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Re: die "erste Liebe" - Offb 2,1-7
von Cleopatra am 23.12.2017 09:01Bei der Frage nach de Liebe denke ich auch, das Gefühl viel zu wenig ist.
Ja, Liebe ist ein Gefühl, klar. Aber Liebe äußert sich eben durch Taten.
So sehe ich es grundsätzlich. Nur- ist auch diese Liebe mit Taten verbunden in Offanbarung 2 gemeint...?
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: die "erste Liebe" - Offb 2,1-7
von pray am 23.12.2017 00:05Liebe Burgen,
da hast du eine gute Frage gestellt und schon gute Antworten geliefert. Manchmal denkt man vielleicht, die Liebe m u s s doch mit einem wärmlichen Gefühl messbar sein. Darüber war ich mal ganz verzagt, dass man nicht jeden gleich herzlich mögen kann und dann fand ich dies aus dem Römerbrief:
»Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.«
10 Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung.
o.k, gerade merke ich, dass es hier ja allgemein um den Nächsten und nicht um den Mitchristen geht.
Zum Mitchristen fiel mir noch ein, dass es eine Bibelstelle gibt, wo steht, dass, wenn wir den Bruder darben sehen, es nicht damit getan ist, dass wir sagen: Och geh mal hin und wärme dich - sondern ihm eben geben, was er braucht.
Mir persönlich geht es so, dass wenn ich weiß, dass jemand wirklich, wirklich Christ ist, ich ihn auch liebhabe - sogar die Liebe, wie es auch in der Bibel steht, viele Sünden zudeckt. D.h. wenn ein Christ oder Christin irgendwas macht, was ich doof finde, ich es gern und leicht nachsehe in dem Wissen: Ist auch Christ, Gott wirds schon machen - so in etwa.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: die "erste Liebe" - Offb 2,1-7
von Burgen am 22.12.2017 21:12@pray und Geli,
an euren beiden Beiträgen bin ich die ganze Zeit irgendwie hängen geblieben.
Bei Solana's Beitrag könnte ich nicken und denken, ja, so kann es zutreffen.
Doch nun denke ich, was ist denn eigentlich damit gemeint, dass wir lieben sollen.?
Erstens Gott, den Ewigen in Jesus Christus.
Dann natürlich sich selbst lieben, womit es schon nicht so einfach bestellt ist.
Und dann auch noch, ein kleiner Höhepunkt vielleicht, den Nächsten lieben.
Und im natürlichen Leben kennen und erleben die meisten Menschen, dass sie meinen,
entweder nicht geliebt zu sein, oder eben gar nicht wissen, was eigentlich Liebe ist.
Vielfach wird Liebe gleichgesetzt mit körperlichen Übergriffen, weil einer meint, den anderen zu lieben.
Liebe scheint ein seeehr weiter Begriff in der Bedeutung zu sein.
In der Schrift zeigt sich Liebe oft darin, einem anderen zB zum Arzt zubringen - der Sameriter.
Und innerhalb der ersten Christengemeinden die Witwen und Waisen mit Essen und Trinken
durch eine Geldgabe zu versorgen.
Auch kann übertragen in unsere Zeit Liebe bedeuten, einem anderen keine schlechten Worte und Gedanken
zu übermitteln. Dies kommt außerdem auf einen selbst zurück.
Bedeutet, seine Zunge im Zaum zu halten und ein neues, gottgeschenktes Denken einzuüben.
Z.B. Jona, der eine ganze Stadt verurteilte.
Aber Gott blieb bei ihm dran.
Was also ist Liebe, lieben ...
Laut dem Offenbarungstext steht jemand sehr hoch in Gottes Augen, wenn er sich die erste Liebe bewahrt.
Liebe ist da kein Gefühl, sondern eher Wahrheit.
Gruß
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (42) Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer - Sacharja 9,9
von Burgen am 22.12.2017 11:26Losung
Das sei ferne von uns, dass wir uns auflehnen gegen den HERRN und uns heute von ihm abwenden. Josua 22,29
Die Jünger in Emmaus sprachen:
Brannte nicht unser Herz in uns, da er mit uns redete auf dem Wege und uns die Schrift öffnete?
Und Sie standen auf zu derselben Stunde und kehrten zurück nach Jerusalem. Lukas 24, 32-33
Offenbarung 22, 16.17.20.21
Maleachi 2,17-3,12
Hosianna! Sei gegrüßt! Komm, wir gehen dir entgegen.
Unser Herz ist schon gerüst', will sich dir zu Füßen legen.
