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nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)
von nennmichdu am 03.09.2017 13:35Die Vergänglichkeit... schafft Sehnsucht nach der Zukunft..
Die Unvergänglichkeit....
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (40) unsere Liebe werde immer noch reicher an Erkenntnis und aller Erfahrung. Phil 1,9
von nennmichdu am 03.09.2017 13:28Von daher bedürfen Bibelpassagen einer Auslegung die über dem allgemeinen Wissen, das in Jesus Christus alles erfüllt ist, hinausgeht.
Aus dem Predigttext Jesaja 29,17 - 24 im Zusammenhang betrachtet:
Wenn ich mir nur einmal die Überschriften (Luther 2017) zu Textabschnitten im Buch Jesaja anschaue, bekomme ich schon einen kleinen Überblick, in welche Situation uns hier Gottes Wort erreichen tut.
Jesaja 24: Die Zerstörung der Erde
Jesaja 25: Danklied der Erlösten und Das große Freudenmahl
Jesaja 26: Freudenlied des Gottesvolkes und Warten auf Gottes Gerechtigkeit
Jesaja 27: Israels Erlösung
Jesaja 28: Gericht über Samaria und Gericht über die Priester und Propheten in Jerusalem
Jesaja 29: Jerusalems Belagerung und Errettung (Vers 1-8)
Die Verblendung des Volkes (Vers 9-16)
Die große Wandlung (Vers 17-24)
17 Wohlan, es ist noch eine kleine Weile, so soll der Libanon fruchtbares Land werden, und was jetzt fruchtbares Land ist, soll wie ein Wald werden.
18 Zu der Zeit werden die Tauben hören die Worte des Buches, und die Augen der Blinden werden aus Dunkel und Finsternis sehen;
19 und die Elenden werden wieder Freude haben am HERRN, und die Ärmsten unter den Menschen werden fröhlich sein in dem Heiligen Israels.
20 Denn es wird ein Ende haben mit den Tyrannen und mit den Spöttern aus sein, und es werden vertilgt werden alle, die darauf aus sind, Unheil anzurichten,
21 welche die Leute schuldig sprechen vor Gericht und stellen dem nach, der sie zurechtweist im Tor, und beugen durch Lügen das Recht des Unschuldigen. 22 Darum spricht der HERR, der Abraham erlöst hat, zum Hause Jakob: Jakob soll nicht mehr beschämt dastehen, und sein Antlitz soll nicht mehr erblassen. 23 Denn wenn sie sehen werden die Werke meiner Hände – ihre Kinder – in ihrer Mitte, werden sie meinen Namen heiligen; sie werden den Heiligen Jakobs heiligen und den Gott Israels fürchten.
24 Und die, welche irren in ihrem Geist, werden Verstand annehmen, und die, welche murren, werden sich belehren lassen.
Der Prophet Jesaja spricht prophetisch über das Volk Gottes. Zu seiner Zeit mit Paralellen in den damaligen geschichtlichen Ereignissen hin bis zu einer Zukunft, die auch uns Christen heute, die wir auch zum Volk Gottes zählen, betrifft und teilweise noch bevorsteht.
So wie Jesus Jesaja 61, 1+2 aufgreift:
1 Der Geist Gottes des HERRN ist auf mir, weil der HERR mich gesalbt hat. Er hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, dass sie frei und ledig sein sollen;
2 zu verkündigen ein gnädiges Jahr des HERRN und einen Tag der Rache unsres Gottes, zu trösten alle Trauernden,
Und von der Zeit der Gnade in einem Satz spricht, der mit einem Tag der Rache unseres Gottes enden wird - was im großen und ganzen sich dann erst im Jüngsten Gericht erfüllen wird.
