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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (41) Herr, lehre uns beten ... Lukas 11,1
von Burgen am 04.10.2017 08:09Gott, wir haben mit unsern Ohren gehört, unsere Väter haben's uns erzählt, was du getan hast zu ihren Zeiten, vor alters. Psalm 44,2
Was soll ich noch mehr sagen?
Die Zeit würde mir zu kurz, wenn ich erzählen sollte von Gideon und Barak
und Simeon und Jeftha und David und Samuel und den Propheten.
Diese haben
durch den Glauben Königreiche bezwungen, Gerechtigkeit geübt, Verheißungen erlangt, Löwen den Rachen gestopft,
des Feindes Kraft gelöscht, sind der Schärfe des Schwerts entronnen, aus der Schwachheit zu Kräften gekommen. Hebr 11, 32-34
Apostelgeschichte 9, 36-42
Lukas 14, 25-35
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (41) Herr, lehre uns beten ... Lukas 11,1
von Burgen am 04.10.2017 08:09Gott, wir haben mit unsern Ohren gehört, unsere Väter haben's uns erzählt, was du getan hast zu ihren Zeiten, vor alters. Psalm 44,2
Was soll ich noch mehr sagen?
Die Zeit würde mir zu kurz, wenn ich erzählen sollte von Gideon und Barak
und Simeon und Jeftha und David und Samuel und den Propheten.
Diese haben
durch den Glauben Königreiche bezwungen, Gerechtigkeit geübt, Verheißungen erlangt, Löwen den Rachen gestopft,
des Feindes Kraft gelöscht, sind der Schärfe des Schwerts entronnen, aus der Schwachheit zu Kräften gekommen. Hebr 11, 32-34
Apostelgeschichte 9, 36-42
Lukas 14, 25-35
Re: Friede mit Gott - Römer 5
von Cleopatra am 04.10.2017 07:46Also ich komme am Besten in die Ruhe mit Gott in der Natur.
Wenn ich diese ganz bewusst genieße und Gott in Gedanken dafür lobe.
Manchmal muss ich dabei garnicht so viel sagen.
Oder wenn ich eine Dokumentation über die Schöpfung sehe, dann staune ich total und bin mit Gott glücklich.
Ansonsten habe ich keine bestimmten Arten, um in den Frieden mit Gott zu kommen. Oft geschieht das im Gebet ganz automatisch oder Gott schenkt mir das tiefe Gefühl des Friedens.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Friede mit Gott - Römer 5
von nobse am 03.10.2017 17:49Liebe Burgen,
danke für deine Ergänzungen und Hinweise auf die Möglichkeiten, die im Rahmen christlicher Spiritualität geboten werden.
Peter Dyckhoff kannte ich noch gar nicht und den Begriff "Ruhegebet" auch nicht. Ich habe ein wenig auf seiner Internet-Seite recherchiert und dabei festgestellt, dass das Ruhegebet wohl dasselbe ist wie das Jesus-Gebet, von dem ich sprach und mit dem ich selbst tiefe Erfahrung habe.
Ja, es gibt doch unterschiedliche Möglichkeiten, in Gott zur Ruhe zu kommen. Du sprachst auch von den rosa Frauen, die sich im Schweigen üben. Wenn man weiss, dass das Schweigen das zentrale Attribut der Mutter Maria ist, dann finde ich es sehr passend, dass sich Frauen hiermit der Gottesmutter nähern. Die Anrufung Gottes ist eben noch mal etwas Anderes als das Schweigen, aber beides gehört eben zu Gottes Natur und unterstreicht jeweils andere Attribute Gottes.
verändert das Innere durch den Heiligen Geist.
Das geschieht aus Jesu Gnade.
Die Gnade Gottes ist bei der Sündenvergebung sicher ein wesentlicher Punkt. Doch es kommt auch darauf an, was wir selbst wollen. Erkennen wir, dass wir in unguten Gedankenmustern gefangen sind? Wünschen wir Befreiung davon? Wenn ja, dann haben wir auch selbst eine Anstrengung zu leisten, damit Gott einen Ansatzpunkt in uns finden kann, an dem er anknüpfen kann und mit seiner großen Kraft der Liebe wirken kann.
So geht es tatsächlich darum, unser Denken auf die himmlischen Dinge auszurichten und von irdischem Konkurrenzdenken abzulassen. Ein Schritt in diese Richtung ist, dass wir anfangen, selbst etwas Positives zu denken. Und da ist das Ruhegebet (oder Jesus-Gebet) ein absoluter Rettungsanker.
