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Re: Hat der Mensch einen freien Willlen?
von Pal am 24.10.2017 08:00Guten morgen!
Zu diesem hochinteressanten Thema habe ich zwei Videos gemacht. (Für alle die Zeit und Interesse haben).
Scheinbare Paradoxe 8.Teil
Scheinbare Paradoxe 9.Teil
vielleicht hilft es jemandem? -
Re: Woran erkennst du, dass du bereits im Himmelreich bist?
von Cleopatra am 24.10.2017 07:54Lieber Nobse, ich befürchte, dass du hier etwas falsch verstanden hast.
Ein Christ wird als Licht bezeichnet von Jesus (er sagte es zu seinen Jüngern) eben als Beispiel. Wir sind keine Lichtwesen oder so, wir sind Menschen, aus dem Staube erschaffen.
Den heiligen Geist wiederrum haben nicht alle automatisch nach Jesu Tod und Auferstehung bekommen, den heiligen Geist bekommt ein Mensch nach seiner Errettung/Bekehrung als Pfand für den Himmel.
Aber ich merke, wir kommen vom Thema ab. Es war mir nur wichtig, das nochmal klarzustellen.
Was ich interessant finde- die Frage des Threads- woran erkennst du, dass du bereits im Himmelreich bist?
Also Gegenwart. Und werden die Gleichnisse nicht mehr in der Zukunftsform geschildert....?
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Woran erkennst du, dass du bereits im Himmelreich bist?
von angel121 am 24.10.2017 07:49@Burgen
Burgen: 2.a Von Mose ist jedoch bekannt, dass sein Gesicht immer so sehr leuchtete, nachdem er mit Gott eine innige Gemeinschaft hatte.
2.bUnd das kann auch in unseren Gesichtern, speziell der Augen und überhaupt das Gesicht, abzulesen sein.
1. Paulus empfiehlt/ermahnt doch, wie die Kinder des Lichts zu wandeln, und woran man solche erkennt, also wie sie gesinnt sind.
Der Heilige Geist befähigt zur entsprechenden Frucht, so man sich von ihm und nicht vom Verführer zu Boshaftigkeit, Ungerechtigkeit, Lieblosigkeit leiten lässt.
Im Himmelreich ist geistlich Frucht sozusagen Selbstverständlichkeit. Wie z.B. in der 1. Gemeinde, wo aus meiner Sicht Gottes Reich auf Erden erfahrbar wurde. Apg.2. 42-47 Sie blieben ständig in der Apostellehre und wurden so LEUCHTENDE Beispiele für gelebtes Christsein.
Auch hier der Aufruf an Jesus Anhänger, sich als Lichter in der Finsternis zu erweisen.
2.a Immer wenn Mose einen Gesprächstermin in der Hütte hatte, glänzte sein Gesicht. Paulus meinte dazu:
2.b Das bestätigt Jesus in:
gby angel121
SMart
Gelöschter Benutzer
Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)
von SMart am 24.10.2017 02:52... weil ich neue Impulse und Inspiration suche, aber auch die Gemeinschaft liebe.
Wir leben nur kurz auf der Erde, deshalb ...
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Woran erkennst du, dass du bereits im Himmelreich bist?
von nennmichdu am 23.10.2017 20:40Hallo Nobse,
eine Frage muss ich noch nachschieben:
Setzt du damit voraus, das Gott in jedem Menschen lebt? Und der Mensch sich dieses nur bewußt machen muss?
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Woran erkennst du, dass du bereits im Himmelreich bist?
von nennmichdu am 23.10.2017 20:33Hallo Nobse,
ich kann die Vorstellung, das wir aus Licht gemacht sind in der Bibel nicht finden.
Hier steht das wir aus Erde (Materie) geschaffen wurden und dann durch den Atem Gottes zu lebendigen Seelen (Geschöpfen) wurden. Wobei der Atem (Nefesch) etwas anderes darstellt als der Geist Gottes (Ruach).
