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elischa23

98, Männlich

  Neuling

Beiträge: 7

Re: Was ist der Unterschied zwischen Irrlehre und unterschiedliche Interpretation?

von elischa23 am 26.11.2017 12:41

Shalom Solana!
 Die Wer Ohren hat der höre ,was der Geist den Gemeinden sagt!
in vielen Gesprächen seit Beginn meines Glaubenslebens kommt besonders eine Frage immer wieder auf: Zu welcher
Gemeinde gehörst Du? die Antwort,das ich der Gemeinde Gottes angehöre,ein Glied des Leibes Christi bin,
reicht da meistens nicht aus und wird dann oft erwiedert mit: Jaja das ist schon Klar,doch welcher Gemeinde
gehörst du an? Sofern man nun darauf keine Zugehörigkeit einer bestimmten Glaubensrichtung ,einer Konfession
oder gruppierung angeben kann ,wird man dem'' Einzelkämpfer Christentum´´zugeordnet und als Verfechter
der doch von Gott verordneten Gemeinden gezählt.
In der Christenheit werden viele bibliche Begriffe verwendet,dessen Inhalt jedoch in der vergangenheit Ihren Ursprung
nicht mehr gerecht werden.Ein kurzes beispiel zur veranschaulichung:
Ein Katholischer Priester spricht in seiner Predigt von dem Segen ,dem ein jeder Gläubiger zuteil wird ,sofern er in der
Gemeinschaft der Gläubigen beim Abendmal/Herrenmal das Brot bricht und den Opfertod jesu gedenkt.
Von der Aussage her ,den Begrifflichkeiten,eine wunderbare Aussage ,jedoch spricht der Priester hier von der
Eucharistie ,in der er selbst(nach Katholischer Lehre)für mich als mittler (Priester)am Altar den Leib Christi in Form
der Hostie zu vergebung meiner Sünden Opfert.Insofern ich nicht Katholik bin um anschliesend das Brot,den Leib
Christi in form dieser Hostie zu empfangen,habe ich auch nach der Katholischen Lehrmeinung keine vergebung der
Sünden,keinen Anteil am Leib und blut Christi und bin damit verloren,ja sogar verloren( anathema)
Ein gravierendes Problem unser Zeit,das wir unserer Verantwortung als Christen nicht mehr nachkommen,selber in der
Heiligenschrift zu forschen wie es sich in Wahrheit verhält.Wir sind bequem geworden,so das es uns genügt geistlichen
" Fastfood"zu uns zu nehmen ohne es unvoreingenommen zu prüfen ob es sich so verhält.
Die Gefahr besteht darin,das sämtliche Vorträge,bücher und Predigten durch die Lehrmeinungen der verschiedensten
Christlichen Lehren beinflusst und geprägt werden,man also selbst beim Prüfen durch diese Brille dieser Lehre der
man angehört,die biblischen Aussagen betrachtet,auslegt und beurteilt.Die Bibel dient letztendlich nur noch als
Mittel zum Zweck!
Sich davon zu befreien und ohne die geistlichen beeinflussungen einer Lehrmeinung die Bibel zu lesen und alles an
Ihr zu prüfen,dazu soll auch dieser Brief dienen,da ja das Wort Gottes die reine Quelle,der Ursprung der gesunden Lehre
ist,das fundament eines gefestigten Glaubens und ein Zufluchtsort für unsere unruhigen und geplagten Seelen darstellt,
gerade in dieser Zeit der frommen verführung und der unzähligen Irrehren,die Menschen verrückt machen und nicht
zur ruhe kommen lassen!
"so sagt der Herr:Tretet auf die Wege und schaut und fragt nach den früheren Wegen,welches der gute Weg sei,und
gehe ihn,dann werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen." (Jeremia 6,16)
"Jesus spricht zu Ihm:Ich bin der Weg die Wahrheit und das Leben;niemand kommt zum Vater denn durch mich."
( Joh 14,6)
Zurück auf den guten Weg ,zurück zur ertsen Liebe,dem Ursprung ,der wurzel-der Ruf der Umkehr:sich den selbsterdachten
und eigenen Wegen abzuwenden und dem göttlichen Weg zuzuwenden,ein ruf der Buße!     Die frohe  Botschaft macht klar das Gott uns durch jesus so liebt wie  wir  sind ,nicht wie  wir  sein sollten ,weil niemand so ist wie  wir sein sollten.
Das fängt schon an grad in dieser Zeit wo von fast allen christen Weihnachten  gefeiert wird ,was unbiblisch ist.Und grad da  sagt uns  Gott doch  geht aus mein volk offb 18,4
WAS IST WEIHNACHTEN?

 

Fest des dreizehnten Gehaltes,Fest des abgeholtzten Waldes,Fest des Schenkens und Besuchens
Fest des Braten und des kuchens,Fest der festlichen Gesichter,Fest des Rundfunkdauerlaufens,
Fest der Briefe und der Karten,Fest der Gänse und Pourladen,Fest der Träume und des Wähnens,
Fest der Rührung und des Sehnens,Fest der friedensseligen Reden,Fest der Flöten und Trompeten,
Fest der Leeren und Zerstörten,Fest der Blinden und Betörten,Fest der weggespülten Klarheit,
Fest der unterschlagenen Wahrheit;

Wann ,o Mensch wird's offenbar,was das Fest nun wirklich war?

Was das Fest nun wirklich ist,das ist auch für Dich,ja grad für Dich von ungeheurer Wichigkeit!
Irgendwie aber weichst Du der letzten Wahrheit aus!
Du willst genießen und nicht daran denken,dass zur jeden Zeit an jedem Ort,mit absuluter
Gewissheit und unausweichlicher Schnelligkeit der Augenblick naht,an dem Du sterben musst!

Und was dann?
Wie den Menschen gesetzt ist einmal zu sterben ,danach aber das Gericht!( Heb kap 9, vers 27)
Aber aus Liebe sandte Gott seinen Sohn-Jesus Christus-(Joh 3,17),das kindlein von Bethlehem,
um Dich aus dem Tode ins leben zu erretten! ( joh.5,24:1 Joh.5,12)
ER wurde im Stall zu Bethlehem geboren und füllte diesen Stall mit seiner Herrlichkeit.
Genauso will der Herr in den dunklen Stall Deines Sündigen Herzens (Matth. 15.19) einziehen
und es zu seinem Tempel,seiner Wohnung machen und Dich in alle Wahrheit leiten!
( joh14,23 und 16.13;1 kor 6.19)
Höre doch ,in diesen Tagen des Festgetümmels und der Betriebsamkeit,auf des Herrn Engel,der
Dir zuruft,das DIR HEUTE der Heiland geboren ist ( luk 2,11) Und als dieses Kind ein Mann war,
ging er -Jesus Christus - aus und in Liebe zu DIR für DICH und wegen Deiner schuld (joh 1.29)
; Röm 3.23) bis ans Kreuz auf Golgatha,um für Dich DEINE Schuld vor Gott zu tilgen!
Dort auf Golgatha hat ER dem Teufel und dem Tod die Macht genommen( 1 kor 15,55-57)
da ER denm Willen des himmlichen Vaters gehorchte ,sich SELBST dahingab,ganz und gar
für Dich Gal 1.14),damit Du folgen kannst!
Denn wäre Christus auch tausendmal in Bethlehem geboren und nie in Deinem Herzen, so wärest
Du doch verloren.

Nun noch einiges zu Weihnachten!
Ist der 25.Dezember der Tag ,an dem Jesus Christus geboren worden ist?Niemals,
denn Jesus Christus ist der Erstgeborene ALLER KREATUR!(kol 1.15-17 ;joh 1.1
Nun höre ,was Du eigentlich feierst:Ein römisches ,heidnisches Fest,die sogenannten Saturalien,
ein fest mit Geschenken und gelagen ,der Sonnenwendtag(Sonnenkult) der am 25. Dezember gefeiert
wurde . Im mittelpunkt stand in Rom ein Baum ,die Fähre-Baal Berit.Dieser Baum wurde geschmückt
mit Glimmer und lichtern und Symbolisiert den Gründer Babylons,Nimrod,welcher mit seiner
Hurenfrau Semiramis Gründer einer Okultreligion waren!
Was hat das nun mit Jesus dem Christus zu tun? Garnichts,im Gegenteil,es ist ein Okulter Götzendienst
voller Habsucht(1 Tim 6.10) und unreinigkeit (kol 3.5) Und der HERR ist eifersüchtig( 5 mos 32.16,17)
und du solltest davon ablassen,Buße tun und Dich von dieser argen welt unbefleckt halten--das ist
ein reiner Gottesdienst vor gott,denn wer der Welt freund sein will,der wird gottes Feind sein!
( jak 1.27 und 4.4)

Weihnachten fördert ein Imitationsevangelium, das in Tat und Wahrheit die Welt von einem klaren Verständnis des Evangeliums hindert. Weihnachten präsentiert ein Ersatzevangelium, mit dem die Welt leicht leben kann. Für die Welt ist die christliche Nachricht ganz einfach "gefühlvolle Liebe und Wohlwollen". Diese Verdrehung der Wahrheit des Evangeliums berauscht die Menschen gerade genug, um sie vom klaren Verständnis des wahren Evangeliums fernzuhalten.

