Neueste Beiträge
Erste Seite | « | 1 ... 2855 | 2856 | 2857 | 2858 | 2859 ... 6928 | » | Letzte
Die Suche lieferte 69277 Ergebnisse:
Re: Ein reines Gewissen
von Beroeer am 02.09.2017 07:58Hallo Thomas,
ja, ich habe mich tatsächlich dazu hinreissen lassen, Dir in Deiner belehrenden Art
(so wie ich sie jedenfalls empfand) zu antworten.
War nicht klug von mir... Sorry.
Da dies außer einer emotionalen Konfrontation nichts bringt,
kehre ich zur sachlichen Auseinandersetzung zurück.
Dabei kann es nur darum gehen, schlüssig anhand des Bibeltextes zu einem gemeinsamen Verständnis zu gelangen, ...
Ich denke dass es verschiedene Intentionen gibt, sich hier zu beteiligen.
Das wiederum hängt vom jeweiligen Thema ab. Und natürlich ist es der Idealfall,
wenn man zu einem gemeinsamen Verständnis kommen kann.
Was dieses Thema hier anbelangt scheint dies nun schwer möglich zu sein.
Unsere Standpunkte sind ja fast diametral entgegengesetzt und keiner
kann/will von seinem Standpunkt abrücken, was ich allerdings nicht als
Drama betrachte.
Und ja, es ist schon müßig einzelne Punkte derart auseinander zu dröseln,
wobei ich Dir recht gebe, dass man dieses Thema nun mal nicht im
Schnellverfahren abhandeln kann.
Trotzdem möchte ich dich nicht einfach "stehen lassen" und nochmal antworten,
und ein paar wenige Punkte nochmal detaillierter beleuchten.
- Die Liebe und woraus sie Adam und Eva schöpfen konnten
- Die Schwere und Art ihrer Sünde
- Zum Bild Gottes und ihrem Gewissen
- Die Liebe und woraus sie Adam und Eva schöpfen konnten
Ein Sünder (wie es Adam ja war) schuldet Gott Liebe, die im Gehorsam zum Ausdruck kommt.
Ja was denn nun - vor dem Sündenfall war Adam dann noch kein Sünder --- schuldet Gott aber trotzdem Liebe..? Woraus soll diese Liebe schöpfen?
Diese Liebe konnten Adam und Eva aus vielem schöpfen.
Sie waren nicht zum Müßiggang verurteilt. Sie waren mit einer Menge sinn- und
anspruchsvoller Arbeit gesegnet:
Den Garten, den Gott in Eden gepflanzt hatte auszudehnen auf die
ganze Erde, war an sich schon eine sehr anspruchsvolle Aufgabe,
diesen zu bewahren, dafür zu sorgen. (1.Mose 2:8,9,15)
Auch der Auftrag, die Tiere zu benennen (1.Mose 2:19,20), was ja zoologische
Betrachtungen anzustellen einschließt, war nur der Anfang einer Reihe
hochinteressanter Aufgaben die ihren intellektuellen Fähigkeiten angemessen war.
Die direkte Kommunikation mit ihrem Gott und Vater, hätte sie ausgerüstet für
ein Leben als Kinder die ihrem Vater Ehre bereiten konnten, das
hätte ihrem Leben einen tiefen Sinn und Zweck verliehen.
Allein die Art und Weise, wie Adam zu seiner Eva kam, hätte ihm verdeutlichen können,
dass sein Gott, Schöpfer und Vater ihn liebt und auch für all seine (künftigen) Bedürfnisse
sorgen würde. Zuerst war er nämlich wohl eine geraume Zeit allein und mag
etwas Fehlendes verspürt haben, denn dann sagte er ja:
1.Mose 2:23
Da rief der Mensch aus: »Diese endlich ist es: Gebein von meinem Gebein ....
Adam hatte genug Zeit um nachzudenken:
Warum lebe ich eigentlich?
Warum ist es nicht bloß ein Existieren, sondern ein Leben auf einer so
viel höheren Stufe, als die auf der ein Tier lebt?
Es war ihm wohl klar, dass Gott ihn nicht brauchte, dass er Gott nichts geben
konnte, was er nicht schon hatte. Dankbarkeit hätte ihm sagen können,
dass Gott aus Liebe "seinesgleichen" schuf, jemanden der seine Liebe
erwidern könnte. Es wäre nur natürlich gewesen den Nachzuahmen,
auf den zu hören, und den zu lieben der sie liebte.
Es gab schon bevor Gott explizit ein Gebot formulierte, seinerseits Willens-
äußerungen, an denen sie sich hätten "reiben" können, dies anders hätten
sehen, oder handhaben können:
Sie sollten die (ganze) Erde füllen, sie sich unterwerfen = bewahren,
für sie sorgen, sich kümmern - viel harte Arbeit.
