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Re: Härtefälle
von Greg am 11.01.2018 16:25Für die 500,-€ Bußgeld, den er berappen müßte, kannst du viel Hundefutter kaufen.
Ich bin eine fröhliche Knackwurst!
Re: Härtefälle
von Hannalotti am 11.01.2018 14:36Hallo Cleo,
so wie Du es beschreibst, klingt es, als wäre der Mann entweder stark cholerisch oder bei ihm liegt eine Störung vor. Das hört sich vielleicht "lustig" an, aber so fällt auch die Vergebung evtl. leichter.
Ich kannte mal eine Frau, die unter Diabetes litt und zeitweise streitsüchtige Phasen hatte. Später sagte sie mir, ich solle sie in solchen Zeiten einfach überhören. Also trotzdem "liebhaben".
Was auch immer: Bitte Jesus, dass er Dir hilft, damit umzugehen und bitte ihn um Hilfe, Dir Liebe für diesen Mann zu schenken. Das ist nicht immer einfach, ich weiß. Du darfst Jesus Deine Wut über diesen Mann bringen und ich glaube, dass er Dir die Fähigkeit zur Vergebung geben kann.
Liebe Grüße
Hannalotti
Re: Was ist "Sünde" - oder die Freiheit eines Christenmenschens
von Jonas am 11.01.2018 13:28Hallo Thomas!
Da gibt es eine schöne Aussage von Augustinus!
"Liebe und tue was du willst",
trifft es meiner Meinung nach sehr gut.
Beste Grüße
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Was ist "Sünde" - oder die Freiheit eines Christenmenschens
von nennmichdu am 11.01.2018 11:43Ich möchte mal ein neues Thema anfangen und fragen, worin sich das Leben eines Christen eigentlich unterscheidet vom Leben eines Menschens der noch nicht ein Leben unter der Gnade Gottes in Befreiung von all dem, was ihn zuvor gefangen nahm und zu einem notorischen Verletzter von Gottes Geboten (also zu einem Sünder) gemacht hat.
Und hierzu gerne eure Erfahrungen hören.
Gibt es für uns einen Verhaltenskatalog, was wir alles tun dürfen und was nicht, wo wir nun peinlichst darauf zu achten haben, jetzt nicht das zu tun, wovon wir wissen, das Gott es nicht für gut heißt?
Oder müsste es nicht vielmehr so sein, das wir aus unserer (wiedergeborenen/erneuerten Natur) dank unseres neuen fleischernen Herzens und des heiligen Geistes (den beständigen Geist der unserem Denken aufhilft) ganz natürlich nur das tun werden, was Gott gefällt.
Schon in Verantwortung im Bewußtsein dessen, das - wie Paulus sagt - mir alles erlaubt ist, aber nicht alles zum Guten dient....?
Burgen
Gelöschter Benutzer
Lobpreis Gottes für die Erlösung durch Christus ...
von Burgen am 11.01.2018 10:50Paulus, Apostel Christi Jesu durch den Willen Gottes, an die Heiligen in Ephesus, (Paulus, der Gnade - Prediger)
die an Christus Jesus glauben:
Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!
Aus Epheser 1
Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus,
der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus.
Denn in ihm hat er uns erwählt,
ehe der Welt Grund gelegt war,
dass wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten in der Liebe;
er hat uns dazu vorherbestimmt, seine Kinder zu sein durch Jesus Christus nach dem Wohlgefallen seines Willens,
zum Lob seiner herrlichen Gnade, mit der er uns begnadet hat in dem Geliebten. (Wir stehen in Gottes Gunst in Jesus)
In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut,
die Vergebung der Sünden,
nach dem Reichtum seiner Gnade,
die er uns reichlich hat widerfahren lassen in aller Weisheit und Klugheit.
Gott hat uns wissen lassen das Geheimnis seines Willens nach seinem Ratschluss,
den er zuvor in Christus gefasst hatte,
um die Fülle der Zeiten heraufzuführen,
auf dass alles zusammengefasst würde in Christus,
was im Himmel und auf Erden ist, durch ihn.
