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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (42) Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer - Sacharja 9,9

von Burgen am 08.12.2017 09:30

Losung 

Erfreue mich wieder mit deiner Hilfe, und mit einem willigen Geist rüste mich aus.    Psalm 51,14 

Die Apostel sprachen zu dem Herrn: Stärke uns den Glauben!    Lukas 17,5 

Hesekiel 37, 24-28 
Sacharja 3,1-10 




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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Handelt Gott "nur" wenn jemand Gott kennt?

von Burgen am 08.12.2017 09:20

Hallo SMart, 

ganz passend zum Thema *** ' du hast schon alles, was du brauchst' ***, aktiviere deinen Glauben, sind je eine Überschrift. 
Einmal ein Buch, passend zum CD Album, das andere eine "Sonntagspredigt" eines Mannes, der gerade Großvater geworden ist. 

Beide Männer, völlig unterschiedlich, leben das, was in ihnen ist. 
Wir tragen die Auferstehungskraft, die Jesus hat auferstehen lassen, in uns. 
Diese Kraft gilt es freizusetzen. Entgegen allem was scheinbar uns niederdrücken will. 

Interessant finde ich die Aussage, wenn du der Zeh am Leib Christi bist, i s t der Feind unter dir. 
Ich denke, im Alltag vergessen wir dies. Oder es erreichte unsere Ohren durch Predigten nicht? 

Der erstere Mann erzählte glaubhaft, vor vierzig Jahren damit begonnen zu haben, die beiden Gebete im Epheserbrief 
zu beten, immer wieder seinen eigenen Namen eingesetzt, bis Gott ihm endlich Offenbarung schenkte. 
Dadurch lernte er ganz anders zu beten / und Heilung / Totenauferstehung / usw., geschieht und geschah. 

Diese Gebete und die Kraft Gottes in ihm selbst, hatte sein Glaubensleben auf ein entschiedenes Fundament gestellt, 
welches bis heute durchträgt. 
In seiner Gemeinde hat er das nicht 'gelernt' . ... 

Ich wünsche uns allen, dass wir derart in Jesus verwurzelt sind, dass Berge weichen ... Angst, Mangel, Krankheit, Hoffnungslosigkeit ... 
Ein Senfkornglauben kann das alles umdrehen. 
Jesus - die Kraft Gottes - lebt in jedem, der an Jesus glaubt und ihm folgt, ihn liebt. 

LG 
Burgen 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.12.2017 09:22.

Toasti

37, Männlich

  Neuling

Beiträge: 24

Weihnachtszeit als Mission nutzen

von Toasti am 08.12.2017 08:01

Hallo zusammen

Ich frage mich gerade, wie wir speziell die Weihnachtszeit, welche ja eine Steilvorlage für Mission ist, genau dafür nutzen können. Ich dachte da an ner Kleinigkeit inkl. Traktat für jeden meiner Nachbarn oder daran an meiner Auffahrt ein Fach hinzustellen, wo Traktate zum mitnehmen drin sind. 
Habt ihr Ideen, wie man das Evangelium speziell im Hintergrund dieses christlichen Festes an den Mann bringen kann? Mich interessiert eure Meinung. 

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5515

Re: Post für verfolgte Christen...eine kleine Freude bereiten

von Cleopatra am 08.12.2017 07:48

Ja, es gibt wirklich sehr viel Elend in dieser Welt.

Und deshalb finde ich es auch sehr wichtig, dass wir für unsere verfolgten Geschwister beten.

Dieses Heft hilft mir persönlich dabei, gezielt zu beten.

Aber wenn man sich das Heft nicht bestellen möchte (die Gründe habe ich bisher garnicht bedacht), man kann auch regelmäßig bei denen auf der Homepage lesen, denke ich.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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SMart
Gelöschter Benutzer

Re: Handelt Gott "nur" wenn jemand Gott kennt?

von SMart am 08.12.2017 04:40

Ja, liebe Burgen, da stimme ich dir sogar voll zu.

