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Re: Gottes Willen tun?
von pray am 26.11.2017 18:40Liebe geli,
Wir wissen aber, dass das Gesetz gut ist, wenn es jemand recht gebraucht...(1. Tim. 1,8)
Ich finde, dieser Vers bringt es doch auf den Punkt. Die Gebote sind uns nicht dazu gegeben, dass wir durch ihr Halten vor Gott gerecht werden.
Aber als Leitplanken für unsere Lebensreise auf dieser Erde sind sie gut. Ich habe mich schon oft an die Gebote erinnert und war dann bestrebt, mein Handeln dementsprechend auszurichten, - und kann sagen, damit habe ich es gut gehabt, brauche vor nichts und niemandem beunruhigt zu sein, wenn ich Gottes Geboten folge. Und Gott freut sich über uns.
Re: Was ist der Unterschied zwischen Irrlehre und unterschiedliche Interpretation?
von pray am 26.11.2017 18:31Hallo Elischa,
ich habe deinen ersten Beitrag mit Freude gelesen, weil es eine gute Ausarbeitung war mit vielen Bibelstellen untermauert.
EDIT: War das denn dein eigener Beitrag, oder hast du ihn von jemandem aus den Internet kopiert?
Ich glaube, viele Christen erkennen ein falsches Evangelium - falsch deswegen, weil ein anderer Heils(-Um)weg verkündet wird, als der, der sich allein auf den Glauben an Jesus Christus stützt, gestorben für die persönliche Sünde, die man bereut und lassen will. Wie gesagt, eine gute Ausarbeitung - jedoch kann man meiner Erfahrung nach nicht viel damit erreichen, indem man Leuten sagt, was sie alles f a l s c h machen, sondern eher, in dem wir sagen, was r i c h t i g ist.
Ich glaube auch nicht, dass wir heute, wie die großen Propehten Jesaja und Jeremia z.B. jeder dieselbe Aufgabe haben, auf Misstände in der Weise hinzuweisen, wie sie es taten. Jedenfalls sehe ich keinerlei Ähnlichkeit mehr bei der Art der Predigten z.B. bei einem Paulus oder Petrus. Uns ist aufgetragen, das Evangelium zu verkünden.
Ich glaube, sogar hier im Forum habe ich gelesen, wie man mit einem Satz das Evangelium verkündigt. Und zwar so:"Glaubst du, dass Jesus Christus auch für d e i n e Sünden gestorben ist?" Es gibt überraschenderweise sehr unterschiedliche Antworten auf diese Frage.
Wie beginnst oder führst du ein Gespräch, um jemanden mit der Frohen Botschaft" auf den Weg zu Gott zu weisen?
Re: Was ist der Unterschied zwischen Irrlehre und unterschiedliche Interpretation?
von solana am 26.11.2017 18:25Ja, danke Elischa.
Du hast deine Verantwortung wahrgenommen und uns alle darauf hingewiesen.
Nun liegt es an uns, wie wir damit umgehen.
Ich gehe so damit um: In meinen Augen ist Weihnachten feiern kein Götzendienst.
Ich finde es schön.
Wenn es in unserer westlichen Gesellschaft auch von sehr vielen Menschen sinnentleert gefeiert wird, dann lass ich mir dennoch nicht das Fest dadurch verderben.
Und ich sehe darin auch eine Chance, die Menschen zu erreichen, die eben nur an Weihnachten mal in die Kirche gehen und dann einen Text aus der Bibel hören und eine Predigt dazu.
Ansonsten finde ich gut, was Paulus zu solcher Verkündigung aus falschen Motiven (wie du sie anprangerst) gesagt hat:
Phil 1,17 jene aber verkündigen Christus aus Eigennutz und nicht lauter, denn sie möchten mir Trübsal bereiten in meiner Gefangenschaft.
18 Was tut's aber? Wenn nur Christus verkündigt wird auf jede Weise, es geschehe zum Vorwand oder in Wahrheit, so freue ich mich darüber. Aber ich werde mich auch weiterhin freuen;
Stell dir mal vor, alle christlichen Feiertage wären abgeschaft, verboten sie zu feiern.
