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geli
Gelöschter Benutzer
Re: Friede mit Gott - Römer 5
von geli am 04.10.2017 12:26Solana schrieb: (leider geht die Zitierfunktion gerade nicht):
Ich denke auch, dass dieses Murren ein viel grösseres Hindernis ist als wir oft denken.
Ja, leider bin ich auch oft am "Murren" und ärgere mich über bestimmte Dinge, obwohl ich es eigentlich gar nicht will. Und bin dann gerne am "Maulen", kann meine Klappe nicht halten... 
Wie oft wurde dann eine Entschuldigung meinerseits (den Menschen gegenüber, die es betroffen hat) schon nötig!
Vor einiger Zeit hat Gott mir mal beim Lesen von Ps. 37,1, wo es heißt: "Entrüste dich nicht"..., die Bedeutung von "Entrüsten" deutlich gemacht:
"Ent"- rüsten - das bedeutet auch: "Abrüsten, die Rüstung ablegen, ohne Schutz sein".
Und gleichzeitig mußte ich an Eph. 6, die "Waffenrüstung" der Kinder Gottes, denken.
Wenn ich mich "entrüste", mich mal wieder über Dinge aufrege - dann stehe ich quasi ohne meine "Waffenrüstung" da, dann bekommt meine Waffenrüstung zumindest Risse, durch die dann meine Feinde (damit meine ich jetzt nicht Menschen, sondern meine geistlichen Feinde, von denen Paulus ja redet) mir Schaden zufügen können. Den Frieden rauben diese Feinde mir allemal gerne...
Leider bin ich noch nicht soweit, dass ich von mir sagen könnte: "Also ich muss nicht mehr murren, ich muss mich nicht mehr aufregen, ich kann immer in Ruhe und Besonnenheit auf Probleme reagieren"
.
Aber es gibt immerhin Fortschritte...
- wenngleich ich mit diesen Fortschritten nicht zufrieden bin 
Es tröstet mich, dass es heißt: "Der, der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird es auch vollenden" 
Und auch, dass unser Heil ja nicht davon abhängt, wie schnell wir Fortschritte machen...
LG, geli
Re: Friede mit Gott - Römer 5
von solana am 04.10.2017 10:08Ich denke mir, dass das "Murren" und das "goldene Kalb" und all diese Dinge die Folgen ihres mangelnden Vertrauens waren.
Wenn sie Gott wirklich vertraut hätten, dann wäre all das nicht nötig gewesen.
Hallo Geli
Ich denke auch, dass dieses Murren ein viel grösseres Hindernis ist als wir oft denken.
"Friede" hat ja auch etwas mit Zu"frieden"heit zu tun; ohne diese Zufriedenheit kann kein wirklicher Frieden im Herzen sein.
Und diese Zufriedenheit kann nur da sein, wenn wir aus vollem Herzen "ja" sagen können zu dem, wie Gott uns führt und unsere Lebensumstände fügt.
Es gibt immer Dinge in unserem Leben, die nach unserer Wunschvorstellung "schöner und angenehmer" sein könnten ..... und wenn wir von dieser Wunschvorstellung her auf das schauen, was in Wirklichkeit da ist, dann steigt unweigerlich Unzufriedenheit auf.
Dann können wir uns an Gott wenden und ihn bitten, die Lebensumstände zu verändern, unseren Wünschen anzupassen .... und wenn er das nicht tut, dann steigert sich die Unzufriedenheit bis hin zum "Murren" und der Abwendung von Gott ... und wir nehmen die Sache selbst in die Hand, werden dadurch aber nicht zufriedener, bekommen schon gar keinen inneren Frieden (auch dann nicht, wenn wir es schaffen, unsere Wünsche selbst durchzusetzen, denn dann entstehen gleich schon wieder neue Wünsche ...).
Friede setzt voraus, dass das "Sehnen des Herzens" zur Ruhe kommt und seine wahre Heimat in Gott findet.