Zieh in unsern Toren ein,
du sollst uns willkommen sein. (Benjamin Schmolck)
♤♡♧ ☆☆☆ ♤♡♧ ☆☆☆ ♤♡♢ ☆☆☆ ♤♡♧
Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, euch dies zu bezeugen für die Gemeinden.
Ich bin die Wurzel und das Geschlecht Davids, der helle Morgenstern.
Und der Geist und die Braut sprechen :
Komm! Und wer es hört, der spreche : Komm!
Und wen dürstet, der komme; wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst.
Es spricht, der dies bezeugt:
Ja, ich komme bald. - Amen, komm Herr Jesus!
Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen!
Re: Raum der Stille und des Gebets
von Merciful am 22.12.2017 11:10Es begab sich aber zu der Zeit,
dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging,
dass alle Welt geschätzt würde.
Und diese Schätzung war die allererste
und geschah zur Zeit,
da Quirinius Statthalter in Syrien war.
Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe,
ein jeglicher in seine Stadt.
(Evangelium nach Lukas 2, 1-3; Lutherbibel 2017)
Merciful
SMart
Gelöschter Benutzer
Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)
von SMart am 22.12.2017 03:24Wenn ich mir zu Weihnachten ein Geschenk wünschen dürfte, dann hätte ich z.Z am nötigsten und würde ich mich freuen über ...
wenn GOTT mir würd' begegnen
und meine Tage segnen,
die Wege vor mir glätten,
dass offne Tür'n sie hätten,
die Gaben auszustreuen -
das würde mich sehr freuen.
Wenn mein Glaube Berge versetzen kann, ...
geli
Gelöschter Benutzer
Re: die "erste Liebe" - Offb 2,1-7
von geli am 21.12.2017 18:46Gerade vor kurzem habe ich im 1. Johannesbrief gelesen - und da sind sehr viele Aussagen über die Liebe drin, die mich immer wieder sehr nachdenklich machen.
Z.B. 1. Joh. 4,19 ff:
"Laßt uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt.
Wenn jemand spricht: Ich liebe Gott - und hasst seinen Bruder, der ist ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, wie kann er Gott lieben, den er nicht sieht?
Und dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe."
Oder 5,1:
"Wer glaubt, dass jesus der Christus ist, der ist von Gott geboren; und wer den liebt, der ihn geboren hat, der liebt auch den, der von ihm geboren ist" - das heißt also: der liebt auch seine Mitchristen.
Hier sehe ich zwei Kriterien, an dem man die Liebe zu Gott erkennen kann: "Wer glaubt"... und: "...dass der auch seinen Bruder liebe".
Liebe und Glaube zeigt sich also an den Auswirkungen und ist erkennbar in der Liebe zum Bruder, bzw. zur Schwester.
Soweit mal meine Gedanken...
LG; geli
Re: die "erste Liebe" - Offb 2,1-7
von pray am 21.12.2017 15:24Ich habe eben den Epheserbrief nochmal durchgelesen, ob sich da etwas findet, was die damalige Generation der Epheser besonders auszeichnete.
Neben vielen Ermahungen und Gebeten für ein Leben aus Gott und für die volle Erkenntnis Gottes fand ich dies Eph. 1,15: :
Darum, nachdem auch ich gehört habe von dem Glauben bei euch an den Herrn Jesus und von eurer Liebe zu allen Heiligen, höre ich nicht auf, zu danken für euch...
In der Offenbarungstelle steht nun, dass die Epheser die erste Liebe verlassen haben, Buße tun und die ersten Werke tun sollen.
Die gängige Lehrmeinung ist ja dass Jesus damit sagen will, dass sie Ihn nicht mehr so brennend lieben wie am Anfang. Aber könnte es nicht um die Liebe zu den Heiligen gehen, die sich nicht mehr in den Werken der Liebe zeigt???
Aber wenn es zu der ersten LIebe zu Jesus geht...wie kann man die denn verlassen? Die Epheser sind ja nicht müde geworden und nahmen für Jesus vieles mit Ausharren auf sich. Ich würde meinen, wenn man nicht mehr für Jesus "brennt", dann ist es auch schwer, vieles mit Geduld zu ertragen.
Wie kann man die erste LIebe wieder anfachen? O.k: Steht ja da: Darüber Buße tun, also eine reumütige Hinwendung zu Gott und dann wieder die ersten Werke tun. Wenn es nicht um die Liebe zu den Heiligen geht, dann überlegen, w a s waren denn damals meine ersten Werke nach der frischen Bekehrung.
Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)
von pray am 21.12.2017 14:29...erstmal beten und mich und alle Menschen, die mir etwas bedeuten im Gebet in Gott bergen und dann versuchen, noch vielen Menschen von Jesus zu erzählen und sie zu bitten, dass sie sich mit Gott durch Jesus versöhnen lassen.
Wenn ich mir zu Weihnachten ein Geschenk wünschen dürfte, dann hätte ich z.Z am nötigsten und würde ich mich freuen über...
Re: die "erste Liebe" - Offb 2,1-7
von solana am 21.12.2017 13:27Doch leider ist es so, und ich glaube, das betrifft die meisten Gläubigen, besteht eine Gefahr darin, in eine gewisse 'Glaubensroutine' zu geraten.
Ja, das ist eine grosse Gefahr, vor allem für Christen in einer sehr komfortablen Position, die alle Freiheiten haben, keine Verfolgung oder Unterdrückung erleben, nicht einmal irgendwelche gesellschaftlichen Nachteile haben wegen ihres Glaubens - höchstens mal ein bisschen Spott oder mitleidige Blicke wegen ihrer "Weltfremdheiheit" und "Rückwärtsgewandheit" ......
Wie äussert sich da das Abkühlen der ersten Liebe?
Durch das Fehlen der Freude an der Gemeinschaft mit Gott?
Dass einem vieles im Glaubensleben, das einen anfangs in Begeisterung versetzt hat, eher lästig wird? Eher als "Pflichterfüllung" empfunden wird, zu der man sich aufraffen muss und nicht einem "inneren Bedürfnis" entspringt?
Dass das Staunen über alles, was Gott an Wunderbarem in meinem Lenen tut, abgelöst wird durch ein Schielen auf das, was ich gerne hätte und nicht bekomme, obwohl ich schon so lange drauf warte ... und das andere vielleicht haben .....?
Dass ich micht mehr reich beschenkt fühle mit dem Bedürfnis, aus dem Vollen zu schöpfen und weiter zu geben?
Was gibt es sonst noch an Kennzeichen?
Und was kann man dagegen tun?
Weihnachten ist ja ein prima Anlass, den Blick wieder mehr auf das zu lenken, was Gott für uns getan hat und jeden Tag für uns tut.
Röm 8,32 Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben – wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?
Darin zeigt sich doch in unübertrefflicher Weise Gottes Liebe zu uns.
Und wenn wir die in unser Herz lassen, dann entzündet sich da die Flamme der Liebe oder wird wieder neu belebt, wenn sie an Strahlkraft verioren hat.
Diese Liebe, die Gott in unser Herz ausgiesst (vgl Röm 5,5), drängt von da nach aussen (Lk 6,45 Ein guter Mensch bringt Gutes hervor aus dem guten Schatz seines Herzens; und ein böser bringt Böses hervor aus dem bösen. Denn wes das Herz voll ist, des geht der Mund über.), drängt uns dazu, diese Liebe anderen weiter zu geben und die Freude darüber miteinander zu teilen.
Das ist ja auch der eigentliche Sinn hinter den Weihnachtsgeschenken, der heutzutage immKonsumrausch schon fast verloren gegangen ist.
Sich zu überlegen, womit man den anderen eine Freude bereiten kann und seine Liebe zu ihnen zum Ausdruck bringen.
1Joh 4,11 Ihr Lieben, hat uns Gott so geliebt, so sollen wir uns auch untereinander lieben.
Und selbst Menschen, die dem Glauben fern stehen oder sehr weit ins "Lauwarme" hin abgekühlt sind, entdecken in diesem Schenken und den anderen Freude bereiten, des öfteren ganz neu, dass sie dadurch selbst am meisten beschenkt werden und mehr davon für sich selbst empfangen als durch alles "an sich raffen" von Besitz, Durchsetzen der eigenen Wünsche und Ziele usw.
Das wird dann gerne in Filmen etwas kitschig als "Weihnachtswunder" oder "der Zauber der Weihnacht" dargestellt - wenn ein hart gewordenes Herz sich erweicht und diese Freude entdeckt.
Menschen sind gerade an Weihnachten offener und empfänglicher für die Botschaft, die uns sagt, worauf es wirklich im Leben ankommt, worauf die tiefe Sehnsucht hinstrebt, die Gott jedem von uns ins Herz gelegt hat.
Wenn ich Weihnachten unter diesem Blickwinkel betrachte, dann stört mich der ganze Konsumrummel, der darum gemacht wird, schon viel weniger
.Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver


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