In ihm sind wir auch zu Erben eingesetzt worden,
die wir dazu vorherbestimmt sind nach dem Vorsatz dessen,
der alles wirkt, nach dem Ratschluss seines Willens,
damit wir zum Lob seiner Herrlichkeit leben,
die wir zuvor auf Christus gehofft haben.
In ihm seid auch ihr,
die ihr das Wort der Wahrheit gehört habt,
nämlich das Evangelium von eurer Rettung -
in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden
mit dem Heiligen Geist, der verheißen ist,
welcher ist das Unterpfand unseres Erbes,
zu unserer Erlösung,
dass wir sein Eigentum würden
zum Lob seiner Herrlichkeit.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (42) Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer - Sacharja 9,9
von Burgen am 11.01.2018 10:10Losung
Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen.
Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Jesaja 53,4
Gott hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht,
auf dass wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt. 2.Korinther 5,21
Epheser 1,3-10
5.Mose 1,19-33
Nun steh ich bier mit meiner Schuld und weiß nicht aus noch ein und weiß nur dich und deine Huld.
Ach Herr, erbarm dich mein!
Ich steh an deinem Kreuz, Herr Christ, und seh dein Bildnis an und weiß :
Was hier geschehen ist, das hast du mir getan.
(Arno Pötzsch)
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Härtefälle
von nennmichdu am 11.01.2018 08:42Guten Morgen Cleo,
Ich habe wohl zu oberflächlich geantwortet und möchte mir die Ausgangssituation nocheinmal näher vor Augen führen und gezielt auf deine Perspektive eingehen:
Erlaube mir hier einmal den Finger draufzulegen. SOLLEN wir vergeben - oder wollen/können wir vergeben....-?
Hier könnte - nicht muss - ich schon vermuten, das du aus einem Anspruch heraus - ein guter frommer Christ zu sein - dich aufgefordert siehst etwas tun zu MÜSSEN. Müssen entbehrt dann jegliche Freude und Freiheit es dann in Authentizität zu tun. Ich zwinge mich vielmehr dazu, hier einer - wie ich meine - Christenpflicht gerecht zu werden.
Das kann nur schräg rüber kommen und wirkungslos bleiben. Will ich Menschen nicht dahinbringen, lediglich Moralischen Ansprüchen zu genügen.
Und schon hast du eine -für ihn- schwer zu überbrückende Wand aufgebaut. Indem du hiermit indirekt ausdrückst - dieser Mann ist selbst dafür verantwortlich, wie er seinen Hund erzieht. Ebenso dafür, müsste er dann nun denken, auch dafür, wie er sich selbst verhält.
Eine nur natürliche Reaktion. Er muss dich nun für etwas besseres halten - was er aber nicht in dir erkennt. Das du dich wirklich besser als er verhalten hat. DU BIST SELBST verantwortlich.... - und nun schau mich an... oder besser schau gar nicht hin und sieh erst mal selbst zu, wie du mit deinem Hund fertig wirst..... - sieh wie brav meiner ist... nimm dir mal ein Beispiel an meinem Hund...
Ein Appell von dir an die moralische Instanz dieses Menschens. Die ihm nicht weiterhelfen wird, Veränderung in seinem Leben zu erfahren..
Nein - er sucht keinen Streit... er sucht vielleicht sogar Gott und schreit nach Hilfe, nach Wegweisung, nach Nähe - nach Beziehung und Herzenswärme und ist im Angesichts seines Mangels hierin frustriert und lässt diesen Frust an anderen aus.
Immer nur so, wie es uns selbst gerade möglich ist.
Re: Härtefälle
von Jonas am 11.01.2018 08:32Grüß dich Cleo und alle!
Deine Erlebnisse mit dem Nachbarn kommen mir sehr bekannt vor.
Wie Burgen in ihrem letzten Beitrag schon angesprochen hat.
Menschen mit einem derartigen Verhalten versuchen ihr tiefes Gefühl von Ohnmacht und Unsicherheit durch ein dominantes, feindseliges Verhalten zu kompensieren.