In unserem Predigttext in Vers 18 wird nun eine bestimmte Zeit angesprochen. Im Kapitel davor in Vers 9 und 10 heißt es über die Bewohner von Jerusalem, der Hauptstadt des Reiches, dem Sitz der Alteingesessenen aus dem Volk Israel, denjenigen, die -in heutiger Zeit - Christentum und Gemeinde prägen und darstellen sollen:
9 Starrt hin und werdet bestürzt, seid verblendet und werdet blind! Seid trunken, doch nicht vom Wein, taumelt, doch nicht vom Bier!
10 Denn der HERR hat über euch einen Geist des tiefen Schlafs ausgegossen und eure Augen – die Propheten – zugetan, und eure Häupter – die Seher – hat er verhüllt.
Und hier treffen die Worte Jesu und die Worte von Lukas in der Apostelgeschichte:
Mt 13,15 Denn das Herz dieses Volkes ist verfettet, und mit ihren Ohren hören sie schwer, und ihre Augen haben sie geschlossen, auf dass sie nicht mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, dass ich sie heile.«
Mk 4,12 auf dass sie mit sehenden Augen sehen und doch nicht erkennen und mit hörenden Ohren hören und doch nicht verstehen, damit sie sich nicht etwa bekehren und ihnen vergeben werde.
Joh 12,40 »Er hat ihre Augen verblendet und ihr Herz verstockt, dass sie mit den Augen nicht sehen noch mit dem Herzen verstehen und sich bekehren und ich ihnen helfe.«
Apg 28,27 Denn das Herz dieses Volkes ist verfettet, und mit ihren Ohren hören sie schwer, und ihre Augen haben sie geschlossen, auf dass sie nicht sehen mit den Augen und hören mit den Ohren und verstehen mit dem Herzen und sich bekehren, und ich sie heile.«
Mit der Begründung in Vers 13
13 Und der Herr sprach: Weil dies Volk mir naht mit seinem Munde und mit seinen Lippen mich ehrt, aber ihr Herz fern von mir ist und sie mich fürchten nur nach Menschengeboten, die man sie lehrt,
spricht Jesus dann hier auch die damalige fromme Elite an, die Sekte der Pharisäer und Sadduzäer, die nach Menschengeboten dem Volk Lasten aufluden, indem sie sagten, so und so müsst ihr euch verhalten, damit Gott an euch gefallen hat. Und wo dann ein Volk - was Gottes Wort hat und aufgerufen ist, Gott zu fürchten - zu ehren -, dieses übernimmt, und Lieder und Bibelworte nachplappert doch von Herzen nicht das verkörpert, was es eigentlich verkörpern soll..
weil das so ist, spricht Gott dann in Vers 14:
14 darum will ich auch hinfort mit diesem Volk wunderlich umgehen, aufs Wunderlichste und Seltsamste, dass die Weisheit seiner Weisen vergehe und der Verstand seiner Verständigen sich verbergen müsse.
Und mit diesem Volk sind nicht die Ungläubigen gemeint. Es ist immer noch vom Volk Gottes die Rede. In unserer Zeit von all denen, die hier diesen Namen tragen, sich als Volk Gottes sehen, und das sind nicht nur die leiblichen Nachkommen Abrahams (die Juden) sondern auch die Berufenen - als Kinder der Verheißung, die aus dem Glauben heraus noch geboren werden.
Und dann kommen wir zum Predigtext wo es heißt, das diejenigen von uns, die jetzt noch im Schatten stehen, unterdrückt werden, das Wort Gottes in den Gemeinden nicht hören (und das trifft auf Menschen zu Jesajas Lebzeiten wie auf Menschen zu Jesu Zeit vor 2000 Jahren wie zu unserer Zeit zu) Gottes Stimme hören werden:
18 Zu der Zeit werden die Tauben hören die Worte des Buches, und die Augen der Blinden werden aus Dunkel und Finsternis sehen;
19 und die Elenden werden wieder Freude haben am HERRN, und die Ärmsten unter den Menschen werden fröhlich sein in dem Heiligen Israels.
