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SMart
Gelöschter Benutzer

Re: Härtefälle

von SMart am 10.01.2018 18:35

Solanas Rede kann ich dick unterstreichen.

David ist mir in solchen Situationen ein großes Vorbild. Es lohnt sich, seine Geschichte zu lesen. Ganz gleich, wer seine Feinde waren, ob aus der eigenen Familie oder in den eigenen Reihen, sein Arbeitgeber (Saul), er überließ es doch Gott und später seinem Nachfolger, Rache zu nehmen.

Ich hab wie alle hier noch nie erlebt, dass sich das/der Böse schleicht oder ändert, wenn ich ihm widerstehe oder mit Vernunft komme. Bleib ich nüchtern, sachlich und klar, ignoriere sogar manches dumme Verhalten, geht es mir viel besser. 

Da bald die Vögel wieder singen, die Bäume aufleben, kann man seine Sinne besser darauf richten, als sich durch solche Menschen die Freude nehmen zu lassen.

In diesem Sinne: Lass dich von solchen Freudlosen deine Freude nicht stehlen. 

Ob richtig oder falsch, Gott ist immer zuerst der liebende und gnädige Gott!
LG SMart 

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)

von nennmichdu am 10.01.2018 17:59

ich hab mir vorgenommen, mir keine Vorsätze mehr zu machen


die Aufgaben, die mir das neue Jahr bringen wird,......

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Härtefälle

von nennmichdu am 10.01.2018 17:54

Hallo Cleo,

du wolltest ja einen Ratschlag - ich denke, weil es dich persönlich betroffen macht, wie dieser Mensch mit dir, mit anderen umgeht.

Verändern kann ihn nur Gott. Lieben können wir ihn als Christen. Und hier dann höflich und freundlich zu bleiben, wenn ich stets vor Augen habe, das dieser Mensch noch ein Gefangener seiner selbst ist, befreit mich davon hier vielleicht selbst ihn "erziehen" oder bekehren zu wollen, in der Hoffnung, das er meinen Verhaltensmaßstäben mal entsprechen täte.

Die LIebe ist hier langmütig. Freundlich. Sucht nicht das ihre. Lässt sich nicht verbittern. Ist geduldig. Mit diesem Menschen. Hofft und glaubt, das Gott ihn gnädig ansehen tut und ihm vergeben möchte.

Und diesen Menschen dann vor Gott ins Gebet zu bringen - der allein ihn verändern kann - das kann dann eine Aufgabe sein. Verändern wird sich dieser Mensch dann können, wenn er von Gott durch unser zeugnishaftes Leben vielleicht angerührt wird.

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Bund der Ehe - Ehebund; heute (noch) aktuell?

von nennmichdu am 10.01.2018 17:39

Hallo miteinander,


habe gerade nochmal die Eingangsfrage von Pavle gelesen - 3/4 Jahr wars her - und meine sie immer noch nicht beantwortet gelesen zu haben...


wann fängt die Ehe eigentlich lt. Bibel an....


und möchte gerade mal ein paar Gedanken dazu einwerfen:

In Bezug auf die "fehlende Rippe" heißt es in der Schöpfungsgeschichte (nachdem Gott aus Adams Rippe eine Frau formte):

Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und sie werden ein Fleisch sein...


Wonach also nach diesem Bilde die Ehe eine anhängliche (feste/dauerhafte) Bindung - in dem Eins werden und Eins sein - beschreibt, die sich zwischen dem Manne abspielt, der SEINE (und hier denke ich das es die Frau ist, die Gott ihm zuführt) Frau gefunden hat.


Also hier erstmal schon ganz ohne notwendigen priesterliche Akt/Segen oder Zeugen der Gemeinde/Verwandschaft. Die dann im nachhin natürlich Sinn machen tut, um eine Ehegemeinschaft zu schützen und zu bewahren.


Nach 2. und 5. Mose wurde dann in den Geboten herausgehoben, das mit der sexuellen Vereinigung der Mann dann eine Verpflichtung der Frau gegenüber eingeht, die er nicht ohne weiteres wieder aufgeben soll/darf - zum Schutze der (bis hahin ledigen) Frau.  

Beziehungen mit verheirateten Frauen oder Prostituierten gelten als Ehebruch (da eine Ehe normalerweise bis zum Tode andauert), bzw. als Unzucht.