Wäre das in deinen Augen dann besser, weil niemand etwas feiert, hinter dem er nicht wirklich steht?
Mich hat früher auch der ganze Weihnachtsrummel abgestossen.
Bis ich Weihnachten mal in einem Land verbracht habe, wo es das alles gar nicht gibt.
Und da hat es mir tatsächlich gefehlt.
Es ist so schönn wenn die dunkelste Zeit des Jahres durch immer mehr Lichter und glänzenden Schmuck erhellt wird, ein schönes Symbol der Hoffnung.
All das und die Weihnachtslieder sprechen die tiefe Sehnsucht in jedem Menschen an, die durch nichts gestillt werden kann, ausser durch Gott selbst.
Und zu dieser Zeit lassen Menschen diese Sehnsucht in sich auch zu und werden offener und bereiter für die gute Botschaft des Evangeliums.
Statt darüber zu schimpfen, sollten wir doch lieber die Chance nützen und auf Türen, die sich einen Spalt breit öffnen, eingehen .....
Aber du musst ja auch gar nicht mitmachen, Elischa, wenn dir das so sehr widerstrebt.
Hier hast du jedenfalls deiner Verantwortung genüge getan und uns alle gewarnt.
Das nehmen wir zur Kenntnis.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Was ist der Unterschied zwischen Irrlehre und unterschiedliche Interpretation?
von elischa23 am 26.11.2017 18:01es ist alles gesagt.Meine wenigkeit geht keine kommpromisse mit dem weltgeist ein .Gott wird richter sein . ER hat es uns verheisen ihr werdet gehasst werden von jederman.HERR vergib ihnen denn sie wissen nicht was sie tun.Ade
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Was ist der Unterschied zwischen Irrlehre und unterschiedliche Interpretation?
von geli am 26.11.2017 16:44Aber auch sorry - Wir haben eine Verantwortung...
Woher willst Du wissen, dass "wir" diese Verantwortung nicht wahrnehmen?
"Wir Christen" - damit wirfst Du alle in einen Topf und unterstellst "uns" Dinge - obwohl Du uns ja gar nicht kennst.
Guck einfach, dass Du vor Gott Deine Verantwortung wahrnimmst, und überlasse es den anderen Christen, wie sie das für sich persönlich tun.
Und was ist in Deinen Augen Liebe? Dass Du "den Christen" seitenlange Bibelstellen um die Ohren wirfst, um ihnen zu zeigen, wo sie alle falsch liegen?
Also bitte...da hab ich andere Vorstellungen...
LG, geli
Re: Was ist der Unterschied zwischen Irrlehre und unterschiedliche Interpretation?
von elischa23 am 26.11.2017 16:20Sorry was ist denn in euren augen Liebe?Sollen wir nicht jesus folgen in seinen fußtpsen?
Wir können sicherlich nicht Kirchen und Gemeinden und Weltmenschen "umkrempeln" - jeder ist für sich selbst verantwortlich, wie er seinen Glauben lebt.
Was soll es helfen, nun überall "mit dem Finger" zu zeigen und Fehler aufzudecken? Und nochmal sorry Wir Christen haben in allen dingen Gott mehr zu gehorchen als dem menschen ( APG 5,29)Wir haben Vor Gott und den menschen eine verantwortung,zumal uns die liebe zur Wahrheit treiben sollte,grad weil ich vorher ein Sünder war,weis ich von was ich rede :als mein bruder Dirk bach zugerufen hatte ...Dirk ich liebe dich tue Buße ..das war ein liebesruf an einen verlorenden Sünder.und gedenkt an hesekil 3,15
Du Menschenkind, ich habe dich zum Wächter gesetzt über das Haus Israel. Du wirst aus meinem Munde das Wort hören und sollst sie in meinem Namen warnen.