Die Welt mag Weihnachten, weil Weihnachten ein sentimentales Bild von einem Baby in einer
Krippe präsentiert. Weihnachten behält Jesus als Baby in der Krippe. Jesus wird völlig entstellt durch Weihnachten. Das Evangelium wird komplett entstellt durch Weihnachten. Weihnachten ist der Zeitpunkt, an dem auch der gottloseste Mensch religiös sein kann, ohne das Risiko zu laufen, als frommer Mensch tituliert zu werden. Die meisten Menschen lieben es, zwischendurch etwas Religiöses zu tun, um dadurch ihr Gewissen zu beruhigen und sich zu vergewissern, dass sie eigentlich trotz allem gute Menschen sind, und Weihnachten versieht sie mit einer guten Gelegenheit dafür. Es ist auch für den ausgesprochenen Heiden völlig sicher, sich mit dem Weihnachtsgeist zu verbinden. Weihnachten präsentiert einen Geist, aber nicht den Heiligen Geist. Weihnachten präsentiert eine Gesinnung, aber nicht die Gesinnung Christi.

Die enorme Popularität von Weihnachten sollte dem ernsthaften Christen Denkanstösse geben, sie mit allem Ernst zu hinterfragen. Irgendeiner und, jedermann können sie ohne weiteres feiern! Heiden, Nominalchristen, selbst Buddhisten können sich in dieser Zelebration hinzugesellen.

Wenn der 25. Dezember tatsächlich ein Datum wäre, das Gott selbst zum Gedenken an die Geburt Christi gegeben hätte, können wir gewiss sein, dass die Welt nichts aber auch gar nichts mit ihm zu tun haben wollte.

Sollte der Christ solch eine weltweite enorme Zelebration wie Weihnachten nicht zu Recht unter Verdacht halten, in der die ganze Welt ohne Gewissensbisse mitzelebriert?! Es gibt buchstäblich Millionen von Leuten, die den Tag des HERRN entheiligen, aber an Weihnachten mit viel Eifer zur Kirche strömen.
Die ganze Weihnachtstradition hat unsere Gesellschaft wie auch unsere eigenen Gefühle dermassen gefangen geführt, dass es äusserst schwierig sein wird, gegen den Strom zu schwimmen. Aber die eigentliche Frage lautet nicht, "Ist es schwierig oder hart?", sondern "Ist es richtig?". Die richtige Sache ist nicht immer leicht. Christus hat uns nie versprochen, dass die Nachfolge leicht sei. Wenn unser christliches Leben leicht ist, können wir beinahe sicher sein, dass etwas nicht stimmt. In der Welt habt ihr Angst/Bedrängnis, aber seid getrost, ich habe sie überwunden.
Joh 16:33

0 Zwar hat Gott über die [a] Zeit der Unwissenheit hinweggesehen; nun aber gebietet er den Menschen, daß alle an allen Enden Buße tun.
a) Kap 14,16; b) Lk 24,47
Ich sage  nicht das ihr  das  tun sollt.Aber wenn ihr zu den festagen an 24 .12 in einer öffentlichen  Feier  vor  Live fernsehen  öffentlich sagt das  die  Kirchen mit weihnachten  ein Götzendienst betreibt.werdet ihr spüren  was  es  heist nachfolge  christi. Dann erlebt man was  es  heist um seines  namen willen gehasst zu  werden.euch allen gottes  segen in jesu namen  allein zu seiner  Ehre Amen

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solana

-, Weiblich

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Beiträge: 4164

Re: Was ist der Unterschied zwischen Irrlehre und unterschiedliche Interpretation?

von solana am 26.11.2017 11:37

Guten Morgen, Elisha und herzlich Willkommen im Forum!

Ja, du hast recht. Es gibt wohl keine einzige Konfession oder Glaubensgemeinschaft, an der nichts zu kritisieren wäre.
Das war schon bei den ersten Gemeinden so, wie aus den Briefen des NT hervorgeht und hat im Laufe der Geschichte viel Streit und Spaltungen gebracht, wenn falsche Dinge kritisiert wurden und Kritik nicht angenommen .... die Abgespaltenen haben dann in ihrer Gemeinschaft manches richtig gestellt, aber auch sie waren/sind nicht ohne Fehler und haben vielleicht auch wieder neue Fehler gemacht im Laufe ihrer Geschichte.

Wie gut, dass Gottes Werk hier auf Erden nicht von der Perfektion der Menschen abhängt, die sich von ihm gebrauchen lassen!

Trotz all dieser Fehler und Schwächen spricht Gott auch heute noch immer wieder Menschen ganz persönlich an und ruft sie in die Nachfolge. Menschen, die von Kind an eine nicht ganz perfekte Lehre gehört haben oder die überhaupt noch nicht richtig mit dem Evangelium in Kontakt gekommen sind.
Und er wirkt in diesen Menschen, auch wenn keiner von ihnen vollkommen ist.

Im Hebräerbrief wird schon dammals dazu aufgerufen, in den unperfekten Gemeinden zu bleiben: 

Hebr 10, 24 und lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken
25 und nicht verlassen unsre Versammlung, wie einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das umso mehr, als ihr seht, dass sich der Tag naht.

Das finde ich einen guten Rat.
In der Gemeinde zu bleiben und sich nach Kräften einbringen. Falsches zur Sprache bringen und mithelfen zu verändern, wo es geht.
Insbesondere: mit gutem Beispiel vorangehen und andere dadurch anspornen (das wirkt viel besser als ständig herumkritisieren ).
Und wenn man dann merkt, dass man dort gar nicht klar kommen kann, dann erst würde ich die Gemeinde verlassen und mir eine neue suchen.

Obwohl die Galaterstelle klar gegen die gerichtet ist, die predigen oder verkündigen, schaden die Folgen der Verkündigung eines anderen Evangeliums auch denen, die es hören und darauf ihren Glauben aufbauen.

Was genau ist denn ein "anderes Evangelium" deiner Ansicht nach?

"Evangelium" ist doch die frohe Botschaft vom Reich Gottes: Lk 4,43 Er sprach aber zu ihnen: Ich muss auch den andern Städten das Evangelium predigen vom Reich Gottes; denn dazu bin ich gesandt.

Dass dieses Reich Gottes "nahe herbei gekommen" ist und dass Gott uns einlädt, einzutreten.

Das "andere" Evangelium, von dem im Galaterbrief die Rede ist, war die Botschaft: "Das reicht nicht aus. Der Mensch muss sich den Zugang verdienen durch gute Werke nach dem Gesetz. Und zuerst mal muss er sich beschneiden lassen, damit er überhaupt dazu gehören kann."

