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Re: Kann ein Gläubiger "Messie" oder zumindest unordentlich sein?
von nobse am 09.09.2017 17:57Hallo zusammen,
es wurde ja schon viel hier über das Thema geschrieben.
Ich möchte nur zu bedenken geben, dass unsere äussere Umgebung unseren inneren, seelischen Zustand in gewisser Weise widerspiegelt. In letzter Konsequenz ist eine unordentliche Wohnung dann auch ein Anzeichen für einen inneren ungeordneten Zustand. Je bewusster ein Mensch lebt, desto mehr wird er sich auch von Dingen trennen, die keine Bedeutung (mehr) für ihn haben, bzw. er wird sich mit solchen Dingen im Äusseren umgeben, die für ihn wichtig sind und anderes beseitigen.
Aber man muss natürlich sehen, dass nicht alle Menschen gleich sind und dass es hier Unterschiede geben kann.
Doch letztlich herrscht in Gottes Reich Ordnung und wir sollten uns bemühen, hier auf der Erde einen himmlischen Zustand soweit es uns möglich ist, herbiezuführen. Darin sehe ich die Hauptaufgabe von Jesus-Nachfolgern. Eine aufgeräumte Wohnung hat dabei für mich auch nicht die erste Priorität,
.
Herzlichen Gruß,
Nobse
Re: Nach Jesu Auferstehung...erkannten Ihn die Jünger nicht gleich
von nobse am 09.09.2017 17:44Hallo Pray,
zur ersten Frage: Ich vermute zwei Gründe. Die Jünger haben es wohl nicht erwartet, dass sie ihrem Herrn und Meister noch einmal begegnen würden, deshalb haben sie ihn nicht erkannt. Jesus wiederum hat ein sofortiges Erkennen nicht herbeigeführt, weil er seinen Jüngern auf andere Weise Trost spenden wollte und sie darauf vorbereiten wollte, dass sie ohne seine körperliche Gegenwart auf der Erde wirken sollten.
Zur zweiten Frage ist meine Ansicht die, dass Jesu Kreuzestod auch die komplette materielle Welt erlöst hat. Die körperliche Auferstehung ist deshalb als ein Zeichen dafür anzusehen. Ferner ist sie ein Zeichen dafür, dass auch jeder Mensch einmal einen Auferstehungsleib bekommen wird.
Herzlichen Gruß,
Nobse
Nach Jesu Auferstehung...erkannten Ihn die Jünger nicht gleich
von pray am 09.09.2017 17:34Hallo zusammen,
ich habe 2 Fragen:
1.
Ich habe immer nocn nicht so ganz verstanden, warum die Jünger Jesu Ihn nach seiner Auferstehung nicht erkannten.
Ich habe mir gedacht, dass sie Ihn ja für tot wähnten und daher gar nicht damit rechneten, Ihn wiederzusehen. ' Weiter habe ich mir gedacht, dass Jesus bewusst in einer anderen Gestalt auftrat, allein deshalb, damit Er nicht nochmal gekreuzigt wird von seinen Widersachern, wenn sie ihn sehen.
Aber dann verstehe ich doch nicht, dass er Seinen J ü n g e r n in anderer Gestalt erscheint. (Mk. 16,12) und es noch dazu so war, dass ihre Augen "gehalten" wurden. (Lk. 24,16). Jetzt habe ich mal nachsehen: Das griechische Wort dafür, was mit den Augen passierte, heißt 'krateo' und bedeutet im Zusammenhang hier wohl: 'Festhalten, aufhalten, von etwas zurückgehalten werden, gefangen nehmen'.
2.
Aus irgendwelchen Gründen ist es sehr wichtig, dass klar wird, dass Jesus leiblich auferstanden ist. Daher hat er auch gegessen. Siehe dazu den Text von Lk. 24,39-42.
Soweit ich weiß, wird die leibliche Auferstehung von einer bestimmten Sekte geleugnet. Sie sagen wohl, dass Jesus geistlich auferstanden ist. Aber warum ist das so schlimm? Warum ist das so wichtig, dass es eine l e i b l i c h e Auferstehung war?