In unserer heutigen Zeit wird diese Sehnsucht so sehr fehlgeleitet durch die vielen Werbeversprechen, mit denen wir bombardiert werden und die uns suggerieren: "Wenn du dieses oder jenes kaufst, dann wirst du so glücklich und zufrieden wie der strahlende Mann/Frau in dem Werbespot."
Aber wirklichen Frieden findet die Seele nur bei Gott, so ist sie ausgerichtet, so sind wir geschaffen .... und sie "schreit" so lange in uns (wie "der Hirsch nach frischem Wasser"), bis sie diese Bestimmung erreicht. Erst dann findet sie Frieden.
Ja, das ist die Voraussetzung.
Das Vertrauen, dass Gott uns alles, wirklich alles, zum Besten dienen lassen kann und dass er es zu 100% gut mit uns meint.
Ohne den Hintergedanken im Kopf dass wir uns sein Wohlwollen erst noch verdienen müssen und vor Strafe zittern: 1Joh 4,18 Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus. Denn die Furcht rechnet mit Strafe; wer sich aber fürchtet, der ist nicht vollkommen in der Liebe.
Das wäre ein Zweifel an Gottes vollkommener Liebe und dieser Zweifel und diese Furcht ist auch ein Hindernis für den Frieden mit Gott ....
Und wo kein Friede mit Gott, das fällt es auch schwer, mit den Mitmenschen Frieden zu haben.
Unzufriedeheit macht mürrisch und aggressiv, ungeduldig und fordernd gegenüber unseren Mitmenschen, führt in Streit um Kleinigkeiten, die nicht ertragen werden können ....
Röm 14,17 Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geist.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (41) Herr, lehre uns beten ... Lukas 11,1
von Burgen am 04.10.2017 08:09Gott, wir haben mit unsern Ohren gehört, unsere Väter haben's uns erzählt, was du getan hast zu ihren Zeiten, vor alters. Psalm 44,2
Was soll ich noch mehr sagen?
Die Zeit würde mir zu kurz, wenn ich erzählen sollte von Gideon und Barak
und Simeon und Jeftha und David und Samuel und den Propheten.
Diese haben
durch den Glauben Königreiche bezwungen, Gerechtigkeit geübt, Verheißungen erlangt, Löwen den Rachen gestopft,
des Feindes Kraft gelöscht, sind der Schärfe des Schwerts entronnen, aus der Schwachheit zu Kräften gekommen. Hebr 11, 32-34
Apostelgeschichte 9, 36-42
Lukas 14, 25-35
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (41) Herr, lehre uns beten ... Lukas 11,1
von Burgen am 04.10.2017 08:09Gott, wir haben mit unsern Ohren gehört, unsere Väter haben's uns erzählt, was du getan hast zu ihren Zeiten, vor alters. Psalm 44,2
Was soll ich noch mehr sagen?
Die Zeit würde mir zu kurz, wenn ich erzählen sollte von Gideon und Barak
und Simeon und Jeftha und David und Samuel und den Propheten.
Diese haben
durch den Glauben Königreiche bezwungen, Gerechtigkeit geübt, Verheißungen erlangt, Löwen den Rachen gestopft,
des Feindes Kraft gelöscht, sind der Schärfe des Schwerts entronnen, aus der Schwachheit zu Kräften gekommen. Hebr 11, 32-34
Apostelgeschichte 9, 36-42
Lukas 14, 25-35
Re: Friede mit Gott - Römer 5
von Cleopatra am 04.10.2017 07:46Also ich komme am Besten in die Ruhe mit Gott in der Natur.
Wenn ich diese ganz bewusst genieße und Gott in Gedanken dafür lobe.
Manchmal muss ich dabei garnicht so viel sagen.
Oder wenn ich eine Dokumentation über die Schöpfung sehe, dann staune ich total und bin mit Gott glücklich.
