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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Kleiner Glauben - Großer Glauben

von nennmichdu am 15.08.2017 14:02

ergänzung..

also der fünf Talente dazugewonnen hat wird genau so angesprochen wie derjenige, der 10 Talente dazugewonnen hat...
Matthäus 25,

21 und 23
Sein Herr sprach zu ihm: Recht so, du tüchtiger und treuer Knecht, du bist über wenigem treu gewesen, ich will dich über viel setzen; geh hinein zu deines Herrn Freude!

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Kleiner Glauben - Großer Glauben

von nennmichdu am 15.08.2017 13:57

Hallo Cleopatra,


wenn Jesus den Glauben des Hauptmannes als "groß" würdigt und hervorhebt, dann sehe ich dies in Hinsicht auf andere Heilungswunder, wo Jesus stets direkt am Menschen etwas tut - in Sichtweite/Hörweite - bei Heilungswundern meist noch unter Berührung  - der Rockzipfel - der Sud aus Erde und Spucke auf dem Augen des Blinden... usw.. und das oft unter Israeliten.... der Hauptmann war kein Jude.... musste sich noch ferner zum Gott Israels stehen sehen und vertraute nun auf ein in diesem Moment ausgesprochens Wort Jesu - der seinen Knecht gar nicht sah...

Also hier traute der Hauptmann Jesus sehr viel zu... und das zeichnete seine großen Glauben aus...den Jesus anderswo bislang so noch nicht erlebt hatte...


und wenn vom Maß des Glaubens gesprochen wird, dann gibt es halt was die starken und schwachen im Glauben anbelangt hier unterschiedlich große Freiheiten je nach dem Maß des Verständnisses, das Gott dem einzelnen gegeben hat -- zu leben und zu handeln ---ohne das hier Gott jetzt deswegen eines seiner Kinder mehr oder weniger lieb  hat oder mehr oder weniger ehrt.

Jedes Kind Gottes, egal wie groß sein Glaube ist, wird nur nach dem befunden und beurteilt, wieviel Gott ihm anvertraut hat und wie er mit diesem gehaushaltet hat. Sei es viel oder wenig an Talenten, Gaben, Glauben.

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Merciful

55, Männlich

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Re: Nie mehr allein!

von Merciful am 15.08.2017 13:48

solana schrieb: Das sind jetzt nur 2 Beispiele, wie uns die Gemeinschaft mit Gott in unserer ganzen Lebenseinstellung verändert.

Dies wird wohl kaum jemand hier bestreiten, dass die Gemeinschaft mit Gott unsere Lebenseinstellung verändert.

Etwa im Sinne von weniger eigensüchtig und mehr liebend.

Aber ich sehe den Zusammenhang dieser Aussage mit dem Thema dieses Threads nicht.

Wenn ich an Jesus glaube, bin ich nicht allein, auch dann nicht, wenn es sonst keine Menschen gibt, die mich kennen und lieben.

Dies kann mir zum Trost werden, auch da und dann, wo und wenn Gefahr und Not bedrohlich werden.

Die Veränderung meiner Lebenseinstellung aber ist für mich eher ein anderes Thema.

Aber es mag sein, dass die Geborgenheit in Gott direkt eine positivere und zuversichtlichere Lebensgestaltung ermöglicht.

Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.08.2017 13:57.

nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Kann ein Gläubiger unwürdig am Abendmahl teilnehmen?

von nennmichdu am 15.08.2017 13:42

Hallo Henoch,

 

ich fange mal an, dir auf deinen ersten Beitrag von gestern (17:28 Uhr) an mich zu antworten.

Vorweg noch mal ganz allgemein. 

Grundsätzlich lädt Gott ALLE Menschen in Brot und Wein zu sich ein! Kommt her zu mir, ALLE - die ihr mühselig und beladen seid.