Das setzt die Einladung Gottes ausser Kraft, "schliesst das Himmelreich zu", das er für uns aufgetan hat.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten

elischa23

98, Männlich

  Neuling

Beiträge: 7

Re: Was ist der Unterschied zwischen Irrlehre und unterschiedliche Interpretation?

von elischa23 am 26.11.2017 10:14

In der Bibel stehen zwei Sätze, die mich immer wieder neu erschrecken. In Galater 1,8+9 heißt es: „Aber auch wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würde, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht. Wie wir eben gesagt haben, so sage ich abermals: Wenn euch jemand ein Evangelium predigt, anders als ihr es empfangen habt, der sei verflucht." Eine erschütternde Aussage.
Wenn wir dann noch an die Aussage Jesu in Matth. 7,21-23 denken, wo Jesus selbst sagt: „Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in Deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in Deinem Namen böse Geister ausgetrieben? Haben wir nicht in Deinem Namen viele Wunder getan? Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie gekannt; weichet von mir, ihr Übeltäter!", dann vertieft sich mein Erschrecken.
Obwohl die Galaterstelle klar gegen die gerichtet ist, die predigen oder verkündigen, schaden die Folgen der Verkündigung eines anderen Evangeliums auch denen, die es hören und darauf ihren Glauben aufbauen. Diese Stelle ist auch eine klare Warnung gegen die Theologen aller Zeiten, die mit ihren oft völlig unbiblischen Gedanken und Meinungen unzählige Menschen in den Irrtum und am Ziel vorbei verführen. In diesem Zusammenhang ist es von allergrößter Bedeutung, daß wir klar herausfinden, was sagt die Bibel wirklich, wie lautet also das wahre Evangelium, und was ist „Ein anderes Evangelium".
Nun gibt es viele Bibelstellen, die man unterschiedlich auslegen kann, doch klären sich ihre Aussagen und ihre Bedeutung, wenn wir sie in ihrem Zusammenhang mit dem sie umgebenden Text betrachten und mit anderen Bibelstellen zum gleichen Thema vergleichen. Wir dürfen aber auch nicht das in 1.Kor.13,9 Gesagte übersehen, nämlich dass unsere Erkenntnis Stückwerk ist. Das gilt auch für die angesehensten Theologen, besonders, wenn sie nicht unter der Leitung des Heiligen Geistes stehen. Andererseits kann der einfachste Mensch die Wahrheit des Wortes Gottes, der Bibel, und das, was sie ihm zu sagen hat, erkennen, wenn der Geist Gottes es ihm aufschließt. Beachten sollte man auch die Aussage aus Daniel 12,4: „Und du Daniel verbirg diese Worte, und versiegle dies Buch bis auf die letzte Zeit. Viele werden es dann durchforschen und große Erkenntnis finden."
Aus den beiden, dem genannten Text Gal. 1. 8-9 vorausgehenden Versen 6+7 und auch aus Vers 9, geht nun klar hervor, dass es sich beim Evangelium um die frohe Botschaft der Berufung in die Gnade Christi handelt und um das, was durch Jesus Christus und die Apostel, einschließlich dem Paulus über Jesus und sein Erlösungswerk auch den Galatern verkündigt wurde. Als Evangelium bezeichnet man also das, was Jesus selbst gelehrt hat und das, was im Neuen Testament über Ihn und Sein Erlösungswerk berichtet wird. Wichtige Aussagen dazu finden wir aber auch schon im Alten Testament in Verbindung mit dem Heilsplan Gottes, der bereits dort schon in vielen Aussagen erwähnt wird. Das Evangelium beschreibt nun den wichtigsten Teil dieses Heilsplanes Gottes.
Dieses Evangelium stand vom Anfang an unter den Angriffen Satans und der Mächte der Finsternis, die sich dabei der verschiedensten Gruppen von Menschen bedienten, angefangen von den religiösen Führern der jeweiligen Zeit bis zu den bewussten Gottesleugnern. Aber auch von den politischen Herrschern und anderen machtbesessenen Personen wurde es in all den Jahrhunderten bis in die Gegenwart verfälscht und mißbraucht.
Durch das ganze neue Testament, angefangen von den Warnungen Jesu in den Evangelien bis zu den Schreiben an die Gemeinden in der Offenbarung, finden wir Aussagen, die klar und eindeutig vor Verfälschung des Evangeliums durch Irrlehren und falsche Propheten, also vor einem anderen Evangelium, warnen. Auch Paulus hat in fast allen seinen Briefen immer wieder solche Irrlehren aufgedeckt und dagegen Stellung bezogen. Erschütternder Weise ist es Satan gelungen, schon den ersten Gemeinden durch Verfälschung des Evangeliums zu schaden und ihnen teilweise das Ziel zu verrücken. Diese Taktik wandte er durch die Jahrhunderte bis heute in mehr oder weniger erkennbarer, aber oft recht wirkungsvoller Weise an und zwar in ständig wachsendem Maße. Die Sekten und Sonderlehren mit ihrem anderen Evangelium, und selbst unsere Kirchen und Freikirchen sind auch heute mehr oder weniger davon betroffen. Ich möchte versuchen ein wenig diese Entwicklung aufzuzeigen.
Schon in der Apostelgeschichte Kapitel 8,6-16, kurz nach der Ausgießung des heiligen Geistes und der Gründung der Gemeinde, finden wir einen Ansatz zur Verkürzung des Evangeliums. Philippus predigt in der Hauptstadt Samariens und überzeugt die Leute durch größere Wunder und Zeichen als sie der Zauberer Simon tat. Wir lesen aber kein Wort mehr von Buße oder Bekehrung wie in den Predigten des Petrus in Apg. 2,38; Apg. 3,19; Apg. 3,26; Apg. 5,37. Die Leute in Samaria werden aufgrund ihrer Zustimmung zu dem, was Philippus verkündigte, ohne eine echte Bekehrung getauft, sogar der Zauberer Simon. Aber keiner von ihnen empfängt laut Vers 15+16 dadurch den Heiligen Geist.
Zeigt das nicht klar, dass man durch eine Taufe ohne echte Bekehrung die die Buße einschließt, weder die Wiedergeburt noch den Geist Gottes und damit auch nicht das ewige Leben empfangen kann. Das erklärt schon Jesus in Joh. 3,3-6 dem Nikodemus in klaren Worten, wenn Er ihm sagt, dass man ohne eine geistliche Wiedergeburt das Reich Gottes nicht sehen kann. Das bestätigt Er auch in Mark.16,16, wenn Er dort sagt, dass eine Taufe ohne Glauben, also ohne Bekehrung, nicht vor der ewigen Verdammnis bewahrt. Es ist auch erschütternd, was Petrus dem getauften Zauberer in den Versen 20-23 sagt.
Als nächstes erfahren wir in Apg.11, in den Versen 2+3+19 dass Satan den Juden einreden wollte, dass das Evangelium nur für sie und nicht für die Heiden sei. In 2+3 heißt es: „Und als Petrus hinaufkam nach Jerusalem, stritten die gläubig gewordenen Juden mit ihm und sprachen: du bist zu Männern gegangen, die nicht Juden sind, und hast mit ihnen gegessen." Und in V. 19 steht: „Die aber zerstreut waren......verkündeten das Wort niemandem als allein den Juden." Aber der Herr zeigte dem Petrus in klarer Weise, dass das Evangelium auch den Nichtjuden gelte.
In Apg.15 lesen wir dann, wie eine neue Irrlehre den Christen in Antiochien das Evangelium verändern wollte. In V.1 steht: „Und einige kamen herab von Judäa und lehrten die Brüder: Wenn ihr euch nicht beschneiden lasst nach der Ordnung des Mose, könnt ihr nicht selig werden." Um die daraus entstandene Irrlehre zu beenden wurden Paulus, Barnabas und einige andere nach Jerusalem gesandt, um mit Petrus und den anderen Aposteln diese Frage zu klären. Auch dort heißt es dazu in V. 5: „Da traten einige von der Partei der Pharisäer auf, die gläubig geworden waren, und sprachen: Man muß sie beschneiden und ihnen gebieten, das Gesetz des Mose zu halten." Diese Verfälschung des Evangeliums konnten die Apostel unter der Leitung des Heiligen Geistes verhindern.
Wir lesen in der Apostelgeschichte auch von vielen anderen Angriffen Satans auf die entstehende Gemeinde. Die Warnung des Paulus an die Ältesten von Ephesus in Apg.20,30: „Auch aus eurer Mitte werden Männer aufstehen, die Verkehrtes lehren, um die Jünger an sich zu ziehen." sprach Paulus sicher aus tiefster Erfahrung.
Ganz besondere Probleme zeigten sich in der Gemeinde der großen Hafenstadt Korinth. Von ihr sagt Paulus in 1.Kor.1,7, dass sie keinen Mangel hatte an irgendeiner Gabe und ermutigt sie an der Gemeinschaft mit Christus festzuhalten. Aber schon drei Verse weiter beginnt er mit seinen Ermahnungen, und das nicht ohne Grund. In der Gemeinde gab es Spaltungen über die Lehre (1,10-12 und 11,18).Daraus erwuchsen Streitigkeiten, die die Gemeinschaft und die Liebe untereinander und zum Herrn zerstörten. Paulus bezeichnet die davon betroffenen Gemeindeglieder als geistlich unmündig und fleischlich gesinnt, was sich in Eifersucht und Zank zeigte (3,1-4). Es herrschte Richtgeist (4,3-5), Überheblichkeit (4,7), sexuelle Unzucht schlimmer als unter den Heiden (5,1), Rechtsstreit vor weltlichen Gerichten (6,1-8), Hurerei (6,15-19 +10,8) und Streit über Speisen (8), Das Mahl des Herrn wurde in unwürdiger Weise gefeiert und teilweise waren Gemeindeglieder dabei betrunken (11,20-22). Dann waren ihre Ansichten über die Geistesgaben, mit denen diese Gemeinde ja nach Aussage des Paulus reich beschenkt war, wahrscheinlich sehr verwirrt, so dass Paulus in Kap.12-14 über ihre Bedeutung und ihren rechten Gebrauch sprechen musste und eine von Satan inspirierte Fehlleitung zu korrigieren hatte. Es wurde sogar an der Auferstehung der Toten gezweifelt (15,12). und Paulus musste dagegen eingehend Stellung nehmen.(Kap.15)
