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pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Abendmahl
von pausenclown am 20.01.2018 10:38Hallo Thomas,
mir fällt auf schriebst oft wir, wir alle usw. Verzeih ich nicht.
Pausenclown
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Abendmahl
von nennmichdu am 20.01.2018 10:30Guten Morgen liebe Leser,
Abendmahl - wie es gefeiert und verstanden werden kann, ist ein sehr großes Thema und wie ich es beobachtet habe sind wir alle (mich eingeschlossen) erst mal geprägt vom Verständnis der Gemeinde, der Kirche, in die wir hineingeboren wurden oder die zumindest dann uns diesbezüglich aus ihrem Verständnis heraus unterwiesen hat.
In der Kirchengeschichte hat sich hier das Verständnis zum Abendmahl immer wieder einmal verändert und Reformatoren wie Luther oder Calvin haben eine neues Verständnis geprägt.
Dies alles im Versuch des Menschens zu verstehen, was Jesus mit der Aussage gemeint hat:
Joh 6,54 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat ewiges Leben, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.
Und dies stellt Jesus nun seinen 12 Aposteln am Gründonnerstag vor Augen. Zuvor hatte ihn schon viel Volk kopfschüttelnd und voller Unverständnis verlassen, als Jesus sie mit dieser radikalen Botschaft konfrontierte:
Johannes 6,
66 Von da an gingen viele seiner Jünger zurück und gingen nicht mehr mit ihm.
67 Da sprach Jesus zu den Zwölfen: Wollt ihr etwa auch weggehen?
68 Simon Petrus antwortete ihm: Herr, zu wem sollten wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens;
69 und wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Heilige Gottes bist.
Und jetzt tauchen wir ein in das Abendmahlgeschehen, das jeder Evangelist mit einem anderen Schwerpunkt, aus einer anderen Perspektive beschriebt. Wie 4 verschiedene Kamerapositionen, die sich bemühen diese Begegenheit bist möglich auszuleuchten, um uns ein sicheres Zeugnis und ein tiefes lebendiges Bild vermitteln zu können.
Mattäus 26
26 Als sie nun aßen, nahm Jesus das Brot und sprach den Segen, brach es, gab es den Jüngern und sprach: Nehmt, esst! Das ist mein Leib.
27 Und er nahm den Kelch und dankte, gab ihnen denselben und sprach: Trinkt alle daraus!
28 Denn das ist mein Blut, das des neuen Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden.
Hier wird noch nicht davon gesprochen, das die Jünger etwas tun - im Essen und Trinken - was ihm (Jesus) zum Gedenken dient. Jesus führt die Jünger nach dem eigentlichen Passah Mahl, welches zum Gedenken war, das das Blut des Passahlammes im Zeitalter des Gesetzes (unter dem alten Bund) die Sünden zudeckte, jetzt dahin, das sie erkennen sollen, das in seiner Person (in seinem -Jesu- Werk) die Sünden nicht nur zugedeckt, sondern vollständig vergeben/gesühnt und weggenommen sind. Er für uns eine Speise ist, die zum ewigen Leben führt und allen (Lebens)hunger stillen wird.
Die Jünger bekommen also etwas vor Augen gestellt - was sie dann erst nach Jesu Tod und Auferstehung, erst durch den heiligen Geist (der sie nach Pfingsten in alle Wahrheit leitet) - vollständig verstehen werden.
Sie werden nicht am Tisch mit Jesus gedacht haben, oh - jetzt haben wir ein erneutes Wunder - unser Rabbi bricht dieses Brot und nun verwandelt es sich auf wundersame Weise in ihn selbst. Und wenn wir nun unseren Herrn darin "essen"/aufnehmen, wird er uns ein Andenken bleiben....
Und dieser Wein im Kelch ist jetzt plötzlich Blut - Blut was wir als fromme Juden eigentlich nicht essen/trinken dürfen. Aber jetzt trinken wir sein Blut und das erinnert uns daran, das er es vergossen hat.....
Und das wäre jetzt im doppeltem Sinne wiedersinnig, denn spricht Jesus doch hier vom neuen Bund. Und hier werden sie an Jeremia gedacht haben, der beim neuen Bund vom neuen Herzen und dem neuen beständigen heiligen Geist sprach. Also geht es nicht um Blut im wortwörtlichen Sinne.
Und deshalb kann ich, liebe Cleo, die Aussagen zum Abendmahl nicht Wort wörtlich verstehen - denn ansonsten entsteht ein Bild, was den hier dargestellten tieferliegenden Zusammenhängen nicht mehr gerecht werden kann.
lg,
Thomas
Re: Fühle mich unwohl in Kirchen/Gemeinden
von Cleopatra am 20.01.2018 09:45Die Idee, Vormittags mit anderen Müttern zu beten finde ich aber auch sehr gut.
Gibt es vielleicht die Möglichkeit, in der Schule einen Klassenraum zB einmal im Monat zu bekommen und in der Schule und in den Gemeinden einen Anhang mit dem Vorschlag eines Gebetes einzuladen?
Dann kannst du schauen, ob Interesse besteht. Und wenn sich viele treffen, kann man es ja erweitern auf zweimal im Monat oder irgendwann sogar jede Woche.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Verein Kirche - Lehre Jesu
von Cleopatra am 20.01.2018 09:39Wow, das ist aber ein wirklich sehr interessanter Gedanke, das habe ich so noch garnicht gesehen.
