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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Auch hier soll das Kreuz weg...

von geli am 23.11.2017 14:32

Cleopatra: Deutschland hat eine sehr dunkle verhasste Vergangenheit.

Ja, leider wird diese dunkle Vergangenheit nie mal "abgehakt".
Andere Länder haben genauso dunkle Vergangenheiten - das stört aber niemanden.
Nur wir Deutschen bleiben in diesem Schuldkomplex und in Minderwertigkeit hängen.
Dabei haben gerade wir Deutschen versucht, wieder gut zu machen, was möglich war. Wir stehen zu unserer Vergangenheit - im Gegensatz zu anderen Ländern, die alles nur leugnen. Ich sage nur Türkei - Armenier... Oder sogar sich damit brüsten. Ich denke hierbei an die "Western" - das war ja gleichzeitig auch die Ausrottung der Indianer. Da machen die Amerikaner "Heldengeschichten" draus...

Da gäbe es viel zu sagen - aber ich finde, wir Deutschen sollten uns auf jeden Fall aus diesem Schuldkomplex befreien und nicht, wie Du schreibst, nun ins andere Extrem verfallen.

Wobei auch hier - obwohl ja so viele Flüchtlinge aufgenomen werden, so viele Moscheen gebaut werden und... und ... und - soviel "Toleranz"  - wie Burgen es auch schreibt: Gleichzeitig dazu müssen sich aber Juden z.B. wieder mehr fürchten. Ich hab letztens eine Dokumentation darüber gesehen und war echt erschrocken, was auf der anderen Seite der "Toleranz" da so abgeht...

Ja, wir Deutschen täten wirklich gut daran, uns wieder von Herzen Gott zuzuwenden - nicht nur wegen der Kreuze meckern.

Natürlich geht es ein Stück weit ums Prinzip - gleiches Recht für alle. Aber dennoch bringt ein Kreuz, das irgendwo unbeachtet da hängt, noch nicht die Gegenwart Gottes zurück. 

Ich bin oft sehr traurig über die Gleichgültigkeit meiner Mitmenschen, was Gott anbelangt. Nur sehr wenige sind - zumindest in meinem Umkreis - offen für Gott. Aber wie sollte es auch anders sein? Gott bietet uns Vergebung der Sünden und Frieden mit ihm an - aber da wir "Sünde" in großem Umfang abgeschafft haben - bzw. die Dinge, die Gott als "Sünde" bezeichnet, als "jeder kann und darf so leben, wie er will, solange er anderen keinen Schaden zufüg, ist alles ok" umgeändert haben, braucht natürlich auch fast keiner mehr die Vergebung!

Menschen, denen nicht bewußt ist, dass sie Sünder sind und die darunter leiden, dass diese Sünde sie von Gott trennt, die sind sehr schwer zu erreichen.
Zumindest nicht, solange es uns hier in unserem Land noch so relativ gut geht.

Ich hab mal eine Aussage von einem Christen in einem verfolgten Land gehört, dass sie für uns beten - weil "Verführung" gefährlicher sei als Verfolgung.
Damals konnte ich das nicht so wirklich nachvollziehen - aber ich beginne immer mehr, zu verstehen, was der Mann meinte.

Burgen: Es ist politisch durch die fast grenzenlose Liberalität und mainstream gefördert, dass die Menschen ihr Profil verlieren.

Ja, leider ist das wirklich so. Wer "Profil" zeigt, ist intolerant, wird ganz schnell in die "rechte" Ecke geschoben.

Das finde ich eigentlich an Muslimen positiv: Sie stehen zu ihrem Glauben, sie lassen sich dieses "Profil" nicht nehmen. 

Ich glaube, es war Angela Merkel, die das gesagt hat: "Nicht die Stärke des Islam  ist das Problem, sondern die Schwäche des Christentums".
Ich hab sogar mal gehört, dass die Muslime uns Christen deshalb verachten, weil wir kein Profil zeigen.

Bei alledem frage ich mich immer wieder: Wie könnte man diese Situation ändern - und was könnte ich selbst dazu tun? Allerdings habe ich oft den Eindruck, egal, was ich auch mache - es ist ohne Erfolg!Vielleicht gibt Gott unserem Land doch noch einmal Gnade und greift ein? 