Im Grunde will ich nicht vergleichen, aber Menschen stellen sich - oder sind es vielleicht sogar am Anfang noch - als Vorbilder hin. Wir lernen ja am Anfang noch von den sogenannten Hirten der Gemeinde oder den Brüdern und Schwestern, die schon länger als wir Christen sind. Da schleicht sich dann ein gewisser status quo ein. 

Das Problem ist, um auf deinen Inhalt zu kommen, wenn Jesus in uns wohnt, warum ist er dann nicht wirklich äußerlich durch Vollmacht sicntbar. Wenn ich in ein Krankenhaus gehen und mich jemand ansprechen würde, ob ich gegen seinen Krebs beten könnte, dürfte ich als Christ schnell scheitern. Denn wenn zu Hause kein Wunder möglich ist, obwohl der Geist Gottes in mir lebt, was soll ich von meinem eigenen Glauben halten?

Natürlich können wir aus uns heraus nichts wirken, aber eben darum lebt doch Gott ins uns. Es fehlt Kraft und Vollmacht. Selbst wenn wir in Situationen hinein etwas proklamieren, lacht vielleicht der Feind oder der Nachbar. Ein krasses Beispiel ist ja die Geschichte in 2. Könige 2,24 oder Apg. 5,1-11.




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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Das Gleichnis vom Sämann und dem Feld

von geli am 07.12.2017 21:32

Cleopatra:  Aber habt ihr mal überlegt, wie man das Gleichnis außerdem noch auf sich selbst, wenn wir schon Christen sind, übertragen kann....?

Ich denke eigentlich schon, dass wir dieses Gleichnis auch auf uns, die wir schon Christen sind, übertragen können.

Denn der Same ist ja das Wort - und auch wir, die wir schon Christen sind, müssen darauf achten, wie wir das Wort aufnehmen und wie wir damit umgehen.

Jesus sagt ja auch in Matth. 13,18:
So höret nun ihr dieses Gleichnis vom Sämann...

Als er es vorher zum "Volk" gesprochen hatte, sagte er: "Diesen ist es nicht gegeben, die Geheimnisse zu verstehen."

Das bedeutet für mich, dass auch wir Christen dieses Wort hören und darüber nachdenken dürfen - und wir haben, im Gegensatz zu dem "Volk", die Verheißung, dass es "uns gegeben ist, die Geheimnisse des Himmels zu verstehen". - Vers 11.

Das zeigt ja auch die Aussage: "Wer hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe; wer aber nicht hat, von dem wird auch noch genommen, was er hat."

Ich verstehe das so, dass Jesus uns sagen will: "Ihr als meine Jünger "habt" - deshalb gebe ich euch noch mehr (Verständnis).

Wenn wir uns also mit diesem Gleichnis beschäftigen und für uns selbst darüber nachdenken, wie unser Herz (z.B. in einer bestimmten Situation) beschaffen ist, wird er uns "mehr" geben, damit wir (mehr) Frucht bringen können und er unser Herz immer mehr verändern kann.

LG, geli

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Das Gleichnis vom Sämann und dem Feld

von solana am 07.12.2017 21:20

Ich denke, dass in diesem Gleichnis beides steckt an Bedeutungsinhalt.

Es geht ja um das Himmelreich: "19 Sooft jemand das Wort vom Reich hört ....."

Wir hören das Wort vom Himmelreich, verstehen es und nehmen es an.
Dann sind wir "versetzt in das Reich seines geliebten Sohnes" (Kol 1, 13).

Und somit gibt esin unserem Leben keine Finsternis mehr,  unser Licht strahlt hell hinaus in die Welt,  das Wort wird eine sprudelnde Quelle in uns (Joh 4, 14) und von unserem Leib fliessen Ströme lebendigen Wassers (Joh 7, 38) .... oder doch nicht so ganz, oder wenigstens doch nicht immer so, wie es eigentlich sein sollte, wenn der gute Same in uns ungehindert aufgeht und seine Frucht trägt .....? 