Doch viele Menschen erkennen die Not ihrer Seelen nicht und machen in diese Richtung keinerlei Anstrengungen. Das ist schade, aber es ist nun mal so, wie es ist.
Ich wünsche euch allen noch einen gesegneten Feiertag,
Herzlichst,
Nobse
geli
Gelöschter Benutzer
Re: "Gut und Böse erkennen" - etwas Gutes oder etwas Schlechtes?
von geli am 03.10.2017 14:34Ja, genau - denn darin ist Satan ja immerhin Meister... sonst würde ja auch kaum einer auf ihn hereinfallen.
"Echte" Lügen sind ja meistens leicht zu durchschauen...
LG, geli
Re: "Gut und Böse erkennen" - etwas Gutes oder etwas Schlechtes?
von solana am 03.10.2017 10:04Aber es ist schon gut, wenn einen (mich) jemand (Du) hier zwischendurch daran erinnert, das man sich durch diese Schlussfolgerungen auch ganz schnell auf sehr dünnem Eis bewegen kann
Hallo Beröer
Oh, das sollte keine Kritik sein; das war ja auch alles interessant.
Ich hatte aber den Eindruck, dass wir jetzt an einem Pnukt angekommen sind, wo man nicht mehr viel weiter kommt.
Daher meine Idee, die Diskussion ein bisschen mehr auf unsere Situation heute zu lenken und zu überlegen, was das für uns bedeutet und wie wir damit umgehen können/sollten .....
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: "Gut und Böse erkennen" - etwas Gutes oder etwas Schlechtes?
von Beroeer am 03.10.2017 08:38Hallo pray,
Siehe auch mein Nickname 
Die Verwendung eines Sprachschlüssels kann hilfreich sein, hat aber seine Grenzen.
Manchmal dienen Wörter als Idiome. Dann scheitert der Sprachschlüssel.
In der Bibel werden zudem oft Wörter so gebraucht, dass sich deren
spezielle Bedeutung nur im Kontext ermitteln lässt.
In einem Anderen Thread, hatte ich dies geschrieben:
Beispiel "hassen"
3.Mose 19:17: Du sollst deinen Bruder nicht hassen in deinem Herzen,
Lukas 14:26 „Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater,
Mutter, Frau, Kinder, Brüder, Schwestern, dazu auch sein eigenes Leben,
der kann nicht mein Jünger sein.
Ist das ein Gebot die Familie zu hassen oder hat "hassen" hier eine andere Bedeutung?
Da der Christ im zweiten Gebot aufgefordert wird seinen "Nächsten" zu lieben "wie sich selbst"-
ist das Wort hassen, nicht im Sinne von "Abscheu zu empfinden" zu verstehen, sondern in
einer anderen Bedeutung..
Gleiches ist im Vergleich von Lukas 14:26 mit Johannes 3:20 feststellbar.
20 Wer Böses tut, der hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht,
damit seine Werke nicht aufgedeckt werden.
Zweimal dasselbe Wort, aber unterschiedlich in der Bedeutung.
Wenn die normale, naheliegende Bedeutung eines Begriffs Schwierigkeiten
im Verständnis einer Textstelle, ja sogar Widersprüche produziert, hat man
allen Grund nach anderen Bedeutungen zu suchen, welche dann in der Text-
stelle und im (ganzen) biblischen Kontext stimmig sein sollten
Und der Kontext sagt nun mal:
Das Gott den Menschen in Kenntnis darüber setzte, dass es Gut (richtig) sei
nicht von der Frucht zu essen, und dass es Böse (falsch) sei davon zu essen.
Der Kontext sagt ferner, dass Gott falsches Handeln, auch noch mit einer
folgenschweren Konsequenz belegte.
Wenn ich nun noch vernünftigerweise annehme, dass Gott, der ein Vater ist,
seine Kinder nicht vor eine Aufgabe stellte an der sie scheitern mussten,
und ihnen schon gar nicht eine "Falle" stellte, in die sie hineinlaufen mussten
ist es nur vernünftig im "Erkennen" eine andere Bedeutung zu suchen.
Nach Gottes eigenen Worten (1.Mose 3:17) gehorchte Adam der Stimme seiner Frau und
nicht der Stimme Gottes. Es ging also um Gehorsam der sich daran festmachen
würde, dass sie als Geschöpfe das Recht des Schöpfers anerkennen mussten
dass nur er bestimmen kann was Gut und Böse, richtig und falsch ist.
