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Re: Den Feind segnen....was passiert dann?
von angel121 am 24.09.2017 11:46@Burgen
So sehe ich es auch. Wer sich dazu hinreissen lässt, jemandem der einem Übel mitgespielt hat,(z.B. Unwahres weitersagte um einem schlecht dastehen zu lassen,und davon beruflich profitieren zu können) dies auf ebenfalls üble Art zurückzuzahlen, handelt wie jener gottlos,lieblos, fleischlich, erweist sich in jenem Moment gar als Diener Gottes Widersacher.
So wir aber solche segnen, indem wir für sie beten, dass sie eines Tages von solchen Teufeleien ablassen können, zur Erkenntnis von solch falschem Handeln/Reden kommen, von Gottes Liebe berührt und geleitet werden, bleiben wir in die Liebe Gottes eingebunden.
gby angel121
Re: Gedanken zum sogenannten Sündenfall
von angel121 am 24.09.2017 09:56@ geli
Matth. 5.43 Ihr habt gehört, daß gesagt ist: "Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen." 44 Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen, 45 auf daß ihr Kinder seid eures Vater im Himmel; denn er läßt seine Sonne aufgehen über die Bösen und über die Guten und läßt regnen über Gerechte und Ungerechte.
Matth. 5.48 Darum sollt ihr vollkommen sein, gleichwie euer Vater im Himmel vollkommen ist.
Siehst Du geli, Jesus unterscheidet auch hier zwischen Gute und Böse und Gerechte und Ungerechte, was klar gegen das Sündenfall-Dogma spricht, dass ALLE Menschen wegen Adam Sünder geworden seien.
Sicherlich gehört dazu, dass Jesus die wahre Erfüllung von Gesetzen und Propheten im Zusammenhang mit gelebter Liebe zu Gott und den Nächsten brachte, deren Gültigkeit von gelebter Liebe abhängig machte. (Paulus hat dies dann in Röme13.9 und 10 auch klar folgendermassen ausgelegt:
An diesen Geboten hielt Jesus fest, wie man auch hier sieht:
Jesus steinigte (tötete) die Ehebrecherin wohlweislich nicht, sondern in seinerihm von seinem Vater übertragenen göttlichen Barmherzigkeit empfahl er ihr nicht mehr ehezubrechen, gab ihr Möglichkeit sich vom Sündigen abzuwenden, was bislang wohl unbekannt war, aber für das Nahen Gottes Reich höchst förderlich.
Also wollte auch hier Jesus eine Sünderin zur Umkehr, Abkehr davon bewegen, da dies dem Nahen können Gottes Reiches auf Erden zweckdienlicher war als für dies und das zu steinigen (töten) wie Moses nebst andern Anordnung, Menschen abzustechen gebot, Menschen dadurch zu Mördern wurden.
Wenn Jesus von Sündern und Gerechten spricht, dann gab es sowohl als auch. Für mich ist massgebend was Jesus sagt, natürlich auch was Paulus sagt, so es nicht Jesus Worten widerspricht.
Wie kann man laut Jesus die Sünde besiegen? Indem man sich aufmacht, um sich von aller Bosheit bekehren zu wollen. Diese Möglichkeit wurde durch Jesus Erscheinen geboten. Dafür hat er sein Leben eingesetzt, war er seinem Vater gehorsam, trotz Wissen,dass seine Feinde deswegen seine Tötung forderten. Jesus wusste ja, dass sein Vater ihn auferwecken wird. Gottes Geist in Jesus auferweckte seinen gehorsamen Sohn, den die Kinder des Teufels ans Kreuz lieferten, wohlgemerkt.
Errettet wird ja, WER GLAUBT DASS DER VATER IM HIMMEL JESUS AUFERWECKT HAT. Das tue ich.
Die Werke des Teufels ist Mehrzahl, er bezog "Werke des Teufels" somit NICHT auf den Fruchtgenuss. Wen er als Teufel bezeichnete und wen als dessen Kinder brauche ich Dir ja nicht zu schreiben. Du kennst das Evangelium Johannes und die Briefe Johannes sicherlich auch wo genauer darauf eingegangen wird, wie hier.
Jesus ist gekommen, die gelebte Liebe anzuempfehlen, die er ja selber vorlebte und ebenso erbarmungsvoll die Sünder zur Umkehr/Abkehr davon zu bewegen, insbesondere bezüglich Sünden, von denen sie vorab nicht wussten, dass es solche waren.
Und auch hier spricht Paulus von Vergebung von allem wovon sie im Gesetz Mose (Gesetzes Werke durch welche man vor dem Vater unmöglich als Gerechter bestehen konnte, laut Paulus)nicht gerecht werden konnten.
Und sehr aufschlussreich ist auch 1. Johannes 1.8 und 1.9, nachdem sie offenbar aufgeklärt war, was vor dem Herrn Jesus Sünde ist, also alle Lieblosigkeit, den alle Gesetze und Propheten machte unser Herr von der gelebten Liebe hängig und töten ist lieblos, herzlos, gottlos.