Ausschließen davon tun und können wir uns nur selbst. Und auch Judas nahm zwar das Passah Mahl vorweg - soweit ich die verschiedenen Berichte in den Evangelien hierzu vor Augen habe. Verließ dann aber -- noch der Gemeinschaft im Abendmahl  den Tisch -- auch wenn man hier über den genauen Zeitpunkt spekulieren kann...

Mt 26,23 Er antwortete und sprach: Der die Hand mit mir in die Schüssel taucht, der wird mich verraten.

Beim Abendmahl aber hieß es: Dankte -- und BRACH es.... in einzelne Stücke, die dann jeder für sich nahm --- also kein in Jesu Schüssel tauchen hier...

Math 26,

26 Als sie aber aßen, nahm Jesus das Brot, dankte und brach's und gab's den Jüngern und sprach: Nehmet, esset; das ist mein Leib.


Im Johannes Evangelium Kapitel 13 steht dann:


25 Da lehnte der sich an die Brust Jesu und fragte ihn: Herr, wer ist's?
26 Jesus antwortete: Der ist's, dem ich den Bissen eintauche und gebe. Und er nahm den Bissen, tauchte ihn ein und gab ihn Judas, dem Sohn des Simon Iskariot.
27 Und als der den Bissen nahm, fuhr der Satan in ihn. Da sprach Jesus zu ihm: Was du tust, das tue bald!
28 Aber niemand am Tisch wusste, wozu er ihm das sagte.
29 Einige meinten, weil Judas den Beutel hatte, spräche Jesus zu ihm: Kaufe, was wir zum Fest nötig haben!, oder dass er den Armen etwas geben sollte. 30 Als er nun den Bissen genommen hatte, ging er alsbald hinaus. Und es war Nacht.


Den Bissen aus der Schüssel - im voran gegangenen Mahl...!


Markus 14,
22 Und während sie aßen, nahm er Brot, segnete, brach und gab es ihnen und sprach: Nehmt, dies ist mein Leib!


Was zeigt uns dies nun auf. Judas will lediglich etwas nehmen... von Jesus...
Die anderen Jünger im Mahl lassen sich dann aber etwas geben --- von Jesus.... das ist wohl der wesentliche Unterschied...


Wie sieht nun die Selbstprüfung aus? Jesus sprach von einem Verräter. Und die Jünger fragten besorgten, ober er sie eventuell meine - "bin ich es"?
Paulus verweist im Korintherbrief im Zusammenhang mit einem --- unwürdigem Verhalten/Lebensstil --- auf eine sich eingeschlichene Gewohnheit einiger Gemeindemitglieder, die sich quasie durch liebloses Verhalten ausgezeichnet hatten, das Abendmahl als Sättigungsmahl für sich zu missbrauchen. Und ich kann als Christ einfach nicht in der Abendmahlsfeier ein Glied am Leib Christi --würdig-- darstellen, wenn ich zwar grundsätzlich im Glauben mich als begnadetes und von Gott hier als gewürdigtes Kind Gottes weiß -- aber gleichzeitig mein Lebensstil in der Nachfolge ein auf mich bezogenes, egozentrisches Lebensmuster aufweist.

Also auf Nichtchristen hat das Abendmahl überhaupt keine Einfluß. Als ob sie dadurch krank werden könnten oder gar entschlafen würden - nur weil sie als Ungläubige nicht von Christen gewarnt worden wären, wie Gott hier verfährt, wenn er "Schuld" findet.

Natürlich können Ungläubige auch nicht im Abendmahl den Leib Christi verkörpern. Aber Gott sieht hier auch nicht auf die Ungläubigen. Sondern auf seine Kinder. Auf die Gemeinde. Und hier dient es dann zur Züchtigung und Zurechtweisung -- wenn jemand --- hier unwürdig -- entschläft oder krank wird.

1. Korinther 11,
32 Wenn wir aber vom Herrn gerichtet werden, so werden wir gezüchtigt, damit wir nicht mit der Welt verurteilt werden.