Re: Hauskreis-Miteinander aktuell
von Cosima am 09.09.2017 15:58

Schritt für Schritt behutsam, begleitete sie den alten Herrn den Berg hinunter.
Diese Fürsorge hat mich damals sehr berührt und gefreut.
Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern,
das habt ihr mir getan. Matth.25,40 LUT
Was habe ich getan, einem der geringsten Brüder? Wo und wann ist mir Jesus begegnet, ohne dass ich IHN erkannt habe?
Als ich die Losung für die neue Woche gelesen habe, machte ich mir Gedanken darüber und ich habe das ganze 25. Kapitel des
Matthäus-Evangeliums aufmerksam durchforscht. Ich denke noch darüber nach und bin gespannt, was euch dazu einfällt....
Wir treffen uns wieder,
am Sonntag, den 10. September 2017, um 20:30 Uhr im Chatraum "Hauskreis-Miteinander".
Herzliche Einladung an alle Hauskreis-Teilnehmer, wir freuen uns auf euch,
Chestnut und Cosima.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Kann ein Gläubiger "Messie" oder zumindest unordentlich sein?
von geli am 09.09.2017 15:22Ja, genau - denn "Einmischen" ist immer so eine Sache...
Wenn diese "Messie-Frau" eine Mitbewohnerin hat, und diese mit dem Lebensstil der anderen ein Problem hat, dann ist es ja in erster Linie deren Sache., eine Lösung für sich selbst zu finden.
Ich weiß nun nicht, ob diese Mitbewohnerin Dich um Hilfe gebeten hat - wenn nicht, dann würde ich mich nicht einmischen.
Wenn ja, dann geht es aber in erster Linie darum, dieser Mitbewohnerin zu helfen, dass sie mit der Situation umgehen kann.
Dabei geht es eigentlich nur darum, Rat zu geben - denn es wird sicher nicht möglich sein, das Verhalten der "Messie-Frau" zu ändern, wenn sie das gar nicht will, und die Mitbewohnerin muss sich überlegen, was sie dann macht.
Sollte die "Messie"-Frau das Problem nicht erkennen, dann bleiben der Mitbewohnerin nur zwei Möglichkeiten: Entweder sie lernt, mit der Situation zurecht zu kommen, oder sie schaut, dass sie aus dieser Wohnung auszieht.
Wirklich helfen kann man da meiner Meinung nach nicht - es ist im Grunde das Problem dieser beiden Frauen, und da muss jede für sich entscheiden, wie es weiter gehen soll.
LG, geli
Re: Kann ein Gläubiger "Messie" oder zumindest unordentlich sein?
von oldlangsyne am 09.09.2017 14:46Liebe geli,
da kann ich Dir praktisch nur zustimmen.
Nur liegt die Sache schon so, dass die mitwohnende Familie unter dem "Sammelzwang" leidet - bei aller Verschwiegenheit der Parteien und was ich zwischen den Zeilen mitbekomme. Ich weiß eben nicht, ob es nicht zu einer Änderung oder überhaupt erstmal zu einer Bewußtwerdung der Situation bei dem Auslöser des ganzen kommen könnte, wenn von außen eine diskrete Ansprache in der Richtung kommt.
Vielleicht aber bete ich nochmal intensiv darum, ob ich mich überhaupt "einmischen" sollte...
Danke auf jeden Fall für alle Gedanken und jeden guten Rat von Euch!
LG,
Oldlangsyne
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Kann ein Gläubiger "Messie" oder zumindest unordentlich sein?
von geli am 09.09.2017 14:31Ich denke, das genau ist der springende Punkt: Wird Hilfe denn überhaupt gewünscht? Vielleicht nehmen diese Menschen ihre "Messie-Wohnung" ja überhaupt nicht als Problem wahr. Vielleicht stört sie die Unordnung gar nicht?
Da ich als ambulante Altenpflegerin arbeite, kenne ich viele unterschiedliche Wohnungen - von "sauber wie geschleckt" bis "Messie" - da ist alles drin.
Meiner Meinung nach muss man niemanden aus einer unordentlichen, oder dreckigen Wohnung herausholen, es sei denn, er sei dement und könnte keine eigenen Entscheidungen mehr treffen. Das ist dann eine andere Situation.