Also, wie du siehst spricht Jesus nie im Zusammenhang von Sündigen, dass nachdem Adam von der Frucht der Erkenntnis von Gut und Böse seither alle Menschen automatisch und ausnahmslos Sünder geworden seien. Wer Paulus Worte gegen jene von Jesus ausspielt, sollte vielleicht wieder vermehrt in den Evangelien Jesus Worte lesen und verinnerlichen. Obwohl gerade Paulus sehr darauf bedacht war, die Liebe in den Vordergrund zu stellen und gebot, sich vom Sündigen abzuwenden.
Ich finde es unfair, Adam als den Verursacher von allen Greueltaten auf der Erde verantwortlich zu machen. Er hat sich lediglich von Eva dazu verleiten lassen vom Baum der Erkenntnis von gut und böse zu kosten und das wars. Ist der Sündenfall nicht eine Erfindung jener, die dadurch vollere Kassen bekamen, da bei Gerechten keine Ablassbriefe hätten an den Mann gebracht werden können? Nebst Adam musste ja auch Davids Psalm 51.7 für ein Erbsündedogma herhalten. Und noch heute gibst es solche, welche solchen Papstdogmen mehr Glauben schenken als den Worten unseres Herrn und Erlösers von einst angeordneten Sünden, Jesus Christus, dem Sohn jenes Geistes, der auch von Paulus mit der AUFERWECKUNG DES HERRN in Zusammenhang gebracht wird, wie auch Petrus es lehrte. Christsein wurde früher offenbar anders gelehrt als es im Internet immer mehr verbreitet wird, wobei Jesus Lehren immer weniger gewichtet werden, wie man sieht.
gby angel121
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (41) Herr, lehre uns beten ... Lukas 11,1
von Burgen am 24.09.2017 09:38Wochenspruch
Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. 1. Petrus 5,7
Ich habe euch Leben und Tod, Segen und Fluch vorgelegt, dass du das Leben erwählst. 5. Mose 30,19
Jesus spricht:
Ich bin gekommen, damit sie das Leben in Fülle haben. Johannes 10,10
Evangelium Matthäus 6, 26 - 34
Epistel 1. Petrus 5, 5c - 11
Predigt Lukas 18, 28 - 30 Psalm 20
Luk 18
28 Da sprach Petrus:
Siehe, wir haben, was wir hatten, verlassen und sind dir nachgefolgt.
29 Jesus aber sprach zu ihnen:
Wahrlich, ich sage euch:
Es ist niemand, der Haus oder Frau oder Brüder oder Eltern oder Kinder verlässt
um des Reiches Gottes willen, 30 der es nicht vielfach wieder empfange in dieser Zeit
und in der kommenden Welt das ewige Leben.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Den Feind segnen....was passiert dann?
von Burgen am 24.09.2017 09:17Hallo pray,
Wer oder was ist "der Feind"?
Z.B. diejenigen, die die Christen verfolgen, drangsalieren? So wie auch Paulus und nicht nur er, von Gefängnis, steinigen usw. erzählen?
Es wurden in den vergangenen 2T Jahren noch nie soviele Menschen um des Glaubens Willen verfolgt wie in unserer Zeit.
Es gibt aber auch Feine, die auf den ersten Blick als solche gar nicht erkannt werden.
Ein wunderbares Beispiel lesen wir im Buch Hiob.
Aufgelöst wird die 'ganze Geschichte' in dem, dass Gott sagt zu Hiob und seinen Freunden,
Hiob soll für die Männer, Freunde, beten. Nur ihn würde Gott hören und erhören.
Das alles zieht sich über 42 interessante Kapitel hin. Und dann, ganz zum Schluss erhält Hiob Wiederherstellung, Segen.
Erst nachdem Hiob Fürbitte zu Gott gebracht hat.
Den 'Feind' segnen ist eine Einstellung und schützt davor, verbittert und verschlossen zu werden.
Denn das betrifft dann sehr viele Lebensbereiche und somit die Verbindung zu Gott.
Es ist so, als könne man keine Luft mehr bekommen.
Es schnürt ab.
Das ist nun Interpretation des Lebens. Aber - nur die heile Verbindung zu Gott schenkt leben.
Hass, Mutwillen, Nachtragen usw. trennt von Gott und Menschen, dem Nächsten.
Vergebung , 7x77 mal, unendlich mal sind wir aufgefordert zu vergeben, sagt Jesus dem Petrus.
Nur so kann Segen fließen, bei einem selber, und beim anderen (ohne zunächst manchmal sichtbar zu sein)
Es ist als lebenumfassend, den Feind zu segnen!
Gruss
Burgen
Re: Hauskreis-Miteinander aktuell
von chestnut am 23.09.2017 21:49Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?
1. Kor.3.16
Gottes Geist hat in uns Wohnung genommen in dem Moment, wo wir ihm unser Leben anvertraut haben.
Aber sind wir uns dessen auch bewusst? Und was bedeutet das für uns?