Eine Ehe kann dann nur getrennt werden, wenn einer der Ehepartner aus der Ehebeziehung austreten will - und somit dadurch seinen Ehebund bricht. Dann wäre der andere frei wieder zu heiraten. 

Wie das dann mit demjenigen aussieht, der die Ehe gebrochen hat, - da bin ich mir nicht so sicher.... inwiefern die Bibel hier noch einen Unterschied macht zwischen Gläubigen und Ungläubigen ... also inwieweit eine Bekehrung hier sämtliche "Vorbelastungen" auslöscht --- wozu ich noch am ehesten tendiere. Sodass eine Wiederheirat möglich wäre - Beispiel wäre hier die Hure Rahab aus Josua....
 
Aber solange bei dem Ehebrecher noch der "erste" Mann/Frau lebt, dürfte diese Person dann nicht geheiratet werden - um eine eventuell noch kommende Versöhnung dieser beiden ehemaligen Eheleute nicht unmöglich zu machen.


liebe Grüße,

Thomas


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nobse

98, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 174

Re: Härtefälle

von nobse am 10.01.2018 17:06

Liebe Cleo,

Und so geht er mit fast allen Menschen um. Ich frage euch- wie würdet ihr damit umgehen?

Der Mann hat ein verhärtetes Herz und da hilft nur die Liebe Christi, die es aufweichen könnte.
Der Mann ist sehr zu bedauern.
Ich würde für ihn beten und ihm die Liebe Jesu Christi aus meinem Herzen zusenden.

Liebe Grüße,
Nobse

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Härtefälle

von solana am 10.01.2018 11:22

Cleo schrieb:

Wir wissen ja, als brave Christen sollen wir immerwieder vergeben, dem Frieden hinterherlaufen und so weiter.

Hallo Cleo
Es gibt ja ein Sprichwort "Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt."

Man kann niemanden dazu zwingen, seine Streitsucht aufzugeben und in Frieden mit anderen zu leben.
Ich denke auch nicht, dass das unsere Aufgabe ist.
Wir sind nur dafür verantwortlich, was unsere Seite betrifft, die andere Seite bleibt in der Hand des Nachbarn, darauf hast du keinen Einfluss.

Paulus schreibt: Röm 12,18 Ist's möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden.

Das, was nicht an dir liegt, das kannst du auch nicht ändern.

Das finde ich erst einmal sehr befreiend - dass sich niemand ein schlechtes Gewissen darüber machen muss, wenn er es nicht schafft, einen Streithammel in einen friedlichen Menschen zu verwandeln .

"Vergeben" bedeutet ja eigentlich: Schuld erlassen; den Anspruch aufgeben, den man gegen einen anderen hat.

Also in deinem Fall: den Anspruch aufgeben, dass der Nachbar freundlich und friedlich die gegenüber ist.
Dass du dein Verhalten ihm gegenüber nicht an diesem Anspruch orientierst, also einen Austausch von Freundlichkeiten erwartest und deine Freundlichkeit an seine Freundlichkeit knüpfst.
Stattdessen sollte deine Freundlichkeit ihm gegenüber aus deinem Herzen kommen - unabhängig, ob er sie verdient oder wie er darauf reagiert.

Das ist nicht leicht, weil der erste Impuls immer ist, zurück zu schlagen. Weil man sich darüber aufregt und ärgert und weil sein Verhalten eben ungerecht ist, durch nichts gerechtfertigt, was du ihm getan hättest.
Das, was du hier tun kannst, ist, diesem Impuls zu widerstehen, ihn aushalten, dem Gefühl nicht nachgeben.
Erst mal innehalten und dich davon distanzieren.
Und dich dann stattdessen auf das Gute besinnen, das in deinem Herzen ist und dein Tun bewusst von dem Guten von da her motivieren lassen.

Lk 6,45 Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus dem guten Schatz seines Herzens; und ein böser bringt Böses hervor aus dem bösen.

Dann machst du dein Tun nicht abhängig von seiner Bosheit, lässt die böse Saat, die dein Nachbar sät, nicht in deinem Herzen aufgehen und Früchte hervorbringen.

Mir hilft dieses Bild sehr im Umgang mit schwierigen Menschen.
Aber es ist und bleibt trotzdem jedes Mal eine neue Herausforderung, dem ersten Impuls nicht nachzugeben.

