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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (41) Herr, lehre uns beten ... Lukas 11,1
von Burgen am 18.09.2017 09:22Nach dem Lesen der letzten Beitraggedanken vergaß ich doch glatt, die Losung einzustellen ... -:)
Losung
Der Himmel ist der Himmel des HERRN; aber die Erde hat er den Menschenkindern gegeben. Psalm 115,16
Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen. Lukas 12,48
5. Mose 26, 1-11
4. Mose 23, 13-30
Gedanken zum sogenannten Sündenfall
von angel121 am 18.09.2017 08:03In 1. Mose 3, 5 steht: sondern Gott weiss, dass welches Tages ihr davon esst, so werden euch die Augen aufgetan und werdet sein wie Gott und wissen was gut und was böse ist.
Da ich alles jesusorientierte Christin alle Glaubensdogmatik in und ausserhalb der Bibel an den Worten Jesus Christus messe, glaube ich, dass Jesus nichts gegen den Genuss jener Frucht gehabt hat, im Gegenteil. Jesus hat sich auch nie negativ über diese Angelegenheit geäussert. Oder habe ich da was übersehen?
Jesus regt ja an, vollkommen zu werden wie Gott, also sein Vater im Himmel vollkommen ist.Matthäus 5.48. Und da muss man Kenntnis davon haben, was zu tun und was zu lassen ist.
Paulus sagte zudem an einer Stelle, dass nicht Adam sich habe verführen lassen, sondern seine Frau 1. Tim.2.14. Gegen welches Gebot sprach man denn kirchenseits Adam für schuldig? Er hat niemanden getötet, nichts gestohlen, niemanden verleumdet, die Ehe gebrochen hat er auch nicht. Paulus lehrte indes: VIELE wurden zu Sündern durch des Einen Ungehorsam. Römer 5.19. Paulus sagte nicht, dass seitdem ALLE mit Sünde behaftet sein würden.
Ich finde, dem Fruchtgenuss von Eva und Adam wurde und wird seitens Kirche zuviel Sündhaftigkeit beigemessen und die Elohim (sind für mich Gottessöhne)schienen mir eher neidisch zu sein, dass sie nun nicht mehr alleine das Wissen über gut und böse hatten wie der Schöpfer und wollten dann verhindern, dass die Beiden auch noch vom Baum des ewigen Lebens kosten konnten, dafür liessen sie das Tor zum Paradies bewachen.
Wer von diesem Baum des Lebens dann - laut Offenbarung- erhält muss wiederum wissen, was gut und was böse ist, respektive geistlich oder fleischlich um zu den Überwindern zu gehören, die Gebote Gottes einhalten zu können. Warum also eine Überbewertung des damaligen Geschehens? Wie sehen andere das?
Gby angel121
Re: Der Teufel trägt Prada
von Cleopatra am 18.09.2017 08:02Liebe pray,
das finde ich eine ganz tolle nach außen klare Botschaft sprechende Haltung.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Wahrheit und Erkenntnis
von Cleopatra am 18.09.2017 08:00Zum Thema Lehre und Meinung habe ich ja schon etwas geschrieben.
Liebe pray, deinen Beitrag dazu fand ich auch sehr hilfreich.
Ja, da müssen wir wirklich differenzieren.
Was ich beim Thema Erkenntnis noch wichtig finde, ist das Thema Demut.
Ich mache mal ein ganz banales Beispiel aus meinem Berufsalltag:
Wenn etwas mit den technischen Geräten nicht funktioniert, werde ich gerufen. Durch die vielen Jahre kenne ich mich gut aus und kann meißtens schon anhand des Geräusches sagen, was defekt ist und dies dann auch meißtens selbst beheben.
Aber wenn ich gerufen werde und etwas erkenne- wie reagiere ich dann?
Ich will auf keinen Fall hochmütig werden nach dem Motto "ha, ich weiß das als Einzige schon", sondern immer weiter demütig im Sinne von "das Gerät muss möglichst schnell wieder funktionieren, deshalb gebe ich mein Bestes dafür".
Und so ist es meiner Meinung nach auch eben im Umgang mit der Bibel.
Ich beobachte da die Sonntagsschullehrer. Wie bringen sie den Kindern etwas bei? Von oben herab? Nein, spielerisch, so, dasss sie es verstehen.
Sie geben die Blickrichtung an Richtung Thema. Sie denken dabei garnicht an sich.
Ich weiß, das ist jetzt wieder ein bisschen "wie", aber ich finde das zu diesem Thema wirklich wichtig, dass jeder für sich selbst eben sich auch prüft und in der richtigen Haltung spricht.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Re: Ein reines Gewissen
von Cleopatra am 18.09.2017 07:46Lieber nennmichdu,
du deutest sehr viel. Ich hingegen nicht. Aus diesem Grund kommen wir zu unterschiedlichen Bedeutungen.
