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Re: Bibelklar
von Pal am 23.09.2017 05:22Ich habe ein paar neue Beiträge, jetzt über die Endzeit, eingestellt.
Endzeit 2 Folge - Der Endzeit-start(er)
Endzeit 2.Folge - In einer bösen Welt
Endzeit 3.Folge - Der beste Schmelzofen!
lG
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Gedanken zum sogenannten Sündenfall
von geli am 22.09.2017 18:56Hallo Angel,
ich hatte keine Zeit und antworte Dir deshalb erst jetzt auf Deinen Beitrag an mich.
Ja, Du fragst, warum Jesus zwar sagte, man solle hinausgehen und seine Lehren verbreiten - und hast ja auch einige Bibelstellen angeführt, warum Jesus gekommen ist - aber er erwähne nicht, dass er gekommen sei, um Adams "Sündenfall" sozusagen wettzumachen.
Du schreibst weiterhin, dass es Jesus in erster Linie darum gegangen sei, um seinen Vater durch ihn bekannt zu machen, die Frohe Botschaft zu bringen, dass Versöhnung durch ihn mit dem Vater im Himmel geschehen kann, dass man eins mit ihm werden kann und eine geistliche Geburt mit ihm erleben kann.
Ja, das ist alles auch richtig.
Nur stellt sich mir die Frage, warum denn Versöhnung nötig sein soll, warum man denn eine geistliche Geburt braucht, warum man denn "Rettung" braucht.
Wenn es doch gar keinen "Sündenfall" gab - durch den die Sünde überhaupt in die Welt gekommen ist - wozu ist dann Versöhnung nötig? Wozu brauchen wir dann Rettung - bzw. Rettung vor wem oder was? Wozu brauchen wir dann eine neue Geburt, ohne die wir ja laut Jesus gar nicht in den Himmel kommen können? Wozu mußte dann Jesus den Tod am Kreuz erleiden?
Ohne den "Sündenfall" wäre das alles doch völlig unnötig.
Ich weiß nicht, was Du genau unter dem "Sündenfall" verstehst, weil Du Dich gar so schwer damit tust?
Vielleicht gehen unsere Vorstellungen davon auch etwas auseinander?
Der "Sündenfall" ist einfach das erste Mal, nachdem Gott seine vollkommen gute Erde geschaffen hatte, dass seine Menschen sich über seine Anordnung hinwegsetzten und nach ihren eigenen Maßstäben und ihrem eigenen Willen handelten.
Dadurch bekam die Sünde sozusagen "Zutritt" auf dieser Erde und hat sich immer weiter ausgebreitet - niemand, kein Mensch, ist davon ausgenommen.
Ja, alle Menschen, die nach Adam und Eva geboren wurden, wurden durch den Eintritt der Sünde in diese Welt schon von Anfang an mit der Neigung, der Gesinnung zum Sündigen, zum Handeln gegen Gottes Willen, geboren.
Niemand kann sich daraus befreien - alle Menschen sind seitdem unter die Sünde "verkauft" - deshalb brauchen wir jemanden, der die Sünde besiegen und uns so von ihrer Knechtschaft befreien konnte.
Wie Du ja selbst geschrieben hast: Jesus ist gekommen, um die Sünde wegzutragen und um die Werke des Teufels zu zerstören.
Damit hat er den "Sündenfall" sozusagen "wett gemacht", wie Du es ausgedrückt hast.
Eine Frage hätte ich noch: Du schreibst, dass Jesus nichts vom "Sündenfall erwähnt habe, jedoch habe er korrigiert, was den "Alten" durch Mose verkündet wurde".
Hier würde mich interessieren, was genau Jesus denn "korrigiert" hat?
LG, geli
Re: Gedanken zum sogenannten Sündenfall
von Cleopatra am 22.09.2017 18:43Lieber nennmichdu- um deine Gedanken also richtig zu verstehen- wo siehst du dann die Sünde...? Wenn es kein Verbot gab, konnte Adam ja auch nicht ungehorsam gewesen sein, dann wäre aber auch nicht die Sünde in die Welt gekommen, oder?
Also, wo hat Adam gesündigt, weshalb er so hart bestraft wurde (in Zukunft mit Mühe arbeiten, raus aus dem Paradies, sterblich sein, Frau bekommt Wehen- das sind für mich echt heftige Strafen)
Wie andere schon versucht haben, dir zu erklären, ist Gott tatsächlich gemeint. Der dreieinige Gott, den du glaube ich verneinst. Kleiner Hinweis befindet sich auch im neuen Testament: "Durch ihn ist alles erschaffen"- das ist Jesus.
Und hier merke ich, dass wir nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen können.
Ich meine, mich zu erinnern, dass unsere Gespräche öfters wegen solchen Ausagen/Meinungen beendet waren, oder? Ich bin mir gerade nicht sicher.
Aber wenn du anfängst selbst zu entscheiden, welche Bibelabschnitte echt sind und welche eben nicht, dann kannst du dir auch nie sicher sein, was nun wahr ist und was nicht.