Darüber wollen wir im Hauskreis miteinander nachdenken
Sonntag, 24. September, 20.30 - Raum Hauskreis-miteinander
Liebe Grüsse
Cosima und Chestnut
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Ein reines Gewissen
von nennmichdu am 23.09.2017 19:56Offb 22,2 In der Mitte ihrer Straße und des Stromes, diesseits und jenseits, war der Baum des Lebens, der zwölfmal Früchte trägt und jeden Monat seine Frucht gibt; und die Blätter des Baumes sind zur Heilung der Nationen.
1Mo 3,22 Und Gott, der HERR, sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie einer von uns, zu erkennen Gutes und Böses. Und nun, dass er nicht etwa seine Hand ausstrecke und auch noch von dem Baum des Lebens nehme und esse und ewig lebe!
Gott wollte verhindern, das sie in ihren Sünden ewig dann so weiter leben. Richtig. Deswegen vertrieb er sie aus dem Garten Eden.
Der Baum des Lebens hat sich doch nicht verändert in seinen Eigenschaften. Er war in Eden der gleiche, wie auch in Zukunft (in Offenbarung) und verweist auf Jesus selbst. Den es auch zu erkennen gilt. Aufzunehmen gilt - als Brot des Lebens. Als Speise, die sättigt - entgegen der Speise vom Baum der Erkenntnis die nicht satt machen konnte.
Und Adam und Eva waren in Eden lediglich Geschöpfe Gottes. Hatten noch nicht den Status der Kindschaft. Den bekommen wir erst in Jesus Christus. Das stand in Eden noch aus.
Für mich ist das ganze Sonnenklar und ich wundere mich das mir hier so wenige nur folgen können.
Adam und Eva waren in Eden gekennzeichnet von ihren Begierden. Was war daran denn so ideal als das Gott es hätte so bewahren wollen.
Am Gebot : Du sollst nicht essen...
Rieben sich diese Begierden. Wurden sie überhaupt erst sichtbar. Und führten zur Übertretung.
Gott möchte aber Menschen in Christus haben, die hier zu Überwindern werden. Um bei ihm im Himmel später sein zu können.
Also - der alte Adam in Eden war noch nicht das letzte Ziel Gottes für den Menschen. Sondern der neue Adam in Christus. Den wir als Kinder Gottes durch den heiligen Geist in Christus darstellen.
Was ist daran so schwer zu verstehen?
Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)
von pray am 23.09.2017 19:29....dass sie alle ausschwärmen würden und den Menschen den Heilsweg erzählen.
Wenn ich Gott ganz gezielt eine Frage stellen würde, dann würde ich gern Antwort haben, ob....
Re: Der Teufel trägt Prada
von pray am 23.09.2017 19:23Hallo Solana,,
ja, das scheint eigentlich eine "Torheit" zu sein, dass man glaubend genau auf DAS gucken soll, wovon man sonst den Tod erleidet: Schlange.
Ich kann mir das nun nur so erklären, dass das uns genauso als "Torheit" erscheint, wie den Leuten es als Torheit erscheint, dass ihnen durch Jesu Tod vergeben wird, wenn sie das glaubend ansehen. Uns ist das keine Torheit !
Aber auch, wenn dieser Gedankengang vielleicht (????) in eine richtige (???) Richtung gehen könnte, würde es mir eher einleuchten, wenn Mose z.B. ein ehernes Lamm aufgerichtet hätte.
Re: Den Feind segnen....was passiert dann?
von pray am 23.09.2017 18:43Vielen Dank für eure Antworten. So ganz klar ist mir nach einhelliger Meinung im Forum schon mal, dass ich selber besser "dran" bn, wenn ich zum Segnenden, anstatt zum Grollenden werde.
Burgen schrieb, dass die "Feindliche Person" durch das Segnen vielleicht zum Glauben kommen kann...ich denke, Burgen denkt sich das Segnen dann eher als geine geistliche Sache. Nenn mich du sah das Segnen dann eher als eine praktische Sache, indem man handelt und dem Feind Gutes zukommen lässt.
Psalm 24,4-5 bekomme ich auch kaum untergebracht. Hier heißt es: Wer unschuldige Hände hat und reinen Herzens ist, wer nicht bedacht ist auf Lug und Trugund nicht falsche Eide schwört, der wird den Segen des Herrn empfangen und Gerechtigkeit von dem Gott seines Heils.
Ich frage mich nach wie vor, ob es ein Unterschied ist, zwischen dem Segen Gottes und wenn wir segnen sollen, die uns verfluchen.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Gedanken zum sogenannten Sündenfall
von Burgen am 23.09.2017 15:03nennmichdu
du schreibst selbst, dass sie leibhaftigen Umgang mit ihrem Schöpfergott hatten.
Und der Umgang, auch heute, prägt den Menschen.
Ausserdem war Gott als Schöpfer voll zufrieden mit seinen Geschöpfen.
Leider verspielten sie die Chance. Heisst, deine Ausführungen, die Auslegung, deckt sich nicht mit meinen Gedanken.
Lasse es aber so stehen.
Burgen


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