LG, geli

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Renate-Koehler

87, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 2

Liebe Freunde Ich freu mich hier zu sein

von Renate-Koehler am 23.11.2017 13:54

Hallo Ihr lieben mein Name ist Renate , freue mich hier zu sein, allerding habe ich gleich zu beginn eine Frage:
ich habe ein buch das von Jesus diktiert wurde, geschrieben (im Pdf-Format 108 Seiten) und würde es gerne kostenlos für jedermann der möchte ins Netz stellen.

Wisst ihr möglicherweise wo ich das machen kann - eventuell vielleicht auch hier?

mit ganz lieben Grüssen an alle
Eure Renate!

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (41) Herr, lehre uns beten ... Lukas 11,1

von Burgen am 23.11.2017 10:04

Losung 

HERR, wenn ich an deine ewigen Ordnungen denke, so werde ich getröstet.    Psalm 119,52 

Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seiner Rede zu.    Lukas 10,39 

Lukas 15,1-10
1.Thessalonicher 3,1-13

Lass mich langsamer gehen, Herr. Entlaste das eilige Schlagen meines Herzens durch das Stillwerden meiner Seele.
Lass meine hastigen Schritte stetiger werden mit dem Blick auf den weiten Horizont der Ewigkeit.
Lehre mich die Kunst des freien Augenblicks. (Aus Südafrika) 
 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Auch hier soll das Kreuz weg...

von Burgen am 23.11.2017 09:50

Hallöchen, 

vor kurzer Zeit wurde im rheinmain Gebiet ein junger Mann durch den Tag begleitet.
Mal trug er sein "Käppchen" (weiß  grad nicht wie es heißt bei den Juden) und mal nicht.

Wenn er es nicht trug war er unauffällig und niemand nahm an ihm Anstoß.  
Hatte er das Käppchen auf und ging auf der Straße oder ins Lokal, wurde er angefeindet.

Er sagte, früher hatte er es sogar in der Schule auf dem Kopf und blieb unbehelligt.
Aber seit einiger Zeit trägt er es nicht mehr in der Öffentlichkeit,
weil er beschimpft, bespuckt und mit dem Tode bedroht wird.

Und das geschah auch alles an diesem einen "Vorführ"tag.

Und so ist es ja auch mit dem Kreuzessymbol der Christenheit.
In Bayern sieht man es noch oft. Und ich finde, die Bayern sind gesegnet.
Sie sind ein Land im Land, ganz anders wie die andern.
Und das bezieht sich nicht 'nur' auf die Politik.

Manchmal, wenn im TV die Bibel oder das Kreuz gezeigt wird, macht das was in mir.
Inzwischen habe ich nicht mehr den Gedanken, dass es 'unpassend' und 'peinlich' ist.
Im Gegenteil, ich finde es gut.

Es ist politisch durch die fast grenzenlose Liberalität und mainstream gefördert, dass
die Menschen ihr Profil verlieren. Das glaube ich, ist ein großes Unrecht an der Person
des Menschen. 

Die anderen Länder üben Faszination auf uns aus, aber auch, weil sie nicht so liberal unkenntlich sind.
Das ist so mein unmassgeblicher Eindruck.

Es geht also einerseits um Politik und andererseits um das Empfinden des Einzelnen im Staat,
wobei die Symbolhochhaltung auch eine Art Schutz bedeuten kann. Auch ein Gefühl der Zugehörigkeit vermitteln kann.

Gruss
Burgen


Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.11.2017 09:53.

Cleopatra
Administrator

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Beiträge: 5509

Re: Auch hier soll das Kreuz weg...

von Cleopatra am 23.11.2017 07:51

Tja, da sagst du was, liebe geli,

ich selbst finde auch, dass Deutschland offiziell noch ein christliches Land ist. Demnach sollen auch christliche Symbole da sein.

Es stimmt natürlich, wenn du sagst, dass es natürlich nicht um das Symbol, sondern um die Herzen geht.

Ja, aber es geht auch ein bisschen ums Prinzip, oder nicht?

Hier werden ständig neue Moscheen gebaut. Sofort sagt die Stadt "Ja".
Aber wie sieht es in anderen muslimischen Ländern aus...? Dürfen da dann auch Kirchen gebaut werden?

Ich persönlich finde es sehr sehr schade, wie das Land glaubensmäßig und auch moralsmäßig "zerfällt".

Die Frage nach dem Wieso, die glaube ich, zu kennen.

