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Geheiligt werde dein Name...
von pray am 13.10.2017 20:29Hallo zusammen,
bis vor einiger Zeit dachte ich, dass diese Bitte im Vater-Unser-Gebet so gemeint ist, dass man wünscht, dass alle Menschen Gottes Namen z.B. nicht in den Schmutz ziehen oder missbrauchen, in dem sie z.B. auf Gott schwören oder schimpfen: "Mein Gott" oder "Oh Gott oh Gott!"- bis ich dann durch andere Christen und einige Belegstellen in der Bibel zu einem gaaaanz anderen Verständnis dieser Bitte bekommen bin.
Ich stelle das einfach mal als Thema ins Forum und bin wirklich gespannt, wie ihr das versteht, dass Gottes Name geheiligt wird.
PS: Leider schaffe ich es im Moment zeitlich nicht immer gut, im Forum teilzunehmen, aber ich lese vieles mit und versuche auch hin und wieder zu schreiben. Sorry dafür, wenn ich ein Thema einstelle oder antworte und mich dann erst so sehr spät beteilige oder es sogar mal gar nicht schaffe.
Re: Busse - Umkehr, wohin? - und dann?
von nobse am 13.10.2017 18:25Hallo zusammen,
Johannes der Täufer sprach: Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!
Was wollte er damit andeuten?
Für mich ist es ganz klar, dass die Buße (= Besserung im Denken und Handeln) eine Voraussetzung dafür ist, dass man in das Himmelreich eintreten kann.
Johannes hat also die Tatsache erwähnt, dass das Himmelreich nahe ist. Dies ist eine Folge von Gottes Gnade, aus der heraus er seinen Sohn auf die Erde sandte. Aber im Himmelreich haben Menschen, die ihre Absichten auf das Böse richten und auch ihr Handeln danach ausrichten, nichts zu suchen. Sie passen einfach nicht dorthin. Es ist eine Frage der Gesinnung, ob man dem Himmelreich nahe ist (oder sich sogar darinnen befindet).
Worin diese Buße (= Besserung) besteht, das hat Jesus uns klar gesagt: Liebe Gott von ganzem Herzen und deinen Nächsten wie dich selbst.
Wer sich danach richtet und sich die Hilfe Jesu dabei erbittet, der wird zwangsläufig in das Himmelreich eintreten. Aber auch das ist klar, ich sagte es weiter oben: Wer sich nicht bessert, dem bleibt das Himmelreich verschlossen.
Herzlichen Gruß in die Runde,
Nobse
Re: Geschieht Gottes Wille immer?
von Pal am 13.10.2017 18:24Ich vermute das genau dieser (tief inwendige) Haß auf Gott alle diejenigen erfüllt, die in der Verdammnis enden.
Das, meine ich hat seine Gültigkeit für alle böse Gott-losigkeit.
Jesus sagte einmal zu seinen Feinden:
Sie meinten tatsächlich, das Jesus sie hier falsch beschuldigte. Doch war genau das die Wahrheit.
Wenn es darauf ankommt, zB um seine eigenen Bosheit zu verbergen, dann wollen alle Sünder den gerechten Richter vernichten. -
Somit sind sie im Grunde allesamt GOTTHASSER!
Re: Gibt es ohne die Erlösung durch Christus "Gerechte", die eine Erlösung nicht mehr benötigen?
von nobse am 13.10.2017 18:14Hallo zusammen,
ich denke man muss die Frage: Gibt es Gerechte (Menschen), die ohne die Erlösung Jesu Christi gerecht sind?
von der Frage trennen: Wer sind die 99 Schafe, die der Hirte (scheinbar) sich selbst überläßt, um einem verirrten Schaf zu folgen?
Ich schliesse mich in einem Punkt der Argumentation von angel an: Jesus sprach von 99 Gerechten, die der Buße nicht bedürfen. Es geht hier also nicht um Schein-Heilige, die in arroganter Weise von sich überzogen sind und in Wahrheit nur glauben, dass sie gerecht sind.