Die Welt - die Ungläubigen Abendmahlteilnehmer - stehen sowieso schon unter dem Zorn Gottes und laufen ihrer Verurteilung gemäß ihrer Werke entgegen.
Bei denen, die Gott aber in der Gemeinde einlädt, zur Mahlfeier, möchte er, das diese sich hier ---und das ist sicherlich ein anhaltender Prozess - stets auch in Frage stellen... entspricht mein Leben einem Leben in Hingabe. Oder suche ich noch das meine---- suche ich Profit von der Gemeinde von Jesus.... so wie Hananias und Saphira... und nehme mir einfach das was ich will.... wie Judas...

anstatt mir alles von Jesus geben zu lassen --- Brot und Wein ...umsonst....



gruß
Thomas

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solana

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Re: Kann ein Gläubiger unwürdig am Abendmahl teilnehmen?

von solana am 15.08.2017 13:17

Hallo Henoch

Wenn ich dich richtig verstehe, dann bedeutet für dich "Verharren" die falsche Haltung, die in Röm 6 in einer rhetorischen Frage beschrieben ist:

Röm 6,  1 Was wollen wir hierzu sagen? Sollen wir denn in der Sünde beharren, damit die Gnade umso mächtiger werde? 2 Das sei ferne! Wir sind doch der Sünde gestorben. Wie können wir noch in ihr leben? 3 Oder wisst ihr nicht, dass alle, die wir auf Christus Jesus getauft sind, die sind in seinen Tod getauft? 4 So sind wir ja mit ihm begraben durch die Taufe in den Tod, auf dass, wie Christus auferweckt ist von den Toten durch die Herrlichkeit des Vaters, so auch wir in einem neuen Leben wandeln.
...
14 Denn die Sünde wird nicht herrschen über euch, weil ihr ja nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade. 15 Wie nun? Sollen wir sündigen, weil wir nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade sind? Das sei ferne! 16 Wisst ihr nicht? Wem ihr euch zu Knechten macht, um ihm zu gehorchen, dessen Knechte seid ihr und dem gehorcht ihr – entweder als Knechte der Sünde zum Tode oder als Knechte des Gehorsams zur Gerechtigkeit. 17 Gott sei aber gedankt: Ihr seid Knechte der Sünde gewesen, aber nun von Herzen gehorsam geworden der Gestalt der Lehre, an die ihr übergeben wurdet. 18 Denn indem ihr nun frei geworden seid von der Sünde, seid ihr Knechte geworden der Gerechtigkeit.

So kann eigentlich niemand denken, der es ernst meint mit seinem Glauben, das beschreibt Paulus hier ja sehr anschaulich.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Christen gibt, die wirklich so bewusst und willentlich in der Sünde verharren und dann gleichzeitig meinen, sdas sei alles richtig und gut so ....

Ich denke, so eine Einstellung wurde den Christen damals nur unterstellt, weil sie "gnädig" mit Sündern umgingen, und Paulus bezieht sich ja auch weiter vorn im Brief darauf:

Röm 3,8 Und ist es etwa so, wie wir verlästert werden und einige behaupten, dass wir sagen: Lasst uns Böses tun, damit Gutes daraus komme? Deren Verdammnis geschieht zu Recht.

Gruss
Solana



angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Henoch
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Re: Kann ein Gläubiger unwürdig am Abendmahl teilnehmen?

von Henoch am 15.08.2017 12:46

Hallo Solana,

so, wie Du es beschreibst, ist es kein Verharren. Verharren ist der wiederholte und ANHALTENDE willentliche Entschluss gegen die Wege des Herrn zu rebellieren. Das tut man auch dann, wenn man den Anordnungen der Ältesten nicht gehorcht, die der Herr uns als Aufseher gesetzt hat. Sollten sie sich irren, wird das der Herr aufdecken. Es geschieht hier nichts, absolut gar nichts, was nicht zuvor über den "Schreibtisch des Herrn" gegangen ist und den Stempel genehmigt vom Höchsten erhalten hat...