Das Benennen der Tiere. Bestimmte Speisevorschriften:
Nur nur pflanzliches.
All dies zusammen hätte ein Quell der Liebe sein können, sie
hätten "aus dem Vollen" schöpfen können oder sie hätten sich
"daran reiben" können.
Als Ausdruck ihrer Liebe lebten sie Anfangs im Einklang mit ihrem Vater und
seinen Willensäußerungen
"Gott segnete sie" - damit hatten sie einen guten Start.
Erst als sie es wahrscheinlich versäumten in ihnen die Dankbarkeit
weiter zu ernähren,schließlich selbst "wie Gott sein wollten", wurden sie zu Sündern,
zu Übertretern, die das eindeutige Gebot übertraten, (hörten nicht auf Gott,
der gesagt hatte..."Hast du gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot,
du solltest nicht davon essen?").
Jetzt - nicht vorher - blieben sie Gott den Herzensgehorsam aus Liebe schuldig.
Beroeer
SMart
Gelöschter Benutzer
Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)
von SMart am 02.09.2017 00:06... geieße ich die Farben der Blätter.
Die Vergänglichkeit ...
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Alle Sünden? Oder nur die Sünden, die wir bekennen?
von Burgen am 01.09.2017 22:02Aus dem Buch Biblische Redensarten und Sprichwörter gibt es folgende Bibelstellen:
Busse Mt 3,2
- B. tun in Sack und Asche Mt 11,41
- kein Raum zur B. Hebr 12,17
- so wird Freude im Himmel sein über einen Sünder, der B. tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die der B. nicht bedürfen Lk 15,7
- tut B., denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen! Mt 3,2
- weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur B. leitet? Röm 2,4
*****
Sünde - behalte ihnen diese S. nicht Apg 7, 59.60
- breit ist der Weg zur S. Mt 7, 13.14
- deine S.n sind dir vergeben Mt 9,2
- der S. Sold ist der Tod Röm 6,23
- die Sünde ist der Leute Verderben Spr 14,34
- die S. wider den Heiligen Geist Mt 12,32
- ein jeder murre wider seine S. Klg 3,39
- ihr sind viele S.n vergeben, denn sie hat viel geliebt Luk 7,47
- siehe, das ist Gottes Lamm, welches der Welt Sünde trägt Joh 1,29
- wer ohne S. ist, der werfe den ersten Stein auf sie Joh 8,7
- wer S. tut, der ist der S. Knecht Joh 8,34
- wer von euch kann mich einer S. Zeihen? Joh 8,46
- wo viele Worte sind, da geht's ohne S. nicht ab Spr 10,19
Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)
von Klecks am 01.09.2017 19:59... (er)hört er mich.
Im Herbst ...
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Alle Sünden? Oder nur die Sünden, die wir bekennen?
von Burgen am 01.09.2017 19:21Hallo
was versteht ihr denn unter z.B. alle Sünden?
Sind wir wiedergeborene Christen, trifft ja zu, dass wir nicht (mehr) unter dem Gesetz leben.
Mit dem Gesetz der 10 Gebote, in Stein geschriebene Worte,
deren Aussagen, wenn ihr nicht tut, geschieht dies oder das. Also eine Strafe.
Das, was Jesus aus Liebe und als Sohn Gottes, wahrhafr Mensch und wahrhaft Gott, getan hat,
tat er aus Liebe.
Das war und ist ein Akt der Gnade in Ewigkeit.
Ein Beispiel.
Jemand, der Freude daran hatte, andere schlecht zu machen, zu quälen oder so.
Dann wird er durch den Geist Gottes überführt. Er hört die Botschaft des Evangeliums von Jesus.
Er lässt Jesus in sein Herz, übergibt sein Leben mit Haut und Haaren.
Er versteht, was am Kreuz geschah und ist nun im Reich Gottes.
Im weiteren Verlauf des Lebens wird er immer wieder sündigen.
Ist es nicht so, dass uns, die wir aus protestantischen Quelle an Jesus glauben,
denn es kommt darauf an, zu glauben, die Beichte verloren gegangen ist?
Der jemand des oberen Beispiels, braucht Vergebung, ja. Die Beichte erleichtert und hilft Gottes Wort zu denken,
in ihm gegründet zu sein. Zusammenhänge der Gedankenmuster zu erkennen und mit Gottes Verheißungen zu ersetzen.
Das Leben ist wie ein Kaleidoskop. Manche Menschen haben es scheinbar einfach, das alte zu lassen
und das neue zu leben.
Die Liebe zu Jesus und die Beziehung durch das Wort der Schrift helfen, heiligen und bewahren.
In das Gesetz hingegen einzutauchen macht gesetzlich und schnürt ab.
Die Schrift sagt, ihr könnt nicht auf zwei Hochzeiten tanzen.
Das ist nicht so einfach umzusetzen.
Perlen gibt es viele in der Schrift, die gefunden werden wollen.