Eine tröstliche Verheißung, das Gott keinen Menschen unter uns vergisst, der vielleicht heute noch sein (Lebens)Brot noch unter Tränen ist.
Denn was für eine Zeit wird hier beschrieben und wir schauen in Vers 20
20 Denn es wird ein Ende haben mit den Tyrannen und mit den Spöttern aus sein, und es werden vertilgt werden alle, die darauf aus sind, Unheil anzurichten,
Von denen ein Apostel und Jünger Jesu Jesus sagt:
Judas 18,
17 Ihr aber, meine Lieben, erinnert euch der Worte, die zuvor gesagt sind von den Aposteln unseres Herrn Jesus Christus,
18 da sie euch sagten: Zu der letzten Zeit werden Spötter sein, die nach ihren eigenen gottlosen Begierden leben.
und
Lukas 17
27 Sie aßen, sie tranken, sie heirateten, sie ließen sich heiraten bis zu dem Tag, an dem Noah in die Arche ging und die Sintflut kam und brachte sie alle um.
28 Ebenso, wie es geschah in den Tagen Lots: Sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten;
29 an dem Tage aber, als Lot aus Sodom ging, da regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte sie alle um.
30 Auf diese Weise wird's auch gehen an dem Tage, wenn der Menschensohn wird offenbar werden.
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (40) unsere Liebe werde immer noch reicher an Erkenntnis und aller Erfahrung. Phil 1,9
von nennmichdu am 03.09.2017 11:18Doch, Bürgen,
Wer hört jedoch heute noch Gottes Reden, wer sieht und erkennt, das er noch in Sünden gefangen ist, fern dem Leben, das nur in Christus erfahrbar ist...-?
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (40) unsere Liebe werde immer noch reicher an Erkenntnis und aller Erfahrung. Phil 1,9
von Burgen am 03.09.2017 11:01Aus dem Predigttext Jesaja 29, 17 - 24
Die große Wandlung
Wohlan, es ist noch eine kleine Weile, so soll der Libanon fruchtbares Land werden,
und was jetzt fruchtbares Land ist, soll wie ein Wald werden.
Zu der Zeit werden die Tauben hören die Worte des Buches,
und die Augen der Blinden werden aus Dunkel und Finsternis sehen;
und die Elenden wieder Freude haben am HERRN,
und die Ärmsten unter den Menschen werden fröhlich sein in dem Heiligen Israels.
...
s. Evangelium
In Jesus eingetreten ...
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (40) unsere Liebe werde immer noch reicher an Erkenntnis und aller Erfahrung. Phil 1,9
von Burgen am 03.09.2017 10:47Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. Jesaja 42,3
Sie lasen aus dem Buch, dem Gesetz Gottes, Abschnitt für Abschnitt und erklärten es, sodass man verstand, was gelesen wurde. Nehemia 8,8
Paulus blieb zwei volle Jahre in seiner eigenen Wohnung und nahm alle auf, die zu ihm kamen, predigte das Reich Gottes und lehrte von dem Herrn Jesus Christus mit allem Freimut ungehindert. Apostelgeschichte 28, 30-31
Evangelium Markus 7, 31-37
Epistel Apostel 9, 1-9 (10-20)
Predigt Jesaja 29, 17-24 Psalm 119, 49-56
Psalm 119, 49-56
Denk an das Wort für deinen Knecht, und lass mich darauf hoffen. Das ist mein Trost in meinem Elend, dass dein Wort mich erquickt. Die Stolzen treiben ihren Spott mit mir; dennoch weiche ich nicht von deinem Gesetz. HERR, wenn ich an deine ewigen Ordnungen denke, so werde ich getröstet. Zorn erfasst mich über die Frevler, die dein Gesetz verlassen. Deine Gebote sind mein Lied geworden im Haus, in dem ich Fremdling bin. HERR, ich gedenke des Nachts an deinen Namen und halte dein Gesetz. Das ist mein Schatz, dass ich mich an deine Befehle halte.