Es handelt sich eben um ein Gleichnis und es geht um die Freude im Himmel, die aufkommt, wenn ein Sünder sich bekehrt. Die himmlische Herde des Herrn ist ja bereits mit ihm verbunden, sie lebt aus der Kraft Gottes und wenn der Herr einem verirrten Schaf (einer verirrten Seele) nachgeht, dann trübt das das Verhältnis zu dem Rest der Herde in keiner Weise.
Meiner Meinung nach wird hier in unzulässiger Weise interpretiert, dass die 99 Gerechten nur in ihrer Einbildung Gerechte wären, in Wahrheit aber noch gar nicht beim Herrn sind.
Herzliche Grüße,
Nobse
Re: Ist die Gebote halten wichtig? Was sagt die Bibel?
von nobse am 13.10.2017 18:03Liebe Solana,
danke für deine Gedanken.
Abschliessend möchte ich eigentlich nur sagen, wie schon im letzten Post, dass wir unabhängig von unserem Vesrtändnis von Erlösung das Liebes-Gebot Jesu befolgen sollten. Daraus ergibt sich eine immer intensivere Nähe zum Herrn und es folgt auch eine immer bessere Erkenntnis seiner Worte.
Der Weg mit Jesus ist ein Weg der Gottes-Erfahrung. Dabei sollten wir uns nicht so sehr auf das Urteil unseres Verstandes verlassen, sondern auf das, was Jesus in unseren Herzen bewirkt. Geben wir IHM Raum in uns.
In diesem Sinne herzliche Grüße,
Nobse
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Geschieht Gottes Wille immer?
von Burgen am 13.10.2017 16:46Woran machst du heute den Hass Gott gegenüber fest?
Ist es nicht eher so, dass die meistem Menschen sich gar keine Gedanken zum Thema Gott machen?
Oder Gott vielleicht auch mit Kirche oder Sekte in Beziehung sehen?
Und da wollen sie keinesfalls mitmachen, dazugehören.
...
Interessanter Weise steht im AT, dass Ägypten, Jordanien und Assyrien? besonderen Stellenwert in der Zukunft für Gott (es Reich) haben.
Und wir heutigen sehen, dass gerade diese Völker ehement einem Gott sich unterwerfen.
Es gibt im Internet nun einen Wortprediger mit islamistischem Hintergrund, der viel von unserem Gott rüber bringt. Ich meine das,
was wir von Gott in Genesis wahrnehmen und wissen.
Und wenn wir uns fragen unter dem Gesichtspunkt der Allversöhnung, ob Gott seinen Willen durchsetzt,
können wir eigentlich nur staunen, wie und was Gott alles gebraucht um zu seinem angestrebten Ziel zu kommen.
Und unser Wissen und Bild von der Ewigkeit ist meines Wissens das einzige, was Schönheit und Geborgenheit vermittelt.
Vielleicht müsste sich jeder von uns Christen it der schönen Ewigkeit befassen, um sie dem einen oder anderen
vor Augen zu malen.
Eine Hundebekannte meinte mal, ach was, es gibt nichts mehr nach dem Tod.
Die Bibel gehöre zu den Märchenbüchern.
Eine andere Frau fragte, ob ich zu den Endzeitverschwörern gehören würde.
Ihr Opa habe viel in der Schrift studiert.
Tja, und Gott kommt dennoch zum Ziel.
Gruß
Burgen
Re: Geschieht Gottes Wille immer?
von Pal am 13.10.2017 12:59Ich denke mir, da gibt es einen vollgültigen Grund: Sie hassen Gott!
Würden sie Gott lieben, so kämen sie ja zu IHM.
Aber nun lieben sie sich selbst und verabscheuen die Unterwerfung unter den Allerhöchsten.
Das macht den Unterschied zwischen der grauenhaften Hölle und dem herrlichen Himmel.
Der Mensch entscheidest zwischen Liebe und Hass. - Gleichgültigkeit gibt es da faktisch nicht!