Deutschland hat eine sehr dunkle verhasste Vergangenheit. Ich denke, nun muss Deutschland irgendwie "zeigen" oder "beweisen" dass sie nicht mehr Judenfeindlich und Fremdenfeindlich ist und geht daher ins andere Extreme.

Und in der Vergangenheit konnten wir ja auch erleben, wie genau diese Vergangenheit auch in der Politik sehr gerne als Gegenargument benutzt wird, wenn man seinen Willen nicht bekommt.

Deutschland hat diesen Stempel drauf. Und wenn anderen etwas nicht passt, kommt sofort ein "ey, ihr seid ja so wie damals der Hitler" und alle spuren wieder.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5509

Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)

von Cleopatra am 23.11.2017 07:41

Egoismus.

Heute werde ich hoffentlich...

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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SMart
Gelöschter Benutzer

Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)

von SMart am 23.11.2017 07:10

... doch tatsächlich ein SUV. Ja, man glaubt es nicht, auch Gläubige fahren so was.

Am meisten ärgert mich, ...

Antworten

geli
Gelöschter Benutzer

Re: Auch hier soll das Kreuz weg...

von geli am 22.11.2017 22:30

Burgen: Als Christ jedoch kann man durchaus sagen, da, wo Gott ausgesperrt wird, wird er dann letztlich auch draußen bleiben.

Ja, das seh ich im Grunde genauso.
Nur ist die Frage: Wird Gott wirklich dadurch ausgesperrt, dass wir in öffentlichen Räumen keine religiösen Symbole haben, weil es mittlerweile eben auch viele Menschen anderen Glaubens in unserem Land gibt (und die ja Gott auch liebt)?
Ist es nicht unser Auftrag, diesen Menschen Gott näher zu bringen?
Und geschieht das wirklich dadurch, dass wir ihnen Kreuze "vor die Nase" setzen, ihnen aber nicht zugestehen, dass sie ebenfalls ihre religiösen Symbole anbringen dürfen (weil wir ja ein "christliches" Land sind)?

Zeigt sich unsere "Christlichkeit" nur am Vorhandensein von Kreuzen? Bringen wir dadurch Menschen näher zu Jesus?

Oder wird Gott nicht vielmehr dadurch ausgesperrt, dass wir mittlerweile in sehr vielen Bereichen unseres täglichen Lebens seine gute Ordnung mit Füßen treten?
Bei wievielen Menschen hat Gott den in Wirklichkeit noch "Zutritt"? 
Wieviele fragen in unserem Land denn wirklich nach seinem Willen und achten seine Ordnung?

Also ich denke jedenfalls, die Frage, ob Gott "Zutritt" hat, richtet sich nicht in erster Linie danach, ob irgendwo noch ein paar Kreuze hängen - diese Frage beantwortet sich an ganz anderer Stelle.
Bei uns z.B. - wo ich arbeite als Altenpflegerin - da hängt am Eingang ein übergroßes Kreuz.

Aber dieses Kreuz sagt absolut nichts aus darüber, ob Gott bei uns "Zutritt" hat oder nicht.

Ich könnte mir z.B. sehr gut vorstellen, dass eines Tages von amtlicher Seite dieses Kreuz weg muss - Gott aber dennoch, und zwar durch unser Verhalten und unsere Liebe, die wir in die Arbeit mit einfließen lassen, und die Botschaft, die wir an die Menschen weitergeben, vollen Zutritt bei uns hätte. 

Leider haben wir aber nur das Kreuz da hängen - ansonsten geht es rein ums Geld... nicht um die Menschen, die wir betreuen. Und leider haben sich die meisten Kollegen diese Einstellung einimpfen lassen. Hat Gott da Zutritt, weil ein Kreuz da hängt?
Oder müßte sich nicht vielmehr in den Herzen der Menschen etwas ändern?

Was nützen die Kreuze, wenn die Menschen in ihren Herzen Gott fern sind?

Nur mal so Gedanken, die ich mir mache... 

LG, geli

Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.11.2017 22:32.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Auch hier soll das Kreuz weg...

von Burgen am 22.11.2017 21:43

Ja, liebe Geli

ich kann dich gut verstehen.

Man könnte auch sagen, einerseits und andererseits.

Als Christ jedoch kann man durchaus sagen, da, wo Gott ausgesperrt wird, wird er dann letztlich auch draußen bleiben.