Es ist erstaunlich, wie es Satan gelungen ist, gerade den Inhalt des 1. Briefes an die Korinther bis heute und besonders in den letzten Jahrzehnten zur Entstehung von Irrlehren und zur Ursache so vieler Streitigkeiten und Spaltungen in den Gemeinden zu benutzen. Das, was Paulus dort kritisiert, wird heute oft als notwendig hingestellt. Denken wir nur an den Streit um die Sprachengabe und der Krankenheilungen, oder der Länge der Haare, sowie das Tragen von Kopftüchern und Hosen durch Frauen und anderes. Aber auch in anderen Gemeinden gab es Angriffe gegen das klare Evangelium und Versuche, es zu verfälschen, wie aus den verschiedenen Briefen auch anderer Briefschreiber zu erkennen ist. Vergessen wir auch nicht die Aussagen Jesu in den sieben Sendschreiben an die Gemeinden.( Offb.2,2+14+15+20-25; 3,3+9a+15-17 ).
Wesentlich wurde das Evangelium verändert durch den römischen Kaiser Constantin. Die grausamen Verfolgungen der Christen durch seine Vorgänger hatte die Christen nur gestärkt und enger zusammengeführt. Als er deshalb zu der Ansicht kam, dass die schwindende Einheit des zerfallenden römischen Reiches durch die Einheit der Christen wieder hergestellt werden könnte. erklärte er das Christentum zur Staatsreligion. Es wurde der Papst als angeblicher Nachfolger des Petrus zum vom Kaiser selbst abhängiges Oberhaupt der Christen eingesetzt. Nirgends in der Bibel finden wir ein Wort von einem Nachfolger des Petrus, noch war Petrus jemals Bischof in Rom. Für die Christen endete damit die blutige Verfolgung, aber eine viel größere Gefahr für sie tat sich damit auf. Christ wurde man nicht mehr durch den Glauben, sondern durch die Zugehörigkeit zum Römischen Reich, und damit zur römisch katholischen Staatskirche, die sich bald daraus entwickelte.
Die Päpste gewannen in den folgenden Jahrhunderten immer mehr Macht und es gab eine Zeit, in der sich drei Päpste gegenseitig bekämpften. Ihrer anmaßenden Behauptung, dass sie die Stellvertreter Jesu auf Erden seien, widersprach ihr ganzes prunkvolles, gewalttätiges Auftreten und Handeln. Rücksichtslos ließen sie millionen Menschen ermorden, die nicht bereit waren, ihre Irrlehren und ihre Herrschaft anzuerkennen. Das Evangelium war verfälscht worden zu einem Machtmittel der „allein seligmachenden Kirche". Jesus Christus als alleiniges Heil war durch die Katholische Kirche und ihre Vertreter, sowie durch Maria und andere Heilige, ersetzt und zweitrangig geworden. In dem dadurch verfälschten Evangelium war nicht mehr das persönliche Verhältnis zu Jesus Christus wesentlich und entscheidend, sondern das Verhältnis zur Kirche und ihren Würdenträgern. Von ihrem Segen hing das Heil der Untertanen ab. Satan war es dadurch gelungen, die Glieder dieser Kirche in eine falsche Sicherheit zu wiegen und in eine völlig falsche Beziehung zu Jesus zu verführen. Auf die Rolle, die dabei der Heiligenkult und die Anbetung Marias spielen, was völlig unbiblisch ist, möchte ich nicht näher eingehen. Ein völlig anderes Evangelium diente damit den Mächten der Finsternis.
Mit der Ernennung des Christentums zur Staatsreligion durch Kaiser Constantin entstand aber auch eine andere Verfälschung des Evangeliums. Dadurch, dass jeder Bürger des römischen Reiches automatisch als Christ bezeichnet wurde, auch jedes im römischen Reich geborene Kind, wurde die Babytaufe eingeführt. Jesu Worte in Mark.16,16: „Wer da glaubt und getauft wird, wird selig werden; wer aber nicht glaubt wird verdammt werden", wurden von der offiziellen Kirche völlig ignoriert. Dadurch wurde das bis dahin zur Taufe erforderliche Bekenntnis zu Jesus Christus und zum Glaubensgehorsam abgeschafft. Leider gilt das noch heute für die großen Kirchen und schafft ein Namenschristentum und unbekehrte Christen.
Der nächste große Angriff Satans auf das Evangelium war die Entstehung des Islam. Auf der Suche nach der Wahrheit über Gott kam Mohammed sowohl mit dem jüdischen Glauben wie auch mit dem Christentum in Kontakt. Ihm wurde dann, angeblich vom Engel Gabriel, sicher aber von einem Dämon, der sich als Gabriel ausgab, oder von Mohammed so bezeichnet wurde, das „richtige Evangelium" verkündet, weil die Christen nach dessen Aussagen das wahre Evangelium verfälscht hätten. Dabei wurde Christus als Heiland und Erlöser völlig ausgeschaltet und an Seine Stelle trat wieder ein Mensch, der „Prophet" Mohammed. Den Glauben an einen Gott, der sich besonders in jenem Teil der Erde offenbart hatte, missbrauchte Mohammed, lehrte aber einen völlig anderen unbiblischen Gott mit völlig anderen Eigenschaften. Es entstand ein völlig anderes Evangelium, das, wie einmal die Päpste, nach Macht strebt und die Erde bis heute mit Gewalt und durch eine von Satan inspirierte Religion zu erobern sucht. Die weltweit angeblich im Namen Allahs verübten Morde und Verbrechen, zeigen, wes Geistes Kind der Islam ist.
Ein weiterer großer Schlag Satans gegen das Evangelium begann in der Nacht des 21. September 1823 im Staat New York. Dort erschien angeblich ein Engel mit dem Namen Moroni dem 17 jährigen Smith und nannte ihm einen Ort, an dem er eine Sammlung goldener Platten finden könnte. Diese Platten sollten ein Buch bilden, das die „Fülle des ewigen Evangeliums" in einer geheimnisvollen Schrift enthalten würde. Eine beigefügte goldene Brille sollte den Jungen befähigen den Text zu entziffern. Mit Hilfe einer hoch kuriosen, teilweise kriminellen Geschichte entstand dann das Buch Mormon, das ein neues anderes Evangelium brachte und neben zwei anderen Büchern für die Mormonen heute das heiligste Buch ist. Die Mormonen bilden durch gewisse Riten eine Geheimsekte, die in manchen ihrer Riten Ähnlichkeit mit den Freimaurern hat.(Ulrich Rausch, Die verborgene Welt der Geheimbünde S.405-455)
Die genannten Bücher enthalten Berichte von zwei Völkerwanderungen. Danach soll eine erste Gruppe etwa um 2250 vor Christus von Babel mit 8 großen Schiffen nach Amerika gekommen sein. Sie brachte sich in späteren Bruderkämpfen bis auf den letzten Mann um. Die zweite Gruppe soll der jüdische Prophet Lehi mit seiner Großfamilie gewesen sein, der ein Schiff baute und damit nach Amerika segelten. Von einem Teil seiner Nachkommen, denen Gott wegen ihres Ungehorsams gegen Ihn zur Strafe eine dunkle Haut gab, sollen die Indianer abstammen. Im Jahre 34 sei dann Jesus Christus zu denen gekommen, die Gott nicht abgelehnt hatten und brachte ihnen das „Evangelium". Aber im Jahr 385 kamen alle bis auf Moroni in einer großen Schlacht ums Leben. Dieser Moroni erschien dann als Engel dem jungen Smith, um ihm das für Amerika bestimmte Evangelium zu übergeben. In dem einen dieser Bücher steht z.B. auch, daß Satan eigentlich auf die Erde kam, um die Menschen zu befreien, was ihm aber von Gott verweigert wurde. Ein sonderbares ewiges Evangelium.
Nur 9 Jahre nachdem Smith angeblich seine sonderbare Erscheinung hatte, verkündigte ab 1832 der damalige Baptistenprediger William Miller in einem intensiven Reisedienst, dass er den Zeitpunkt der Wiederkunft Jesu aus der Bibel errechnet habe, und dass Jesus spätestens am 21. März 1844 wiederkommen würde. Viele ließen sich überzeugen und erwarteten an diesem Tag den Herrn. Es entstand eine größere Bewegung, in der sich viele von ihrem Besitztum trennten. Als Christus nicht erschien und Millers Anhänger ihn stark bedrängten, verlegte er das Datum auf den 22. Oktober des gleichen Jahres mit der Begründung, dass in Israel der Frühling in einem anderen Teil des Jahres liege. Aber wieder wartete man vergeblich und Miller gab zu, daß er sich geirrt hatte. Wieder ein anderes unbiblisches Evangelium.
Seine Anhänger verließen ihm zum größten Teil und aus ihnen entstanden eine Reihe anderer Sekten oder Glaubensgemeinschaften, unter ihnen die Zeugen Jehovas, die Adventisten und die Neuapostolen. Ein Kern von etwa 50 Personen aber hielt zu ihm. Unter ihnen war eine Frau Ellen Gould White, die sich als Prophetin ausgab. Sie behauptete, dass ihr ein Engel erschienen sei und ihr gesagt habe, dass Millers Berechnung stimme, aber Jesus sei nicht gekommen, weil die Sabbatentheiligung und die vielen Gesetzesbrüche das Kommen Jesu verhindert hätten. Daher sei Jesus zunächst nur in unsichtbarem Wesen gekommen, um die Erde zu reinigen und die abtrünnigen Christen zu bestrafen. Wieder ein anderes Evangelium.
Das führte zum Entstehen der Siebententagsadventisten, die heute noch den Sabbat und nicht den Sonntag feiern und jüdische alttestamentliche Speisegesetze halten. Sie haben sich seit ihrer Entstehung mehrfach in Tochtersekten gespalten und von ihren anfangs recht unbiblischen Lehren mehr und mehr der evangelischen Verkündigung genähert, wie es ja auch die Wachtturmgesellschaft mit ihren Anhängern, den „Zeugen Jehovas" immer wieder tut.