Henoch

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solana

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Re: Kann ein Gläubiger unwürdig am Abendmahl teilnehmen?

von solana am 15.08.2017 12:25

Henoch:

Wenn einer in der Sünde verharrt, dann achtet er das Sterben und Leiden des Herrn gering.

Hallo Henoch

Diese Formulierung mag ich nicht so ...... 

Denn "Baustellen" zeichnen sich nun mal dadurch aus, dass sie nicht von jetzt auf gleich "fertig" sind und ein vollkommenes Haus da steht ...
Und wenn jemand eine Sünde vor Gott bringt mit der Bitte um Vergebung, dann hat er normalerweise doch den guten Vorsatz, nicht in dieser Sünde zu verharren .... aber gute Vorsätze scheitern auch oft .... und dann "verharrt" jemand ungewollt doch wieder ....

Und ausserdem, selbst wenn man eines ganz los geworden ist, findet sich - zumindest bei mir - immer wieder etwas Neues "zu Bauendes", das mir vorher noch gar nicht so bewusst war.

Also, wenn die würdige Teilnahme am Abendmahl daran gebunden wäre, dass danach dann keine Sünde mehr im Leben sein darf, in der man - wissentlich oder unwissentlich - verharrt, wer wäre dann würdig genug?

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Henoch
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Re: Kann ein Gläubiger unwürdig am Abendmahl teilnehmen?

von Henoch am 15.08.2017 11:25

Hallo Solana,

ich bin mir nun nicht sicher, ob Du mit Deinem Urteil meine Ausführungen meinst, denn falls, hast Du sie nicht alle gelesen.

Also ja, wie ich schon sagte, es geht nicht darum "würdig zu sein", sondern so am Abendmahl teilzunehmen, dass der Tod des Herrn, seine Gnade und Liebe, seine Kosten für unsere Rettung und die Gemeinschaft mit ihm gewürdigt wird. Dazu sollen wir uns prüfen. Verharren in Sünde betrübt die Beziehung zum Herrn, denn der liebt den Herrn, der seine Gebote hält (halten will). Es macht die Gnade billig und sagt eigentlich aus, dass man nicht anerkennt, was es gekostet hat, dass uns vergeben werden kann.

Jeder hat Baustellen und jeder darf damit vor den Herrn kommen, bekennen und teilnehmen, solange er festhält an dem Willen, diese Baustelle Gottes auch freizugeben. Da muss abgerissen werden, was abgerissen werden muss und gebaut, was gut und heilig ist. Gott ist der Baumeister, auch wenn er dazu seine Kinder als Werkzeug benutzt.

Und auch im Falle eines Ausschlusses vom Abendmahl trennt das nicht von der Liebe des Herrn, sondern es drückt die Liebe des Herrn aus. Sein Wort ist Liebe.

Geistlich wird das niemand als disqualifizierender einstufen, wissend, dass er selbst ebensosehr fallen kann. Manchmal ist Scheitern wichtiger als Siegen um geistlich zu wachsen, sondern er wird ihn trösten, seine Liebe zusichern und für ihn beten.

Wenn einer in der Sünde verharrt, dann achtet er das Sterben und Leiden des Herrn gering. Er würdigt das Abendmahl nicht und isst und trinkt sich zum Gericht. Darüber hinaus kommt er in seinem Leben immer weiter weg vom Herrn, weil die Beziehung immer mehr betrübt wird. Sein geistliches Wachstum stagniert. Er verpasst die Werke, die bereitet sind, dass er darin wandeln soll, er verliert Lohn und in der Folge eine unbekannte Größe ewiger Freude im Himmel.

Henoch

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.08.2017 11:27.

solana

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Re: Jünger Jesu sein _ wie setzen wir den Befehl um? Was ist ein Jünger Jesu?

von solana am 15.08.2017 10:54

Diese Verse in Mt 11 kamen mir bei diesem Thread auch in den Sinn .