Und was bedeutet das dann?

Der Segen verlässt das Land.

Vor kurzem hörte ich jemanden sagen, dass unsere Zeit immer mehr der Zeit Sodom und Gomorra entspricht.  

Bringt uns aber auch der Entrückung näher ...

Gruß
Burgen



 

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Auch hier soll das Kreuz weg...

von geli am 22.11.2017 20:15

Ja, warum ist das so? 
Ich war noch nicht besonders viel im Ausland - und auch nicht in Ländern, wo es mehrere Religionen nebeneinander gibt. Wie wird das dort gehandhabt?
Leider kann ich dazu nichts sagen.

Ich persönlich glaube, dass dieses "das Kreuz muß weg, damit niemand Anstoß nimmt" daher kommt, dass insgesamt in unserem Land ein falsches Verständnis von Toleranz herrscht.

"Echte" Toleranz wäre meiner Meinung nach: Jeder kann und darf seinen Glauben, seine Überzeugung haben, darf auch dazu stehen, und jeder darf auch seine eigenen Symbole dazu benutzen. Jeder akzteptiert, dass der andere eine andere Überzeugung hat, und das läßt man gegenseitig stehen, ohne dass es darum Streit gibt.

"Falsche" Toleranz, wie sie hierzulande meist ausgeübt wird, heißt: Wenn du eine andere Meinung zu einer bestimmten Sache vertrittst, diskriminierst du die anderen, die nicht diese Meinung vertreten.

"Tolerant sein" heißt dann, dass ich, um nicht zu "diskriminieren", um keinen "Anstoß" zu erregen, nicht mehr meine Meinung sagen darf.
Es wird vorgeschrieben, was "Toleranz" ist - um ein aktuelles Beispiel zu geben: Ich muss, um "tolerant" zu sein, die Ehe für alle gut finden. Finde ich das nicht, bin ich "intolerant" - und das wird in unserer heutigen Gesellschaft nicht toleriert.

Echte Toleranz läßt andere Überzeugungen stehen und kann trotzdem mit der Person, die sie vertritt, befreundet sein.
Falsche Toleranz schreibt vor, was "tolerant" zu sein hat.

Allerdings kann ich auch verstehen, dass man in öffentlichen Räumen auf bestimmte Symbole, seien es christliche oder andere, verzichten will. Denn wenn in einem Land - so wie es nun ja auch bei uns der Fall ist - mehrere Religionen zusammen leben - welche Symbole sollen denn dann Vorrang haben?
Gerade die von Dir beschriebene Situation in einer Trauerhalle, wo ja nicht nur Christen aufgebahrt werden, ist so ein Fall. 
Echte Toleranz heißt ja, dass jeder seine Toten nach seinem eigenen Glauben beerdigen darf. Dann möchte natürlich auch jeder "sein" Symbol über der Trauerfeier haben. 
Nun gibt es nur zwei Möglichkeiten, wenn wir wirklich "tolerant" sein wollen: 
Entweder es hängen dort alle möglichen Symbole, so dass jeder sich finden kann - oder eben gar keines. Oder man macht es so, wie Du beschrieben hast (und das finde ich eigentlich eine gute Lösung): Je nach Bedarf kann das entsprechende Symbol an die Wand "geworfen" werden.

Ich denke, grundsätzlich geht es vielleicht auch um die Frage, warum das Kreuz weg soll, und auch, wo das Kreuz weg soll. 
Und meiner Meinung nach geht es auch darum, dass nun nicht das Kreuz weg soll, andere dagegen ihre Symbole nun dort plazieren, wo sonst das Kreuz hing. Das könnte ich so nicht akzeptieren.
Entweder wirklich "Neutralität" - also gar keine Symbole im öffentlichen Bereich, oder es darf jeder seine Symbole plazieren.

Auf jeden Fall gilt es, finde ich, bevor man "aufschreit", dass man die Situation genauer betrachtet und sich erst dann eine Meinung bildet und überlegt, wie man eine Lösung findet, die jeder Glaubensrichtung gerecht wird.

Das mit dem "christlichen" Land - mit dem ja oft argumentiert wird - damit ist es ja oft auch nicht soooo sehr weit her....ich glaube, manche Muslime, die in unser "christliches" Land kommen, sind eher geschockt, wenn sie unsere Lebensweise sehen.  

LG, geli




Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.11.2017 20:18.
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