Danke dafür und ja- der Meinung bin ich auch.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Re: Abendmahl
von Cleopatra am 20.01.2018 09:35Wie lustig, dass ich nämlich tatsächlich (berufsbedingt) beides tue, so bin ich auf der sicheren Seite ;-D
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Re: Abendmahl
von Cleopatra am 20.01.2018 09:33Lieber Thomas,
das Problem in unserer Diskussion sehe ich ganz woanders, nämlich, dass du einfach urteilst und nicht auf die Fragen eingehst.
Das scheint mir sehr von oben herab. Zweimal habe ich dich schon gefragt, wo ich bitte zu viel interpretiert habe, als ich den Vers einfach nur zitiert habe. Drauf eingegangen bist du nicht.
Auch wenn man die Bibelstellen so, wie sie in der Bibel stehen, wörtlich nimmt und versucht, diese umzusetzen, dann hat dies nichts mit "am Buchstaben kleben bleiben" zu tun, sondern ganz einfach mit Gehorsam.
Manche Dinge sind für uns Menschen ganz simpel geschrieben, aufgetragen und so weiter. Da muss man garnicht noch mehr reininterpretieren und dazudichten.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch
von jovetodimama am 20.01.2018 09:00Gestern abend habe ich auf youtube eine wunderbare Predigt von Gert Hoinle zum Thema Beten gehört (Titel: Durchbrüche im Gebet). Darin erzählte er von einem Mann, der sechs Wochen lang jede Nacht von massiven Herzbeschwerden geplagt wurde, doch dann kam der Durchbruch. Er erzählte auch davon, dass einer, der in einen Raum kam, in dem zuvor stundenlang intensiv gebetet worden war, mit einem Mal von den Schmerzen durch einen Magen-Darm-Bruch befreit war. Und davon, dass Jesus ihm erschien und "sauer war", weil er, Gert Hoinle, nicht mehr soviel betete wie früher.
Auch aus eigener, bescheidener Erfahrung kann ich sagen: Beten verändert Leben - und wie!
Aber es ist auch ein Opfer. Es braucht Zeit, und wir müssen dazu den konkreten Entschluss fassen, etwas anderes zu lassen, um statt dessen intensiv zu beten. Das kann wehtun. Mir fällt es oft schwer, auf andere Tätigkeiten zugunsten des Gebets zu verzichten. Z.B. nehme ich mir vor, dazu morgen eine Stunde früher aufzustehen. Doch dann bleibe ich am nächsten Morgen liegen, bete zwar so ein wenig im Halbschlaf, will aber das warme Bett nicht verlassen, um buchstäblich auf die Knie zu gehen.
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)
Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch
von Pal am 20.01.2018 08:33Und dann, wenn du deinen Willen bekommen solltest. Was hast du dann? -
Einen ganz tollen Vorteil für dein Leben oder (geistlich gesehen) einen Nachteil? -
Es gibt da wohl eine positive Unverschämtheit, aber auch eine menschlich, schädliche...

SMart
Gelöschter Benutzer
Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch
von SMart am 20.01.2018 02:28In dem allen hat natürlich Gott das letzte Wort. Mein Bestreben, zu empfangen, erhört zu werden, grenzt freilich an Gottes Autorität und letztem Wort. Das steht außer Frage, wie wir es im "Vater unser"-Gebet ja auch beten. Auch ich möchte, dass sein Wille geschieht. Und es mag sein, dass ich Gott so wenig kenne, dass ich wie ein bettelndes Kind an seinem Gewand zerre, um meinen Kopf durchzusetzen.
Vielleicht sind die Verheißungen der Bibel situationsbedingt widersprüchlich, so dass ich einerseits erwarten darf, was ich will zu empfangen, wie ich auf der anderen Seite seinen Willen und seine Souveränität akzeptieren muss, die sich vor niemandem beugt.
Seid mal herzlich gegrüßt.
LG 
Re: Verein Kirche - Lehre Jesu
von pray am 19.01.2018 22:00Ich besuche eine frei evangelische Gemeinde. aber fühle mich da etwas "anonym", da es leider auch kaum Christen in meinem Alter dort gibt. Mein "geistliches Zuhause" sehe ich eher bei einem kleinen Christenkreis aus verschiedenen Konfessionen oder auch da ohne Konfession, mit denen man gelegentlich etwas unternehmen kann, beten kann, Bibellesen kann. Früher waren wir mehr und haben das regelmäßig gemacht, aber durch Wegzug, Heirat oder Tod, fehlen die "tragenden Säulen" für unseren Bibelkreis sehr. Vielleicht finden sich wieder welche - Wohnort Düsseldorf. Gerne über PN.
Soweit ich die Bibel verstanden habe, kennt sie kein Einzelgängerchristentum. Ein Schaf ist ja auch ein Herdentier und die Bibel nennt uns ja schließlich Schafe. Es gibt Bibelverse, die die Gefahr aufzeigen, dass man sich dann nur an "sich selber misst" und "Eisen schleift Eisen" - also ein Miteinander, in dem man sich gegenseitig auferbaut, oder auch mal korrigiert oder miteinander singt, betet, lacht, weint, erzählt - finde ich ganz wichtig.

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