Wir müssen schon die ganze Bibel annehmen, nicht nur Teile.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Gedanken zum sogenannten Sündenfall
von Greg am 22.09.2017 14:57Diese Schlange war eine spezielle Schlange im Paradies. Es waren nicht Schlangen im allgemein.
Diese Aussage ist falsch. Wir werden niemals sein wie Gott. Gott, der Dreieinige, ist einzig und allein Gott. Wir sind Menschen.
Wir werden auch niemals wissen, was gut und böse ist. Klar, in einem beschränkten Maßen wissen wir das schon. Aber niemals in einem Göttlichen Massstab.
Denn wenn wir wirklich in einem Absoluten Maßstab, also wenn wir wie Gott entscheiden könnten und wissen könnten, was gut und böse ist, dann müßten wir selbst Gott sein. Und wir werden niemals Gott sein.
Das tragische an Adam ist, das Adam sich durch diese Frucht, durch diesen Schritt des Ungehorsams einen ungesunden halbwissen angeeignet hat. Die Auswirkungen sehen wir doch heute immer noch sehr deutlich.
Die Schlange hat also gelogen.
Richtig. Plural. Der dreieinige Gott.
Es gab Menschen, die damals Gott gesucht haben und im Glauben an ihn Gerecht wurden. Aber niemand ist von Geburt an gerecht. Nimand.
Paulus bringt es auf den Punkt in Römer 3:23
Er will die Ausgangslage aller Menschen klar machen. Paulus hat nie geglaubt, das es Gerechte von Geburt an gibt. Jesus wußte, das es sie nicht gibt.
Wer an etwas anderes glaubt, glaubt halt nicht an dem Gott der Bibel, sondern an eine eigene Kreation.
Ich bin eine fröhliche Knackwurst!
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Gedanken zum sogenannten Sündenfall
von Burgen am 22.09.2017 14:02An wen ist denn das AT gerichtet?
Es ist das Buch der Juden und seit 2000 Jahren ebenfalls der Christen.
Ausserdem hat darüber hinaus jeder Mensch auf diesem Erdball die Möglichkeit
im AT und nun zusätzlich im NT Gott zu suchen und ihn zu finden.
Und indem sehr viele Menschen natürlicherweise kaum verstehen, was sie als Brot des Lebens lesen,
kommt es immer wieder vor, dass sich Ihnen Jesus offenbart. Sie werden hungrig nach mehr.
Und auch Juden, die dem Gesetz treu sind und sich ihm verpflichtet wissen, lernen Jesus, ihren Messias kennen.
Das ist für diese Menschen der Wendepunkt. Statt Gesetz nun Gnade.
Sie verstehen und sehen nun ihre alte Schrift mit anderen Augen. Erkennen die Zusammenhänge.
Und ihnen geht das Licht auf, weil sie erkennen, die Gnade hat immer versucht, sich ihnen mitzuteilen.
Und was hat Gott nicht alles getan!
Mose war der Gesetzesdiener, Josua der Führer in das Land von Milch und Honig.
Gott schenkte seinem Volk ( nicht den Heiden) Prpheten, einen König, der dann nicht nach Gott fragte,
einen König nach seinem Herzen, den David und später seinen Sohn Salomo, der als der damals reichste Mann
der Welt galt. Vielleicht ist der Orient gemeint, heute Naher Osten)
Und dann noch viele andere Könige.
Wir lesen ja im NT, dass die damaligen Juden viele umbrachten, aber auch durch andere Völker zu Tode kamen, weil
sie ungehorsam der Stimme Gottes gegenüber waren.
Im NT lesen wir die Gleichnisse Jesu, wo der Herr zur Hochzeit einlud, oder der Herr sein Land verpachtete und die
Pächter sogar den Sohn töteten, weil sie nicht zahlen wollten oder nicht zur Hochzeit kommen wollten und
Ausreden vorschoben.
Jesus hielt während der 3jährigen Sohnschaft auf Erden den Juden einen Spiegel vor.
Doch die meisten Herzen waren derart verhärtet, dass sie gar nicht merkten, wen sie da vor sich hatten.
Nämlich den Messias persönlich,
der gefoltert und getötet wurde. Nach heutigem Wissensstand ist Jesus an gebrochenem Herzen gestorben.
Der Speer ging in sein Herz und spaltete die Kammern sodass Wasser und Blut austraten.
Psalm 22, ff spricht davon:
15 ich bin ausgeschüttet wie Wasser, alle meine Knochen haben sich voneinander gelöst ;
mein Herz ist in meinem Leibe wie zerschmolzenes Wachs.
16 meine Kräfte sind vertrocknet wie eine Scherbe, und meine Zunge klebt mir am Gaumen,
und du legst mich in des Todes Staub. ...
Der ganze Psalm zeigt was war was ist und was sein wird.
Gruß
Burgen
Re: Gedanken zum sogenannten Sündenfall
von solana am 22.09.2017 11:27Für mich sind die Elohim in der Paradiesgeschichte nicht Gott, sie sprechen ja in Mehrzahl, und der Vater im Himmel ist NUR EINER, und so, wie Jesus Christus ihn offenbarte.