Ansonsten habe ich keine bestimmten Arten, um in den Frieden mit Gott zu kommen. Oft geschieht das im Gebet ganz automatisch oder Gott schenkt mir das tiefe Gefühl des Friedens.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Friede mit Gott - Römer 5
von nobse am 03.10.2017 17:49Liebe Burgen,
danke für deine Ergänzungen und Hinweise auf die Möglichkeiten, die im Rahmen christlicher Spiritualität geboten werden.
Peter Dyckhoff kannte ich noch gar nicht und den Begriff "Ruhegebet" auch nicht. Ich habe ein wenig auf seiner Internet-Seite recherchiert und dabei festgestellt, dass das Ruhegebet wohl dasselbe ist wie das Jesus-Gebet, von dem ich sprach und mit dem ich selbst tiefe Erfahrung habe.
Ja, es gibt doch unterschiedliche Möglichkeiten, in Gott zur Ruhe zu kommen. Du sprachst auch von den rosa Frauen, die sich im Schweigen üben. Wenn man weiss, dass das Schweigen das zentrale Attribut der Mutter Maria ist, dann finde ich es sehr passend, dass sich Frauen hiermit der Gottesmutter nähern. Die Anrufung Gottes ist eben noch mal etwas Anderes als das Schweigen, aber beides gehört eben zu Gottes Natur und unterstreicht jeweils andere Attribute Gottes.
verändert das Innere durch den Heiligen Geist.
Das geschieht aus Jesu Gnade.
Die Gnade Gottes ist bei der Sündenvergebung sicher ein wesentlicher Punkt. Doch es kommt auch darauf an, was wir selbst wollen. Erkennen wir, dass wir in unguten Gedankenmustern gefangen sind? Wünschen wir Befreiung davon? Wenn ja, dann haben wir auch selbst eine Anstrengung zu leisten, damit Gott einen Ansatzpunkt in uns finden kann, an dem er anknüpfen kann und mit seiner großen Kraft der Liebe wirken kann.
So geht es tatsächlich darum, unser Denken auf die himmlischen Dinge auszurichten und von irdischem Konkurrenzdenken abzulassen. Ein Schritt in diese Richtung ist, dass wir anfangen, selbst etwas Positives zu denken. Und da ist das Ruhegebet (oder Jesus-Gebet) ein absoluter Rettungsanker.
Doch viele Menschen erkennen die Not ihrer Seelen nicht und machen in diese Richtung keinerlei Anstrengungen. Das ist schade, aber es ist nun mal so, wie es ist.
Ich wünsche euch allen noch einen gesegneten Feiertag,
Herzlichst,
Nobse
geli
Gelöschter Benutzer
Re: "Gut und Böse erkennen" - etwas Gutes oder etwas Schlechtes?
von geli am 03.10.2017 14:34Ja, genau - denn darin ist Satan ja immerhin Meister... sonst würde ja auch kaum einer auf ihn hereinfallen.
"Echte" Lügen sind ja meistens leicht zu durchschauen...
LG, geli
Re: "Gut und Böse erkennen" - etwas Gutes oder etwas Schlechtes?
von solana am 03.10.2017 10:04Aber es ist schon gut, wenn einen (mich) jemand (Du) hier zwischendurch daran erinnert, das man sich durch diese Schlussfolgerungen auch ganz schnell auf sehr dünnem Eis bewegen kann
Hallo Beröer
Oh, das sollte keine Kritik sein; das war ja auch alles interessant.
Ich hatte aber den Eindruck, dass wir jetzt an einem Pnukt angekommen sind, wo man nicht mehr viel weiter kommt.
Daher meine Idee, die Diskussion ein bisschen mehr auf unsere Situation heute zu lenken und zu überlegen, was das für uns bedeutet und wie wir damit umgehen können/sollten .....
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: "Gut und Böse erkennen" - etwas Gutes oder etwas Schlechtes?
von Beroeer am 03.10.2017 08:38Hallo pray,
Siehe auch mein Nickname 
Die Verwendung eines Sprachschlüssels kann hilfreich sein, hat aber seine Grenzen.
Manchmal dienen Wörter als Idiome. Dann scheitert der Sprachschlüssel.
