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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (41) Herr, lehre uns beten ... Lukas 11,1

von Burgen am 19.10.2017 09:13

Losung 

HERR, wie sind deine Werke so groß!  Deine Gedanken sind sehr tief.    Psalm 92,6 

Lebt verwurzelt und gegründet in Jesus Christus und fest im Glauben, wie ihr gelehrt worden seid,
und voller Dankbarkeit.    Kolosser 2,7
 

Galater 5, 13-18
Hesekiel 1-21


Liedvers 
Mach in mir deinem Geiste Raum, dass ich dir werd ein guter Baum,
und lass mich Wurzel treiben.
Verleihe, dass zu deinem Ruhm ich deines Gartens schöne Blum
und Pflanze möge bleiben, und Pflanze möge bleiben.
(Paul Gerhardt)


 

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Sonnenkind

79, Weiblich

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Beiträge: 240

Re: Gibt es ohne die Erlösung durch Christus "Gerechte", die eine Erlösung nicht mehr benötigen?

von Sonnenkind am 19.10.2017 07:50

Hallo,

Doch ich sehe, dass Du im Gegensatz zu unserem Herrn Jesus keinen Unterschied zwischen Sündern und Gerechten machst.

Jesus kommt es zu, einen solchen Unterschied zu machen, denn er allein kann in das Herz eines Menschen sehen. Wenn ich einen solchen Unterschied machte, müsste ich mich zu den Sündern rechnen.

Gruß
Sonnenkind

. . . Ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde (1. Mos. 1,29)

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angel121

60, Weiblich

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Beiträge: 154

Re: Gibt es ohne die Erlösung durch Christus "Gerechte", die eine Erlösung nicht mehr benötigen?

von angel121 am 19.10.2017 07:45

@geli
Also jene Person, welche im Lexikon zur Bibel bezüglich seiner Sicht von Gerechtikgeit geschrieben hat was du hier wiedergegeben hast, scheint ebensowenig wie du zu wissen, dass die Gerechten keiner Busse bedurften, nicht mehr zu den Gottlosen gehörten. Somit brauchten sie auch nicht im AT Sühneopfer darzubringen, das blieb den Sündern vorbehalten.

Ich höre nun mal nicht auf solche Stimmen, sondern auf die Stimme MEINES Hirten und Erlösers Jesus Christus. Und wenn der sagt, dass er gekommen sei die Sünder zur Umkehr(Aufhören mit Sündigen)zu rufen, und ein anderes Mal das Gleichnis mit den 99 Gerechten erwähnt, welche keiner Busse bedürfen. dann glaube ich logischerweise IHM. Für Jesus waren die Sünder die Kranken und die Gerechten die Gesunden.

Wie Jesus die Sünder zum Umdenken aufrief so taten es damals auch seine Jünger und sogar ja sehr intensiv Apostel Paulus. Eine enorme Leistung für einen einstigen Christenverfolger.

Petrus zeigt wohl hier auf, was eine wahre, glaubwürdige Bekehrung voraussetzt, also auch ein Umdenken der Sünder, das Bosheit Lieblosigkeit ist und Lieblosigkeit fleischlich ist und die fleischlich sind und nicht im Geiste wandeln (wie die Gerechten) das Himmelreich NICHT erben werden, also nicht in den Himmel, in das Reich Gottes reingelassen werden.

Apg.3 26 Euch zuvörderst hat Gott auferweckt seinen Knecht Jesus und hat ihn zu euch gesandt, euch zu segnen, daß ein jeglicher sich bekehre von seiner Bosheit.

Auch Paulus wandte sich an solche die sündigten und sich davon abwandten, er führte die Lehre Jesus, (Umkehr der Sünder) weiter, wie es sich für einen echten Nachfolger Jesus gehört.

Wisset ihr nicht: welchem ihr euch begebet zu Knechten in Gehorsam, des Knechte seid ihr, dem ihr gehorsam seid, es sei der Sünde zum Tode oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit? 17 Gott sei aber gedankt, daß ihr Knechte der Sünde gewesen seid, aber nun gehorsam geworden von Herzen dem Vorbilde der Lehre, welchem ihr ergeben seid. 18 Denn nun ihr frei geworden seid von der Sünde, seid ihr Knechte der Gerechtigkeit geworden.