Dass Adam und Eva zwingend von dem Baum gegessen haben, also diese Tatsache, habe ich nicht behauptet.
Ich stellte es eben in den Raum, um zu zeigen, dass wenn etwas nicht in der Bibel genannt wird, es eben auch nicht hundertprozentig als Tatsache hingestellt werden kann. Über die Nahrung von diesem Baum wird nichts gesagt, also können wir nur mutmaßen.
Und eben bei Dingen, die wir nur mutmaßen können, können wir auch nicht behaupten "ich habe als Einzige Recht, du hingegen nicht,also sagst du etwasnicht biblisches".
Wenn du meine Argumentation nicht verstehst, finde ich es zwar schade, aber ich kann mich da auch nicht immer wiederholen. Ich kann da nur auf die Beispiele in den vorherigen Beiträgen verweisen.
Wir kommen einfach zu unterschiedlichen Schlüssen.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Ein reines Gewissen
von solana am 17.09.2017 19:01Hallo Thomas
Hallo Solana,
Das war vermutlich ein Versehen und du meintest Cleo
.Wo du mich aber gerade ansprichst - ich kann das nur voll unterstreichen, was Cleo schrieb:
Ich bin allerdings eben auch der Meinung, bevor ein Thema "zerredet" wird, kann ich auch eine andere Meinung einfach so stehen lassen, im Vertrauen, dass Gott jedem schon zur richtigen Zeit die richtige Erkenntnis zeigt.
Ich wünsche dir noch eine gute Woche.
Vielen Dank, wünsche ich dir auch!
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Ein reines Gewissen
von nennmichdu am 17.09.2017 18:22Hallo Solana,
der Baum des Lebens taucht im neuen Testament drei mal auf (jedesmal in der Offenbarung) und weist hier auf seine heilende Wirkung hin. Im Alten Testament wird er siebenmal genannt - neben Eden dann noch als Beispiel für die Frucht der Gerechtigkeit.
Wenn du nun behauptest - und ich kenne keine Ausleger der Bibel die davon ausgehen - das Adam und Eva auch schon vor dem Sündenfall vom Baum des Lebens gegessen hatten, dann müsste dies ja irgendwie mit (nötiger) Heilung oder Frucht der Gerechtigkeit zu tun haben - oder mit Jesus selbst.
Das sie vor dem Sündenfall aber Heilung nötig hatten, oder auf die Idee kamen Jesus aufzunehmen oder eine Frucht der Gerechtigkeit lässt sich ---meiner Meinung nach -- nicht herleiten und steht auch nicht in der Bibel.
Gott sagt nach dem Sündenfall --- das sie NICHT AUCH NOCH ...von dem Baum des Lebens essen.... also hier steht nicht.. das sie nicht wiederum ...oder auch wieder.... essen..... sondern auch noch.
Warum sollten sie also schon vorher vom Baum des Lebens gegessen haben?
Du hast weiterhin geschrieben:
Wenn im Römerbrief steht das durch das Gesetz/Gebot Erkenntnis der Sünde kommt, warum sollte dies nichts mit dem Gebot Gottes in Eden zu tun haben?
Am Gebot Gottes rieben sich Adam und Eva. Die Begierden in ihnen wurden erwacht und mächtig - sodass sie zur Übertretung überführt wurden.
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wie jemand dieses Ereignis anders deuten kann. Und sich dabei noch auf die Bibel zu berufen weiß...?
Und wenn ich schreibe, das Gott grundsätzlich Freiwillige sucht. Das Gegenteil von Freiwillig ist das Gott uns keine Wahl lässt, uns so oder so zu unterscheiden. Dann wären wir übrigens Marionetten. Also wenn wir als Christen feststellen, das wir nur in und durch Christus die Gebote Gottes dann ---freiwillig -- erfüllen können. Dort wo unser alter Adam --der aus Eden, der sich verführen ließ (zwangsweise) -- gekreuzigt ist, dann stellen wir auch fest, das hier Adam und Eva noch etwas entscheidenes fehlte. Die Kraft und das Vermögen NEIN zu sagen. Zur Verführung.
Nun gut. Ich habe bereits alles dazu gesagt. Und wie Paulus so schön sagt, wer es fassen kann, der fasse es -- und die anderen lassen es halt.
Ich wünsche dir noch eine gute Woche.
LG
Thomas
Re: Ein reines Gewissen
von Cleopatra am 17.09.2017 15:03Hallo Thomas,
ich habe das Gefühl, dass du mich hin und wieder falsch verstanden hast.