Dann stellt sich die Frage, wie ich überhaupt Seele definiere. Durch den Sündenfall ist der ganze Mensch in seinem Wollen, Handeln, Wünschen, Hoffen ganz auf sich gerichtet. Nachdem er die Herrschaft Gottes über sein Leben abgelehnt hat. Die Bibel spricht dann vom bösen Herzen (vom bösen Wesenskern des Menschen). Und von einem verfinstertem menschlichem Verstande. Die Seele würde ich da als leidtragenden emotionalen Ausdruck von Körper und Geist sehen. Entgegen der Seeligkeit eines Menschens, der mit allem Sinnen und Trachten sich mit und bei Gott geborgen weiß.
Die von dir angesprochene geistige Verbindung zu Gott nach Jesu Kreuzestod kann dann nur für den gläubigen Menschen Gestalt annehmen.
Wobei nun der springende Punkt kommt. Und ich meine, das nicht der Mensch es in der Hand hat sich hier Kraft seines Willens Gott entgegen zu strecken, sondern Gott selbst muß sich dem Menschen offenbaren.
Bei Paulus war es das Damaskuserlebnis, wo Gott ihn ansprach. Ohne das Paulus hier auf der Suche war. Er war sich sogar gewiß, schon ein guter Diener Gottes zu sein, während er die Christen verfolgte.
Der heilige Geist teilt nun selbst ein festes (bestimmtes) Maß (an Glauben/Gaben) aus - was wir wiederum nicht in der Hand haben, als das wir uns nur genügend weit ausstrecken müssten, um möglichst viel von Gott an Licht zu erhalten.
Gott verteilt hier die Pfunde oder Talente, mit denen wir dann arbeiten und wirtschaften. Und der eine erhält wenig Pfunde, der andere viel. Und von den Arbeitern im Weinstock heißt es sogar, das derjenige der nur eine Stunde im Weinberg gearbeitet hat am Ende den gleichen Lohn erhält, wie derjenige, der den ganzen Tag in Weinberg gearbeitet hat.
Dann wäre es unser eigener Verdienst und nicht mehr Gottes Werk am Ende.
Wir sind zwar aufgefordert nach geistigen Gaben zu trachten, nach der Liebe zu streben. Aber wie es uns gelingt, das alles ist Gottes Werk an uns. Der der Anfänger und Vollender des Glaubens ist. Der das Wollen und das Vollbringen in uns bewirkt.
Wenn Gott nun das Wollen in uns bewirkt, was tut eigenes Wollen dann noch hinzu? Wir können letztendlich nur dem Wollen und Wirken des heiligen Geistes nachgeben. Gottes Wirken in und durch uns zulassen. Gottes Geist Raum geben. Aber es kann niemals in unserer Verantwortung liegen, wie viel oder wie wenig Frucht wir bringen.
Die Weinrebe braucht nur am Weinstock zu bleiben. Und dann wird sie automatisch Frucht bringen. So wie wir uns nur dem Wirken Gottes aussetzen brauchen. Auf ihn (Jesus) schauen brauchen - wie die Pflanze, die sich dem Licht der Sonne entgegen streckt.
Das sie sich aber dem Licht entgegen streckt zeugt schon wieder davon, das sie überhaupt "lebendig" ist, dieses tun zu können. Denn wenn wir "geistlich" tot sind, dann werden wir uns auch nicht dem Licht entgegen strecken.
Also nur wenn Gott in uns wirkt, werden wir dieses oder jenes (gutes) Werk auch tun können.
mit freundlichem Gruße,
Thomas
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Woran erkennst du, dass du bereits im Himmelreich bist?
von Burgen am 23.10.2017 20:28Hallo nobse,
von einigen Menschen ist bekannt, dass Gott, Gottes Geist, anderen Menschen heil, Gesundheit, Wiederherstellung des Leibes,
der Seele und des Geistes schenkt.
Oft "passiert" es während des Gottesdienstes.
Meist in speziell dafür anberaumte Zeiten.
Und sehr viele Zeugnisse bezüglich freiwerden von Drogen und andere Süchte, aber auch organische Gesundheit geschieht.
Und alles ohne spezielle Übungen und Bitten bezüglich Licht.
Meist liegt eine Änderung des Denkens zugrunde. Besonders im Bereich der Gnadeempfängnis.
In der Schrift lesen wir z.B. dass Mose ein demütiger Mann war.