a) Kap 33,7; Jes 52,8; Hebr 13,17
18 Wenn ich dem Gottlosen sage: Du musst des Todes sterben!, und du warnst ihn nicht und sagst es ihm nicht, um den Gottlosen vor seinem gottlosen Wege zu warnen, damit er am Leben bleibe, – so wird der Gottlose um seiner Sünde willen sterben, aber sein Blut will ich von deiner Hand fordern.
a) Kap 14,10
19 Wenn du aber den Gottlosen warnst und er sich nicht bekehrt von seinem gottlosen Wesen und Wege, so wird er um seiner Sünde willen sterben, aber du hast dein Leben errettet.
20 Und wenn sich ein Gerechter von seiner Gerechtigkeit abwendet und Unrecht tut, so werde ich ihn zu Fall bringen und er muss sterben. Denn weil du ihn nicht gewarnt hast, wird er um seiner Sünde willen sterben müssen, und seine Gerechtigkeit, die er getan hat, wird nicht angesehen werden; aber sein Blut will ich von deiner Hand fordern.
a) Kap 18,24
21 Wenn du aber den Gerechten warnst, dass er nicht sündigen soll, und er sündigt auch nicht, so wird er am Leben bleiben; denn er hat sich warnen lassen, und du hast dein Leben errettet.
Der Prophet soll verstummen
22 Und dort kam des HERRN Hand über mich und er sprach zu mir: Mach dich auf und geh hinaus in die Ebene; da will ich mit dir reden.
a) (22-23) Kap 1,3
23 Und ich machte mich auf und ging hinaus in die Ebene; und siehe, dort stand die Herrlichkeit des HERRN, wie ich sie am Fluss Kebar gesehen hatte; und ich fiel nieder auf mein Angesicht.
a) Kap 1,28
24 Und der Geist kam in mich und stellte mich auf meine Füße. Und er redete mit mir und sprach zu mir: Geh hin und schließ dich ein in deinem Hause!
a) Kap 2,2
25 Und du, Menschenkind, siehe, man wird dir Stricke anlegen und dich damit binden, dass du nicht unter die Leute gehen kannst.
26 Und ich will dir die Zunge an deinem Gaumen kleben lassen, dass du stumm wirst und sie nicht mehr zurechtweisen kannst; denn sie sind ein Haus des Widerspruchs.
27 Wenn ich aber mit dir reden werde, will ich dir den Mund auftun, dass du zu ihnen sagen sollst: »So spricht Gott der HERR!« Wer es hört, der höre es; wer es lässt, der lasse es; denn sie sind ein Haus des Widerspruchs.es wird eine zeit kommen da sie die Heilsamme lehre nicht ertragen können .steht in der bibel dem wort gottes auch das sie festtage und gesetze nicht änder werden dan 7,25 und jes 1,10..Höret des HERRN Wort, ihr Herren von Sodom! Nimm zu Ohren die Weisung unsres Gottes, du Volk von Gomorra!
11 Was soll mir die Menge eurer Opfer?, spricht der HERR. Ich bin satt der Brandopfer von Widdern und des Fettes von Mastkälbern und habe kein Gefallen am Blut der Stiere, der Lämmer und Böcke.
a) (11-14) Ps 40,7-9; Spr 15,8; Jer 6,20; Am 5,22
12 Wenn ihr kommt, zu erscheinen vor mir – wer fordert denn von euch, dass ihr meinen Vorhof zertretet?
13 Bringt nicht mehr dar so vergebliche Speisopfer! Das Räucherwerk ist mir ein Gräuel! Neumonde und Sabbate, wenn ihr zusammenkommt, Frevel und Festversammlung mag ich nicht!( Die haben wir heute auch silvester,das unbiblische weihnachten usw )
a) 4.Mose 10,10
14 Meine Seele ist Feind euren Neumonden und Jahresfesten; sie sind mir eine Last, ich bin's müde, sie zu tragen.
15 Und wenn ihr auch eure Hände ausbreitet, verberge ich doch meine Augen vor euch; und awenn ihr auch viel betet, höre ich euch doch nicht; denn eure Hände sind voll Blut.