Johannes 14, 23.25
Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben,
und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.
Der Tröster, der Heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen,
der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.
Lukas 5,20
Und als er ihren Glauben sah, sprach er:
Mensch, deine Sünden sind dir vergeben.
Re: Hauskreis-Miteinander aktuell
von chestnut am 02.09.2017 21:02Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr durch den Herrn Licht geworden. Lebt als Kinder des Lichts! Epheser 5,8
Die Epheser waren früher Götzendiener im wahrsten Sinn des Wortes. Das meint Paulus wohl, wenn er von ihnen sagt, dass sie in Finsternis gelebt haben. Sie kannten Jesus nicht. Mit der Annahme des Evangeliums kam Licht, kam das Licht (Jesus) in ihr Leben.
Trotzdem ermahnt sie Paulus, im Licht zu leben.
Wir wollen uns im Hauskreis Gedanken machen über dieses Licht und was es für uns bedeutet, in diesem Licht zu leben.
Sonntag, 3. September, 20.30 Raum Hauskreis-Miteinander
Bis morgen
Chestnut
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Ein reines Gewissen - über Gut und Böse
von nennmichdu am 02.09.2017 13:22Hallo Beroeer,
ich fasse kurz zusammen:
1. Gott allein ist gut.
2. Also nicht durch das Gebot "Von diesem Baum wirst/sollst du nicht essen(können), denn wenn du von diesem Baum isst, wirst du eines Todes sterben" definiert Gott, was Gut und Böse ist, sondern Böses wird daran erkennbar, das ich nicht mehr aus einer Abhänglgkeit von Gott lebe. Worin ich dann erkennen kann, was Gut beinhaltet, wessen ich verlustig geworden bin (siehe das Gleichnis vom verlorenen Sohn).
3. Ungehorsam bedeutet in diesem Sinne nicht mehr zu Gott gehören zu wollen, im Misstrauen, das Gott einem etwas vorenthalten wolle, was ein anderer verheißt zu geben. Dann sein eigener Gott sein zu wollen, im selbstsüchtigen Trachten der Befriedigung all derer Bedürfnisse, die mir versprechen wollen, so sein zu können, wie Gott. Mich über mein Menschsein zu erheben.
4. Gehorsam kann ich dann nur dort sein, wo ich meine Begierden mit Jesus am Kreuz in den Tod gegeben habe. Wo ich im Glauben, wo ich in der Erwartung an Gott all das zu empfangen, was ich zum Leben brauche, vor Gott lebe und aus seinem Geist heraus dann das tue, was Gott durch mich tun will. Indem ich meinen Willen in seinen Willen lege, dort wo ich mich mit seinen Interessen ganz identifziert habe (ihn erkannt habe und von ihm erkannt bin).
Und darin zu leben verschafft mir dann ein reines Gewissen und Frieden mit Gott.
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Ein reines Gewissen - sie schwere und Art de Sünde
von nennmichdu am 02.09.2017 12:18Hallo Beroeer,
Wenn ich im vorigen Beitrag das Wesen der Liebe, der göttlichen Liebe (Agape) vor Augen geführt habe, kann denn dann Gott seinen geliebten Geschöpfen - Adam und Eva - gegenüber nun Missfallen äußern. Bevor sie vom Baum der Erkenntnis aßen gefielen sie ihm. Nun nicht mehr. Nun waren sie in Missfallen geraten. Als ob Gottes Liebe und Gottes Wohlwollen und Gottes Gefallen am Menschen am Einhalten von Geboten liegen kann...?
Die Bibel sagt doch ganz deutlich was Gott gefällt. Zu allererst:
Ps 51,19 Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein geängsteter Geist, ein geängstetes, zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verachten.
Und dann der Glaube:
Hebr 11,6 Aber ohne Glauben ist's unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt.
Hatten Adam und Eva nun Glauben -- eine feste Erwartungshaltung an Gott in dem was sie zum Leben brauchten?