Wenn die betreffende Person sich darin wohlfühlt, ist das ihre Entscheidung, die man respektieren sollte. Auch wenn Außenstehende der Meinung sind, dass das Gott keine Ehre macht. Aber das muss diese Person selbst vor Gott verantworten.
So denke ich, dass der nächste Schritt (bevor man sich alle möglichen Lösungsmöglichkeiten überlegt) der sein muss, einfach abzuklären, wie die betreffende Person die Sache sieht - ob sie darunter leidet, ob sie selbst eine Änderung möchte, und ob sie bereit ist, HIlfe von Außen anzunehmen - oder auch nicht.
Die Familie, von der ich oben geschrieben habe, fühlt sich in ihrem "Verhau" z.B. sehr wohl.
Aber ich habe mitbekommen, dass einige Kollegen über den Zustand der Wohnung "hergezogen" sind - denn wir hatten vor einiger Zeit einen Pflege-Auftrag bei dieser Familie (die Oma), und so kam es, dass wir als Pflegedienst Zutritt zu der Wohnung bekamen.
Aber wie schon gesagt: Ich finde, es ist die Entscheidung dieser Familie, wie sie leben möchte - das muss akzeptiert werden.
Wie ihr Leben, bzw. der Zustand ihrer Wohnung auf andere wirkt, das haben wir als Außenstehende nicht zu verantworten.
Nebenbei gesagt, sind sie Christen, die aktiv in der Gemeinde mitarbeiten, im Lobpreis, im Kinderdienst und auch noch in anderen Bereichen.
LG, geli
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Bibelklar
von geli am 09.09.2017 14:06Ja, genau - deshalb bin ich ja auch schon gespannt auf Deine Lösungen!

LG, geli
Re: Bibelklar
von Pal am 09.09.2017 13:45Im Grunde haben wir als Christen ja in erster Linie Gottvertrauen --- vertrauen als nicht in uns selbst..
Ja, aber trotzdem war es doch nötig =>
Das ging so bei Paulus! Was dann von mir, der ich so schnell meinem eigenen Geist Irrwege erlauben? -
Mein Selbstvertrauen ist so tief verwurzelt, das es Gottes Wunderwerk sein wird, wenn ich davon wirklich erlöst, nur noch einzig und allein auf IHN baue!
mM
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Bibelklar
von nennmichdu am 09.09.2017 12:42Hallo,
Im Grunde haben wir als Christen ja in erster Linie Gottvertrauen --- vertrauen als nicht in uns selbst... setzen nicht auf unser Vermögen..auf unsere Kraft -- sondern erwarten alles von und duch Christus, der ja in uns lebt und durch uns wirken kann/will.
Unter unserem "Ich" würde ich nun unsere Selbstwahrnehmung verstehen, samt unserem Willen, der unser Denken und Tun in eine bestimmte Richtung weist.
Lass ich mich nun durch Jesu Willen - durch Christus - leben, dann betrachte ich die Welt aus Gottes Augen. Bleibe ganz ich selbst dabei, möchte aber das tun, was Gott wohlgefällig ist, was er -durch mich - tun möchte.
Kann lediglich nur noch immer wieder einmal davon versucht werden, abzukommen, dort wo ich nicht seinem Geiste Raum gebe und den alten Adam (in mir) wieder "füttere".
Ich würde nicht sagen: "sollten" ...
Wir haben zwar eine Verantwortung als Christen dann das zu tun, was Gott durch uns tun möchte. Uns dem Plan Gottes für unser Leben nicht zu verweigern. Aber alles was wir tun, tun wir freiwillig.
Was für mich noch wichtig wurde. Jesus ist ein Vorbild - richtig. Aber ich versuche nun nicht als Christ mir ständig zu überlegen -- what would Jesus do -- was würde er tun...
Ich tue einfach das, was ich aus meinem (erneuertem) Herzen und aus seinem heiligen Geist für richtig und gut erachte. Und solange ich in meinem Tun dann Frieden habe, weiß ich, das Gott dahinter steht. Sollte ich mal etwas tun, was ihm nicht gefällt, wird sein Geist mir das aufdecken.

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