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Re: Ist die Gebote halten wichtig? Was sagt die Bibel?
von solana am 07.10.2017 22:03Es ist aber Gottes Wille, dass wir eines Tages wie die Sonnen im Reich des Vaters leuchten sollen. Dies geschieht nicht automatisch, sondern bedarf unserer Anstrengung, es bedarf der Übung, mit der Liebe und dem Licht Gottes umzugehen und zu arbeiten.
Ja, Nobse, du hast recht - man kann auf beiden Seiten vom Pferd fallen, wie es so schön heisst.
Wenn jemand denkt: "Schön, Jesus hat schon alles getan, was nötig war, also kann ich mich beruhigt zurücklehnen - es kommt ja nun alles automatisch!", dann fällt derjenige sozusagen auch vom Pferd.
Und der muss folgerichtig alles ausblenden, was in der Bibel über "Heiligung" und Nachfolge seht, über "dem alten Leben gestorben, um in einem neuen Leben Gott allein zu gehören" usw
Genau so, wie derjenige auf der anderen Seite vom Pferd fällt, der sagt: "Jesu Tod hat mit Erlösung überhaupt nichts zu tun, das war halt ein tragisches Schicksal ... Jesus kam, um uns die Perfektion vorzuleben und hat durch diese Vollkommenheit für sich selbst Zugang ins Himmelreich erlangt. Und jeder von uns muss sich diesen Zugang genau so selbst erarbeiten, indem er genau so vollkommen wird und für diese Vollkommenheit am Ende mit dem Himmelreich belohnt wird."
In diesem Gedankenschema gibt es keinen Platz für "Gnade, Erlösung und das Himmelreich empfangen wie ein Kind" - und alle Bibelstellen dazu müssen folgerichtig genauso ausgeblendet werden auf "dieser Seite des Pferdes" ....
Und wenn nun ein Diskussionspartner die eine Seite überbetont oder gar nur die eine Seite sehen will und die andere völlig negiert, dann kommen natürlich sofort Gegenargumente von der anderen Seite, die wiederum das Ausgeblendete/Negierte hervorheben ... So kann man wunderbar seitenweise aneinander vorbei reden und jeder hat gleichermassen recht .... und man kommt doch nie auf einen gemeinsamen Nenner ....
Es wurde im Laufe der Diskussion hier schon des öfteren betont, dass niemand von uns meint, alles komme automatisch und wir müssen nun gar nichts mehr tun.
Es wurde wiederholt gesagt, dass wir Gnade und Erlösung zuerst bekommen - "geschenkt" (so ist Gnade nun mal, ohne Verdienst); - um dann in einem neue Leben zu wandeln und das alte hinter uns zu lassen. Nicht, um nun gar nichts mehr zu tun oder umm munter weiter zu sündigen.
Jesus hat uns nicht erlöst, damit wir nun nichts mehr tun müssen, sondern er hat uns aus der Macht der Sündenherrschaft erlöst, damit wir frei werden, um Gott dienen zu können und seinem Willen entsprechend das Gute zu tun.
Aber zuerst kommt nun mal die Gnade und die Erlösung - nicht anders herum; nicht: zuerst vervollkommnen wir uns und verdienen uns so den Himmel und erlösen uns so selbst!
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Ist die Gebote halten wichtig? Was sagt die Bibel?
von nobse am 07.10.2017 21:13Hallo zusammen,
Jesus hat sein Leben gelassen, weil er auf diese Weise die Dunkelmächte überwinden konnte. Diese hatten keinerlei Macht über Jesus und konnten ihn nicht provozieren, auf ihre Angriffe durch nichts anderes zu antworten, als mit seiner unendlichen Liebe.
Aber: Es war der Wille Gottes, dass Jesus den Weg ans Kreuz ging. Er sagte zu Pilatus: Du hättest keine Macht über mich, wenn sie dir nicht von oben her gegeben worden wäre! Sie kann Pilatus nur von Gott-Vater gegeben worden sein. Jesus hätte sich widersetzen können, aber dann hätte er den Willen seines Vaters missachtet.
Und ja, Jesus hat durch seinen Kreuzestod das Tor zum Himmelreich geöffnet. Doch das bedeutet nicht, dass man nun automatisch darinnen wäre. Es bedarf schon unserer Anstrengung, das Lieben in Jesu Sinne wieder zu erlernen und mit den geistigen Kräften des Himmelreiches zu arbeiten (oder zusammenzuarbeiten - mit den Engeln Gottes). Wer das nicht tut, der hat auch keinen (großen) Anteil am Himmelreich, er bewegt sich am unteren Ende dieses Reiches. Es ist aber Gottes Wille, dass wir eines Tages wie die Sonnen im Reich des Vaters leuchten sollen. Dies geschieht nicht automatisch, sondern bedarf unserer Anstrengung, es bedarf der Übung, mit der Liebe und dem Licht Gottes umzugehen und zu arbeiten.