Wie bereits erwähnt, bildeten sich aus den enttäuschten Anhängern Millers auch die Zeugen Jehovas, die sich früher als „Ernste Bibelforscher" bezeichneten. Ihr Begründer Charles Russell stand wegen Betruges mit sogenanntem Wunderweizen, Falschaussagen und anderen Delikten mehrfach vor Gericht. Auch sie berechneten aufs neue die Wiederkunft Christi und legten zuerst das Jahr 1874 und danach das Jahr 1914 dafür fest. Als Jesus an beiden Daten nicht wiederkam, behaupteten auch sie, dass er unsichtbar erschienen sei und legten für sein sichtbares Kommen mehrfach neue Termine fest, so z.B. das Jahr 1975 für die Schlacht bei Harmagedon und den Beginn des Tausendjährigen Reiches mit der Wiederkunft Christi.
Auch dieser Termin traf nicht ein, sondern erweckte nur falsche Hoffnungen bei den Anhängern. Jesus selbst hat ja gesagt, dass Zeit und Stunde des Endes dieser Weltzeit und seiner Wiederkunft niemand weiß, außer Gott selbst und dass vorher alle Völker das Evangelium gehört haben müssen, was bis heute noch nicht geschehen ist. (Matth. 24,14)
In ihrer anfangs sehr falschen Lehre, wurde die Bedeutung Jesu und des Heiligen Geistes stark reduziert. Nach und nach haben sie sich in einigen ihrer Aussagen korrigiert und den biblischen Aussagen angepasst. Sie verkündigen aber noch heute, besonders bei ihren Besuchen von Haus zu Haus, viele unbiblische Lehren und berufen sich dabei auf eine eigne, zum Teil veränderte und von einem Medium geschaffene Bibelübersetzung. Für die Auslegung der Schrift ist nicht der Heilige Geist zuständig, sondern ihre Wachtturm-Gesellschaft.
Ihre ständige Betonung, dass man zur Anrede oder Anbetung Gottes nur den Namen Jehova benutzen darf, der aber eine falsche Übersetzung des Wortes Jachwe ist, was einfach Herr bedeutet, ist recht unbegreiflich. Für Gott wird dieser Titel im Alten Testament meist mit einer zusätzlichen Bezeichnung gebraucht und Gott auch mit vielen anderen Namen bezeichnet. z.B. El, Elah, Elohim, Adon, Adonai, El Shaddai, El Elyon, El Olam, und El Gibbar. Dann sagt Jesus: „Wenn ihr betet, so sprecht: „Vater unser" und Er selbst nennt Gott nirgends in der Bibel Jehova. Man kann dabei auf den Gedanken kommen, dass die Zeugen mit dem Wort Jehova = Herr, möglicher Weise den anbeten, den Jesus als den Herrn oder Fürst dieser Welt bezeichnet, den Satan. Man hat auch immer wieder bei Gesprächen mit ihnen den Eindruck, dass es ihnen nicht um die Gewinnung von Menschen für die Gemeinde Jesu, sondern um Mitglieder für ihre Wachtturm-Gesellschaft geht und man nur durch Zugehörigkeit zu dieser ewiges Leben empfangen kann. Nach dem Evangelium sollen wir aber Zeugen Jesu Christi sein und haben für diesen Auftrag den Heiligen Geist empfangen.
Auch die Neuapostolen sind aus den enttäuschten Nachfolgern Millers entstanden. Nach ihrer Lehre wird Christus heute durch die von ihrem Stammapostel gewählten Apostel vertreten. Ihr vor einigen Jahren verstorbener Stammapostel hatte ja auch behauptet, dass Jesus noch vor seinem Tod wiederkommt. Daneben gibt es noch eine Reihe anderer Sekten und Religionsgemeinschaften, die ein verändertes Evangelium verkündigen. Erwähnt seien von diesen die Christliche Wissenschaft und die Christengemeinschaft.
Leider finden wir auch in der Evangelischen Kirche und in den Freikirchen Lehren, die von der Bibel und dem wahren Evangelium abweichen. Denken wir nur an die Lehre, dass man durch die Besprengung mit ein paar Wassertropfen Christ wird und dadurch das ewige Leben erhält, oder an einige Lehren der Charismatischen- oder Pfingstbewegung. Dort findet man falsche Aussagen über die Anwendungen der Geistesgaben, des Zungenredens und die Gabe des Heilens. Im ganzen Neuen Testament ist keine Stelle genannt, in der jemand außer dem Herrn Jesus und den von Ihm besonders bevollmächtigten Apostel geheilt hat. Es heißt mehrfach, dass die Apostel Zeichen und Wunder taten. Ich habe auch keinen Auftrag Jesu gefunden, dass die Gemeinde heilen soll. Als die Tabea starb, rief man Petrus von Lydda, wo er gerade einen Gelähmten geheilt hatte, nach Joppe, um der Tabea zu helfen. Dass Gott die Gebete Seiner Kinder um Heilung millionenfach erhört, kann man heute noch ständig auch bei uns und besonders in den weniger entwickelten Teilen der Erde erfahren, wo medizinische Hilfe heute noch rar ist. Aber dass Leute sich damit einen Namen machen, bestätigt die Warnung des Paulus an die Ältesten von Ephesus, dass Männer aus den Reihen der Gemeinde aufstehen werden und Falsches lehren, um die Gläubigen an sich zu ziehen, (Apg.20,30). Jesus hat ja in Math. 24,24 und an anderen Stellen klar vor den falschen Propheten und besonders vor denen in der Endzeit gewarnt. An einer Reihe anderer Verfälschungen des Evangeliums ist auch zu erkennen, wie sehr Satan daran interessiert ist, der Gemeinde zu schaden.
Aber auch selbst in den Brüdergemeinden und bei den Baptisten findet man ein verändertes Evangelium. Besonders bei den russischen Baptisten, gibt es Lehren, die aus einem falschen Verständnis oder ungenügender Kenntnis der Aussagen der Bibel zu einem verzerrten oder anderem Evangelium führen.
Zu den Veränderungen des Evangeliums bei einigen Freikirchen gehört auch die Lehre von der Allversöhnung, die meines Erachtens aus der Sorge um ungläubige Angehörige, sowie aus dem Zusammenhang gerissener und falsch ausgelegter Bibelstellen entstanden ist. Ich habe bei meiner Beschäftigung mit dieser Lehre etwa 70 Bibelstellen gefunden, die gegen sie Aussagen, 33 davon allein von Jesus und 17 von Paulus.
Es ist auch eine Tragik, dass von den meisten Kanzeln in unserem Land heute nicht mehr das klare, unverfälschte Evangelium verkündigt wird, sondern eine, den menschlichen Wünschen, den kirchlichen Interessen und den sozialen und politischen Forderungen angepasste Religion. Aus zwanzigjähriger Erfahrung in Afrika weiß ich, dass in vielen Teilen der Dritten Welt dagegen, wo die Gemeinde Jesu Christi noch im Entstehen ist, oder sich in den ersten Generationen befindet, das Evangelium weitaus klarer verkündigt wird und die Gemeinden dadurch in für uns fast unvorstellbarer Weise wachsen. Leider wird es aber auch dort schon in vielen Fällen durch Irrlehren verfälscht, die meist von den sogenannten christlichen Ländern importiert werden.
Wie können wir nun das echte Evangelium von einem „anderen Evangelium" unterscheiden und wie schützen wir uns vor Irrlehren und den Angriffen Satans? Der sicherste Weg ist eine ständige Prüfung dessen, was wir hören oder lesen, ausschließlich am Wort Gottes der Bibel. Dabei ist ein fortlaufendes, gründliches Bibelstudium unter der Leitung des Heiligen Geistes erforderlich. Das setzt auch eine persönlich geistliche Beziehung zu Jesus Christus und damit zu Gott und Seinem Heiligen Geist voraus.
All die Spaltungen und Sekten innerhalb der sogenannten Christen und alle geistliche Not oder Abwendung von Gott und Seinem Wort und alle Verkündigungen eines „anderen Evangeliums" haben ihre Ursache darin, dass die Menschen der westlichen Welt keine Zeit mehr haben, sich mit dem Wort Gottes unter der Leitung des Heiligen Geistes eingehend und regelmäßig zu beschäftigen. Wohin eine solche Haltung führt und die Menschen mehr und mehr unter die Herrschaft der Mächte der Finsternis bringt, können wir täglich aus den Nachrichten in den Medien und auch in unserer Umgebung erkennen. Dass auch unser Land durch seine Abwendung von Gott in immer größere geistliche und materielle Not gerät, ist wohl ständig zu beobachten. Jesus sagt ja, dass am Ende der Zeit neben den falschen Lehrern und Propheten auch die Ungerechtigkeit überhand nehmen wird und Paulus schreibt an Timotheus: „Das sollst du aber wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten kommen werden. Denn die Menschen werden viel von sich halten, geldgierig sein, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, zuchtlos, wild, dem Guten feind, Verräter, unbedacht, aufgeblasen. Sie lieben die Wollust mehr als Gott, sie haben den Schein der Frömmigkeit, aber deren Kraft verleugnen sie;" (2.Tim. 3,1-5)
Denken wir noch einmal an Jesu Worte: „Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr! in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel. Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in Deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in Deinem Namen böse Geister ausgetrieben? Haben wir nicht in Deinem Namen viele Wunder getan? Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie gekannt; weicht von mir ihr Übeltäter! ( Matth. 7,21-23 )
Möge der Geist Gottes uns Sein Wort im persönlichem Bibelstudium und in der Gemeinde so klar öffnen und recht erkennen lassen, dass es dem Teufel nicht gelingt, uns am Ziel vorbei zu führen und wir, wie Paulus es ausdrückt, nicht vergeblich gelaufen sind.

