Ich wünsche euch allen eine erholsame Nacht.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch

von Burgen am 17.01.2018 23:07

Hallöchen, 

seit mir die Bezeihung zu Gott und Jesus wichtig wurde, wurden mir auch etliche Bücher und Lieder bezüglich Gebet wichtig.

Und ganz besonders zu schätzen lernte ich die Psalmen und etliche Gebete in den Paulusbriefen.

Auch überhaupt in der Schrift. Diese Gebete, auch als Lieder im Lobgesang oder den Psalmen sind nicht einfach so

aus den Gedanken hervor gekramt. Sie haben Bezug zu bestimmþen Ereignissen der Personen,

die uns beispielhaft vor Augen geführt sind.

Und zZt höre ich auf youtube den Bibellehrer aus Colorado Springs.
Das lehrt mich ein völliges Umdenken bezüglich Gebet.
Er hat erlebt, dass blinde Augen aufgetan werden, dass fehlende Glieder oder Organteile nachgebildet werden, 
das Tote wieder lebendig werden - sein Sohn und auch seine Frau waren tot und leben wieder.
Er spricht in einer Größenordnung von erlebten Tausenden.
Seine Studenten lernen genauso zu beten.
Aber auch alleinige Menschen, die seiner Gemeinde zugehörig sind.
Es gibt etliche Heilungsvideozeugnisse von seinem Dienst.

Und Jesus selbst sagt, dass wir noch mehr als er damals, tun können.

Der Feigenbaum mit seinem verdorrten Wurzelwerk steht zB für veränderte Zellen, die manchmal sogar während des
Betens unter dem Mikroskop absterben - verdorren.
Ein Mann erlebte dies bei seinem bösartigen Tumor innerhalb 2 Jahren, indem der unoperable Tumor ständig
kleiner wurde, bis der Rest einfach abfiel.

Naja.
Gruss
Burgen  

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solana

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Beiträge: 4164

Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch

von solana am 17.01.2018 22:59

Jovetodimama schrieb:

Eine Stelle ist mir besonders wichtig geworden, und zwar: "Betet ohne Unterlass" (1. Thess. 5, 17).

Hallo Birgit 

Ja, diese Stelle hat mich auch zum Nachdenken gebracht über das Gebet.

Dieser kurze Vers steht ja zusammen mit anderen Aufforderungen in 1 Satz:

1Thess 5,16 Seid allezeit fröhlich,
17 betet ohne Unterlass,
18 seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.

Ich denke, dass hier eine Lenenseinstellung beschrieben wird, wie sie sich äussert, dh wenn man sein ganzes Leben als einen Dialog mit Gott versteht.
Das, was man erlebt, ist dann nicht mehr etwas, das einem "passiert" - sondern man erkennt dahinter die Hand des liebenden Gottes, der alles zum Besten gefügt hat. Aus dieser Hand empfängt man dankbar und freut sich daran, fühlt sich beschenkt und das macht fröhlich, voll Mut und Zuversicht.

Selbst wenn etwas nicht so läuft, wie man es sich vorgestellt hat, wird das im Zwiegespräch mit Gott besprochen, ihm übergeben, von ihm Kraft, und Führung erbeten und erwatet.

Phil 4,6 Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden!

Alles, was wir tun, tun wir "Gott zugewandt" nicht, um Menschen zu gefallen oder weil es von uns so erwartet wird und wir es als unsere Pflicht ansehen oa:

Kol 3,17 Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.

Auch dann, wenn wir unsere Alltagspflichten erledigen müssen und keine Wahl haben ..... trotzdem können wir das, was wir tun, für Gott tun, in der "Interaktion" mit ihm und im "Gespräch" mit ihm.
Das konnten sogar die Sklaven zur Zeit des NT, die ja gar keine Selbstbestimmung über ihr Tun hatten und nur Befehlen gehorchen mussten.
Ihnen schreibt Paulus im Kolosserbrief:

Kol 3, 23 Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen,

So stelle ich mir das "Beten ohne Unterlass" vor.

Nicht ständig Gebete vor sich hin murmeln, auch nicht explizit dauernd etwas ausformulieren, das man Gott sagen möchte.
Sondern sich in allem auf ihn beziehen, alles aus seiner Hand empfangen, von ihm erbitten, Sorgen, Ängste, Schwäche, Unvermögen usw in seine Hand legen und loslassen (wenn es sein muss immer wieder neu loslassen, weil gerade die Sorgen so schnell durchs Hintertürchen wieder da sind ), wenn man sich ungerecht behandelt oder verletzt fühlt "es Gott anheim stellen" und wenn man merkt, dass es einem schwer fällt, die richtige Einstellung zu bestinnten Dingen oder Menschen zu haben, dann Gott darum bitten, dass er sie schenkt (und ihm den Zugang zum Herzen und zum Wollen öffnen , damit er das Wollen und Vollbringen dort wirken kann Phil 2,13 Denn Gott ist's, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.)

Dabei ist uns der Heilige Geist eine grosse Hilfe:

Röm 8,26 Desgleichen hilft auch der Geist unsrer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt, sondern der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichem Seufzen.
27 Der aber die Herzen erforscht, der weiß, worauf der Sinn des Geistes gerichtet ist; denn er tritt für die Heiligen ein, wie Gott es will.

Wenn wir ihn lassen und ihm in uns Raum geben, dann führt uns der Heilige Geist genau in diese Interaktion und dieses ständige Zwiegespräch mit Gott.
Und diese Lebenseinstellung bringt Freude und Zuversicht und tiefen Frieden in allen Dingen.

Daneben gibt es natürlich noch das ausformulierte Gebet, auch "dazwischen", dh in der Interaktion oder mitten im stummen Zwiegespräch, einfach weil das Bedürfnis danach da ist. Oder auch zu besonderen Momenten des Tages oder bestimmten Anlassen. Beides kann auch vermischt sein oder ineinander übergehen.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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