Gruss
Solana


angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Härtefälle

von Burgen am 10.01.2018 10:37

Hallo Cleo, 

kannst du diese Erlebnisse in Bezug zu einem Gleichnis oder so setzen?
Mir fällt da nur dieses ein mit der anderen Wange hinhalten.
Doch du bist ja nicht auf dem Wege mit ihm.

Sicherlich gibt es noch andere Menschen eurer Straße oder Gemeinde, die sich mit dem Mann
und seinem Verhalten anderer Lebewesen gegenübeer 'herumschlagen'.
Das scheint mir ein totaler Freudekiller zu sein.

Ich denke, das Beste ist, nicht auf ihn anzuspringen.
Zu lernen, im Frieden und der Freude zu bleiben und
stracks nach vorn weiterzugehen.
Jesus ist stärker.

Die andere Möglichkeit - über einen Feldweg den Waldweg erreichen.
Jedenfalls, wenn der Boden nicht nass ist.
Das könnte ein auufregendes Spiel mit deinem Hund daraus werden.

Gruss
Burgen


 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (42) Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer - Sacharja 9,9

von Burgen am 10.01.2018 10:25

aus Römer 8, 26-30 

25 wenn wir aber auf dass hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir darauf in Geduld.
26 desgleichen hilft auch der Geist unserer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen,
wie sich's gebührt, sondern der Geist selbst tritt für uns ein mit unaussprechlichem Seufzen.
27 der aaber die Herzen erforscht, der weiß, worauf der Sinn des Geistes gerichtet ist; 
28 wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem
Ratschluss berufen sind.
29 denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild 
seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.
30 die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen; die er aber berufen hat,
die hat er auch gerecht gemacht, die hat er auch verherrlicht.


 

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5509

Härtefälle

von Cleopatra am 10.01.2018 10:17

Wir wissen ja, als brave Christen sollen wir immerwieder vergeben, dem Frieden hinterherlaufen und so weiter.


In meiner Nachbarschaft gibt es einen Menschen, der unglaublich verbittert zu sein scheint.
Noch nie habe ich einen Menschen erlebt, der wie im Klischee wirklich ständig den Streit sucht.
Aus dem Weg gehen kann man ihm nicht, denn sein Haus ist das letzte Haus vor dem Wald, bei dem alle Spazierwege beginnen.

Grundsätzlich war ich natürlich immer freundlich und höflich, wenn wir uns mit den Hunden begegnet sind.
Einmal, als er einen neuen Hund hatte und dieser auf uns zulief, brüllte der Mann mich an, ich solle seinen Hund schlagen, weil er einfach zu uns hingelaufen war.
Daraufhin sagte ich, dass ich keine Hunde schlage und er meinte, er würde ja schließlich nicht an ihn gerade rankommen.
Da meinte ich nur, dass ich diesen Hund nicht erziehen werde.

Das geht ja noch.

Gestern aber ging ich mit meinem Hund ganz normal los.
Als der Mann dann mit seinem Auto nach Hause fuhr und an mir vorbeikam, machte er das Fenster runter und beleidigte mich einfach.
Als ich ihm sagte, dass er so doch bitte nicht mit anderen Menschen umgehen könne und ich ihn fragte, ob er denn Streit wirklich suchen würde, ging fuhr er weg.
Das macht er immer- Streit provozieren und dann weggehen, weil er das Kontra wohl nicht aushalten kann.

Und so geht er mit fast allen Menschen um.
Ich frage euch- wie würdet ihr damit umgehen?

Aus dem Weg gehen kann man ja eben nicht.

Bin auf euren Rat gespannt.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (42) Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer - Sacharja 9,9

von Burgen am 10.01.2018 10:06

Losung 

HERR, ich preise dich! Du hastt mir gezürnt! Möge dein Zorn sich wenden, dass du mich tröstest.    Jesaja 12,1 

Gott hat uns nicht bestimmt zum Zorn, sondern dazu, die Seligkeit zu besitzen durch unsern Herrn Jesus Christus.    1. Thess 5,9 

Römer 8,26-30
5.Mose 1,1-18

Barmherziger Gott, ich weiß,  dass dir manches in meinem Leben nicht gefällt.
Du weißt, was mich bindet und einengt und mich von dir entfernt.
Hilf, dass sich mein Herz heute für dich öffnet und mein Blick sich weitet für das,
was du mir zeigen willst, sodass ich getrost in den Spuren deines Heils gehen kann.
(Gebet der Redaktion)


 

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