Schade, dass du überhaupt nicht zur Kenntnis nimmst, was dazu geschrieben wurde.
"Die Elohim" steht auch im Schöpfungsbericht - als derjenige, der Himmel und Erde erschaffen hat.
Wenn für dich dieser Schöpfergott ("die Elohim") nicht mit dem Vater im Himmel identisch ist, dann verlässt du eindeutig den Boden der christlichen Lehre.
Und vertrittst eine Lehre wie bspw in der Gnosis, die den "Schöpfergott" vom "wahren Gott unterscheiden" und ihn als eine Art abgefallenes, böses Wesen sieht.
So etwas hat Jesus nie gesagt und vertreten.
Und so eine Lehre vertreten wir hier auch nicht.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Gedanken zum sogenannten Sündenfall
von nennmichdu am 22.09.2017 10:15Eden war nicht das Paradies. Hier finden wir den noch unerlösten Menschen in seinen fleischlichen Begierden wieder, denen er verfällt.
Der (zwangsläufige) Ungehorsam Adams und Evas, dort wo sie ihren erweckten Begierden nachgaben ist das eine.
Dann durch Christus sich hier die gekreuzigten Begierden - den alten Adam - im Tode zu halten um nur überwinden zu können, um auch im Himmel Anteil zu haben an Jesus, am Baum des Lebens, ist das andere.
Was bedingt, sich in seiner Sünde - seiner Bosheit - als Sünder zu erkennen, um sich hilfesuchend dann an Gott zu wenden.
Erkenntnis beinhaltet ja auch das Wort ERKENNEN. Was bedeutet, das man mit jemandem EINS wird. In Eden wurden Adam und Eva EINS mit dem Wesen und den Gedanken der Schlange.
Ihr werdet sein wie Gott, werden selbst den Maßstab aufstellen was Gut und was Böse ist. Werdet unsterblich sein. Und diese Ideen machten sich Adam und Eva zu Eigen. Im Versuch und dem Wunsch ihr eigener Gott zu sein, erkannten sie dann, das sie nackt und bloss waren. Unabhängig nun auf sich gestellt. Ohne den Schutz Gottes.
Und mit der Vertreibung aus Eden war es fortan ihre Suche, wieder die Gemeinschaft mit Gott zu finden. Aber aus ihrem fleischlichen - von Gott getrennten - sündigem Wesen in ihren Begierden die die Welt auszeichnet (Augenlust, Fleischeslust, Stolz), konnten sie es aus eigenem Vermögen nur über ihre eigenen "guten" Werke (was alle Religionen ausmacht - der Versuch durch eigene Werke vor Gott gerecht zu werden) versuchen. Was halt nicht funktioniert.
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Gedanken zum sogenannten Sündenfall
von nennmichdu am 22.09.2017 10:02ein NICHT.. zuviel...sorry
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Gedanken zum sogenannten Sündenfall
von nennmichdu am 22.09.2017 10:01Hallo Angel,
Abgesehen davon, das du Bezug nimmst auf ein Zitat von einem User Namens "Henoch", was ich wiedergegeben habe, bezieht sich dieser Zusammenhang auf all diejenigen Menschen, die versuchen durch gute Werke - aus dem (einem) Gesetz (Geboten) heraus - Gott zu gefallen.
Und im Römerbrief wird dies dann ausgeführt, das kein Mensch durch gute Werke NICHT vor Gott gerecht werden kann. --- WEIL halt alle Menschen unter ihren (sündigen) fleischlichen Begierden (dem alten Adam) leiden und am Gesetz - an den Geboten - immer wieder nur erkennen können, das sie hier schuldig werden. Das sie immer wieder Übertreter des Gesetzes sind.
Das ist dann auch der Sinn der Gebote - auch schon des Gebotes in Eden - das der Mensch erkennt, das er ein Sünder ist.
Röm 7,7 Was wollen wir hierzu sagen? Ist das Gesetz Sünde? Das sei ferne! Aber die Sünde erkannte ich nicht außer durchs Gesetz. Denn ich wüsste nichts von der Begierde, wenn das Gesetz nicht gesagt hätte (2. Mose 20,17): »Du sollst nicht begehren!«
Re: Gedanken zum sogenannten Sündenfall
von angel121 am 22.09.2017 09:59@nennmichdu
Und da schliesst sich der Kreis offenbar. (raus aus dem Paradies, rein in das Paradies)
Also für mich heisst die Geschichte von Adam und Eva im Paradies wohl wennschon und in bezug auf Offenbarung 2.7 eher, wer ungehorsam ist, verspielt das Verbleiben im Paradies, wer indes sich von aller Bosheit bekehrt und dem Guten anhängt (was aber wiederum bedingt den Unterschied zu kennen
) also auch wer Böses mit Gutem überwindet , der wird mit der Frucht des Baumes des ewigen Lebens belohnt, oder kann allenfalls gleich selber ins Paradies zurück und sich den Lohn fürs Überwinden selber holen. Jesus sei dank für die Wegweisungen aus Finsternis ins Licht Gottes.gby angel121


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