Also sie fielen hier nicht in Missfallen, sondern sie erfuhren einfach die Folgen ihres Tuns.
Das kann ich so nicht stehen lassen -- denn sie starben nicht .. ZURÜCK in die Nichtexistenz... sie werden ja alle von Gott wieder auferweckt...
Die Schlange, der Teufel, erfuhr eine ganz andere Konsequenz als ehemaliges Himmelswesen (auf der Erde...auf deinem Bauche.. sollst du Kriechen). Und der Ausschluss aus Gottes Gegenwart, die er ja mal als Luzifer (Lichtengel) innehatte. War ihm fortan endgültig abgesagt.
Bei Sünden wird dann nicht zwischen großen oder kleinen Sünden entschieden. Denn Sünde bedeutet Zielverfehlung. Und da ist es gleich, ob jemand knapp vorbeischießt oder weit vorbei schießt. Schon die "kleinste" Sünde trennt von Gott.
Es wird lediglich noch unterschieden, zwischen Sünden die zum (leiblichen, irdischen) Tode führen - wobei der Geist noch gerettet werden kann..
Und es wird unterschieden zwischen der Sünde wider den heiligen Geist - die nicht vergeben werden kann. Und allen anderen Sünden - die ich dann gegenüber Gottes Geschöpfen tun kann.
Der Name : Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen spricht doch eigentlich schon für sich, das hier erst eine Frucht sichtbar werden muss um von Böse zu sprechen, dort wo ich mich damit identifiziert habe, etwas verinnerlicht/aufgenommen habe. Hier die verführerischen Gedanken der Schlange...- ?
Die Erkenntnis kam erst mit/nach dem Essen! ... Siehe...sie SIND GEWORDEN...wie unser eins... zu erkennen Gutes und Böses....
Vor dem Essen vom Baum der Erkenntnis gab es also keine Erkenntnis ..darüber....
Thomas
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Ein reines Gewissen - in Verbindung mit Liebe, Gehorsam und Schwere und Art der Sünde...?
von nennmichdu am 02.09.2017 11:48Hallo Berooer,
jeder von uns ist zu eine Überzeugung gelangt, die er versucht dem anderen Nahe zu bringen.
Meine belehrende Art mag dir hier zu Recht aufdringlich erschienen haben, da ich es wohl unterschätzt habe und es mir auch bislang argumentativ nicht ausreichend möglich war, auf deine Gedanken so einzugehen, das du meine Gedanken zum Thema so nachvollziehen kannst, das du mich hier eines Irrtums hättest überführen können.
Die Bibel spricht nun ausdrücklich von einer Wahrheit, von der Erkenntnis Gottes, von einer guten und einer gesunden Lehre, in der schon die ersten Christen Gemeinschaft fanden und ein Herz und eine Seele waren.
Und wenn es nun darum geht zu verstehen, wie und warum Gott so und nicht anders handelt und aus welchen Motiven nun der Mensch so und nicht anders handelte, dann reicht es zwar für mich aus, zu wissen, das meine Überzeugung richtig ist, ich sollte aber bei abweichenden Lehrmeinungen dann auch in der Lage sein - wenn ich diese denn überhaupt als irrige Lehrmeinung erkannt habe - meine Lehrmeinung zu begründen - auf das sie nachvollziehbar für andere ist und in sich schlüssig ist, um dann die Meinung des anderen von Fehlschlüssen überführen zu können - in der Hoffnung das Gott ihm hier die nötige Einsicht und geöffnete Augen für die Wahrheit schenken mag.
Zum Thema:
Deine Beschreibung von dem, was du unter Liebe verstanden haben möchtest, die Adam und Eva in Eden haben erleben dürfen, hat nichts mit der Liebe zu tun, wie sie uns die Bibel im 1. Korintherbrief Kapitel 13 beschreibt:
4 Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf,
5 sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu,
6 sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit;
7 sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.