Der Andere ist für diese Menschen eine potenzielle Gefahr und muß dementsprechend „abgewehrt", „unterworfen" , "beherrscht" werden.
Ein streitsüchtiger, feindseliger Mensch ist in aller Regel immer eingeengt (Angst > Enge) durch Unsicherheit und Zweifel
Im Grunde kann ich Solanas Beitrag nur unterstreichen und wie andere und du selbst auch schon schrieben, für ihn zu beten.
Das wäre wohl das Erste und Wichtigste.
Weiters bei einer direkten Begegnung ein argloses, normales freundliches, deeskalierentes, aber bestimmtes Auftreten, also sich nicht mitreißen und beeindrucken zu lassen.
Also in diesem Sinne „die andere Wange hinhalten" bzw nicht Gleiches mit Gleichem zu vergelten, aber wie du es glaube ich eh gemacht hast, ruhig und „emotionslos" ihn bei bedarf auf seine Fehler anzusprechen, indem man fragt ob er es wirklich richtig findet wenn er sich so verhalte? ... oder was er sagen würde wenn man mit ihm gleich verfahren würde?... usw.
Hierbei muß meiner Erfahrung nach aber auch die Gelegenheit passen, also ein Gespräch nicht zu erzwingen.
Im Grunde liegst du mMn auch richtig wenn er dir Leid tut.
Dem voraus gehen öfters auch draumatische seelische Verletzungen in der Kindheit, die dann oftmals den betreffenden Menschen in weiterer Folge eine ständige, gefühlte, eingebildente Bedrohung, von anderen Menschen suggerieren.
Daraus ergeben sich dann die verschiedenen „angespannten" Verhaltensmuster.
Der Mensch merkt schon auch selbst seine Fehler und leidet darunter auch, weiß aber oftmals keinen gesunden Ausweg aus diesem Dilemma als seine eingefahrenen Verhaltensmuster immer wieder zu wiederholen.
Bei allem Mitgefühl sollte man sich aber auch nicht emotional vereinnehmen lassen und man sollte dabei immer auch sachlich bleiben.
Mit besten Grüßen
Re: Härtefälle
von Cleopatra am 11.01.2018 07:51Vielen Dank für eure Gedanken dazu.
Es stimmt natürlich, dass ich diesen Mann nicht ändern kann, nein, dessen bin ich mir auch bewusst.
In der Straße wohnt auch ein Paar, welches mit allen Streit sucht und wohl immerwieder Anzeigen macht.
Zu denen war ich auch aus Prinzip immer freundlich und habe sie gegrüßt.
Mitlerweile winkt mir die Frau schon und freut sich, mich zu sehen.
Hier konnte ich sehen, dass Freundlichkeit und Höflichkeit auch Gutes bewirken kann.
Also meint ihr, wenn ich ihn das nächste mal treffe, dass ich ihn nicht auf diese Situation ansprechen sollte? Ich will ja immer gerne alles geklärt haben und ich mag es garnicht, wenn man austeilt und dann abhaut.
Für ihn beten? Ja klar, das ist selbstverständlich.
Im Grunde genommen tut er mir ja auch schon leid, denn ohne Grund wird man doch nicht so, oder?
Ich weiß ja nicht, was er erlebt hat und wie er so wurde.
Ja, aber eben diese Ungerechtigkeit, diese Unverschämtheit....
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Härtefälle
von Burgen am 10.01.2018 23:52Hallo Cleo
ein wie ich finde gutes Beispiel steht in dem Buch von Celina del Amo: Sachkundenachweis für Hundehalter:
Zitat Seite 43
... Sie haben aufgrund ihrer souveränen Grundhaltung Streit gar nicht nötig!
Die "Streithammel" unter den Hunden sind entgegen der landläufigen Meinung nicht dominante
oder ranghohe, sondern sozial unsichere Tiere!
Zitat Ende
Das trifft doch auch auf menschliche Verhaltensweisen zu. Vielleicht hilft es dir.
Gruß
Burgen


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