Es besteht also ein Unterschied zwischen Menschen, die sich der geistigen Arbeit mit allen Kräften widmen, und solchen, die sich auf diesem Gebiet gar nicht anstrengen. Es wäre müssig darüber zu streiten, ob die letzteren bereits gerettet seien, oder ob sie bereits erlöst seien. Wer sich an Jesus wendet, bekommt dessen Liebe und wird erlöst, aber Jesus sagte ja: Ich bin der Weg. Nach der Bekehrung ist man erst am Anfang des Weges mit Jesus. Es ist ein langer Weg und es gibt sehr viel zu lernen, bis wir wieder in dem Zustand uns befinden, den Gott für uns vorgesehen hat. Daher ist es wirklich unabdingbar, in Allem dem Vorbild Jesu nachzueifern.
Herzliche Grüße,
Nobse
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Du sollst nicht lügen?
von geli am 07.10.2017 19:57Ich glaube, Burgen, dass Du da etwas falsch verstanden hast?
Denn die Schwester von Corrie hat sich ja eben an die Gebote gehalten und deshalb nicht gelogen.
Deshalb sind dann viele Menschen ins KZ gekommen und teilweise auch dort gestorben.
In so einem Falle hätte ich sehr wohl gelogen und die Menschen, die sich vor den Nazis versteckt hatten, nicht verraten.
Ja, ich denke, dass es "diese" Rahab ist, die eine Vorfahrin von Jesus ist. Und ich verstehe ihr Handeln genauso - sie hatte Glauben an den Gott Israels, deshalb versteckte sie die Kundschafter.
Nicht nur ihr Handeln, sondern auch ihre Worte lassen darauf schließen:
"Ich weiß, dass der Herr euch dieses Land gegeben hat, denn ein Schrecken vor euch ist über uns gefallen... Denn wir haben gehört, wie der Herr das Wasser imSchilfmeer ausgetrocknet hat... und... und... und dann: "denn der Herr, euer, Gott, ist Gott oben im Himmel und unten auf Erden." Jos. 2
Dann auch Hebr. 11,31:
Durch Glauben kam die Hure Rahab nicht mit den Ungehorsamen um, weil sie die Kundschafter freundlich aufgenommen hatte.
Sie steht also mitten unter den "Glaubenshelden" des AT.
Auch Jakobus erwähnt sie - er erklärt ja in seinem 2. Kapitel den Zusammenhang zwischen Glauben und Werken.
LG, geli
Re: Hauskreis-Miteinander aktuell
von Cosima am 07.10.2017 17:24

Hier in Kapernaum lebte Jesus, und seine Jünger konnten ihn Fragen stellen - die ER beantwortet hat. Und Petrus fragte IHN:
Da trat Petrus hinzu und sprach zu ihm: Herr, wie oft muss ich denn meinem Bruder,
der an mir sündigt, vergeben? Ist's genug siebenmal? Matthäus 18,21
Vergebung ist ein Thema, über das viele Aussagen in der Bibel gemacht werden. Und Jesus gibt Petrus eine klare Antwort:
Jesus sprach zu ihm: "Ich sage dir: nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal." Wow...sagt man heute, wenn man
überrascht wird. Und man überlegt sich, dass es doch verschiedene Arten von Sünde und Unrecht gibt. Kann man alles
vergeben?
Darüber wollen wir morgen Abend mit euch im Hauskreis austauschen. Wir laden alle Hauskreisteilnehmer ein,
am Sonntag, den 8. Oktober 2017 um 20:30 Uhr in den Chatraum "Hauskreis-Miteinander".
Wir freuen uns auf die Gespräche mit euch,
Andreas, Chestnut und Cosima.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Du sollst nicht lügen?
von Burgen am 07.10.2017 15:30Vor ein paar Jahren ging immer wieder durch die Presse, dass der eine oder andere Mensch seinen Doktortitel
unrechtmäßig erworben hatte.
Oder Schüler bei Klassenarbeiten oder Abiturvorbereitungen abschreiben.
Oder was auch geschieht, Kinder ihre Eltern und andere bestehlen, um damit Konsum für sich besorgen können.
Oder eine Scheibe einschlagen und weglaufen.
All das sind Lügen, die unter Verdammnis bringen können.
Doch die Beispiele in der Schrift dienen Gott.