Wobei ich mich stärker den ersten Teil des Aufrufs konzentriert habe:

Mt 11, 28 Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. 29 Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. 30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

Als Jünger folgen wir diesem Aufruf und laden erst einmal ab.
Laden das Joch ab, das uns bis dahin beschwert und bedrückt hat.

Mit einem Joch wird ein Ochsengespann ja gelenkt und angetrieben zur Arbeit, dadurch wird sein "Spielraum" eingeengt und es wird willenlos dirigierbar, auch wir, dem zu "dienen"  was unser Leben beherrscht.

Das dürfen wir ablegen und bei Jesus Ruhe und Erquickung, Frieden für unsere Seele finden.
Und unter seiner sanften und nicht beschwerenden Leitung lernen, ein Leben zu führen, wie es uns von Gott vorherbestimmt ist - zu seiner Ehre und auch zu unserer Freude und Erfüllung.

Gruss
Solana 

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Re: Nie mehr allein!

von solana am 15.08.2017 10:41

Die Gemeinschaft mit Gott verändert uns.

Und diese Veränderung ist auch für andere erlebbar.

Sie zeigt sich in vielem, insbesondere auch in der Zuversicht, die daraus erwächst, wenn wir in Situationen stehen, in denen sich jemand "ohne Gott" eben so fühlt, wie im Eingangsbeitrag beschrieben - eben ganz allein in einer Situation, in der uns das Lachen vergeht und sich Sinnlosigkeit auftut ....

Gerade in solchen Situation zeigt sich, dass wir nicht allein sind und dass wir nicht aus unserer eigenen Kraft heraus leben und unser Leben wie ein unbeschriebenes Blatt mit dem füllen, was wir an "Selbstverwirklichung" aus uns selbst realisieren können.

Nicht die grossen Glaubensleistungen bezeugen unsere Gemeinschaft mit Gott am eindrucksvollsten.

Sondern in dem, was wir "anders" machen, dort wo Menschen ohne Gott verzweifeln, dort wo andere keinen Sinn mehr finden und nur noch Leere vor sich sehen.
Wenn wir "darin weit überwinden" (wie es in Röm 8 heisst), die Zuversicht und Freude nicht verlieren (die zB in den Briefen des Paulus in der Gefangenschaft und mit dem Tod vor Augen noch deutlicher spürbar ist als ind den Briefen aus der Zeit, als es ihm noch gut ging) usw. .....

Und die Gemeinschaft mit Gott verändert uns auch in den banalen Dingen des Alltags, wenn sich bei Menschen ohne Gott Frust und Überdruss breit macht und Unzufriedenheit und "Murren" ein grosser Teil des Alltags werden.


Phil 2,14 Tut alles ohne Murren und ohne Zweifel,
15 damit ihr ohne Tadel und lauter seid, Gottes Kinder, ohne Makel mitten unter einem verdorbenen und verkehrten Geschlecht, unter dem ihr scheint als Lichter in der Welt,
16 dadurch dass ihr festhaltet am Wort des Lebens, mir zum Ruhm an dem Tage Christi, sodass ich nicht vergeblich gelaufen bin noch vergeblich gearbeitet habe.
17 Und wenn ich auch geopfert werde bei dem Opfer und Gottesdienst eures Glaubens, so freue ich mich und freue mich mit euch allen.

Wir Christen lassen uns viel zu leicht in die Stimmung unserer Zeit hineinziehen, bei der die permanente Unzufriedenheit und die Gier nach mehr, weiter, höher usw direkt zum "Wirtschaftsmotor" geworden ist, der nicht hinterfragt wird statt diese verändernde Kraft der Gemeinschaft Gottes konsequent auch in die banalen Dinge des Alltags hineinzutragen......

Das sind jetzt nur 2 Beispiele, wie uns die Gemeinschaft mit Gott in unserer ganzen Lebenseinstellung verändert.

Gruss
Solana

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