a) Spr 1,28; 15,29; Joh 9,31
16 Wascht euch, reinigt euch, tut eure bösen Taten aus meinen Augen, lasst ab vom Bösen!
17 Lernt Gutes tun, trachtet nach Recht, helft den Unterdrückten, schafft den Waisen Recht, führt der Witwen Sache!
a) Jer 7,5-6
18 So kommt denn und lasst uns miteinander rechten, spricht der HERR. aWenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden.
a) Kap 44,22; Ps 51,9
19 Wollt ihr mir gehorchen, so sollt ihr des Landes Gut genießen.
a) 3.Mose 25,18-19
20 Weigert ihr euch aber und seid ungehorsam, so sollt ihr vom Schwert gefressen werden; denn der Mund des HERRN sagt es.
Seht ER hat uns im 1 Kor 10 klar gewarnt an beispiels Israels ( was übersetzt heist Gottes kämpfer) wer ist ein Jude ist es nicht der der am Herzen beschnitten wurde ? darum sagt er flieht dem Götzendienst 1 kor 10,14-22 ade jesus liebt euch ..und wie schon in vielen Foren mus ich weinen ..WARUM versteht ihr denn nicht?
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Was ist der Unterschied zwischen Irrlehre und unterschiedliche Interpretation?
von geli am 26.11.2017 15:30elischa, so ganz verstehe ich nicht, worauf Du nun hinauswillst?
Sicher hast Du mit vielen Dingen, die Du erwähnst, recht - aber um was geht es Dir?
Wir können sicherlich nicht Kirchen und Gemeinden und Weltmenschen "umkrempeln" - jeder ist für sich selbst verantwortlich, wie er seinen Glauben lebt.
Was soll es helfen, nun überall "mit dem Finger" zu zeigen und Fehler aufzudecken?
LG, geli
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Gottes Willen tun?
von geli am 26.11.2017 15:16Liebe Burgen, ich denke, es passiert leicht, dass man den anderen anders versteht, als er es gemeint hat!
Ich wollte Dich auch nicht zurechtweisen oder irgendwie verletzten, sondern ich hatte Sorge, dass dieses Thema die Richtung nimmt, wie es meistens passiert ist, wenn es besprochen wurde.
Ja, ganz genau - so könnte man es auch ausdrücken.
Im Grunde genommen ist die ganze Schrift - jeder einzelne Buchstabe - der Ausdruck des Willens Gottes.
Dieser Wille ist zusammengefaßt in den 10 Geboten - und Jesus hat diese 10 Gebote wiederum in zwei Gebote zusammengefaßt, wie es Solana schon geschrieben hat:
Mt 22, 37 Jesus aber sprach zu ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt« (5. Mose 6,5).
38 Dies ist das höchste und erste Gebot.
39 Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3. Mose 19,18).
40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.
Ich würde sagen, die 10 Gebote sind die komprimierte Zusammenfassung des gesamten Willens Gottes - und diese beiden Gebote, die Jesus hier nennt, sind von dieser komprimierten Zusammenfassung noch einmal ein "Extrakt", der diesen gesamten Willen in zwei Gebote zusammenfasst.
Dabei geht es gar nicht darum, ob man etwas "halten" muss oder nicht, ob ein Gebot "halten" nun "gesetzlich" ist oder nicht, oder ob es gegen den Grundsatz der Gnade verstößt... - wie es ja meistens dann ausdiskutiert wird.
Durch solche Diskussionen bekommen die 10 Gebote oft so einen "negativen" Beigeschmack - weil sie immer wieder in Verbindung mit "Gesetzlichkeit", "Pharisäertum", "aus der Gnade fallen" usw. gebracht werden.
Ja, durch jedes einzelne Wort der Bibel drückt Gott seinen Willen aus - wenn man Gottes Willen für sein Leben aus dem "Extrakt" der 10 Gebote oder der beiden Gebote, an denen alles hängt, erkennen will und begreifen will, kommt man gar nicht drumherum, sich über den "Extrakt" hinaus mit dem gesamten Wort zu befassen.