Gruss
Burgen
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Alle Sünden? Oder nur die Sünden, die wir bekennen?
von nennmichdu am 01.09.2017 13:15Was mir hierbei noch wichtig geworden ist:
Wir müssen Gott als seine Kinder nicht um Vergebung bitten...- Er will ja vergeben, er hat ja in seinem Sohn Jesus Christus einen Sühneort geschaffen, wo Vergebung der Sünden VOLLBRACHT worden ist.
Wir brauchen nur noch mit unserer Schuld zu ihm kommen. Nicht das Versagen oder die Schuld bei anderen suchen. Eingestehen, ja ich bin hier und dort schuldig geworden. Und dann dürfen wir wissen, das Gott uns hier vergeben tut.
Und es kann bei der Lebensübergabe eines Menschen, der sich erstmalig Gott zuwendet nicht darum gehen, nun möglichst lückenlos alle Vergehen beim Namen zu nennen, die er jemals getan hat. Es reicht zu erkennen, das ich mein Leben bislang ohne Gott gelebt habe - nicht aus ihn heraus, sondern aus meinem -- ja ich muss wieder diesen Begriff verwenden -- altem Adam heraus.
Und wenn ich mich hier als Sünder - als ein von Gott getrennter Mensch - erstmalig erkenne, dann spreche ich: Herr, sei mir dem Sünder gnädig -- und gehe gerechtfertigt daraus hervor.
Dort, wo ich dann immer wieder einmal noch schuldig werde an anderen Menschen, da wird Gott mir dies dann zeigen und ich brauche dann meine Schuld nicht zu verbergen sondern kann dazu stehen. Und der Glaubensbruder/schwester ist hier dann gefragt mir 7x70x zu vergeben - sprich nicht mehr eine Entschädigung dafür verlangen, das ich an ihm schuldig geworden bin. Oder irgendetwas anderes von mir verlangen. Also auch wenn ich immer wieder in die gleichen Sünden falle.
Re: Alle Sünden? Oder nur die Sünden, die wir bekennen?
von Merciful am 01.09.2017 13:07Ich stelle mir eine 70 jährige Frau vor, die gerade ihr Leben an Gott übergibt.
Sie nennt alle Sünden, die ihr einfallen. Aber einige, die vor vielen Jahren geschehen sind, vergisst sie vielleicht.
Bedeutet dies, dass diese Sünden dann nicht vergeben sind?
Nein, auch diese Sünden, die sie vergessen hat, sind vergeben.
Entscheidend ist, dass sie jetzt, in der Gegenwart, lernt, mit Gott nach seinem Willen und Gebot zu leben.
Merciful
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (40) unsere Liebe werde immer noch reicher an Erkenntnis und aller Erfahrung. Phil 1,9
von Burgen am 01.09.2017 10:26Monatsspruch
Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, und sind Erste, die werden die Letzten sein. Lukas 13,30
Losung
Herr, du bist unsre Zuflucht für und für.
Ehe denn die Berge wurden und die Erde und die Welt geschaffen wurden, bist du, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Psalm 90, 1.2.
Lehrtext
Wir haben doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm. 1. Kor 8,6
Lukas 22, 54-62
4. Mose 11, 24-35
Re: Alle Sünden? Oder nur die Sünden, die wir bekennen?
von Cleopatra am 01.09.2017 07:48Lieber Pal,
nur um es nochmal richtig zu stellen: Es geht in diesem Thread auf keinen Fall darum, dass wir die Sünden nicht mehr bekennen sollen und Buße tun sollen.
Es geht um das Beispiel dieser älteren Frau. Wenn sie grundsätzlich um Vergebung bittet, wenn sie im Buch des Lebens steht, aber von ihrem Leben eben nicht mehr alle Sünden weiß,da sie viele Jahre her sind.
Denn so hätten ja gerade ältere Personen in dem Sinne kaum eine Chance, oder?
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Alle Sünden? Oder nur die Sünden, die wir bekennen?
von Burgen am 31.08.2017 23:28Hallo
ist es doch so, dass uns in Jesus Christus vergeben ist. Die Vergangenheit Gegenwart und Zukunft, wir haben Vergebung in Jesus Christus
durch sein Blut, seine Wunden, sein Wort: es ist vollbracht.
Das ist Befreiung und lässt uns frohgemut den nächsten Schritt an seiner Hand gehen.
Aber - im weiteren Verlauf des Lebens werden wir , Gott sei Dank, immer mal wieder mit Sünde zu tun bekommem, uns erinnern.
Und dann ist es sehr hilfreich dieses mit Gott zu besprechen, ihn einzuladen, ihn um Vergebung zu bitten.
Gott liebt uns und er hilft uns. Dessen dürfen wir sicher sein - in Jesus Christus.
Es dreht sich alles um ihn.
Gruss
Burgen


Antworten