Aus meiner Sicht, steht man daher vor der Wahl, entweder dem "Erkennen" eine
bestimmte (vom Normalen abweichende) Bedeutung zu geben, dafür aber
den kompletten Kontext nahezu wortwörtlich stehen lassen zu können -
oder, die andere Variante:
"Erkennen" wörtlich auffassen und nahezu den kompletten Kontext umzudeuten.
Wenn Du Ausdauer hast - hier wurden beide Varianten diskutiert:
http://www.glaube-community.de/forum/show_thread.html?id=50496305&p=1
http://www.glaube-community.de/forum/show_thread.html?id=51225236&p=1
LG
Beroeer
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (41) Herr, lehre uns beten ... Lukas 11,1
von Burgen am 03.10.2017 08:26Das ist ja schön, dass wir duŕch das 'Hauskreisschlüsselloch' sehen durften -:) , danke liebe Chstnut.
Losung
Die er aus den Ländern zusammengebracht hat von Osten und Westen, von Norden und Süden:
Die sollen dem HERRN danken für seine Güte und für seine Wunder, die er an den Menschenkindern tut. Psalm 107,8
Es hat Gott gefallen, alle Fülle in Christus wohnen zu lassen und durch ihn alles zu versöhnen zu ihm hin,
es sei auf Erden oder im Himmel, indem er Frieden machte durch das Blut am Kreuz. Kolosser 1, 19-20
Jesaja 38, 9-20
Lukas 14, 15-24
Re: "Gut und Böse erkennen" - etwas Gutes oder etwas Schlechtes?
von Beroeer am 03.10.2017 08:17Hallo geli,
Im ganzen lautet der Satz ja auch [Einschub von mir]:
"und ihr werdet sein wie Gott [und zwar insofern:] und wissen, was gut und böse ist."
ich verstehe es so, dass sie nur in einer ganz bestimmten Hinsicht wie Gott wurden:
Und zwar in einer verbotenen, so wie der Teufel vor ihnen zum Gott dieser Welt wurde,
so wurden sie, zu ihrem eigenen Gott und damit auch zu einem Teil der vom Teufel
beherrschten Welt.
So gesehen, war der der Satz -ich gebe Dir recht- nicht die Wahrheit, sondern eine
sehr raffinierte Lüge als Wahrheit "verpackt".
LG
Beroeer
Re: "Gut und Böse erkennen" - etwas Gutes oder etwas Schlechtes?
von Beroeer am 03.10.2017 08:13Hallo Solana,
Das ist wohl war. Wortwörtlich steht da tatsächlich nichts.
Das was ich darüber geschrieben habe, ist aus meiner Sicht trotzdem keine pure Spekulation
- es stützt sich auf, wie ich es nennen würde auf "harte und weiche Indizien".
Die härtesten Indizien, ja eigentlich fast Beweise, sind zum Einen das, was Paulus über die
Sünde (das Essen der Frucht) und die daraus resultierenden Folgen (Verdammnis)
schreibt, und zum Anderen die Beschreibung der Schöpfung Mensch als:
Krone der Schöpfung, mit Herrlichkeit und Ehre geschaffen von seinem
Erschaffer "sehr gut" bezeichnet.
Weiche Indizien sind dann die Andeutungen, die sich finden, dass Zeit verging
im Paradies in der Kommunikation zwischen den Menschen und zwischen den Menschen
und Gott stattgefunden haben muss worüber die die Bibel aber (nur andeutungsweise)
berichtet,
Auch die Hinweise dass Freude herrschte über die menschliche Schöpfung Sprüche 8)
ist natürlich eine Schlussfolgerung gestützt auf Indizien und Fakten.
Deshalb gebrauche ich in meinen Beiträgen ja auch öfter bewusst Formulierungen,
wie "gehe ich davon aus", "nehme ich an".
Aber ich meine auch, dass es unvernünftig wäre, die Geschehnisse strikt auf das zu begrenzen,
was geschrieben steht - dann kommt so eine merkwürdige Sichtweise raus, wie
ich das einmal unter *Ironiemodus* darzustellen versucht habe.
http://www.glaube-community.de/forum/show_thread.html?id=50496305&p=5
Aber es ist schon gut, wenn einen (mich) jemand (Du) hier zwischendurch daran erinnert,
das man sich durch diese Schlussfolgerungen auch ganz schnell auf sehr dünnem
Eis bewegen kann 
LG
Beroeer

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