Irgendwo hab ich mal gelesen, dass die 10 Gebote das "Grundgesetz" des Reiches Gottes sind - ich finde, das ist sehr schön ausgedrückt und gibt diesen einen positiven Stellenwert innerhalb der Bibel - nicht nur im AT, sondern gerade auch im NT, wo es ja darum geht, wie der wiedergeborene Christ nun sein Leben im Willen Gottes ausrichten kann.
LG, geli
Re: Was ist der Unterschied zwischen Irrlehre und unterschiedliche Interpretation?
von elischa23 am 26.11.2017 15:06sorry was heist ich ? Gott sagt habt nicht gemeinschaft mit dem Götzendienst,( Habgier ist die Wurzel alles übels )und redet miteinander Wahrheit.Und genau da scheiden sich die geister, und nicht nur weihnachten ,ob abtreibungen ,Homo und lespentrauungen usw.Herrn bürgermeister wohwereit wurde zugerufen buße zu tun .. auch dirk bach genauso .es ging alles vor gericht öffentlich im fernsehen auch zu abtreibungen und vieles mehr.resultat Gefängnis,geldstrafen und hausverbot in allen kirchen deutschlands.Gott ist kein Liberaller,und toleranter gott..wie heist es in Offenbarung sendschreiben...Und die übrigen Leute, die nicht getötet wurden von diesen Plagen, abekehrten sich doch nicht von den Werken ihrer Hände, dass sie nicht mehr anbeteten die bösen Geister und die goldenen, silbernen, ehernen, steinernen und hölzernen Götzen, die weder sehen noch hören noch gehen können,
a) Kap 16,9
und sie bekehrten sich auch nicht von ihren Morden, ihrer Zauberei, ihrer Unzucht und ihrer Dieberei.Wie sagt Gott deutlich...Wer seine Sünde leugnet, dem wird's nicht gelingen; wer sie aber bekennt und lässt, der wird Barmherzigkeit erlangen.Darum sagt Gott ..er liebt uns so wie wir sind ..er ist gekommen die Sünder zu rufen.aber es geht nicht wie wohwereit gesagt hatte ...ich bin schwul und das ist gut so.das ist voll daneben sollen wir den sündigen damit seine gnade mächtiger wird ? das sei ferne..man braucht sich nur das Tv anmachen Sodom und gomorra habt nicht gemeinschaft mit der finsternis sondern deckt es auf bringt es ans licht...es ist immer ein langer weg ans Kreuz
Das Alte und das Neue Kreuz
Gänzlich unbemerkt ist in unserer modernen Zeit ein neues Kreuz in viele gläubige Kreise eingedrungen. Zwar ähnelt es dem alten Kreuz, nur mit dem Unterschied, dass diese Ähnlichkeit eine imitierte ist, und dass es sich dennoch wesentlich von dem alten unterscheidet.
Von diesem neuen Kreuz ist eine neue Philosophie auf das Christenleben übergesprungen, und diese neue Philosophie brachte eine neue evangelistische Methode mit sich - eine neue Art der Versammlung und des Predigens. Diese neue Verkündigung gebraucht dieselbe Sprache wie die alte, aber ihr Inhalt ist nicht derselbe und der Schwerpunkt ist verschoben worden.
Das alte Kreuz hat nichts mit der Welt zu schaffen. Für Adams stolzes Fleisch bedeutet es den Tod. Durch dieses Kreuz verwirklichte sich der Richterspruch, der über dem auf dem Berge Sinai gegebenen Gesetz lag. Das neue Kreuz steht nicht im Gegensatz zur Welt. Es ist eigentlich ein freundlicher Kumpan und, wenn man recht versteht, die Quelle guter, sauberer Unterhaltungen und unschuldiger Vergnügen. Es lässt den Menschen unbehelligt leben. Seine Lebensmotive sind unverändert geblieben. Er lebt noch immer zu seinem eigenen Vergnügen, nur dass er jetzt christliche Lieder singt und sich religiöse Filme ansieht, anstatt anstößige Lieder zu singen oder stark alkoholische Getränke zu sich zu nehmen. Die Betonung liegt noch immer auf Vergnügen, obwohl es nun einen moralisch höheren Standard, wenn nicht gar einen intellektuellen erreicht hat.