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elischa23

98, Männlich

  Neuling

Beiträge: 7

Re: Was ist der Unterschied zwischen Irrlehre und unterschiedliche Interpretation?

von elischa23 am 26.11.2017 10:06

Shalom ihr lieben !
alles am wort Gottes prüfen hier nur  einige stellen .

KATHOLISCH (ORTHODOX) (OFFB. 17, 1-9)

 

„HEILIGER VATER" » „UND SOLLT NIEMAND VATER HEISSEN AUF ERDEN..."
(MATH. 23, 9 / EPH. 3, 14. 15 / RÖM. 8, 15-17)

PRIESTERTUM » „CHRISTUS DER RECHTE HOHEPRIESTER"
(HEBR. 5, 14 / TIT. 2, 14 / 1.PETR. 2, 9.10 / OFFB. 1, 4-6)

OPFERN » „...DA ER HAT EIN OPFER FÜR DIE SÜNDEN GEOPFERT, DAS EWIGLICH GILT..."
(HEBR. 9 + 10 / JOH. 19, 30 / PETR. 2, 24. 25 / JER. 6, 13-20 / JES. 1, 11-17)

KINDSTAUFE » „DIE NUN SEIN WORT ANNAHMEN, LIESSEN SICH TAUFEN..."
(APG. 2, 41 / MARK. 16, 16 / RÖM. 5 + 6 / JOH. 3 / GAL. 6, 13-15 / GAL. 2, 20)

SELIGPREISUNG » „SELIG SIND..."
(MATH. 5 / JOH. 20, 29)

TEMPEL / GOTTESHAUS » „...DER TEMPEL GOTTES IST HEILIG, DER SEID IHR."
(APG. 7, 48-54 / 1. KOR. 6, 19 / 2. KOR. 6, 14-18 / JOH. 14, 23)

MARIÄ-HIMMELFAHRT » „UND NIEMAND FÄHRT GEN HIMMEL, DENN DER VOM HIMMEL HERNIEDERGEKOMMEN IST..."
(JOH. 3, 6. 13. 31)

"MUTTER GOTTES" » „AM ANFANG WAR DAS WORT..."
(JOH. 1 / LUK. 1, 46-47)

ZÖLIBAT » „...DIE DA GEBIETEN NICHT EHELICH ZU WERDEN..."
(1. TIM. 4 / 1. TIM. 3, 1-5 / TIT. 1, 6)

VATIKANSTAAT » „UNSER BÜRGERRECHT ABER IST IM HIMMEL..."
(PHIL. 3, 20 / JAK. 4, 4 / JOH. 18, 36. 37 / KOL. 3, 1 / HEBR. 12, 22-24 / JAK. 5, 1-6)

MAMMON "PAPST-EURO" »„"...WES IST DAS BILD..."
(MATH. 22, 20-21 / KOL. 3, 5 / RÖM. 6, 6 / 1. TIM. 6, 6-12 / MATH. 6, 19-34)

MILITÄRDIENST »„...WER DAS SCHWERT NIMMT, DER SOLL DURCHS SCHWERT STERBEN."
(MATH. 26, 52 / JAK. 4 / LUK. 3, 14 / MATH. 5, 38-48 / MATH. 24, 6-14 / JAK. 2, 5-13 / MATH. 26, 51-56)

KIRCHENDOGMA, -KONZILE, -SATZUNGEN » „...NICHT IN STEINERNE TAFELN, SONDERN IN FLEISCHERNE TAFELN DES HERZENS."
(2. KOR. 3, 3 / OFFB. 22, 18. 19 / 2. TIM. 3, 14-17 / JOH. 5, 39 / MATH. 4)

WER EUCH EIN ANDERES EVANGELIUM PREDIGT, ALS DAS WAS IHR EMPFANGEN HABT, DER SEI ANATHEMA (VERFLUCHT)!
(GAL. 1, 8. 9)

ANHAND DER BIBEL - DEM BUCH DER BÜCHER - PRÜFEN UND FORSCHEN!!!