Re: Oase (41) Herr, lehre uns beten ... Lukas 11,1
von solana am 13.10.2017 11:49Danke, liebe Burgen für die täglichen Losungen!
Jetzt habe ich auch seit längerem mal wieder ein paar Fotos gemacht, die ich euch gerne zeigen möchte.
Es ist so faszinierend, was für schöne Bilder in der Natur entstehen.
Hier ist nach strahlendem Sonnenschein in Flussnähe Nebel aufgezogen und die Schwaden haben sich langsam über die Wiesen ausgebreitet:
Ich wünsche euch allen einen schönen, gesegneten Tag.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Geschieht Gottes Wille immer?
von Burgen am 13.10.2017 11:43Gerade las ich das Kapitel Hebräer 12 durch
und frage mich gerade in Bezug auf die letzten beiden Einträge hier:
Was bewegt eigentlich Menschen dazu, die Ewigkeit nicht bei Gott verbringen zu wollen?
Gibt es da stichhaltige Gründe für?
In früheren Zeiten stellten wir mal fest, dass jeder Mensch glaubt.
Fragt sich nur woran er glaubt.
Manche Prediger benutzen zur Klärung das Bild von dem Stuhl.
Jeder weiß, dass ein Stuhl in der Regel so konzipiert ist, dass darauf ein Mensch gut sitzen kann.
Der Mensch glaubt also daran.
Und dann gibt es innerhalb vieler Religionen ein Wissen darum, dass es Gott gibt.
Fragt sich nur welchen Gott sie meinen.
Was ihr Gott ist ...?
Hebr 12,25
Seht zu, dass ihr den nicht abweist, der da redet. Denn wenn jene nicht entronnen sind, die den abwiesen, der auf Erden den Willen Gottes verkündete,
wieviel weniger werden wir entrinnen, wenn wir den abweisen, der vom Himmel her redet.
Hebr 12,28
Darum, weil wir ein Reich empfangen, das nicht erschüttert wird, lasst uns dankbar sein und so Gott dienen mit Scheu und Furcht,
wie es ihm gefällt; 29 denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.
Das Thema stellte sich ja der Frage, ob unser Gott in allen Dingen sozusagen seinen Willen bekommt.
Und wir unsere Gebetserhörung.
Ich denke, ganz genau werden wir es erst "wissen" können, wenn Erde und Himmel ein letztes Mal geworfelt werden.
Denn dann fallen, wie bei den Sieben der Goldgräber, Sand und kleinste Steinchen durch das geschüttelte Sieb,
zurück bleibt das vielleicht etwas dreckige reine Gold.
Zu lesen in Heb 12, 26b / Haggai2,6
"Noch einmal will ich nicht erschüttern allein die Erde, sondern auch den Himmel. "
Wir können erkennen und die Gewissheit haben, dass
unser Gott an sein Ziel kommt, auch wenn es für uns manchmal ziemlich undurchsichtig erscheint -;)
Grüße
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (41) Herr, lehre uns beten ... Lukas 11,1
von Burgen am 13.10.2017 10:49Losung
Meine Seele ist fröhlich in meinem Gott;
denn er hat mir die Kleider des Heils angezogen
und mich mit dem Mantel der Gerechtigkeit gekleidet. (welch eine Aussage, welch ein wunderschönes Bild ...)
Jesaja 61,10
Jesus sprach:
Selig seid ihr, die ihr jetzt hungert; denn ihr sollt satt werden.
Selig seid ihr, die ihr jetzt weint; denn ihr werdet lachen.
Lukas 6,21
Gib das Hochzeitskleid der Gerechtigkeit, dass es meine Armut decke und dein Blick mich nicht erschrecke,
ich ertragen kann, siehest du mich an.
Gib den Kindesgeist, der dich Vater heisst, dass mit kindlichem Vertrauen ich dir in die Augen schaue,
ja, mich freuen kann, siehest du mich an.
(BG: Philipp Spitta)


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