Das neue Kreuz bringt eine neue und völlig unterschiedliche Evangelisationsmethode mit sich. Der Evangelist verlangt keine Absage an das alte Leben, bevor ein neues empfangen werden kann. Er predigt nicht die Kontraste, sondern die Ähnlichkeiten. Er versucht, sich dem öffentlichen Interesse anzupassen, indem er zeigt, dass das Christentum keine unangenehmen Forderungen stellt, sondern dasselbe anbietet wie die Welt, nur auf einem höheren Niveau. Das, wonach die sündenverrückte Welt momentan schreit, bietet dieses neue Evangelium, nur mit dem Unterschied, dass das religiöse Produkt besser ist.
Das neue Kreuz zerbricht den Sünder nicht,
es gibt ihm lediglich eine andere Richtung. Es treibt ihn dazu, auf eine saubere und fröhlichere Art zu leben und erhält ihm seine Selbstachtung.
Dem Überheblichen sagt das neue Kreuz: »Komm und setze dich für Christus ein«.
Dem Egoisten sagt es: »Komm und rühme dich in dem Herrn«.
Zu dem Enthusiasten sagt es: »Komm und freue dich an der Botschaft der Gläubigen«.
Die christliche Botschaft neigt sich also in die Richtung der gegenwärtigen Mode, um sich der Öffentlichkeit anzupassen.
Der philosophische Beweggrund dieser ganzen Sache mag wohl ein aufrichtiger sein, aber seine Aufrichtigkeit bewahrt ihn nicht davor, falsch zu sein. Er ist falsch, weil er aus der Blindheit heraus geboren wurde. Er schießt vollständig an der Bedeutung des Kreuzes Christi vorbei.
Das alte Kreuz ist ein Symbol des Todes.
Es ist ein Sinnbild für das jähe, schreckliche Ende des Menschen. Der Mann, der zurzeit der römischen Herrschaft sein Kreuz die Straße hinuntertrug, hatte sich bereits von seinen Freunden verabschiedet. Er kam niemals wieder zurück. Er ging nicht hinaus, seinem Leben eine andere Richtung zu geben, sondern es zu beenden. Das Kreuz ging keine Kompromisse ein, milderte nichts, ersparte nichts; es tötete die Menschen ein für allemal. Es versuchte nicht, mit seinem Feind auf gutem Fuß zu leben. Es schlug grausam und hart zu, und wenn es seine Arbeit getan hatte, war der Mann nicht mehr vorhanden.
Der alte Adam ist zum Tode verurteilt.
Da gibt es kein Entrinnen. Gott kann keine Frucht der Sünde gutheißen, wie unschuldig oder sogar schön sie auch in den Augen der Menschen sein mag. Gott zerbricht den Menschen, indem Er das Alte in ihm sterben lässt und ihn dann zu einem neuen Leben emporhebt.
Die Verkündigung, die zwischen dem Weg Gottes und dem der Menschen freundliche Parallelen zieht, ist von der Sicht der Bibel aus gesehen falsch und ein grausames Vergehen an den Herzen derer, die zuhören.
Der Glaube Christi verläuft nicht parallel mit der Welt, sondern durchtrennt sie. Wenn wir zu Christus kommen, bringen wir unser altes Leben nicht auf eine höhere Ebene, sondern lassen es am Kreuz. Das Weizenkorn muss in die Erde fallen und sterben.