In der Bibel werden zudem oft Wörter so gebraucht, dass sich deren
spezielle Bedeutung nur im Kontext ermitteln lässt.
In einem Anderen Thread, hatte ich dies geschrieben:
Beispiel "hassen"
3.Mose 19:17: Du sollst deinen Bruder nicht hassen in deinem Herzen,
Lukas 14:26 „Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater,
Mutter, Frau, Kinder, Brüder, Schwestern, dazu auch sein eigenes Leben,
der kann nicht mein Jünger sein.
Ist das ein Gebot die Familie zu hassen oder hat "hassen" hier eine andere Bedeutung?
Da der Christ im zweiten Gebot aufgefordert wird seinen "Nächsten" zu lieben "wie sich selbst"-
ist das Wort hassen, nicht im Sinne von "Abscheu zu empfinden" zu verstehen, sondern in
einer anderen Bedeutung..
Gleiches ist im Vergleich von Lukas 14:26 mit Johannes 3:20 feststellbar.
20 Wer Böses tut, der hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht,
damit seine Werke nicht aufgedeckt werden.
Zweimal dasselbe Wort, aber unterschiedlich in der Bedeutung.
Wenn die normale, naheliegende Bedeutung eines Begriffs Schwierigkeiten
im Verständnis einer Textstelle, ja sogar Widersprüche produziert, hat man
allen Grund nach anderen Bedeutungen zu suchen, welche dann in der Text-
stelle und im (ganzen) biblischen Kontext stimmig sein sollten
Und der Kontext sagt nun mal:
Das Gott den Menschen in Kenntnis darüber setzte, dass es Gut (richtig) sei
nicht von der Frucht zu essen, und dass es Böse (falsch) sei davon zu essen.
Der Kontext sagt ferner, dass Gott falsches Handeln, auch noch mit einer
folgenschweren Konsequenz belegte.
Wenn ich nun noch vernünftigerweise annehme, dass Gott, der ein Vater ist,
seine Kinder nicht vor eine Aufgabe stellte an der sie scheitern mussten,
und ihnen schon gar nicht eine "Falle" stellte, in die sie hineinlaufen mussten
ist es nur vernünftig im "Erkennen" eine andere Bedeutung zu suchen.
Nach Gottes eigenen Worten (1.Mose 3:17) gehorchte Adam der Stimme seiner Frau und
nicht der Stimme Gottes. Es ging also um Gehorsam der sich daran festmachen
würde, dass sie als Geschöpfe das Recht des Schöpfers anerkennen mussten
dass nur er bestimmen kann was Gut und Böse, richtig und falsch ist.
Aus meiner Sicht, steht man daher vor der Wahl, entweder dem "Erkennen" eine
bestimmte (vom Normalen abweichende) Bedeutung zu geben, dafür aber
den kompletten Kontext nahezu wortwörtlich stehen lassen zu können -
oder, die andere Variante:
"Erkennen" wörtlich auffassen und nahezu den kompletten Kontext umzudeuten.
Wenn Du Ausdauer hast - hier wurden beide Varianten diskutiert:
http://www.glaube-community.de/forum/show_thread.html?id=50496305&p=1
http://www.glaube-community.de/forum/show_thread.html?id=51225236&p=1
LG
Beroeer
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (41) Herr, lehre uns beten ... Lukas 11,1
von Burgen am 03.10.2017 08:26Das ist ja schön, dass wir duŕch das 'Hauskreisschlüsselloch' sehen durften -:) , danke liebe Chstnut.
Losung
Die er aus den Ländern zusammengebracht hat von Osten und Westen, von Norden und Süden:
Die sollen dem HERRN danken für seine Güte und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut. Psalm 107,8
Es hat Gott gefallen, alle Fülle in Christus wohnen zu lassen und durch ihn alles zu versöhnen zu ihm hin,
es sei auf Erden oder im Himmel, indem er Frieden machte durch das Blut am Kreuz. Kolosser 1, 19-20
Jesaja 38, 9-20
Lukas 14, 15-24

Antworten