Jakobus und Johannes Donnersöhne, obwohl Johannes die Liebe hervorhebt.
Paulus ein Mann der Gnade.
Lukas hebt den Arzt hervor.
Matthäus die Gerechtigkeit.
Und immer geht es um Jesus. Ein Mensch des Lichtes? Fällt mir in der Beschreibung der biblischen Menschen nicht ein.
Eher die Esotherik oder New Age.
Von Mose ist jedoch bekannt, dass sein Gesicht immer so sehr leuchtete, nachdem er mit Gott eine innige Gemeinschaft hatte.
Und das kann auch in unseren Gesichtern, speziell der Augen und überhaupt das Gesicht, abzulesen sein.
Meditation kann helfen in einen friedevollen, lichten inneren Zustand zu geraten.
Es gibt etliche Bücher zur Anleitung.
Wissenschaftlich nachweisbar ist, dass betende Menschen es einfacher haben.
Sie sollen leichter gesund werden.
Gruß
Burgen
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Hat der Mensch einen freien Willlen?
von nennmichdu am 23.10.2017 19:56Hallo Solana,
es ging hier mehrfach schon der Begriff "ferngesteuerte Marionette" - des Teufels oder Gottes .. - die Runde, was meines Erachtens nach in die Irre führt.
Der Mensch hat ja schon einen eigenen Willen. Sowohl derjenige, der noch in seinen Sünden gefangen ist als auch der aus der Vergebung lebende Christ.
Nur das der Wille des unerlösten Menschens halt beeinflußt ist von Zwängen und Abhängigkeiten, gefangen in sich selbst und fern den Vorstellungen und Absichten Gottes.
Wenn Gott sich dem Menschen in seinem unerlösten Zustand nicht offenbart, ist es diesem nicht möglich in eine Beziehung zu Gott zu treten. Das heißt wir sind Kraft unseres Willens nicht in der Lage uns für Gott zu entscheiden - solange Gott selbst sich nicht uns zu erkennen gibt. Solange Gott selbst nicht unseren Verstand und unseren Willen "lebendig" und frei macht - ein Ja für Gott zu finden.
Und der Christ, der dann Gottes Willen tuen will, kann und tut dies nur dort, wo Gottes Geist ihm dazu verhilft.
Wir sind in jedem Fall ganz und gar auf Gott angewiesen. Auf sein Handeln an und in uns. Er bewirkt das Wollen in uns. Er bewirkt das Vollbringen dessen, was er uns tun lassen möchte.
Ich denke was Luther - und auch Paulus schließt sich da an - wichtig war deutlich zu machen, das wir aus eigenem Vermögen oder "gutem Willen" nichts zum Werk Gottes hinzutun können. Weder zu unserer Erlösung noch zu dem, was Gott an guten Werken dann durch uns vollbringen möchte.
Somit wäre alles was wir sind und sein werden als Christen aus und von Gott gewirkt und somit wird dann auch allein Gott alle Ehre und aller Ruhm zu teil.
Der nichterlöste Mensch kann nur Nein zu Gott sagen. Der erlöste Mensch - WIRD - nur Ja zu Gott sagen. Das macht uns nicht zu willenlosen Marionetten. Das macht uns vielmehr dann zu Teilhabern der Pläne Gottes. Der mit und durch uns das tut, was er in seiner Weisheit sich vorgenommen hat.
Jeremia 10,
23 Ich weiß, HERR, dass des Menschen Tun nicht in seiner Gewalt steht, und es liegt in niemandes Macht, wie er wandle oder seinen Gang richte.
Gruß
Thomas
Re: Woran erkennst du, dass du bereits im Himmelreich bist?
von nobse am 23.10.2017 18:24Liebe Angel, liebe Solana,
schön, dass ihr auf meine Hinweise, die sich auf das Licht beziehen, eingegangen seid.
Ja, Solana, das Licht ist nicht von uns. Aber wir sind aus Licht gemacht, wir sind lichte Wesen (= Lichtwesen).
Unsere Seelen wurden durch den Sündenfall sehr stark verdunkelt, so dass der Geist, der Träger des Lichtes, nicht mehr - oder nur noch ganz schwach - durchscheinen konnte. Doch seit Jesu Kreuzestod können wir den heiligen Geist wieder atmen, wir haben wieder eine geistige Verbindung zu Gott!