Sie sind für Gott Mittel zum Zweck, mit denen er einerseits Menschen aus ihrem Schlamassel heraushilft
und andererseits seine Familie, Reich Gottes, baut.
Ich denke, um das unterscheiden zu können, gibt es das "schlechte" Gewissen.
Sind wir unter der Gnade, brauchen wir allerdings das schlechte Gewissen nicht konservieren.
Im Gegenteil.
Die Schwester von Corrie hatte die Angst samt der 10 Gebote vorherrschen lassen.
Ohne sie verdammen zu wollen. Denn jede/r von uns ist da gefragt, wie zu handeln ist.
Gruss
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Du sollst nicht lügen?
von Burgen am 07.10.2017 14:10Die "Großen" des AT treffen wir sicherlich in der Ewigkeit bei Gott.
Sie sind diejenigen, die Gott gebrauchte. Mit ihnen legte Gott das Fundament seiner Familie, die mit dem Sohn
seinen Anfang nahm.
Adam versagte, Jesus erlöste, baute, schuf und kämpfte in der Offenbarung.
Er war ja von Anfang an gegenwärtig.
Was das Fundament betrifft:
Letztens tobte ein Sturm sich kurz aus und hinterließ etliche Schäden.
Ua war da ein wunderschön geformter Laubbaum.
Er fiel einfach um. Sein grüner Blattschmuck bedeckt jetzt zwei Bänke.
Das Interessante daran ist zu sehen: Nur fünf ca 1.5m ausgestreckte Wurzeln am Rande schafften, sich um Wasser und so zu kümmern.
Der Rest von dem Ballen war da wo er vor dem Einpflanzen war.
Der Baum ist weit über 10 Jahre alt, flach eingepflanzt grünte er dennoch in voller Blätterpracht.
10 Min Sturm und alles ist hin.
Gott schütze uns, dass wir in ihm bleiben und in die Tiefe wachsen können ....
Gruß
Burgen Jünger den Jesus liebt
Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)
von Klecks am 07.10.2017 13:00... es gut tut, mit Gott im Gespräch zu sein.
Bei Regen und Kälte ...
Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)
von pray am 07.10.2017 11:56...wie er Dinge und Menschen nach Seinem Zeitplan und sogar auf die Sekunde genau lenken kann. Wie macht er das bloß?
Ich bete, weil...
Re: Du sollst nicht lügen?
von pray am 07.10.2017 11:51In Jakobus 2,22-25 stellt Gott uns 2 Menschen vor, deren Glauben aus den Werken ersichtlich war. Und zwar einmal Abraham aus den Juden und Rahab als Heidin.
Wenn ich die Verse auf mich wirken lasse, würde daraus verstehen, dass Rahab an den Gott Israels g l a u b t e und sich dieser rettende Glaube in ihrer Tat zeigte. Außerdem ist Rahab (es ist doch diese Rahab, oder??) ein Mitglied im Stammbaum Jesu. (Mt 1,5)
Auf die Frage, ob wir - wie die großen Personen in der Bibel - auch in einer besonderen Lage lügen oder notlügen dürfen, würde ich sagen: Nein! ...aber wenn es um Menschenleben geht??? ...ich weiß nicht, was wir da tun sollen.
Man kann vielleicht nicht generell sagen, dass wir lügen dürfen wie Rahab, nur weil es in der Bibel steht und einen guten Ausgang hatte. Denn es sind viele Dinge in der Bibel aufgeschrieben, so wie sie passiert sind. z.B. über Noah, Abraham, Lot, Lots Töchter. Nicht zur Nachahmung, sondern einfach, weil es so passiert ist.
Eine Stelle aus Sach 8,16-17, wenn es vielleicht um eigene Sachen oder Gerichtssachen geht:
Das ist's aber, was ihr tun sollt: Rede einer mit dem andern Wahrheit und richtet wahrhaftig und recht, schafft Frieden in euren Toren;
keiner ersinne Arges in seinem Herzen gegen seinen Nächsten, und liebt nicht falsche Eide; denn das alles hasse ich, spricht der HERR.
Re: Johannes, der geliebte Jünger Jesu Christi
von solana am 07.10.2017 11:25Ich finde diese Selbstbezeichnung von Johannes wunderschön.
Für mich sagt sie aus: " Ich bin das, was ich bin, durch die Liebe Jesu. Seine Liebe macht das aus, was von mir erwähnenswert ist - alles andere interessiert nicht. Aber seine Liebe macht mich wertvoll, macht aus mir das Beste - das, was mir vorherbestimmt ist zu sein, so wie mich Gott bei meiner Erschaffung gemeint hat."
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver


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