Eigentlich glaubte ich schon, du hättest den Unterschied/Gegensatz zwischen "Gerecht und Ungerecht" in der Bibel, insbesondere auch im AT erkannt.

geli:Ja, das stimmt - auch im AT wurde schon zwischen "Gerechten" und "Ungerechten" unterschieden. Der "Gerechte" ist jemand, der sich an Gott hält und Freude an seinen Weisungen hat. Der "Ungerechte" dagegen ist jemand, der "gottlos" lebt, dem es egal ist, was Gott gefällt.


Doch als ich dann weiter las, da fragte ich mich, wieso du wieder allen Gerechten unterstellen willst, Sünder zu sein, auch wenn sie nicht sündigen.

geli:Aber auch der "Gerechte" des AT kann nicht durch seine guten Taten vor Gott bestehen - denn "alle sind Sünder, alle, ohne Ausnahme" - das gilt auch für die Menschen des AT. Er kann nur dadurch bestehen, indem er immer wieder für seine Sünden Opfer darbringt - Opfer, die Gott eingesetzt hat und durch die er vergeben kann.

Also hier nochmals was ich oben geschrieben habe:

angel:Also jene Person, welche im Lexikon zur Bibel bezüglich seiner Sicht von Gerechtikgeit geschrieben hat was du hier wiedergegeben hast, scheint ebensowenig wie du zu wissen, dass die Gerechten keiner Busse bedurften, nicht mehr zu den Gottlosen gehörten. Somit brauchten sie auch nicht im AT Sühneopfer darzubringen, das blieb den Sündern vorbehalten.

Doch ich sehe, dass Du im Gegensatz zu unserem Herrn Jesus keinen Unterschied zwischen Sündern und Gerechten machst. Tja, jedem Schäfchen seinen Hirten auf den er hört.

Jesus Christus lehrt: Denn meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie; und sie folgen mir, Johannes 10.27



gby angel

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.10.2017 07:48.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Geheiligt werde dein Name...

von Burgen am 18.10.2017 23:06

Liebe pray, 

dieses Gebet ist von Jesus gestiftet worden. So sehe ich es. Ohne es bewerten zu wollen. 

Das Schöne daran ist doch, dass es um unseren Glauben geht.

Auch wenn je nach 'Tagesform' die Worte dieses umfassende Gebet oft nur im Gottesdienst gesprochen wird,

dürfen wir lernen es in unser Herz rutschen zu lassen.

Lesen und spüren, sind unterschiedliche Dinge. Danke, dass wir aus Glauben leben dürfen, Jesus.

Gruss
Burgen



 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Bibelschule, welche Erfahrung habt ihr dort sammeln können?

von Burgen am 18.10.2017 22:55

Das ist ja wundervoll, liebe pray. 
Vielleicht dürfen wir ja auch ein bisschen teilhaftig werden von dem, was dir da so besonders schmecken wird?

Gruss
Burgen  

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Bibelschule, welche Erfahrung habt ihr dort sammeln können?

von pray am 18.10.2017 16:36

In Düsseldorf beginnt jetzt ein 2-jähriges Bibeltraining, viel Selbstlesen mit "Hausaufgaben" sonst 1-2 mal mtl. Austausch.
Ich hatte gedacht, zumindest bei den ersten Kapiteln von 1. Mose wüsste ich schon alles ....aber beim Lesen entdeckte ich wenigstens 3 neue und noch llängst vergessene Dinge, so macht das richtig Freude. 

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Geheiligt werde dein Name...

von pray am 18.10.2017 16:28

Solana schrieb: Im Mittelteil geht es dann um Bitten, die unsere Bedürfnisse betreffen.

Ja, schön gesagt: Anfang und Ende Gottes "Sache" und darin eingeschlossen: Man selbst.

Ich schreibe lieber nicht, wie oft ich diese Reihenfolge oder dies überhaupt einhalte.

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)

von pray am 18.10.2017 16:23

...dann würde das vielleicht einfach sein: Es gibt Gott!

Am liebsten esse und trinke ich.....

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Gibt es ohne die Erlösung durch Christus "Gerechte", die eine Erlösung nicht mehr benötigen?

von geli am 18.10.2017 15:29

angel: Am Ende zählt ja wohl aber, auf welche Seite man von Gott gestellt wird, bezüglich Einlass in den Himmel. Da haben dann die Böcke schlechte Karten.