Und hier kommt nun unsere eigene Bemühung ins Spiel: Wir können Gott oder Christus bitten, uns Licht zu schenken, damit wir es weitergeben können. Je mehr Licht wir in unseren Seelen aufnehmen - durchlassen - und an andere weitergeben, desto größer werden die Kraftwirkungen des heiligen Geistes sein! Ein Mensch, der sehr viel Licht durch seine Seele scheinen lassen kann, wird zu einem Werkzeug Jesu Christi - und man kann es eines Tages daran erkennen, dass er Kranke heilen kann und dunkle Geister austreiben kann. Man wird es auch daran erkennen, dass er sein Leben mit Leichtigkeit meistert, eben weil alles, was er denkt und tut, vom heiligen Geist durchströmt ist. Er bekümmert sich in erster Linie um das Himmelreich und dessen Gerechtigkeit - und nach den Worten Jesu wird ihm alles dazugegeben, was er für das irdische Leben benötigt. Das heisst nun nicht, dass er im Überfluss schwelgen könnte, nein, aber es heisst, dass er alles hat, was er zum Leben benötigt. Er wird nicht leiden, sondern in Freude leben können, da ihm durch die ununterbrochene Gegenwart des Geistes das Himmelreich zur Seite steht.
Wer sich aber nicht um das Licht und um das Einströmen des heiligen Geistes bemüht, bei dem wird es auch keine - oder nur geringe - Kraftwirkungen geben. Unsere Bemühungen, mit dem Licht zu arbeiten, werden vom Herrn dadurch belohnt, dass er uns immer mehr davon schenkt. Dabei achtet er genau auf unseren eigenen Willen: wollen wir immer mehr von IHM? Oder lassen wir es irgendwann gut sein und bescheiden uns mit dem, was wir haben?
Wenn ein Mensch dann zum Gerechten wird, der im Reiche des Vaters wie eine Sonne erstrahlt, dann ist das auch auf sein eigenes Bemühen zurückzuführen.
Das Zusammenwirken von Gott und Mensch ist tatsächlich eine zweiseitige Angelegenheit. An dieser Stelle möchte ich noch mal darauf aufmerksam machen, dass der Mensch als Ebenbild Gottes erschaffen wurde. Ohne die Kraft Gottes könnte ein Mensch natürlich gar nichts bewirken. Aber wenn er sich bewusst ist, dass Gott in ihm lebt, dann kann er Wunder vollbringen. Und ob er das tun will oder nicht, liegt an ihm selbst. Wie weiter oben angemerkt.
Vielleicht wird jetzt einiges noch klarer, hoffe ich zumindest.
Herzlichen Gruß in die Runde,
Nobse
Re: Hat der Mensch einen freien Willlen?
von solana am 23.10.2017 16:02Hallo Thomas
So, wie du es bescheibst, kommt es mir so vor, als hätte der Mensch überhaupt keinen eigenen Willen und überhaupt keine Entscheidungsmöglichkeit; so als wäre er nur eine ferngesteuerte Marionette des Teufels oder Gottes - und er kann nicht mal wählen, wer von beiden ihn fernsteuern soll.
Meinst du, dass Luther das so gemeint hat oder habe ich dich da falsch vertsanden?
Paulus jedenfalls hat es nicht so gemeint.
Laut Paulus hat der Mensch zwar keinen freien Willen, weil sein Wille, das Gute zu tun, gefangen ist, so dass der Mensch das Gute zwar erkennen kann und es auch wollen kann - aber am Vollbringen hapert's (Röm 7,18 Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt. Wollen habe ich wohl, aber das Gute vollbringen kann ich nicht.)
Dh der Wille des Menschen ist zwar gefangen, also nicht frei, aber der Mensch ist keine willenlose Marionette.
Und der Mensch kann aus diesem Gefängnis befreit werden, so dass er Gott gerne und von ganzem Herzen folgt. Nicht gegen seinen Willen und auch nicht willenlos, sondern von Herzen gerne. Dazu gehört doch auch eine Willensentscheidung - oder nicht?
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver


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