Wir, die wir das Evangelium predigen, müssen uns nicht als öffentliche Vermittler vorkommen, die gesandt wurden, um zwischen Christus und der Welt ein gutes Einvernehmen herzustellen. Wir dürfen uns nicht einbilden, es sei unsere Aufgabe, Christus dem Fortschritt, der öffentlichen Meinung, dem Sport oder der modernen Bildung anzupassen. Wir sind keine Diplomaten, sondern Propheten, und unsere Botschaft ist kein Kompromiss, sondern ein Entweder-Oder.
Gott bietet das Leben an, aber kein verbessertes altes Leben. Das Leben, welches Er uns anbietet, ist das Leben aus dem Tode heraus. Es ist immer ein langer Weg bis zum Kreuz. Wer immer dieses Leben haben will, muss sich unter der Zuchtrute Gottes beugen.
Er muss sich selbst ablehnen und dem über ihn gefällten, gerechten Richterspruch Gottes beipflichten.
Was bedeutet das für den einzelnen, für den Verdammten, der in Jesus Christus ein neues Leben finden will? Wie kann diese Theologie in die Praxis umgesetzt werden?
Ganz einfach:
Der Mensch muss bereuen und glauben. Er muss zuerst seine Sünden und dann sich selbst aufgeben. Er darf nichts verdecken, nichts verteidigen, nichts entschuldigen. Er darf nicht mit Gott handeln wollen, sondern muss sich unter dem harten Schlag des Missfallens Gottes (gegenüber der Sünde) beugen und erkennen, dass er den Tod verdient hat.
Nachdem er das getan hat, soll er auf den auferstandenen Heiland in kindlichem Vertrauen aufblicken; von Ihm kommt Leben, Wiedergeburt, Reinigung und Kraft.
Das Kreuz, welches das irdische Leben Jesu beendet, macht auch mit dem Sünder ein Ende; und die Kraft, die Christus von den Toten auferstehen ließ, erhebt auch ihn zu einem neuen Leben mit Christus.
Jedem, der dies lediglich als eine begrenzte und private Meinung der Wahrheit bezeichnet, möchte ich sagen, dass Gott dieser Botschaft - seit der Zeit des Paulus bis auf den heutigen Tag - Sein Siegel aufgedrückt hat.
Ob sie nun in solch einer exakten Aussage wie hier wiedergegeben wird oder nicht, dies ist der Inhalt aller Verkündigung, die der Welt durch die Zeitalter hindurch Leben und Kraft gebracht hat. Mystiker, Reformatoren und Erweckungsprediger haben dies immer wieder betont, und Zeichen, Wunder und mächtige Taten des Heiligen Geistes zeugen von der Bestätigung Gottes.
Wagen wir es, als die Erben solch eines machtvollen Testamentes an der Wahrheit herumzupfuschen?
Wagen wir es, mit unseren stumpfen Bleistiften die Linien des Planes Gottes zu verwischen oder das uns auf dem Berge Sinai gezeigte Muster zu ändern? Möge Gott das verhüten.
Lasst uns das alte Kreuz predigen,
und wir werden eine neue Kraft erfahren.Gelobt sei jesus christus mein HERR
Re: Was ist der Unterschied zwischen Irrlehre und unterschiedliche Interpretation?
von solana am 26.11.2017 12:51Hallo Elischa
Habe ich dich richtig verstanden: Dein Anliegen ist es, dass wir Christen öffentlich gegen das Weihnachtsfest eintreten und es als Götzendienst bezeichnen sollen?
Und das siehst du als gleichbedeutend mit "Busse tun" an?
Ich sage nicht das ihr das tun sollt.Aber wenn ihr zu den festagen an 24 .12 in einer öffentlichen Feier vor Live fernsehen öffentlich sagt das die Kirchen mit weihnachten ein Götzendienst betreibt.werdet ihr spüren was es heist nachfolge christi. Dann erlebt man was es heist um seines namen willen gehasst zu werden.euch allen gottes segen in jesu namen allein zu seiner Ehre Amen
Oder was genau ist dein Anliegen, wozu willst du uns aufrufen?
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver


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