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EVANGELISCHE KIRCHE

BISCHÖFFINNEN » „...LASSET EURE WEIBER SCHWEIGEN IN DER GEMEINDE..."
(TIT. 1, 5-9 / APG. 20, 28 / 1. KOR. 14, 34 / 1. PETR. 5, 2-4 / 1. TIM. 4, 16)

PFARRERINNEN
(1. TIM. 2, 9-15 / 1. KOR. 14, 33-38 / EPH. 5, 19-33)

TOLERANZ » „...DU SPREIZEST DEINE BEINE GEGEN ALLE, SO VORÜBERGINGEN, UND TRIEBST GROSSE HUREREI."
(HES. 16, 25 / 2. MOSE 20, 1-7 / JOH. 14, 6 / 1. JOH. 2, 22)

KINDESTÖTUNG IM MUTTERLEIB »
(EV. ABTREIBUNGSBERATUNGSSTELLEN IN BERLIN UND BRANDENBURG!)
„SIEHE, KINDER SIND EINE GABE DES HERRN, UND LEIBESFRUCHT IST EIN GESCHENK."
(PS. 127, 3 / 2. MOSE 20, 13 / 1. KOR. 13 / 1. MOSE 1 / 1. MOSE 3, 16 / JER. 7, 6 / JES. 1, 15-17)

HOMOSEXUALITÄT » „MÄNNER UND WEIBER HABEN DEN NATÜRLICHEN BRAUCH VERLASSEN ... FRAU MIT FRAU ... MANN MIT MANN SCHANDE GETRIEBEN."
(RÖM. 1, 26-27 / 3. MOSE 18 / 1. KOR. 6, 9-10 / RÖM. 1, 18-32)

HUMANISMUS ANSTATT CHRISTUS » (FREIMAURER)
„WENN ICH DEN MENSCHEN NOCH GEFÄLLIG WÄRE; SO WÄRE ICH CHRISTI KNECHT NICHT."
(GAL. 1, 6-12 / 1. THESS. 2, 3-9 / JAK. 4, 4 / RÖM. 8, 1-14 / 1. KOR. 2, 1-8 / JES. 5, 20-23 / JER. 6, 13-19 / 1. JOH. 2, 15-17 / JUDASBRIEF)

GOTTESDIENST » „...AUF DAS DIE, SO DA LEBEN HINFORT NICHT SICH SELBST LEBEN..."
(2. KOR. 5, 15 / 1. PETR. 4, 1-7 / RÖM. 12, 1-2 / JES. 1, 11-17 / JAK. 1, 27 / 2. TIM 3 / JOH. 17)

SEHET ZU, DASS EUCH NIEMAND BERAUBE DURCH DIE PHILOSOPHIE UND LOSE VERFÜHRUNG NACH DER MENSCHEN LEHRE UND NACH DER WELT SATZUNGEN...
(KOL. 2, 8. 9)

ANHAND DER BIBEL - DEM BUCH DER BÜCHER - PRÜFEN UND FORSCHEN!!!

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STAATLICH ANERKANNTE ORGANISATIONEN / FREIKIRCHE

PASTOR/IN » „PREDIGE ICH DENN JETZT MENSCHEN ODER GOTT ZU DIENST? ODER GEDENKE ICH MENSCHEN GEFÄLLIG ZU SEIN?..."
(1. KOR. 4, 8-11 / OFFB. 3, 15-17 / GAL. 1, 10 / 1. THESS. 2, 3-6 / JOH. 7, 7 / 2. PETR. 2, 1-3. 13-15 / 2. TIM. 4, 3-4)

WOHLSTANDSPREDIGT » „NIEMAND KANN ZWEI HERREN DIENEN... IHR KÖNNT NICHT GOTT DIENEN UND DEM MAMMON."
(LUK. 6, 24-26 / JAK. 5, 1-3 / MI. 2, 11 / RÖM. 8, 12-13 / 1. TIM. 6, 6-12 / MATH. 6, 24 / 6, 21)

KÖRPERSCHAFTEN / VEREINE » „DIE MENGE DER GLÄUBIGEN WAR EIN HERZ UND EINE SEELE, AUCH KEINER SAGTE VON SEINEN GÜTERN, DASS SIE SEIN WAREN... ES WAR IHNEN ALLES GEMEIN."
(APG. 2, 41-47 / APG. 4, 32 / 1. JOH. 3, 17 / 5. MOSE 15, 7 / 2. KOR. 6, 16-18)

VERSAMMLUNGSORDNUNG » „ VOM GEBRAUCH DER LEHRGABE UND DES ZUMGENREDENS, VON GUTER ORDNUNG IM GOTTESDIENST."
(1. KOR. 14 / 1. TIM 2, 9-12 / TIT. 2, 4-5 / 1. PETR. 3, 1-6 / APG. 2, 42 / MATH. 24, 24 / 1. KOR. 10, 7 / 2. MOSE 32, 6. 17-18)

NETZWERK / BÜNDNISSE » „...GEHET AUS, VON IHR, MEIN VOLK, DASS IHR NICHT TEILHAFTIG WERDET IHRER SÜNDEN,..."
(2. KOR. 6, 14-18 / EPH. 5, 11 / OFFB. 18, 4 / OFFB. 19 / 1. KOR. 4, 1 / 2. TIM. 3 / 2. PETR. 2 / JUDASBRIEF)

DENN DAS WORT VOM KREUZ IST EINE TORHEIT DENEN, DIE VERLOREN WERDEN, UNS ABER, DIE WIR SELIG WERDEN, IST'S EINE GOTTESKRAFT.
(1. KOR. 1, 18)

ANHAND DER BIBEL - DEM BUCH DER BÜCHER - PRÜFEN UND FORSCHEN!!!

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NEUE WELTORDNUNG / ONE WORLD / UNO

WELTRELIGIONEN » „DIE GÖTZEN UND GÖTZENDIENER WIRD DER LEBENDIGE GOTT VERDERBEN..."
(2. MOSE 20, 1-7 / 1. JOH. 2, 22 / JER. 10 / JOH. 3, 5-15)

WELTFRIEDEN » „CHRISTUS IST UNSER FRIEDEN..."
(EPH. 2, 14 / JOH. 14, 6 / JER. 6, 14 / HEBR. 10, 19-23 / JES. 59, 7-8 / 2. PETR. 3, 2-13 / OFFB. 21 / 1. JOH. 3, 12)

WELTETHOS » „...GLAUBT NICHT EINEM JEGLICHEN GEIST, SONDERN PRÜFET DIE GEISTER, OB SIE VON GOTT SIND, DENN ES SIND VIELE FALSCHE PROPHETEN AUSGEGANGEN IN DIE WELT."
(2. MOSE 20, 1-17 / MATH. 22, 37-40 / 1. JOH. 2, 15-18 / JAK. 4,4 / 1. JOH. 5, 1-12 / 1. JOH. 4, 1-8 / GAL. 5, 1-10)

FÜHRUNGSKRÄFTE » „...SIE SIND BLINDE BLINDENLEITER..."
(2. KOR. 11, 13.14 / MATH. 15, 14 / JOH. 8, 44 / 2. PETR. 2 / MATH. 7, 15 / JUDAS 4-16 / OFFB. 13, 11-18 666 2. TIM. 3, 1-9)

WELTEINHEITSWÄHRUNG (ZAHLENCODE!) » „UND ES MACHT DASS DIE KLEINEN UND GROSSEN, DIE REICHEN UND ARMEN, DIE FREIEN UND KNECHTE, ALLESAMT SICH EIN MALZEICHEN GEBEN AN IHRE RECHTE HAND ODER AN IHRE STIRN, DASS NIEMAND KAUFEN ODER VERKAUFEN KANN, ER HABE DENN DAS MALZEICHEN..."
(OFFB. 13, 16.17 / OFFB. 14, 6-11 / MATH. 6, 24)

WENN ICH DEM GOTTLOSEN SAGE: DU MUSST DES TODES STERBEN, UND DU WARNST IHN NICHT UND SAGST ES IHM NICHT, DAMIT SICH DER GOTTLOSE VOR SEINEM GOTTLOSEN WESEN HÜTE, AUF DASS ER LEBENDIG BLEIBE, SO WIRD DER GOTTLOSE UM SEINER SÜNDE WILLEN STERBEN; ABER SEIN BLUT WILL ICH VON DEINER HAND FORDERN.
(HES. 3, 18)

ANHAND DER BIBEL - DEM BUCH DER BÜCHER - PRÜFEN UND FORSCHEN!!!tes  ist zu prüfen  hier nur  einige  beispiele...

Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.11.2017 10:08.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Gottes Segen über alle Welt - Psalmen - Lieder u. Gebete

von Burgen am 26.11.2017 09:32

Ein feste Burg ist unser Gott - Psalm 46, Ewigkeitssonntag, letzter Sonntag im Kirchenjahr 

2   Gott ist unsere Zuversicht und Stärke,
      eine Hilfe in den großen  Nöten, die uns getroffen haben.

3   Darum fürchten wir uns nicht, wenngleich die Welt unterginge
      und die Berge mitten ins Meer sänken,

4   wenngleich das Meer wütete und wallte und
      von seinem Ungestüm die Berge einfielen.
     SELA

5   Dennoch soll die Stadt Gottes fein lustig bleiben mit ihren Brünnlein, da die heiligen Wohnungen des Höchsten sind.
     Der Strom mit seinen Bächen erfreut die Stadt Gottes, die heiligen Wohnungen des Höchsten , so übersetzte Luther1524

6   Gott ist bei ihr drinnen, darum wird sie fest bleiben;
      Gott hilft ihr früh am Morgen.  

7   Die Völker müssen verzagen und die Königreiche fallen, das Erdreich muss vergehen, wenn er sich hören lässt.

8   Der HERR Zebaoth ist mit uns,
      der Gott Jakobs ist unser Schutz.
     SELA

9   Kommt her und schauet die Werke des HERRN,  der auf Erden solch ein Zerstören anrichtet, 

10 der den Kriegen ein Ende macht in aller Welt, der Bogen zerbricht, Spieße zerschlägt und Wagen mit Feuer verbrennt.

11 Seid stille und erkennt, dass ich Gott bin!
      Ich will mich erheben unter den Völkern, ich will mich erheben auf Erden.

12 Der HERR Zebaoth ist mit uns,  
      der Gott Jakobs ist unser Schutz.
     SELA.


 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 26.11.2017 09:35.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (41) Herr, lehre uns beten ... Lukas 11,1

von Burgen am 26.11.2017 09:05

Ewigkeitssonntag - letzter Sonntag des Kirchenjahres 

Losung

Wir wissen nicht, was wir tun sollen, sondern unsere Augen sehen nach dir.    2.Chronik 20,12 

Lasst uns aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens.    Hebräer12,2 

Wochenspruch

Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen.    Lukas 12,35 

Evangelium Matthäus       25,1-13
Epistel          Offenbarung 23,1-7 
Predigt         Lukas             12,42-48       Psalm 46 

Lass niemals mir schwinden das feste Vertrauen, zuletzt einen herrlichen Ausgang zu schauen,
wo alle Rätsel sich lichten und lösen, weil  alle zu meinem Heile gewesen. (Martin Ulbricht) 
 





 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Gottes Willen tun?

von Burgen am 26.11.2017 00:25

@geli, es tut mir leid, wenn meine Worte scheinbar nicht passend waren. 

In einem Büchlein ist zu lesen nach Psalm 19,8:

Gottes Wort ist vollkommenes geistliches Gesetz. 


In diesem Fall bezog sich der Satz auf übernatürliche Medizin,
die durch den menschlichen Geist wirkt und ein geistliches Heilmittel ist. 

Die eigentliche Aussage ist eben, dass eigentlich auf fast allen Seiten der Schrift Inhalte auf Gesetz, Wille Gottes
und Gehorsam, Zuspruch gelesen werden könnte. 
Ich meine so, dass der Wille Gottes in der Schrift entfaltet wird.

Der vollständige Vers lautet so:
Psalm 19,8
Das Gesetz des HERRN ist vollkommen - und erquickt die Seele.
Das Zeugnis des HERRN ist gewiss - und macht die Unverständigen weise. 
 



Gruss
Burgen




 

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Cosima
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  fester Bestandteil

Chatadmin

Beiträge: 951

Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von Cosima am 25.11.2017 23:10

                      Der_gute_Hirte.jpg
                Ausgedrückte Liebe: Geborgen in den Armen des guten Hirten!

Wir haben erkannt, dass Gott uns liebt, und wir vertrauen fest auf diese Liebe. Gott ist Liebe,
und wer in dieser Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. 1. Johannes 4,16 HFA


Gibt es jemanden, der sich nicht nach Liebe sehnt? Gott ist Liebe und aus Liebe hat ER die
Menschen – uns – geschaffen. Wir sind nach seinem Abbild geformt und ER hat die Liebe
in unser Herz ausgegossen (Römer 5,5)als wir JA zu ihm gesagt haben. Und doch geben wir
diese Liebe oft nicht weiter – wollen selbst geliebt werden, aber es fällt uns schwer, diese
Liebe zu leben.
Als ich diesen Vers heute im Lehrtext der Losungen gelesen habe, hat das so einfach
geklungen: Ich habe diese Liebe erkannt, weil ich Gott kennen gelernt habe, durch Jesus
Christus! Aber es nützt gar nichts, wenn ich sie erkannt habe, sie aber nicht in meinem
Alltag umsetze.
Darüber möchten wir mit euch im Hauskreis nachdenken und austauschen.
Dazu laden wir alle Hauskreisteilnehmer herzlich ein,

 

am Sonntag, den 29. November 2017 um 20:30 Uhr in den Chatraum „Hauskreis-Miteinander".

Wir freuen uns auf euch
Chestnut und Cosima.

Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Gottes Willen tun?

von geli am 25.11.2017 19:54

Solana: Wenn mann dagegen gar keine konkreten Vorschriften hat und nur die Liebe als Massstab, dann kann auch damit sehr missbräuchlich umgegangen werden, zB indem man sagt: Ich tue das ja nur aus Liebe, ich will nur dein Bestes - egal, was du selbst willst.
Oder indem man sagt: Ich tue dies aus Liebe zu Gott. Damit ist schon viel Unrecht gerechtfertigt worden, zB Glaubenskriege und Verfolgung von Menschen, die nicht mit der offiziellen Linie der Kirche übereinstimmten.

Oh ja - da kann ich ein Lied davon singen...   Ich kenne es so: "Ich will für dich das... und das..., weil ich es ja "gut" mit dir meine. Weil ich es ja gut mit dir meine, musst du auch machen, was ich sage und will. Wenn du es nicht genauso machst, bist du undankbar, denn ich tue ja alles für dich." "Ich meine es ja gut..." - das ist ein Argument, das zählt, selbst wenn der andere dabei zugrunde geht.
So eine Art "Totschlagargument"... 

Den Begriff "Liebe" kann man sehr wohl missbrauchen - und er wird auch missbraucht, sogar teilweise  in den christlichen Gemeinden.

Die Liebe ist das höchste Gebot - das hat uns Jesus ja auch so gesagt.
Deshalb fand ich es gut, dass es hieß: "Die 10 Gebote sind der Wille Gottes".
Hier ist dann nämlich etwas näher ausgelegt, was "Liebe" in Gottes Verständnis ist.

Natürlich nicht nur in den 10 Geboten - ich sehe sie etwa so als ein "Konzentrat" an - eine Anleitung in kurzen, prägnanten Punkten. Wenn man es dann noch genauer wissen will, muss man sich eben auch noch mit anderen Bibelteilen auseinandersetzen, die das noch mehr im Einzelnen konkretisieren, was Gott, bzw. Jesus unter "Liebe" verstehen.

Solana: (meine Zitierfunktion geht gerade nicht) : Dabei ist die Liebe an sich umfassender als die Einzelbestimmungen; aber die Einzelbestimmungen sind konkreter.
Deshalb meine ich, man sollte beides zusammen sehen.

Ja, genau - das drückt es gut aus.

LG, geli


Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.11.2017 19:56.

geli
Gelöschter Benutzer

Re: Gottes Willen tun?

von geli am 25.11.2017 19:41

Burgen: Im NT leben wir aus der Gnade Gottes durch Jesus Christus.

Ja, und genau deshalb, weil ich von Ihm Leben empfangen habe und er selbst in mir lebt, möchte ich ja erkennen, was sein Wille für mich ist.

Deshalb - weil wohl jeder Christ sich fragt: "Was ist Gottes Wille für mein Leben?" - hat mich dieser Satz angesprochen. Dass nämlich auch die 10 Gebote seinem Willen entsprechen.
Das hat mit Gesetzlichkeit nichts zu tun.

Denn es geht ja nicht nur darum:
Oder - und das ist wohl auch wichtig, Gottes Willen tun, weil er den Menschen in eine Berufung führt.
Das kann sein, wenn jemand seine Hobbyneigung von Gott in Dienst genommen wird.

- dass Menschen Gottes Wille dadurch erleben, dass sie von ihm in eine ganz besondere Berufung geführt werden,
sondern es geht ja darum, dass man auch im ganz normalen Alltag im Willen Gottes lebt und dass man sich auch da durch den ganz normalen Lebensstil nach seinem Willen ausrichtet.

Gesetzlichkeit hat damit gar nichts zu tun und führt nur wieder in die altbekannten Diskussionen und in gegenseitige Vorwürfe und Anschuldigungen.
Genau das wollte ich in diesem Thread eigentlich nicht...

LG, geli

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