Und das ist doch garnicht so schlimm, dann kann man doch irgendwann beide Sichtweisen stehen lassen, vor allem eben bei nicht heilabhängigen Dingen.
Das tue ich doch. Ich möchte nur die Begründung nicht jedesmal wiederholen. Wenn dich meine Argumente nicht überzeugen, ist es doch nicht schlimm. Gleichzeitig- wie du ja an meinen Gegenargumenten merkst- überzeugen mich deine Argumente auch nicht.
Lieber Nennmichdu, hast du meine Argumentation mit dem Baum der Erkenntnis von Gut und Böse gelesen?
Viellciht hilft zum besseren Verständnis noch andere Beispiele.
Jesus selbst sagt, dass er das Licht der Welt ist.
Bedeutet dass dann (deiner Argumentation nach), dass jedes Licht, welches eben in dieser Welt geleuchtet hat, immer Jesus war?
Jesus sagt auch von sich, dass er das Brot der Welt ist. Bedeutet das nach deiner Argumentation eben, dass jedes Brot im alten Testament Jesus war und Jesus quasi gegessen wurden?
Bitte lies auch meine Argumentation mit dem Lamm durch, denn das scheinst du falsch verstanden zu haben.
In Offenbarung wird Jesus genannt "das Lamm Gottes". Im alten Testament (nicht im Garten Eden) hat Gott durch Mose die verschiedenen Tieropfer genannt, unter anderem eben unbefleckte Lämmer. Diese habe ich in meiner Argumentation gemeint.
Auch hierzu habe ich bereits etwas geschrieben:
Vielleicht verstehst du meine Gedankengänge nun besser.
Und ja- es sind eben nunmal unterschiedliche Meinungen, Sichtweisen und Verständnisse.
In einer Diskussion werden diese dargestellt (mit Argumentation) und entweder, es hilft dem Gegenüber oder eben nicht.
Wie Henoch so schön zitierte "Prüft, das Gute behalte".
Ich bin allerdings eben auch der Meinung, bevor ein Thema "zerredet" wird, kann ich auch eine andere Meinung einfach so stehen lassen, im Vertrauen, dass Gott jedem schon zur richtigen Zeit die richtige Erkenntnis zeigt.
Lg Cleo
PS: bewusst sachlich geantwortet
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (41) Herr, lehre uns beten ... Lukas 11,1
von Burgen am 17.09.2017 09:16Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. Psalm 103,2
Ich will rühmen Gottes Wort, ich will rühmen des HERRN Wort. Psalm 56,11
Jesus spricht:
Die Worte, die ich zu euch geredet habe, die sind Geist und sind Leben. Johannes 6,63
Singt Gott, lobsinget seinem Namen! Er gibt sein Wort.
Bringt ihr ihm Lieder.
Sein Wort ist lauter Ja und Amen.
Im Worte kommt Gott selbst hernieder.
(Jochen Klepper)
Evangelium Lukas 17, 11-17
Epistel Römer 8, (12-13) 14-17
Predigt Markus 1, 40-45 Psalm 119, 65-72
Re: Hauskreis-Miteinander aktuell
von Cosima am 16.09.2017 20:57 
Wohin führt der Weg? Ist es die richtige Straße? Dorthin? oder dort hin?
Der Herr spricht: Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen,
den du gehen sollst. Psalm 32,8
Habt Ihr das schon erlebt, dass Ihr an Kreuzungen gestanden seid und nicht wusstet, welches der richtige Weg ist?
Mir ist das schon oft passiert, weil ich kein gutes Orientierungs-Talent habe. Oft habe ich mich verlaufen, also den
falschen Weg gewählt. Umwege kosten Zeit - kosten Kraft - kosten Geld. Aber von diesen Umwegen handelt der
Psalm-Vers nicht.
Es geht um den Weg Gottes in unserem Leben. Wenn wir den gehen wollen, wird uns der Herr den Weg zeigen,
den ER für uns vorbereitet hat, damit unser Leben gelingt, zum richtigen Ziel kommt.
Aber auch da habe ich Umwege gemacht....leider.
Doch der Herr ist immer wieder bereit, uns zurück zu führen, auf Seinen Weg, ER begleitet uns, wenn wir das wollen.
Welche Erfahren habt Ihr damit gemacht? Darüber wollen wir morgen Abend austauschen im Hauskreis.
Wir treffen uns
am Sonntag, den 17. September 2017 um 20:30 Uhr im Chat-Raum "Hauskreis-Miteinander",
alle Hauskreisteilnehmer sind herzlich dazu eingeladen,
wir freuen uns auf euch,
Chestnut und Cosima.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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