Eigentlich gehört es nun nicht direkt zum Thema - deshalb nur ganz kurz:

Das Gleichnis der "Böcke und Schafe" ab Matth. 15,31 - hier spricht Jesus nicht von den Gläubigen, sondern von den "Völkern".

Seine Jünger, oder die Gläubigen werden in den Gleichnissen zuvor - die "klugen und törichten Jungfrauen" und das "Gleichnis vom anvertrauten Geld" angesprochen.

Auf die Seite Gottes stellt man sich am besten schon hier auf der Erde, indem man umkehrt, Buße tut, Vergebung empfängt und dann Jesus nachfolgt, um seinen Willen zu tun.

LG, geli

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Gibt es ohne die Erlösung durch Christus "Gerechte", die eine Erlösung nicht mehr benötigen?

von geli am 18.10.2017 15:14

angel: Ja, das sehe ich auch so.  Aber die Tatsache, dass im AT schon zwischen Gerechten und Gottlosen unterschieden worden ist, kann man trotzdem nicht von der Hand weisen, aus der Bibel streichen.

Ja, das stimmt - auch im AT wurde schon zwischen "Gerechten" und "Ungerechten" unterschieden.

Der "Gerechte" ist jemand, der sich an Gott hält und Freude an seinen Weisungen hat.
Der "Ungerechte" dagegen ist jemand, der "gottlos" lebt, dem es egal ist, was Gott gefällt.

Aber auch der "Gerechte" des AT kann nicht durch seine guten Taten vor Gott bestehen - denn "alle sind Sünder, alle, ohne Ausnahme" - das gilt auch für die Menschen des AT.

Er kann nur dadurch bestehen, indem er immer wieder für seine Sünden Opfer darbringt - Opfer, die Gott eingesetzt hat und durch die er vergeben kann.
Diese Opfer (von Tieren im AT) konnten aber die Sünde nicht wirklich wegnehmen (nur "zudecken) - sie waren nur eine "Vorschattung" auf das wahre Opfer - Jesus Christus.
Durch das Opfer von Jesus am Kreuz wurde dann die Sünde endgültig besiegt, und nur sein Opfer kann unsere Sünden tatsächlich auslöschen - durch sein vergossenes Blut.

Dieses Opfer gilt sozusagen auch "rückwirkend" für die Gläubigen des AT - denn auch schon der "Gerechte" des AT war ein "Gläubiger" - er glaubte Gott und verrichtete die vorgeschriebenen Opfer. Denn auch dazu gehörte Glauben - nämlich der Glaube, dass Gott vergibt.

Das Opfern der Tiere war - wie soll ich es ausdrücken - ein "Notprogramm", das solange gültig war, bis das "Echte" auf der Bildfläche der Erde erschien.

Ich schreibe nur mal kurz, was das Lexikon zur Bibel dazu schreibt:

"Die Gerechtigkeit des Gerechten  ist keine sittliche Fehllosigkeit, sondern sein Verhältnis zu Gott, seine Gottesfurcht und Hoffnung auf Gott. Die Gerechtigkeit des Frommen ist sein Gehorchen-Wollen; da aber die Sünde immer wieder das Vollbringen hindert, kann die Gerechtigkeit nur wiederhergestellt werden durch Vergebung. Indem er seine Schuld bekennt, Buße tut, begibt sich der Mensch wieder auf den Weg der Gerechtigkeit. Er erkennt das helfende, erziehende Richten Gottes als gerecht an, und so bleibt trotz der Sünde des Gerechten Gottes Gerechtigkeit seine Zuflucht."

Das ist, finde ich, eine gute Beschreibung eines "Gerechten" - und sie trifft sowohl auf den "Gerechten" der AT als auch auf den "Gerechten" des NT zu.

Einzig die Art des Opfers ist verschieden - das Opfern der Tiere im AT als "Notverordnung", die solange Bestand hatte, bis das wahre, echte Opfer, nämlich Jesus Christus, dargebracht wurde. 
Während Tiere immer wieder neu geopfert werden mußten, ist das Opfer Jesu einmalig und gilt für alle Zeit und für alle Menschen.

LG, geli



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