8 Die Liebe höret nimmer auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird.
Du verwechselst hier Gottes Liebesbeweise mit einer allgemeinen Fürsorge, die er für den Menschen schafft, während seines Aufenthaltes im (Kinder)Garten(Eden), der hier für Adam und Eva freizugängliche Nahrung beinhaltete - ohne das sie schon von einem Leben ausserhalb dieses behüteten Rahmes Eden wussten, als das sie hier sich schon die Tierwelt hätten untertan machen sollen.
Den Tieren einen Namen zu geben zeichnet den Menschen dann aus, als ein im Bilde Gottes geschaffenes Wesen, hier Bezüge zu geben. Um dann auch festzustellen, das unter den Tieren kein Lebewesen war, das für den Menschen dann ein (hilfreiches) Gegenüber wäre, in dem der Mensch sich hätte (wieder)erkennen können. Und hier kommt wieder unser Wort "Erkennen" in einer Bedeutung zum tragen, die weit über den von dir unterstellten reinen Geschlechtsakt hinaus geht. Und auch dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen dann schon seine Rolle zuweist.
Von einer, wie du es ausdrückst, direkten Komunikation mit ihrem Gott und Vater, die eine Liebesbeziehung hätte ausdrücken können (Vater ist Gott dann erst für uns durch seinen heiligen Geist geworden, indem wir zu Kindern Gottes wiedergeboren werden, wenn wir uns als Sünder vor Gott erkennen --- Adam und Eva waren lediglich Geschöpfe Gottes - keine Kinder..!) steht dann in 1. Mose 1-3 NICHTS. Gott spricht über den Menschen, gibt ihm ein Gebot und fragt nach dem Menschen, was er getan hat. Adam und Eva wiederum wenden sich an keiner Stelle der Erzählung von sich aus an Gott. Weder mit einer Bitte. Noch mit einem Dank. Noch mit einer Frage. Sie leben einfach in den Verhältnissen, die Gott ihnen gegeben hat. Ohne das er darüber nachdenkt, warum er lebt.
Also mit Liebe entsprechend dem Wesen der Liebe nach 1. Korinther 13 hat das Verhalten Adams und Evas nichts zu tun.
Und Dankbarkeit gegenüber etwas darzubringen, was sie bisdahin als selbstverständlich erlebt hatten, ist auch nicht möglich. Dank schulde ich oder möchte ich stets für etwas bringen, was ich unverdienter Weise erlangt habe. Essen und Trinken war in Eden aber natürlicher Weise frei zugänglich.
Von daher kann nicht eine versäumte Dankbarkeit - wie du es annimmst - einen Auslöser darstellen, der sie zu Übertretern Gottes Gebotes werden ließ.
Ebensowenig wie ein schuldig gebliebener Gehorsam. Und hier muss ich mich leider nocheinmal wiederholen. Gott erlaubte von allen Bäumen des Gartens zu essen. Er betrachtete keinen Baum als sein Eigentum. Als ob er sich die Erkenntnis von Gut und Böse selbst vorenthalten wolle. "Von allen Bäumes des Gartens DARFST du essen". Nur wenn du von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösens ist, wirst du unaufhaltsam sterben.
Thomas
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (40) unsere Liebe werde immer noch reicher an Erkenntnis und aller Erfahrung. Phil 1,9
von Burgen am 02.09.2017 10:41Losung
Eure Sünden halten das Gute von euch fern. Jer 5,25
Lehrtext
Der Zöllner stand ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben zum Himmel,
sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig! Luk 18,13
Jesaja 26, 1-6
4.Mose 12, 1-16
Wenn es einfach nur böse Menschen gäbe, die irgendwo hinterhältig böse Taten vollbringen, und es genügte,
Sie von uns anderen zu trennen!
Doch die Trennlinie zwischen Gut und Böse verläuft mitten durch das Herz eines jeden menschlichen Wesens.
(Alexander Solschenizyn)

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