Ich denke, einerseits ist mit dem guten Boden gemeint, dass dort das Wort vom Himmelreich so Fuss fassen kann, dass dieser Mensch sich erretten und in dieses Reich hinein versetzen lässt.

In seinem alltäglichen Leben gibt es aber auch immer noch "Vögel", die etwas von dem wegfressen, das Gott zu ihm sagt und Disteln und Dornen, die schon aufgegangene Saat unterdrücken, ersticken und verhindern, dass sie Frucht hervorbringt.
Das Aufgehen der guten Saat ist nicht ein einmaliges Ereignis und dann ist aus dem Samenkorn ein grosser,starker Baum (vgl Gleichnis vom Senfkorn) geworden, den nichts mehr umhaut.
Um Gottes Stimme im Alltag zu vernehmen, müssen wir oft genug die anderen, lauten Stimmen zum Schweigen bringen, die nach unserer Aufmerksamkeit schreien, die uns so viel Zeit und Energie rauben, dass wir nicht mehr genug davon übrig haben, um sie für Gott einzusetzen .... also uns mit  "Disteln und Vögeln" auseinandersetzen.  

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Das Gleichnis vom Sämann und dem Feld

von Burgen am 07.12.2017 20:38

Hallo Hans, 

MK4,10 verstehe ich so, dass Jesus zu seinen Jüngern spricht, dass sie seine Botschaft verstehen können, er setzt es voraus.
Die, die noch nicht an Jesus glauben und ihm folgen, verstehen es nicht.
Können es nicht verstehen, weil sie nicht mit Jesus eins sind.

Da kann man sagen, die Welt versteht nicht. Erst durch den Heiligen Geist verstehen sie.

Gruss
Burgen


 

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Post für verfolgte Christen...eine kleine Freude bereiten

von pray am 07.12.2017 17:19

Liebe Cleo,

ja, ich kenne das Heft, aber ich will es nicht bestellen, weil es im Druck sicher einiges kostet und dazu das Porto. Irgendwo fällt mir aber oft eins in die Hände. Ich bekomme so einiges an Post von Missionswerken.

Ich las noch von der Gebetsaktion für Nordkorea. Man kann einige Worte in Englisch aufschreiben und Christen aus Südkorea lassen es für Radiosendungen in Nordkorea übersetzen und strahlen es aus.
https://www.opendoors.de/aktiv-werden/aktionen/schreiben-und-ermutigen/botschaften-fuer-nordkorea

Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Nordkorea ein Christenverfolgungsland der obersten Kategorie ist, weil die Leute so zierlich und freundlich aussehen, aber allein der Besitz einer Bibel führt in eines der grausamsten Arbeitslager.

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JeanS

70, Männlich

  Neuling

Beiträge: 97

Re: Das Gleichnis vom Sämann und dem Feld

von JeanS am 07.12.2017 14:23

Hallo Cleopatra

Interessant, so ein Gleichnis ausserhalb der Bibel zu lesen. Mir ist bisher noch nie wirklich aufgefallen, dass Jesus "Wort vom Reich hört und nicht versteht" im Zusammenhang mit dem Saatgut erwähnte.

Da könnte man doch auch mal fragen: Wer  versteht was  betreffend dem "Wort vom Reich (Gottes)"?

Dasselbe Gleichnis steht ja auch bei:

Markus 4.10 Und da er allein war, fragten ihn um dies Gleichnis, die um ihn waren, mitsamt den Zwölfen. 11 Und er sprach zu ihnen: Euch ist's gegeben, das Geheimnis des Reiches Gottes zu wissen; denen aber draußen widerfährt es alles nur durch Gleichnisse, 12 auf daß sie es mit sehenden Augen sehen, und doch nicht erkennen, und mit hörenden Ohren hören, und doch nicht verstehen, auf daß sie sich nicht dermaleinst bekehren und ihre Sünden ihnen vergeben werden.

Fand ich spannend. Weil Jesus hier schon detaillierter erklärt.

Gruss Hans



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